Kategorien ansehen

Grill Kaufberater

1. Die Grillsaison ist eröffnet - Welcher Grill darf es für dich sein?

Dein alter Grill hat den letzten Sommer nicht überlebt oder du möchtest dir ein zweites Gerät anschaffen? Dann ist guter Rat teuer! Denn einen Grill zu kaufen kann einen schonmal den ein oder anderen Nerv kosten. Grund dafür ist die nahezu unendliche Auswahl auf dem Markt und der fehlende Überblick darüber. Wir wollen dir ein paar wichtige Infos mit an die Hand geben, damit dir die Produktauswahl leichter fällt. Unser Grill Kaufberater stellt dir die verschiedenen Grilltypen einmal im Detail vor und verrät dir, worauf du sonst noch alles achten musst, wenn du dir einen neuen Grill kaufen möchtest.

2. Grillarten - Was für Grills gibt es?

GasgrillWir haben hier für dich die gängigsten Grilltypen zusammengetragen und deren Vor- und Nachteile einmal genauer beleuchtet. Viel Spaß beim Stöbern!

Gasgrill - Der Profi

Einer der Klassiker wenn es ums Thema Grillen geht ist der Gasgrill, im Speziellen der Weber Gasgrill. Der Hersteller hat in diesem Grillsegment die Nase vorn und bietet dir eine Vielzahl an Produkten. Gasgrills sind meist sehr massiv und robust und benötigen nicht selten ein gewisses Maß an Platz auf deiner Wiese oder der Terrasse. Sie werden mit einer Gasflasche betrieben, dennoch können sie durch ihr hohes Maß an Sicherheit überzeugen. Je nach Modell bietet dir ein Seitenkocher (seitliche Kochstelle) noch mehr Möglichkeiten. Achte beim Kauf auf die Leistung und die Anzahl der verbauten Brenner. Übrigens: Es gibt auch Gas-Tischgrills zu kaufen!

weitere Bauarten:

  • Koffergrill: Der Koffergrill eignet sich für die Anbringung eines Drehspießes und kann ebenfalls gut beim Camping zum Einsatz kommen.
  • Grillstation: Sie nehmen zwar recht viel Platz in Anspruch, können dafür aber eine größere Gruppe an Leuten mit leckeren Grillspezialitäten verköstigen.
  • Lavasteingrill: Beim Lavasteingrill werden über dem Gasbrenner Lavasteine platziert, welche sich durch die Gasflamme erhitzen.
  • Campinggrill: Ein Grill der Marke Campingaz kommt hier besonders gut zur Geltung. Dieser ist handlich und lässt sich überall aufbauen.

Die Vor- und Nachteile eines Gasgrills kannst du dir hier noch einmal in der Zusammenfassung anschauen.

Vorteile

Nachteile

  • einfache und gezielte Hitzeregulierung dank Drehschalter
  • wird schnell heiß
  • besonders sicher durch Sicherheitsprüfungen (z.B. bei Weber Gasgrills)
  • es entsteht kaum Rauch
  • leichte Bedienbarkeit
  • lässt sich gut reinigen
  • der typische Grillgeschmack fehlt
  • Gasflasche wird benötigt
  • meist recht teuer in der Anschaffung

Lavasteingrill:

  • die Lavasteine müssen ca. zwei Mal pro Saison gereinigt werden, da Fett auf sie herabtropft.

Elektrogrill - Der Leichte

Diese Art von Grills werden, wie der Name schon sagt, mit Strom betrieben. Meist handelt es sich dabei um kleine Tischgrills für den Garten- oder Küchentisch. Diese sind entweder mit einem Grillrost oder eine Grillplatte ausgestattet. Es gibt aber auch Standgeräte, die bequem auf dem Balkon platziert werden können. Elektrogrills verfügen oftmals über eine Schale, welche mit Wasser befüllt wird. Diese befindet sich unter der Heizspirale. Somit wird das Prinzip des indirekten Grillens verfolgt, was leider auch den Garprozess verlängert. Dafür gibt es aber weniger Geruchsbildung und das heruntertropfende Fett wird aufgefangen.

