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Heimkinosystem Kaufberater

Heimkinosystem - Ich glaub’ ich bin im Kino

Heimkinosystem mit Standboxen weißer HintergrundAchja, das Kino. Einen Film auf der Leinwand zu sehen ist nochmal ein ganz anderes Feeling, welches man nur schwerlich in die eigenen vier Wände bannen kann. Oder kann man das vielleicht doch?
Fernseher werden immer größer und Beamer mit den dazugehörigen Leinwänden immer günstiger. Zudem ist mit der Ära der 4K-Fernseher das Bild sogar noch schärfer als im Kino.

Doch neben der offen”Sicht”lichen Komponente unterschätzen viele Heimkino-Fans vor allem den Sound. Surround-Sound in 5.1 oder gar 7.1 trägt ungemein zum echten Kino-Feeling bei. Wenn der Hubschrauber über die Köpfe zu fliegen scheint, die Gewehrkugeln hinter einem einschlagen oder es bei einem spannenden Horrorfilm ständig raschelt, gewinnt das Bewegtbild eine ganze andere Intensität. Noch beeindruckender wird das Mittendrin-Gefühl bei Videospielen, wo die Bedienung von Controller, Maus und Tastatur ein räumliches, akustisches Resultat mit sich bringt.
Selbst der Einsatz von Stereo-Lautsprechern oder einer guten Soundbar ist merklich besser als der blecherne Sound des dünnen Fernsehers bzw. Beamers.

Ein Heimkinosystem zu kaufen, ist deshalb eine sinnvolle Entscheidung. Doch der Markt ist überfüllt mit Produkten und Varianten. Begriffe wie 5.1, AV-Receiver, 4K Passthrough, RMS-Leistung, DTS, Dolby Digital Plus usw. wirken verwirrend. In Verbindung mit unserem Heimkino Kunden-Test klärt Sie unsere Kaufberatung über die wichtigsten Eckdaten und entscheidenden Details auf. Wir zeigen Ihnen worauf es bei einem Heimkinosystem ankommt und welche 5.1 Anlage für Ihre an Ansprüche perfekt ist. Los geht’s!

Die besten Heimkinosysteme im Vergleich 2017

1.
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3.
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Bewertung
1,6
gut
05/2017
Kunden­bewertung
527 Bewertungen
Bewertung
1,7
gut
04/2017
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2,0
gut
05/2017
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81 Bewertungen
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Was ist ein Heimkinosystem?

Wohnzimmer mit HeimkinosystemAls ein Heimkinosystem bezeichnet man die Audio-Komponente eines Heimkinos. Dazu zählen die Lautsprecher und der AV-Receiver, welcher die zentrale Steuereinheit darstellt.

Ausgehend von diesem Gerät wird der Ton an eine variable Anzahl von Lautsprechern verteilt, welche diesen wiedergeben. Das Medium (Video oder Videospiel) muss über einen entsprechend codiertes Signal verfügen, welches es weitergibt. Der Receiver sorgt anschließend für die Umsetzung. Solche Signale sind als Dolby Digital und in weiteren Verbesserungen als Dolby Digital Plus oder Dolby Digital True HD bekannt. DTS ist ein weiterer Codex, der auch als DTS Digital Surround, DTS 96/24 oder DTS-HD Master Audio etliche Weiterentwicklungen hat. Die Anzeige des Receivers visualisiert, um welchen Audio-Stream es sich handelt.

Allerdings wird echter Surround-Sound nur mit einem Heimkinosystem möglich, welches auch Surround-Lautsprecher bietet. Diese werden hinter oder seitlich der Hörposition aufgestellt und realisieren so einen räumlichen Eindruck des Geschehens auf der Leinwand oder dem Fernseher.
Streng genommen zählt also eine Soundbar oder eine Stereoanlage nicht zur Kategorie Heimkinosystem, es sei denn sie wird erweitert. Wenn es Ihre Wohnsituation nicht zulässt oder Ihnen eine schmucke Cinebar ausreicht, empfehlen wir Ihnen unseren Soundbar Kunden-Test inklusive Kaufberatung.

Oftmals werden die Klangriegel jedoch in ein Surround-Sound-System integriert und fungieren als Front- und Center-Lautsprecher. In Verbindung mit dem Subwoofer entsteht so ein vollwertiger Surround-Raumklang.
Front? Center? Was es mit diesen Begriffen auf sich hat, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Lautsprecher im Heimkino - Die Boxen machen die Musik

Um ein grundsätzliches Verständnis für den Sound im Heimkino zu erlangen, ist die richtige Positionierung der Lautsprecher sehr wichtig. Anhand der Lautsprecher-Typen lässt sich diese sehr einfach vornehmen.

