Mini PC Test 2024: Die 30 besten Mini PCs

Von Tom Beck - 08.03.2024

Die besten Mini PCs in Österreich

Zum Ratgeber unserer Fachredaktion

Beste Mini PCs (1 - 30 von 298)

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Mini PC Test & Vergleich: Unser Mini PC Kauf-Ratgeber

Tom Beck
von: Tom Beck
aktualisiert am: 08.03.2024

Mini PCs auf einen Blick - Das musst du über die kompakten Rechner wissen

Mini PCs sind kaum größer als ein Zauberwürfel, haben aber ordentlich Power.Mini PCs sind genau das, was ihr Name vermuten lässt. Sie sind überaus kompakt, haben aber alle wichtigen Bauteile eines Desktop PCs, wenn auch etwas unterdimensionierter. 

Da die Technik immer leistungsfähiger und dabei noch kleiner wird, gibt es nun schon vollwertige PCs in der Größe eines USB-Sticks und potente Gaming-Rechner, deren Gehäusegröße einem Schuhkarton gleicht. Unsere Mini PC-Kaufberatung erklärt, welche Varianten es gibt und zeigt dir die besten Modelle inklusive der Vorteile bzw. Grenzen.

  • Quadratisch & praktisch: Viele Mini PCs sind kleine, quadratische Boxen, die bequem auf jedem Schreibtisch Platz finden. Für eine kleine Büroecke im Home-Office sind sie ideal geeignet.
    Achtung: Auch wenn sie handlich sind, für das Arbeiten unterwegs, sind sie nur bedingt geeignet, da sie über keinen Akku verfügen, sondern auf ein Netzteil angewiesen sind. Zudem brauchst du für jeden Mini PC einen passenden Monitor.

  • Achte auf die Ausstattung: Vor dem Kauf solltest du dir in jedem Fall ganz genau die Ausstattung des Mini PC. Manche Mini PCs werden ohne Betriebssystem ausgeliefert. Andere verfügen nur über die absolute Grundausstattung (Mainboard und CPU) und sind ausschließlich dafür gedacht, via in Bezug auf den Speicher (RAM und SSD) aufgerüstet zu werden.

  • Nicht nur die Mac-Show: Apple hat auch bei Mini PCs seine Finger im Spiel. Der Mac Mini gehört zu den beliebtesten Modellen des Mini PC-Markts. Besonders seit Apple mit dem 2020er-Modell zum hauseigenen M1-Chip gewechselt hat, schoss die Performance noch einmal in die Höhe und wurde mit dem M2-Update 2023 nochmals gesteigert. Die Highend-Leistung lässt sich Apple aber einiges kosten, weshalb die Mac Minis eher teure Mini PCs sind.

    Apple ist aber nicht der einzige Hersteller des Mini PC-Marktes. Es gibt eine große Palette an verfügbaren Mini PCs, die mit Windows als Betriebssystem arbeiten. Häufig lassen sich diese auch leichter nach deinem eigenen Bedarf upgraden und anpassen. Für die Extraportion Basteldrang gibt es Barebone PCs oder Mini PCs zum Basteln wie den Raspberry Pi und seine Nachahmer. 

Mac Mini 2023 mit Apples M2-Chip baut den Vorsprung weiter aus

Apple wagte 2020 den Schritt zur großen Unabhängigkeit. In der Vergangenheit brachte die Zusammenarbeit mit Intel und AMD großartige Geräte auf den Markt und in die Hände vieler Apple-Fans. Dennoch wurden gerade die MacBooks immer wieder durch Intels Mitwirken unnötig ausgebremst, weil die Chips zu schnell heiß liefen, entsprechend gekühlt werden mussten und die Leistung deshalb schnell abfiel.

Das lag zwar auch an Apples flachem und edlem Design, doch MacBooks hatten teilweise das Nachsehen. Selbst wir stellten in unserem Multimedia Laptop Test fest, dass das MacBook Air unter Last schnell die Kontrolle verlor. Das passte nicht zum restlichen Gesamteindruck, der, wie auch bei den Mac Minis, eigentlich vollends überzeugt.

Bei den Anschlüssen hat Apple beim M1 Mac Mini etwas abgerüstet.Der logische Schritt: Apple entwickelt eigene Chips, die an das Hardware-Design angepasst sind und so ungeahnte Möglichkeiten für die Ingenieure und Programmierer bieten. Der M1-Chip war 2020 der Erste seiner Art und basiert auf der ARM-Architektur wie die Chipsätze in iPhones und iPads. Im MacBook Air macht er den Lüfter obsolet, im MacBook Pro ermöglicht er ungeahnte Akkulaufzeiten bei sehr zufriedenstellender Leistung. Und beim Mac mini?

Der M2 macht den Mac Mini noch (viel) besser

Der Mac mini mit M1-Chip machte Apples bewährte und beliebten Kleinrechner noch besser. Zwar ist das Gehäuse äußerlich unverändert, im Inneren steckt jedoch die große Überraschung. The Verge attestiert dem Mac mini mit M1 einen beeindruckenden Leistungssprung und nennt ihn im Test "over-performer". Auch das Update auf den M2 schraubt erneut an der Leistung und Effizienz.

Wie beim MacBook Pro wird der M2 auch hier mit einem Lüfter gekühlt und liefert so die Rechenpower, die ein deutlich stromhungriger Intel-Prozessor mit mehr Watt-Verbrauch liefert. Zudem laufen optimierte Programme deutlich flüssiger und reagieren schneller. iPhone und iPad Apps lassen sich nun nativ auf dem Chip ausführen und die Lautstärke des Systems ist von "manchmal laut" auf "quasi unhörbar" merklich verbessert worden.

In diesem Sinne ist auch der M2-Mac mini eher eine kleine Evolution statt einer Revolution, wie es neue Apples MacBooks mit dem eigenen Chipsatz sind. Das liegt vor allem daran, dass der Mac mini mit M2-Chip zwar stromsparender daherkommt, aber eben nicht auf einen Akku angewiesen ist. Für das Gebotene ist er aber eine echte Kaufempfehlung. Die Leistung kommt schließlich vereinzelt sogar an die Version mit Intel Core i9-Prozessor heran - bei deutlich weniger Stromverbrauch.