Wichtig: Für indirektes Grillen wird immer ein Grill mit Deckel und Lüftungsschlitzen benötigt. Die Luft kann im Inneren des Grills zirkulieren und das Grillgut wird von allen Seiten gleichmäßig gegart, ähnlich wie beim Braten im Ofen.

Vorteile

Nachteile

  • leicht zu transportieren
  • keine Rauchentwicklung
  • beim Tischgrill können alle, auch der, der fürs Grillen zuständig ist, gemütlich in einer Runde sitzen.
  • einfache Hitzeregulierung über Schalter
  • Stromanschluss wird benötigt
  • bietet oftmals nicht so viel Platz wie andere Grills

Holzkohlegrill - Der Klassische

Jeder kennt sie und viele lieben sie - die Rede ist von Holzkohlegrills. Da sie zu den Klassikern unter den Grills zählen, gibt es dementsprechend viele Bauarten von Holzkohlegrills. Welche das sind, erfährst du hier:

  • HolzkohlegrillKugelgrill: Ob mit Holzkohle oder Gas betrieben ist er ein gern gesehener Grill unter Kennern. Die großen Ausführungen verfügen über Rollen, die kleinen hingegen lassen sich bequem mit zum Grillen an den See nehmen. Durch den Deckel findet eine gleichmäßige Wärmeverteilung statt. Der Deckel sollte jedoch nicht zu oft angehoben werden, da das Grillen sonst länger dauert.

  • Schwenkgrill / Dreibein Grill: Auf großen Grillplätzen oder an Sportlerheimen ist er oft zu finden - der Schwenkgrill. Über einem Feuerplatz oder einer Feuerschale wird ein runder Grillrost, welcher an einem dreibeinigen Metallgestell mit einer Kette befestigt ist, aufgehangen. Über die Kette kann die Höhe des Rostes verstellt werden. Diese Art von Grill bietet in der Regel genügend Platz für eine größere Runde von Grillfreunden.

  • Smoker: Der Smoker sieht aus wie ein kleiner Ofen. Meist schwarz und länglich wird er mit Holz oder Kohle befeuert. Der Unterschied zu den anderen Grills liegt darin, dass das Grillgut nicht über der Glut gegart, sondern von heißem Rauch umströmt und somit gegrillt wird. Mit einem Smoker lässt sich wunderbar ein Barbecue im Garten veranstalten. Neben Fleisch kann man auch sehr gut Fisch darin räuchern.

  • Grillwagen: Wer es gerne komfortabel mag und sich eine Abstellfläche an seinem Holzkohlegrill wünscht, ist mit einem Grillwagen gut beraten. Dieser lässt sich auch einfach über die Terrasse oder den Balkon schieben. Etwas sperriger sind sie dadurch natürlich, aber dafür nicht unbedingt teurer als andere Modelle.

  • Säulengrill: Wie der Name schon sagt, besteht der Säulengrill aus einer länglichen (hohlen) Säule aus Metall, welche in einem meist runden Aufsatz mit Rost endet. Durch die variable Luftzufuhr kann hiermit schnell und gleichmäßig gegrillt werden. Wenn dein Säulengrill über einen Deckel verfügt ist damit auch indirektes Grillen möglich.
    Trichtergrill: Die Variante mit einem rechteckigen Grillrost wird Trichtergrill genannt, funktioniert aber genauso wie der Säulengrill.

  • Rundgrill: Sehr schlicht und klein kommt der Rundgrill daher. Er ist oftmals für kleines Geld zu haben sowie schnell und einfach aufgebaut. Seine Höhe (ca. 40-50 cm) eignet sich vor allem für das Grillen im Sitzen. Manche Modelle verfügen auch über Rollen. Klassisch hat der Rundgrill drei Beine aus Metall, die ihm die nötige Standfestigkeit verleihen sollen.

  • Einweggrill: Du hast spontan Lust auf Grillen, es ist aber leider gerade kein Grill zur Hand? Wer sich nicht mit dem Aufbau eines neuen Gerätes abmühen will, greift einfach zu einem Einweggrill. Dieser besteht aus einer Aluschale mit Holzkohle und einem Gitter darüber als “Rost”. Nachteilig ist hier jedoch der geringe Abstand von der Kohle zum Grillgut. Auch die Zusammensetzung des Grillanzünders wird nicht immer als ungefährlich eingestuft.