Es lassen sich folgende Lautsprecher-Typen definieren:

Typ

Funktion

Front-Lautsprecher

Zwei Stereoboxen, welche den Ausgangspunkt eines jeden Systems bilden.

Center-Lautsprecher

Ein mittig positionierter  Lautsprecher, welcher primär für die Stimmen vorgesehen ist.

Subwoofer

Sorgt für den Tiefton (Bass) und kann fast überall im Raum platziert werden.

Surround-Lautsprecher

Auch als Rear-Speaker bekannt. Werden hinter dem Hörer positioniert und sind in erster Linie für Surround-Soundeffekte zuständig.

Front-High-Lautsprecher

Erweitern die beiden Front-Speaker in der Höhe und kommen meistens bei einem 7.1 bzw. 9.1 Setup zum Einsatz.

Rear Center Lautsprecher

Erweitern den Surround-Sound und werden mittig zwischen Surround-Lautsprechern positioniert. Ebenfalls nur bei einem 7.1 bzw. 9.1 Setup.

6er im Sound - Die richtigen Heimkino-Lautsprecher sind kein Glücksspiel

Heimkinosystem mit großen LautsprechernDie genaue Bezeichnung der Boxenanzahl besteht immer aus zwei Zahlen, die mit einem Punkt getrennt werden. Die vordere Zahl bezieht sich auf die normalen Lautsprecher (Hoch- und Mitteltöner), wohingegen die hintere die Menge der Tieftöner/Subwoofer angibt. Den Ausgangspunkt bildet dabei immer das standardisierte Stereo-Setup, welches dem menschlichen Hören nachempfunden ist. Beide Boxen werden möglichst weit auseinander vor dem Hörer positioniert. Audio-Fans schwören auf diese Konstellation und erachten Sie als perfekt - Insbesondere bei klassischer Musik kommt diese richtig zur Geltung.

Bei einem 2.0 System gibt es also nur diese zwei Audio-Quellen.
Ein 3.1 System besteht aus zwei Front-Speakern, einem Center und einem Subwoofer. 5.1 Surround-Sound wird durch zwei Front-, einem Center-, zwei Surround-Speakern und einem Tieftöner realisiert.
Sobald eine .1 oder .2 mit dabei steht, übernimmt der Subwoofer die tiefen Töne. Wann dieser einspringt, lässt sich durch die Trennfrequenz an der Bassbox selbst und/oder am Receiver einstellen. Als Faustregel gilt: Je kleiner die anderen Lautsprecher, desto höher muss die Trennfrequenz eingestellt werden.

Etliche Varianten ermöglichen viele Aufstellungsmöglichkeiten. So lassen sich auch zwei Subwoofer in das System integrieren, falls der Tiefton nicht gleichmäßig im Raum hör- bzw. spürbar ist. Doch auch ein 5.0 System kann druckvollen Bass bieten. Dabei sind die Tieftöner in den beiden Front-Lautsprechern integriert, welche aufgrund des nötigen Platzes meistens als Standlautsprecher daherkommen. Die Anzahl der Lautsprecher ist direkt von dem Zuspielgerät, also dem AV-Receiver abhängig. Dieser muss die nötigen Anschlüsse besitzen, vor allem aber das Ton-Signal verarbeiten können.

Wir konzentrieren uns in diesem Artikel auf den weit verbreitetsten, nämlich den 5.1 Surround-Sound. Dieser kann, das nötige Know-How vorausgesetzt, auch mit einem AV-Receiver und 5.1 Lautsprechern selbst zusammengestellt werden. Im Fokus stehen hier jedoch 5.1 Heimkino-Komplettsysteme. Alles, was Sie für ein echtes Heimkino-Feeling benötigen, befindet sich mit im Lieferumfang.

