E-Bike Test 2024: Die 30 besten E-Bikes

Von Jan-Philipp Lynker - 02.11.2023

Die besten E-Bikes in Österreich

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E-Bike Test & Vergleich: Unser E-Bike Kauf-Ratgeber

Jan-Philipp Lynker
von: Jan-Philipp Lynker
aktualisiert am: 02.11.2023

E-Bikes auf einen Blick - Das musst du wissen!

Mit einem E-Bike macht Fahrradfahren auch im Alter richtig SpaßSchönes Wetter, Motivation und einen ganzen Tag Zeit für eine entspannende Fahrradtour. Doch auch das schönste Wetter hilft nicht, wenn der Berg zu steil oder die Tour ist. Mit E-Bikes gehören solche Probleme dank der kontinuierlichen Motorunterstützung der Vergangenheit an. So hast du endlich auch für größere Touren genug Energie.

Du informierst dich gerade über E-Bikes und möchtest eins kaufen? Für die schnelle Orientierung gibt es hier die wichtigsten Informationen zu E-Bikes auf einen Blick:

  • Der richtige E-Bike-Typ: Zuerst einmal ist der Einsatzort wichtig. Möchtest du mit dem Rad durch die Natur, dann sollte es ein robustes E-Mountainbike mit starkem Antriebe für Berge sein. Für die Stadt gibt es dagegen leichtere und bequemere City-E-Bikes. 
    Achte auch darauf, ein Herren- oder Damen-E-Bike zu wählen. Gerade bei motorisierten Fahrrädern sind Lenker, Rahmen- und Sattelhöhe besonders wichtig für die volle Kontrolle während der Fahrt.

  • Motorleistung und -position: Die Leistung eines E-Bike Motors ist von Bike zu Bike unterschiedlich. Je nachdem, wie viel Unterstützung du benötigst und wo du fahren möchtest, ist ein stärkerer oder schwächerer Motor gefragt.
    Bei schweren Mountainbikes oder einem hohen Gesamtgewicht solltest du auf einen 250 Watt Motor setzen - das entspricht der maximal zulässigen Motorleistung. Ebenso wichtig wie die Leistung ist die Position des Motors. Ein Frontmotor ist zwar günstig, sorgt allerdings häufig für einen ungewohnten Schwerpunkt. Für das klassische Fahrverhalten beim Elektrorad empfiehlt sich ein balancierter Mittelmotor.

  • Unempfindliche Schaltung: Generell kommen bei E-Bikes sowohl Ketten- als auch Nabenschaltungen zum Einsatz. Eine Kettenschaltung ist dabei in der Regel günstiger. Wenn du dein E-Bike täglich bei Wind und Wetter nutzen möchtest, empfiehlt sich allerdings die teurere Nabenschaltung. Diese ist vor Verschmutzung geschützt und muss in der Regel selten gewartet werden.

  • Die Reichweite: Für den täglichen Arbeitsweg von 10 bis 15 km reicht ein kleiner und leichter Akku mit 250 Wh. Für richtige Trekking-Räder oder schwere Mountainbikes sollte der Akku dagegen eine größere Kapazität haben, mindestens 400 Wh sind hier Pflicht. Je nach Stromanbieter und Kapazität der Batterie kostet eine Aufladung übrigens gerade einmal 10-15 Cent.

    Tipp: Die Akku-Aufladung von deinem E-Bike lässt sich mit einem Balkonkraftwerk kostenneutral verwirklichen oder sogar unterwegs und bei längeren Touren mit einer Powerstation durchführen.

Gesund, mobil und umweltschonend - Darum sind E-Bikes voll im Trend

Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder für entspannte Fahrradtouren, das Fahrrad ist ein praktisches und beliebtes Fortbewegungsmittel. Was aber, wenn der Weg zur Arbeit zu hügelig ist oder sehr viel Gegenwind zur schnellen Erschöpfung führt? E-Bikes schaffen genau hier Abhilfe. Bisher galt die Aufmerksamkeit der herstellenden Unternehmen den älteren Generationen, was dem E-Bike das Image des "Oma-Fahrrads" einbrachte.

