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Die besten Akku-Staubsauger Test 2020

Akku-Staubsauger Test 2020

Die 6 besten Akku-Staubsauger im testit-Test 2020

von Thomas Johannsen | zuletzt aktualisiert: 24.07.2020
Akku-Staubsauger Test

Akku-Staubsauger Test - AEG gewinnt im großen Akku-Staubsauger Test von testit

Der Traditionshersteller aus Deutschland hat in unserem großen Akku-Staubsauger Test den Gesamtsieg davongetragen. Der Ergorapido QX8-1-45CR besticht vor allem durch seine gute Handhabung. Bereits die erste Saugstufe reicht für das alltägliche Saugen aus. Für etwas stärkere Verschmutzungen kannst du immer noch zur zweiten Stufe greifen.

Leicht und günstig geht auch

Auf dem zweiten Platz fände sich normalerweise der Deik EV660. Dieser ist aber nur noch sporadisch auf dem Markt erhältlich. Daher legen wir dir unseren dritten Platz im Akku-Staubsauger Test an Herzen: Der Oerfeld H20-A ist ein echtes Leichtgewicht. Sowohl beim Gewicht als auch beim Preis. Er eignet sich besonders gut, um mehrere Stockwerke zu saugen und dabei die Treppen gleich mitzusäubern.

Du willst mehr erfahren? Ausführliche Informationen und Einzeltests zu allen Akku-Staubsaugern findest du weiter unten.

Akku-Staubsauger Test Bestenliste 2020

Unser Testsieger
Akku-Hand-und Stielstaubsauger QX8-1-45CR, beutellos 1
AEG - Akku-Hand-und Stielstaubsauger QX8-1-45CR, beutellos
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Absolut wendig
Clean Turismo - 2in1 Akku-Staubsauger, Bodenstaubsauger, Handstaubsauger, 0,4 L, kabellos, lange Laufzeit, inkl. Ladestation, 2
KLARSTEIN - Clean Turismo - 2in1 Akku-Staubsauger, Bodenstaubsauger, Handstaubsauger, 0,4 L, kabellos, lange Laufzeit, inkl. Ladestation,
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Der Spezialist
XC7042/01 SpeedPro Max kabelloser Staubsauger 7000 Series (mit Akku, 360°-Saugdüse, 65 Min. Akkulaufzeit) rot 3
PHILIPS - XC7042/01 SpeedPro Max kabelloser Staubsauger 7000 Series (mit Akku, 360°-Saugdüse, 65 Min. Akkulaufzeit) rot
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Vorteile:
  • gute Saugergebnisse
  • sehr robust
  • kurze Ladedauer
Vorteile:
  • sehr wendiges Gelenk
  • Bürstenkopf mit Beleuchtung
Vorteile:
  • beste Saugergebnisse auf Hardböden
  • drei Saugstufen
  • Akku-Anzeige in Prozent
Nachteile:
  • ohne LED-Beleuchtung
Nachteile:
  • Saugleistung nur mittelmäßig
  • umständliche Reinigung
Nachteile:
  • saugt sich in weichen Teppichen fest
  • recht teuer
Fazit:

Der Ergorapido QX8-1-45CR von AEG fiel schon bei der ersten Montage durch seine hochwertige Verarbeitung auf. Dank seiner verhältnismäßig kurzen Ladedauer ist er zudem schnell betriebsbereit. Er liefert auf allen Bodenbelägen gute bis sehr gute Arbeitsergebnisse und ist daher jeden Cent wert.

Fazit:

Beim Klarstein Clean Turismo muss man schon bei der Erstmontage einige Abstriche machen. Hier ist alles nicht so passgenau wie bei teureren Kollegen und geht deshalb auch nicht ganz so leicht von der Hand. Hast du überwiegend harte, glatte Bodenbeläge, reicht er aber vollkommen aus.

Fazit:

Mit dem XC7042/01 hat Philips ein wahres Hightech Gerät am Start. Allerdings ist er auf glatte, harte Böden spezialisiert. Dort kommt er in jede Ecke, saugt bis tief unter fast jedes Möbelstück und gibt per Prozent-Anzeige immer genau Auskunft über den Akkustand. Teppiche mit tiefem Flor sind dagegen nicht seins.

