Mini PCs

Mini PC Test 2022

Die besten Mini PCs in Österreich

von Tom Beck
zuletzt aktualisiert: 19.09.2022
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Mini PC Kaufberatung
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Mini PCs auf einen Blick - Das musst du über die kompakten Rechner wissen

Mini PCs sind kaum größer als ein Zauberwürfel, haben aber ordentlich Power.Mini PCs sind genau das, was ihr Name vermuten lässt. Sie sind überaus kompakt, haben aber alle wichtigen Bauteile eines Desktop PCs, wenn auch etwas unterdimensionierter. 

Da die Technik immer leistungsfähiger und dabei noch kleiner wird, gibt es nun schon vollwertige PCs in der Größe eines USB-Sticks und potente Gaming-Rechner, deren Gehäusegröße einem Schuhkarton gleicht. Unsere Mini PC-Kaufberatung erklärt, welche Varianten es gibt und zeigt dir die besten Modelle inklusive der Vorteile bzw. Grenzen.

  • Quadratisch & praktisch: Viele Mini PCs sind kleine, quadratische Boxen, die bequem auf jedem Schreibtisch Platz finden. Für eine kleine Büroecke im Home-Office sind sie ideal geeignet.
    Achtung: Auch wenn sie handlich sind, für das Arbeiten unterwegs sind sie nur bedingt geeignet, da sie über keinen Akku verfügen, sondern auf ein Netzteil angewiesen sind. Zudem brauchst du für jeden Mini PC einen passenden Monitor.

  • Achte auf die Ausstattung: Vor dem Kauf solltest du dir in jedem Fall ganz genau die Ausstattung des Mini PC. Manche Mini PCs werden ohne Betriebssystem ausgeliefert. Andere verfügen nur über die absolute Grundausstattung (Mainboard und CPU) und sind einzig und allein dafür gedacht, aufgerüstet zu werden.

  • Nicht nur die Mac-Show: Apple hat auch bei Mini PCs seine Finger im Spiel. Der Mac Mini gehört zu den beliebtesten Modellen des Mini PC-Markts. Besonders seit Apple mit dem 2020er-Modell zum hauseigenen M1-Chip gewechselt hat, schoss die Performance noch einmal in die Höhe.

    Apple ist aber nicht der einzige Hersteller des Mini-PC-Marktes. Es gibt eine große Palette an verfügbaren Mini PCs, die mit Windows als Betriebssystem arbeiten. Häufig lassen sich diese auch leichter nach deinem eigenen Bedarf upgraden und ummodeln. Für die Extraportion Basteldrang gibt es Barebone PCs oder den Raspberry Pi. 

Mac Mini 2020 kommt mit Apples M1-Chip

Apple wagt den Schritt zur großen Unabhängigkeit. In der Vergangenheit brachte die Zusammenarbeit mit Intel und AMD großartige Geräte auf den Markt und in die Hände vieler Apple-Fans. Dennoch wurden gerade die MacBooks immer wieder durch Intels Mitwirken unnötig ausgebremst, weil die Chips zu schnell heiß liefen, entsprechend gekühlt werden mussten und die Leistung deshalb schnell abfiel. Das lag zwar auch an Apples flachem und edlem Design, doch MacBooks hatten teilweise das Nachsehen. Selbst wir stellten in unserem Multimedia Laptop Test fest, dass das MacBook Air unter Last schnell die Kontrolle verlor. Das passte nicht zum restlichen Gesamteindruck, der, wie auch bei den Mac Minis, eigentlich vollends überzeugt.

Bei den Anschlüssen hat Apple beim M1 Mac Mini etwas abgerüstet.Der logische Schritt: Apple entwickelt eigene Chips, die an das Hardware-Design angepasst sind und so ungeahnte Möglichkeiten für die Ingenieure und Programmierer bieten. Der M1-Chip ist der Erste seiner Art und basiert auf der ARM-Architektur wie die Chipsätze in iPhones und iPads. Im MacBook Air macht er den Lüfter obsolet, im MacBook Pro ermöglicht er ungeahnte Akkulaufzeiten bei sehr zufriedenstellender Leistung. Und beim Mac mini?

Der M1 macht den Mac Mini noch besser

Der Mac mini mit M1-Chip macht Apples bewährte und beliebten Kleinrechner noch besser. Zwar ist das Gehäuse äußerlich unverändert, im Inneren steckt jedoch die große Überraschung. The Verge attestiert dem Mac mini mit M1 einen beeindruckenden Leistungssprung und nennt ihn im Test "over-performer".

Wie beim MacBook Pro wird der M1 auch hier mit einem Lüfter gekühlt und liefert so die Rechenpower, die ein deutlich stromhungriger Intel-Prozessor mit mehr Watt-Verbrauch liefert. Zudem laufen optimierte Programme deutlich flüssiger und reagieren schneller. iPhone und iPad Apps lassen sich nun nativ auf dem Chip ausführen und die Lautstärke des Systems ist von "manchmal laut" auf "quasi unhörbar" merklich verbessert worden.

