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Kaffeevollautomaten Test

Kaffeevollautomat Test

5 Kaffeevollautomaten im großen Praxis-Test

von Thomas Johannsen
zuletzt aktualisiert: 24.03.2021

Kaffeevollautomat Test 2021: Wir testen für dich fünf dieser geschmackvollen Universalmaschinen

Ob in der großen Familie oder im kleinen Büro, sobald der normale Filterkaffee aus der Kaffeemaschine die Bedürfnisse nach Menge und Vielfalt nicht mehr abdecken kann, kommen die Kaffeevollautomaten ins Spiel. Du brauchst nur ein einziges Gerät, um quasi auf Knopfdruck an deinen Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino oder ein anderes Lieblingsgetränk zu kommen. 

Kaffeevollautomat Test Bestenliste 2021

Testsieger
PicoBaristo Deluxe SM5570/10 Kaffeevollautomat, 12 Kaffeespezialitäten (integriertes Milchsystem, LED Display) Schwarz 1
SAECO - PicoBaristo Deluxe SM5570/10 Kaffeevollautomat, 12 Kaffeespezialitäten (integriertes Milchsystem, LED Display) Schwarz
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Beste Bedienung
EQ.6 plus s700 Kaffeevollautomat TE657503DE, automatische Reinigung, Direktwahl, zwei Tassen gleichzeitig, 1.500 Watt, edelstahl 2
SIEMENS - EQ.6 plus s700 Kaffeevollautomat TE657503DE, automatische Reinigung, Direktwahl, zwei Tassen gleichzeitig, 1.500 Watt, edelstahl
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Beste Ausstattung
Caffeo CI E970-101 Kaffeevollautomat | mit Milchbehälter | Zweikammern-Bohnenbehälter | One Touch Funktion | 15 Bar | Automatische 3
MELITTA - Caffeo CI E970-101 Kaffeevollautomat | mit Milchbehälter | Zweikammern-Bohnenbehälter | One Touch Funktion | 15 Bar | Automatische
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DE LONGHI Kaffeevollautomat EMagnifica S ECAM 22.110.B Schwarz - 1154300 4
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Für die kleine Küche
Essential EA8108 Kaffeevollautomat | Espresso und Kaffee | mit CappucinoPlus- Milchdüse | individuell einstellbar | Schnelles Aufheizen | 5
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Unser Fazit
1,5
sehr gut
Unser Fazit
1,5
gut
Unser Fazit
1,8
gut
Unser Fazit
2,5
gut
Unser Fazit
2,6
befriedigend
Vorteile:
  • Gutes Mahlwerk: Das Mahlwerk lässt sich sehr bequem und granular einstellen
  • Sehr gute Voreinstellungen: Die Voreinstellungen sind gut gewählt und der Espresso gelingt sicher
  • Bedienung: Eindeutige Kennzeichnung der Profile
Vorteile:
  • Übersichtliche Menüführung: Das übersichtliche Menü lässt sich ganz einfach bedienen
  • Sehr gute Voreinstellungen: An den Einstellungen musst du nicht mehr viel herumexperimentieren
  • Einfache Reinigung: Die einfache Reinigung der Brühgruppe lässt kaum Wünsche offen
Vorteile:
  • Großer Milchbehälter: An Milchschaum fehlt es dank dem großen Behälter nicht
  • Hochwertige Verarbeitung: Der Kaffeevollautomat wirkt hochwertig
  • Doppelter Bohnenbehälter: So kannst du immer zwei verschiedene Kaffeegetränke zubereiten
Vorteile:
  • Sehr guter Kaffee: Die Magnifica konzentriert sich auf guten Kaffeebezug
  • Einfache Bedienung: Die Handhabung ist kinderleicht
  • Einfache Reinigung: Besonders die Brühgruppe lässt sich sehr gut säubern
Vorteile:
  • Sehr guter Kaffee: Die Essential konzentriert sich auf guten Kaffeebezug
  • Umfangreiche Reinigungsprogramme: Die Reinigung gestaltet sich denkbar einfach dank der Reinigungsprogramme
  • Angenehm hohe Brühtemperatur: Der Kaffee kommt auf Anhieb mit der richtigen Temperatur in deine Tasse
Nachteile:
  • Fummeliger Milchkanneneinsatz: Der Einsatz der Milchkanne ist etwas umständlich
Nachteile:
  • Kein Milchbehälter: Der Ansaugschlauch wird direkt in den Milchkarton gehängt im Lieferumfang
  • Mahlgradeinstellung zu grob: Feinere Schritte im Mahlwerk wären wünschenswert
Nachteile:
  • Voreinstellungen: Die Temperatur und Mahlgrad müssen manuell eingestellt werden
  • Umständliche Menüführung: Die Bedienung ist nicht immer intuitiv
  • Auswahl: Die Palette der Getränke ist überschaubar
Nachteile:
  • Manueller Milchschaum: Der Milchaufschäumer an der Seite muss manuell bedient werden
  • Mahlgradeinstellung zu grob: Die Einstellungen des Mahlwerks könnten feiner sein
Nachteile:
  • Brühgruppe nicht entnehmbar: Nicht alle Teile lassen sich separat reinigen
  • Manueller Milchschaum: Der Milchaufschäumer an der Seite muss manuell bedient werden
  • Nicht für Kaffeepulver geeignet: Du musst immer Bohnen im Haus haben
Fazit:

Der Saeco PicoBaristo DeLuxe macht seinem Namen alle Ehre; er serviert auf Knopfdruck alle möglichen Kaffeespezialitäten, beansprucht dazu aber keine große Stellfläche.

Fazit:

Die Bedienung des EQ.6 plus s700 Vollautomaten von Siemens ist sehr einfach, die Auswahl der Getränke ist groß und selbst die Reinigung der Brühgruppe geht leicht von der Hand.

