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Dockingstation Kaufberatung
Von:
Jan-Philipp
Jan-Philipp

Dockingstationen auf einen Blick - Das musst du wissen!

USB-C-Dockingstation von der Seite mit eingesteckten KabelnEntspannt das Notebook mit nur einem Kabel und ohne Kabelsalat am Schreibtisch anschließen, der Monitor schaltet sich automatisch an, der Laptop wird geladen, eine stabile LAN-Verbindung steht, Tastatur, Webcam und alles andere Zubehör wird direkt verbunden und es kann losgehen.

Das ermöglichen dir Dockingstations. Doch wie bei fast alle technischen Geräten gibt es einiges beim Kauf zu beachten. Die Preisspannen sind enorm. Rechtfertigt der Funktionsumfang auch die preislichen Unterschiede? Wir haben uns für dich ins Thema Dockingstationen gestürzt und bringen dabei noch unsere eigenen Erfahrungen aus dem Büroalltag mit ins Spiel.

Doch zunächst die wichtigsten Infos in der Übersicht:

  • Unkomplizierte Erweiterung: Dockingstations vervielfältigen dank USB-C-Anschluss mit nur einem Stecker die Anschlussmöglichkeiten deines Laptops enorm. So lassen sich mehr Monitore, weitere USB-Geräte oder eine stabile LAN-Verbindung ganz einfach einrichten.
    Immer mehr moderne Notebooks sind wegen fehlender Steckplätze auf Dongles oder Dockingstations angewiesen.

  • Wichtige Stromversorgung: Dockingstations und Dongles lassen sich auch ohne Strom nutzen, liefern dann aber weniger Möglichkeiten.
    Oft lassen sich vollwertige Netzteile an einen separaten USB-C-Anschluss (Power Delivery) anschließen.
    Andere Dockingstations kommen mit Netzteil im Lieferumfang. 
    • Die Stärke des Netzteils bestimmt die Ladegeschwindigkeit und teilweise auch die Kompatibilität zum Laptop. 45 oder 60 Watt sind in der Regel für kleinere Notebooks ausreichend. 
    • Gaming Laptops und andere leistungsstarke Geräte benötigen 90 Watt oder mehr.

  • Hitzköpfe: Dockingstations und Dongles werden aufgrund der Signal- und Stromübertragung immer sehr heiß und sollten deshalb während des Betriebs nicht “eingesperrt” werden. Sprich, sie benötigen eigenen Raum, um zu kühlen.

  • Anschlussqualität: Geringe Latenz, ausreichend Bandbreite für Datenübertragung oder hohe Auflösung bzw. Bildwiederholungsrate sind entscheidend für die Qualität und den Preis. Hochwertige Dockingstations bieten z.B. mehrere Videoausgänge und Bildsignale mit 4K bei vollen 60 Bildern per HDMI oder DisplayPort.

