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Kugelgrill Kaufberater

Kugelgrill - eine runde Sache

Wer Holzkohlegrills liebt und es gerne etwas ausgefallener mag, der grillt mit einem Kugelgrill. Dieser fällt jedem sofort ins Auge - zum einen durch seine recht ungewöhnliche Bauart und zum anderen durch die nicht selten knallige Farbgebung. Egal ob mit langen Beinen zum bequemen Grillen im heimischen Garten, oder mit kurzen Beinen zum Aufstellen auf einem Campingplatz - der Kugelgrill macht immer eine gute Figur. Was du alles über den kugeligen Grillfreund wissen musst, erfährst du in unserer Kaufberatung.

Die besten Kugelgrills im Vergleich 2017

Für Profis
1.
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Bewertung
1,3
sehr gut
06/2017
Kunden­bewertung
7 Bewertungen
Bewertung
1,4
sehr gut
07/2017
Kunden­bewertung
36 Bewertungen
Bewertung
1,4
sehr gut
06/2017
Kunden­bewertung
96 Bewertungen
Bewertung
1,6
gut
08/2017
Kunden­bewertung
75 Bewertungen
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Was ist ein Kugelgrill?

KugelgrillBei einem Kugelgrill handelt es sich um einen Holzkohlegrill dessen Feuerschale aus einer Halbkugel besteht. Diese wird mit Holzkohle gefüllt und später mit einem Grillrost versehen. Den oberen Teil der Kugel bildet der Deckel, der für das schnellere Garen des Grillguts sorgt. Die geschlossene Kugelform sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Wind kann der Glut nichts anhaben und es landet kein Ruß auf dem Grillgut. Neben Fleisch kann übrigens auch Fisch, Gemüse oder Obst seinen Weg auf den Grill finden. Kugelgrills sind in der Regel aus Edelstahl gefertigt. Manche Modelle verfügen über spezielle Beschichtungen, um das Material vor Witterungseinflüssen und Hitze zu schützen. Der Deckel unterscheidet ihn von anderen Bauarten wie dem Schwenkgrill, Säulengrill oder Tischgrill

Wichtig ist es, den Deckel des Grills so wenig wie möglich abzunehmen. Sonst entsteht ein Temperatursturz im Inneren und es kann keine konstant hohe Grilltemperatur erreicht werden. Bei jedem Anheben des Deckels wird die Temperatursäule zerstört und der Grillvorgang verlängert sich dadurch um bis zu 10 Minuten. Der Deckel verhindert zudem Flammenbildung, durch herunter tropfendes Fett.

Wer hat den Kugelgrill erfunden?

1951 hatte der Amerikaner George Stephen während einer Segeltour eine Idee: Beim Anblick einer Boje auf dem Meer entschied er, dass es doch eine gute Idee sei in dieser Form einen Grill mit Deckel zu entwerfen. Diese Erfindung sorgte nicht nur in Amerika für einen Hype. Denn bis dato waren nur gemauerte Ziegelsteingrills in den Gärten zu finden. Der moderne Kugelgrill eröffnete ganz neue Möglichkeiten. Er machte den Grill transportabel und zum waschechten Hingucker. Zudem kann der Wind dem Feuer nichts mehr anhaben und herumfliegende Asche wird vermieden.

Der Kugelgrill im Vergleich

Du hast dich vielleicht auch schon einmal gefragt: Welcher Grilltyp ist der richtige für mich? Was ist besser - Kugelgrill oder Gasgrill, Säulengrill oder Smoker?
Die Antwort hängt ganz von der Größe und dem Verfahren ab, dem du dich bedienen willst. Smoker sorgen für ein rauchiges Aroma und bieten viel Platz, räuchern dich und deine Gäste bzw. Nachbarn aber auch ein. Der Gasgrill produziert so gut wie keinen Rauch, braucht aber eine Gasflasche. Mit einem Säulengrill bekommst du hingegen einen soliden und klassischen Holzkohlegrill. Der Elektrogrill zeichnet sich durch seine raucharme Anwendung aus, benötigt allerdings einen Stromanschluss. Bei jeder Grillmethode bekommt das Grillgut aufgrund der speziellen Zubereitung ein anderes Aroma - eine Frage des Geschmacks. In unserer Gasgrill Kaufberatung haben wir den Gas- und den Holzkohlegrill gegenübergestellt. Wirf doch einmal einen Blick hinein!