In diesem Sinne ist der M1-Mac mini eher eine kleine Evolution statt einer Revolution, wie es neue Apples MacBooks mit dem eigenen Chipsatz sind. Das liegt vor allem daran, dass der Mac mini mit M1-Chip zwar stromsparender daherkommt, aber eben nicht auf einen Akku angewiesen ist. Für das Gebotene ist er aber eine echte Kaufempfehlung. Die Leistung kommt schließlich vereinzelt sogar an die Version mit Intel Core i7-Prozessor heran - bei deutlich weniger Stromverbrauch.

Was anfangs nur aggressives Marketing seitens Apple war, wurde mittlerweile auch mehrfach in Benchmarks bestätigt. Der M1-Chip ist tatsächlich ein gewaltiger Schritt nach vorn in puncto Rechenleistung. Verglichen mit dem Vorgänger, dem Mac Mini 2018 mit einem Intel Core i7 Chipsatz, arbeitet der M1 bei optimierten Anwendungen gerne einmal doppelt so schnell.

Rosetta - Apples eigener Intel-Emulator

Apples eigener Chip schön und gut, aber wie sieht es mit der Kompatibilität aus? Apps, die für Intel-Prozessoren entwickelt wurden, haben gerne einmal Probleme mit dem M1-Chip. Apple hat kurzerhand die Lösung mitgeliefert und sie heißt Rosetta.

Kurzum: Rosetta ist ein Emulator, der Apps, die auf Intel Chips angewiesen sind, die entsprechende Umgebung emuliert. Die Performance dieser Apps ist dabei selbst im emulierten Bereich hervorragend. Apple hat hier etwas geschafft, woran viele vorher gescheitert sind. Die Apps laufen mit bis zu 75% ihrer nativen Performance, obwohl sie nicht für den M1-Chip optimiert wurden.

Die Installation von Rosetta ist ausgesprochen einfach. Sobald dein Mac Mini eine App findet, die auf Rosetta angewiesen ist, wird das Programm (nach deiner Bestätigung) installiert und läuft ab diesem Punkt einfach im Hintergrund, ohne negativ aufzufallen.

Die Front des Mac Mini blieb über die Jahre nahezu unverändert.M1 Mac Mini mit Abzügen bei der B-Note

Ein perfektes Modell hat Apple allerdings nicht abgeliefert, denn der M1 Mac Mini bringt seine eigenen Probleme mit. Diese sind besonders bei der Konnektivität (zumindest per Kabel) und der Modifizierbarkeit des Geräts verortet.

Im Vergleich mit dem Vorgänger wurden zwei USB-C-Anschlüsse eingespart. Angenehmerweise sind die beiden verbliebenen immerhin noch beide Thunderbolt-Ports (genauer genommen USB-4-Ports), die mittels Adaptern auch zu Bildanschlüssen für zusätzliche Monitore umfunktioniert werden können. Erfreulicherweise ist die 3,5mm Klinkenbuchse ebenfalls erhalten geblieben.

Gleichwohl geht beim M1 Mac Mini schnell der Platz aus. Da der interne Festplattenspeicher mit 256 (bzw. 512) GB auch eher knapp bemessen ist, steht man, sobald man Maus, Tastatur und ein Headset angeschlossen hat, bereits vor der leidigen USB-Knappheit. Eine Dockingstation ist hier leider ein Muss.

Auch ist der M1 Mac Mini praktisch nicht aufrüstbar, du hast also keine Möglichkeit (schlicht und ergreifend, weil auf dem Mainboard die entsprechenden Schnittstellen fehlen) zusätzlichen Arbeitsspeicher oder eine weitere interne Festplatte einzubauen. Das ist auch unter dem Gesichtspunkt ärgerlich, dass im Gehäuse spielend leicht Platz dafür gewesen wäre.

Und was ist mit M2?

Die nächste Generation von Apples Chip, der Apple M2, ist bereits über die Startlöcher hinausgeschossen und treibt die neue Generation von MacBook Airs an. In puncto Performance spricht Apple von einer Verbesserung von bis zu 18 %, verglichen mit dem M1. Benchmarks geben dem kalifornischen Hersteller hier recht, allerdings kommt es sehr auf die Gegebenheiten und Kühlung des Rechners an. 

Beim internen Grafikchip wurde ebenfalls noch einmal eine Schippe oben draufgelegt. Verbesserungen von bis zu 42 % konnten in frühen Benchmarks gemessen werden. An die Leistung einer externen Grafikkarte wird aber auch der M2-Chip nicht herankommen.

Der Wermutstropfen: Aktuell gibt es keine offiziell bestätigte M2-Version des Mac Minis. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, allerdings sind wir hier auf Apples Gnade angewiesen.

Ein genauer Blick auf den M1 Mac Mini

Seit dem 10 November 2020 gibt es also den neuen M1 Mac Mini von Apple. Der Startpreis in der kleinsten Ausführung liegt bei 799 € (8 GB RAM, M1 Prozessor, 256 GB SSD).

Die Pause war dieses Mal nicht ganz so lang. Nach dem Mac Mini von 2018 mussten Nutzer nur zwei Jahre auf ein Upgrade warten. Äußerlich hat sich wenig getan. Lediglich die Farbe ist nicht mehr Grau, sondern hat sich in ein elegantes Silber geändert.

