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Dosenöffner Kaufberater

Der Bezwinger der Konservendosen: der Dosenöffner

Ein ZangendosenöffnerEr gehört zu den Küchenhelfern, die wie der Kartoffelschäler, der Korkenzieher und das Brotmesser in fast jeder Küchenschublade ihren Platz haben: der Dosenöffner! Oft noch aus Großmutters Zeiten, aber auch dann jederzeit einsatzbereit, ist er zum wichtigen Helfer avanciert. Denn zum schnellen und sicheren Öffnen einer Konservendose ist er unabdingbar. Konservendosen sind zum Konservieren von Nahrungsmitteln da und schützen diese bei Lagerung und Transport vor Schmutz, Keimen und Sauerstoff. Ohne Büchsenöffner besteht kaum eine Chance an deren Inhalt zu gelangen. Auch wenn er mit seiner elektrischen Variante große Konkurrenz bekommen hat, der praktische kleine manuelle Helfer kriegt auch die größte Dose sprichwörtlich klein und das auch, wenn der elektrische Dosenöffner den Geist aufgegeben hat. Und auch wenn viele Dosen bereits mit einer Lasche ausgestattet sind und sich ohne Hilfsmittel öffnen lassen, bleibt der Büchsenöffner immer noch ein wichtiges Hilfsmittel im Haushalt. In unserem Dosenöffner-Vergleich zeigen wir Ihnen was der Dosenöffner so alles kann und stellen ihn seiner elektrischen Variante gegenüber.

Die besten Dosenöffner im Vergleich 2017

Die Geschichte von Konservendose und Dosenöffner

1795: Die Geschichte des Dosenöffners ist gleichzeitig auch die Geschichte der Konservendose. Als französischer General sah Napoleon Bonaparte frühzeitig die Notwendigkeit darin, Nahrungsmittel länger haltbar machen, vor allem für die Verpflegung von Soldaten eine wichtige Maßnahme.

Dosenöffner - ein altbewährtes Modell1810: Doch bis sich jemand über die ausgesetzte Belohnung freuen konnte, sollten noch viele Jahre vergehen. Erst 1810 gelang es dem Pariser Konditor Nicolas Appert Nahrungsmittel in luftdicht verschlossenen Glasflaschen zu erhitzen und haltbar zu machen. Der britische Kaufmann Peter Durand verwendete robustere Blechbehälter und ließ sich das patentieren - die Konservendose war geboren.

1813: Ihre erste Anwendung fand sie ab 1813 bei der britischen Armee, wo bis dato Hammer, Bajonette und Meissel zum Öffnen einer Dose verwendet wurden.

1855/1858: Wo es nun verschlossene Dosen gab, könnte man annehmen, dass es auch bis zur Erfindung des Dosenöffners nun nicht mehr weit war. Doch erst 1855 erfand Robert Yeates aus England einen Handdosenöffner, den er 1858 patentieren ließ, im gleichen Jahr wie auch der Amerikaner Ezra j. Warner. Denn auch im US-amerikanischen Militär wurden Nahrungsmittel bereits in Dosen konserviert, ein Konservenöffner musste auch dort her.     

1870 wurde erneut von einem US-Amerikaner namens William Lyman das Prinzip des Schneidrands erfunden, so wie wir es heute kennen. Der „P-38 opener“ war nicht nur Dosenöffner, sondern eine Art multifunktionales Werkzeug, das es unter anderem im 2. Weltkrieg zur Lebensmittelration dazu gab.

20. Jh: Erst viele Jahres später, etwa Mitte des 20. Jahrhunderts, wurde der elektrische Dosenöffner erfunden.

Wie funktioniert der Büchsenöffner?

Grundsätzlich unterscheidet man heutzutage zwei Modelle von Dosenöffnern - den manuellen Büchsenöffner und sein elektronisches Pendant. Mit dem Aufkommen der Konservendose sind einige Variationen an Geräten zum Öffnen der Dose entstanden. Da es in unserem Dosenöffner-Vergleich nur um die handbetriebene Variante, den Handdosenöffner geht, zeigen wir Ihnen, welche Varianten der manuelle Öffner zu bieten hat und wie sie funktionieren.

Ein Mann öffnet eine Dose mit einem DosenöffnerAltbewährte Modelle: Für die Verwendung eines einfachen Deckelöffners, wie er von Beginn an gang und gäbe war, ist vor allem Kraftaufwand von Nöten. Denn an seiner Klinge oder seinem Griff besitzt er eine scharfe Spitze, mit der ein Loch in den Deckel der Dose gestoßen werden muss. Anschließend muss mit Kraft und einer Hebelbewegung die Klinge am oberen Rand der Dose geführt werden, wodurch das Blech aufgeschnitten wird, bzw. aufreißt. In Multifunktions-Werkzeugen und Taschenmessern sind oft Modelle nach diesem Prinzip enthalten.

Einfache Modelle: Diese Art Deckelöffner besteht aus einem Griff, einem gezackten oder auch gezähnten Transportrad, einem runden Schneidmesser, sowie einem Drehknebel oder Einhand-Hebel. Bei dieser Art von Handdosenöffner wird das gezackte Transportrad gegen den überstehenden Dosenrand gedrückt und der Drehknebel oder Einhand-Hebel betätigt.