Es gibt den Kugelgrill im Übrigen nicht nur als Holzkohle-Variante, sondern auch als Gas-Kugelgrill (z.B. von Outdoorchef) oder Elektro-Kugelgrill (z.B. von Steba).

Die Vor- und Nachteile eines Kugelgrills

Nun hast du schon einen ersten Eindruck dieses pfiffigen Geräts bekommen. Damit du dir ein noch klareres Bild von den Vorzügen und Schattenseiten machen kannst, haben wir diese hier für dich aufgelistet:

Vorteile

Nachteile

  • gleichmäßige Wärmeverteilung dank des Deckels
  • macht indirektes Grillen möglich
  • Design ist ein Blickfang
  • lässt sich leicht transportieren
  • verhältnismäßig hoher Anschaffungspreis
  • lässt sich nicht so einfach klappen oder verstauen

Grill anzünden - so geht´s!

Grillkohle im KugelgrillUm das Feuer zum Lodern zu bringen, brauchst du zunächst einmal Brennmaterial. Dazu eignen sich Grillkohle oder Kohlebriketts. Das Material sollte eine gute Qualität haben - sehr gut eignen sich laut diverser Kugelgrill-Tests Buchenbriketts. Diese halten die Hitze extrem lange. Wenn es schnell gehen muss, hilft die altbekannte Grillkohle. Hier zahlt es sich aus auf hochwertige Kohle zu setzen, um eine ausreichend heiße und gleichmäßig verteilte Glut zu bekommen. Aus den schwarzen Klumpen wird ein Türmchen gebaut und dieses mithilfe von Grillanzünder angesteckt. Diesen steckst du am besten unten mittig in die Kohle bzw. die Briketts und sorgst dafür, dass genügend Sauerstoff an die Flamme kommt. Die Menge des benötigten Brennmaterials ist von der Grillgröße und der Masse an Grillgut abhängig. Eine ausreichende Menge an Kohle ist notwendig, da sich bei einem nachträglichen Hinzuschütten der “Durchglühprozess” und damit auch das Essen verzögert .

Tipp: Besonders schnell bekommst du deinen Grill mit einem Anzündkamin auf Betriebstemperaturen. Die fertigen heißen Kohlen lassen sich dann entweder in der Mitte oder am Rand des Grills positionieren. Das Grillgut darf erst aufgelegt werden, wenn keine offene Flamme, sondern nur noch brennende Glut sichtbar ist. Es wird dann über der nicht mit Holzkohle gefüllten Fläche aufgelegt, da die direkte Hitze Würstchen, Steaks, Grillkäse und Gemüse zu schnell grillt.

Das sogenannte indirekte Grillen ist gesünder, denn durch das Heruntertropfen von Fett auf die Glut kann es zur Bildung von krebserregenden Stoffen kommen. An der Stelle wo sich keine Kohle befindet, wird eine sogenannte “Tropfschale”, welche mit Wasser oder Gemüsebrühe gefüllt wird, aufgestellt. Über dieser wird dann das Grillgut platziert. Mit der verstellbaren Luftzufuhr deines Kugelgrill Testsiegers kannst du die Temperatur im Inneren der Kuppel regulieren. Mehr Luft bedeutet mehr Hitze - achte deshalb darauf, dass dein Grillgut nicht anbrennt oder zu schnell gegart wird. Durch eine zu schnelle Erhitzung trocknet es aus und verliert an Geschmack.

Wie du die optimale Grilltemperatur hinbekommst, erfährst du hier:

Tipp: Auf dem heißen Grillrost lässt sich auch prima ein Grillstein platzieren. Mit einem zusätzlichen Aufsatz kann dann auf dem Kugelgrill sogar eine Pizza gebacken werden.