Heute gilt das motorisierte Fahrrad auch als hip für junge Menschen und erfreut sich insgesamt immer größerer Beliebtheit. Besonders praktisch ist es in Großstädten, um emissionsarm mittellange Strecken bis zur Arbeit oder zum Stadtpark hinter sich zu bringen, da du mit weniger Muskelkraft weitere Strecken zurücklegen kannst. Auch Berge verlieren dank der zuverlässigen Antriebe ihren Schrecken.

Über ein Display am Lenker kannst du bei den meisten Pedelecs Grunddaten wie Geschwindigkeit, Akku-Ladestatus, Außentemperatur, Uhrzeit und Ähnliches ablesen und bestimmen, mit wie viel Leistung der Motor dich unterstützen soll. Der Elektromotor wird über einen Akkumulator (Traktionsbatterie) betrieben, welcher regelmäßig aufgeladen werden muss.

Preislich musst du mit einem ca. 1,5-fachen Wert des äquivalenten unmotorisierten Fahrrad rechnen. Es gibt bereits preisgünstige Pedelecs vom Discounter. Diese sind zwar in der Qualität kaum vergleichbar mit Markenrädern, bieten aber einen bezahlbaren Einstieg in die Welt der E-Bikes.

E-Bike oder Pedelec - Brauche ich einen Führerschein für mein E-Bike?

Der Akku eines E-BikesGenau genommen: Ja! Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff E-Bike für das motorisierte Fahrrad genutzt. Offiziell sind die meisten E-Bikes aber sogenannte Pedelecs, für die kein Führerschein benötigt wird.

Richtige E-Bikes unterscheiden sich maßgeblich durch eine stärkere Unterstützung des Motors und können beschleunigen, ohne dass du überhaupt in die Pedale treten musst. Ihre Fahreigenschaften unterscheiden sich durch ihre robustere Bauweise, die aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit notwendig ist. Sie sind eher vergleichbar mit einem Elektro-Moped und erzielen eine höhere Geschwindigkeit (bis zu 45 km/h) als die üblichen Pedelecs.

E-Bikes gelten als Kleinkrafträder und ihre Nutzung verlangt somit eine Versicherungspflicht, Helmpflicht und Kennzeichnungspflicht. Außerdem benötigst du für ein richtiges E-Bike mindestens einen Mofa-Führerschein oder einen Autoführerschein, der die Mofa-Fahrerlaubnis "enthält"

Pedelecs (Pedal Electric Cycle) hingegen, auf die sich diese Kaufberatung maßgeblich bezieht und die wir auch als E-Bikes bezeichnen, unterstützen die eigene Tretkraft der Pedale. Sie werden bis zu 25 km/h vom Motor unterstützt und brauchen keine Kennzeichen oder keine Versicherung

E-Bike Typen - Die verschiedenen Arten von E-Bikes und Pedelecs in der Übersicht

Mann steht mit seinem E-Mountainbike für eiem BergpanoramaAber auch innerhalb der E-Bike-Familie gibt es gerade in puncto Motorunterstützung einige wichtige Unterschiede. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Arten von Pedelecs bzw. E-Bikes:

  • Pedelec ohne Anfahrhilfe: Diese E-Bikes kommen ohne das Treten der Pedale nicht voran. Hier hast du eine Motorunterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, wenn du selbst antrittst.
    Mit dem Pedelec fährst du, wie mit einem regulären Fahrrad, auf dem Radweg. Für Bikes dieser Art benötigst du keine weitere Versicherung, auch ein Führerschein ist nicht vonnöten. Zwar gilt keine Helmpflicht, wir möchten jedoch immer davon abraten, ohne Fahrradhelm zu fahren! Wenn du gerne Fahrrad fährst und nur für gelegentliche Berge oder Gegenwind Unterstützung haben möchtest, sind diese Geräte die erste Wahl für dich.