Fazit:

Melitta liefert optisch und geschmacklich mit den besten Cappuccino. Dank des doppelten Bohnenbehälters kann man für jede Kaffeespezialität eine eigene Sorte Bohnen verwenden.

Fazit:

Der De'Longhi Magnifica S ECAM kommt ohne automatischen Milchaufschäumer aus. Mithilfe der Dampflanze kannst du deiner Kreativität aber freien Lauf lassen.

Fazit:

Krups konzentriert sich beim Essential EA8108 komplett auf den Kaffee. Für Cappuccino und co. kommt der Milchaufschäumer an der Seite zum Einsatz.

Brühvorgang & Geschmack: 88,0%
Brühvorgang & Geschmack: 88,0%
Brühvorgang & Geschmack: 78,0%
Brühvorgang & Geschmack: 80,0%
Brühvorgang & Geschmack: 80,0%
Bedienung: 90,0%
Bedienung: 92,0%
Bedienung: 82,0%
Bedienung: 70,0%
Bedienung: 60,0%
Ausstattung: 97,0%
Ausstattung: 87,0%
Ausstattung: 95,0%
Ausstattung: 62,0%
Ausstattung: 60,0%
Verarbeitung: 100,0%
Verarbeitung: 100,0%
Verarbeitung: 100,0%
Verarbeitung: 60,0%
Verarbeitung: 60,0%
Gesamtwertung: 92,0%
Gesamtwertung: 91,0%
Gesamtwertung: 85,0%
Gesamtwertung: 71,0%
Gesamtwertung: 68,0%

Wenig Zeit - Unser Test in Kurzform

Wir haben fünf der beliebten Kaffeevollautomaten für Kaffee-Getränke getestet. Am wichtigsten war uns natürlich der Geschmack der verschiedenen Kaffeespezialitäten, welche die Maschinen produzieren. Bei Getränken, die aus Kaffee und Milch gemischt werden, spielt außerdem auch die Optik eine wichtige Rolle, schließlich wollen wir unseren Gästen einen Cappuccino anbieten können, der auch als solcher zu erkennen ist, oder einen Latte Macchiato, einen Café Cortado, einen Kleinen Braunen etc. ... Die Testergebnisse der Kaffeevollautomaten findest du hier in Kurzform:

  • Die Testgeräte
    • Saeco PicoBaristo Deluxe SM5573
    • Siemens EQ.6 plus s700 
    • Melitta Caffeo CI E970-101 
    • De'Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B 
    • Krups Essential EA8108

  • Der Testsieger: Der Saeco PicoBaristo Deluxe stellt schon nach dem Auspacken und einer kurzen Einspielzeit besonders leckere Kaffeespezialitäten zur Verfügung. Der Kaffeevollautomat benötigt keine Feinabstimmung, obwohl du diese selbstverständlich machen kannst. So lässt sich der Mahlgrad bei keinem anderen Kaffeevollautomat so fein abstimmen, wie beim Saeco. Mit seiner sauberen Verarbeitung und der relativ geringen Stellfläche, ist er schnell das Schmuckstück jeder Küche und bekommt von uns den Titel Kaffeevollautomat Testsieger.
     
  • Die Alternative: Mit dem EQ.6 plus s700 ist Siemens dem Testsieger dicht auf den Fersen. Vor Allem die Menüführung ist hier etwas eingängiger. Bei der Herstellung von Milch- und Milchmixgetränken gibt es einen Unterschied, anders als bei der Konkurrenz muss der Siemens ohne Milchbehälter auskommen. Du kannst den beiliegenden Ansaugschlauch entweder in deine eigene Milchkanne oder praktischerweise direkt in den Milchkarton stecken.

  • Die übrigen Kandidaten: Der Melitta Caffeo CI E970 ist der dritte Vollautomat im Test, der die Milch und den Milchschaum selbsttätig hinzumischt. Er ist übrigens eine der wenigen Vollautomaten, bei dem für einen Cappuccino ganz traditionell zuerst der Espresso eingefüllt wird, um dann die schöne Haube aus Milchschaum obendrauf zu setzen. Die Bedienung ist mit ihrer Mischung aus Drehregler, Touchflächen und kleinem Display recht umständlich, außerdem kannst du nur einen Favoriten einstellen. Dafür verfügt dieser Kaffeevollautomat über zwei Bohnenbehälter. Den De'Longhi Magnifica S ECAM und den Krups Essential EA8108 Vollautomat könnte man eher als Halbautomaten bezeichnen, denn die Zubereitung des Milchschaumes musst du mit Hilfe des manuellen Milchaufschäumers selbst vornehmen. Die korrekte Mischung und Schichtung von Kaffee und Milch in der Tasse liegt ganz allein in deiner Hand.

Saeco PicoBaristo Deluxe SM5573 - Der beste Vollautomat

Jedes Getränk, was du in deinem persönlichen Profil verändert hast, bekommt ein kleines Häkchen.Insgesamt sieben Getränke kannst du über die Sensortouchflächen der PicoBaristo Deluxe von Saeco direkt abrufen. Eine Taste ergänzt die Auswahl um weitere sieben Getränke, die auf Knopfdruck aus der höhenverstellbaren Ausgabe des Kaffeevollautomats strömen.

  • Sofort einsatzbereit: Schon nach einigen Leerbezügen liefert der Kaffeevollautomat von Saeco schon einen lecker abgestimmten Kaffee oder Espresso, und das ganz ohne Feintuning. Das gilt bei unserem Testmuster auch für die Kaffee/Milch-Spezialitäten. Stärke, Menge, Temperatur, alles stimmt, und damit auch der Geschmack.

  • Bunte Profile: Jedem der vier Individual-Profile sind Farben zugeordnet, die entsprechende Anzeige leuchtet dann in rot, blau, grün oder violett. Dort kannst du neben der Stärke auch die Menge sowie die Brühtemperatur für jedes Getränk einzeln einstellen.