Dockingstation Bestenliste 2022

Ideal für Thinkpads
ThinkPad Hybrid USB-C with USB-A Dock 135W EU (40AF0135EU)
LENOVO - ThinkPad Hybrid USB-C with USB-A Dock 135W EU (40AF0135EU)
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Kompaktes Anschlusswunder
12-In-1 Type-C Adapter - docking station - USB-C - 2 x HDMI DP - GigE
ACER - 12-In-1 Type-C Adapter - docking station - USB-C - 2 x HDMI DP - GigE
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Hochwertig verarbeitet
USB 3.0/USB C Universal DockingStation mit Zwei Videoausgängen (HDMI und HDMI, DVI oder VGA) für Laptop / PC oder Mac (Gigabit Ethernet und 6 USB
WAVLINK - USB 3.0/USB C Universal DockingStation mit Zwei Videoausgängen (HDMI und HDMI, DVI oder VGA) für Laptop / PC oder Mac (Gigabit Ethernet und 6 USB
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Reisebegleiter
USB C Dockingstation Triple Display USB C Hub für HP Dell XPS, USB C Adapter mit Dual HDMI 4K, Displayport, Ethernet, 5 USB Ports, 100 W PD, 3,5 mm
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Robust & viele Ports
TS4 Thunderbolt 4 Dock – 18 Ports, 98 W Aufladung, 3 x Thunderbolt 4 40 Gb/s, 5 x USB-A, 3 x USB-C (10 Gb/s), 2,5 GbE, Single 8K oder Dual 6K 60Hz
CALDIGIT - TS4 Thunderbolt 4 Dock – 18 Ports, 98 W Aufladung, 3 x Thunderbolt 4 40 Gb/s, 5 x USB-A, 3 x USB-C (10 Gb/s), 2,5 GbE, Single 8K oder Dual 6K 60Hz
419,99 €
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Vorteile:
  • USB-Hub Insgesamt 5 USB-A-Anschlüsse (davon 3x USB 3.1) und 2 USB-C-Ports
  • Bildanschlüsse en masse 2 HDMI- und 2 Displayport-Anschlüsse, um zwei externe Monitore anzuschließen
  • Dauerhaft aufladen An einem der USB-Ports kannst du dein Smartphone oder Tablet unabhängig und rund um die Uhr aufladen
Vorteile:
  • Maximal kompakt Die kleine Dockingstation von Acer ist handlich und eignet sich auch ideal für Reisen
  • Vollumfänglicher Kartenleser Die Kartenleser sind sowohl für SD als auch Mikro-SD-Karten ausgelegt
  • 4K mit 30 Hz Beide HDMI und der Displayport-Anschluss unterstützen Auflösungen von bis zu 4K bei 30 Hz
Vorteile:
  • Bildausgabe in QHD Der HDMI-Anschluss unterstützt 1440p-Auflösung bei 50 Hz Bildwiederholrate
  • Extraportion USB Ganze vier USB 3.0- und zwei USB-C-Anschlüsse sind vorhanden
  • Keine Latenz, gute Stabilität Die Verbindung hat keine Aussetzer und keine merkbare Latenz
Vorteile:
  • 2x HDMI, 1x Displayport Trotz der handlichen Größe hast du eine große Auswahl an Bildschirmports
  • Massenweise USB-A Genügend USB-A, um alle benötigte Peripherie anzuschließen
  • Handliche Größe Klein genug, um in einer Laptoptasche Platz zu finden
Vorteile:
  • Schier unendlich viel USB 5 USB-A und 6 USB-C-Anschlüsse lassen keine Wünsche offen
  • 2.5 GbE Ethernet Deutlich schnellere Übertragungsraten dank 2.5 Gigabit-Ethernet-Anschluss
  • Vollumfänglicher Kartenleser Die Kartenleser sind sowohl für SD als auch Mikro-SD-Karten ausgelegt
Nachteile:
  • Kompatibilität Ideal für Lenovo Thinkpads, bei anderen Laptops muss vorab die Kompatibilität geprüft werden
Nachteile:
  • Nur 1x USB-C Dem kompakten Hub wurden zwar 4 USB-A-Anschlüsse spendiert, USB-C ist aber etwas kurz gekommen
Nachteile:
  • Nur ein HDMI-Anschluss Es ist nur ein HDMI-Port vorhanden, Displayport fehlt gänzlich
Nachteile:
  • Kein Lightning Auf den schnellen USB-Standard musst du leider verzichten
Nachteile:
  • Nur ein nativer Bildanschluss Lediglich ein nativer Displayport vorhanden, HDMI fehlt gänzlich
Fazit:

Die USB-C-Dockingstation von Lenovo ist ideal für Thinkpads geeignet. Sie bietet eine Vielzahl an USB-Anschlüssen, mit denen du nicht so schnell auf Probleme stoßen wirst. Bis zu zwei 4K Monitore können gleichzeitig angeschlossen werden, bei einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz. Achte aber darauf, ob die Station mit deinem Laptop kompatibel ist.

Fazit:

Der USB-Hub von Acer ist klein, aber fein. Trotz der kompakten Größe bietet es eine Vielzahl an Anschlüssen. Für Monitore stehen dir zwei HDMI und ein Displayport-Anschluss zur Verfügung. Alle unterstützen 4K-Auflösung bei 30 Hz. USB-A gibt es zur Genüge (sowohl 2.0 als auch 3.0), USB-C ist leider nur ein Anschluss vorhanden. Die Kartenleser sind sowohl für SD als auch Mikro-SD-Karten ausgelegt.