Saugen/Saugkraft: 96,00%
Saugen/Saugkraft: 95,00%
Saugen/Saugkraft: 76,00%
Akku: 73,00%
Akku: 63,00%
Akku: 67,00%
Handhabung: 81,00%
Handhabung: 73,00%
Handhabung: 77,00%
Ausstattung: 80,00%
Ausstattung: 85,00%
Ausstattung: 77,00%
Endwertung: 84,00%
Endwertung: 78,00%
Endwertung: 74,00%

Wenig Zeit? Unser Akku-Staubsauger Test in Kurzform

Beim Staubsaugen ohne lästiges Kabel kann die Hausarbeit richtig Spaß machen und das nicht nur in der Wohnung, sondern ganz besonders auch im Auto.

Wir haben sechs aktuelle Akkusauger auf ihre Alltagstauglichkeit hin getestet. Drei Sauger sind typische 2-in-1-Modelle, die du sowohl als Bodenstaubsauger als auch als Handstaubsauger verwenden kannst. Bei den drei anderen befinden sich Motor und Staubbehälter bzw. Auffangbehälter oben am Saugrohr. Diese Bauweise nennt man Top-Motor, die Dyson zwar nicht erfunden, aber bei den eigenen Produkten perfektioniert hat. Übrigens: Sämtliche Geräte sind beutellos. Neben dem Handling beim Reinigen haben wir auch die Saugleistung auf verschiedenen Bodenbelägen sowie die Akkulaufzeit in den verschiedenen Leistungsstufen gemessen. Die Testergebnisse gibt es hier in Kurzform:

  • Die Testgeräte: Insgesamt haben wir folgende sechs unterschiedlich konstruierte Geräte aus verschiedenen Preisklassen getestet:
    • AEG Ergorapido QX8-1-45CR
    • Deik EV660 (Aktuell ausverkauft)
    • Orfeld H20-A
    • Klarstein Clean Turismo
    • Dyson V8 Fluffy+
    • Philips XC7042/01

  • Der beste Akku-Staubsauger kommt von AEG: Er ist robust und als klassischer Stielstaubsauger bzw. Stabstaubsauger mit kurzem Saugrohr und unten angebrachtem Motor konstruiert. Die Möglichkeit, ihn als Handstaubsauger zu verwenden, macht den AEG Ergorapido QX8-1-45CR zu einem typischen 2-in-1-Gerät. Der Staubsauger verfügt über eine rotierende Bürste und hat zwei Saugstufen. Extra für das abnehmbare Handteil gibt es einen kleinen Saugkopf - ebenfalls mit rotierender Bürste - sowie eine Fugendüse mit ausklappbarer Bürste.

  • Gut ausgestattetes Leichtgewicht: Der Orfeld ist einer der leichtesten Akku-Staubsauger in Top-Motor-Bauweise auf dem Markt, dennoch liegt die Staubbox mit 0,5 Litern Fassungsvermögen im üblichen Rahmen. Neben der Wandhalterung zum Lagern und Laden des Staubsaugers, gehören ein Ersatzfilter, eine zweite Bürste, eine Fugendüse sowie eine feine Polsterbürste mit integrierter Düse zum Lieferumfang.

  • Der Powersauger: Beim Dyson V8 Fluffy+ scheint der Name Programm zu sein, denn er hat ordentlich Power unter der Haube. Auch das umfangreiche Zubehör kann sich sehen lassen: Neben der obligatorischen Wandhalterung gibt es einen schmalen wendigen Bürstenkopf, eine Fugendüse sowie eine Polsterbürste.

Unser Akku-Staubsauger-Test – Diese sechs Akkusauger haben wir für dich getestet

Der AEG Ergorapido QX8-1-45CR folgt einer langen Tradition klassischer Stielstaubsauger des Herstellers. Diese Bauweise hat durchaus ihre Vorteile, weil du den Sauger einfach frei hinstellen kannst und er auch dann nicht umfällt, wenn du das Gerät als Handstaubsauger verwendest. Zwei weitere Testkandidaten sind ebenso konstruiert, nämlich der Deik EV660 und der Klarstein Clean Turismo. Die Sauger mit den sogenannten Top-Motoren kannst du zwar nicht frei aufstellen, dafür kannst du aber besser unter dem Bett, Schrank und anderen Möbeln saugen - und zwar viel tiefer als mit den anderen. Hier hatten wir neben dem Dyson V8 Fluffy+ und dem leichten Orfeld auch den Philips XC7042/01 im Test, der sich allerdings auf Hochflor-Teppichen schwertut dafür aber einen sauberen Job auf eher harten, glatten Böden macht.