Vor dem Kauf eines Heimkinosystems

Bevor Sie sich ein Heimkinosystem zulegen, gilt es einige Dinge zu beachten:

  • Bedenken Sie die Größe des Raumes. Falls Sie ein eher kleines Wohnzimmer haben, ist die Anschaffung riesiger Lautsprecher mit ohrenbetäubendem Klang eher unsinnig - vom vorprogrammierten Streit mit dem Nachbarn mal abgesehen.
  • Dazu gehört die Leistung. Bei mittelgroßen Räumen von 20 m² sollten es schon mehr als 100 W sein.
    Achtung: Nur der RMS-Wert (Root Mean Square) gibt die tatsächliche Leistung an. Oft benutzen Hersteller Fantasiewerte, wie z.B. 6500 W, die das System nach kurzer Nutzung kaputt gehen lassen und lediglich als “einmaligen Maximalwert” bzw- Spitzenwert für die Leistung zu sehen sind.
  • Direkt mit der Größe und Leistung hängt der preisliche Aspekt zusammen. Qualität kostet auch im HiFi-Bereich nicht wenig. Ein Heimkinosystem von Harman/Kardon, Bose oder Teufel spielt preislich in einer anderen Liga als eine 5.1 Komplettsystem von Samsung oder LG - wobei sich die beiden Koreanischen Hersteller auch mehr in das Premium-Segment wagen.

Generell sollten Sie, je nach Ausstattung, Leistung, Marke und Qualität mit einem Preis zwischen 200 und 1000€ rechnen.

Wie werden die 5.1 Lautsprecher richtig aufgestellt?

Weiter geht es mit der Aufstellung der Boxen. Diese ist essentiell für das Heimkinoerlebnis und sollte mit Geduld und Bedacht vorgenommen werden. Folgendes Video gibt eine sehr gute Anleitung und Übersicht dazu:

Wie wird ein Heimkinosystem angeschlossen?

Die Lautsprecher

Lautsprecher-Kabel RolleDie Boxen werden entweder per Lautsprecher-, Cinch-Kabel oder sogar drahtlos via Bluetooth mit dem Verstärker verbunden. Achtung: Bei der Wireless-Variante können Unterbrechungen und Störungen entstehen. In vielen Tests zu Heimkinosystemen berichten Tester und Nutzer bei Bluetooth Heimkinosystemen von immer wieder auftretenden Problemen, welche den Vorteil der unnötigen Kabelverlegung zunichte machen.
Bei Lautsprecherkabeln sollten Sie darauf achten, dass Sie das linke und rechte Ende richtig in die Klemmen stecken. Ansonsten entsteht ein unschöner kratzender Ton, der im schlimmsten Fall die Boxen schädigt. Zudem sollten Sie sich nicht zu viele Gedanken um die Dicke des Kabels machen. Theoretisch reicht bereits ein einzelner dünner Draht für die Signalübertragung.

Der AV-Receiver

Heimkinosystem mit FernseherDa die Lautsprecher alle an den Verstärker angeschlossen werden und dieser den Ton ausgibt, muss er mit dem Anzeigegerät verbunden werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, die auch von Ihrem Fernseher bzw. Beamer abhängig sind.

Möglichkeit 1: Sie nutzen den AV-Receiver als Mittelpunkt des Heimkinosystems und schließen andere Multimediageräte wie Spielekonsolen, Blu-Ray-Player, DVD-Player oder Set-Top-Box an diesen an. Fernseher oder Beamer werden dann mit einem Bildausgang via HDMI verbunden. Hier muss der AV-Receiver allerdings genügend Bildeingänge besitzen, was bei Heimkino-Komplettsystem leider nicht immer der Fall ist. Überprüfen Sie deshalb vorher die Anzahl der HDMI-Schnittstellen in der Beschreibung oder auf Produktbildern der Rückseite.

Möglichkeit 2: Der Fernseher oder Beamer dient als Mittelpunkt des Heimkinosystems. Alle anderen Geräte werden via HDMI an ihn angeschlossen. Der AV-Receiver ist einzig und allein für den Ton und die Steuerung der Boxen zuständig. Dazu leitet der Fernseher das Signal weiter. Als Anschlussmöglichkeit zwischen Fernseher und Receiver dient hierbei entweder HDMI, Toslink (optisches Kabel) oder ein koaxialer Cinch-Ausgang, der ein digitales Signal übertragen kann.

Diese Variante bietet sich vor allem dann an, wenn Sie den integrierten Tuner oder Mediaplayer vom Fernseher nutzen, da kein zusätzliches Umschalten notwendig ist. Gegebenenfalls können Sie sich den Kauf bzw. das Upgrade auf einen 4K-fähigen AV-Receiver sparen. Moderne Ultra HD-Fernseher haben die benötigten HDMI 2.0b-Eingänge.
Achtung: Trotz Abwärtskompatibilität werden nicht nur HDMI 2.0-Eingänge, sondern aus Kostengründen auch noch HDMI 1.4, verbaut. Auch hier sollten Sie vorher genau überprüfen, was Ihr TV zu bieten hat.