Anschlüsse - Ultrascharf für die Zukunft

Auf den ersten Blick mag nur die Farbe anders sein. Wenn du auf die Rückseite schaust, wird die Modernisierung anhand der vielen neuen Anschlüsse ersichtlich. Und hier hat Apple tatsächlich nicht gespart.

  • bis zu 10 Gigabit Ethernet LAN-Port
  • HDMI 2.0
  • zwei USB 3.1 A-Ports
  • 2 Thunderbolt 3-Anschlüsse in der USB-C-Ausführung, die gleichzeitig auch als Displayausgang (DisplayPort) verwendet werden können.

Dadurch lassen sich an den kleinen unscheinbaren Mac Mini folgende maximale Displaykonfigurationen anschließen:

Anzahl Displays

Maximale Auflösung

Anschlüsse

2

1x 5760 x 3240 (6K-Auflösung) bei 60 Hz

1x 4096 x 2160 (4K-Auflösung) bei 60 Hz

  • 2x Thunderbolt
  • HDMI 2.0

Nach wie vor erwähnenswert: Der M1 Mac Mini besitzt noch immer einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss. Es fehlt jedoch der Audio-In-Port.

Grafikkarte - Intern ausreichend, extern wird möglich

Der M1 Chip ist mit einem internen Grafikmodul versehen. Das ist (durch die interne Natur) nach heutigen Standards keine Rennsemmel. In Benchmarks reiht es sich in puncto Leistung knapp hinter Nvidias mobiler GTX 1650 ein.

Kurzum: Der M1 Chip ist stark genug, um dir beim Gaming ausreichend hohe FPS-Raten zu liefern. Wenn er auch bei AAA-Titeln schnell an seine Grenzen stoßen dürfte, reicht es selbst für diese Games bei etwas niedrigeren Einstellungen für ein flüssiges Erlebnis.

Apple vertraut in jedem Fall der grafischen Leistung des M1-Chips. Anders als bei seinen Vorgängern werden externe GPUs vom M1 Mac Mini nicht mehr unterstützt

Festplatte - Schnelle SSDs als Grundausstattung

Das bekannte Fusion Drive, welches noch auf einer langsamen HDD basierte, ist Vergangenheit. Apple setzt schon seit dem Mac Mini von 2018 auf schnelle SSDs, deren Speichersteine allerdings fest auf dem Mainboard verlötet sind. Du hast also keine Möglichkeit, den Speicher selbst zu erweitern, außer du bist geschickt im Umgang mit dem Lötkolben und verfügst über das nötige Know-how. Das liegt auch an Apples Konzept in Bezug auf deine Datensicherheit.

Der T2-Sicherheitschip, den du ebenfalls in den neuen iPhones und iPads findest, ist mit dem SSD-Controller der Festplatte verbunden und speichert Sicherheitsprotokolle nur lokal.

Während beim Mac Mini 2018 die kleinste Variante noch auf 128 GB Speicherkapazität begrenzt war, verfügt die Grundausführung des M1 Mac Mini über mindestens 256 GB. Doch alle Mac Minis lassen sich beim Kauf gegen einen entsprechenden Aufpreis mit ebenfalls fest verlöteten 512 GB, 1 TB oder riesigen 2 TB SSD-Speicher bestücken.

Arbeitsspeicher - Im Zweifelsfall mehr einpacken

Alle Modelle werden mit mindestens 8 GB DDR4 RAM mit 2666 MHz im kleinen SO‑DIMM-Formfaktor für Laptops ausgeliefert. Ein Upgrade auf 16 GB ist möglich. Das ist deutlich weniger als noch beim Mac Mini 2018, den es wahlweise auch mit bis zu 64 GB DDR4-RAM gab.

Beachte: Die Wahl des Arbeitsspeichers ist von entscheidender Wichtigkeit. Während die Erweiterung bei einem normalen Desktop PC lediglich einen neuen RAM-Riegel benötigt, der flugs in seinen vorgesehenen Platz geschoben wird, ist ein anschließendes Aufrüsten beim M1 Mac Mini von Apple nicht vorgesehen und entsprechend schwer. Aufrüsten gelingt nur mit dem notwendigen technischen Know-how und Versiertheit mit dem Lötkolben. Im Zweifelsfall solltest du dich also lieber für die 16 GB-Variante des M1 Mac Mini entscheiden.

Im Lieferumfang des Mac Minis befinden sich leider keine Magic Maus und keine Apple-Tastatur - beides muss separat erworben werden!

Mac Mini - Lohnt sich der Umstieg von älteren Modellen?

Der Mac Mini 2018 hat im Vergleich zum M1-Modell deutlich mehr Anschlüsse an der Rückseite.Der Mac Mini ist für alle interessant, die mit viel Power in die Zukunft gehen wollen. Mehrere Jahre garantierte Updates von macOS und Anschlussmöglichkeiten für bis zu zwei 4K-Monitore, schnelle SSD, der M1-Prozessor und die 8 (bzw. 16) GB RAM stehen auf der Habenseite. Damit meistert der Mac Mini auch aufwendigere Aufgaben, ohne wirklich ins Schwitzen zu kommen. Die Erweiterbarkeit via Thunderbolt 3 für eine externe und vollwertige Grafikkarte machen ihn zu einer ernst zu nehmenden Videoschnitt-Station und bis zu einem gewissen Grad auch als Gaming-Maschine interessant.

