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Nähmaschine Kaufberater

Mit der Nähmaschine zum kreativen Schneiderlein

Alte Nähmaschine und NähutensilienNoch vor wenigen Jahrzehnten gehörte das Nähen zum notwendigen Übel einer jeden Hausfrau. Mittlerweile ist aber ein beliebtes Hobby daraus geworden. Selber machen wird immer mehr zum Trend. Ob Taschen, Kissen oder Körbe - all das kann wunderbar selbst geschneidert werden. Mit bunten Stoffen lassen sich vor allem für Kinder super schöne Mützen, Hosen und Kuscheltiere zaubern. Du kannst aber auch schöne Geschenke herstellen – so wie Self-Made-Taschen, Accessoires oder (Puppen-)Kleider für Kinder von Freunden und Verwandten. Auch deine Wohnung kannst du mit individuell genähten Kissen, Vorhängen und Tischdecken nach deinem persönlichen Geschmack verschönern.
Doch nicht nur der Kreativität kann freier Lauf gelassen werden, die Nähmaschine erweist sich zudem als äußerst praktisch. Textilien lassen sich schnell und einfach kürzen oder abändern.
Wie sie funktioniert und welche verschiedenen Nähmaschinen-Arten es gibt, das liest du in unserem Nähmaschinen-Vergleich.

Die besten Nähmaschinen im Vergleich 2017

1.
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4.
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Bewertung
1,3
sehr gut
09/2017
Kunden­bewertung
2076 Bewertungen
Bewertung
1,5
gut
09/2017
Kunden­bewertung
167 Bewertungen
Bewertung
1,5
gut
03/2017
Kunden­bewertung
14 Bewertungen
Bewertung
1,5
gut
04/2017
Kunden­bewertung
50 Bewertungen
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Wie funktioniert die Nähmaschine?

Das Grundprinzip der Nähmaschine hat sich in den letzten 200 Jahren nicht verändert. Nach diesem Prinzip führt die Nadel den Faden durch einen Stoff. Auf der Stoffunterseite wird der Faden zu einer Schlaufe geformt und ein weiterer Faden wird durch die Schlaufe gezogen. Es gibt also zwei Fäden, einen Ober- und einen Unterfaden, die sich gegenseitig “festhalten”. Der Oberfaden wird durch die Nadel geführt, während sich der Unterfaden in einer meist beweglichen Kapsel im unteren Teil der Maschine befindet und praktisch aus dem Boden der Nähmaschine herauskommt. Nahezu alle neueren Maschinen arbeiten nach dem Prinzip der zwei Fäden (Doppelsteppstich). Mithilfe eines Greifarms und eines Zahnrades wird der Stoff nach vorne gezogen, um zu verhindern, dass die Nadel immer auf derselben Stelle einsticht - eine gleichmäßige Naht entsteht.

Zur Verbildlichung des Ganzen haben wir hier ein Video für dich!

Welche Arten von Nähmaschinen gibt es?

Die Geschichte der Nähmaschine hat viele unterschiedliche Arten hervorgebracht. Der größte Unterschied besteht zwischen denen, die sich für den Hausgebrauch eignen und den Industrienähmaschinen. Aufgrund neuer Technologien haben viele Arten von Nähmaschinen ihre Bedeutung verloren. Neben den Antriebsarten stellen wir dir die gängigsten Typen der Haushaltsnähmaschine hier vor:

Antriebsart

Mechanisch: Maschinen mit dieser Antriebsart sind der Klassiker unter den Nähmaschinen. Sie sind sehr robust und überzeugen mit einfacher Bedienung. Bei einem mechanischen Modell wird die Geschwindigkeit über ein elektrisches Fußpedal gesteuert. Einstellungen wie Nähgeschwindigkeit, Stichlänge, Fadenspannung oder die Position der Nadel müssen über Einstellräder selbst vorgenommen werden.