Was anfangs nur aggressives Marketing seitens Apple war, wurde mittlerweile auch mehrfach in Benchmarks bestätigt. M1 und M2-Chip sind tatsächlich ein gewaltiger Schritt nach vorn in puncto Rechenleistung. Verglichen mit dem Intel-Vorgänger, dem Mac Mini 2018 mit einem Intel Core i7 Chipsatz, arbeitet der M1 bei optimierten Anwendungen gerne einmal doppelt und der M2 fast dreimal so schnell.

Rosetta - Apples eigener Intel-Emulator

Apples eigener Chip, schön und gut, aber wie sieht es mit der Kompatibilität aus? Apps, die für Intel-Prozessoren entwickelt wurden, haben gerne einmal Probleme mit dem M1- und M2-Chip. Apple hat kurzerhand die Lösung mitgeliefert und sie heißt Rosetta.

Kurzum: Rosetta ist ein Emulator, der Apps, die auf Intel Chips angewiesen sind, die entsprechende Umgebung emuliert. Die Performance dieser Apps ist dabei selbst im emulierten Bereich hervorragend. Apple hat hier etwas geschafft, woran viele vorher gescheitert sind. Die Apps laufen mit bis zu 75 % ihrer nativen Performance, obwohl sie nicht für den M1- und M2-Chip optimiert wurden.

Die Installation von Rosetta ist ausgesprochen einfach. Sobald dein Mac Mini eine App findet, die auf Rosetta angewiesen ist, wird das Programm (nach deiner Bestätigung) installiert und läuft ab diesem Punkt einfach im Hintergrund, ohne negativ aufzufallen.

Die Front des Mac Mini blieb über die Jahre nahezu unverändert.Mac Mini mit M1 und M2 mit Abzügen in der B-Note

Ein perfektes Modell hat Apple allerdings nicht abgeliefert, denn der M1 Mac Mini bringt seine eigenen Probleme mit. Diese sind besonders bei der Konnektivität (zumindest per Kabel) und der Modifizierbarkeit des Geräts verortet. Diese haben sich beim M2-Update auch nicht verflüchtigt.

Im Vergleich mit dem Intel-Vorgänger wurden zwei USB-C-Anschlüsse eingespart. Angenehmerweise sind die beiden verbliebenen immerhin noch beide Thunderbolt-Ports (genauer genommen USB-4-Ports), die mittels Adaptern auch zu Bildanschlüssen für zusätzliche Monitore umfunktioniert werden können. Erfreulicherweise ist die 3,5 mm Klinkenbuchse ebenfalls erhalten geblieben.

Gleichwohl geht beim M1 und M2 Mac Mini schnell der Platz aus. Da der interne Festplattenspeicher mit 256 (bzw. 512) GB auch eher knapp bemessen ist, steht man, sobald man Maus, Tastatur und ein Headset angeschlossen hat, bereits vor der leidigen USB-Knappheit. Eine Dockingstation ist hier leider oftmals ein Muss.

Auch ist der M2 Mac Mini praktisch nicht aufrüstbar, du hast also keine Möglichkeit (schlicht und ergreifend, weil auf dem Mainboard die entsprechenden Schnittstellen fehlen) zusätzlichen Arbeitsspeicher oder eine weitere interne Festplatte einzubauen. Das ist auch unter dem Gesichtspunkt ärgerlich, dass im Gehäuse spielend leicht Platz dafür gewesen wäre.

Tipp: Zwar ist der Preis des M2 Mac Mini relative vergleichbar zum M1-Vorgänger, doch die Verfügbarkeit ist nicht immer gegeben. Alternativ kannst du dir den M1 Mac Mini kaufen. Der Leistungssprung ist nicht so gravierend und das Modell sonst identisch.

Mac Mini - Lohnt sich der Umstieg von älteren Modellen?

Der Mac Mini 2018 hat im Vergleich zum M1-Modell deutlich mehr Anschlüsse an der Rückseite.Der Mac Mini ist für alle interessant, die mit viel Power in die Zukunft gehen wollen. Mehrere Jahre garantierte Updates von macOS und Anschlussmöglichkeiten für bis zu zwei 4K-Monitore, schnelle SSD, der M1- bzw. M2-Prozessor und die 8 (bzw. 16) GB RAM stehen auf der Habenseite.

Damit meistert der Mac Mini auch aufwendigere Aufgaben, ohne wirklich ins Schwitzen zu kommen. Die Erweiterbarkeit via Thunderbolt 3 für eine externe und vollwertige Grafikkarte machen ihn zu einer ernst zu nehmenden Videoschnitt-Station und bis zu einem gewissen Grad auch als Gaming-Maschine interessant.

Teils technisches Know-how nötig - Aufrüsten der alten Mac Minis

Wenn dein Mac mini von 2018 noch reibungslos läuft, ist eine Neuanschaffung aber nicht unbedingt nötig. Vor allem in Anbetracht von Apples Preisgestaltung: Die kleinste Konfiguration mit 899 Euro ins Rennen zu schicken, ist schon verhältnismäßig viel. Zumal die Festplatte gar nicht und der RAM nur sehr umständlich selbst erweiterbar ist - zukunftssicher ist anders.

Wenn du nur Office-Tätigkeiten ausführst, im Internet surfst oder ihn als Media-Center nutzt, bieten die Vorgängermodelle ausreichend Leistung. Mit etwas Motivation und der richtigen Anleitung kannst du den älteren Mac Minis mit einer schnellen SSD-Festplatte recht einfach neues Leben einhauchen. Auch mehr Arbeitsspeicher macht das 2018er-Modell merklich flüssiger. Dank Thunderbolt 3-Anschluss unterstützt das alte Modell auch schon 4K-Monitore mit 60 Hz

Wenn es nicht unbedingt ein Mac sein muss, empfehlen wir dir unsere Alternativen in der Produktauswahl der anderen Mini PCs, die mit Windows 10 oder Linux laufen.