  • Knifflige Angelegenheit: Bei Kaffeevollautomaten sollte in regelmäßigen Abständen die Brühgruppe gereinigt werden. Der notwendige Ausbau funktioniert beim Saeco problemlos, nur zum Einsetzen ist ein Blick in die Online-Anleitung notwendig – zumindest bei den ersten Versuchen.

Das hat uns am Saeco PicoBaristo Deluxe SM5573 überzeugt

Der Bohnenbehälter hat einen zusätzlichen Deckel, so bleibt das Aroma drinnen. Unter der runden Klappe kannst du gemahlenen Kaffee einfüllen.Die Saeco wartet mit einigen pfiffigen Features auf, die uns im Kaffeevollautomat Test besonders überzeugen konnten. So gibt es einen zusätzlichen Deckel auf der Bohnenkammer, der das Aroma der frischen Kaffeebohnen besonders gut erhält. Außerdem lässt sich der Mahlgrad des integrierten Mahlwerks in vielen feinen Abstufungen einstellen, viel feiner als bei den meisten Kaffeevollautomaten. Außer ganzen Bohnen kannst du aber auch gemahlenen Kaffee verwenden, der portionsweise in die entsprechende Öffnung gegeben wird.

Nach dem Auspacken gehört die Saeco zur schnellen Truppe, es sind nur drei bis vier Leerbezüge notwendig, bis du den ersten trinkbaren Espresso ziehen kannst. Während dieser ersten Bezüge wird das ganze System des Kaffeevollautomaten zudem durchgespült und von eventuell vorhandenen Resten aus der Produktion befreit. 

Auch wenn die Maschine bereits mit den Werkseinstellungen sehr guten Kaffee macht, kannst du jederzeit Eckdaten wie Stärke, Menge und Temperatur an deinen Geschmack anpassen. Hierzu triffst du deine Auswahl mit einem Druck auf das entsprechende Symbol in der Touchleiste, dein Getränk wird angezeigt und du kannst nachjustieren. Erst wenn du dann auf die Start-Taste rechts oben drückst, startet der Bezug. Du kannst bis zu vier verschiedene Profile in dem Kaffeevollautomat speichern. Mit der “Profiles”-Taste lassen diese sich aufrufen, die Taste leuchtet dann in der entsprechenden Farbe. 

Die Schaumkrone obendrauf ist das wichtigste Merkmal eines Cappuccinos.Hast du dir ein Getränk mit Milch ausgewählt – in unserem Kaffeevollautomat Test sollte es ein Cappuccino sein – musst du die Maschine etwas umbauen. Das hört sich schwerer an als es ist. Du ziehst den Heißwasser-Auslauf ab, der neben dem Kaffeeauslauf steckt, und setzt stattdessen die Milchkanne aus dem Lieferumfang in die Öffnung, bis sie hörbar verriegelt. Dann füllst du sie mit Milch, stellst die Tasse für den Cappuccino in Position und ziehst den Auslauf der Kanne über die Tasse. Das ist etwas umständlicher als bei vielen anderen, weswegen der Saeco Vollautomat bei der Bedienung mit 90 % gegenüber manchem Konkurrenten leicht abfällt. Das Ergebnis spricht aber letztlich für sich, denn der Cappuccino sieht nicht nur gut aus, er schmeckt auch sehr gut.

Im Display wird dir angezeigt, wann es Zeit ist den Tresterbehälter mit dem Kaffeesatz und die Auffangschale zu leeren. Außerdem wird empfohlen, die Maschine einmal wöchentlich gründlich zu reinigen. Dazu gehört dann das Herausnehmen und Ausspülen der Brühgruppe. Hierzu musst du nur die rechte Seitenklappe öffnen, die Brühgruppe entriegeln, herausnehmen und unter klarem Wasser ausspülen. Das ist schnell erledigt, lediglich beim Einsetzen mussten wir kurz die Online-Hilfe bemühen, um die richtigen Hebel zu betätigen, damit die Gruppe wieder ins Gerät geschoben werden kann. 

Das hat uns am Saeco PicoBaristo Deluxe SM5573 gestört

Beim Kaffeevollautomat Test sind uns nur wenige Kleinigkeiten aufgefallen, die noch verbesserungswürdig sind. So ist das Menü zwar recht gut strukturiert, dennoch zeigen andere Hersteller, wie zum Beispiel Siemens, dass es da noch besser geht. Ein Manko fiel erst zum Schluss des Tests auf, als die Brühgruppe nach dem Reinigen wieder eingesetzt werden sollte. Erst ein Blick in die Online-Hilfe zeigt, in welcher Position der Hebelchen sich die Brühgruppe anstandslos wieder in die Maschine einsetzen lässt.

Unser Testfazit zum PicoBaristo Deluxe SM5573

Die PicoBaristo Deluxe SM5573 von Saeco liefert auf Knopfdruck bis zu 14 verschiedene Kaffee- und Milchspezialitäten, und die alle in sehr guter Qualität. Trotzdem kannst du die Einstellungen nach deinen Vorlieben variieren, wobei uns insbesondere das feinfühlige Mahlwerk gefällt. Die üppige Ausstattung und die recht einfache Handhabung bescheren dem Kaffeevollautomaten im Test fast ausschließlich sehr gute Noten.

Kategorie

Bewertung

Brühvorgang & Geschmack 

88%

Bedienung

90%

Ausstattung

97%

Verarbeitung

100%

Gesamtwertung

92%

Siemens EQ.6 plus s700 - Mit toller Menüführung

Siemens EQ.6 Plus mit einem frisch gebrühtem CappuccinoDer Siemens Vollautomat wiegt deutlich über 10 Kilo, ohne Wasser und Bohnen. Trotzdem wirkt er alles andere als klobig, woran die Sensortouch-Bedienfläche und das gut strukturierte Menü sicher ihren Anteil haben. 