  • Pedelec mit Anfahrhilfe: Diese Elektrofahrräder sind ähnlich der vorhergehend beschriebenen Kategorie, mit der Ausnahme, dass sie dich bis zu 6 km/h auch ohne Tretleistung befördern können. Mit der Anfahrhilfe erleichtern sie dir das Anfahren am Berg oder an der Ampel. Hast du auf deinen Wegen viele Ampeln oder Hügel, kann dir die Anfahrhilfe viel Mühe abnehmen. Trotzdem macht das Bike nicht alles von selbst und du kannst weiterhin in die Pedale treten, nur eben mit etwas zusätzlicher Power. Auch für die Elektrobikes brauchst du keinen Führerschein.

  • S-Pedelecs: Das S-Pedelec gehört zur Kategorie der E-Bikes und bedarf somit eines Führerscheins, eines Kennzeichens und ist versicherungspflichtig. Du kannst dafür bis zu 45 km/h mit diesen Kleinkrafträdern fahren, da sie mit einer bis zu doppelt so hohen Leistung ausgestattet sind als einfache Pedelecs (ca. 500 Watt statt bis zu 250 Watt). Diese Geräte sind teilweise sehr schnell und mit Rollern und Mofas zu vergleichen.

  • SUV-E-Bikes: Ein Schritt vor den E-Lastenrädern sind SUV-E-Bikes zu verorten. Der vom Automobilbereich bekannte SUV-Begriff ist nicht weit hergeholt. SUV-E-Bikes sind stark motorisierte, gut gefederte und vergleichsweise schwere E-Bikes mit dicken Reifen und gutem Reifenprofil, um wirklich überall damit fahren zu können.

  • E-Lastenrad: Lastenräder sind die praktischen und umweltfreundlichen Alternativen zum Auto. Sie eignen sich ideal zum Transportieren von Einkäufen, Hunden und sogar Kindern, insbesondere durch den elektrischen Antrieb. Die Fahreigenschaften sind sehr unterschiedlich zu normalen Fahrrädern oder E-Bikes, da sie auch oft als Dreiräder daherkommen. Elektrisch angetriebene Lastenräder sind preislich allerdings deutlich teurer als normale E-Bikes.

Mittelmotor vs. Nabenmotor - Welcher Motor ist der beste fürs E-Bike?

Der Motor ist das Herzstück des Pedelecs. Er ist allerdings auch ein Faktor für das Gleichgewicht, da er sowohl mittig als auch an einer der Radnaben sitzen kann.

  • Mittelmotor: Im besten Falle sitzt der Motor mittig am Rahmen und legt einen tiefen Schwerpunkt. So ist das E-Bike ausgewogener zu fahren und hält deutlich einfacher die Balance.
    Der Mittelmotor hat damit insgesamt das angenehmste und natürlichste Fahrverhalten. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ein Mittelmotor in der Regel sparsamer ist als ein Nabenmotor. Leider ist er dafür auch etwas teurer als eine Motorisierung am Vorder- oder Hinterrad. Bei einem Mittelmotor ist außerdem die Möglichkeit einer Rücktrittbremse gegeben.

  • Nabenmotor: Häufig findest du einen Nabenmotor bei Elektrobikes, bei denen ein Motor nachgerüstet wurde, da dies deutlich einfacher und preiswerter realisierbar ist. Neben der Möglichkeit den Motor am Vorderrad zu verbauen (Frontmotor), kann ein Nabenmotor auch am hinteren Rad angebracht werden. Durch sein Gewicht verschiebt ein Heckmotor den Schwerpunkt des E-Bikes nach hinten - besonders interessant für sportliche Räder oder Mountainbikes. Ein Nabenmotor am Vorderrad ist mittlerweile selten. 

Auch wenn ein Nabenmotor in der Regel günstiger ist: Das beste Fahrgefühl liefert in jedem Fall ein Mittelmotor. Wenn du Wert auf ein gutes und sicheres Fahrverhalten legst, solltest du von anderen Antriebsarten besser die Finger lassen.

E-Bikes mit Power - Wie viel Motorleistung ist erlaubt?