  • Kamingrill / Gartengrill: Wenn du nicht so sehr auf Flexibilität Wert legst, sondern eher die Optik für dich eine Rolle spielt, dann kommt unter Umständen ein Kamingrill in Frage. Er besteht in der Regel aus Beton und ist dementsprechend massiv. Optisch erinnert er an einen Pizzaofen. Mit einem Kamingrill wirst du beim Grillen nicht eingeräuchert, da der Rauch nach oben abzieht. Wenn das Schlemmen vorbei ist, kannst du noch Holzscheite auflegen und den Kamin als Wärmequelle nutzen. Vorsicht gilt jedoch, wenn der Grill zu heiß wird. Dann können Risse im Material entstehen, welche eine weitere Benutzung unmöglich machen.

Nachdem wir dir nun die gängigsten Arten eines Holzkohlegrills vorgestellt haben, wollen wir dir noch die grundlegendsten Vor- und Nachteile dieser Grillart vorstellen.

Vorteile

Nachteile

  • typisches Grillaroma
  • je nach Modell günstig in der Anschaffung
  • einfach aufzubauen (besonders schraubenfreie Modelle)
  • Grillmuster auf dem Grillgut
  • gute Ergebnisse erfordern etwas Geschick und Übung
  • aufwendig zu säubern
  • hohe Rauchentwicklung

Im folgenden Video werden Holzkohlegrill, Gas- und Elektrogrill noch einmal für dich verglichen:

3. Größe und Gewicht eines Grills

Je nachdem für welchen Grilltyp bzw. welche Bauart du dich entscheidest, variiert auch die Größe und das Gewicht.

  • kleine Grills: Besonders klein und handlich sind Einweggrills, Tischgrills und Rundgrills. Damit bist du auf Reisen oder beim Camping immer gut beraten.

  • große Grills: Wenn du etwas mehr Platz zur Aufstellung zur Verfügung hast und für viele Personen (Familie, Nachbarn, Party etc.) Essen zubereiten möchtest, empfehlen wir dir einen Schwenkgrill, Kugelgrill, Gasgrill, Kamingrill, Säulen- und Trichtergrill. Je nachdem, welches Modell du bevorzugst.

Doch mit der Größe des Gerätes an sich ist es nicht getan. Auch die Größe der Grillfläche ist ein Entscheidungsindikator.

  • Platzwunder: Der Gasgrill kommt mit einer Grillfläche von ca. 60-75 x 45 cm daher.  Ein Schwenkgrill bietet dir hingegen einen Rostdurchmesser von satten 70 cm. Grillstationen können mit 65-70 x 45 cm mithalten. Auch ein Smoker überzeugt mit ca. 70 x 40 cm Grillfläche.

  • Zwerge: Wer nicht ganz so viel Platz auf dem Rost benötigt, wird sich auch mit einem Rundgrill (Rostdurchmesser von 35-40 cm) begnügen können. Ein Elektrogrill bringt im Schnitt 35 x 25 cm Grillfläche mit.

Auch das Thema Gewicht ist nicht außen vor zu lassen, vor allem, wenn der Grill öfter verschoben oder transportiert werden soll.

  • Leichtgewichte: Der Elektrogrill wiegt mit 2-3 kg deutlich weniger als viele andere Grillkollegen. Für noch weniger Ballast sorgt der Einweggrill mit noch nicht mal einem Kilo. Der Rundgrill wiegt nur unerheblich mehr als 1 kg und zählt somit auch zu den leichteren Grillvarianten.

  • schwere Grills: Je nach Modell wiegt ein Gasgrill zwischen 10 und 40 kg. Grillwagen bringen auch 20-25 kg auf die Waage. Massive Smoker wiegen bis zu 30 kg. Der absolute Spitzenreiter ist jedoch der Kamingrill mit bis zu 500 kg, was bei so viel massivem Beton jedoch nicht verwunderlich ist. Gott sei Dank muss dieser Koloss jedoch nicht bewegt werden.

