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Mini PCs

Die besten Mini PCs in Österreich

Mini PC Kaufberater
Dein Kaufberater:
Jan-Philipp
Jan-Philipp

Update: Mac mini 2018 - Die Rückkehr des Ufos

Mac mini 2018 von vorneJedes Jahr erscheinen neue iPhones und jedes Jahr auch neue iPads. Darauf kann sich die Technik-Welt verlassen. Auch die regelmäßigen Updates von MacBook und iMac sind Teil der großen Apple-Show. Mehrmals jährlich wird auf den großen Bühnen dieser Welt der Vorhang für die neuen Produkte mit dem Apfel-Logo gelichtet, welche dann vom begeisterten Publikum ausgiebig gefeiert und gekauft werden.

Seit 2014 gab es aber einen Apple-Zögling, der bei jeder Vorstellung hinter dem Vorhang bleiben musste und neidisch auf die anderen glänzenden Produkte schielte - den Mac mini. Doch die Produktdesigner des kalifornischen Unternehmens hatten beim Apple-Event am 30. Oktober 2018 Erbarmen. Im Steve Jobs Theater stellte der Mac Marketing Direktor Tom Boger die Neuauflage des kleinen Mini PCs vor.

Hier nochmal das gelungene Einführungsvideo des Mac mini 2018 vom Apple-Event:

Die besten Mini PCs im Vergleich

Vergleichstabelle
Arbeitsspeicher (RAM): 8 GB DDR4
Arbeitsspeicher (RAM): 8 GB DDR4
Arbeitsspeicher (RAM): 4 GB DDR4
Arbeitsspeicher (RAM): 2 GB DDR3
Arbeitsspeicher (RAM): 4 GB DDR3
Prozessor (CPU): Intel Core i3-8100
Prozessor (CPU): Intel Core i7-7567U
Prozessor (CPU): Intel Core i5-7200U
Prozessor (CPU): Intel Atom x5-Z8300
Prozessor (CPU): Intel Core i5-6200U
Grafikkarte (GPU): ntel UHD Graphics 630
Grafikkarte (GPU): Intel Iris Plus Graphics 650 (integriert)
Grafikkarte (GPU): Intel HD Graphics 620
Grafikkarte (GPU): k.A.
Grafikkarte (GPU): Intel HD Graphics 520 (integriert)
Festplatte:
  • 128 GB SSD
Festplatte:
  • 32 GB SSD , 2000 TB HDD
Festplatte:
  • 128 GB SSD
Festplatte:
  • 32 GB eMMC Flash-Speicher
Festplatte:
  • 128 GB SSD
Betriebssystem: macOS Mojave
Betriebssystem: Windows 10
Betriebssystem: FreeDOS
Betriebssystem: Windows 10 Home
Betriebssystem: DOS
Bildschirm:
  • nicht integriert
Bildschirm:
  • nicht integriert
Bildschirm:
  • nicht integriert
Bildschirm:
  • nicht integriert
Bildschirm:
  • nicht integriert

Das bringt der Mac mini 2018 neues mit

Seit dem 7. November gibt es also neue Mac mini Modelle von Apple. Der Startpreis in der kleinsten Ausführung liegt bei 899€ (8 GB RAM, Quad-Core Prozessor, 128 GB SSD).
Nach einer Pause von ganzen 4 Jahren, wurden die technischen Innereien des Mini PCs auf den neuesten Stand gebracht. Äußerlich hat sich allerdings bis auf eine farbliche Änderung im bekannten in Apples bekanntem “Space-Grey” nichts getan.

Design - Immer noch nicht von dieser Welt

Der “neue alte” Mac mini kommt in seinem gewohnten und bewährten Ufo-Design, welches auf einen (jetzt dezent größeren) Lüfter an der Rückseite setzt. Die Front bleibt bis auf eine kleine Status-LED blank. Auf der Rückseite befinden sich alle Anschlüsse. Die Oberseite ziert das große schwarze Apple-Logo. Das Gerät selbst besteht immer noch aus einem gefrästen Block Aluminium im Unibody-Design.