  • Sofort startklar und intuitiv zu bedienen: Der Siemens Kaffeevollautomaten liefert bereits mit den Voreinstellungen einen schmackhaften Espresso. Dank der guten Menüführung ist die Bedienung weitestgehend intuitiv.

  • Feinabstimmung: Die Kaffeemaschine bietet vier Speicherplätze für Favoriten an, in denen du neben der Stärke und der Menge auch die Brühtemperatur für jedes Getränk feinabstimmen und entsprechend hinterlegen kannst.

  • Nicht ganz so gut: Hier gehört kein Milchbehälter zum Lieferumfang, du musst also dein eigenes Equipment nutzen. Du kannst aber den Schlauch für die Milch auch kurzerhand direkt in die Milchpackung stecken.

Das hat uns am Siemens EQ.6 plus s700 überzeugt

Trotz seines immensen Gewichts ist der Siemens Vollautomat schnell aus dem Karton gehievt und aufgestellt. 

Nach der Wahl des Getränkes per Touch Button kannst du die Stärke, Menge etc. nach deinen Wünschen nachjustierenDie Bedienung weiß auf Anhieb zu überzeugen, weil du schon vor dem Bezug aus mehreren Varianten auswählen kannst (klein, mittel, groß oder stark, sehr stark, mild, sehr mild, doubleshot, etc.). Erst beim Druck auf den Start/Stop-Button startete der Kaffeeautomat die Zubereitung. Um direkt auf Tastendruck genau deine individuelle Mischung zu zapfen, kannst diese in einem der vier Profile hinterlegen

Für den Bezug des ersten Espressos belassen wir es jedoch bei den Werkseinstellungen des Kaffeevollautomaten, sodass der mittelgroß und sehr stark in der Tasse landen soll. Die Menge liegt dann auch punktgenau bei 30 ml, ganz wie in einem guten Café. Nur die Temperatur entspricht noch nicht unseren Vorstellungen. Das bessert sich aber nach den nächsten zwei Bezügen, dann ist die Maschine eingestimmt. Als Lohn landet der vierte Espresso mit perfekter Temperatur und tollem Geschmack in der Tasse, gekrönt von einer feinen Crema. Der im Anschluss gezogene Café Crème stellte uns dann bezüglich Optik und Geschmack direkt zufrieden.

Für unseren Cappuccino muss zunächst der mitgelieferte Milchschlauch auf einen entsprechenden Anschluss neben dem Kaffeauslauf gesteckt werden. Das andere Ende kommt bei uns in eine Kanne aus Edelstahl, die sieht schöner aus als der Tetrapack-Behälter, was aber durchaus auch möglich ist. Anders als der Kaffeevollautomat von Melitta füllt der EQ.6 erst die Milch ein, und schickt den Espresso hinterher. Trotzdem haben wir am Schluss unten die richtige Mischung aus Kaffee und Milch, gekrönt mit einer festen, weißen Schaumkrone. Der Cappuccino ist auch hier schon nach dem ersten Versuch über jeden Zweifel erhaben.

Die ganzen Bohnen werden von oben in den Behälter gefüllt, der Drehsteller zur Einstellung des Mahlgrades ist dort ebenfalls gut zu sehen.Zum Schluss geht es an die Reinigung der Maschine, wobei der Siemens Kaffeevollautomat ohnehin nach jedem Milchgetränk den Schlauch gründlich mit erhitztem Wasser spült. Das Display erinnert dich daran, dass du ihn aus der Milchkanne heraus und in die dafür vorgesehene Öffnung der Abtropfschale steckst. Darin ist eine Schwimmer-Anzeige und zeigt dir zusätzlich im Display an, wann es Zeit zum Ausleeren ist. Für den Tresterbehälter mit dem Kaffeesatz gilt das gleiche, der steht quasi in der Abtropfschale und kann nach dem Herausziehen separat ausgeleert werden. Der Siemens Kaffeevollautomat zeigt zudem an, wann es Zeit zur Entkalkung ist. In regelmäßigen Abständen empfehlen wir aber auch die Reinigung und Spülung des Milchschaumsystems (vorn im Auslass) und der eingebauten Brüheinheit. Bei täglichem Gebrauch des Kaffeevollautomaten sollte man diese Prozedur ruhig einmal die Woche vornehmen. Dazu lassen sich beide Systeme mit wenigen Handgriffen abnehmen, reinigen und mit klarem Wasser spülen. Anschließend kannst du sie ebenso einfach wieder einsetzen und, im Falle der Brüheinheit, verriegeln.

Das hat uns am Siemens EQ.6 plus s700 gestört

Viel hat uns am Siemens Kaffeevollautomat nicht gestört, außer vielleicht der fehlende Milchbehälter, was allerdings auch die Reinigung erleichtert. Auch sollte man sich vor dem Kauf darüber im Klaren sein, dass der Siemens EQ.6 mit mehr als 46 Zentimetern recht hoch ist. Hinzu kommt, dass die Kaffeebohnen von oben eingefüllt werden, sodass es in mancher Küche knapp wird.

Unser Testfazit zum Siemens EQ.6 plus s700

Der Kaffeevollautomat Siemens EQ.6 plus setzt Maßstäbe bezüglich der Bedienung. Die Menüführung ist vorbildlich, selbst das große Reinigungs-Prozedere der Brühgruppe funktioniert nahezu narrensicher. Der Siemens Vollautomat erreichte im Kaffeevollautomat Test sehr gute Noten, was selbst den recht hohen Preis rechtfertigt.

Kategorie

Bewertung

Brühvorgang & Geschmack

88%

Bedienung

92%

Ausstattung

87%

Verarbeitung

100%

Gesamtwertung

91%

Melitta Caffeo CI E970-101 - Immer die richtige Bohne

Melitta Kaffeevollautomat bezieht einen EspressoDer Caffeo CI E970 von Melitta kommt mit ziemlich aufgeräumter Frontpartie. Das liegt unter anderem an dem übersichtlichen Menü, durch das du mit einem Drehregler scrollen kannst. Der Kaffeevollautomat ist stattliche 47 Zentimeter breit, geht dafür aber nicht so sehr in die Tiefe.