Welcher Akku-Staubsauger ist der beste?

  • 1. Platz: AEG Ergorapido QX8-1-45CR – Unser Testsieger
  • 2. Platz: Deik EV660 – Der Preis-Leistungs-Sieger (Aktuell ausverkauft!)
  • 3. Platz: Orfeld H20-A – Das Leichtgewicht
  • 4. Platz: Klarstein Clean Turismo – Absolut wendig
  • 5. Platz: Dyson V8 Fluffy+ – Höchste Saugleistung
  • 6. Platz: Philips XC7042/01 – Nur für Hartböden

Wir haben die Akkusauger in den Kriterien Saugen bzw. Saugkraft bewertet und zwar sowohl auf glatten Hartböden als auch auf flauschigen Teppichen. Hier mussten die Sauger mit Verschmutzungen aller Art zurechtkommen. Besonders wichtig war uns außerdem die Akkulaufzeit in allen möglichen Saugstufen und die Zeit, die der Sauger anschließend an der Ladestation hängen muss. Selbstverständlich muss der Schmutz auch wieder raus aus dem Staubbehälter und dieser nebst Filtereinsatz gereinigt werden. Wie gut und einfach das funktioniert haben wir ebenfalls getestet. Wendigkeit, Lautstärke sowie mitgeliefertes Zubehör und generell die Ausstattung und Handhabung zählen ebenfalls zu den Testkriterien und schlagen sich in den Noten nieder.

Unser Testsieger: AEG Ergorapido QX8-1-45CR – Solide und alltagstauglich

Der AEG Ergorapido QX8-1-45CR wird in zwei Teilen geliefert, ist dennoch relativ kompakt. Anders als bei anderen Saugern dieser Bauweise ist die Bürsteneinheit nicht steckbar, sondern schon ab Werk mit dem Korpus verbunden. Das Griffstück muss noch oben aufgesteckt und verschraubt werden. Hierfür reicht ein einfacher Schraubenzieher oder sogar eine einfache Cent-Münze.

  • Kurze Ladezeit, langer Atem: Der Ergorapido QX8-1-45CR ist in drei Stunden aufgeladen und saugt dann eine gute Viertelstunde auf Stufe Zwei. In Stufe Eins kannst du fast eine Stunde saugen.

  • Vielseitige Ladestation: Die Ladestation des Ergorapido QX8-1-45CR kann einfach in Reichweite einer Steckdose aufgestellt werden, lässt sich aber auch zusätzlich an der Wand festschrauben. Der kombinierte Fugen-Bürsten-Aufsatz für den Handstaubsauger ist ebenfalls in der Station untergebracht.

  • Ohne Beleuchtung: Leider muss der Ergorapido QX8-1-45CR ohne LED-Beleuchtung am Bürstenkopf auskommen. Das ist besonders beim Saugen unter Möbeln von Nachteil, allerdings reicht er AEG aufgrund seiner Bauweise ohnehin nicht weit unter die Möbel.

AEG Ergorapido QX8-1-45CR – Nachteile 

Mit fast drei Kilo ist der Ergorapido zwar kein Leichtgewicht, hinterlässt aber gerade dadurch einen wertigen Eindruck. Musst du den Sauger viel schleppen, zum Beispiel über mehrere Etagen, kann das allerdings lästig werden. Die Bürste rotiert ständig, was auf manchen Bodenbelägen nicht nötig ist. Abschalten kann man die Bürste übrigens nur bei einem der sechs getesteten Akkusauger. Beim Saugen unter dem Schrank oder anderen Möbeln haben wir außerdem die LEDs vermisst, die bei einigen Konkurrenten die Fahrspur beleuchten.