Anschlüsse - Ultrascharf für die Zukunft

Auf den ersten Blick mag nur die Farbe anders sein. Wenn du auf die Rückseite schaust, wird die Modernisierung anhand der vielen neuen Anschlüsse ersichtlich. Und hier hat Apple tatsächlich nicht gespart.

  • 10 Gigabit Ethernet LAN-Port
  • HDMI 2.0
  • zwei USB 3.1 A-Ports
  • 4 Thunderbolt 3-Anschlüsse in der USB-C-Ausführung, die gleichzeitig auch als Displayausgang (DisplayPort) verwendet werden können.

Mac mini 2018 Rückseite mit Anschlüssen

Dadurch lassen sich an den kleinen unscheinbaren Mac mini folgende maximale Displaykonfigurationen anschließen:

Displays

Maximale Auflösung

Anschlüsse

3

  • 2 x 4096 x 2304 Pixel (4K im 16:10-Verhältnis) bei 60 Hz
  • 4096 x 2160 (4K) bei 60 Hz
  • 2x Thunderbolt 3
  • HDMI 2.0

2

  • 5120 x 2880 (5K) bei 60 Hz
  • 4096 x 2160 (4K) bei 60 Hz
  • Thunderbolt 3
  • HDMI 2.0

Im Jahre 2018 bei einem Apple-Produkt auch erwähnenswert: Der Mac mini 2018 besitzt auch einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss. Es fehlt jedoch der Audio-In-Port.
Außerdem gestrichen: Der SD-Kartenleser, welcher sich überhalb der Audiobuchsen befand.

Grafikkarte - Intern ausreichend, extern wird möglich

Mac mini 2018 InnenlebenUm die hochauflösenden Displays anzusteuern, nutzt der Mac mini die interne Grafikkarte des Intel-Prozessors. Die Intel UHD Graphics 630 kann sogar noch um eine externe Grafikkarte via Thunderbolt 3-Anschluss erweitert werden. Die passende Blackmagic eGPU von Apple ist die offizielle Möglichkeit, hat aber noch mit ein paar Startschwierigkeiten zu kämpfen. Du kannst aber auch Gehäuse von Drittherstellern nutzen. Voraussetzung ist eine passende von MacOS X unterstützte AMD Grafikkarte.

Festplatte - Endlich schnelle SSDs als Grundausstattung

Das bekannte Fusion Drive, welches noch auf einer langsamen HDD basierte, ist Vergangenheit. Apple setzt nun auch auf schnelle SSDs, deren Speichersteine allerdings fest auf dem Mainboard verlötet sind. Du hast also keine Möglichkeit den Speicher selbst zu erweitern. Das liegt auch an Apples Konzept in Bezug auf deine Datensicherheit.

Der T2-Sicherheitschip, den du ebenfalls in den neuen iPhones und iPads findest, ist mit dem SSD-Controller der Festplatte verbunden und speichert Sicherheitsprotokolle nur lokal.
Die ehemals 500 GB Fusion Drive sind auf 128 GB für das kleinere Standardmodell und respektive 256 GB SSD Speicher bei der größeren Ausführung geschrumpft. Doch alle Mac minis lassen sich beim Kauf gegen einen entsprechenden Aufpreis mit ebenfalls fest verlöteten 256 GB, 512 GB, 1 TB oder riesigen 2 TB SSD-Speicher bestücken.
Die Basismodelle mit 128 und 256 GB bilden in Verbindung mit der Prozessorausstattung die beiden erweiterbaren Ausgangspunkte.

Prozessor - Vier Kerne sollt ihr sein

Ein echter Quad-Core Prozessor (vormals Dual-Core) ist jetzt der Standard in jedem Mac mini von 2018. Daneben bietet Apple das Update auf einen 6-Kern-Prozessor an. Grundsätzlich lassen sich die neuen Mac mini Modelle in zwei Klassen unterteilen, die abhängig von der Standardgröße der Festplatte sind:

  • Kleines Modell mit 128 GB SSD:
    3,6 GHz Quad‑Core Intel Core i3 - ohne Turbo Boost
    3,2 GHz 6‑Core Intel Core i7 - (Turbo Boost bis zu 4,6 GHz)

  • Großes Modell mit 256 GB SSD:
    3,0 GHz 6‑Core Intel Core i5 - (Turbo Boost bis zu 4,1 GHz)
    3,2 GHz 6‑Core Intel Core i7 - (Turbo Boost bis zu 4,6 GHz)

Arbeitsspeicher - Ausreichend und bei Bedarf erweiterbar

Alle Modelle werden mit mindestens 8 GB DDR4 RAM mit 2666 MHz im kleinen SO‑DIMM-Formfaktor für Laptops ausgeliefert. Ein Upgrade auf 16 GB, 32 GB oder 64 GB ist möglich.

