Kurz nach dem Selbstmord seiner Mutter begann Peter Handke, deren Leben zu erzählen. Es ist keine Selbsttherapie. Handke erzählt die slowenisch-österreichisch-deutsche Biografie einer Frau aus einfachen, bäuerlichen Verhältnissen. Sie versucht sich zu behaupten und gesellschaftlichen Zwängen zu entziehen. Doch letztlich scheitert sie damit. Auch ihr Sohn, der Autor, »scheitert«: Nichts ist erledigt nach dieser literarischen Annäherung an ein Leben. Nichts ist im Gedächtnis abgelegt und...