Kuhn,Steve Trance
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Steve Kuhn ist ein Kind der 60er Jahre: er war in Kenny Dorhams Band, spielte als erster Pianist im John Coltrane Quartett, arbeitete mit Stan Getz und Art Farmer, das alles zwischen 1959 und 1966. Danach wurde es still um den gebürtigen New Yorker, der zwischenzeitlich einige Jahre in Europa lebte und schließlich mit seiner ersten Einspielung für ECM ein Comeback feierte. Die CD heißt Trance, wurde 1975 aufgenommen, und weist eine Traumbesetzung auf: Steve Swallow am Bass, Jack DeJohnette am Schlagzeug, Sue Evans, Percussion und Steve Kuhn, Klavier und E-Piano. Saftiger Modern Jazz und Modern Mainstream, De Johnette und Swallow swingen sich die Seele aus dem Leib, es ist das Freudenfest eines Rhythmusduos, das zu den besten der Welt gehört. Die Stücke sind ausnahmslos von Steve Kuhn, er komponierte erfrischende, mal sehr melodische, mal abstraktere Charakterstücke zwischen Bop und Impressionismus, Latin, Jazzrock und einem Schuss Avantgarde. Das Groove-Ensemble bietet Kuhn die perfekte Vorlage für ausladende Improvisation - er lässt es einfach fließen, ohne Hast, entwirft Bilder, Gedankenspiele, aber auch mal flotte Bebop-Soli, bei denen es Uptempo-mäßig um die Wurst geht. Ein schönes Album, das verdammt nach Jazz schmeckt. --Katharina Lohmann
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20.99 EUR*
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Kuhn,Steve Trance
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