Gut zu wissen: Der Arbeitsspeicher ist im Gegensatz zum letzten Mac mini aus 2014 nicht fest verlötet und lässt sich bei Bedarf auswechseln bzw. günstig erweitern. Bedenke jedoch, dass du dafür quasi das ganze Gerät auseinanderbauen musst, da die Steckplätze von anderen Komponenten verdeckt sind.

Im Lieferumfang des Mac minis befinden sich leider keine Magic Maus und keine Apple-Tastatur - beides muss separat erworben werden!

Ein informatives Testvideo findest du bei Engadget. Dieses steht unter dem Blick eines Video-Editors:

Mac mini 2018 - Lohnt sich der Umstieg?

“Nach vier Jahren Updatepause muss sich der Umstieg lohnen!” Falsch gedacht. Der Mac mini ist für alle interessant, die mit viel Power in die Zukunft gehen wollen. Mehrere Jahre garantierte Updates von macOS und Anschlussmöglichkeiten für bis zu drei 4K-Monitore, schnelle SSD, der Quad-Core-Prozessor und die 8 GB RAM stehen auf der Habenseite. Damit meistert der Mac mini 2018 auch aufwendigere Aufgaben ohne wirklich ins Schwitzen zu kommen. Die Erweiterbarkeit via Thunderbolt 3 für eine externe und vollwertige Grafikkarte machen ihn zu einer ernstzunehmenden Videoschnitt-Station und bis zu einem gewissen Grad auch als Gaming-Maschine interessant.

Alte Liebe kostet nicht - Ein Aufrüsten der alten Mac minis

Wenn dein Mac mini von 2014 oder gar 2012 noch reibungslos läuft, ist eine Neuanschaffung aber nicht unbedingt gerechtfertigt. Vor allem in Anbetracht von Apples Preisgestaltung: Die kleinste Konfiguration mit 899€ ins Rennen zu schicken, ist schon verhältnismäßig viel. Zumal die Festplatte gar nicht und der RAM nur sehr umständlich selbst erweiterbar ist - zukunftssicher ist anders.

Wenn du nur Office-Tätigkeiten ausführst, im Internet surfst oder ihn als Media-Center nutzt, bieten die Vorgängermodelle ausreichend Leistung. Mit etwas Motivation und der richtigen Anleitung kannst du den älteren Mac minis mit einer schnellen SSD-Festplatte recht einfach neues Leben einhauchen. Auch mehr Arbeitsspeicher macht das 2012er-Modell merklich flüssiger (ab 2014 war der RAM leider fest verlötet). Das neue macOS Mojave haben sie auch bekommen. Dank Thunderbolt 2-Anschluss unterstützen beide alten Modelle auch schon QHD-Monitore mit 60 Hz. Eine 4K-Auflösung ist hingegen auf 30 Bilder die Sekunde begrenzt. Dann ruckelt die Mausbewegung und alles wirkt nicht flüssig.

Wenn es nicht unbedingt ein Mac sein muss, empfehlen wir dir unsere Alternativen in der Produktauswahl der anderen Mini PCs, die mit Windows 10 oder Linux laufen.

Mini PCs - Klein, aber oho

Intel NUC PC Frontseite mit sichtbaren AnschlüssenEines kann man Apple nicht vorwerfen: Der Konzern aus Cupertino weiß, wie man Produktreihen ins Leben ruft, bestehende Technik modernisiert und Referenzmodelle daraus macht. Das iPhone und der iMac sind nur die Spitze des Eisberges. Der Mac Mini ist seit Jahren das Sinnbild für den kleinen, edlen und unscheinbaren Mini PC. Doch unter diese Kategorie fallen nicht mehr nur die kleinen Schreibtischboxen.