4. Bekannte Hersteller von Grills

gegrilltes Fleisch Nun weißt du welcher Grilltyp es werden soll und bist dir auch über die Maße und das Gewicht deines neuen Grill-Testsiegers bewusst. Nun wird es etwas konkreter - Welcher Hersteller soll es sein? Das ist nicht nur eine Frage des Geldbeutels, sondern auch deiner Ansprüche an den Grill. Wir zeigen dir, mit welcher Marke du gut beraten bist!

Weber

Der Pionier unter den Grillherstellern ist Weber. Mit seinen hochwertigen Modellen für nahezu jede Preisklasse lässt er keine Wünsche offen. Futuristische Designs und immer neue Innovationen hat Weber sich auf die Fahne geschrieben. Im Sortiment lassen sich Holzkohlegrills, Gasgrills und Elektrogrills aller Art finden. Auch in Sachen Zubehör wirst du hier abgeholt. Ob es ein Pizzastein, Grillspieße, Abdeckhauben oder eine Grillschürze sein soll - bei Weber ist alles vorhanden. Auch Grillseminare sind über die Homepage buchbar, sodass du auch garantiert zum Grillprofi der nächsten Gartenparty wirst. Die Grillroste sind meist verchromt, um sie vor Rost zu schützen. Wenn sich beim Holzkohlegrill ein Holzkohlehalter im Lieferumfang befindet, fällt das indirekte Grillen noch leichter.

Napoleon

Wer einen Premium-Gasgrill sucht, ist bei diesem Hersteller bestens aufgehoben. Sogar ganze Outdoorküchen kannst du dir hier zusammenstellen. Der kanadische Hersteller ist weltweit für seine gute Qualität bekannt. Der Gasgrill aus Edelstahl ist je nach Modell mit einer unterschiedlichen Anzahl an Brennern ausgestattet.

Landmann

Egal ob Holzkohle oder Gas - Landmann ist immer eine gute Adresse. Vom kleinen, pinken Kompaktgrill, bis hin zum Smoker findet bei dem deutschen Unternehmen jeder den richtigen Holzkohlegrill. Auch im Bereich Gas ist im Sinne einer Gasgrillküche von kompakt bis wuchtig einiges möglich. So eine Grillküche wiegt im Übrigen bis zu 90 kg und bietet Platz für Grillgut von bis zu 14 Personen. Aber auch die Gasgrillwagen mit vier Rollen und gut verstauter Gasflasche machen nicht nur optisch etwas her. Emaillierte Bauteile sorgen für die Langlebigkeit des Materials.

Thüros

Die Marke Thüros ist im schönen Thüringen ansässig und hat sich auf die Produktion von Edelstahlgrills fokussiert. Ob fürs Gewerbe, den Garten oder beim Camping - das passende Produkt ist bei Thüros schnell gefunden. Bei den Grillstationen schwört der Hersteller auf die bekannte Trichterform. Dort werden einfach zwei Trichtergrills in einen Edelstahlrahmen eingelassen. Thüros Grills zeichnen sich durch ihren stabilen Standfuß und das vom Hersteller beliebte Trichterdesign aus. Ein Vorteil bei den Thüros-Grills ist, dass so gut wie kein Aufwand für den Aufbau erforderlich ist, da sie endgefertigt geliefert werden. Die Geräte für Gewerbezwecke besitzen mitunter sogar eine Überdachung, damit der Grillchef nicht nass wird.

Tepro

Das in Hessen ansässige Unternehmen stellt verschiedene Grillarten (Holzkohlegrill, Gasgrill und Elektrogrill) her, aber auch Garten- und Gerätehäuser zählen zum Sortiment des Herstellers. Die Grills bewegen sich im mittleren Preissegment. Egal ob Grillwagen, Tischgrill, Rundgrill oder Trichtergrill - hier findet jeder das richtige Modell. Das traditionelle Familienunternehmen vertreibt seit mehr als 25 Jahren Grills für alle Ansprüche. Die farbenfrohen Grilleimer oder Mini-Kugelgrills eignen sich für einen bequemen Transport und sind ganz nebenbei noch ein Blickfang. Mit der “Chill & Grill”-Serie hat das Unternehmen eine schraubenlose Konstruktion auf den Markt gebracht. Es ist kein mühseliges Aufbauen mehr nötig, einfach zusammenstecken und fertig! Der Aufbau soll somit innerhalb von 3 Minuten zu bewältigen sein.