AEG Ergorapido QX8-1-45CR – Vorteile 

Die Saugleistung des Ergorapido QX8-1-45CR lässt sich, wie bei fast allen anderen Testteilnehmern, in zwei Stufen einstellen. Erfreulicherweise reicht in den meisten Fällen sogar die geringe Saugleistung der Stufe Eins vollkommen aus. Das hat den Vorteil, dass die Akkuladung für fast eine Stunde reicht. Bei hartnäckigen Verschmutzungen auf Schlingenware oder anderen Teppichböden kannst du dann einfach Stufe zwei aktivieren. Auf Hochflor-Teppichen musst du dann mit etwas mehr Nachdruck arbeiten, wobei der starre Korpus sich als vorteilhaft erweist, weil er sich kaum verbiegt. 

Machst du eine Pause kannst du den Ergorapido QX8 einfach stehen lassen. Er bleibt sogar stehen, wenn du ihn als Hand bzw. Tischsauger verwendest, um beispielsweise Polstermöbel zu saugen. Als Handstaubsauger eignet er sich zudem prima, um zum Beispiel ein Auto auszusaugen. Es ist recht handlich und mit den Aufsätzen kommst du in fast jede Fuge. Grobe Verschmutzungen im Fußraum solltest du dem Handstaubsauger dagegen nicht zumuten.

AEG Ergorapido QX8-1-45CR Test: Unser Fazit 

Der Ergorapido QX8-1-45CR ist ein solider Allrounder mit nur wenigen Schwächen. Deshalb erreicht er in unserem Test mit 84% die höchste Wertung. Sowohl als Bodenstaubsauger als auch als Handstaubsauger macht er auf fast allen Oberflächen eine gute Figur. Musst du mit dem Sauger tief unter Möbeln saugen, stößt er jedoch an seine Grenzen. In diesem Fall wärst du mit einem Sauger in Top-Motor Bauweise besser bedient.

Kategorie

Bewertung

Saugen/Saugkraft

96%

Akku

73%

Handhabung

81%

Ausstattung

80%

Endwertung

84%

Orfeld H20-A - Das praktische Leichtgewicht

Bei Orfeld ist der Motor nebst Staubbehälter am oberen Ende des Saugrohrs angebracht. Dieser sogenannte Top-Motor sorgt für eine andere Gewichtsverteilung als bei der klassischen Bauweise, mit dem unten angebrachten Motor. Ein Vorteil liegt in der geringen Unterfahrhöhe. Du kannst tief bis unter dem Schrank saugen, solange der eine Bodenfreiheit von mindestens 7,5 bis 10 Zentimetern hat. Einen Nachteil hat der Top-Motor allerdings auch: Der Akkusauger kann nicht eigenständig stehen. Du kannst ihn in einer Arbeitspause oder beim Wechsel der Bodendüse nur hinlegen.

  • Akkulaufzeit: Der Orfeld muss knappe vier Stunden in der Ladestation hängen bis er voll aufgeladen ist. Anschließend steht er eine halbe Stunde in der niedrigen Stufe zur Verfügung. Im “Turbo-Betrieb reicht es genau für eine Viertelstunde.

  • Reichlich ausgestattet: Neben diversen Düsen zum Aufstecken liegt dem Orfeld eine zusätzliche Bürste bei. Die LEDs vorn am Bürstenkopf leuchten den Boden auch unter den Möbeln aus.

  • Sehr mobil: Aufgrund des geringen Gewichts kannst du den Orfeld auch für die Wohnung mit mehreren Etagen nutzen.

Orfeld – Nachteile 

Neben der fehlenden Standfestigkeit gibt es auch bei der Bedienung etwas zu bemängeln. Der “Turbo-Schalter zum Einschalten der zweiten Saugstufe ist so angebracht, dass du zum Umschalten die zweite Hand brauchst. Der Orfeld ist zwar der leichteste Sauger im Test, leider sind die Schwerpunkte ungünstig verteilt, worunter die Mobilität leidet. Wäre der Bürstenkopf etwas schwerer, ließe er sich besser lenken.

Orfeld – Vorteile 

Wie alle Sauger mit Kopf-Motor, verfügt auch der Orfeld über eine Ladestation, in die er eingehakt wird. Dem Orfeld liegen passende Dübel und Schrauben bei, damit du diese direkt per Wandhalterung befestigen kannst. Auch für die verschiedenen Bodendüsen aus dem Lieferumfang ist ein Platz an der Ladestation vorgesehen. Dem Orfeld liegt sogar eine Bürste zum Wechseln bei, nur mit Borsten ohne Vließ, die sich besonders für Teppiche eignet.