Da die Technik immer leistungsfähiger und dabei noch kleiner wird, gibt es nun schon vollwertige PCs in der Größe eines USB-Sticks und potente Gaming-Rechner, deren Gehäusegröße einem Schuhkarton gleicht. Unsere Mini PC-Kaufberatung erklärt, welche Varianten es es gibt und zeigt dir die besten Modelle inklusive der Vorteile bzw. Grenzen.

Was sind Mini PCs?

Ein Mini PC ist ein kleiner Computer, der auf die wichtigsten Komponenten reduziert wurde, aber trotzdem ein vollwertiges Betriebssystem wie z.B. Windows 10, Linux oder macOS ausführen kann. Das “große” Alleinstellungsmerkmal ist dabei die Kompaktheit. Meistens kleiner als ein Schuhkarton, bieten die kleinen Computer trotzdem alle nötigen Anschlussmöglichkeiten wie USB, HDMI, DisplayPort uvm.
Sie werden mit einem Bildschirm, Maus und Tastatur verbunden. Ihr Zuhause ist auf dem Schreibtisch oder neben dem Fernseher.

Ein Mini PC am TV dient z.B. als Mediacenter für das Wohnzimmer oder eignet sich sehr gut für eine Diashow. Es gibt sie in verschiedenen Varianten und mit unterschiedlichen Ausstattungen. Die Auswahl reicht dabei von kleinen Miniatur-PCs in der Größe eines USB-Sticks, über normale Office-PCs, bis hin zu vollwertigen Mini-Gaming-Rechnern.

Mini PC als Kategorie - Eine große Kleinigkeit

Wie bei allen technischen Geräten, ist es auch beim Kauf eines Mini PCs wichtig, sich vorher mit den technischen Daten auseinander zu setzen. Die Angaben auf dem Datenblatt bestimmen dann die Nutzungsmöglichkeiten und bewahren dich vor einem Fehlkauf.

Wichtig: “Mini PC” ist lediglich ein Sammelbegriff für kleine Computer, die sich an einen Bildschirm anschließen lassen. Dementsprechend breit gefächert ist auch die Produktauswahl. Davon ausgehend solltest du dir unbedingt vorher genau überlegen, was du mit dem kleinen Computer vorhast. Wird der Mini PC nur als Office-PC im Arbeitszimmer gebraucht? Dient der Mini PC als umfangreicher Media-Player fürs Wohnzimmer? Soll er die neusten Games flüssig und grafisch ansprechend darstellen können?

Um dir eine besseren Überblick zu verschaffen, haben wir in unserem Mini PC-Vergleich die wichtigsten Größen und Formen von Mini PCs zusammengestellt und erläutern ihre Vor- und Nachteile.

Mini PC-Stick - "Anstickbar" via HDMI

Mini PC Stick mit USB-Anschluss und HDMI SteckerKennst du TV-Sticks wie den Google Chromecast oder den Fire TV-Stick von Amazon? Genau nach diesem Prinzip funktioniert ein Mini PC-Stick. Er wird via HDMI an einen kompatiblen Bildschirm angeschlossen und bekommt Strom von einem USB-Anschluss, den du z.B. am TV oder Monitor findest.

Ebenfalls via USB lassen sich die Eingabegeräte anschließen. Mit Maus und Tastatur entsteht so ein vollwertiger Rechner, der aufgrund seiner Größe zwar nicht so schnell wie seine großen Brüder ist, aber alle notwendigen Basisfunktionen ausführen kann. Kopfhörerausgang, Bluetooth, WLAN und Micro-SD-Kartenslot, zum Erweitern des oftmals etwas kleinen internen Speichers, runden die Konnektivität ab.

Auf dem Mini PC-Stick läuft Windows 10. Begleitet von 1-2 Gigabyte Arbeitsspeicher und einem Notebook-Prozessor besitzt er genügend Rechenleistung, um mit vielen Aufgaben fertig zu werden. Du kannst Dokumente verfassen, im Internet surfen und Videos abspielen. Die im Prozessor integrierte Grafikkarte, Intel HD Grafik, erlaubt sogar das Spielen von hardwareseitig anspruchsloseren Games.