Was ist ein Mini PC?

Mini PCs zeichnen sich häufig durch ihre Aufrüstbarkeit aus.Ein Mini PC ist ein kleiner Computer, der auf die wichtigsten Komponenten reduziert wurde, aber trotzdem ein vollwertiges (und meistens vorinstalliertes) Betriebssystem wie z.B. Windows 10, Windows 11, Linux, ChromeOS oder macOS ausführen kann. Das Alleinstellungsmerkmal ist dabei die Kompaktheit. Meistens kleiner als ein Schuhkarton bieten die kleinen Computer trotzdem alle nötigen Anschlussmöglichkeiten wie USB-A, USB-C, HDMI, DisplayPort und andere. Im Notfall kann auch immer eine Dockingstation aushelfen.

Der Mini-PC wird mit einem Bildschirm, Maus und Tastatur verbunden. Sein Zuhause ist auf dem Schreibtisch oder an einem Fernseher.

Mini PCs sind (trotz ihres Namenszusatzes) durchaus leistungsstark und durch ihre vielfachen Anwendungsbereiche besonders vielfältig. Ein Mini PC am TV dient z.B. hervorragend als Mediencenter für das Wohnzimmer. Es gibt sie in verschiedenen Varianten und mit unterschiedlichen Ausstattungen. Die Auswahl reicht dabei vom kleinen Miniatur-PC in der Größe eines USB-Sticks, über den normale Office-PC, bis hin zu vollwertigen Mini-Gaming-Rechnern.

Das ist an Mini PCs so besonders

Ein Mini PC ist also kein bestimmtes Produkt, sondern vielmehr eine Kategorie, welche auf die Kompaktheit eines Computers hinweist. Deshalb ist die verbaute Hardware auf das Wesentliche reduziert. Trotzdem ist sie noch leistungsfähig genug, um ein vollwertiges Betriebssystem wie Windows 10, Windows 11, Linux oder macOS laufen zu lassen und den vorgesehenen Zweck zu erfüllen.

Aufgrund dessen gibt es viele unterschiedliche Mini Computer. Grob unterteilen lassen sie sich in: Mini PC Sticks, Mini Desktop PC und Mini Gaming-PC. Dabei sind die Mini PCs sogar modifizierbar. Arbeitsspeicher und Festplatte lassen sich oft tauschen. Barebone-Varianten werden gezielt als “Gerippe” angeboten und ohne Betriebssystem ausgeliefert. Der/die Käufer:in kann dann die fehlenden Komponenten nach seinem Gusto hinzufügen.

Die Einrichtung deines Mini PC ist durch Standards wie USB, HDMI und Wifi sehr einfach und intuitiv.
Die Kaufentscheidung ist dabei direkt von dem Nutzerverhalten abhängig. Vorher sollte deshalb gut überlegt werden, für welchen Einsatz der Mini PC gedacht ist. Ein simpler Mediaplayer im Wohnzimmer braucht z.B. keine Gaming-Fähigkeit.

Diese Arten von Mini PCs gibt es

Der Überbegriff Mini PC bringt eine Fülle an verschiedener Versionen der kleinen PCs mit sich. Mit folgender Tabelle kannst dir einen Überblick verschaffen:

Mini PC-Typ Leistung Besonderheiten Preis
Mini PC zum Basteln ausreichend
  • Synonyme sind Produkte wie Raspberry Pi oder Arduino
  • Einplatinen-Computer mit vielen Schnittstellen
  • extrem vielseitig verwendbar (Bastelprojekte, Automatisierung oder exotische Betriebssysteme)
  • Chip basiert auf ARM-Architektur
  • fester Arbeitsspeicher
  • Festplattenspeicher nur durch SD-Kartenslot
preiswert (100 bis 200 Euro)
Mini PC-Stick ausreichend
  • kleiner TV-Stick mit HDMI-Anschluss und USB-Ports
  • trotzdem ein vollwertiger PC mit Windows oder Linux
  • begrenzte, aber ausreichende Leistung durch lüfterlose, energieeffiziente Chips
preiswert (100 bis 200 Euro)
Mini Desktop PC ausreichend bis sehr gut
  • normaler Desktop PC im Kleinformat
  • Leistung und Hardware auf Laptop-Niveau
  • trotz kleinem Format viele Anschlüsse
  • große Vielfalt bei Größe, Leistungsfähigkeit, Ausstattung, Betriebssystem und dementsprechend auch beim Preis
  • der Speicher ist in der Regel wie bei einem Barbone Mini PC aufrüstbar
  • ACHTUNG: Werden oft mit veralteter Hardware verkauft (Dual-Core-Prozessoren, geringe Grafikleistung, alte Bild- und USB-Anschlüsse oder keine Windows 11-Kompatibilität)
preiswert bis teuer (200 bis 1500 Euro, je nach Ausstattung und Marke)
Barebone Mini PC ausreichend bis sehr gut
  • normaler Desktop PC im Kleinformat
  • Chip ist fast immer vorinstalliert, kann aber in der Regel auch gewechselt werden (Voraussetzung: passende Prozessorsockel von AMD oder Intel)
  • Arbeitsspeicher und Festplatten müssen separat erworben und eingebaut werden
  • ohne vorinstallierten Betriebssystem
preiswert bis teuer (200 bis 1500  Euro, je nach Chip-Leistung und Marke)
Mini Gaming PC sehr gut bis enorm
  • vollwertiger kleiner Gaming PC
  • nur geringfügig weniger Gaming-Leistung im Vergleich zu Gaming Desktop PCs durch die erschwerte Kühlung der Komponenten im kleinen Gehäuse
  • oft voll aufrüstbar, wenn die Komponenten die passenden Maße haben und nicht fest verlötet sind
teuer (500 bis 2.000 Euro)

Mini PC als Kategorie - Eine große Kleinigkeit

Wie bei allen technischen Geräten, ist es auch beim Kauf eines Mini PCs wichtig, sich vorher mit den technischen Daten auseinanderzusetzen. Die Angaben auf dem Datenblatt bestimmen dann die Nutzungsmöglichkeiten und bewahren dich vor einem Fehlkauf.