Zangendosenöffner: Viele Dosenaufschneider heutzutage sind zangenförmig aufgebaut - besitzen also zwei Griffe, ein meist gezacktes Transportrad, ein Schneidemesser sowie einen Drehknebel oder Einhand-Hebel. Die Zange wird geöffnet, das gezackte Transportrad wird gegen den überstehenden Dosenrand gepresst und die Griffe zusammengedrückt, bzw. die Zange geschlossen. Werden der Einhand-Hebel oder der Drehmechanismus betätigt, wird das Schneidmesser am oberen inneren Rand der Dose entlangführt und die Dose geöffnet.  

Sicherheitsdosenöffner: Diesen Namen bekommt der Büchsenöffner dann, wenn er Dosen eben ohne scharfe Kanten und Metallsplitter öffnen kann. Statt des Deckelblechs löst er den umrandenden Falz, wobei keine scharfen Kanten entstehen. Die Dose lässt sich einfach wieder mit dem Deckel verschließen. Elektrische Sicherheitsdosenöffner sind gang und gäbe, aber auch viele manuelle Dosenöffner-Varianten setzen auf Sicherheit.

Tischdosenöffner: Diese Art von manuellen Dosenöffnern wird vorrangig in der Gastronomie verwendet und ist deutlich größer und schwerer als das Pendant für den heimischen Hausgebrauch. Bis zu 40 cm hohe Dosen lassen sich mit dem bis zu 10 kg schweren Küchenhelfer öffnen.

Tipp: Doch was tun, wenn du gerade keinen Dosenöffner zur Hand hast? Die Dose einfach geschlossen lassen ist eine Möglichkeit! Wie du die Dose ohne Büchsenöffner aufbekommst, siehst du im Video!

Manueller versus elektrischer Dosenöffner

Welche Vorteile Ihnen der manuelle Büchsenöffner bietet

Der manuelle Dosenöffner bietet Ihnen Vor- aber auch Nachteile. Wie er im Vergleich zum elektrischen Büchsenöffner abschneidet, siehst du hier:

Handdosenöffner

elektrischer Dosenöffner

  • langlebig
  • immer einsatzbereit
  • platzsparend

  • scharfe Schnittkanten
  • saubere Schnittkante
  • kein Kraftaufwand nötig
  • öffnet Dosen automatisch

  • kann schneller kaputt gehen
  • braucht Batterien oder einen Stromanschluss

Was du beim Kauf eines Büchsenöffners beachten solltest

Ein Dosenöffner an einem TaschenmesserDas Wichtigste beim Kauf eines Handdosenöffners sollte die Handhabung sein. Nur wenn sich der Büchsenöffner einfach und ohne großen Kraftaufwand bedienen lässt, solltest du dich für ihn entscheiden. Auch die Sicherheit muss natürlich an oberster Stelle stehen. Achte beim Öffnen der Dose auf deine Finger, damit du dich an den scharfen Kanten nicht schneidest - mit einem Sicherheitsdosenöffner bist du auf der sicheren Seite!
Du solltest auch darauf achten, dass das Schneidwerkzeug scharf genug ist und du wiederum nicht zu viel Kraft aufwenden musst.
Bei manchen Dosenaufschneidern gehört ein integrierter Magnet oder eine Spitze zur Ausstattung, um den Deckel einfacher anheben zu können - ein weiteres wichtiges Kaufkriterium. Denn wenn du bei einer geöffneten Dose den Deckel mit den Fingern anhebst, werden verschmutze Finger in den meisten Fällen die Folge sein. Auch ein Flaschenöffner ist in einigen Fällen integriert, einige elektrische Deckelöffner besitzen nebenbei noch einen integrierten Messerschleifer.   
Bei der Frage nach dem Material des Handdosenöffners ist rostfreier Edelstahl immer eine gute Wahl. Dieses Material steht für seine Langlebigkeit. Aber auch Dosenöffner aus Kunststoff bieten sich an.  

Dosenöffner-Preise

Dosenöffner aus Edelstahl sind ähnlich teuer, wie die Modelle aus Kunststoff. Beide Varianten sind bereits unter 10€ zu haben, bis 100€ ist aber auch in beiden Fällen alles offen. Konservenöffner mit guter Qualität müssen aber nicht besonders teuer sein, auch Modelle bis 30€ punkten mit Preis/Leistung. Tischdosenöffner werden aufgrund ihrer Größe meist in der Gastronomie verwendet. Sie sind noch einmal deutlich teurer als der Büchsenöffner für den Hausgebrauch und gehen preislich bis in den hohen vierstelligen Bereich hinein. Hersteller von Dosenöffnern sind: Westmark, Rikon, Westfalia, Rösle, Emsa, Silit, Clatronic, Fackelmann und Tefal.

Hast du deinen Dosenöffner-Testsieger gefunden? Dann viel Spaß mit dem praktischen Küchenhelfer!

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