Fazit:

Die Dockingstation von WAVLINK ist ein etwas günstigerer USB-Hub. Er bietet ganze sechs USB 3.0-Anschlüsse. Leider ist nur ein HDMI-Anschluss vorhanden. Der DVI-Anschluss ist für ältere Monitore nützlich, fällt aber insgesamt eher unter die Kategorie "nett gemeint". Ein zweiter HDMI- oder ein Displayport-Ausgang wäre hier attraktiver gewesen.

Fazit:

WAVLINK hat auch kompakte USB-Hubs im Angebot. Das beweist der Hersteller mit dieser Dockingstation. An USB-A wird es auf keinen Fall mangeln, sodass jede Maus, Tastatur oder Headset seinen Platz findet. Auch für Bildanschlüsse ist gesorgt. Zweimal HDMI und einmal Displayport sind mit an Bord. Lediglich USB-C ist etwas mager. Ein Anschluss ist da, auf Lightning hat WAVLINK leider verzichtet, dafür gibt es ein elegantes Aluminiumgehäuse und sogar einen Klinkenstecker. Beim Verbindungskabel macht Wavelink aber einen Kompromis in Richttung Portabilität und verbaut ein sehr kurzes. Bei Bedarf solltest du ein USB-C-Verlängerungskabel gleich mitbestellen.

Fazit:

Das T4 Dock von Caldigit hat zwar einen ordentlichen Preis, hat dafür aber auch einiges auf dem Kasten. Es wird mit einem 230 Watt-Netzteil geliefert, mit dem du deinen Laptop problemlos aufladen kannst. An der Front sind Kartenleser sowohl für SD- als auch Mikro-SD-Karten verbaut. Es verfügt über 5 USB-A- und 6 USB-C-Anschlüsse. Von den sechs letzteren sind 3 Thunderbolt-Ports, die sich mit Adaptern leicht zu Displayport- oder HDMI-Anschlüssen umfunktionieren lassen. Als Kirsche auf der Torte handelt es sich bei dem LAN-Anschluss um einen 2.5 Gigabit Ethernet-Anschluss, mit dem du Daten in Rekordzeit übertragen kannst.

Dockingstations FAQ - Die wichtigsten Fragen beantwortet

Was macht man mit einer Dockingstation?

HP Dockingstation auf einem Schreibtisch von vorne mit angeschlossenen Kabeln und im Vordergrund mit USB-SteckerMit einer Dockingstation kannst du Geräte an deinen Laptop anschließen, die eventuell nur einzeln (Monitore) oder gar nicht anschließbar sind, wenn ein passender Anschluss fehlt

Moderne Dockingstations lassen sich via USB-C mit dem Laptop verbinden. Die Bandbreite des Anschlusses reicht aus, um den Laptop mit mehreren unterschiedliche Anschlüssen an der Dockingstation zu erweitern und die Anschlussmöglichkeiten stark zu erweitern. Deswegen werden sie manchmal auch als Port Replikator bezeichnet.

So lassen sich dann z.B. mehrere Monitore, mehr USB-Geräte, ein LAN-Kabel und eine SD-Karte anschließen. Die meisten Dockingstations bieten eine Ladefunktion, also versorgen dein Notebook sogar mit Strom und laden den Akku während der Nutzung auf.

Die einzige Voraussetzung ist ein USB-C-Anschluss am Laptop, der eine Bildausgabe und das Aufladen des Akkus unterstützt und nicht ausschließlich für Datenübertragung zuständig ist. Gerade bei günstigen Laptops solltest du genauer auf den USB-C-Anschluss achten. Es kann durchaus sein, dass der Anschluss keine Ladefunktion unterstützt und mit einem eigenen Netzteil geladen werden muss.

