Glaskeramik-Kochfeld Test & Vergleich 2024

Von Fabian Krudewig - 06.02.2024

Die besten Glaskeramik-Kochfelder in Österreich

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Glaskeramik-Kochfeld Test & Vergleich: Unser Glaskeramik-Kochfeld Kauf-Ratgeber

Fabian Krudewig
von: Fabian Krudewig
aktualisiert am: 06.02.2024

Was ist ein Glaskeramik-Kochfeld?

Ein Glaskeramik-Kochfeld wird in der Regel auch als Cerankochfeld bezeichnet. Das Cerankochfeld ist ein generischer Markenname, ähnlich wie der Markenname Tempo häufig das Taschentuch ersetzt. Die Marke Ceran (welche zur Schott AG in Mainz gehört) stellt Glaskeramik-Kochfelder her und gab den Elektrokochfeldern ihren Namen.

Glaskeramik lässt vor allem Wärmestrahlung durch, gleichzeitig ist es nur geringfügig wärmeleitfähig, sodass der Bereich rund um die Kochzonen weitestgehend kalt bleibt. Das unterscheidet das Glaskeramik-Kochfeld maßgeblich vom veralteten Massekochfeld mit Gusseisenplatten. Du hast die Wahl zwischen einem Glaskeramik-Kochfeld mit 2 Platten, aber auch 3 oder 4 Platten. Je nachdem wie viel du kochst und wie viel Platz du auf deinem Elektroherd mit Ceranfeld benötigst.

Achte auf die Passgenauigkeit des Elektrokochfelds

zu kleiner Topf auf CerankochfeldUnter der Glaskeramikplatte befindet sich ein Heizwiderstand, dieser wird erhitzt und sendet eine infrarote Wärmestrahlung aus, welche durch die Glaskeramikplatte dringt. Nun kann mittels dieser Wärmestrahlung der Boden der Pfanne oder des Topfes erhitzt werden. Es entsteht bei der Übertragung kaum Wärmeverlust. Da es fast gar nicht zur Wärmeabstrahlung kommt, solltest du auf eine gute Passgenauigkeit von Kochfeld und Topfboden achten. Wird ein zu großer Topf auf eine kleine Herdplatte gestellt, kann dieser nicht vollständig erhitzt werden. Andersherum wird Energie verschwendet.

Vorteile von Glaskeramik-Kochfeldern

  • Restwärmeanzeige: Damit du weißt, ob die Platte noch warm ist und ob man sich an ihr verbrennen kann, verfügen die meisten Glaskeramik-Kochfelder über eine Restwärmeanzeige.

  • leichte Reinigung: Anders als beim Massekochfeld ist kein mühseliges Wegschrubben der Verschmutzungen nötig.

  • Sicherheit: Zudem stellt es ein geringeres Verletzungsrisiko dar als das schnellere Gaskochfeld.

Tipp: Damit es nicht zu einem Hitzestau in deiner Küche kommt, empfiehlt sich die Installation einer Dunstabzugshaube über deinem Glaskeramik-Kochfeld.

Glaskeramik-Kochfeld - Gerahmt oder ungerahmt?

Glaskeramik-Kochfelder sind meist in Edelstahlrahmen eingefasst, diese sind im Idealfall flach und lassen sich dementsprechend leicht reinigen. Die Einfassung sorgt dafür, dass nichts in die Ritzen laufen und man sich nicht an den Kanten verletzen kann. Wird auf einen Rahmen verzichtet, lässt sich oftmals ein Facettenschliff finden. Dabei werden die Kanten des Keramikkochfelds abgeschrägt, sodass sie fast bündig mit der Arbeitsplatte schließen.

Wenn das Kochfeld in der Arbeitsplatte eingelassen wird, ist jedoch eine Abdichtung notwendig. Der Ausschnitt der Platte muss zunächst sehr genau erfolgen. Anschließend folgt eine Nut, in die das Kochfeld perfekt passen soll. Da das Kochfeld bei einem Tausch oder einer Reparatur wieder ausgebaut werden muss, kann es nicht mit hitzebeständigem Silikon eingeklebt werden. Daher empfiehlt sich Dichtband für den Einbau. Eine seitliche Abdichtung mit Silikon ist jedoch machbar. Denk daran, dass Silikonfugen regelmäßig erneuert werden müssen. Beide Verarbeitungen sehen besonders edel aus und machen dein Kochfeld zu einem echten Blickfang.

Was ist ein autarkes Glaskeramik-Kochfeld?

Du hast die Möglichkeit, ein autarkes Elektrokochfeld gesondert von einem Backofen zu erwerben. Kaufst du beides zusammen, baust sie aber getrennt in deine Küche ein, spricht man von einem Herdset.

Es gibt einen Unterschied zwischen einem Backofen mit Glaskeramik-Kochfeld und einem autarken Glaskeramik-Kochfeld. Das autarke Kochfeld ist, wie der Name schon sagt, unabhängig. Und zwar unabhängig von einem Herd.