Gerät der kleine Helfer mal ins Schwitzen, hörst du ihn trotzdem fast nie. Lüfterlos sind jedoch nicht alle. Der populärste Mini PC-Stick von Intel, der “Intel Compute Stick”, benötigt einen Lüfter. Trotzdem sind fast alle Vertreter aus der Mini PC-Kategorie flüsterleise, da die passiven Kühlmöglichkeiten immer besser und ausgefuchster werden.

Dies bringt uns zu folgenden Vor- und Nachteilen:

  • Mobilität und Flexibilität. Wer z.B. eine Präsentation halten muss oder mal schnell der Verwandtschaft ein paar Fotos oder Videos zeigen möchte, nimmt den kleinen PC einfach in der Hosentasche mit ins Büro oder zur Oma. Selbst Spiele lassen sich darauf spielen - die Einstellungen der Leistung entsprechend angepasst.
  • Die Kosten sind gering. Sehr interessant sind die Mini PC-Sticks deswegen auch für Kinder oder Schüler, sowie Studenten. Aufgrund der geringen Kosten von weniger als 150€ ist der Einstieg in die Computerwelt, und damit auch der Zugang zu unendlich viel Wissen, einem Arbeitswerkzeug und Programmiermöglichkeit absolut erschwinglich.
  • Durch die kinderleichte Installation via HDMI und USB gibt es hier wenige Hürden.
  • Das Mitführen der benötigten Peripherie von Maus und Tastatur ist umständlich.

Außerdem solltest du keine Höchstleistungen erwarten. Die Minitaur-Hardware hat ihre Grenzen.

Hier ein schönes Video von Computerbild.de, deren Fazit bei einem Mini PC-Sticks Test ebenfalls von der Leistung beeinflusst ist:

Mini Desktop-PC oder Mini Office-PC - Büropony

Mini Desktop PC hochkant aufgestelltVon den angesprochenen Kühlmöglichkeiten profitieren auch die Mini Desktop-PCs. Immer bessere passive Kühlungen finden ihren Weg auf den Markt und sorgen für lautloses Arbeiten. Mini Desktop-PCs werden oft als Mini PC bezeichnet. Flache, elegante und kleine PCs, die sich gut auf dem Schreib- oder Fernsehtisch machen, ein vollwertiges Betriebssystem installiert haben und mit Programmen von Office 2016 oder Office 365 arbeiten können. Doch auch hier ergibt sich die Problematik der Ausstattung. Nur das Design bzw. die Größe ist gleichbleibend. Die restliche Hardware ist anpassbar. Die berühmtesten Vertreter ihrer Art sind der Apple Mac Mini und der Intel NUC.

Vor allem letzterer ist sehr populär und mittlerweile eine Art Synonym. Wenn also von einem “NUC PC” die Rede ist, ist damit eine Mini PC gemeint. Andere Mini PCs wie der Acer Revo One, ASUS VivoMini oder Zotac mit der ZBOX Sphere sind ebenfalls gute und mitunter sogar sehr stylische Alternativen, die als echte Hingucker taugen. Während der ASUS VivoMini an eine kleinen martialischen Kasten erinnert, sind die runden Ecken des Acer Revo One sehr schön. Eine runde Sache ist dagegen die ZBOX Sphere von ZOTAC, die eine abschraubbare Kuppel beherbergt die Technik und ermöglicht das kugelrunde Design.

Ausstattung von Mini Desktop-PCs - ausreichende Mittelklasse

In der Regel wird bei Mini PCs stromsparende Hardware aus der Mittelklasse verbaut. D.h. Intels Atom, Celeron, i3 und i5 Chips kommen oft als dualcore-Version und mit ihren internen Grafikkarten zum Einsatz. Die Taktfrequenzen sind dabei relativ niedrig im Bereich von 1,0 - 1,7 Ghz angesiedelt (energieeffizient), doch können bei Bedarf hoch geschraubt werden und die 2,0 GHz Grenze überschreiten. Ihnen zur Seiten stehen 2, 4 oder 8 Gigabyte RAM (Arbeitsspeicher) und etwas größere Festplatten. Bei letzteren macht sich die Verwendung einer schnellen SSD (Solid State Drive) Sinn, da sie die Geschwindigkeit durch schnelle Schreibprozesse auf die Platte erhöht. Ein Mini PC mit SSD ist allerdings etwas teurer und bietet im Vergleich zu normalen Festplatten (HDD) auch weniger Speicher für denselben Preis. Dennoch solltest du unbedingt zur schnelleren Variante greifen. Vor allem wenn du deinen Mini PC des öfteren mal transportierst - SSDs arbeiten nicht mechanisch und sind deshalb nicht so anfällig gegenüber Stößen und Erschütterungen.

