Irgendwie leben wir in einer Zeit der Masken. Flexibilität, Integrität, Dominanz, Erfolg, taff in allen Situationen, so soll doch jeder sein. Ellbogenmethoden bei denen die Schwachen sofort auf der Strecke bleiben. Und damit beginnt bereits die Scham. Warum bin ich nicht so abgebrüht wie mein Nachbar? Warum kann ich mir nur ein kleines Auto in dieser Position leisten? Warum bin ich zu schwach, mich nach oben zu boxen oder schaffe es nicht, wie andere Frauen, meine Weiblichkeit bewusst für den Erfolg einzusetzten? Da b eginnt die Scham, ein Versager zu sein. Schnell gelangt man so in einen Teufelskreis. Der Strudel zieht einem immer tiefer. Ein Mensch muss sich in dieser Zeit vermarkten können. Dann gibt es die Scham, mit dem Druck von Außen nicht umgehen zu können. Wie lang schaffe ich es, Krankheiten zu verdrängen, um volle Arbeitsleistung zu erreichen. Wie lange kann ich meiner Familie eine sturkturbedinge Kündigung verheimlichen? Ich habe doch als Arbeitslose kein Ansehen mehr. Wie gehe ich als Betroffene mit einer Gewalterfahrung um? Gerade Opfer fühlen sich schuldig, isolieren sich, weil sie nicht in der Lage sind, sich selbst zu analysieren. In diesem Buch wird einfach und verständlich diese Thematik aufgegriffen. Hier wird mit therapeutischen Analysen und Beobachtungen sich der Problematik des Schämens angenommen. Das ist ein wunder Punkt des Lebens, den jeder zulassen muss. Verdrängung ist die absolut falsche Methode. Setze ich mich mit einem Problem auseinander, kann ich es verarbeiten. Nur so ist eine neue Entwicklungsstufe möglich, kann ich mich von den eigenen Fesseln befreien. Die Autoren helfen jeden Betroffenen, mit der eigenen Scham und dem Beschämtwerden umzugehen. Sie zeigen Wege, die aus der Dunkelheit herausführen, langsam Schritt für Schritt. Es ist ein sehr hilfreiches Buch für viele. Alles anzeigen |