Die gesetzlich vorgegebene Motorleistung liegt bei maximal 250 Watt. Die Motoren der verschiedenen Marken unterscheiden sich jedoch meist durch das Drehmoment, welcher die Anfahrtskraft bestimmt. Ein niedriges Drehmoment lässt das Bike sanfter anfahren, als ein Motor mit hohem Drehmoment, der das Rad kraftvoll und mit einem Ruck beschleunigt - Die Unterstützung beim Antrieb erfolgt direkt beim ersten Treten der Pedale.

Wichtig: Teste beim oder direkt nach dem Kauf, ob der Motor rund läuft und kein unregelmäßiges Summen von sich gibt.

Die verbauten Motoren sind zwar auf dem Papier häufig sehr ähnlich oder sogar baugleich, da die Unternehmen allerdings in die Motorsteuerung eingreifen können, unterscheiden sie sich in Leistung und Kraft teilweise erheblich. Eine Testfahrt lohnt sich also in jedem Fall.

Der E-Bike-Akku: Reichweite, Kapazität und Pflege 

Eine E-Bike am LadekabelDen Akku, wie z.B. von Bosch oder Brose, findest du bei den meisten Pedelecs am Rahmen oder unter dem Gepäckträger. Am leistungsstärksten sind hier klassische Lithium-Ionen Akkus, die auch durch Leichtigkeit bestechen. Die Leistung ist auf dem Akku selbst im Kleingedruckten in Wattstunden (Wh) angegeben. Hier sollte die Akkukapazität bei mehr als 300-400 Wh liegen.

Sollten keine Wattstunden angegeben sein, können durch die Multiplikation der Voltangangabe mit der Amperestundenangabe die Wattstunden errechnet werden. Diese Zahl gibt dir Auskunft über die Leistungsdauer, das heißt die Reichweite für dein Bike. Für die meisten hochwertigen Akkus gilt 75 km Strecke als durchschnittlicher Messwert. Je nachdem, wie sehr du den Motor während der Fahrt nutzt, kann dieser Wert jedoch variieren. Wenn du sehr lange Strecken planst, ist es sinnvoll einen Ersatzakku zu besorgen.

Die Akku-Technologie hat einiges geleistet, um den Nutzer:innen das Fahren zu erleichtern. So sind die Akkus für gewöhnlich mittlerweile ohne den berüchtigten Memory-Effekt, können also auch teilgeladen werden. Sie sollten jedoch weder zu heiß noch zu kalt gelagert und geladen werden. 10 bis 15 Grad Celsius sind optimal.

Tipp für die Winterzeit: Wenn du dein E-Bike im Winter in der Garage stehen lassen willst, solltest du den Akku am besten vorher entnehmen und an einem wärmeren Ort aufbewahren. Achte außerdem darauf, dass der Akku nicht vollständig entladen ist. So vermeidest du eine Tiefentladung und kannst mit deinem E-Bike im Frühling direkt durchstarten. Je nach Stromanbieter und Kapazität der Batterie musst du pro Ladung mit gerade einmal 10-15 Cent rechnen.

Naben- oder Kettenschaltung: Das ist das richtige fürs E-Bike

Wie auch bei unmotorisierten Fahrrädern, jedenfalls bei Cityrädern, gilt es eine Nabenschaltung, wie z.B. von Shimano oder Nuvinci, gegenüber einer Kettenschaltung zu bevorzugen. Eine Nabenschaltung ist allerdings auch teurer in der Anschaffung. Die Schaltung ist hier vor Verunreinigung geschützt, sodass der Verschleiß verringert wird. Gerade bei teuren E-Bikes sollte man an der Qualität der Verschleißteile nicht sparen, da dein neues Fahrrad sonst zum teuren Dauerreparatur-Projekt wird. Ganz verrückt wird es bei dem NuVinci-N360-Planetengetriebe. Diese Variante lässt sich stufenlos einstellen und bietet dir immer den idealen Gang an. 