Wichtig: "Mini PC" ist lediglich ein Sammelbegriff für kleine Computer, die sich an einen Bildschirm anschließen lassen. Dementsprechend breit gefächert ist auch die Produktauswahl. Davon ausgehend solltest du dir unbedingt vorher genau überlegen, was du mit dem kleinen Computer vorhast. Wird der Mini PC nur als Office-PC im Arbeitszimmer gebraucht? Dient der Mini PC als umfangreicher Media-Player fürs Wohnzimmer? Soll er die neusten Games flüssig und grafisch ansprechend darstellen können?

Um dir einen besseren Überblick zu verschaffen, haben wir in unserem Mini PC-Vergleich die wichtigsten Größen und Formen von Mini PCs zusammengestellt und erläutern ihre Vor- und Nachteile.

Mini PC-Stick - Ansteckbar via HDMI

Kennst du TV-Sticks wie den Google Chromecast oder den Fire TV-Stick von Amazon? Genau nach diesem Prinzip funktioniert ein Mini PC-Stick. Er wird via HDMI an einen kompatiblen Bildschirm angeschlossen und bekommt Strom von einem USB-Anschluss, den du z.B. am TV oder Monitor findest.

Ebenfalls via USB lassen sich die Eingabegeräte anschließen. Mit Maus und Tastatur entsteht so ein vollwertiger Rechner, der aufgrund seiner Größe zwar nicht so schnell wie seine großen Brüder ist, aber alle notwendigen Basisfunktionen ausführen kann. Kopfhörerausgang, Bluetooth, WLAN und Micro-SD-Kartenslot, zum Erweitern des oftmals etwas kleinen internen Speichers, runden die Konnektivität ab.

Mini PC-Sticks sind kaum größer als ein USB-StickAuf dem Mini PC-Stick läuft Windows 10. Begleitet von 1 bis 2 Gigabyte Arbeitsspeicher und einem Notebook-Prozessor besitzt er genügend Rechenleistung, um mit vielen Aufgaben fertig zu werden. Du kannst Dokumente verfassen, im Internet surfen und Videos abspielen. Die im Prozessor integrierte Grafikkarte, Intel HD Grafik, erlaubt sogar das Spielen von hardwareseitig weniger anspruchsvollen Games.

Gerät der kleine Helfer mal ins Schwitzen, hörst du ihn trotzdem fast nie. Lüfterlos sind jedoch nicht alle. Der populärste Mini PC-Stick von Intel, der “Intel Compute Stick”, benötigt einen Lüfter. Trotzdem sind fast alle Vertreter aus der Mini PC-Kategorie flüsterleise, da die passiven Kühlmöglichkeiten immer besser und ausgefuchster werden.

Folgende Vor- und Nachteile verbinden die meisten Mini PCs:

  • Mobilität und Flexibilität. Wer z.B. eine Präsentation halten muss oder mal schnell der Verwandtschaft ein paar Fotos oder Videos zeigen möchte, nimmt den kleinen PC einfach in der Hosentasche mit ins Büro oder zur Oma. Selbst Spiele lassen sich darauf spielen - die Einstellungen der Leistung entsprechend angepasst.
  • Die Kosten sind gering. Sehr interessant sind die Mini PC-Sticks deswegen auch für Kinder oder Schüler:innen sowie Studierende. Aufgrund der geringen Kosten von weniger als 150 Euro ist der Einstieg in die Computerwelt, und damit auch der Zugang zu unendlich viel Wissen, einem Arbeitswerkzeug und Programmiermöglichkeit absolut erschwinglich.
  • Durch die kinderleichte Installation via HDMI und USB gibt es hier wenige Hürden.
  • Das Mitführen der benötigten Peripherie von Maus und Tastatur ist umständlich.

Mini Desktop-PC oder Mini Office-PC

Von den angesprochenen Kühlmöglichkeiten profitieren auch die Mini Desktop-PCs. Immer bessere passive Kühlungen finden ihren Weg auf den Markt und sorgen für lautloses Arbeiten. Mini Desktop-PCs werden oft kurz als Mini PC bezeichnet. Flache, elegante und kleine PCs, die sich gut auf dem Schreib- oder Fernsehtisch machen, ein vollwertiges Betriebssystem installiert haben und mit Programmen wie Office 365 arbeiten können. Doch auch hier ergibt sich die Problematik der Ausstattung. Nur das Design bzw. die Größe ist gleichbleibend. Die restliche Hardware ist anpassbar. Die berühmtesten Vertreter ihrer Art sind der Apple Mac mini und der Intel NUC.

Vor allem letzterer ist sehr populär und mittlerweile eine Art Synonym. Wenn also von einem “NUC PC” die Rede ist, ist damit eine Mini PC gemeint. Mini PCs anderer Hersteller wie Lenovo oder HP sind allerdings ebenso hervorragend designte Alternativen. Die Lenovo ThinkCentres oder HPs EliteDesks erinnern optisch eher an Netzwerk Switches.

Ausstattung von Mini Desktop-PCs - ausreichende Mittelklasse

Mit AMDs Ryzen-Generation an Prozessoren bzw. Chipsätzen, die auch gleich die passende Grafikeinheit beherbergen, wurde auch der Markt der kleinen Rechner ordentlich durcheinandergewirbelt. Mini PCs mit Ryzen Chipsatz sind leistungsstarke und dabei auch noch preislich attraktive Rechner. Fast alle Ryzen-Prozessoren kommen als Vierkern-Prozessor daher. Bei gut gekühltem Gehäuse sind sogar Sechskern- und Achtkern-Versionen verbaut. Die Taktraten sind mit teilweise weit über 3 Gigahertz vergleichsweise hoch. Bei Laptops sind diese Gigahertz-Prozessoren eher ein Nachteil, da sie die Akkulaufzeit beeinträchtigen. Da die Minirechner jedoch an der Steckdose hängen, können hier die vollen Leistungsreserven ausgenutzt werden.

