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Der User arvi bewertete diesen Artikel am 2008-12-11 13:39:10 so:

Pro: hervorragende Optionen bei den Zeichen- und Absatzformatvorlagen, Glyphen, typographische Besonderheiten, hochauflösende Bildschirmdarstellung, bequemes Erstellen von drucktauglichen PDFs (PDF X1a, X3 etc.), hilfsbereiter und genauer Kundenservice

Contra: Verknüpfungsfunktion

Meinung:
Empfehlung: ja
InDesign CS 2 der Firma Adobe ist ein Produkt im Satz- und Layoutbereich und sowohl für Windows als auch für Mac OS X erhältlich. Man kann mit ihm ein- oder mehrseitige Layouts in beliebigen Formaten erstellen. Es unterstützt XML, das hauseigene Portable Document Format (PDF)sowie Preflight, Farbseparation und Farbprofile. Damit spart man sich beim Erstellen von Druck-PDFS den mühseligen Weg über PostScript. InDesign CS 2 bringt erstmals für ein Layoutprogramm vernünftige Register- und Fußnotenfunktionen. Der Umstieg von anderen Layoutprogrammen, QuarkXpress oder PageMaker, fällt nicht leicht, weil man sich in einigen Dingen umgewöhnen muß, es lohnt sich aber. Dem völligen Neueinsteiger (Lehrlinge im Satzbereich oder Studierende im Bereich Medientechnik) sind Kurse zu empfehlen, um das Programm in seiner Komplexität kennenzulernen. Bei Beginn der Arbeit kann man sich das Layout der Werkzeuge, Paletten und Dialoge individuell auf seine Arbeitsweise einstellen. Angenehm ist das Arbeiten mit den Absatz- und Zeichenstilvorlagen, die unabhängig von einander einsetzbar sind (anders QuarkXpress bis zur Version 6). Viele zum Programm gehörige Schriften gewährleisten OpenType Unterstützung. Sie bieten eine große Anzahl an Glyphen. Man muß nicht mehr zum Trick der Ersatzzeichen wie in anderen Layoutprogrammen greifen. Fehlt eine Schrift, so bricht diese nicht wie häufig in anderen Programmen weg, sondern InDesign verwendet eine der fehlenden Schrift ähnliche Ersatzschrift und meldet dies dem Benutzer. Ligaturen, optischer Randausgleich, diverse Skalierungsmöglichkeiten der Schrift, "richtige" (!) Kapitälchen, korrekt gesetzte, hoch- und tiefgestellte Zeichen sowie Mediäval-Ziffern runden die typographischen Feinheiten des Programms ab. Die Trennalgorithmen sind solide, selbst bei Sprachwechsel innerhalb eines Dokuments. Problemlos kann man Tschechisch und Slowakisch setzen, sogar das Erstellen japanischer, koreanischer und chinesischer Texte ist mit dem westeuropäischen InDesign CS 2 möglich. Für Arabisch und Hebräisch muß man die entsprechende Version für den Nahen Osten verwenden. Für eine bessere Darstellung des Blocksatzes hat Adobe den Absatzsetzer eingebaut. Verläufe können sowohl für Flächen als auch für Konturen angebracht werden. Schlagschatten kann man durch Transparenzen anbringen. Nützlich erweist sich auch die Pipette, mit der bequem Farben von einem Objekt auf das andere übertragen werden können. Die Zusammenarbeit von Zeichenformaten, verschachtelten Absatzformaten und Objektstilen macht das Einfügen von Bildern mit Legende in den laufenden Text leicht: Keine manuelle Formatierung und kein manuelles Verschieben der Bilder ist mehr nötig, wenn sich der Textfluß ändert. Die Verknüpfungsfunktion weist noch Mängel auf: Verschiebt man die mit dem InDesign-Dokument verlinkten Bilder in einen anderen Ordner, so meldet das Programm diese als fehlend. Es ist notwendig, jedes einzelne Bild neu zu verknüpfen, was aufhält. Mit einem Skript kann man sich hier die Arbeit abkürzen, das ganze bleibt aber verbesserungswürdig. Formatvorlagen aus Microsoft Word oder OpenOffice können leicht importiert werden und dann dem gewünschten Layout angepaßt werden. Ein Konvertieren von PageMaker-Dateien ist bis zur Version 6 möglich, bei QuarkXpress bis zu Version 4. Mit InDesign CS 2 ist eine praktische Vorgehensweise beim Erstellen und Formatieren von Tabellen gewährleistet. Bei der Generierung von Register und Inhaltsverzeichnis muß man darauf achten, daß der Arbeitsspeicher des Computers vor der Aktion geleert wird, sonst kann es zu Fehlern kommen. Vom fertigen Dokument kann man mit Hilfe einer hochauflösenden Bildschirmdarstellung vor dem Ausdrucken einen ersten Eindruck von der Gestaltung bekommen. Indesign CS 2 ist nicht billig. Lobend muß man jedoch hervorheben: Adobe hat viele günstige Angebote, vor allem für nicht einkommensstarke Gruppen wie Schüler, Studenten oder Bildungsstätten. Es ist möglich, von einer niedrigen Version eines Adobe Programms auf die CS 2 zu updaten und dabei Geld zu sparen. Vor Kauf ist es daher empfehlenswert, Rat beim freundlichen Kundenservice von Adobe einzuholen und sich die verschiedenen Optionen aufzeigen zu lassen.
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Detailbeschreibung

Artikelname: InDesign CS2
Hersteller: Adobe Systems


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