Teils technisches Know-how nötig - Aufrüsten der alten Mac Minis

Wenn dein Mac mini von 2018 noch reibungslos läuft, ist eine Neuanschaffung aber nicht unbedingt nötig. Vor allem in Anbetracht von Apples Preisgestaltung: Die kleinste Konfiguration mit 899 € ins Rennen zu schicken, ist schon verhältnismäßig viel. Zumal die Festplatte gar nicht und der RAM nur sehr umständlich selbst erweiterbar ist - zukunftssicher ist anders.

Wenn du nur Office-Tätigkeiten ausführst, im Internet surfst oder ihn als Media-Center nutzt, bieten die Vorgängermodelle ausreichend Leistung. Mit etwas Motivation und der richtigen Anleitung kannst du den älteren Mac Minis mit einer schnellen SSD-Festplatte recht einfach neues Leben einhauchen. Auch mehr Arbeitsspeicher macht das 2018er-Modell merklich flüssiger. Dank Thunderbolt 3-Anschluss unterstützt das alte Modell auch schon 4K-Monitore mit 60 Hz

Wenn es nicht unbedingt ein Mac sein muss, empfehlen wir dir unsere Alternativen in der Produktauswahl der anderen Mini PCs, die mit Windows 10 oder Linux laufen.

Was ist ein Mini PC?

Mini PCs zeichnen sich häufig durch ihre Aufrüstbarkeit aus.Ein Mini PC ist ein kleiner Computer, der auf die wichtigsten Komponenten reduziert wurde, aber trotzdem ein vollwertiges (und vorinstalliertes) Betriebssystem wie z.B. Windows 10, Linux oder macOS ausführen kann. Das Alleinstellungsmerkmal ist dabei die Kompaktheit. Meistens kleiner als ein Schuhkarton bieten die kleinen Computer trotzdem alle nötigen Anschlussmöglichkeiten wie USB, HDMI, DisplayPort und anderes. Im Notfall kann auch immer eine Dockingstation aushelfen.

Der Mini-PC wird mit einem Bildschirm, Maus und Tastatur verbunden. Sein Zuhause ist auf dem Schreibtisch oder neben dem Fernseher.

Mini PCs sind (trotz ihres Namenszusatzes) durchaus leistungsstark und durch ihre vielfachen Anwendungsbereiche besonders vielfältig. Ein Mini PC am TV dient z.B. hervorragend als Mediacenter für das Wohnzimmer. Es gibt sie in verschiedenen Varianten und mit unterschiedlichen Ausstattungen. Die Auswahl reicht dabei vom kleinen Miniatur-PC in der Größe eines USB-Sticks, über den normale Office-PC, bis hin zu vollwertigen Mini-Gaming-Rechnern.

Mini PC als Kategorie - Eine große Kleinigkeit

Wie bei allen technischen Geräten, ist es auch beim Kauf eines Mini PCs wichtig, sich vorher mit den technischen Daten auseinanderzusetzen. Die Angaben auf dem Datenblatt bestimmen dann die Nutzungsmöglichkeiten und bewahren dich vor einem Fehlkauf.

Wichtig: "Mini PC" ist lediglich ein Sammelbegriff für kleine Computer, die sich an einen Bildschirm anschließen lassen. Dementsprechend breit gefächert ist auch die Produktauswahl. Davon ausgehend solltest du dir unbedingt vorher genau überlegen, was du mit dem kleinen Computer vorhast. Wird der Mini PC nur als Office-PC im Arbeitszimmer gebraucht? Dient der Mini PC als umfangreicher Media-Player fürs Wohnzimmer? Soll er die neusten Games flüssig und grafisch ansprechend darstellen können?

Um dir einen besseren Überblick zu verschaffen, haben wir in unserem Mini PC-Vergleich die wichtigsten Größen und Formen von Mini PCs zusammengestellt und erläutern ihre Vor- und Nachteile.

Mini PC-Stick - Ansteckbar via HDMI

Kennst du TV-Sticks wie den Google Chromecast oder den Fire TV-Stick von Amazon? Genau nach diesem Prinzip funktioniert ein Mini PC-Stick. Er wird via HDMI an einen kompatiblen Bildschirm angeschlossen und bekommt Strom von einem USB-Anschluss, den du z.B. am TV oder Monitor findest.

Ebenfalls via USB lassen sich die Eingabegeräte anschließen. Mit Maus und Tastatur entsteht so ein vollwertiger Rechner, der aufgrund seiner Größe zwar nicht so schnell wie seine großen Brüder ist, aber alle notwendigen Basisfunktionen ausführen kann. Kopfhörerausgang, Bluetooth, WLAN und Micro-SD-Kartenslot, zum Erweitern des oftmals etwas kleinen internen Speichers, runden die Konnektivität ab.