Einer der größten Pluspunkte ist aber die Vega-Grafikeinheit, die auf AMDs Know-how aus der Grafikkarten-Sparte AMD Radeon setzt. Das hat zur Folge, dass kompakte Mini PCs bei vielen Tests von Leistung und Grafik sehr gut abschneiden.

Welche Vorteile habe ich durch die AMD Ryzen-Generation?

  • Reibungsloses Arbeiten am PC in hoher Auflösung
  • Überzeugende Gaming-Performance bei älteren Spielen und Indie-Games
  • Preislich günstiger als vergleichbare Modelle mit Intel-Hardware

In der Regel wird bei den Minirechnern stromsparende Hardware aus der Mittelklasse verbaut. D.h. Intels Atom, Celeron, i3 und i5 Chips kommen oft als Dualcore-Version und mit ihrem internen Grafikchip zum Einsatz. Die Taktfrequenzen sind dabei relativ niedrig im Bereich von 1,0 - 1,7 Gigahertz angesiedelt, doch können bei Bedarf hochgeschraubt werden und die 2,0 Gigahertz Grenze überschreiten. 

Ihnen zur Seite stehen 2, 4 oder 8 Gigabyte RAM (Arbeitsspeicher) und etwas größere Festplatten. Bei letzteren macht auch die Verwendung einer schnellen SSD (Solid State Drive) Sinn, da sie die Geschwindigkeit durch schnelle Schreibprozesse auf die Platte erhöht. Ein Mini PC mit SSD ist allerdings etwas teurer und bietet im Vergleich zu normalen Festplatten (HDD) auch weniger Speicherkapazität. Dennoch solltest du unbedingt zur schnelleren Variante greifen. Vor allem, wenn du deinen Mini PC des Öfteren mal transportierst - SSDs arbeiten nicht mechanisch und sind deshalb nicht so anfällig gegenüber Stößen und Erschütterungen.

Durch ihr etwas größeres Gehäuse bieten die Mini Desktop-PCs mehr USB-Anschlüsse als die Mini PC-Sticks. Hier werden in der Regel mehr als zwei verbaut. Achte darauf, dass mindestens ein USB 3.0-Anschluss verbaut ist. Damit ersparst du dir Wartezeit, denn USB 3.0 hat eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit von Daten auf und von Speichermedien wie Festplatten oder USB-Sticks. USB 3.0 erkennst du an der blauen Färbung der Innenseite des Anschlusses. Im Idealfall hat dein Mini PC sogar schon einen USB-C-Anschluss. Dieser wird meistens mit dem neuen USB 3.1 gepaart, ist noch mal schneller und kann auch zur Highspeed-Datenübertragung für andere Geräte wie z.B. externe Grafikkarten und Festplatten dienen. Dafür ist die Thunderbolt 3-Funktion notwendig, die du anhand des kleinen Blitz-Symbols neben dem Anschluss auf dem Gehäuse des kleinen Rechners erkennst.

Barebone Mini PC - Modifizieren erwünscht

Barebone PCs sind absichtlich wenig ausgestattet, können dafür nach Belieben aufgerüstet werden.Viele dieser Mini PCs lassen sich zudem noch eingeschränkt modifizieren - insbesondere der Speicher. Der RAM lässt sich erweitern oder die Festplatte vergrößern bzw. tauschen. Falls du also keine normale Festplatte verbaut haben und diese gegen eine SSD tauschen möchtest, ermöglichen dir manche Hersteller dies zu tun. Das Prozedere ist fast dasselbe wie bei normalen Computern und unterscheidet sich lediglich in der kompakten Bauweise. Alles ist enger beieinander und deshalb leichter zu beschädigen. Deshalb beim Umbau aufpassen.

Viele erweiterbare Mini PCs kommen als Barebone-Variante. Dies bedeutet, dass weder RAM noch eine Festplatte verbaut sind. Zudem musst du dir Windows 10, Windows 11, ChromeOS Flex oder Linux selbst installieren. Arbeitsspeicher und Speicherplatz sind im Einkauf deutlich günstiger und meist qualitativ besser, als bereits verbaute Komponenten. Daher lohnt sich oftmals die "nackte Variante" - vorausgesetzt du hast das nötige Know-how zum Einbauen der fehlenden Komponenten.

Manche Modelle haben sogar nur den CPU-Sockel für eine bestimmte Prozessor-Reihe von AMD oder Intel an Bord, aber keinen Prozessor. Diesen musst du dir dann separat kaufen, was insgesamt auch noch mal Kosten sparen kann oder eben für mehr Leistung sorgt.

Achtung: Es gibt mehrere unterschiedliche Steckplätze für Festplatten. Ein normales 2,5 Zoll, das M.2-Format und Mini PCI Express. Je nachdem, welcher sich in deinem Mini PC befindet, musst du auch den entsprechenden SSD-Formfaktor für deinen Speicher berücksichtigen.

Mini PCs zum Basteln - Die Bastelbeere Raspberry Pi

Auf einem ganz anderen Level bewegen sich sogenannte Bastel PCs. Das sind Mini PCs, die nur ein Einplatinen PC sind und durch ihren quelloffenen Ansatz für allerlei Bastelprojekte, Automatisierungsprozesse oder sogar als richtige PCs verwenden lassen. Die bekanntesten Vertreter sind der Raspberry Pi und der Arduino.

Der Bastler-PC Raspberry Pi (Engl. Wortspiel aus: Himbeerkuchen (Raspberry Pie) und der mathematischen Konstante Pi) schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Günstig, variabel und mit kontinuierlichen Verbesserungen der Hardware bei neuen Modellen - vor allem der Raspberry Pi, aber auch seine Nachahmer Adruino, Banana Pi und Orange Pi haben eine sehr große Fan-Gemeinde, die viele Anleitungen, Tipps und Tricks veröffentlicht.