  • Die Wahl der Bohne: Das Bohnenfach der Melitta ist zweigeteilt, du kannst also zwischen zwei unterschiedliche Bohnensorten wählen. Zum Beispiel zwischen Bohnen für Kaffee oder Espresso für kräftigen oder eher milden Geschmack. Ein einfacher Hebel schaltet zwischen den beiden Kammern um. Hast du mal keine ganzen Kaffeebohnen zur Hand, kannst du auch Kaffeepulver in ein entsprechendes Fach füllen, ein Portionslöffel liegt der Maschine bei.

  • Nichts für Individualisten: Es gibt nur eine Direktwahltaste, unter der du deinen Lieblings-Kaffee mit individuellen Einstellungen abspeichern und bei Bedarf abrufen kannst. Dennoch ist für jedes Getränk die Stärke und Menge mit Hilfe des Reglers justierbar, bevor du den Bezug startest.

  • Nicht ganz so gut: Zumindest bei unserem Testmodell wollte der mit den Werkseinstellungen gezogene Espresso nicht so recht schmecken. Nach einer Erhöhung der Brühtemperatur von “normal” auf “hoch”, sowie einem feineren Mahlgrad schmeckte er deutlich besser. Wie bei allen Maschinen darf der Mahlgrad nur während des Mahlens verstellt werden.

Das hat uns am Melitta Caffeo CI E970-101 überzeugt

Mit dem Hebel kannst du zwischen beiden Bohnenbehältern wählenDu kannst auch gemahlenen Kaffee nutzen, allerdings immer nur für eine Portion. Bei Melitta weiß man offenbar, dass nicht eine Bohne wie die andere ist und trägt diesem Umstand auch bei dem CI E970 Rechnung. Der Bohnenbehälter ist zweigeteilt, sodass du zwei Sorten Kaffeebohnen gleichzeitig einfüllen und deine Auswahl je nach Getränk oder Gusto treffen kannst. Mit einem einfachen Hebel kannst du zwischen den beiden Fächern für die Kaffeebohnen hin- und herschalten. Darüber hinaus kannst du auch gemahlenen Kaffee einfüllen, wenn gerade mal keine ganzen Bohnen verfügbar sind.

Nach dem Aufbau ist es Zeit für einen ersten Espresso. Nach Antippen des entsprechenden Symbols wird der gewünschte Kaffee mit den entsprechenden Voreinstellungen im Display angezeigt. Dabei fällt auf, dass bei Melitta ein Espresso 50 ml groß ist, was fast der doppelten Menge eines herkömmlichen Espresso entspricht. Dennoch hat er eine schöne, feste Crema, ist aber definitiv nicht heiß genug und schmeckt deshalb auch leicht säuerlich. Für die folgenden Bezüge stellten wir die Menge auf 30 ml, und die Temperatur von “normal” auf “hoch”. Schon liefert auch der Kaffeevollautomaten von Melitta einen leckeren Espresso.

Der im Anschluss gezapfte Café Crème ist quasi ab Werk schön heiß, die voreingestellte Menge von 120 ml ist ebenfalls in Ordnung. Die Crema ist schön schaumig und stabil, und auch der Geschmack lässt keine Wünsche offen.

Für Getränke mit Milch, wie zum Beispiel Cappuccino sind bei dem Melitta Kaffeevollautomaten kleine Umbauarbeiten erforderlich. Der Milchbehälter muss gefüllt und angeschlossen werden, das geht aber schnell, weil alles leicht zugänglich ist. Statt des Behälters kann man aber auch eine kleine Milchkanne oder direkt den Milchkarton nutzen. Der Kaffeeautomat macht einen sehr guten Cappuccino, mit schönem, festem Milchschaum, die Schichtung von Espresso und Milch ist gut erkennbar und stabil, auch geschmacklich haben wir nichts auszusetzen.

Übrigens profitierten sämtliche Kaffeegetränke bei unserem Testmodell von einer feineren Einstellung des Mahlwerks, die wir per Hebel auf der Rückseite des Kaffeevollautomaten einstellten.

Wie bei allen Kaffeemühlen soll der Mahlgrad des Mahlwerks ausschließlich während des Mahlens eingestellt werden.

Seitlich wird die Klappe geöffnet, anschließend wird die Brühgruppe entriegelt, sie lässt sich einfach herausziehenNach dem Bezug eines Getränkes mit Milch bietet die Maschine den Easy-Cleaning-Modus an, den man auch wahrnehmen sollte, sofern man aktuell nicht weitere Bezüge plant. Hierzu wird der Milchschlauch in die Abtropfschale verlegt, anschließend werden Brühgruppe und Milchschäumer mit heißem Wasser durchgespült. 

Der Tresterbehälter mit dem Kaffeesatz und die Tropfschale können getrennt voneinander geleert werden, spätestens sobald die Maschine das anzeigt. Die aufwändige Reinigung, bei der auch die Brühgruppe herausgenommen und durchgespült wird, sollst du laut Anleitung einmal wöchentlich vornehmen. Zum Glück geht sie einfach von der Hand und sorgt nachhaltig für saubere Verhältnisse in der Maschine.

Das hat uns am Melitta Caffeo CI E970-101 gestört

Auch wenn der Hersteller darauf hinweist, dass eine Einstellung des Mahlgrades anfangs noch nicht nötig sei, sahen wir uns gezwungen diesen etwas feiner einzustellen, als in den Werkseinstellungen. Auch die Brühtemperatur zumindest für den Espresso war für uns zu niedrig, und der Espresso nicht heiß genug. Beim Café Crème und beim Cappuccino stimmte dann die Temperatur. Allerdings profitieren auch diese Spezialitäten von dem feineren Mahlgrad, den wir eingestellt haben.