Mit der Universalbürste für glatte Böden und Teppiche macht der Sauger seine Sache aber auch schon sehr gut. Gerade in Kanten und Ecken macht sich die besondere Konstruktion des Bürstenkopfes positiv bemerkbar, sodass du nur selten nacharbeiten musst. Du kannst den Orfeld zwar nicht zum Handstaubsauger umfunktionieren, wenn du dagegen das Saugrohr abnimmst, kannst du stattdessen die Düsen und Bürsten aus dem Lieferumfang aufstecken. Damit kannst du dann Polster und die Autositze saugen.

Zur Reinigung kann einfach die Klappe der Staubbox nach unten geöffnet werden. Dazu musst du wiederum das Saugrohr abnehmen.

Orfeld Test: Unser Fazit 

Der Orfeld ist nicht nur der leichteste Akku-Staubsauger im Test, er ist auch einer der günstigsten in dieser Bauform. Wenn du über mehrere Etagen saugen musst, ist der Orfeld H20-A mit einer Bewertung von 78% eine sichere Wahl.

Kategorie

Bewertung

Saugen/Saugkraft

96%

Akku

57%

Handhabung

73%

Ausstattung

95%

Endwertung

78%

Klarstein Clean Turismo - Stark auf harten Böden

Von Klarstein kommt mit dem Clean Turismo der dritte 2-in-1 Akku-Staubsauger unseres Tests. Einige Konstruktionsmerkmale erinnern sehr an den AEG, insbesondere bei der Montage gibt es eine Parallele. Auch hier wird der Stiel nach dem Zusammenstecken zusätzlich mit einer Schraube gesichert. Die drehst du besser mit einem richtigen Schraubendreher fest, mit der Maßhaltigkeit nimmt man es beim Klarstein nämlich nicht so genau. Beim AEG tut es dagegen auch eine Münze.

  • Ecken und Kanten: Der Klarstein Clean Turismo ist einer der wendigsten Sauger im Test. Kanten und Ecken stellen kein Problem dar, zum Schutz von Möbeln und Wänden hat der Kopf sogar eine umlaufende Stoßkante.
      
  • Akkulaufzeit: Hier hinterlässt der Klarstein Clean Turismo einen zwiespältigen Eindruck. Während die knapp vier Stunden lange Ladezeit im Grunde noch standesgemäß ist, bewegt er sich mit einer Laufzeit von einer halben Stunde auf Stufe Eins eher am unteren Ende der Skala. Beim Saugen auf Stufe Zwei reicht es dann immer noch für stattliche 24 Minuten.

  • Auf Teppich höchstens Mittelmaß: Im tiefen Teppichflor musst du mit der minimalen Saugstufe auskommen. Schaltest du für höhere Saugleistung auf die zweite Stufe, saugt sich der Clean Turismo sofort fest. Das Ergebnis ist in keinem Fall optimal.

Klarstein Clean Turismo – Nachteile 

Nach der erfolgreichen Montage ist aber alles gut, solange du auf glattem hartem Boden saugst. Im tiefen Teppichflor gerät der Klarstein Clean Turismo sofort ins Stocken. Auf Stufe Zwei bleibt die Bürste dann ganz stehen und nichts geht mehr. Insgesamt hapert es beim Clean Turismo zudem an der Fertigungsqualität.

Klarstein Clean Turismo – Vorteile 

Auf Teppichboden, Schlingenware, Laminat und anderen, weniger flauschigen Böden fährt der Clean Turismo zur Höchstform auf. Schon auf der ersten Saugstufe zeigt er sich sehr saugstark und vor allem sehr wendig. Kanten und selbst Ecken stellen kein Problem dar. Aufgrund der Bauweise des Saugers kannst du zwar nicht tief unter den Möbeln saugen, dafür kann er die Fläche vor dem Bürstenkopf zumindest ausleuchten.

Anders als bei den anderen 2-in-1 Saugern wird das Handteil nach hinten aus dem Korpus entnommen. Die verschiedenen Düsen für den Handstaubsauger werden bei Nichtgebrauch in der Ladestation aufbewahrt und bei Bedarf einfach aufgesteckt. So kannst du Polster, Gardinen oder das Auto mit dem Handteil saugen, während das Korpus nach Belieben frei abgestellt werden kann.