Der Raspberry Pi ist ein ganz besonderer Mini PC.Die Grundidee ist dabei relativ simpel: Auf einer Computer-Platine sind die wichtigsten Komponenten eines Computers installiert. Die Hauptplatine ist gleich der ganze Minirechner. USB-Anschlüsse, HDMI-Ausgang, Bluetooth, Prozessor mit Arbeitsspeicher und Grafikeinheit sowie einen SD-Karten-Slot, um darauf eines der vielen Betriebssysteme zu installieren. Diese basieren auf Linux und konzentrieren sich auf die Grundfunktionen des Einsatzzwecks. Wer z.B. einen Mediaplayer benötigt, installiert sich “Kodi” und kann so anstandslos Filme aus dem eigenen Netzwerk streamen oder Speichermedien anschließen. Zusätzlich erkennt Kodi die Filmnamen und bezieht automatisch Informationen wie Schauspieler, Cover, Laufzeit, Bewertungen und Zusammenfassungen aus dem Internet und legt eine Bibliothek an.

Die Anwendungszwecke der kleinen Mini Bastler PCs beschränken sich jedoch nicht nur darauf. Vollwertige Linux-Systeme laufen ebenso darauf. Zudem gibt es mittlerweile spezielle angepasste Android-Versionen und immer mehr Vernetzungsmöglichkeiten für das Internet der Dinge.

Wir empfehlen an dieser Stelle die neuste und rechenstärkste Version - den Raspberry Pi 4 in der Variante mit 4 GB RAM:

Mini PCs mit Android?

Apropos Android. In unserem Mini PC-Vergleich stellte sich heraus, dass es auch einige Geräte mit Android und sogar mit Android und Windows gleichzeitig gibt. Der vom Smartphone bekannte Google Play Store bietet viele Apps und Möglichkeiten. Allerdings sind viele Apps nicht für den Fernseher optimiert und mit Fernbedienung oder Maus umständlich zu steuern. Android TV, die angepasste Version von Googles mobilem Betriebssystem, findet man fast auf keinem der Mini PCs. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es sehr wahrscheinlich kein Update seitens des Herstellers geben wird. Weder werden wichtige Sicherheitslücken geschlossen, die Performance verbessert, noch die Funktionen erweitert.

Googles Antwort ist Chrome OS, welches auf Googles bekannten Browser basiert und auch schon in vielen Laptops zum Einsatz kommt. Chrome OS läuft stabil, sicher und sehr ressourcenschonend, ist allerdings auf die Anbindung ans Internet ausgelegt und nutzt natürlich primär Apps von Google.

Aufgrund dessen ist es ratsam, sich auf einen kleinen Rechner mit Windows 10, Linux bzw. Debian/GNU oder Chrome OS als Betriebssystem zu konzentrieren. Android ist nur in Form von Android TV als Betriebssystem für die einfache Medienwiedergabe bedingt zu empfehlen. Dieses läuft wesentlich besser und stabiler auf Streaming-Boxen. Alle Infos inklusive konkreter Produktempfehlungen über die kleinen TV-Boxen, mit denen du Netflix, Amazon Video, YouTube und Co. auf deinen heimischen Fernseher zauberst, findest du auf unserer Seite zu Streaming-Boxen.

Eine unserer Empfehlungen ist dort die Nvidia Shield, die ein etwas teureres, aber umso überzeugenderes Gesamtpaket liefert. Die Streaming-Box der ideale Begleiter für den Fernseher. Sie lässt sich flüssig bedienen, bekommt garantierte Updates und streamt bei Bedarf sogar Videospiele über das interne Netzwerk oder über die Services wie GeForce Now, Google Stadia oder Microsoft xCloud.

Mini Desktop-PC - überall einsetzbar

Halten wir also fest:

  • Vorteilhaft bei einem Mini Desktop-PC ist sein dezentes Design und der eingesparte Platz. Ähnlich wie bei einem All-in-One PC hast du keinen großen Kasten neben bzw. unter deinem Schreibtisch stehen und dauerhaft leichten Zugang zu den Anschlüssen am Gerät. Viele Mini PCs haben sogar eine sogenannte VESA-Halterung mit im Lieferumfang, welche die Anbringung an die Rückseite des Monitors oder Fernsehers ermöglicht und damit teilweise an einen All in One-PC erinnert.

  • Hinzu kommt die meist lüfterlose Bauweise. Wenn du dir der Leistungsgrenzen bewusst bist, bekommst du einen brauchbaren Mini Desktop-PC, der als Office-Rechner vollkommen ausreichend ist. Technisch versierte Nutzer:innen kaufen sich die Barebone-Variante, gestalten Hard- und Software nach ihren Wünschen/Anforderungen und sparen dabei noch Geld.

  • Dabei gilt: Je mehr Geld du investierst, umso stärker ist die Hardware und die Rechenleistung deines Mini PCs. Damit schafft der kleine PC anspruchsvollere Aufgaben, wie komplexe Excel-Formeln, Filmschnitt oder sogar Games.

Willst du häufiger und auch aktuellere Spiele spielen und nicht auf die Vorzüge der Mini PCs verzichten, dann empfiehlt sich vielleicht ein auf Gaming optimierter Mini PC.

Mini Gaming-PC - Tragbare Spiele-Power

Gaming Mini PCs haben erstaunlich viel Grafikleistung und können auch AAA-Titel flüssig darstellen.Auf die Spitze treiben es Mini Gaming-PCs. Das “Mini” gilt hierbei lediglich für das Mini-ITX Gehäuse, welches wiederum für die entsprechend kleineren Mainboards (Hauptplatinen) gemacht ist. Ansonsten stehen sie in Sachen Hardware ihren großen Verwandten fast in nichts nach. Mini Gaming-PCs haben der Preisklasse angepasste Komponenten verbaut.