Die Vor- und Nachteile von Ketten- und Nabenschaltung findest du kurz zusammengefasst noch einmal in dieser Tabelle:

Schaltung

Kettenschaltung

Nabenschaltung

Vorteile

  • simpler Aufbau
  • niedriges Gewicht
  • einfacher Radwechsel
  • großer Übersetzungsbereich
  • günstig
  • geschützt vor äußeren Einflüssen
  • geringer Verschleiß
  • geringer Wartungsaufwand
  • Kette kann nicht abspringen
  • Schalten im Stand ist möglich

Nachteile

  • hoher Verschleiß
  • hoher Wartungsaufwand
  • Anfällig für Verschmutzung
  • höherer Anschaffungspreis
  • kleiner Übersetzungsbereich
  • höheres Gewicht

Die Bremse - Bei E-Bikes auf keinen Fall eine Seilzugbremse!

Du solltest darauf achten, dass dein neues Elektrofahrrad eine hydraulische Bremse besitzt und nicht, wie oft üblich, eine Seilzugbremse. Hochwertiger und sicherer als die "normalen" Felgenbremsen ist die Scheibenbremse.

Diese erkennst du an den Bremsscheiben an den Radnaben. Besonders bei schnellen S-Pedelecs sind starke Bremsen ein absolutes Muss. Eine klassische Seilzugbremse kann Probleme machen oder schlicht den Schwung nicht abfangen, was bei Geschwindigkeiten jenseits der 40 km/h lebensgefährliche Folgen haben kann. Hier ist jeder Euro gut investiert.

Übrigens: Eine Rücktrittbremse ist technisch nur bei E-Bikes mit Mittel- oder Frontmotor möglich.

Rahmengröße und Zubehör - Worauf sollte ich beim E-Bike noch achten?

Man fährt mit E-Klapprad auf einer nassen Straße und freut sichEs gibt sehr starke Qualitätsunterschiede bei Elektrorädern, achte also auch auf die vielen "Kleinigkeiten" wie:

  • Sattel
  • Beleuchtung der Pedale
  • Sitz des Ständers
  • Schutzbleche
  • Reifenqualität

Sinnvoll beim Pedelec ist auch eine Federung des Sattels und eine Federgabel, die im Idealfall arretierbar ist. Dadurch hast du noch mehr Spaß mit deinem Bike und bist auch für lange Touren gut gerüstet.

Gerade, wenn du längere Radtouren mit deinem Elektrorad planst, ist eine bequeme Sitzposition das A und O. Die Sitzposition ist dabei abhängig vom Fahrradtyp und der Rahmengröße. Bei einem Mountainbike sitzt du in der Regel etwas gebeugter - wenn du deinen Rücken schonen willst, ist ein Mountainbike daher nicht unbedingt das Richtige. Eine gute Alternative sind Trekkingbikes.

Diese Fahrräder eignen sich auch für unbefestigte Wege und ermöglichen aufrechtes Sitzen. Suchst du etwas Wendiges und Leichtes, ist ein Rad mit kleinen Reifen das Richtige für dich, beispielsweise 20 Zoll E-Bikes. Viele 20 Zoll E-Bikes lassen sich zudem zusammenklappen. Ein Klapprad kannst du bequem verstauen und es nimmt wenig Platz ein. Dank Motor machst du auch mit der kleinen Reifengröße nicht schlapp.

Wenn du dir nicht sicher bist, welche Zoll Größe dein neues E-Bike haben soll, dann schau doch mal bei unserem Kaufberatungen zu 26 Zoll und 28 Zoll E-Bikes vorbei. 

Welche Rahmengröße braucht mein E-Bike?

Weiterhin solltest du die richtige Rahmengröße für dein E-Bike wählen. Die richtige Größe ist allerdings auch abhängig vom Einsatzort eines Elektrofahrrads. Für sportliche Zwecke ist ein kleinerer, für Touren ein größerer Rahmen von Vorteil. 

