Sie klingt hier und da fast ein wenig nach historisierender Aufführungspraxis, diese Zauberflöte unter Claudio Abbados Leitung: So weisen etwa die für den Hörer immer noch ungewohnten, aber historisch sicherlich korrekten Doppelpunktierungen im langsamen Teil der Ouvertüre deutlich in diese Richtung, und auch das sparsam eingesetzte Vibrato bei den Streichern des Mahler Chamber Orchestra tut seine wohltuende Wirkung. Abbado hat für seine Produktion außerdem das Autograph der Oper studiert und...