Tipp: Ist an deinem USB-C-Anschluss bzw. an dem Kabel ein kleiner Blitz mit einer 3 oder sogar 4 darunter zu sehen, handelt es sich um den eine Thunderbolt-Anschluss, der auf jeden Fall ausreichend Bandbreite für das Anschließen mehrere hochauflösender Bildschirme hat. 

Wann benötige ich eine Dockingstation?

Lenovo Dockingstation von vorne mit USB-C, USB-A und KlinkenanschlussEine Dockingstation ist als einfache Erweiterung der Anschlüsse deines Notebooks immer sinnvoll. Dafür benötigen sie nicht einmal eine Stromzufuhr. Derartige Dockingstations, die stromlos die Anschlussmöglichkeitenerweitern, werden auch als Dongle, Multiport-Adapter oder Hub bezeichnet.
Insbesondere mit Apple MacBooks und anderen moderne Laptops wie schlanke Ultrabooks oder Convertibles, die z.B. ausschließlich auf USB-C-Anschlüsse setzen oder sehr wenige Anschlüsse bieten, solltest du immer eine Dockinstation, ein Dongle oder einen Adapter parat haben.

Ein Dockingstation eignet sich ideal für eine festen Arbeitsplatz. Mit nur einem Kabel lässt sich mit dem Notebook unkompliziert am Schreibtisch arbeiten und Kabelsalat vermeiden.

Auch für Arbeitsplätze mit wechselnden Nutzern bietet sich eine Dockingstation an, um unkompliziert, schnell und reibungslos den Arbeitsplatz zu nutzen bzw. freizumachen.
Eine Dockingstation kann dementsprechend auch von verschiedenen Laptops genutzt werden. Die Installation von Treibern ist im Normalfall nicht nötig oder geschieht einmalig und vollautomatisch beim ersten Anschließen.

Kann ich einen PC an eine Dockingstation anschließen?

Prinzipiell lassen sich moderne PCs, die kein Laptop sind, via USB-C-Anschluss auch mit Dockingstations verbinden. Dazu gehören Mini PCs, Desktop-PCs und All-in-One PCs. Hierfür muss der Anschluss am PC allerdings auch eine Bildausgabe unterstützen. Die Stromzufuhr wird dann in der Regel aber mit dem Netzteil des PCs realisiert. Hat der PC einen Thunderbolt-Anschluss geht gesichert beides.

Wie finde ich die richtige Dockingstation?

Die Auswahl an Dockingstations und Dongles ist riesig. Vor allem durch das komplette Umschwenken von Apple auf USB-C-Anschlüsse bei MacBooks ist der Markt der Dockingstations, Multiport-Adapter, Dongles und Hubs noch mal richtig in Fahrt gekommen.

Die gute Nachricht: USB-C ist ein einheitlicher Anschluss und die zugrundeliegenden Techniken der Bild-, Ton, Strom- und Datenübertragung sind unter anderem durch das Unternehmen DisplayLink standardisiert. Sie funktionieren deshalb systemübergreifend für Windows, Linux und macOS gleichermaßen.

Wenn du also keine höheren Ansprüche in Bezug auf das Bildsignal (Auflösung und Bildwiederholrate), maximalen USB-Anschlüsse oder einer möglichst hohen Stromversorgung für schnelles Laden hast, kannst du bedenkenlos bei einer günstigen Dockingstation oder einem preiswerten Dongle, Multiport-Adapter oder Hub zuschlagen.

Wir empfehlen an dieser Stelle dieses kleine Dongle von Anker.

Die schlechte Nachricht: Die technischen und qualitativen Unterschiede der verschiedenen Dockingstations und Dongles sind teilweise enorm.

In den folgenden Abschnitten klären wir dich über die wichtigsten Unterschiede auf.

Wenn du lieber gleich eine konkrete Produktempfehlung benötigst, können wir dir diese Dockingstation von Acer empfehlen. Wir nutzen sie tagtäglich im Büro. Sie überzeugt mit ausreichend vielen USB-A-Anschlüssen, einer stabilen LAN-Verbindung und die Möglichkeit ein Netzteil mit bis zu 100 Watt anzuschließen. Nachteilig ist mur, dass sie keine volle 4K-Auflösung bei 60 Hz liefern kann. Da wir aber überwiegen mit QHD-Monitoren arbeiten, war dies für uns eher zweitrangig.