Achtung: Damit ist nicht der Backofen gemeint, sondern die Technik mit den Drehreglern, welche sich unter der Glaskeramik befindet.

Der Vorteil eines solch unabhängigen Kochfeldes ist dessen Flexibilität in Bezug auf die Installation. Du bist nicht mehr länger von deinem Einbauherd abhängig.
Vielleicht fragst du dich jetzt, woran du ein autarkes Kochfeld erkennen kannst. Ganz einfach: sobald sich keine Drehregler unterhalb des Geräts befinden, sondern das Bedienfeld per Touchscreen oder Drehregler auf der Kochplatte selbst zu bedienen ist, spricht man von einem autarken E-Kochfeld. Dieses Bedienfeld lässt sich vielfach auch sperren, damit deine Kinder nicht am Herd herumspielen.

Was ist besser - Glaskeramik- oder Induktionskochfeld?

Topf auf CerankochfeldWeil wir an dieser Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen wollen, beschränkt sich unsere Gegenüberstellung hier nur auf das Glaskeramik- und Induktionskochfeld. Gas- und Massekochfelder werden ausführlich in unserer Kochfeld-Kaufberatung thematisiert.

Beide Kochfelder bestehen aus einer Glaskeramikoberfläche. Sie unterscheiden sich hinsichtlich folgender Kriterien:

  • Preis: Ein Induktionskochfeld ist wesentlich teurer als ein Glaskeramikfeld.
  • Reinigung: Pluspunkt für beide - sie lassen sich spielend einfach reinigen.
  • Energieverbrauch: Das Induktionskochfeld ist sparsamer als das Glaskeramikfeld.
  • Sicherheit: An einem Glaskeramik-Kochfeld kann man sich eher verbrennen. Induktionskochfelder werden hingegen nicht heiß, sondern nur warm.

Fazit zu Glaskeramik-Kochfeldern im Vergleich mit Induktionskochfeldern

Bei einem Glaskeramik-Kochfeld brennt das Essen schneller an und durch Vorwärmen und Nachheizen geht Wärme verloren. Dafür kann es aber mit dem Preis und der Handhabung punkten. Das Induktionskochfeld hingegen wird sehr schnell heiß, einziges Manko ist das benötigte ferromagnetische Kochgeschirr.

Wem ein Kochfeld nicht genügt, der kann auch zu einem Induktionsherd oder Elektroherd greifen. Ein Einbauherd mit Glaskeramik-Kochfeld lässt sich prima in deine Küche integrieren und spart dir die Arbeit bei der Suche nach einem geeigneten Aufstellungsort. Wenn du jedoch flexibler sein möchtest, solltest du zu einem Standherd mit Glaskeramikfeld greifen.

Wer stellt gute Glaskeramik-Kochfelder her?

Wie so oft im Elektrobereich findest du Marken wie Siemens, Miele, AEG, Bosch, Neff usw. Im E-Herd Bereich kommen noch Namen wie Schott, Viesta und Smeg hinzu.
Ein Neff Glaskeramikfeld erhältst du mit TwistPad (magnetischer Bedienknopf). Damit lässt sich jede Kochzone individuell einstellen und das ganz ohne viele Knöpfe. Ein spezieller Bratsensor verhindert das Anbrennen von Speisen. Ein Siemens Kochfeld verfügt über HighSpeed-Kochzonen, die direkt heiß werden und für die schnelle Zubereitung geeignet sind. Aber auch Zwei- oder Dreikreis-Kochzonen lassen sich bei dem Hersteller finden - ebenso wie eine Bräterzone.

Bei Induktionskochfeldern findest du mitunter eine Flexfunktion. Diese ermöglicht es dir, deine Töpfe und Pfannen an einer beliebigen Stelle auf dem Kochfeld zu positionieren. Noch mehr zu dem Thema erfährst du in unserer Kaufberatung zum Thema Induktionskochfeld. Mit einem Smeg Glaskeramik-Kochfeld hast du die Möglichkeit nach dem Kochen die Restwärme in Form von einer Warmhaltefunktion zu nutzen. Der Timer mit Abschaltautomatik benachrichtigt dich über das Ende der Kochzeit und verhindert, dass der Herd weiterhin an bleibt, wenn du den Topf von der Kochstelle genommen hast. Bosch Glaskeramik-Kochfelder gehen mit der Zeit - das beweisen z.B. die Induktionskochfelder, welche teilweise sogar über einen integrierten Dunstabzug verfügen. Auch hier findest du bei den Elektrokochfeldern einen Timer und eine Abschaltfunktion.

Die strahlungsbeheizten Glaskeramik-Kochfelder von AEG können die Dunstabzugshaube steuern und verfügen teilweise auch über eine Restwärmeanzeige. Die Kochfelder gibt es in verschiedenen Breiten, darunter auch Glaskeramik-Kochfelder mit 80 cm Breite.

Glaskeramik-Kochfeld - Häufige Fragen (FAQ)

Falls du noch offene Fragen zum Thema Glaskeramik-Kochfeld hast, bekommst du diese hier beantwortet.