Mini PC-Sticks sind kaum größer als ein USB-StickAuf dem Mini PC-Stick läuft Windows 10. Begleitet von 1 bis 2 Gigabyte Arbeitsspeicher und einem Notebook-Prozessor besitzt er genügend Rechenleistung, um mit vielen Aufgaben fertig zu werden. Du kannst Dokumente verfassen, im Internet surfen und Videos abspielen. Die im Prozessor integrierte Grafikkarte, Intel HD Grafik, erlaubt sogar das Spielen von hardwareseitig weniger anspruchsvollen Games.

Gerät der kleine Helfer mal ins Schwitzen, hörst du ihn trotzdem fast nie. Lüfterlos sind jedoch nicht alle. Der populärste Mini PC-Stick von Intel, der “Intel Compute Stick”, benötigt einen Lüfter. Trotzdem sind fast alle Vertreter aus der Mini PC-Kategorie flüsterleise, da die passiven Kühlmöglichkeiten immer besser und ausgefuchster werden.

Folgende Vor- und Nachteile verbinden die meisten Mini PCs:

  • Mobilität und Flexibilität. Wer z.B. eine Präsentation halten muss oder mal schnell der Verwandtschaft ein paar Fotos oder Videos zeigen möchte, nimmt den kleinen PC einfach in der Hosentasche mit ins Büro oder zur Oma. Selbst Spiele lassen sich darauf spielen - die Einstellungen der Leistung entsprechend angepasst.
  • Die Kosten sind gering. Sehr interessant sind die Mini PC-Sticks deswegen auch für Kinder oder Schüler:innen sowie Studierende. Aufgrund der geringen Kosten von weniger als 150 Euro ist der Einstieg in die Computerwelt, und damit auch der Zugang zu unendlich viel Wissen, einem Arbeitswerkzeug und Programmiermöglichkeit absolut erschwinglich.
  • Durch die kinderleichte Installation via HDMI und USB gibt es hier wenige Hürden.
  • Das Mitführen der benötigten Peripherie von Maus und Tastatur ist umständlich.

Mini Desktop-PC oder Mini Office-PC

Von den angesprochenen Kühlmöglichkeiten profitieren auch die Mini Desktop-PCs. Immer bessere passive Kühlungen finden ihren Weg auf den Markt und sorgen für lautloses Arbeiten. Mini Desktop-PCs werden oft kurz als Mini PC bezeichnet. Flache, elegante und kleine PCs, die sich gut auf dem Schreib- oder Fernsehtisch machen, ein vollwertiges Betriebssystem installiert haben und mit Programmen wie Office 365 arbeiten können. Doch auch hier ergibt sich die Problematik der Ausstattung. Nur das Design bzw. die Größe ist gleichbleibend. Die restliche Hardware ist anpassbar. Die berühmtesten Vertreter ihrer Art sind der Apple Mac mini und der Intel NUC.

Vor allem letzterer ist sehr populär und mittlerweile eine Art Synonym. Wenn also von einem “NUC PC” die Rede ist, ist damit eine Mini PC gemeint. Mini PCs anderer Hersteller wie Lenovo oder HP sind allerdings ebenso hervorragend designte Alternativen. Die Lenovo ThinkCentres oder HPs EliteDesks erinnern optisch eher an Netzwerk Switches.

Ausstattung von Mini Desktop-PCs - ausreichende Mittelklasse

Mit AMDs Ryzen-Generation an Prozessoren bzw. Chipsätzen, die auch gleich die passende Grafikeinheit beherbergen, wurde auch der Markt der kleinen Rechner ordentlich durcheinandergewirbelt. Mini PCs mit Ryzen Chipsatz sind leistungsstarke und dabei auch noch preislich attraktive Rechner. Fast alle Ryzen-Prozessoren kommen als Vierkern-Prozessor daher. Bei gut gekühltem Gehäuse sind sogar Sechskern- und Achtkern-Versionen verbaut. Die Taktraten sind mit teilweise weit über 3 Gigahertz vergleichsweise hoch. Bei Laptops sind diese Gigahertz-Prozessoren eher ein Nachteil, da sie die Akkulaufzeit beeinträchtigen. Da die Minirechner jedoch an der Steckdose hängen, können hier die vollen Leistungsreserven ausgenutzt werden.

Einer der größten Pluspunkte ist aber die Vega-Grafikeinheit, die auf AMDs Know-how aus der Grafikkarten-Sparte AMD Radeon setzt. Das hat zur Folge, dass kompakte Mini PCs bei vielen Tests von Leistung und Grafik sehr gut abschneiden.

Welche Vorteile habe ich durch die AMD Ryzen-Generation?

  • Reibungsloses Arbeiten am PC in hoher Auflösung
  • Überzeugende Gaming-Performance bei älteren Spielen und Indie-Games
  • Preislich günstiger als vergleichbare Modelle mit Intel-Hardware

In der Regel wird bei den Minirechnern stromsparende Hardware aus der Mittelklasse verbaut. D.h. Intels Atom, Celeron, i3 und i5 Chips kommen oft als Dualcore-Version und mit ihrem internen Grafikchip zum Einsatz. Die Taktfrequenzen sind dabei relativ niedrig im Bereich von 1,0 - 1,7 Gigahertz angesiedelt, doch können bei Bedarf hochgeschraubt werden und die 2,0 Gigahertz Grenze überschreiten. 