Qualitätsmerkmale bei Dockingstations - Hitze, Latenz und Kabellänge

Die drei wichtigsten Qualitätsmerkmale für eine gute Dockingstation findet man leider in der Regel erst während der Nutzung heraus.

Die Hitzeentwicklung ist dabei ein besonders wichtiger Faktor. Durch die Signalübertragung und die Stromversorgung werden ALLE Dockingstations recht warm. Kleinere Geräte sogar regelrecht heiß. Da diese in der Regel ein Aluminium-Gehäuse haben, wird die Wärme auch darüber nach außen abgegeben.
Das Problem: Bei zu hohen Temperaturen hält die verbaute Technik nicht lange und es kommt schnell zu Mängeln wie Verbindungsabbrüchen.

Prüfe bei der Nutzung also zwischendurch die Temperatur mit der Hand. Gerade kleine Dongles aus Aluminium sollten in einem offenen Bereich mit ausreichend Luftzufuhr genutzt werden.

Bei der Latenz hilft es, dein Notebook mit dem Bildausgang, z.B. dem HDMI-Anschluss, am Gerät selbst oder mit einem anderen Dongle am Bildschirm anzuschließen. Wenn die Latenz dann spürbar geringer ist, liegt es an der Dockingstation und du solltest das Gerät umtauschen oder ein anderes wählen.

Die Kabellänge ist wichtig für den Schreibtisch und das Vermeiden von Kabelsalat. Nicht immer wird die Dockingstation direkt neben dem Laptop positioniert. Abhilfe können USB-C-Verlängerungskabel schaffen. Achte hierbei auf ausreichend Bandbreite. Als Hilfestellung gelten hierbei zwei Werte:

  1. Der USB-Standard: USB 3.2 ist aktuell, hat eine hohe Bandbreite und unterstützt auch hochauflösende Bildübertragungen. So kannst du nicht falsch machen, bist zukunftssicher und der Aufpreis ist sehr gering. Bei Geräten mit Thunderbolt-Anschluss wird die Auswahl noch leichter. Hier brauchst du lediglich ein Kabel mit einem Blitzsymbol und einer 3 oder 4.

  2. Die Stromversorgung: In der Beschreibung steht in der Regel, wie viel Watt durch das Kabel durchgehen. Hinter dieser Angabe steht “PD” für Power Delivery.

Dockingstation kaufen - Auf was muss ich achten?

Dockingstation ist nicht gleich Dockingstation. Die Unterschiede sind teilweise enorm. Wir klären dich auf, auf welche genaue Merkmale und Funktionen du achten solltest und welche Dockingstations sich besonders lohnen.

Stromversorgung bei Dockingstations

Rücksite einer HP Dockingsation mit 120 Watt mit angeschlossenen KabelnDockingstations und Dongles haben ganz konkrete Leistungsangaben für die Stromaufnahme. Dieser Wert wird in Watt angegeben und normalerweise mit der Kennzeichnung PD für Power Delivery gekennzeichnet.

Grundsätzlich lässt sich aber zwischen zwei Typen unterscheiden:

  • Ohne Stromversorgung: Bei einem einfachen Dongle oder Hub ist keine Stromversorgung notwendig. Sogar manche vollwertigen Dockingstations lassen eingeschränkt ohne externen Stromadapter nutzen.
    Bedenke aber, dass manche Notebooks nur einen USB-C-Anschluss zum Laden haben. Hat das Dongle dann keinen weiteren Anschluss für die Stromversorgung, bist du während der Nutzung auf den Akku angewiesen.

  • Mit Stromversorgung
    • Viele Dongles bieten aber die Möglichkeit in Form eines zweiten USB-C-Anschlusses ein ausreichend starkes USB-C-Netzteil anzuschließen und somit dein Notebook zu laden bzw. mehr Leistung zu ermöglichen. Es gibt jedoch ein Limit, welches bei den meisten Dongles und Dockingstations bei 100 Watt liegt.