Wenn du nicht weißt, welche Rahmengröße du benötigst, findest du in folgender Tabelle deine genaue Größe:

Körpergröße

Rahmengröße 

155 - 165 cm

14 - 15 Zoll oder 35 - 38 cm

165 - 170 cm

15 - 16 Zoll oder 38 - 41 cm

170 - 175 cm

16 - 17 Zoll oder 41 - 43 cm

175 - 180 cm

17 - 18 Zoll oder 43 - 46 cm

180 - 185 cm

18 - 19 Zoll oder 46 - 48 cm

185 - 190 cm

19 - 21 Zoll oder 48 - 53 cm

190 - 195 cm

21 - 22 Zoll oder 53 - 56 cm

195 - 200 cm

22 - 23 Zoll oder 56 - 58 cm

E-Bike Alternativen

Hast du nur kleine Strecken zurückzulegen, gibt es auch kostengünstigere Alternativen zum E-Bike. In der Stadt und in öffentlichen Verkehrsmitteln sind die E-Bikes eher unhandlich. Kompakter und nicht ganz so sperrig sind E-Scooter, sie sind ideal für Pendler:innen oder City-Menschen, die viel auf ebenen Wegen unterwegs sind.

Natürlich kannst du auch einfach zu einem nicht motorisierten Citybike greifen. Diese gibt es selbstverständlich auch speziell für Damen und Herren.

Für Spielereien oder sehr kurze Wege sind die schmalen Hoverboards eine clevere und günstigere Alternative.

Regen, Schnee und Eis - Mit dem E-Bike durch Herbst und Winter

Wenn du auch die schönen Herbst- und Wintertage auf dem Fahrrad erleben möchtest, gilt primär, dass du dich sicher genug fühlst, um auf laubbefallenen oder nassen Straßen unterwegs zu sein. Hier empfiehlt sich ein frisches Reifenprofil und gut eingestellte Bremsen.

Kann ich mein E-Bike auch im Regen benutzen?

Grundsätzlich sind E-Bikes und Pedelecs auch im Regen nutzbar. Die Elektronik ist in der Regel so verbaut, dass sie vor Regen und Spritzwasser geschützt ist. Es gibt dementsprechend keine Gründe, an regnerischen Tagen das Rad stehenzulassen.

Du solltest lediglich darauf achten, dass die Elektronik nicht unter Wasser getaucht wird. Das Rad sollte nicht dauerhaft feuchten Bedingungen ausgesetzt sein. Also bei Nichtbenutzung: Ab in die Garage oder unter einen Carport.

Mit dem E-Bike im Winter?

Ein E-Bike im SchneeWie auch beim unmotorisierten Fahrrad solltest du am besten nicht auf verschneiten oder vereisten Straßen fahren. Das Fahrverhalten ändert sich bei solchen Wetterbedingungen drastisch.

Bist du doch mal bei solchen Bedingungen mit dem E-Bike unterwegs, kann es bei starker Motorunterstützung des Antriebs dazu kommen, dass die Reifen auf dem glatten Boden durchdrehen, also den Halt verlieren. Wenn es sich also vermeiden lässt, lass das Pedelec lieber stehen oder tritt zur Not lieber ohne Motorunterstützung in die Pedale.

Bist du häufig bei geschlossener Schneedecke unterwegs? Dann kann es sinnvoll sein, sich Spikereifen zuzulegen, die auf jedem Untergrund und bei jeder Witterung für guten Grip sorgen.

E-Bike Akkus im Winter - Wo muss ich den Akku lagern?

Du kannst bedenkenlos dein E-Bike auch bei sehr niedrigen Temperaturen nutzen. Während der Fahrt erwärmt sich den Akku durch die eigene Energie und kühlt nicht ab.

Es ist von Vorteil, bei niedrigen Temperaturen mit Motorunterstützung loszufahren, um den Akku schnell zu erwärmen. Wenn du am Ziel bist, solltest du den Akku jedoch mit ins Warme nehmen, um starkes Abkühlen zu vermeiden.

E-Bikes im Test bei Stiftung Warentest

E-Bikes im Test bei Stiftung Warentest

E-Bikes LogoStiftung Warentest hat zuletzt im Juni 2020 normale Elektrofahrräder getestet. Wie auch schon im vorherigen Test hat KTM die Nase vorn. Das KTM Macina Tour 510 überzeugt rundum im Test und wird zum Testsieger gekrönt. Egal, ob mit oder ohne Gepäck, der Lauf ist stets stabil und ruhig. Der Komfort wird dabei aber nicht vernachlässigt. Das größte Manko, das im Test aufgefallen ist, ist das hohe Gewicht von rund 26 Kilogramm. Abseits des Fahrens ist es also etwas umständlicher zu transportieren. Testsieger ist das KTM Macina Fun 9 SI-P5I mit der Endnote 1,7.