Elektronisch (Computer-Nähmaschine): Heutzutage erfolgt der Antrieb der Nähmaschine vielfach mit einem Elektromotor. Bei elektronischen Geräten übernimmt ein Computer die Näheinstellungen automatisch, weshalb deren Handhabung mehr Komfort bietet als die mechanische Variante. Sowohl die Geschwindigkeit als auch der Start- und Stoppvorgang werden über einen Knopf elektronisch gesteuert. Die Stichlänge und -breite sowie die Spannung von Ober- und Unterfaden werden von der Maschine selbst eingestellt. Zudem verfügt die elektronische Nähmaschine über eine große Stich- und Musterwahl. Ein Knopfdruck genügt und die Maschine näht auch rückwärts. Für Nähanfänger ist die Bedienung der Nähmaschine möglicherweise schwierig und die Lebensdauer gegenüber der mechanischen Variante auch deutlich geringer.
Die Computer-Nähmaschine ist die modernste, die es derzeit auf dem Markt gibt. Ein richtiges Luxusgerät, das mittlerweile auch Zuhause zum Einsatz kommen kann. Denn die Steuerung der Geschwindigkeit und der Stichmuster übernimmt ein Computer, der in vielen Fällen über einen Touchscreen gesteuert werden kann. Meist sind neben gängigen Stichen auch eine Vielzahl schöner Zierstiche integriert. Zudem bietet diese Maschine einen Schnelleinfädler und einen Fadenabschneider. Mit der riesigen Anzahl an Stichprogrammen stellt es auch kein Problem dar, Buchstaben, Zahlen und Muster zu sticken. Für umfangreiche Stickarbeiten bietet sich aber auch eine spezielle Stickmaschine an. Nähmaschinen von der Marke Carina sind führend im Bereich der Computer-Nähmaschinen.

Freiarm-Nähmaschine

Diese Art ist der Klassiker unter den Nähmaschinen. Der sogenannte “Nähmaschinentisch”, ein abnehmbares Zubehörfach zum Freilegen des Freiarms, befindet sich am Fuß der Nähmaschine. Wird der Nähmaschinentisch abgenommen, kann Stoff über den Freiarm gezogen und geschlossene Kleidungsstücke wie z.B. Hosenbeine, Ärmel oder Taschen einfacher genäht werden.  

Overlockmaschine

Die Overlock ist eine spezielle Art von Nähmaschine, die sich von dZum Nähen mit der Nähmaschine braucht es auch immer das richtige Garner “normalen” Nähmaschine unterscheidet. Sie besitzt keinen Freiarm und ist nicht mit nur einer Funktion, sondern gleich mit drei Funktionen ausgestattet. In einem Arbeitsgang wird ein Stoff zusammengenäht, versäubert und abgeschnitten. Versäubern bedeutet, dass das Gewebe umgeschlagen und ein Saum gebildet wird, damit die Kanten nicht ausfransen. Daher ist das Versäubern, auch Versäumen und Endeln genannt, unerlässlich. Die Bezeichnung „Overlock“ steht also für Extrafunktionen. Sie besitzt zwei parallel angeordnete Nadeln, zwei Greifer und näht über (over) die Kanten. Zwei Messer, von denen eines oben und eines unten angebracht ist, übernehmen das Abschneiden des Stoffes. Overlock-Modelle vereinfachen und beschleunigen daher viele Arbeitsschritte und machen dir das Nähen bequemer.
Obwohl sie mehrere Funktionen vereint, können gewisse  Arbeiten nicht mit ihr ausgeführt werden. Das Annähen von Taschen ist ebenso nicht möglich, wie das Nähen von Knopflöchern, das Heften sowie Stopfen. Auch eine Naht mitten im Stoff zu platzieren, funktioniert mit ihr nicht. Zu Problemen kann das Nähen von Ecken und Kurven, sowie das Einnähen von Reißverschlüssen führen. All das ist nur mit einer normalen Nähmaschine möglich. Es gibt mittlerweile aber auch “normale” Nähmaschinen, die eine Overlock Funktion besitzen. Noch mehr Infos zur Overlock erhältst du in unserer Overlockmaschine-Kaufberatung.