    • Größere Dockingstations haben ein eigenes Netzteil mit im Lieferumfang. Leider ist der Anschluss meistens noch proprietär und kein einheitlicher USB-C-Port. Dafür wird dann aber gleich 60 Watt oder sogar um die 90 Watt geliefert.

Egal, ob im Lieferumfang oder als nachgekauftes Netzteil: Entscheidend ist, dass du das Netzteil entsprechend auswählst. Für die meisten kleineren Notebooks reicht ein 45 oder 60 Watt starkes Netzteil. Größere Laptops oder gar Gaming Notebooks brauchen 95 Watt oder sogar mehr.

Grundsätzlich ist es kein Problem, wenn das Netzteil kleiner ist, dann lädt aber evtl. dein Notebook nicht oder es kann zu Leistungseinbrüchen während der Nutzung kommen.

Ein Smartphone-Netzteil ist aber zu schwach auf der Brust und wird nicht funktionieren.

Bildausgänge bei Dockingstations 

Dockingstations setzen in der Regel auf moderne Bildausgänge wie HDMI oder DisplayPort. Kleinere Dongles bringen meistens nur einen Ausgang mit. Nicht selten ist aber auch in beiden Größen noch ein VGA- oder DVI-Anschluss mit an Bord, um auch ältere Monitore zu unterstützen.

Entscheidende Bandbreite

Entscheidend beim Bildausgang ist die Bandbreite. Sie bestimmt die Qualität der Bildsignale. Viele günstige Dongles unterstützen beim Bildsignal via HDMI und DisplayPort z.B. nur 4K bei 30 Bildern pro Sekunde bzw. nur WQHD mit 60 Hz. Auf dem 4K-Monitor in voller Auflösung ruckelt es dann spürbar bei Mausbewegungen und beim Scrollen. Für Gaming Monitore mit besonders hoher Bildwiederholungsraten empfiehlt es sich ganz genau hinzuschauen.

Auch die Anzahl der genutzten Bildausgänge kann hier entscheidend sein. Wenn mehrere hochauflösende Bildschirme angeschlossen werden, wird die Bandbreite für einen Bildausgang weiter reduziert. Dann kann vllt. der zweite Monitor nur mit einer geringen Auflösung oder einer geringeren Bildwiederholungsrate genutzt werden.

Achte also genau auf die Angaben der Hersteller in der Beschreibung oder im Datenblatt. Dort wird angegeben, ob es eine 4K-Unterstützung bei 60 Hz und ggf. irgendwelche Einschränkungen bei weiteren angeschlossenen Monitoren gibt.

Tipp: Auch hier nimmt dir der Thunderbolt-Standard die Arbeit ab. Ein Kabel bzw. Anschlüsse mit dem Blitzsymbol garantieren eine hochauflösende Übertragung mit ausreichend Hertz. Dank DisplayLink-Standard sogar auch mit eher unüblichen Chiparitekturen wie dem M1 bzw. M2 von Apple.

USB-Anschlüsse bei Dockingstations

Rückseite einer USB-C-Dockingstation von Lenovo mit den verschiedenen Anschlüssen und zwei Steckern im VordergrundNichts ist besser, als ausreichend USB-Anschlüsse am PC zu haben. Nicht selten werden diese durch Peripherie wie einer Webcam, USB-Sticks, externe Festplatten, Druckern, Eingabegeräten (Maus und Tastatur) etc. schnell belegt.

Achte bei einer Dockingstation auch auf die Geschwindigkeiten der Steckplätze. Nur ein blauer USB-A-Anschluss bietet z.B. die volle USB-3.0-Geschwindigkeit. Hier merkst du bei der Datenübertragung mit der Peripherie einen echten Unterschied. Gerade in Verbindung mit großen Speichermedien wie externen Festplatten ist USB-3.0 prinzipiell unverzichtbar.
Anderes Zubehör lässt sich hingegen auch anstandslos mit USB-2.0-Geschwindigkeit betreiben. Dazu gehören z.B. Webcams, aber auch Eingabegeräte wie Tastaturen und Mäuse.