Auf dem zweiten Platz im Test findet sich das E-Courier PT5 von Stevens. Es ist sogar recht weit abgeschlagen vom Testsieger, mit einer Endnote von 2,3 aber immer noch gut. Die Fahrt fiel im Test als leise auf und mit 51 km Reichweite befindet sich das E-Bike im stabilen Mittelfeld. Der Sattel ist etwas sportlicher. Das Fahrrad ist mit 27 kg sogar noch einmal schwerer als der Testsieger.

Weitere bekannte E-Bikes im Test von renommierten Marken wie Fischer, Pegasus und Kreidler waren ebenfalls dabei, schnitten insgesamt aber schlechter ab.

Das beste günstigste im Test ist das Raleigh Kent 9 mit einer Endnote von 2,4. Mit 2800 Euro ist es aber nur ein wenig günstiger als der Sieger im Test.
Generell lagen die E-Bikes alle in einem preislichen Rahmen von rund 2000 bis 3000 Euro, wobei die Treppchenplätze alle etwa 2800 Euro kosteten.

9 SUV-E-Bikes bei Stiftung Warentest

2022 folgte dann ein weiterer kleiner SUV-E-Bike-Test. Diese schweren, gut motorisierten und gut gefederten All Terrain-E-Bikes konnten auch die Stiftung Warentest überzeugen.

Alle 9 SUV-E-Bikes waren im Bereich gut bis befriedigend. Das beste SUV-E-Bike mit der Note 1,8 ist das Macina Aera 671 LFC von KTM für ca. 4000 Euro.

Dicht gefolgt vom Kagu Bosch CX 275 TR von Simplon mit der Note 2,1, aber zu einem Preis über 5000 Euro.

Generell sind SUV-E-Bikes teuer. Alle getesteten E-Bikes kosten mindestens 3300 Euro und mehr. Dafür sind die Verarbeitungsqualität und damit die Sicherheit auf der Straße bei allen Geräten im grünen Bereich.

E-Bikes im Test bei Elektro Rad bzw. Fahrrad.de

Im E-Bike Test 2023 untersuchte das Elektro Rad-Magazin 91 E-Bikes aus verschiedenen Preisklassen und Kategorien. Bewertet wurden die Räder nach Kriterien wie Preis-Leistungs-Verhältnis, Qualität und Fahrspaß. Die besten E-Bikes wurden mit den Auszeichnungen "Preis/Leistung" und "Empfehlung" prämiert.

In der Kategorie Trekkingrad erhielt das Hepha Trekking 7 Performance den Preis-Leistungs-Sieg mit einer Bewertung von 90 ("Sehr gut"). Der Testsieger und Empfehlung in dieser Kategorie war das Diamant Zing Deluxe mit einer Note von 94 ("Sehr gut"). Bei den Stadträdern überzeugte das Fischer Cita 8.0i mit einer Bewertung von 91 ("Sehr gut") im Preis-Leistungs-Verhältnis, während das Bergamont E-Sweep Tour mit einer Note von 90 ("Sehr gut") als Empfehlung hervorging.

In der Kategorie Urbanbike siegte das Tenways CGO600 im Preis-Leistungs-Verhältnis mit einer Bewertung von 89 ("Gut"). Das Diamant 365 Deluxe erhielt ebenfalls eine Auszeichnung in dieser Kategorie mit einer Note von 91 ("Sehr gut"). Als Empfehlung wurden das Canyon Commuter:ON 8 LTD und das Bergamont E-Sweep Tour mit einer Bewertung von 91 bzw. 90 als "Sehr gut" ausgezeichnet.