Worauf muss ich beim Kauf eines Glaskeramik-Kochfelds achten?

  • Breite: Glaskeramik-Kochfelder gibt es in unterschiedlichen Breiten. Miss vorher deine Küche aus, um dich nicht nachher über einen Fehlkauf zu ärgern. Als Breiten kommen 60, 70, 80 oder 90 cm in Betracht.
  • Überhitzungsschutz: Hierbei schaltet sich das Kochfeld automatisch ab, falls es überhitzen sollte.
  • Restwärmeanzeige: Um dich vor Verbrennungen zu schützen, solltest du auf das Vorhandensein einer Restwärmeanzeige Wert legen.
  • Kindersicherung: Wenn du deine kleinen Schützlinge vor der Bedienung des Herdes bewahren willst, ist eine Kindersicherung durchaus sinnvoll.

Wie viel Watt benötigt mein Glaskeramik-Kochfeld?

Dass das Kochen mit einem Induktionskochfeld am effizientesten ist, dürfte bekannt sein. Aber auch ein Glaskeramikfeld ist sparsam im Verbrauch. Pro Kochfeld werden etwa zwischen 0,75 und 2,5 kW verbraucht. Um ca. 1,5 l Wasser zum Kochen zu bringen, fallen Kosten von ungefähr 6 Cent an. Ein Kochfeld mit 4 Platten hat meist 7,5 kW an Leistung zur Verfügung.

Achtung: Bei einer Leistung von über 3,8 kW benötigst du einen Drehstromanschluss.

Wie heiß wird ein Glaskeramik-Kochfeld?

heiße Cerankochfeldplatte Während Herdplatten aus Gusseisen „nur“ Temperaturen von bis zu 400 °C erreichen, kann eine Glaskeramik-Kochfeldplatte an die 600 °C heiß werden. Die Heizspirale erzeugt dabei Temperaturen von über 1.000 °C. Davon kommt aber außerhalb der Herdplatte nur etwas mehr als die Hälfte an. Ein Gasherd wird ähnlich heiß, bietet jedoch mit der offenen Flamme eine höhere Brandgefahr.

Welche Töpfe eignen sich für ein Glaskeramik-Kochfeld?

Auf einem Keramikkochfeld können viele Töpfe und Pfannen verwendet werden. Wichtig ist, dass der Boden eben ist und nicht über Beschädigungen oder eingebrannte Ablagerungen verfügt. Ein unebener Boden kann zu verlängerten Kochzeiten oder Energieverlust führen. Gewisse Materialien eignen sich nicht für die Benutzung auf einem Glaskeramik-Kochfeld, das sind: reines Kupf oder Aluminium (ohne Legierung) und Glaskeramik (aufgrund der schlechten Wärmeleitung).

Wie schließe ich ein Glaskeramik-Kochfeld an?

Wenn du technisch nicht besonders versiert bist, ist es sinnvoll, die Installation deines Glaskeramik-Kochfelds von einem Fachmann durchführen zu lassen. Du willst doch selbst Hand anlegen? Dann lies dir vorher gut die Bedienungsanleitung durch. Dort findest du alle wichtigen Hinweise für den Einbau. Bei einem Glaskeramik-Kochfeld mit 4 Platten benötigst du einen Drehstromanschluss. Die Arbeiten an einem solchen Stromnetz sind nicht ganz ungefährlich und sollten deshalb nur mit ausreichenden Fachkenntnissen durchgeführt werden. Bei falschem Anschließen des Kochfeldes kann es zu einem Kurzschluss kommen und das Gerät kann irreparabel beschädigt werden.

Tipp: Autarke Kochfelder lassen sich teilweise mittels einfachem Einstecken in die Steckdose in Betrieb nehmen.

Wie reinige ich ein Glaskeramik-Kochfeld?

So schön einfach und angenehm das Kochen auf einem Glaskeramik-Kochfeld auch sein mag, danach steht die Reinigung an. Es empfiehlt sich, zu warten, bis das Kochfeld abgekühlt ist. Der grobe Schmutz sollte nach jedem Kochen mit einem feuchten Schwamm und etwas Spüli entfernt werden. Für festgebackenen Schmutz empfiehlt sich ein Glaskeramikschaber. Dieser verkratzt das Kochfeld im Übrigen nicht. Ein beliebtes Hausmittel zur Reinigung deines Kochfeldes ist Backpulver. Dieses wird so lange mit Wasser gemischt, bis eine cremige Paste entsteht. Das Ganze wird dann auf dem Glaskeramikfeld verteilt und nach kurzer Einwirkzeit wieder abgewischt. Aber auch ein in Wasser aufgelöster Spülmaschinentab kann wahre Wunder bewirken. Weitere Wundermittel sind Zitronensaft, Backofenspray oder Glasreiniger.

Tipp: Den Feinschliff verpasst du dem Glaskeramik-Kochfeld mit etwas Vaseline. Einfach eine Messerspitze auf die Glaskeramikoberfläche geben, kurz einwirken lassen und dann ordentlich polieren.

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