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SD-Karten

Die besten SD-Karten in Österreich

SD-Karte Kaufberater

Tipps und Wissenswertes zu SD-Karten

SD-Karte in LaptopDie SD-Karte - das allseits bekannte Speichermedium, welches sich universell einsetzen lässt und den Speicher von vielen Geräten günstig und zuverlässig erweitert. Dank vieler verschiedener Größen und Ausführungen bleibt die sichere, digitale (SD) Speicherung von Daten mobil und wird immer größer und schneller.

In dieser Kaufberatung befassen wir uns mit dem normalen SD-Karten Format, welches primär in dezidierten Kamerasystemen wie Digitalkameras, Spiegelreflexkameras, Bridgekameras, Unterwasserkameras usw. Verwendung findet. Daneben gibt es noch die eher selten genutzten Mini-SD- und die, vor allem durch die Popularität von Smartphones und Action-Kameras, häufig verwendeten Micro-SD-Karten.

Doch was bedeuten eigentlich die ganzen Buchstaben, Zeichen und Zahlen auf der Vorderseite und welche SD-Karte brauche ich? Auf all diese Fragen bekommst du in unserem SD-Karten Vergleich die richtigen Antworten.

Was ist eine SD-Karte?

Eine SD-Karte ist ein physisches Speichermedium, welches man in Endgeräten wie Kameras, Laptops uvm. genutzt wird. Im Gegensatz zu optischen Datenträgern wie CDs, DVDs oder Blu-rays haben SD-Karten den Vorteil, dass das Lesen und Schreiben von Daten sehr schnell erfolgt und dabei nicht von Erschütterungen beeinträchtigt werden kann. Auch normalen Festplatten, die rotierende magnetische Elemente besitzen, hat sie diese Fähigkeit voraus. Aus diesem Grund haben sich seit 2009 SSD-Festplatten auf dem Markt etabliert, welche vereinfacht ausgedrückt, aus mehreren hintereinander geschalteten SD-Karten bestehen und so wesentlich schneller und energieeffizienter sind.

Eine weiterer Vorteil einer SD-Karte ist die Flexibilität durch ihre Tragbarkeit. Deshalb wird sie häufig bei Kameras benutzt, da so Bilder und Videos schnell, einfach und effizient auf anderen Geräte wie PCs übertragen werden können. Einfach die SD-Karten aus dem Hostgerät ziehen und in den Kartenleser stecken. Vielen Geräte bieten standardmäßig Kartenleser für SD-Karten. Dazu gehören z.B. Laptops, All-In-One PCs oder sogar diverse Fernseher.

Die besten SD-Karten im Vergleich

Vergleichstabelle
Kartentyp: SDCH
Kartentyp: microSDXC
Kartentyp: microSDXC
Kartentyp: microSDXC
Kartentyp: microSD
Speichergröße: 32 GB
Speichergröße: 256 GB
Speichergröße: 64 GB
Speichergröße: 64 GB
Speichergröße: 4 GB
Ultra High Speed Class: UHS-3
Ultra High Speed Class: UHS-3
Ultra High Speed Class: UHS-3
Ultra High Speed Class: UHS-3
Ultra High Speed Class: keine
4K UHD Video:
4K UHD Video:
4K UHD Video:
4K UHD Video:
4K UHD Video:
Besonderheit(en):
  • keine
Besonderheit(en):
  • 10 Jahre Herstellergarantie
  • mit Adapter
Besonderheit(en):
  • 10 Jahre Herstellergarantie
  • mit Adapter
Besonderheit(en):
  • 10 Jahre Herstellergarantie
  • mit Adapter
Besonderheit(en):
  • 5 Jahre Herstellergarantie
  • Kostenlose RecoveRx-Software (per Download)
  • mit Adapter
Speed Class: 10
Speed Class: 10
Speed Class: 10
Speed Class: 10
Speed Class: 10

Worauf muss ich beim Kauf einer SD-Karte achten?

4 SD-Karten in unterschiedlichen Farben von vorneGrundsätzlich solltest du dich über informieren, welche Formate einer SD-Karte dein Endgerät verwenden kann. Aufgrund unterschiedlicher technischer Begrenzungen ist es durchaus plausibel, dass z.B. nur wenige Jahre "alte" Kameras lediglich eine bestimmte Form bzw. maximale Speichergröße unterstützen!

Diese SD-Karten-Größen gibt es:

Grundsätzlich gibt es SD-Karten in drei Varianten:

  • SD: 4 GB maximale Kapazität
  • SDHC („high capacity“): 4 GB bis 32 GB maximale Kapazität
  • SDXC(„eXtended Capacity“): 64 GB bis 2 TB maximale Kapazität

UHS-II, Class 10, U1, SDXC bei 45 MB/s - Werte-Wahn bei SD-Karten

Folgende Kriterien geben zusätzlich Auskunft über die Leistungsfähigkeit und Kompatibilität der Speicherkarte:

