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Quadrocopter Kaufberater

Quadrocopter - kleine Flieger mit Bildfunktion

Zunächst zur Begrifflichkeit: Quadrocopter, Quadcopter, Drones oder Drohnen meinen im Allgemeinen Kleinfluggeräte, die sich durch eine Fernbedienung oder App übers Handy oder Tablet lenken lassen. Sie zeichnen sich durch die 4 nach unten gerichteten Rotoren aus. Damit unterscheiden sie sich maßgeblich vom Hubschrauber. Es gibt aber auch Geräte mit mehr oder weniger Rotoren, Hexacopter oder Octocopter aber auch Tricopter - zusammengefasst Multicopter. Das Besondere an diesen kleinen Kunstfliegern ist, dass sie durch unterschiedliche Ansteuerung der einzelnen Rotoren oder Propeller schnelle Kurven, Loopings, Überschläge und andere Flugmanöver integrieren. Es gibt große Unterschiede unter den Quadrocoptern, je nach dem für welchen Zweck du ihn einsetzen möchtest und welche Funktionen das Gerät erfüllen soll, musst du vor dem Kauf gewisse Faktoren beachten. Lasse dich kurz beraten, welcher der perfekte Quadrocopter für dich ist!

In diesem Kaufratgeber kann sich aus Platzgründen nicht ausschweifend auf die Profi-Geräte  bezogen werden. Diese Geräte liegen häufig in einer sehr hohen Preisklasse. Wir wollen hier die besten Modelle vorstellen, die man sich auch als Normalverdiener zum Zeitvertreib leisten kann. Auch sollen die Geräte von Anfängern und Kindern bedient werden können, um den Spaß zu maximieren.

Wer hat den Quadrocopter erfunden?

Im Prinzip wurde die Drohne die Vorgängerin des Helikopters. Die Idee, ein Objekt mit nur einem Propeller fliegen lassen zu können, war 1922 noch nicht vorstellbar. Darum setzte der französische Luftfahrtpionier Étienne Oehmichen ein bei der ersten Drohne Oehmichen No. 2 auf 4 elastische Rotoren. So war der Senkrechtstarter geboren. Mit neuen Techniken verschwand der Quadrocopter zunächst von der Bildfläche und wurde erst in den 1950ern wieder gebaut.

Die besten Quadrocopter im Vergleich 2017

1.
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2.
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3.
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4.
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Bewertung
1,6
gut
04/2017
Kunden­bewertung
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08/2017
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Was solltest du beim Kauf einer Drohne beachten?

Kamera oder nicht? Zu Beginn solltest du dir überlegen, ob du einen Quadrocopter kaufen willst, der mit einer Kamera ausgestattet ist. Die verschiedenen Drohnen, können entweder fotografieren oder Videos aufnehmen oder beides, teilweise in HD-Qualität. Überlege, wo du das Gerät einsetzen möchtest. Für einen Outdoor-Flug in einem stark bewaldeten Gebiet oder anderen Hindernissen lohnt es sich ein Modell mit FPV-Steuerung zu kaufen (“First Person View”) – Dabei überträgt der Quadrocopter das Video in Echtzeit auf das Smartphone oder die Fernbedienung, sodass du Hindernissen ausweichen kannst. Bei schnellen Manövern kann das Bild jedoch verwackeln und muss von einer entsprechenden Software oder Stabilisatoren korrigiert werden. Andere Kameras nehmen Videos auf, die du dir hinterher auf deinem Laptop ansehen kannst. Einen Quadrocopter, der keine Kamera vorgesehen hat mit einer solchen auszustatten, ist grundsätzlich nicht zu empfehlen, da die Copter so konzipiert sind nicht mehr als das eigene Gewicht zu tragen. Jedoch eine Kamera abzumontieren, kann die Flugerfahrung grundlegend verbessern. Beachte dabei jedoch, dass du die Garantie verlieren kannst! Möchtest du nur in der Wohnung mit dem Gerät spielen, empfehlen wir dir dich über Mini-Qaudrocopter zu informieren, welche leichter und günstiger sind.

Zubehör

Es ist wichtig zu wissen, bevor du ein Flugmodell mit Fernsteuerung kaufst, welches Zubehör du gegebenenfalls gleich mitkaufen solltest. Da Einzelteile bei hochfrequentierter Nutzung natürlich mal verloren gehen, soll hier ein kurzer Überblick, welches Zubehör du brauchen könntest:

  • Landegestell zum Schutz der Kamera? Häufig haben Quadcopter ein Gestell montiert, um die Kamera oder auch die Propeller zu schützen.
  • Akkus: Quadrocopter haben allgemein einen hohen Stromverbrauch und eine kurze Akkulaufzeit. Es empfiehlt sich also mehrere Ersatzakkus zu kaufen, um den Spaß zu verlängern. Grundsätzlich können die Copter zwischen 4 und 11 Minuten in der Luft bleiben, je höher die Qualität und damit der Preis, desto länger dauert für gewöhnlich der Spaß. Ersatzakkus findest du bei Zubehör für die Drohnen, zu empfehlen sind hier LiPo Akkus, welche aufgrund des geringen Gewichts sind und ihrer hoher Kapazität (in mAh angegeben) vorteilhaft sind.
  • Gestell: Für Quadrocopter gilt, je leichter die Drohne, desto besser fliegt sie. Du solltest also auf leichtes Material und gute Verarbeitung achten.
  • Fernbedienung: Ähnlich den ferngesteuerten Autos haben auch die Drohnen eine Fernbedienung. Modelle mit FPV-Kamera haben einen Bildschirm oder eine Halterungsvorrichtung für Smartphone oder Tablet, um das von deiner Drohne aufgezeichnete Video verfolgen zu können. Diese Fernbedienungen benötigen für gewöhnlich WLAN, während eine Drohne ohne Kamera eine normale RC-Fernsteuerung benötigt. Neue Drohnen lassen sich direkt vom Handy aus über eine App steuern. Die Reichweite variiert stark, je nach Modell und Fernbedienung, kann aber bis zu 300m weit sein.
  • Ersatzteile: Du solltest dich vergewissern, dass das Zubehör Quadrocopters, für den du dich entscheidest, erhältlich sind. Häufig gehen bei Abstürzen oder Zusammenstößen auch mal ein Propeller oder ein Propellerschutz zu Bruch.