Kugelgrill reinigen - Im Nu wieder blitzblank

Die Grillparty ist zu Ende und was bleibt, ist ein total dreckiger Grill. So möchtest du deinen treuen Grillfreund nicht verstauen. Für die sachgemäße Reinigung eines Kugelgrills benötigst du eine Messingbürste, seifenhaltige feine Stahlwollkissen, ein mildes Spülmittel und einen Topfschwamm oder Spültuch. Nach jedem Grillvorgang ist das Grillrost zu reinigen. Das machst du am besten mit einer Drahtbürste oder zerknüllter Alufolie. Als nächstes nimmst du die Stahlwollkissen und reibst mit leichtem Druck über den Rost. Nun werden die Reste mit klarem Wasser abgespült, um auch eventuelle Rückstände von Aluminium zu entfernen. Im Anschluss musst du noch den Rost trocken reiben. Die kalte Asche sollte ebenfalls nach jedem Grillen entfernt werden, denn sie zieht Feuchtigkeit an, die den Grill zum Rosten bringen kann. Wenn der Deckel oder der Kessel von außen ebenfalls dreckig sind, reibst du diese einfach mit warmer Seifenlauge und einem Spültuch oder Schwamm ab. Emaillierte Teile können auch mit dem Stahlwollkissen bearbeitet werden, lasse dabei allerdings Vorsicht walten. Egal wie du es machst, am Ende strahlt dein Grill wieder wie neu und bleibt bis zur nächsten Benutzung glänzend.

Hersteller von guten Kugelgrills - Weber, Landmann und Co.

Kugelgrill in Gebrauch Wenn du einen leicht transportablen Grill für deine nächste Gartenparty suchst, wie wäre es mit einem Weber Kugelgrill? Dieser verfügt oftmals über zwei Räder, die dir ein einfaches Verschieben des Grills ermöglichen. Ein großer Durchmesser von bis zu 60 cm bietet Platz für bis zu 16 Steaks. Damit lässt sich schon der ein oder andere Gast bewirten. Ein Kugelgrill mit Thermometer ist er zudem auch, dieses befindet sich im Deckel. Mit dem Smokey Joe Premium von Weber bekommst du einen tragbaren Campinggrill für gemütliche Runden. Diesen gibt es auch in unterschiedlichen Farben. Die Kettle-Modelle aus dem Hause Weber eignen sich sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Griller.
Auch die Firma Landmann kann sich im Bereich Kugelgrillbau beweisen. Es gibt sowohl große und sperrige, aber auch kleine Kugelgrills des Herstellers. Mit dem Dancook Kugelgrill bist du mit ca. 100€ dabei. Dieser verfügt auch über ein Ablage unterhalb der Kugel. Wer es bunt mag, greift zu einem Tepro Grill, diesen Mini-Kugelgrill gibt es in verschiedenen Farben. Für ein High-End BBQ-Erlebnis solltest du zu einem Rösle Kugelgrill greifen. Diese sind im mittleren Preissegment zu finden. Für noch mehr Komfort beim Grillen ist eine Ablage immer praktisch. Deshalb lassen sich manche Kugelgrills in einen Grillwagen integrieren. Damit bist du dann auch bezüglich des Aufstellungsortes flexibel. Der Aufbau eines solchen BBQ-Grills geht in der Regel recht einfach von der Hand, wobei zum besseren Ablauf vier Hände sinnvoll sind.

Kugelgrill bei Lidl oder Aldi

Selbstverständlich wollen auch die Discounter mitmischen. Deshalb bietet Lidl in seinem Online-Shop auch diverse Kugelgrills, unter anderem von Tepro und Barbecook, an. Auch Aldi bringt jedes Jahr passend zum Start der Grillsaison einen Kugelgrill ins Angebot. Die Modelle liegen meist bei 70 oder 80€.

Kugelgrill Zubehör

Wichtig ist neben Holzkohle oder Briketts zum Anfeuern eine gute Grillzange zum problemlosen Wenden und Grillschalen für ein gesünderes Grillen. Falls bei deinem Kugelgrill kein Anzündkamin dabei war, kannst du diesen nachträglich erwerben. Neben dem gleichmäßigen und unproblematischen Durchglühen eignet sich dieser hervorragend zur Bestimmung der optimalen Menge an von Kohlen und/oder Briketts.

Das war es mit unserer Kaufberatung zum Thema Kugelgrill. Mit unseren Tipps bist du sicherlich gut vorbereitet und kannst hoffentlich den passenden Kugelgrill für dich auswählen. Beim Ausprobieren wünschen wir dir viel Spaß!

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