Durch ihr etwas größeres Gehäuse bieten die Mini Desktop-PCs mehr USB-Anschlüsse als die Mini PC-Sticks. Hier werden in der Regel mehr als zwei verbaut. Achte darauf, dass mindestens ein USB 3.0-Anschluss verbaut ist. Damit ersparen du dir Wartezeit, denn USB 3.0 hat eine höhere  Übertragungsgeschwindigkeit von Daten auf und von Speichermedien wie Festplatten oder USB-Sticks. USB 3.0 erkennst du an der blauen Färbung der Innenseite des Anschlusses. Im Idealfall hat dein Mini PC sogar schon einen USB-C-Anschluss. Dieser wird meistens mit dem neune USB 3.1 gepaart, ist nochmal schneller und kann auch zur Highspeed-Datenübertragung für andere Geräte wie z.B. externe Grafikkarten dienen. Dafür ist die Thunderbolt 3-Funktion notwendig, die du anhand des kleinen Blitz-Symbols neben dem Anschluss erkennst.

Barebone Mini PC - modifizieren erwünscht

Viele dieser Mini PCs lassen sich zudem noch eingeschränkt modifizieren. Der RAM lässt sich erweitern oder die Festplatte vergrößern bzw. tauschen. Falls du also keine normale Festplatte verbaut haben und diese gegen eine SSD tauschen möchtest, ermöglichen dir manche Hersteller dies zu tun. Das Prozedere ist fast dasselbe wie bei normalen Computern und unterscheidet sich lediglich in der kompakten Bauweise. Alles ist enger beieinander und deshalb leichter zu beschädigen. Deshalb beim Umbau aufpassen.

Viele erweiterbare Mini PCs kommen als “Barebone” Variante. Dies bedeutet, dass weder RAM noch eine Festplatte verbaut sind. Zudem musst du dir Windows 10 oder Linux selbst installieren. Arbeitsspeicher und Speicherplatz sind im Einkauf deutlich günstiger, als bereits verbaute Komponenten. Daher lohnt sich oftmals die “nackte Variante” - das nötige Know-How zum Einbauen vorausgesetzt. Für weiterführende Informationen schauen Sie in unserem Barbeone PC Vergleich vorbei.
Manche Modelle haben sogar nur den CPU-Sockel für eine bestimmte Prozessor-Reihe von AMD oder Intel an Bord, aber keinen Prozessor. Diesen musst du dir dann separat kaufen, was insgesamt auch nochmal Kosten sparen kann.

Achtung: Es gibt mehrere unterschiedliche Steckplätze für Festplatten. Ein normales 2,5”, das M.2-Format und Mini PCI Express. Je nachdem, welches sich in deinem Mini PC befindet, musst du auch den entsprechenden SSD-Formfaktor berücksichtigen.

Raspberry Pi - Die Bastelbeere

Raspberry Pi mit Kabeln angeschlossenAuf einem ganz anderen Level bewegt sich der bekannte Bastler-PC Raspberry Pi (Engl. Wortspiel aus: Himbeeren Kuchen (Pie) und der mathematischen Konstante Pi). Günstig, variabel und mit kontinuierlichen Verbesserungen der Hardware bei neuen Modellen - vor allem der Raspberry Pi, aber auch seine Nachahmer Adruino, Banana Pi und Orange Pi haben eine sehr große Fan-Gemeinde, die viele Anleitungen, Tipps und Tricks veröffentlicht.