Unser Testfazit zum Melitta Caffeo CI E970-101

Der Melitta Vollautomat arbeitet ohne viel Schnickschnack und bietet eine eher überschaubare Palette von Getränken an. Nachdem wir unser Testgerät feinjustiert hatten, konnte die Qualität des Kaffees durch die Bank überzeugen. Der Kaffeevollautomat ist sehr leicht zu reinigen und damit ein Kandidat für den sauberen Dauerbetrieb. Die bei unserem Testmuster notwendige Feinjustierung kostet einige Punkte, dennoch erreicht er im Kaffeevollautomat Test gute 85%.

Kategorie

Bewertung

Brühvorgang & Geschmack

78%

Bedienung

82%

Ausstattung

95%

Verarbeitung

100%

Gesamtwertung

85%

De'Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B - Preis-Leistungssieger

Die Milch wird mit der Dampflanze im Kännchen aufgeschäumtDie De’Longhi Magnifica ist eigentlich kein Vollautomat, da du die Milch selbst aufschäumen musst, um sie dann beispielsweise zum Cappuccino mischen musst. Der bekommt dann allerdings auch deine ganz persönliche Note.

  • Einfache Sache: Sechs Tasten und ein Drehrad, die De’Longhi kommt ganz ohne Menü aus, lässt sich aber dennoch ziemlich intuitiv bedienen. Außer ganzen Bohnen kannst du auch hier mit gemahlenem Kaffee brühen, dafür gibt es ein extra Fach sowie einen Messlöffel zum Einfüllen.

  • Milchschaum in Eigenleistung: De’Longhi verzichtet bei diesem Einstiegsgerät auf einen aufwendigen Milchaufschäumer. Den Milchschaum musst du daher mit Hilfe der Dampflanze selbst erzeugen.

  • Umständlich: Den Wassertank musst du nach vorn herausziehen, um ihn befüllen zu können. Bei anderen Geräten kannst du ihn sogar in der Maschine lassen und einfach mit einer Kanne füllen. Auch wenn du die Brühgruppe zum Reinigen herausnehmen willst, muss erst der Wassertank raus.

Das hat uns am De'Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B überzeugt

Der De’Longhi Kaffeevollautomat ist mit knapp 34 Zentimetern Breite recht schmal gebaut, geht dafür aber umso mehr in die Tiefe. Die Frontpartie ist in glänzendem Schwarz gehalten, nur das Bedienfeld mit den sechs Tasten und dem zentral angebrachten Drehrad ist verchromt. Der Bohnenbehälter kann von oben mit Kaffeebohnen gefüllt werden, auch für Kaffeepulver gibt es dort eine Öffnung.

Zuerst soll die Maschine zeigen, ob sie auf Anhieb einen guten Espresso hinbekommt. 

Der Tresterbehälter steckt in der Abtropfschale, diese musst du herausziehen, bevor du den Tresterbehälter entleeren kannst.Die ab Werk voreingestellte Menge von 40 ml entspricht aber eigentlich einem doppelten Ristretto. Du kannst die Füllmenge aber einfach umprogrammieren, sodass die Maschine dann mit etwa 30 ml einen normalen Espresso zubereitet. Nach einigen Bezügen stimmen dann Menge, Temperatur und auch der Geschmack geht in Ordnung. Wie so oft lässt sich mit einer Korrektur des Mahlgrades jedoch noch mehr Geschmack aus den Bohnen herauskitzeln. Das Mahlwerk steht ab Werk in der mittleren Position, was für einen guten Espresso offenbar zu grob ist. Nachdem wir die Einstellung des Kegelmahlwerks schrittweise in Richtung fein korrigiert haben, was auch hier nur während des Mahlbetriebs passieren sollte, ist das Ergebnis deutlich besser. 

Auch der anschließend gezapfte Kaffee oder Café Crème profitieren geschmacklich vom feineren Mahlgrad. Dank der feinen Crema macht der Café Crème auch optisch was her.

Nun geht es wieder an den Milchschaum. Anders als die teureren Vollautomaten gibt es hier kein Milchschaumsystem, sondern du musst die Milch mit der Dampflanze selbst aufschäumen. Das ist allerdings reine Übungssache. Wichtig ist nur, dass die Milchaufschaumdüse nach jedem Cappuccino oder Latte Macchiato gründlich von Milchrückstanden gereinigt wird. Vorher füllst du idealerweise gut gekühlte Milch in ein kleines Kännchen, allerdings nur so viel, dass der Schaum genug Platz hat sich auszubreiten. Anschließend hältst du den Milchaufschaumdüse schräg in die Kanne und schaltest den Dampf ein. Du solltest nur bedenken, dass die Milch und damit auch das Kännchen dabei heiß werden. Hat sich der Schaum entsprechend in der Kanne ausgebreitet, nimmst du sie runter und schaltest den Dampf aus. Nun musst du nur noch den Milchschaum zum Kaffee gießen, den du vorher schon in eine entsprechend große Tasse gefüllt hast. Zwar entscheidet die Art, wie die beiden Zutaten in die Tasse oder ins Glas kommen über das Aussehen, den guten Geschmack beeinflusst das weniger. Bei der Zubereitung von Latte Macchiato, Cappuccino oder Café au Lait kannst du deine Barista-Fähigkeiten stetig weiterentwickeln.

Der Wassertank muss nach vorn herausgezogen werden, erst dann kannst du ihn füllenNach dem Aufschäumen reinigst du die Dampflanze am besten mit einem feuchten Tuch, außerdem verfügt der De’Longhi auch hier über eine Spülfunktion. Zur weiteren Reinigung ziehst du die Abtropfschale heraus, der Tresterbehälter mit dem Kaffeesatz steht da drin und kann separat entnommen und ausgeleert werden. Für die einmal wöchentlich durchzuführende Reinigung des Kaffeevollautomaten kannst du auch hier die Brühgruppe herausnehmen, dazu muss nur vorher der Wasserbehälter herausgezogen werden. 