Zum Reinigen musst du das Handteil Clean Turismo abnehmen, eine Verriegelung klappt es dann auseinander. Staubbehälter und Filter können dann unter fließendem Wasser ausgespült werden.

Klarstein Clean Turismo Test: Unser Fazit 

Der Clean Turismo eignet sich hauptsächlich in Wohnungen mit viel Teppichboden, Laminat und anderen Hartböden. Wenn du nur wenige tiefflorige Teppich saugen musst, kann der Sauger mit der Endwertung von 78% eine lohnende Anschaffung sein. Wenn dir die Farbe egal ist, kannst du unter Umständen zusätzlich sparen.

Kategorie

Bewertung

Saugen/Saugkraft

95%

Akku

63%

Handhabung

73%

Ausstattung

85%

Endwertung

78%

Dyson V8 Fluffy+ - Üppig ausgestattet, mit viel Saugleistung

Wie alle Dyson Staubsauger kommt auch der V8 Fluffy+ mit einer stattlichen Anzahl an zusätzlichen Düsen und Bürsten-Aufsätzen. Damit sollte der Sauger den meisten Aufgaben gewachsen sein. Wie bei Dyson üblich bringt er jedenfalls genug Saugleistung mit.

  • Vollausstattung: Zur Ausstattung gehört neben der obligatorischen Wandhalterung zur Montage der Ladestation, ein schmaler Bürstenkopf, eine Fugendüse, eine Polsterbürste sowie ein kurzes Saugrohr mit integrierter Fugendüse und Bürstenaufsatz.
     
  • Power satt: Der Dyson V8 Fluffy+ erzeugt einen enormen Sog. Da hat auch der letzte Krümel keine Chance. Er ist dabei zwar nicht sonderlich leise, da das Motorgeräusch aber konstant ist und nicht auf- und abschwillt, stört es weniger. Insgesamt kommt er je nach Bodentyp auf etwa 59-68 Dezibel.

  • Akkulaufzeit: So anzugsstark der Dyson auch ist, so schnell ist der Akku auch leer gesaugt. In der maximalen Saugstufe schafft er gerade einmal knapp 10 Minuten, in der kleinsten Stufe reicht es zwar für eine halbe Stunde, damit liegt er aber auch eher im unteren Bereich. Auch die Ladezeit von fast vier Stunden bedeutet eine sehr lange Arbeitsunterbrechung. 

Dyson V8 Fluffy+ – Nachteile

Die geringe Ausdauer des Akkus ist das größte Manko des Dyson V8 Fluffy+, da nützt auch die beste Saugleistung nichts, wenn erst die halbe Wohnung sauber ist. Zwar kann man auch hier die Einheit aus Griff, Motor und Auffangbehälter als Handteil nutzen, allerdings ist das Ganze recht groß und unhandlich. Zwar kannst du mit dem V8 Fluffy+ auch bis tief unter den Möbeln saugen, musst dort aber ohne LED-Licht auskommen.

Dyson V8 Fluffy+ – Vorteile

Zur Montage des Dyson V8 Fluffy+ benötigst du keinerlei Werkzeug. Sämtliche Einzelkomponenten lassen sich sauber und spielfrei zusammenstecken und verriegeln. Anders als bei allen anderen Akku-Staubsaugern verfügt der V8 Fluffy+ über einen Präsenzschalter. Der Sauger saugt also nur, wenn du den Schalter gedrückt hältst. Zum Umschalten der beiden Saugleistungen musst du mit der zweiten Hand einen separaten Umschalter betätigen. Wie nicht anders zu erwarten macht der V8 Fluffy+ seine Sache so gut, dass meistens die minimale Saugstufe ausreicht. Dabei fährt er sich auf flauschigen Teppichen nicht fest. Mit dem kürzeren Saugrohr aus dem Lieferumfang kannst du den Dyson viel variabler einsetzen als die Konkurrenten. Entweder ganz kurz, mit der Düse direkt an der Motor-Einheit oder mit dem kurzen Saugrohr und etwas mehr Reichweite schließlich mit dem langen Standard-Saugrohr.