Die Grundidee ist dabei relativ simpel: Auf einer Computer-Platine sind die wichtigsten Komponenten eines Computers installiert. USB-Anschlüsse, HDMI-Ausgang, Bluetooth, Prozessor mit Arbeitsspeicher und Grafikeinheit sowie einen SD-Karten-Slot, um darauf eines der vielen Betriebssysteme zu installieren. Diese basieren auf Linux und konzentrieren sich auf die Grundfunktionen des Einsatzzwecks. Wer z.B. einen Mediaplayer benötigt, installiert sich “Kodi” und kann so anstandslos Filme aus dem eigenen Netzwerk streamen oder Speichermedien anschließen. Zusätzlich erkennt Kodi die Filmnamen und bezieht automatisch Informationen wie Schauspieler, Cover, Laufzeit, Bewertungen und Zusammenfassungen aus dem Internet und legt eine Bibliothek an.
Die Anwendungszwecke der kleinen Mini Bastler PCs beschränken sich jedoch nicht nur darauf. Vollwertige Linux-Systeme laufen darauf. Zudem gibt es mittlerweile spezielle angepasste Android-Versionen und immer mehr Vernetzungsmöglichkeiten für das Internet der Dinge.

Mini PCs mit Android?

Apropos Android. In unserem Mini PC-Vergleich stellte sich heraus, dass es auch einige Geräte mit Android und sogar mit Android und Windows gleichzeitig gibt. Der vom Smartphone bekannte Google Play Store bietet viele Apps und Möglichkeiten. Allerdings sind viele Apps nicht für den Fernseher optimiert und mit Fernbedienung oder Maus umständlich zu steuern. Android TV, die angepasste Version von Googles mobilem Betriebssystem, findet man fast auf keinem der Mini PCs. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es sehr wahrscheinlich kein Update seitens des Herstellers geben wird. Weder werden wichtige Sicherheitslücken geschlossen, die Performance verbessert, noch die Funktionen erweitert.

Aufgrund dessen ist es ratsam, sich auf einen Mini PC mit Windows 10 zu konzentrieren. Android ist nur in Form von Android TV bedingt zu empfehlen.

Mini Desktop-PC - überall einsetzbar

Halten wir also fest:

  • Vorteilhaft bei einem Mini Desktop-PC ist sein dezentes Design und der eingesparte Platz. Ähnlich wie bei einem All-in-One PC hast du keinen großen Kasten neben bzw. unter deinem Schreibtisch stehen und dauerhaft leichten Zugang zu den Anschlüssen am Gerät. Viele Mini PCs haben sogar eine sogenannte VESA-Halterung mit im Lieferumfang, welche die Anbringung an die Rückseite des Monitors oder Fernsehers ermöglicht und damit teilweise an einen All in One-PC erinnert.
  • Hinzu kommt die meist lüfterlose Bauweise. Wenn du dir der Leistungsgrenzen bewusst bist, bekommst du einen brauchbaren Mini Desktop-PC, der als Office-Rechner vollkommen ausreichend ist. Technisch versierte Nutzer kaufen sich die Barebone-Variante, gestalten Hard- und Software nach ihren Wünschen/Anforderungen und sparen dabei noch Geld.
  • Dabei gilt: Je mehr Geld du investierst, umso stärker ist die Hardware und die Rechenleistung für anspruchsvollere Aufgaben, wie komplexe Excel-Formeln, Filmschnitt oder sogar Games.

Willst du häufiger und auch aktuellere Spiele spielen und nicht auf die Vorzüge der Mini PCs verzichten, dann empfiehlt sich vllt. ein auf Gaming optimierter Mini PC.

Mini Gaming-PC - Tragbare Spiele-Power

Mann spielt mit Mici PC ein ComputerspielAuf die Spitze treiben es Mini Gaming-PCs. Das “Mini” gilt hierbei lediglich für das Mini-ITX Gehäuse, welches wiederum für die entsprechend kleineren Mainboards (Hauptplatinen) gemacht ist. Ansonsten stehen sie in Sachen Hardware ihren großen Verwandten fast in nichts nach. Mini Gaming-PCs haben der Preisklasse angepasste Komponenten verbaut. Für wenige hundert Euro bekommst du bereits gehobene Notebook Hardware, welche sicherlich nicht die allerneuesten Spiele in überragender Grafikpracht darstellen kann, aber sie flüssig zum Laufen bringt. Die m- und mx-Modelle von dem Grafikarten-Hersteller Nvidia und deren Pendants von AMD, welche primär in Notebooks verbaut werden, kommen hier besonders häufig zum Einsatz. Im Vergleich zur benötigten Kühlung und Stromverbrauch sind sie noch relativ leistungsstark. Die besagte Kühlung ist auch der ausschlaggebende Punkt. Durch die kleine Bauweise müssen die Mini Gaming-PCs clever konstruiert werden, wenn eine vollwertige GPU darin Platz finden und überhitzungsfrei funktionieren soll. Der Preis steigt dafür allerdings stark an - Kompaktheit bei erhöhter Portabilität kostet Geld.