Class Oder auch Klassen, ist ein Wert, der mit einer großen Zahl auf der Vorderseite angegeben wird. Es gibt die Klassen 2-10, wobei fast alle aktuelle käuflichen SD-Karten Class 10 aufweisen. Die Klasse beschreibt die konstante Mindestschreibrate, gibt aber keinerlei Auskunft über die Lesegeschwindigkeit. Die maximale Anzahl an MB pro Sekunde entspricht der Klassifizierung. Eine Class 10 SD-Karte schreibt also mit einer konstanten Geschwindigkeit von 10 MB/s.
UHS (Ultra High Speed) Bei der UHS-Angabe handelt es um eine kleine römische Zahl neben der Typenbezeichnung (SD, SDHC, SDXC), welche Auskunft über die maximale Geschwindigkeit beim Datenaustausch zwischen SD-Karte und Hostgerät. Dafür müssen beide Geräte UHS-fähig sein. Es gibt UHS-I mit bis zu 104 MB/s und UHS-II mit bis zu 312 MB/s maximaler Geschwindigkeit.
U1 und U3 (UHS Speed Class) Bei U1 und U3, welche sich direkt neben der, von UHS unabhängigen, normalen Class Angabe befindet, handelt es sich um die Klassen-Angabe von UHS-fähigen SD-Karten. Das heißt, dass auch diese eine konstante Mindestschreibrate angibt. U1 garantiert 10 MB/s und U3 30 MB/s. Das Symbol beherbergt die Zahl innerhalb des U-Buchstabens und ist leicht zu erkennen. Besonders für 4K bzw. Ultra HD-Aufnahmen ist eine U3-Karte notwendig.

Kompatibilität, Formatierung und besondere SD-Karten

Kompatibilität - Generell gilt: SD-Karten und entsprechende Hostgeräte sind zum Großteil untereinander kompatibel, die Geschwindigkeiten reduzieren sich aber bezüglich der Klassifizierungen. Die einzige Ausnahme bildet eine SDXC-UHS Karte, die nur mit einem entsprechenden Hostgerät funktioniert.

SD-Karten mit WLAN - Der Formfaktor und der technische Fortschritt erlauben die Unterbringung eines vollwertigen WLAN-Funkmoduls in normalen SD-Karten. Diese WiFi-SD-Karten kosten etwas mehr, sind aber besonders praktisch, wenn du keinen passenden SD-Kartenleser hast oder nicht immer die Speicherkarte herausholen möchtest - Anwendungsbeispiel: Überwachungs- oder Wildkameras.

SD-Karte von oben mit SicherheitsschalterFormatierung - beschreibt die physikalische Einteilung in Spuren und Sektoren. um den Lese- bzw. Schreibprozess von System zu ermöglichen. Nicht jedes Hostgerät kommt mit der voreingestellten Formatierung der Karte zurecht. Generell solltest du bei der Formatierung zunächst die Empfehlung für betreffende Gerät, wie Spiegelreflexkamera oder Videospielkonsole recherchieren. In der Regel findet eine Formatierung beim Einlegen in das Hostgerät automatisch statt. Wenn du die Wahl hast, bedenkn die Kompatibilität der einzelnen Betriebssysteme und die Größe.

Das sind die gängigen Formatierungen einer SD-Karte:

  • FAT32 - Eine schnelles und zuverlässiges Format, welches auch oft bei USB-Sticks zum Einsatz kommt. Bedenke, dass einzelne Dateien nicht größer als 4 GB sein dürfen!

  • NTFS - Eher von externen Festplatten und Windows bekannt. Eine von Microsoft mit entwickeltes Formatierung von SD-Karten, welche auf Apple Geräten offiziell nur Leserechte bietet. Hier muss mit kostenpflichtigen Zusatzprogrammen nachgeholfen werden. NTFS eignet sich vor allem für große SD-Karten.

  • exFAT - Dieses Format eignet sich ebenfalls für große SD-Karten. ExFAT bietet keine Begrenzung und ist mit allen Betriebssystemen kompatibel.

Achtung: Alle Standard SD-Karten und ihre Adapter bieten nach wie vor einen kleinen Hebel auf der linken Seite, welcher die Karte auf read-only setzt. Das bedeutet, dass sie nicht beschrieben oder etwas gelöscht werden kann. Nicht selten kommt es vor, dass man diesen Hebel automatisch umlegt und denkt, dass die Karte kaputt ist.

Eigenständige Angabe zur Geschwindigkeit

Oftmals prangt auf der SD-Karte ein hoher MB-Wert pro Sekunde, welcher die Geschwindigkeit beschreibt. Dies ist eine Angabe vom Hersteller und ist keine Garantie für die tatsächliche Leistung des Speichermediums. Vielmehr wird es von Samsung, Kingston, Sandisk und Co. als reines Werbemittel genutzt.

Auf die richtige SD-Karte setzen

All diese Informationen sind wichtig, aber im Endeffekt nicht immer kaufentscheidend. Class 10 bieten fast alle SD-Karten und die tatsächliche Geschwindigkeit hängt von der Klassifizierung und dem kompatiblen Hostgerät ab. Hinzu kommt die spezifische Software und Optimierung.

Achte beim Kauf vor allem auf die Angaben deines Hostgeräts. Vor allem ältere Kameras “schlucken” nicht selten nur langsamere Karten, die oftmals sogar günstig sind. Was bringt es, wenn du die schnellste und größte SD-Karte hast, aber kein Gerät sich die Leistung und Kapazität zu Nutze machen kann?
Auchtung: Auch SD-Karten halten nicht ewig, sondern haben eine Haltbarkeit von etwa 10 Jahren (je nach Nutzungs- und Aufbewahrungsszenario). Wenn du längerfristig speichern willst, kommen eigentlich sogenannte M-Discs in Betracht. Diese Varianten von DVDs und Blu-rays halten bis zu 1000 Jahre, können aber mit normalen Blu-ray Brennern gebrannt werden. 

 Zum Schluss noch ein ausführliches SD-Karten Testvideo, welches eine gute Übersicht zu den aktuellen Modellen gibt:

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