Einen anderen limitierenden Faktor gibt es aber dennoch: Die Stromversorgung. Evtl. reicht dein Netzteil nicht, um eine ganze Palette an USB-Geräten gleichzeitig zu betreiben. Dockingstations sind im Endeffekt einfache Port Replikatoren, welche die Funktionen der Ports erweitern und dafür eine bestimmt Signalstärke benötigen.

Die Folge: Webcams können einfach ausgehen oder externe Festplatten sich trennen. In diesem Fall solltest du entweder das Netzteil größer dimensionieren oder die Geräte an den USB-Anschlüssen am Laptop anschließen, da diese keine Limitierung haben.

Weitere nützliche Anschlüsse bei Dockingstations

Zur Kategorie “nicht immer dabei, aber immer praktisch” gehören:

  • 3,5mm Klinkenstecker für das Verbinden eine Headsets, Monitors oder von PC-Lautsprechern
  • LAN-Anschluss bzw. Ethernet zur störungsfreien Netzwerkübertragung direkt mit dem Router bzw. dem Netzwerk-Switch(achte hierbei auf mindestens Gigabit-Geschwindigkeit)
  • weitere USB-C-Anschlüsse, die das Verbinden von anderen USB-C-Geräten ermöglichen, aber nicht selten auch in ihrer Übertragungsraten begrenzt sind
  • SD-Karten-Ports für die Nutzung von Speicherkarten

Was bringt Thunderbolt? 

USB-C-Stecker mit Thunderbolt BlitzsymbolThunderbolt ist ein Standard, der in den aktuellen Versionen auf dem USB-C-Anschluss basiert. Er wird vor allem bei MacBooks verwendet. Doch andere hochpreisige Windows-Laptops nutzen diesen Standard auch. Dank Treiber und Kompatibilität zu DisplayLink, klappt die Verbindung üblicherweise reibungslos.

Thunderbolt hat genau wie die USB-Standard eine festgeschrieben Bandbreite. Thunderbolt 3 und Thunderbolt 4 haben beide 40 GBit/s. Hochauflösende Monitore mit bis zu 8K sind kein Problem. Diese können auch via Kabel direkt mit dem Thunderbolt-Anschluss verbunden werden, sodass er als reiner Bildausgang dient. Entsprechende Kabel von USB-C auf HDMI bzw. DisplayPort findest du überall.

Manche Dockingstations haben deshalb nur einen echten Bildausgang und mehrere flexible Thunderbolt-Ports, an die Bild, Strom oder Datenträger mit entsprechenden Adapterkabeln angeschlossen werden können. 

Hinzu kommen bis zu 100 Watt Stromzufuhr und hohe Übertragungsraten bei USB-Anschlüssen. Wichtig ist, dass sowohl das Kabel als auch die Endgeräte Thunderbolt unterstützen. Dies wird mit einem Blitzsymbol auf den Geräten gekennzeichnet.

Ein großer Vorteil von Thunderbolt ist eine direkte PCIe-Verbindung zum Mainboard, um z.B. externe Grafikkarten oder atemberaubend schnelle externe SSD-Festplatten mit voller Geschwindigkeit anzuschließen. Deswegen sind sie auch oftmals bei Gaming Laptops verbaut, um bei Bedarf den limitierenden Grafikchip des Laptops mit einer via Thunderbolt angeschlossenen eGPU abzulösen.

Dockingstations mit voller Thunderbolt-Kompatibilität sind vergleichsweise teuer und unterscheiden sich primär durch die erwähnte PCIe-Verbindung und die garantierte Bildausgabe in sehr hohen Auflösungen.
Wenn du keine Thunderbolt-fähige SSD oder eine eGPU an dein Notebook anschließen willst, reicht auch eine herkömmliche Dockingstation.

Bei unserer Produktrecherche haben wir folgende Thunderbolt 4-Dockingstation von CalDigit gefunden, die wir konkret empfehlen können. Sie eignet sich besonders für MacBook-Nutzer und mit 3 vollwertigen Thunderboltanschlüssen ideal, um jegliche Peripherie anzuschließen.

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