Für wenige hundert Euro bekommst du bereits gehobene Notebook Hardware, welche sicherlich nicht die allerneuesten Spiele in überragender Grafikpracht darstellen kann, sie aber bei etwas niedrigeren Einstellungen problemlos flüssig zum Laufen bringt. Die m- und mx-Modelle von dem Grafikarten-Hersteller Nvidia und deren Pendants von AMD, welche primär in Notebooks verbaut werden, kommen hier besonders häufig zum Einsatz. Relativ zur benötigten Kühlung und Stromverbrauch sind sie überaus leistungsstark. Die besagte Kühlung ist auch der ausschlaggebende Punkt. Durch die kleine Bauweise müssen die Mini Gaming-PCs clever konstruiert werden, wenn eine vollwertige GPU darin Platz finden und überhitzungsfrei funktionieren soll. Der Preis steigt dafür allerdings stark an - Kompaktheit bei erhöhter Portabilität kostet Geld.

Wenn du nach einem kleinen Gaming-PC Ausschau hältst, rechne also damit, etwas mehr bezahlen zu müssen. Außerdem solltest du darauf achten, dass eine Grafikkarte mit an Bord ist, da es auch Versionen ohne gibt. Die GPU ist oftmals nicht nachrüstbar.

  • Von großem Vorteil des Mini-PCs ist die pure Leistung in einem relativ kleinen Gehäuse. Wer einmal einen herkömmlichen Tower-PC zu einer LAN-Party oder zu Freunden schleppen musste, wird dies zu schätzen wissen.
  • Nachteilig ist dagegen die Lüftung und die damit verbundene Lautstärke. Eine Grafikkarte braucht viel Kühlung. Vor allem unter Volllast bei grafisch anspruchsvollen Spielen drehen die Ventilatoren am Mini-PC auf.

Wer sich dessen bewusst ist, kann dank guter Kopfhörer auch damit leben. Wenn dich auch der höhere Preis nicht abschreckt, bekommst du für dein Geld einen kleinen aber feinen portablen Gaming-PC in der Größe einer Spielekonsole.

Unsere Empfehlung: Die Zotac Magnus One ZBOX - Der kleine Gaming-PC bietet dank eingebauter NVIDIA GeForce RTX 3070 ordentlich Grafikleistung. Gepaart mit dem Intel Core i7-10700-Prozessor kannst du die meisten Spiele in ansprechender Qualität spielen. Lüftung, Anschlüsse und Verarbeitungsqualität befinden sich auf dem von Zotac gewohnt hohen Niveau.

Fazit zu Mini PCs - Für jeden was dabei

Egal für welche Mini PC Kategorie du dich entscheidest, versuche dir vorher klarzumachen, für was der Mini PC benötigt wird und was er können soll.

Vergleichbar ist dieser Entscheidungsprozess mit einem Autokauf: Wer drei Kinder hat, diese ständig herumfahren und daher auf den Spritverbrauch achten muss, kauft sich sicherlich keinen Sportwagen. Ebenso kaufst du dir keinen Mini Gaming-PC, der viel Strom benötigt, wenn du eigentlich eine stromsparende Variante mit großer Festplatte für dein Büro brauchst.

Bei den Anschlüssen herrscht bunte Vielfalt. Alle möglichen Arten an Bildanschlüssen, USB und mehr sind keine Seltenheit bei Mini PCs.Und wer gerne an Autos schraubt, schaut sich nach leicht zu modifizierenden Modellen um. Der/die Bastler:in greift demnach auch eher zu einem Barebone Mini PC oder Raspberry Pi.

In jedem Fall ist er klein und handlich: Der Mini Gaming-PC lässt sich mit zur LAN-Party nehmen. Der Mini PC als Media-Player wirkt dezent auf dem Fernsehtisch oder ist sogar unsichtbar hinter dem TV versteckt. Der Mini Office-PC steht ganz unscheinbar neben dem Monitor und verrichtet still und leise seine Arbeit.

Computer müssen nicht mehr die riesigen und lauten Kästen neben unseren Schreibtischen sein. Nein, sie erobern im kleinen Format große Teile unseres Lebens und können uns vieles vereinfachen. Durch ihre Mobilität sind Mini PCs flexibel. Trotzdem sollte man sich ihrer Leistungsgrenzen bewusst sein. Ein kleiner lüfterloser NUC PC kann nicht 4K-Filmschnitt ausführen oder High End Games wiedergeben. Ein Mini Gaming-PC kann ebenso noch nicht VR-Headsets betreiben.

Wer sich dieser Limitierungen bewusst ist und sich auf die Möglichkeiten der kleinen Rechner einstellt, wird viel Freude an den Mini PCs haben.

Wenn du jetzt doch nicht von Mini PCs überzeugt bist und z.B. mehr Mobilität brauchst, findest du in unseren Produktvergleichen zu Laptop, Ultrabook oder Convertible Notebook mit Sicherheit den perfekten mobilen PC für deine Bedürfnisse.

Mini PCs im Test - Oft nicht berücksichtigt

Mini PCs sind eine kleine Unterkategorie von Desktop PCs, die von Testmagazinen und bekannten Testportalen nur selten oder gar nicht berücksichtigt wird. So gibt es z.B. keinen Min PC Stiftung Warentest Test, obwohl sich deutschlands bekannteste Stiftung fleißig mit allerlei Technik und vor allem Laptops beschäftigt.

Bei großen Testportalen wie Computerbild, Chip, Techstage und Co. gibt es nur vereinzelte Tests zu Mini PCs. Extrem populäre Vertreter wieder Raspberry Pi in all seinen Varianten oder die Mac Mini-Produktreihe schaffen es natürlich in die Testlabore, diese bilden aber leider die Ausnahme.

Warum werden Mini PCs nicht so oft getestet?

Mini PCs sind eine eher kleine Kategorie, die von einer ganz speziellen Zielgruppe gekauft wird. Im Office-Bereich dienen sie als Client-Rechner, die von einem zentralen System gesteuert werden. Die Hardware wird dann aber über B2B-Verträge erworben. Die ausgemusteerten Mini PCs, die als Client-Rechner fungierten, findest du dann als generalüberholte Produkte Internet. Leider ist die Hardware dann schon veraltet und die Produkte sind kaum noch zu empfehlen.