Das hat uns am De'Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B gestört

Bei dem Kaffeevollautomat von De’Longhi wird der Milchschaum mit einem manuellen Milchaufschäumer erzeugt, da ist also nichts mit Automatik. Am meisten hat uns jedoch das etwas umständliche Handling des Wassertanks gestört. Der muss nämlich nach vorn aus der Maschine gezogen werden und verfügt noch nicht einmal über den sonst üblichen Henkel. Da sollte der Wasserhahn nicht allzu weit weg sein, damit beim Transport nichts überschwappt. 

Unser Testfazit zum De'Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B

Wenn du überwiegend reine Kaffee-Getränke ziehst, und für gelegentlichen Cappuccino gern selbst Hand anlegst, liegst du bei der De’Longhi Magnifica S ECAM goldrichtig. Trotz der Abstriche, die du seitens der Verarbeitungsqualität hinnehmen musst, erreicht sie eine Bewertung von stolzen 71%.

Kategorie

Bewertung

Brühvorgang & Geschmack

80%

Bedienung

70%

Ausstattung

62%

Verarbeitung

60%

Gesamtwertung

71%

Krups Essential EA8108 - Der Kompakte

Mit dem Drehrad lässt sich die gewünschte Menge einstellen, dann nur noch draufdrücken und der Kaffee läuft.Krups hat mit der Essential EA8108 ebenfalls einen Vollautomaten im Programm, der einen hervorragenden Kaffee produzieren kann. Wenn du jedoch ein Getränk mit Milchschaum möchtest, musst du mit Hilfe des eingebauten Milchaufschäumers selbst Hand anlegen.

  • Sehr übersichtliche Bedienung: Der Krups verfügt über keine Presets, sodass du kein Getränk einfach auf Knopfdruck beziehen kannst. Das hat allerdings den Vorteil, dass die Bedienung einfach und überschaubar ist. Wenn du die Parameter deines Lieblingsgetränks einmal eingestellt hast, ist kaum ein anderer Kaffeevollautomat schneller.

  • Wenig Automatik: Wer sich mit dem Krups anfreundet, sollte sich auf viel Handarbeit beim Getränkebezug einstellen. Von der Einstellungen der richtigen Menge und der Wahl der Stärke bis hin zum Milchaufschäumen ist hier viel Eigeninitiative gefragt. Nur aufs Knöpfchen drücken reicht hier in den meisten Fällen nicht.

  • Das geht Besser: Zwar nimmt der Krups Kaffeevollautomat die Reinigung der Brühgruppe automatisch vor, da sie aber nicht herausnehmbar ist, hast du allerdings keinerlei Kontrollmöglichkeit, ob er das auch gründlich macht. Eine herausnehmbare Brühgruppe, die du selbst durch spülst wäre unserer Meinung nach besser.

Das hat uns am Krups Essential EA8108 überzeugt

Klein, schwarz und stark soll der Espresso sein, der aus dem Krups Kaffeevollautomaten kommt. Das Gerät selbst ist schon mal komplett schwarz, über die Größe lässt sich streiten, jedenfalls gehört der Essential EA8108 nicht zu den größten seiner Klasse. Stark ist er allerdings schon, zumindest gemessen am Ergebnis. Hier gibt es außer fünf Tasten und einem Drehknopf erstmal keine weiteren Bedienelemente. Der Drehknopf ist zentral angebracht und steuert schlicht die Kaffeemenge, welche die Maschine verlässt und startet auf Druck den Bezug. Du kannst zwischen 20 ml und 220 ml wählen, je nach Getränk. Mit den beiden Tasten rechts daneben wählst du die Stärke des Getränkes aus, das ist allerdings nur in zwei Stufen möglich, reicht aber nach unseren Erfahrungen für die meisten Geschmäcker aus. 

Die Bohnen werden von oben eingefüllt. Gut zu erkennen ist das Einstellrad für den Mahlgrad, eine Einfüllöffnung für bereits gemahlenen Kaffee hat der Krups Automat nichtZum Start haben wir uns den anspruchsvollen Espresso als Getränk ausgewählt. Dazu mussten wir nur die gewünschte Menge – etwa 30 ml für einen klassischen Espresso – einstellen, mit einer der beiden Tasten die gewünschte Stärke auswählen und den Bezug starten. Das Ergebnis war schon nach wenigen Bezügen so gut, dass wir den Mahlgrad nicht verändern mussten. Die Temperatur war ebenfalls perfekt, ließe sich aber ohnehin nicht einstellen.

Den Mahlgrad stellst du mit dem Drehregler in der Bohnenkammer ein.

Dasselbe gilt dann für größere Kaffeegetränke, wie einem Café Crème, einen Lungo oder einen schlichten Kaffee. Einfach die gewünschte Menge einstellen, Stärke auswählen, drücken und schon geht's los. 

Auch bei diesem Kaffeevollautomat gibt es kein integriertes Milchschaumsystem. Deshalb ist bei der Zubereitung von einem Cappuccino etwas Fingerfertigkeit gefragt. Außerdem solltest du ein Kännchen zum Aufschäumen der Milch bereithalten. Wir nutzten stilecht ein Edelstahlkännchen. Als Grundlage lässt du einen Espresso von etwa 30 ml in eine Cappuccinotasse oder ein Glas laufen, währenddessen füllst du das Kännchen mit 130 - 150 ml Liter Milch. Hier gilt: Je höher der Fettanteil der Milch, desto besser schäumt diese und desto runder der fertige Cappuccino. Dann folgt der erste Druck auf die Taste mit dem Dampf-Symbol, um das Wasser auf Dampftemperatur zu bringen. Beim erneuten Tastendruck steckt die Dampflanze schon in der Milch und bringt diese in schäumende Wallungen. Sobald sich ein dichter, sämiger Schaum gebildet hat, wird der Dampf mit dem dritten Druck auf die Taste gestoppt. Die aufgeschäumte Milch wird nun vorsichtig in den Espresso gegossen, sodass der dichte Schaum am Schluss oben auf dem Getränk liegt. Auch wenn der erste Cappuccino nicht sehr professionell aussieht, kann er doch geschmacklich voll überzeugen. Übrigens wird ein richtiger Cappuccino nicht mit Kakao bestreut, wie es in manchen Cafés üblich ist.