Cover(lock)maschine

Sie ist eine Sonderform der Overlock, bei der es je nach Ausführung möglich ist, gleich mit 3 oder 4 Fäden zu arbeiten. Vor allem bei elastischen Stoffen ist das ein Vorteil. Sie näht auf der Oberseite zwei (Zwillingsnähte) oder drei parallele Nähte. Auf der linken Seite ist die Naht wie mit einer Overlock verkettelt. Wenn du dir bei einem gekauften T-Shirt die Naht anschaust, wirst du vielfach Zwillingsnähte sehen. Sie schneidet die Kante neben der Naht im Vergleich zur Overlockmaschine jedoch nicht ab. Daher ist sie mit einem Freiarm ausgestattet, der auch mittiges Nähen und Säumen ermöglicht.

Neben all diesen gängigen Nähmaschinen-Arten gibt es noch weitere, speziellere Typen wie die Filzmaschine, die Reisenähmaschine, die Handnähmaschine, die Quilt-Nähmaschine sowie die Kinder-Nähmaschine.  

Info: Nutznaht-Nähmaschine bedeutet, dass sie nicht, wie früher üblich, nur in gerader Linie nähen kann, sondern auch andere Stiche möglich sind. Es handelt sich also eigentlich um eine herkömmliche Nähmaschine, allerdings sind teils vielfältige Stiche möglich.

Welche Sticharten gibt es?

Moderne Nähmaschinen verfügen über viele unterschiedliche Funktionen. Vor allem was die Sticharten angeht, sind sie wahre Alleskönner. Je nachdem welche Naht bevorzugt wird, lassen sich unterschiedliche Stiche bei der Nähmaschine einstellen. Neben den klassischen Stichen gibt es auch Zierstiche, die der Dekoration dienen. Der Gerad- und der Zickzackstich, der Einfachkettenstich, Overlockstich sowie der Doppelsteppstich gehören zu den klassischen Sticharten, die wir dir hier kurz vorstellen:

  • Der Geradstich: Willst du einen oder zwei Stoffe zusammennähen, dann wird diese Stichart verwendet. Wenn die Naht besonders stabil und haltbar sein soll, kommt der Dreifach-Geradstich zum Einsatz.

  • Der Zickzackstich: Bei dieser Stichart entsteht eine zackenförmige Naht. Nähte werden damit verstärkt und somit robust und belastbar gemacht. Auch beim Versäubern von Kanten kommt dieser Stich oft zum Einsatz. Der Dreifach-Zickzackstich wird oft als Ziernaht verwendet.

  • Einfachkettenstich: Für diese Stichart wird ein Faden benötigt, während es für den Doppelkettenstich einen oberen und einen unteren Faden braucht. Daher wird weniger Faden benötigt als beim Doppelsteppstich oder beim Zickzackstich. Vor allem bei Bein- und Halsabschlüssen von Unterwäsche wird diese elastische Naht genutzt.

  • Der Doppelsteppstich kommt dann zum Einsatz, wenn die Nähte sehr stabil und auf beiden Seiten einheitlich sein sollen. Als Ziernaht oder wenn Reißverschlüsse vernäht werden kommt er zum Einsatz.

  • Mit Overlock wird auch eine Stichart bezeichnet, bei der Nähte versäubert oder Seitennähte zusammengenäht werden.

Die Nähmaschine für Anfänger - Worauf muss ich achten?

Du möchtest mit dem Nähen anfangen, weißt aber nicht, was du dafür alles brauchst und worauf du achten solltest? Hier geben wir dir ein paar Tipps und Tricks an die Hand, damit du dich schon bald zu den Nähprofis zählen kannst:

  • Eine Frau an der NähmaschineEinfach anfangen!: Nähen ist kein Hexenwerk und von jedem einfach zu erlernen. Das wäre geklärt, jetzt geht es für dich also nur noch darum, endlich mal anzufangen. Am besten startest du mit leichten Projekten. Denn wenn du die ersten Erfolge siehst, bist du motiviert weiterzumachen.