Eigenständige Mini PCs als Desktop-Ersatz bilden eher die Ausnahme. Hier ziehen die Käufer und Käuferinnen eher einen Laptop vor, der dank Akku, Display und eingebauter Tastatur deutlich mehr Flexibilität und Freiheit bietet. Wenn dann auch noch der Preis günstiger als bei einem Mini PC ist, fällt die Auswahl zugunsten der mobilen Notebooks.

Viele Mini PCs sind dabei sogar häufig leistungsstärker als ein vergleichbarer Laptop, doch die Mehrheit der Nutzer:innen braucht diese im Alltag schlichtweg nicht. Einfache Office-Tätigkeiten, Surfen im Internet oder technisch anspruchslose Spiele laufen auch auf günstiger Hardware.

Unter Strich ergibt das eine geringe Menge an Mini PC-Tests. Die Mini PCs, die dann getestet werden, sind entweder populäre Geräte wie Apple Mac Mini, Raspberry Pi oder eher unbekanntere Modelle von Markenherstellern.
Stark gefragte Geräte wie z.B. die Mini PCs des Herstellers Minis Forum werden deswegen leider nicht getestet.

Am Ende bleiben nur die wenigen Tests und ein Fokus auf Kundenmeinungen sowie die Einschätzungen und Empfehlung von Experten. Wir haben zum Thema Mini PCs recherchiert. In unserer Bestenliste findest du eine Auswahl an guten und empfehlenswerten Mini PCs, die wir für dich zusammengestellt haben. Mit unseren Filtern kannst du weitere gute Mini PCs finden, die genau deinen Wünschen entsprechen, wenn in unserer Bestenliste nichts für dich dabei ist.

Mini PCs - Häufige Fragen (FAQ)

Welches ist der beste Mini-PC?

Rein von der Leistung her kommen nur wenige Mini PCs an den Mac Minis von Apple vorbei. Geht es dagegen um Gaming-Power und Flexibilität, wird die Auswahl deutlich größer. Ganze vorn dabei sind dann Mini PCs mit einer dedizierte Grafikkarte wie z.B. die ZBOX von Zotac. Das treibt aber auch den Preis stark nach oben.

Letztlich muss sich dein neuer Mini PC nach deinen Ansprüchen richten. Mit im Prozessor integrierten Grafikchips kann man heutzutage auch schon einen Großteil moderner 3D-Spiele spielen. Insbesondere AMDs Ryzen-Prozessoren mit der integrierten Vega-Grafikeinheit sind fähige kleine PCs fürs Gaming. Auch Intel holt im Hinblick auf die Grafik-Performance mächtig auf.

Auf unserer Seite zu Mini PCs findest du eine Bestenliste mit aktuellen Empfehlungen aus der Welt der Mini PCs und etliche Filter, um dir dein Wunschprodukt zusammenzuklicken.

Was bringen Mini-PCs?

Mini PCs sind kleine und oftmals sogar relativ leistungsfähige, gleichzeitig stromsparende, kleine Computer, die wenig Platz auf deinem Schreibtisch, in deinem Wohnzimmer oder in deinem Schlafzimmer einnehmen. Im Unterschied zu Streaming-Boxen sind sie vollwertige PCs und stehen All-in-One PCs, Laptops oder Desktop-PCs in ihrer Funktionalität in nichts nach.

Das macht sie extrem flexibel. Du kannst sie als festen Office-Rechner mit einem Monitor nutzen, sie als eigene datenschutzsichere Cloud, also als NAS-Server, einrichten oder sie als mächtiges Mediencenter an deinen Fernseher anschließen.

Mini PCs mit einem guten und modernen Prozessor und erst recht mit einer dedizierten Grafikkarte eignen sich sogar als verkappte Spielekonsolen.

In unserer Bestenliste zu Mini PCs findest du den richtigen kleinen Computer, der zu deinem Verwendungszweck passt.

Was ist besser, ein Mini-PC oder ein normaler Desktop PC?

In Bezug auf die Leistung wird ein vergleichbar ausgestatteter Mini PC immer teurer und wahrscheinlich auch nicht ganz so leistungsstark sein. Das liegt an dem kleinen Gehäuse und der dadurch beeinträchtigten Kühlung der Hardware.

Die Ausnahme bilden nur die Mac Mini mit M-Chips von Apple, aufgrund Kombination aus individuelle Chip-Designs, Software-Optimierung und technologischen Fortschritt von etwa zwei Jahren.

Im Gegenzug sind Mini PCs meistens auf einen stromsparenden Betrieb ausgelegt und effizienter als vergleichbare Desktop PCs.

Ein Mini PC ist immer dann besser, wenn du nicht so viel Platz hast und dabei auch noch Strom sparen möchtest. Einschränkungen gibt es bei der Aufrüstbarkeit, die sich in der Regel nur auf RAM-Speicher und Festplatte reduziert und bei der Performance durch den kleinen Formfakor.

Wie lange hält ein Mini-PC?

Mini PCs halten genauso lange wie Laptops und viele Desktop-PC. Die verbauten Komponenten werden durch das kleinere Gehäuse im Vergleich zu einem großen Desktop PCs zwar etwas mehr in Anspruch genommen und laufen etwas heißer, doch das hat heutzutage nur eine geringen Auswirkung auf die Haltbarkeit der Materialien.

In Bezug auf die Aktualität der verbauten Hardware gibt es aufgrund der hohen Softwarekompatibilität kaum eine verringerte Haltbarkeit. Windows 10 läuft z.B. auf fast allen Geräten der letzten 20 Jahren. Im Notfall lässt sich Linux installieren. Einzig für Windows 11 verlangt Microsoft vergleichsweise aktuelle Chips, die mit aktuellen Sicherheitsstandard TMP und Secure Boot kompatibel sind.

In unserer Mini PCs-Bestenliste kannst du dir deinen Mini PC mit aktueller Hardware und deinem gewünschten Betriebssystem ganz einfach über unsere Filter auswählen.

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