Wie stelle ich das Heimkinosystem richtig ein?

Dolby Surround Sound SchriftzugDas System steht, alles in angeschlossen und die Signalübertragung funktioniert. Doch noch hört sich das alles komisch an? Weitere Einstellungen sind notwendig, um den vollendeten audiovisuellen Genuss zu erlangen.

Zunächst sollten Sie im Menü des Fernsehers auf eine Mehrkanal-Ausgabe umstellen. Dieser ist nämlich standardmäßig auf Stereo eingestellt. Im Idealfall erkennt Ihr TV das 5.1 System und schaltet automatisch um. Andere Endgeräte wie z.B. Playstation 4, Apple TV, Blu-Ray Player, DVB-T2 Receiver, aber auch Ihr Laptop oder All-In-One PC müssen auf Surround-Sound umgestellt werden, damit der Receiver auch das richtige Signal weitergeleitet bekommt.
Diese heißen DTS und Dolby Digital. Erkennt Ihr Heimkinosystem einen derart codierten, digitalen Audio-Stream, zeigt es die betreffenden Buchstaben auf dem kleinen Display an.
Tipp: Auch wenn Ihre Quelle nur ein Stereo-Signal ausgibt, können AV-Receiver dieses künstlich zu einem Surround-Sound aufwerten. Zwar ist das Ergebnis nicht mit dem nativen 5.1 Erlebnis vergleichbar, aber dennoch beeindruckender als schnödes Stereo.

Nicht minder wichtig ist das Einpegeln der Lautsprecher. Gute Heimkinosysteme und nahezu alle aktuell einzeln erwerbbaren AV-Receiver, kommen mit einem Einmessmikrofon daher. Dieses stellen Sie an mehrere unterschiedliche Hörpositionen auf Ohrhöhe auf. Anschließend wird ein Test durchgeführt. Auf dieser Basis nimmt das Gerät die optimalen Einstellungen automatisch vor.
Wer diesem System nicht traut oder kein Mikrofon zum Einmessen in der Verpackung findet, kann händisch nachhelfen. Nehmen Sie sich Zeit für die richtige Lautstärke der Lautsprecher. Es gibt nichts Schlimmeres als ein unausgewogenes Klangbild, welches Sie aus dem Kinoerlebnis reißt.

Die bekanntesten Marken bei Heimkinosystemen

Echtes Wohnzimmer mit HeimkinosystemWie eingangs bereits erwähnt, geben sich vor allem die renommierten Marken keine Blöße. Ein komplettes Heimkinosystem von Teufel, Bose oder Harman/Kardon bringt die entsprechende Qualität mit, hat aber auch seinen Preis. Schwächen haben diese Marken-Systeme allerdings beim Receiver. Dieser bietet nur eine rudimentäre Anschlussvielfalt und wenige Extras, wie z.B. Bluetooth, 7.1-Surround-Sound, WLAN oder eine Spotify-Integration. Hier zeigt sich, dass die Stärke dieser Firmen primär bei den Lautsprechern liegt.

Das Gegenteil tritt bei Herstellern auf, die eher für ihre sehr guten AV-Receiver bekannt sind. Allen voran Yamaha und Onkyo bieten bei kompletten Heimkinosystemen extrem gute Schaltzentralen, aber nur mittelmäßige Lautsprecher.

Irgendwo dazwischen siedeln sich Sony, LG, Samsung und Co. an. Diese Heimkinosysteme setzen dabei eher auf Einfachheit. Der AV-Receiver ist in der Regel ein DVD- oder Blu-Ray-Player mit einem eingebauten Verstärker und einem HDMI-Ausgang. Mehr Anschlussmöglichkeiten sucht man hier vergebens. Ihr Vorteil liegt in der Einfachheit und der Kompatibilität zu anderen Produkten. Die Sony BDV-Reihe ist zum Beispiel direkt kompatibel mit den hauseigenen Bravia Fernsehern, Blu-Ray-Playern oder der Playstation 3 & 4. Heimkinosystem und Gerät erkennen sich anstandslos gegenseitig und werden nahtlos integriert - Sie schalten sich gegenseitig ein- bzw. aus, regeln zusammen die Lautstärke und lassen sich perfekt über die Fernbedienung des jeweiligen anderen Gerätes bedienen.
Das Gleiche ist bei den Samsung HT-Modellen oder den anderen Home-Entertainment Produkten der südkoreanischen Herstellers zu beobachten.