Ihnen zur Seite stehen 2, 4 oder 8 Gigabyte RAM (Arbeitsspeicher) und etwas größere Festplatten. Bei letzteren macht auch die Verwendung einer schnellen SSD (Solid State Drive) Sinn, da sie die Geschwindigkeit durch schnelle Schreibprozesse auf die Platte erhöht. Ein Mini PC mit SSD ist allerdings etwas teurer und bietet im Vergleich zu normalen Festplatten (HDD) auch weniger Speicherkapazität. Dennoch solltest du unbedingt zur schnelleren Variante greifen. Vor allem, wenn du deinen Mini PC des Öfteren mal transportierst - SSDs arbeiten nicht mechanisch und sind deshalb nicht so anfällig gegenüber Stößen und Erschütterungen.

Durch ihr etwas größeres Gehäuse bieten die Mini Desktop-PCs mehr USB-Anschlüsse als die Mini PC-Sticks. Hier werden in der Regel mehr als zwei verbaut. Achte darauf, dass mindestens ein USB 3.0-Anschluss verbaut ist. Damit ersparst du dir Wartezeit, denn USB 3.0 hat eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit von Daten auf und von Speichermedien wie Festplatten oder USB-Sticks. USB 3.0 erkennst du an der blauen Färbung der Innenseite des Anschlusses. Im Idealfall hat dein Mini PC sogar schon einen USB-C-Anschluss. Dieser wird meistens mit dem neuen USB 3.1 gepaart, ist noch mal schneller und kann auch zur Highspeed-Datenübertragung für andere Geräte wie z.B. externe Grafikkarten und Festplatten dienen. Dafür ist die Thunderbolt 3-Funktion notwendig, die du anhand des kleinen Blitz-Symbols neben dem Anschluss auf dem Gehäuse des kleinen Rechners erkennst.

Barebone Mini PC - Modifizieren erwünscht

Barebone PCs sind absichtlich wenig ausgestattet, können dafür nach Belieben aufgerüstet werden.Viele dieser Mini PCs lassen sich zudem noch eingeschränkt modifizieren. Der RAM lässt sich erweitern oder die Festplatte vergrößern bzw. tauschen. Falls du also keine normale Festplatte verbaut haben und diese gegen eine SSD tauschen möchtest, ermöglichen dir manche Hersteller dies zu tun. Das Prozedere ist fast dasselbe wie bei normalen Computern und unterscheidet sich lediglich in der kompakten Bauweise. Alles ist enger beieinander und deshalb leichter zu beschädigen. Deshalb beim Umbau aufpassen.

Viele erweiterbare Mini PCs kommen als Barebone-Variante. Dies bedeutet, dass weder RAM noch eine Festplatte verbaut sind. Zudem musst du dir Windows 10 oder Linux selbst installieren. Arbeitsspeicher und Speicherplatz sind im Einkauf deutlich günstiger und meist qualitatativ besser, als bereits verbaute Komponenten. Daher lohnt sich oftmals die "nackte Variante" - vorausgesetzt du hast das nötige Know-How zum Einbauen der fehlenden Komponenten.

Manche Modelle haben sogar nur den CPU-Sockel für eine bestimmte Prozessor-Reihe von AMD oder Intel an Bord, aber keinen Prozessor. Diesen musst du dir dann separat kaufen, was insgesamt auch nochmal Kosten sparen kann oder eben für mehr Leistung sorgt.

Achtung: Es gibt mehrere unterschiedliche Steckplätze für Festplatten. Ein normales 2,5”, das M.2-Format und Mini PCI Express. Je nachdem, welches sich in deinem Mini PC befindet, musst du auch den entsprechenden SSD-Formfaktor berücksichtigen.

Genau so ein Barebone ist der Intel Nuc Baby Canyon. Der kleine Office-Rechner punktet mit einem unverwüstlichen Design und viel Rechenpower, muss aber eben noch mit Festplatte und RAM-Riegel versorgt werden:

Raspberry Pi - Die Bastelbeere

Auf einem ganz anderen Level bewegt sich der bekannte Bastler-PC Raspberry Pi (Engl. Wortspiel aus: Himbeer Kuchen (Pie) und der mathematischen Konstante Pi). Günstig, variabel und mit kontinuierlichen Verbesserungen der Hardware bei neuen Modellen - vor allem der Raspberry Pi, aber auch seine Nachahmer Adruino, Banana Pi und Orange Pi haben eine sehr große Fan-Gemeinde, die viele Anleitungen, Tipps und Tricks veröffentlicht.