  • Nähkurs: Wenn du dich ganz alleine an das Nähen traust, demotivieren Misserfolge. Durch den Besuch eines Nähkurses lernst du nicht nur die Grundlagen des Nähens, sondern wirst zudem noch inspiriert und motiviert.

  • Grundlagen: Auch wenn du dich gegen einen Nähkurs entscheidest, solltest du dich mit den Grundschritten des Nähens befassen. Für jedes deiner Nähprojekte stellen sie die Basis dar.

  • Nähmaschine leihen oder kaufen? Wenn du gerade erst mit dem Nähen angefangen hast und noch nicht genau weißt, ob es dein neues Hobby wird, musst du dir nicht unbedingt sofort eine Nähmaschine kaufen. Vielleicht hast du jemanden in deinem Freundes- oder Bekanntenkreis, bei dem du dir eine Nähmaschine leihen und sie einem Test unterziehen kannst. Dann kannst du erst herausfinden, ob dir das Nähen Spaß macht und sich die Anschaffung einer Nähmaschine wirklich lohnt.

  • Verarbeitung, Funktionen und Preis: Besonders wichtig ist, dass die Nähmaschine stabil und keinesfalls klapprig oder billig wirkt. Auf Marken wie Singer, Pfaff, JANOME, AEG, Privileg und Brother zu setzen und möglicherweise etwas tiefer in die Tasche zu greifen zahlt sich aus. Wenn sie aber nur hin und wieder mal zum Einsatz kommt, tut es auch eine günstige Nähmaschine um die 100€, die in vielen Nähmaschinen Experten-Tests auch mithalten konnten.   
    Was die Funktionen angeht, reichen Geradstich und Zickzackstich als Nähprogramm  sowie ein Knopflochprogramm aus. Die Investition in eine Overlock lohnt sich dann, wenn Kleidung professionell bearbeitet werden soll.

  • Zur Grundausstattung gehören in jedem Fall eine kleine und eine große Stoffschere. Mit der kleinen Schere können Fäden abgeschnitten und sie kann zum Auftrennen verwendet werden. Die große Schere eignet sich zum Zuschneiden von Stoff. Zum Schneiden von Papier sollte sie aber nicht genutzt werden, da sie dann sehr schnell stumpf wird. Dafür brauchst du eine Papierschere. Außerdem benötigst du als Nähmaschinen-Zubehör ein Maßband, Nähgarn, Näh- und Stecknadeln und Schneidekreide. Bleistifte und Papier werden zum Aufzeichnen von Schnitten gebraucht. Wenn du möchtest, kannst du dir auch spezielles Schnittmusterpapier kaufen, mit dem man Schnitte gut abpausen kann. Ein Bügeleisen sollte ebenfalls zur Grundausstattung gehören. Das Nähen wird bei gebügelten Stoffen erleichtert, Nähte und Säume lassen sich viel leichter verarbeiten.

  • Womit soll ich anfangen? Teile ohne Rundungen empfehlen sich für den Anfang. Dazu gehören Taschen oder Kissenbezüge mit Hotelverschluss (ohne Reißverschluss). Wenn es schnell und vor allem einfach zu machen ist, bekommst du gleich ein Gefühl für die Nähmaschine. Außerdem macht es Spaß, wenn Erfolge schnell sichtbar werden. Danach kann es mit einfachen Kleidungsstücken wie z.B. Röcken weitergehen.

Was muss ich beim Nähmaschinen-Kauf beachten?