Dank der Standards CEC und ARS (Audio Return Channel) können auch externe AV-Receiver andere Geräte zumindest aus- und einschalten und eine gemeinsame Lautstärke regeln.
Eine Universalfernbedienung kann Ihnen dabei viel Arbeit abnehmen und gehört zu jedem guten Heimkinosystem dazu. Nicht selten liegt deshalb eine bei. Leider sind diese aber nicht vergleich- und vor allem nicht so gut programmierbar, wie externe Universalfernbedienungen.

Hüten sollten Sie sich dagegen vor den extrem günstigen Heimkinosystemen von unbekannten, überwiegend chinesischen Herstellern. Für 50 - 100€ sollten Sie keine Wunder erwarten. Billiges Plastik, schlechte Verarbeitung und ungenügende Funktionen haben in vielen Heimkino-Kunden-Tests die Alarmglocken der Tester klingen lassen.

Apropos Heimkino-Test. Die Stiftung Warentest hat im Dezember 2013 zuletzt 5.1 Soundsysteme im Bereich um die 1000€ getestet. Allerdings waren hier komplette Heimkinosysteme nicht der Fokus, sondern nur die einzelnen 5.1 Sourround-Lautsprecher. Dennoch kam kein Testexemplar unter den Wert “gut”, was für eine durchgehend positive Qualität auf dem Markt spricht.

4K Heimkinosystem und weitere Extras

Kleines 5.1 HeimkinosystemWie bereits erwähnt, müssen Sie beim Kauf eines Heimkinosystems auch die Auflösung berücksichtigen. Schließen Sie die Surround-Sound Anlage direkt an den TV an und nutzen diese nur für den Ton, müssen Sie die HDMI-Eingänge am Fernseher checken. Der neue 4K-Standard braucht im Gegensatz zum üblichen Full HD den neueren HDMI 2.0b Anschluss. Wenn Sie also Ihre tolle neue Playstation 4 Pro oder Ihren PC mit der 4K-fähigen Grafikkarte anschließen möchten und eine flüssige Darstellung von mehr als 30 Bildern pro Sekunde wollen (vor allem bei Videospielen sehr zu empfehlen), ist der HDMI 2.0 zwingend notwendig.
Aufgrund dessen werden Ultra HD-fähige Heimkinosysteme bzw. die Receiver mit einer 4K und 4K Passthrough (Signal durchschleifenden) Fähigkeit beworben.

Ein weiterer Aspekt, der oftmals beworben wird, ist HDCP 2.2.
Dabei handelt es sich um einen von Intel entwickelten hardwarebasierten Kopierschutz. HDCP 2.2 kommt bei Moni­to­ren, Spie­le­kon­so­len, Fern­se­hern, Recei­vern, Sound­an­la­gen und Gra­fik­kar­ten zum Ein­satz. Es ver­hin­dert, dass Inhal­te ohne Ver­schlüs­se­lung über­tra­gen und angezeigt werden. Dieses Verfahren  schiebt der Aufzeichnung und damit Vervielfältigung der Video- und Audio­si­gna­le einen Riegel vor und ist somit eine Art digitaler Kopierschutz.

Viele Multimediageräte unterstützen den Vorgänger HDCP 1.4. Vor allem für hochauflösende 4K-Inhalte ist allerdings HDCP 2.2 notwendig. Sowohl beim Ausgang als auch bei den Eingängen.

Die Verbindung von anderen Geräten, wie Bluetooth zur Musikwiedergabe, ist ebenfalls ein nützliches und gern gesehenes Feature. Ähnlich verhält es sich mit der Netzwerkeinbindung via DLNA. So kann das Heimkinosystem über WiFi oder LAN auf die Dateien von PC, Tablet, Smartphone oder Homeserver zugreifen. Achten Sie auf diese Features, wenn sie Ihnen wichtig sind.

Nun hoffen wir, dass Sie echten Kinosound mit Ihrem persönlichen Heimkinosystem Testsieger genießen können.
Hier bekommen Sie abschließend noch das Sony BDV E2100 Heimkinosystem vorgestellt: 

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