Der Raspberry Pi ist ein ganz besonderer Mini PC.Die Grundidee ist dabei relativ simpel: Auf einer Computer-Platine sind die wichtigsten Komponenten eines Computers installiert. Die Hauptplatine ist gleich der ganze Minirechner. USB-Anschlüsse, HDMI-Ausgang, Bluetooth, Prozessor mit Arbeitsspeicher und Grafikeinheit sowie einen SD-Karten-Slot, um darauf eines der vielen Betriebssysteme zu installieren. Diese basieren auf Linux und konzentrieren sich auf die Grundfunktionen des Einsatzzwecks. Wer z.B. einen Mediaplayer benötigt, installiert sich “Kodi” und kann so anstandslos Filme aus dem eigenen Netzwerk streamen oder Speichermedien anschließen. Zusätzlich erkennt Kodi die Filmnamen und bezieht automatisch Informationen wie Schauspieler, Cover, Laufzeit, Bewertungen und Zusammenfassungen aus dem Internet und legt eine Bibliothek an.

Die Anwendungszwecke der kleinen Mini Bastler PCs beschränken sich jedoch nicht nur darauf. Vollwertige Linux-Systeme laufen ebenso darauf. Zudem gibt es mittlerweile spezielle angepasste Android-Versionen und immer mehr Vernetzungsmöglichkeiten für das Internet der Dinge.

Wir empfehlen an dieser Stelle die neuste und rechenstärkste Version - den Raspberry Pi 4 in der Variante mit 4 GB RAM:

Mini PCs mit Android?

Apropos Android. In unserem Mini PC-Vergleich stellte sich heraus, dass es auch einige Geräte mit Android und sogar mit Android und Windows gleichzeitig gibt. Der vom Smartphone bekannte Google Play Store bietet viele Apps und Möglichkeiten. Allerdings sind viele Apps nicht für den Fernseher optimiert und mit Fernbedienung oder Maus umständlich zu steuern. Android TV, die angepasste Version von Googles mobilem Betriebssystem, findet man fast auf keinem der Mini PCs. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es sehr wahrscheinlich kein Update seitens des Herstellers geben wird. Weder werden wichtige Sicherheitslücken geschlossen, die Performance verbessert, noch die Funktionen erweitert.

Googles Antwort ist Chrome OS, welches auf Googles bekannten Browser basiert und auch schon in vielen Laptops zum Einsatz kommt. Chrome OS läuft stabil, sicher und sehr ressourcenschonend, ist allerdings auf die Anbindung ans Internet ausgelegt und nutzt natürlich primär Apps von Google.

Aufgrund dessen ist es ratsam, sich auf einen kleinen Rechner mit Windows 10, Linux bzw. Debian/GNU oder Chrome OS als Betriebssystem zu konzentrieren. Android ist nur in Form von Android TV als Betriebssystem für die einfache Medienwiedergabe bedingt zu empfehlen. Dieses läuft wesentlich besser und stabiler auf Streaming-Boxen. Alle Infos inklusive konkreter Produktempfehlungen über die kleinen TV-Boxen, mit denen du Netflix, Amazon Video, YouTube und Co. auf deinen heimischen Fernseher zauberst, findest du auf unserer Seite zu Streaming-Boxen.

Eine unserer Empfehlungen ist dort die Nvidia Shield, die ein etwas teureres, aber umso überzeugenderes Gesamtpaket liefert. Die Streaming-Box der ideale Begleiter für den Fernseher. Sie lässt sich flüssig bedienen, bekommt garantierte Updates und streamt bei Bedarf sogar Videospiele über das interne Netzwerk oder über die Services wie GeForce Now, Google Stadia oder Microsoft xCloud.

Mini Desktop-PC - überall einsetzbar

Halten wir also fest:

  • Vorteilhaft bei einem Mini Desktop-PC ist sein dezentes Design und der eingesparte Platz. Ähnlich wie bei einem All-in-One PC hast du keinen großen Kasten neben bzw. unter deinem Schreibtisch stehen und dauerhaft leichten Zugang zu den Anschlüssen am Gerät. Viele Mini PCs haben sogar eine sogenannte VESA-Halterung mit im Lieferumfang, welche die Anbringung an die Rückseite des Monitors oder Fernsehers ermöglicht und damit teilweise an einen All in One-PC erinnert.
  • Hinzu kommt die meist lüfterlose Bauweise. Wenn du dir der Leistungsgrenzen bewusst bist, bekommst du einen brauchbaren Mini Desktop-PC, der als Office-Rechner vollkommen ausreichend ist. Technisch versierte Nutzer:innen kaufen sich die Barebone-Variante, gestalten Hard- und Software nach ihren Wünschen/Anforderungen und sparen dabei noch Geld.
  • Dabei gilt: Je mehr Geld du investierst, umso stärker ist die Hardware und die Rechenleistung deines Mini PCs. Damit schafft der kleine PC anspruchsvollere Aufgaben, wie komplexe Excel-Formeln, Filmschnitt oder sogar Games.

Willst du häufiger und auch aktuellere Spiele spielen und nicht auf die Vorzüge der Mini PCs verzichten, dann empfiehlt sich vielleicht ein auf Gaming optimierter Mini PC.

Mini Gaming-PC - Tragbare Spiele-Power

Gaming Mini PCs haben erstaunlich viel Grafikleistung und können auch AAA-Titel flüssig darstellen.Auf die Spitze treiben es Mini Gaming-PCs. Das “Mini” gilt hierbei lediglich für das Mini-ITX Gehäuse, welches wiederum für die entsprechend kleineren Mainboards (Hauptplatinen) gemacht ist. Ansonsten stehen sie in Sachen Hardware ihren großen Verwandten fast in nichts nach. Mini Gaming-PCs haben der Preisklasse angepasste Komponenten verbaut.