Bei den SUV E-Bikes stachen das BESV TRX Urban 1.1 und das Canyon Pathlite:ON 9 LTD SUV im Preis-Leistungs-Verhältnis hervor, beide mit einer Bewertung von 91 bzw. 93 ("Sehr gut"). Die Empfehlungen in dieser Kategorie waren das Scott Axis eRide 10, das Victoria Avyon 5 und das HNF Nicolai XD4 All Terrain, alle mit einer Bewertung von 92 bis 94 ("Sehr gut").

In der Kategorie Cargo/Familie gewann das Elops R500E Longtail im Preis-Leistungs-Verhältnis mit einer Bewertung von 88 ("Gut"). Das Centurion Vario R960i wurde als Empfehlung ausgezeichnet und erhielt eine Note von 90 ("Sehr gut").

In der Kategorie Sport/Performance setzte sich das i:SY Speed R14 ZR als Preis-Leistungs-Sieger im Segment der S-Pedelecs durch, mit einer Bewertung von 94 ("Sehr gut"). Die Empfehlungen in dieser Kategorie umfassten das Stromer ST7 als S-Pedelec, das Scott Strike eRide 910 Evo und das Scott Lumen eRide 910 als MTB-Fullsuspension, sowie das Cyklær E-Gravel als Gravelbike, alle mit einer Bewertung zwischen 91 und 93 ("Sehr gut").

Insgesamt zeigt der E-Bike Test 2023 des ElektroRad-Magazins eine Vielzahl an erstklassigen Modellen aus verschiedenen Kategorien. Dabei ist es wichtig, das passende E-Bike für die individuellen Bedürfnisse und das jeweilige Preissegment zu finden, um die optimale Kaufentscheidung zu treffen.

E-Bikes - Häufige Fragen (FAQ)

Welches E-Bike ist zu empfehlen?

Das eine E-Bike, dass man jedem empfehlen kann, gibt es nicht. Hier spielen deine Ansprüche und dein Budget die wichtigsten Rollen. Der E-Bike-Kauf ist fast so individuell wie die Anschaffung neuer Schuhe, neuer Kleidung oder eines neuen Autos.

Ältere Frau macht auf ihrer Fahrradtour mit einen E-Bike Rast auf einer Bank und schaut in die LandschaftWie viel Geld kostet ein gutes E-Bike?

Ein gutes E-Bike kostet dich mindestens 1500 bis 2000 Euro. Das ist die Grenze, wo die verbauten Komponenten eine gute Qualität haben und du auch lange Freude an dieser etwas teureren Investition in deine Mobilität und Flexibilität haben wirst.

Selbstverständlich gibt es auch günstige E-Bikes, die schon ab nur 500 bis 700 Euro anfangen. In dieser Preiskategorie solltest du aber mit einer deutlich geringere Haltbarkeit rechnen. Im schlimmsten Fall leidet darunter auch die Fahrsicherheit. Gerade bei E-Bikes, die dich auf bis mindestens bis 25 km/h unterstützen, ist die Sicherheit im Straßenverkehr extrem wichtig.

Welches E-Bike ist laut Stiftung Warentest das beste?

Das beste SUV-E-Bike ist das KTM Macina Aera 671 LFC mit der Bestnote 1,8 im SUV-E-Bike-Test.

Bei den normalen E-Bikes hat auch KTM die Nase vorn. Das KTM Macina Tour 510 holt hier den ersten Platz.

Welche Marke ist die beste E-Bike Marke?

Die eine perfekte E-Bike-Marke gibt es nicht. Jeder Hersteller besitzt Stärken und Schwächen. Teilweise liegt der Fokus bei der Entwicklung, dem Design und der Ausstattung des E-Bikes auf ganz anderen Aspekten, die für dich nicht wichtig sind.

Dennoch gibt es natürlich beliebte Hersteller und Marken von E-Bikes. Ganz vorn dabei ist die Marke Fischer. Fischer E-Bikes sind vor allem wegen ihrer erschwinglichen Preise besonders beliebt.

Auf der anderen Seite gibt es etablierte Edelmarken wie Kalkhoff, Cube, KTM oder Flyer, die schon seit vielen Jahren äußerst hochwertige Fahrräder sowie auch E-Bikes bauen und sich ihren Ruf durch Qualität und Service erarbeitet haben.

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