Wenn du nach einem kleinen Gaming-PC Ausschau halten, rechne damit, etwas mehr bezahlen zu müssen. Außerdem solltest du darauf achten, dass eine Grafikkarte mit an Bord ist, da es auch Versionen ohne gibt. Die GPU ist oftmals nicht nachrüstbar.

  • Von großem Vorteil ist die pure Leistung in einem relativ kleinen Gehäuse. Wer einmal einen herkömmlichen Tower-PC zu einer LAN-Party oder zu Freunden schleppen musste, wird dies zu schätzen wissen.
  • Nachteilig ist dagegen die Lüftung und die damit verbundene Lautstärke. Eine Grafikkarte braucht viel Kühlung. Vor allem unter Volllast bei grafisch anspruchsvollen Spielen drehen die Ventilatoren auf.

Wer sich dessen bewusst ist, kann dank guter Kopfhörer auch damit leben. Wenn Sie auch der höhere Preis nicht abschreckt, bekommst du für dein Geld einen kleinen aber feinen portablen Gaming-PC in der Größe einer Spielekonsole.

Doch es geht sogar noch kleiner, wie Intel mit dem NUC Hades Canyon beweißt. In dessen Inneren friert quasi die Hölle zu, da sich der Intel-Chip den Sockel mit einer internen Grafikkarte vom größten Konkurrenten AMD teilt:

Fazit zu Mini PCs - Für jeden was dabei

Egal für welche Mini PC Kategorie du dich entscheidest entscheiden, versuche dir vorher klar zu machen, für was er benötigt wird und was er können soll.

Vergleichbar ist dieser Entscheidungsprozess mit einem Autokauf: Wer drei Kinder hat, diese ständig herumfahren und daher auf den Spritverbrauch achten muss, kauft sich sicherlich keinen Sportwagen. Ebenso kaufst du dir keinen Mini Gaming PC, der viel Strom benötigt, wenn du eigentlich eine stromsparende Variante mit großer Festplatte für dein Büro brauchst.
Und wer gerne an Autos schraubt, schaut sich nach leicht zu modifizierenden Modellen um. Der Bastler greift demnach auch eher zu einem Barebone Mini PC oder Raspberry Pi.

In jedem Fall ist er also klein und handlich: Der Mini Gaming-PC lässt sich mit zur LAN-Party nehmen. Der Mini PC als Media-Player wirkt dezent auf dem Fernsehtisch oder ist sogar unsichtbar hinter dem TV versteckt. Der Mini Office-PC steht ganz unscheinbar neben dem Monitor und verrichtet still und leise seine Arbeit.

Computer müssen nicht mehr die riesigen und lauten Kästen neben unseren Schreibtischen sein. Nein, sie erobern im kleinen Format große Teile unseres Lebens und können uns vieles vereinfachen. Durch ihre Mobilität sind Mini PCs flexibel. Trotzdem sollte man sich ihrer Leistungsgrenzen bewusst sein. Ein kleiner lüfterloser NUC PC kann nicht 4K-Filmschnitt ausführen oder High-End Games wiedergeben. Ein Mini Gaming-PC kann “noch” nicht Virtual Reality Headsets betreiben.
Wer sich dieser Limitierungen bewusst ist und sich auf die Möglichkeiten der kleinen PCs einstellt, wird viel Freude an ihnen haben.

Wenn du jetzt doch nicht von Mini PCs überzeugt bist und z.B. mehr Mobilität brauchst, findest du in unseren Produktvergleichen zu LaptopUltrabook oder Convertible Notebook mit Sicherheit den perfekten mobilen PC für deine Bedürfnisse.

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