Outdoorchef

gegrillter Mais Auch bei Outdoorchef kannst du zwischen Holzkohle-, Gas und Elektrogrills wählen. Der Hersteller hat sich aber größtenteils auf die Produktion von Gas-Kugelgrills spezialisiert. Mit den Grills kannst du sowohl direkt als auch indirekt grillen. Der Trichter der Holzkohlegrills lässt sich so verschieben, dass entweder die eine oder die andere Art des Grillens möglich ist. Durch den klappbaren Grillrost wird ein einfaches Nachfüllen der Kohle ermöglicht.

Broil King

Das deutsche Unternehmen aus Eitorf geht mit acht verschiedenen Gasgrill-Serien an den Start. Dazu kommt noch eine Serie für transportable und Holzkohlegrills. Die Modelle erhältst du größtenteils in schickem Edelstahldesign oder klassischem Schwarz.

Activa

Im bayerischen Selb ist der Grillhersteller Activa ansässig. Hier erhältst du Holzkohlegrills, Gasgrillküchen, Smoker uvm. Die Modelle des Anbieters sind recht preisgünstig zu haben und somit ein guter Tipp für Sparfüchse.

Buschbeck

Gartengrillkamine oder Grillbars hingegen bekommst du bei Buschbeck. Neben den klassischen Modellen aus Beton gibt es auch Varianten aus Beton und Edelstahl bzw. nur aus Edelstahl. Die Ausführungen werden inklusive Grillrost und Kleber ausgeliefert. Der Aufbau gestaltet sich einfach und das fertige Produkt ist sowohl mit Holzkohle als auch mit Holz befeuerbar.

5. Grills im Test bei Stiftung Warentest

Im Juni 2015 führte die Stiftung Warentest einen Elektrogrill-Test durch. 16 Geräte gingen dabei an den Start, wovon jedoch leider zwei nicht überzeugen konnten. Je nach Aufheizzeit verbrauchen die Modelle unterschiedlich viel Strom, sind dabei jedoch meist günstiger in der Unterhaltung als Gas- oder Holzkohlegrills.

Ein Jahr zuvor durften die Gas- und Holzkohlegrills an den Start gehen. Es wurden 6 Holzkohlegrills und 6 Gasgrillwagen unter die Lupe genommen. Wenn es schnell gehen soll, bist du mit einem Gasgrill, dieser hat eine Aufheizzeit von 10-15 min, gut beraten. Ein Holzkohlegrill hingegen braucht eine halbe Stunde oder länger bis er einsatzbereit ist. Der Grill-Test ergab, dass dies nicht zuletzt an der zu geringen empfohlenen Kohlemenge der Hersteller liegt.

6. Grillzubehör

Was wäre eine Grillparty ohne das passende Zubehör! Was du alles brauchst und was auf keinen Fall in deinem Sortiment fehlen darf, erfährst du hier:

Grillzange

Da eine Gabel meist zu kurz für das Wenden des Grillguts ist, kommt nicht selten eine Grillzange zum Einsatz. Diese kann entweder aus Holz oder Edelstahl bestehen. Die Greiffläche ist im Idealfall breit und geriffelt. Auch die Größe der Zange variiert und sollte an die Grillgröße angepasst werden. Die Grillzange muss gut in der Hand liegen und sich einfach reinigen lassen. Holzgrillzangen oder solche mit Holzgriff sollten jedoch nicht in die Spülmaschine.

Grillschale

Wer sein Grillgut auf schonende und vor allem gesunde Weise grillen möchte, der greift zu einer Grillschale. Dort kann nämlich die Marinade nicht in die Glut tropfen, sondern bleibt in den Rillen der Schale. Dabei kannst du dich zwischen Einweg- und Mehrweg-Modellen entscheiden. Erstere bestehen aus Aluminium und letztere aus Edelstahl oder Emaille. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, die du in unserer Grillschale Kaufberatung nachlesen kannst.