Auf Tastendruck wird die Reinigungsroutine gestartetWie immer sollte die Dampflanze anschließend mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Du kannst sie zudem mit einem Druck auf die entsprechende Taste zusätzlich mit heißem Wasser durchspülen. Zwei LEDs am Gerät zeigen, wann es Zeit ist, den Tresterbehälter und die Abtropfschale zu leeren. Die Brühgruppe selbst kannst du nicht herausnehmen, um sie abzuspülen, dafür hat Krups ein umfangreiches Reinigungsprogramm eingebaut. Dies solltest du mindestens einmal wöchentlich durchlaufen lassen. Wenn du nach solch einer Spülung mal einen Blick in den Auffangbehälter wirfst, weißt du auch genau warum.

Das hat uns am Krups Essential EA8108 gestört

Im Gegensatz zu den anderen Kaffeevollautomaten in unserem Test, kannst du beim Krups Kaffeevollautomat kein Kaffeepulver verwenden, du musst also immer ganze Bohnen im Haus haben. Dass sich die Brühgruppe nicht zum Reinigen herausnehmen lässt, muss dagegen kein Nachteil sein. Wir finden allerdings: Vertrauen in das Spülprogramm der Maschine ist zwar gut, eine Möglichkeit zur Kontrolle wäre aber besser.

Unser Testfazit zum Krups Essential EA8108

Wie schon der Name vermuten lässt, beschränkt sich der Krups Kaffeevollautomaten aufs Wesentliche, nämlich die Produktion eines hervorragenden Kaffees. Die Bedienung ist überschaubar, auch weil die Maschine die komplette Reinigung selbsttätig übernimmt und zudem die Auswahl der Getränke recht klein ist. Mit ihrer Wertung von 68% ist sie die richtige Wahl für dich, wenn du außer für einen gelegentlichen Latte Macchiato nicht viel mit der Bedienung zu tun haben willst.

Kategorie

Bewertung

Brühvorgang & Geschmack

80%

Bedienung

60%

Ausstattung

60%

Verarbeitung

60%

Gesamtwertung

68%

Unser Kaffeevollautomat Test – Diese fünf Vollautomaten haben wir für dich getestet

Von den fünf Vollautomaten, verdienen eigentlich nur drei diese Bezeichnung. Während Saeco, Siemens und Melitta sämtliche Kaffee-Milch-Spezialitäten wirklich vollautomatisch in die Tasse füllen, musst du bei den Geräten von De'Longhi und Krups die Milch selbst aufschäumen und korrekt in die Tasse füllen. Das Ergebnis hängt hier also zum Teil von deinen Fähigkeiten als Barista ab, was aber kein Nachteil sein muss. Vor allem, wenn du bedenkst, dass jeder dieser Vollautomaten eine komplette Siebträgermaschine, eine Kaffeemühle nebst Werkzeug zum Tampern (Zusammenpressen des Kaffeemehls) ersetzt. Vom Know How eines Barista über den korrekten Einstellungen des Mahlwerks, dessen Komprimierung sowie des Mischungsverhältnisses von Kaffee und Wasser einmal abgesehen. Ein Kaffeevollautomat soll dir auf Knopfdruck eine Kaffeespezialität deiner Wahl möglichst in der Qualität deiner Lieblings-Kaffeebar servieren.

Welcher Kaffeevollautomat ist nun also der beste?

  • 1. Platz: Saeco PicoBaristo Deluxe SM5573 - Unser Testsieger
  • 2. Platz: Siemens EQ.6 plus s700 - Mit hohem Bedienkomfort
  • 3. Platz: Melitta Caffeo CI E970-101 - Die Wahl der Bohne
  • 4. Platz: De'Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B - Unser Preistipp
  • 5. Platz: Krups Essential EA8108 - Der Kompakte

Testkriterien und Gewichtung vom Kaffeevollautomat TestNeben der Optik war uns in erster Linie der Geschmack des fertigen Getränkes wichtig. Erfreulicherweise konnten wir mit fast jedem Testmuster schon in den Grundeinstellungen einen anständigen Espresso zapfen. Gerade dieser kleine, starke Kaffee reagiert nämlich besonders empfindlich darauf, wenn die eine oder andere Einstellung der Maschine daneben liegt.

Die Möglichkeiten zum Feintuning und die Auswahl an verschiedenen Getränken, die der Vollautomat zur Verfügung stellt, waren ebenfalls ein Testkriterium.

Zum Schluss mussten alle Testgeräte noch durch die Reinigung, denn gerade Vollautomaten standen lange in dem zweifelhaften Ruf wahre Keimschleudern zu sein. Unsere Testmuster lassen sich dagegen sehr gründlich reinigen, wenn auch mit mehr oder weniger Aufwand. Allerdings ist die regelmäßige Reinigung insbesondere der Brühgruppe und des Milchschaumsystems ein Muss, willst du nicht deine Gesundheit oder die Betriebssicherheit der Maschine aufs Spiel setzen. Wir empfehlen einmal wöchentlich die Reinigung der Brühgruppe und orientieren uns da sowohl an eigenen Erfahrungen als auch den Empfehlungen einiger Hersteller.

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