Welche Drohnen empfehlen wir?

Bisher gibt im Netz nicht viele Empfehlungen, Stiftung Warentest konnte bisher diese 4 miteinander vergleichen. In Einem sind sich so gut wie alle Tester einig: die DJI Phantom Modelle sind ganz besonders beliebt. Die DJI-Dronen liegen preislich zwischen 500 und 2000 Euro. Mit den Syma Venture Modellen gibst du weniger aus, hast allerdings auch weniger Funktionen. Auch Hubsan führt Quadrocopter, mit denen du kaum einen Fehler machen kannst. Wir haben in unserem Quadrocopter Vergleich mehrere ausgewählte Produkte gegenüber gestellt, die wir dir empfehlen können. Besonders unser Quadrocopter Kunden-Testsieger hat es uns angetan.

Welche Typen von Quadcoptern gibt es?

Wie bereits erwähnt soll dieser Ratgeber sich auf Drohnen der mittleren oder mittelhohen Preisklasse mit Kamera beschränken. Es gibt jedoch weitere Arten der kleinen Flieger:

  • Mini-Quadrocopter: Mini-Quadcopter sind kleiner und leichter als die größeren Ready-to-fly Modelle (RTF). Die Mini-Modelle sind bereits ab ca 15 Euro erhältlich und sind vor allem für den Indoor-Bereich gedacht. Sie sind meist nicht größer als eine Handfläche und fliegen ohne Kamerafunktion. Aufgrund ihres geringen Gewichts halten sie selbst leichten Windböen keinen Widerstand. Also besser keine Outdoor Versuche! Hier sind insbesondere Modelle der Firmen Revell, Ninetec und Parrot zu nennen, die günstige Modelle besonders für Anfänger und Fortgeschrittene anbieten. Sie bieten viel Spaß in der Wohnung oder im Büro, um Arbeitskollegen zu necken! Vorsicht nur mit Haustieren, eine Mini-Drohne kann schnell zu kleinen Unglücken führen, wenn Hund oder Katze sich nicht zurückhalten können.

  • Professionelle Geräte: Professionelle Drohnen sind preislich mindestens 3-stellig anzusiedeln. Ab 1500 € kannst du brauchbare Quadrocopter erstehen, welche sich durch weitere ausgefeiltere Gimmicks auszeichnen. Beispielsweise hochwertigere Kameras (4K, Slow-Motion), GPS-, Bluetooth, Ultraschall, Druck- und andere Sensoren, "return-to-home"- Funktion, Bodenwarner und viele weitere. Die Videos dieser Flugdrohnen sind sehr hochwertig und werden häufig für professionelle Arbeiten genutzt. Du findest dazu viele Videos im Netz, die die unterschiedlichen Modelle vorstellen.

Worauf man bei der Nutzung von Drohnen achten sollte?

Wenn du eine Drohne gerwerblich nutzen willst, solltest du dich vorher informieren, welche Auflagen sich für dich ergeben. Sobald du Aufnahmen deiner Drohne verkaufen möchtest, gilt deine Drohne als unbemanntes Luftfahrtsystem und unterliegt einiger Einschränkungen, wie der Genehmigung der Landes­luft­fahrt­behörde.

Bleibt der Nutzen privat, gilt der Copter als Flugmodell und kann fast frei genutzt werden. Auch das Gewicht des Flugmodells spielt eine Rolle, unter 5 kg muss die Drohne sein, damit du sie frei nutzen kannst. Du musst dennoch überprüfen, ob du dich in einer Flugverbotszone befindest. Eine Flugverbotzone ist beispielsweise 1,5 km Radius um einen Flughafen herum. Möglicherweise gilt auch deine Stadt als Flugverbotszone. Informiere dich also gründlich, wo du ihren Quadrocopter fliegen kannst.

Quadrocopter und Privatssphäre

Besonders Hobbypiloten sollten auf Privatssphäre achten! Mache keine Aufnahmen auf Privatgelände anderer Menschen, der Nachbar freut sich sicherlich nicht! Grundsätzlich muss auf fremdem Privatgelände, der Eigentümer mit einem Start oder einer Landung eines Quadrocopter einverstanden sein. Ein Thema, mit dem du dich beschäftigen solltest, bevor du dir einen Quadrocopter zulegst, ist der Versicherungsschutz. Vergewissere dich, dass deine private Haftpflicht eventuelle Schäden übernimmt, dazu muss deine RC Drohne als Spielzeug ausgewiesen sein. Seit 2005 gibt es eine Versicherungspflicht für unbemannte Flugobjekte, falls deine Drohne nicht als Spielzeug ausgezeichnet ist oder gewerblich genutzt wird, musst du eine zusätzliche Versicherung abschließen. Außerdem musst du insbesondere bei Drohnen mit FPV darauf achten, dass ein Flugmodell nur über direkten Sichtkontakt gelenkt werden darf. Das bedeutet, dass du nicht mehr als 300m Entfernung zur Drohne haben darfst, selbst bei FPV-Kamera und höherer Reichweite.

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