Die Reinigung des Staubbehälters gestaltet sich hingegen leider etwas umständlich. Gleich mehrere Handgriffe sind nötig, um den Auffangbehälter vom Handteil zu lösen und schließlich zu leeren.

Dyson V8 Fluffy+ Test: Unser Fazit

Mit dem V8 Fluffy+ hat Dyson wieder mal einen starken Sauger aufgelegt, dessen reichhaltiges Zubehör kaum Wünsche offen lässt. Lediglich die sehr knappe Akkulaufzeit trübt das Gesamtbild, deswegen gibt es in unserer Bewertung nur 76%.

Kategorie

Bewertung

Saugen/Saugkraft

97%

Akku

50%

Handhabung

72%

Ausstattung

90%

Endwertung

76%

Philips XC7042/01 - Für Hart- und Teppichböden

Auffälligstes Merkmal des Philips XC7042/01 ist erstmal die recht große Einheit aus Staubbehälter, Motor und Griff. Obendrauf findest du allerdings nicht die übliche Ladestandsanzeige in Form von drei LED-Segmenten, sondern ein Display mit Prozentanzeige. Auch der ausgeklügelte Bürstenkopf sieht ziemlich komplex aus.

  • Tauchstation: Keiner der Konkurrenten kommt wie der Philips mit sieben Zentimetern Bodenfreiheit aus. Du kannst den Bürstenkopf bis weit unters Bett und andere Möbel schieben, die LEDs sorgen für perfekte Arbeitsbeleuchtung.

  • Akkulaufzeit: Der Philips XC7042/01 verfügt als einziger im Test über eine Einstellung der Saugleistung in drei statt zwei Stufen. Mit maximaler Power saugt er immerhin 25 Minuten, in der mittleren Stufe 32 Minuten und im Sparmodus sogar über eine Stunde. Anschließend braucht er dann allerdings auch viereinhalb Stunden, um wieder zu Kräften zu kommen.

  • Einseitige Ausrichtung: Der Philips liefert auf harten Böden wie Parkett und Teppichboden zwar Glanzleistungen ab, saugt sich aber auf weichem Teppich gnadenlos fest. Möglicherweise reicht es hier einen entsprechenden Saugkopf zu benutzen. Ein solcher gehört aber nicht zum Lieferumfang.

Philips XC7042/01 – Nachteile 

Der größte Nachteil des Philips XC7042/01 ist sicher seine Beschränkung auf glatte, harte Bodenbeläge. Auf Teppich versagt er komplett, je tiefer der Flor ist, umso schneller saugt sich der Bürstenkopf fest.

Philips XC7042/01 – Vorteile 

Mit dem Philips XC7042/01 kannst du sehr effizient arbeiten, vorausgesetzt, du meidest tiefflorigen Teppich. Auf allen anderen Böden ist er sehr wendig, saugt auch in den Ecken und Kanten tadellos und du musst nicht befürchten, dass ihm der Saft ausgeht. Die Prozentanzeige ist sehr zuverlässig, sodass es bezüglich der Akkuladung keine unangenehmen Überraschungen gibt. Auch das Auto kannst du prima mit dem XC7042/01 saugen, die Fugendüse ist praktischerweise schon im Handteil integriert.

Zum Entleeren und Reinigen des Staubbehälters musst du den kompletten Behälter entriegeln und abnehmen. Für die anschließende Entriegelung des Deckels brauchst du etwas Fingerspitzengefühl, zum Ausleeren wird der Auffangbehälter dann einfach in die Mülltonne umgestülpt. Der Filter selbst ist ein einfaches, flaches Fließ, das du leicht reinigen oder wechseln kannst.

Philips XC7042/01 Test: Unser Fazit 

Hast du eine große Wohnung mit überwiegend glatten, harten Böden ist der Philips XC7042/01 sicher die erste Wahl. Effektiver saugt kein anderer in diesem Test, seine Spezialisierung auf bestimmte Böden handelt dem Philips die Endwertung von 74% ein.

Kategorie

Bewertung

Saugen/Saugkraft

76%

Akku

67%

Handhabung

77%

Ausstattung

77%

Endwertung

74%

Deik EV660 - Viel Akkusauger für wenig Geld

Deik hat mit dem EV660 einen Akku-Staubsauger in futuristisch kantigem Design im Programm. Das sollte dich aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich tatsächlich um einen klassischen 2-in-1-Sauger handelt. Zur Montage musst du lediglich den Bürstenkopf aufstecken, das Griffteil hochklappen und verriegeln. So schnell ist keiner der anderen Sauger zusammengebaut.