Am wichtigsten ist, dass deine Maschine einfach und sicher arbeitet. Das A und O ist eine stabile Verarbeitung, ein qualitativer und wechselbarer Nähfuß sowie ein angenehmes Nählicht.
Du arbeitest mit der Nähmaschine nicht nur zuhause, sondern möchtest sie vielleicht auch mal an eine Freundin ausleihen oder direkt bei ihr damit arbeiten? Dann sollte die Nähmaschine deiner Wahl besonders kompakt sowie leicht zu transportieren (Koffer mit Tragegriff) sein und nicht mehr als 10 kg wiegen.   

Achte außerdem auf:

  • einfache Bedienungsmöglichkeiten über Drehknöpfe oder Display
  • Geschwindigkeitsregler & Rückwärtsgang
  • automatische Fadenspannung
  • Fadenschneider
  • Nadeleinfädler

Die Nähmaschine bei Aldi und Lidl

Auch der Discounter hat hin und wieder Nähmaschinen im Angebot. Zuletzt gab es sie im Januar 2017 bei Aldi Nord. Die Nähmaschine von Medion kann vor allem im Bereich Preis/Leistung punkten. Auch Geräte eines namhaften Nähmaschinen-Herstellers gab es bei Aldi schon und das zu einem unschlagbar günstigen Preis von 89,99 €. Die Nähmaschine von Singer konnte mit vielen Funktionen sowie einer breiten Palette an Zubehör überzeugen.Auch im Onlineshop von Lidl wird eine Vielzahl an Nähmaschinen angeboten.

Die Nähmaschine bei Stiftung Warentest

2011 hat die Stiftung Warentest zuletzt 12 Nähmaschinen einem Test unterzogen. Darunter waren 9 mechanische und 3 elektronische Modelle, die Preisspanne lag zwischen 80 und 485 Euro. Der Testsieger von Bernina gehört zu den mechanischen Maschinen und konnte mit Zuverlässigkeit sowie vielen Stichprogrammen punkten.

Wer hat die Nähmaschine erfunden?

Eine Nähmaschine aus aus alten ZeitenNähmaschinen kennt fast jeder. Vielleicht wurden Mutti und Oma schon mal beim Nähen mit einer solchen Maschine beobachtet oder du besitzt selber eine. Mit den ersten handbetriebenen Nähmaschinen haben die heutigen aber nicht mehr viel gemein. Noch bis 1830 wurde gänzlich mit der Hand genäht. Die Handnäharbeit war mühevoll und nur wenig Kleidung konnte in kurzer Zeit hergestellt werden. Daher tüftelten die Erfinder daran, die Näharbeit per Hand durch Maschinenarbeit zu ersetzen. Die erste arbeitsfähige Nähmaschine für Schuhmacher, damals noch ganz aus Holz, baute der Engländer Thomas Saint 1790. Als erster Nähmaschinenfabrikant der Welt erfand er 1829/30 ein Modell namens “Couseuse”, dem viele weitere folgten. Elias Howe entwickelte kurze Zeit später die erste Nähmaschine, die bis zu 250 Stiche pro Minute nähen konnte - ein Meilenstein in der Entwicklung der Nähmaschine. Näherinnen zu dieser Zeit schafften nur etwa 50 Stiche pro Minute. Doch sein Erfolg blieb aus und sein Konkurrent Isaac Merrit Singer, einer der bekanntesten Nähmaschinen-Hersteller, konnte an ihm vorbeiziehen. 1858 wurden mehr als 3000 Singer-Nähmaschinen produziert und verkauft.
Der größte Unterschied zu den damaligen Maschinen liegt im Material. Nicht mehr aus Holz und Metall, sondern aus Kunststoff sind sie heute in der Regel. Hersteller wie Singer und Pfaff setzen neben einer Vielfalt an Nähprogrammen auf moderne Technik in Form von elektronischen oder Computer-Nähmaschinen.

Hast du Lust bekommen, Nähen zu deinem neuen Hobby zu zählen? Dann viel Spaß mit deinem Nähmaschinen-Testsieger!

Was du dir für eine gut ausgestattete Nähstube sonst noch zulegen solltest, erfährst du auch im folgenden Video. Viel Spaß!

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