Grillbesteck

Grillbestecke sind in der Regel dreiteilig und bestehen aus Edelstahl mit einem Kunststoffgriff. Zu diesem Set zählen eine Grillzange, eine Grillgabel und ein Pfannenwender. Es eignet sich vor allem für den Griller, der gerne auch einmal das Fleisch anschneiden möchte, um zu sehen, ob es schon gar ist.

Grillrost

Doppelt hält besser - ein Ersatzrost kann nicht schaden. Wenn der Rost deines Grills abhanden gekommen ist oder erst noch gereinigt werden muss, kannst du zu einem Ersatzrost greifen.

Feuermaterial

Wenn dein Grill nicht mit Gas oder Strom funktioniert, brauchst du noch das nötige Material um diesen anzufeuern. Dafür bieten sich Holzkohle oder Briketts an. Zum einfacheren Anfeuern des Grills kannst du auch Grillanzünder verwenden.

Abdeckhaube

Die Grillsaison ist vorbei oder du möchtest deinen Grill länger nicht benutzen? Um ihn vor Umwelteinflüssen zu schützen, bietet sich eine Abdeckhaube an. Diese besteht in der Regel aus wasserabweisendem PVC. Oftmals kannst du den praktischen Nässeschutz im Shop des jeweiligen Herstellers kaufen, da die Maße meist auf ein spezielles Modell angepasst sind.

Grillmatte

Es gibt sie in eckiger und runder Ausführung - die Grillmatte. Sie soll eine Alternative zur Grillschale sein und besteht aus Silikon oder Glasfasergewebe. Lebensmittelecht und mit einer Antihaftbeschichtung versehen, verspricht die Matte optimale Grillergebnisse. Die Vorteile liegen auf der Hand: eine bessere Wärmeübertragung, sowie eine einfachere Handhabung des Grillguts tragen zu mehr Grillvergnügen bei. Zu beachten ist jedoch, dass die Matte auf maximal 260°C erhitzt und keinem direkten Feuer ausgesetzt werden darf.

Grillthermometer

Wenn dein Grillgut bei einer bestimmten Temperatur gegart werden soll, empfiehlt es sich, ein Grillthermometer zur Überprüfung zu nutzen. Das geschieht meist über eine lange Nadel, die in das Grillgut gesteckt wird. Die Temperaturmessung kann, je nach Modell, entweder analog oder digital erfolgen. Bei der klassischen Variante wird dauerhaft gemessen, bei einem Gerät mit Infrarot jedoch nur punktuell.

7. Rezeptideen fürs Grillen

Du grillst gerne und häufig, aber irgendwann gehen dir trotz eines Rezeptbuches die Ideen aus. Falls du nach Fleisch, Fisch und Gemüse noch nicht genug hast, passt vielleicht noch ein Nachtisch in deinen Bauch. Wie wäre es mit Erdbeer-Marshmallow-Spießen? Wie du diese herstellst, erfährst du hier:

Zutaten:

  • Erdbeeren (Menge je nach Personenanzahl)
  • Marshmallows
  • Puderzucker
  • Minze (1-2 Zweige)

Zubereitung:

Erdbeeren und Marshmallows werden abwechselnd auf einen Holzspieß aufgepiekst und dann auf den etwa 220°C heißen Grill bei direkter Hitze gelegt. Sobald ein Muster auf den Marshmallows erkennbar ist, können die Spieße runter vom Grill und mit etwas Puderzucker und Minze garniert werden.

Tipp: Dieses Rezept lässt sich natürlich auch ausschließlich mit Obst und anderen Obstsorten anwenden.

Fleisch auf dem GrillDu hast ein schönes Stück Schweinefleisch oder Geflügel besorgt, aber die fehlt noch die passende Marinade? Wie wäre es mit einer Zitronen-Chili-Kräuter Marinade?

Zutaten:

  • 55 g Zucker
  • 55 g Meersalz
  • 3 EL Chilipulver
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL geriebener Koriander
  • 1 TL Senfpulver
  • 1 EL Zitronenabrieb

Zubereitung:

Einfach alle Zutaten mischen und das Fleisch oder Geflügel einige Stunden vor dem Grillen damit einreiben. Falls Reste von der Marinade übrig bleiben, kannst du diese einfrieren.