  • Anpassungsfähig: Der Deik EV660 verfügt als einziger im Test über eine abschaltbare Bürste. Kein anderer lässt sich so fein auf den Bodenbelag und den Verschmutzungsgrad einstellen. Du kannst in der ersten oder zweiten Stufe saugen und dann jeweils mit oder ohne rotierende Bürste.

  • Akkulaufzeit: Die Ladezeit des Deik EV660 beläuft sich auf rund vier Stunden, ein etwas trauriges Ergebnis. Dafür lässt er sich in puncto Laufzeit auch auf Leistungsstufe Zwei nicht lumpen und saugt über 20 Minuten lang. Auf Stufe Eins reicht es dann sogar für eine knappe Stunde. Wenn du die rotierende Bürste abschaltest, kommst du sogar noch länger mit einer Akkuladung aus. Das lohnt sich vor allem bei Laminat, Parkett oder anderen glatten Böden.

  • Etwas weich in den Knien: Besonders bei anspruchsvollen Hindernissen wie tief florigem Teppich gibt der Deik spürbar nach. Gerade im Bereich des Klappgelenks, das bei der Montage so praktisch war, ist die Konstruktion des Akku-Staubsaugers etwas instabil. 

Deik EV660 – Nachteile 

Deik Detailaufnahme HandteilDer Deik EV660 ist zwar schnell zusammengebaut und betriebsbereit, die Verarbeitung lässt allerdings etwas zu wünschen übrig. Ist ein Teppich so tief, dass du etwas nachdrücklicher schieben musst, biegt sich der Deik besonders im Bereich des Klappgelenks leicht durch und hat außerdem Schwierigkeiten die Spur zu halten. An der Fußleiste entlang kannst du zwar prima saugen, in der Ecke lässt der Saugkopf dagegen gerne Schmutz liegen. Dort musst du gegebenenfalls etwas nacharbeiten.

Deik EV660 – Vorteile 

Neben den beiden Saugstufen kannst du beim Deik EV660 die rotierende Bürste wahlweise zu- oder abschalten. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Akkulaufzeit aus, zumal sich bei stehender Bürste auch die LEDs abschalten. So kannst du den Sauger außerdem noch besser an verschiedene Böden und Verschmutzungen anpassen. Egal ob die Bürste rotiert oder nicht, der Deik ist mit 53-56 Dezibel (dB) in jedem Fall einer der leiseren Akku-Staubsauger. Die LED-Beleuchtung am Bürstenkopf ist nicht nur unter Möbeln hilfreich, sie weist dir auch in dunklen Zimmerecken den Weg. Aufgrund seiner Bauweise kommt der EV660 allerdings nicht allzu tief unter den Schrank. Bei maximal 18 cm ist Schluss, vorausgesetzt, solange der Abstand zum Boden ca. 7 cm beträgt. 

Auch wenn der Staubbehälter satte 0,6 Liter Fassungsvermögen hat, irgendwann ist er voll. Wie bei allen 2-in-1-Saugern dieser Bauart muss das Handteil abgenommen und möglichst über der Mülltonne aufgeklappt werden. Dann nur noch den Filter herausnehmen, ausgießen, fertig. Filter und Auffangbehälter lassen sich unter fließendem Wasser ausspülen, ein Ersatzfilter gehört sogar zum Lieferumfang. Während der gesamten Prozedur kann der DEIK EV660 übrigens frei stehen bleiben.

Deik EV660 Test: Unser Fazit 

Der Deik EV660 ist zwar nicht ganz so solide gebaut wie der AEG, kann dieses Manko aber mit einigen Features wieder wettmachen. Insbesondere  die zuschaltbare Bürste und die LED-Beleuchtung sind in dieser Preisklasse echte Höhepunkte. Da er außerdem recht günstig zu haben ist, liegt er mit einer Bewertung von 82% im oberen Bereich unseres Akku-Staubsauger Tests.

Kategorie

Bewertung

Saugen/Saugkraft

97%

Akku

67%

Handhabung

80%

Ausstattung

85%

Endwertung

82%

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