Für wenige hundert Euro bekommst du bereits gehobene Notebook Hardware, welche sicherlich nicht die allerneuesten Spiele in überragender Grafikpracht darstellen kann, sie aber bei etwas niedrigeren Einstellungen problemlos flüssig zum Laufen bringt. Die m- und mx-Modelle von dem Grafikarten-Hersteller Nvidia und deren Pendants von AMD, welche primär in Notebooks verbaut werden, kommen hier besonders häufig zum Einsatz. Relativ zur benötigten Kühlung und Stromverbrauch sind sie überaus leistungsstark. Die besagte Kühlung ist auch der ausschlaggebende Punkt. Durch die kleine Bauweise müssen die Mini Gaming-PCs clever konstruiert werden, wenn eine vollwertige GPU darin Platz finden und überhitzungsfrei funktionieren soll. Der Preis steigt dafür allerdings stark an - Kompaktheit bei erhöhter Portabilität kostet Geld.

Wenn du nach einem kleinen Gaming-PC Ausschau hältst, rechne also damit, etwas mehr bezahlen zu müssen. Außerdem solltest du darauf achten, dass eine Grafikkarte mit an Bord ist, da es auch Versionen ohne gibt. Die GPU ist oftmals nicht nachrüstbar.

  • Von großem Vorteil des Mini-PCs ist die pure Leistung in einem relativ kleinen Gehäuse. Wer einmal einen herkömmlichen Tower-PC zu einer LAN-Party oder zu Freunden schleppen musste, wird dies zu schätzen wissen.
  • Nachteilig ist dagegen die Lüftung und die damit verbundene Lautstärke. Eine Grafikkarte braucht viel Kühlung. Vor allem unter Volllast bei grafisch anspruchsvollen Spielen drehen die Ventilatoren am Mini-PC auf.

Wer sich dessen bewusst ist, kann dank guter Kopfhörer auch damit leben. Wenn dich auch der höhere Preis nicht abschreckt, bekommst du für dein Geld einen kleinen aber feinen portablen Gaming-PC in der Größe einer Spielekonsole.

Unsere Empfehlung: Die Zotac Magnus One ZBOX - Der kleine Gaming-PC bietet dank eingebauter NVIDIA GeForce RTX 3070 ordentlich Grafikleistung. Gepaart mit dem Intel Core i7-10700-Prozessor kannst du die meisten Spiele in ansprechender Qualität spielen. Lüftung, Anschlüsse und Verarbeitungsqualität befinden sich auf dem von Zotac gewohnt hohen Niveau.

Fazit zu Mini PCs - Für jeden was dabei

Egal für welche Mini PC Kategorie du dich entscheidest, versuche dir vorher klarzumachen, für was der Mini PC benötigt wird und was er können soll.

Vergleichbar ist dieser Entscheidungsprozess mit einem Autokauf: Wer drei Kinder hat, diese ständig herumfahren und daher auf den Spritverbrauch achten muss, kauft sich sicherlich keinen Sportwagen. Ebenso kaufst du dir keinen Mini Gaming-PC, der viel Strom benötigt, wenn du eigentlich eine stromsparende Variante mit großer Festplatte für dein Büro brauchst.

Bei den Anschlüssen herrscht bunte Vielfalt. Alle möglichen Arten an Bildanschlüssen, USB und mehr sind keine Seltenheit bei Mini PCs.Und wer gerne an Autos schraubt, schaut sich nach leicht zu modifizierenden Modellen um. Der/die Bastler:in greift demnach auch eher zu einem Barebone Mini PC oder Raspberry Pi.

In jedem Fall ist er klein und handlich: Der Mini Gaming-PC lässt sich mit zur LAN-Party nehmen. Der Mini PC als Media-Player wirkt dezent auf dem Fernsehtisch oder ist sogar unsichtbar hinter dem TV versteckt. Der Mini Office-PC steht ganz unscheinbar neben dem Monitor und verrichtet still und leise seine Arbeit.

Computer müssen nicht mehr die riesigen und lauten Kästen neben unseren Schreibtischen sein. Nein, sie erobern im kleinen Format große Teile unseres Lebens und können uns vieles vereinfachen. Durch ihre Mobilität sind Mini PCs flexibel. Trotzdem sollte man sich ihrer Leistungsgrenzen bewusst sein. Ein kleiner lüfterloser NUC PC kann nicht 4K-Filmschnitt ausführen oder High-End Games wiedergeben. Ein Mini Gaming-PC kann ebenso noch nicht VR-Headsets betreiben.

Wer sich dieser Limitierungen bewusst ist und sich auf die Möglichkeiten der kleinen Rechner einstellt, wird viel Freude an den Mini PCs haben.

Wenn du jetzt doch nicht von Mini PCs überzeugt bist und z.B. mehr Mobilität brauchst, findest du in unseren Produktvergleichen zu Laptop, Ultrabook oder Convertible Notebook mit Sicherheit den perfekten mobilen PC für deine Bedürfnisse.

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