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Winterreifen Kaufberater

Winterreifen - Safety first!

Kaum hat man im Sommer die schönen Sommerreifen auf die Alufelgen gezogen, schon wird das Wetter wieder schlechter und es wird Zeit auf Winterreifen umzurüsten. Ein gutes Paar Winterreifen ist nicht nur der Sicherheit wegen vorgeschrieben, sondern auch gesetzliche Pflicht. Wenn die Reifen zu abgefahren sind, werden Sie von der Polizei zur Kasse gebeten. Um solch eine unangenehme Begegnung zu vermeiden, sollten Sie alle paar Jahre Ihre Bereifung erneuern. In unserem Winterreifen Vergleich 2017 informieren wir Sie über die wichtigsten Faktoren beim Reifenkauf und klären wann Sie Ihre Reifen wechseln müssen, wo sie eingelagert werden können und wann sie ausgewechselt werden sollten. Die Angaben aus unserem Winterreifen Kunden-Test können für Sie ebenfalls von Belang sein. 

Die besten Winterreifen im Vergleich 2017

1.
Continental ContiWinterContact TS 850 - 195/65 R15 91T - C/C/72 - Winterreifen (PKW) (kein Bild)
CONTINENTAL - Continental ContiWinterContact TS 850 - 195/65 R15 91T - C/C/72 - Winterreifen (PKW)
68,73 €
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Amazon.de
2.
W 190 Snowcontrol Serie III ( 195/65 R15 91T ECOIMPACT )
PIRELLI - W 190 Snowcontrol Serie III ( 195/65 R15 91T ECOIMPACT )
58,60 €
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3.
WinterContact TS 850 ( 185/65 R15 88T )
CONTINENTAL - WinterContact TS 850 ( 185/65 R15 88T )
76,30 €
1,00 € Versand Lieferzeit: unbk.
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4.
SP Winter Response 2 ( 195/65 R15 91T )
DUNLOP - SP Winter Response 2 ( 195/65 R15 91T )
56,20 €
1,00 € Versand Lieferzeit: unbk.
ReifenDirekt.at
Bewertung
1,1
sehr gut
04/2017
Kunden­bewertung
86 Bewertungen
Bewertung
1,2
sehr gut
04/2017
Kunden­bewertung
7 Bewertungen
Bewertung
1,3
sehr gut
04/2017
Kunden­bewertung
14 Bewertungen
Bewertung
1,3
sehr gut
04/2017
Kunden­bewertung
9 Bewertungen
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Was ist ein Winterreifen?

Winterreifen auf einer mit Schnee bedeckten StraßeEin Winterreifen unterscheidet sich von einem Sommerreifen in verschiedenen Punkten. Zum einen weist er eine höhere Profiltiefe auf und die Materialzusammensetzung ist zudem deutlich weicher. Dies ist auch ein Grund, warum Sie die Winterreifen nicht bei warmen Temperaturen fahren sollten, denn dann steigt der Verschleiß enorm an. Schnee und Wasser werden durch die tiefen Rillen schneller nach außen befördert. Die spezielle Gummimischung der Reifen sorgt dafür, dass diese bei Kälte nicht verhärten und somit eine gute Haftung (Grip) auf der Fahrbahn gewährleistet wird. Durch viele Greifkanten (Rillen im Reifenprofil) wird Aquaplaning verhindert. Außerdem dürfen Sie sich über kürzere Bremswege und bessere Beschleunigungen freuen.

Warum sollte man Winterräder nicht im Sommer fahren?

Die Antwort ist ganz einfach: Die Materialmischung ist extra für niedrige Temperaturen ausgelegt. Werden die Reifen im Sommer gefahren verschleißen sie mehr. Zudem kommt noch eine schlechtere Seitenführung und ein längerer Bremsweg hinzu.

Kennzeichnung von Winterreifen

Winterreifen sind mit “M+S” gekennzeichnet - Dies steht für “Matsch & Schnee”. Doch Vorsicht: auch Ganzjahresreifen tragen diese Kennzeichnung. Ganz sicher können Sie erst sein, wenn Sie einen Eisberg mit einer Schneeflocke darin auf Ihrem Reifen sehen. Dieses Symbol gibt an, dass der Winterreifen im Schnee geprüft wurde und somit nicht so schnell beim Anfahren durchdreht.

Ganzjahresreifen oder Winterreifen kaufen?

Das kommt auf das Gebiet an in dem Sie wohnen. In der Stadt wo der Winterdienst im Dauereinsatz ist und es generell nicht so viel schneit, sind Ganzjahresreifen völlig ausreichend. Kommen Sie jedoch aus einer der höheren Regionen, in denen es gerne einmal an die 10cm Neuschnee pro Tag gibt, sind richtige Winterreifen ein absolutes Muss. Auch bei regelmäßigen Autobahnfahrten treffen Sie mit Winterreifen immer die bessere Wahl.

Bekannte Hersteller von Winterreifen sind Bridgestone, Continental, Dunlop, Fulda, Goodyear, Hankook, Kleber, Michelin, Pirelli und Nokian.

Ab wann Winterreifen aufziehen?

Ortsschild mit Sommer- und Winterreifen Ein festes Datum bis wann die Winterräder montiert sein müssen, gibt es nicht. Bei schlechten Straßenverhältnissen wie Glätte oder Schnee sind die Winterschlappen jedoch in jedem Fall vorgeschrieben. Andernfalls gefährden Sie sich und Ihre Mitmenschen! Dies gilt für alles, was Reifen hat - also Autos, Busse, LKWs und Motorräder. Als Faustregel gilt: Von O bis O (also von Oktober bis Ostern) sollte Ihre Winterbereifung auf Ihrem Auto bleiben. Schon ab 7 Grad sind Winterräder auf der Straße der bessere Begleiter.
Achtung: Andere Länder, andere Sitten! Wenn Sie einen Urlaub im Ausland planen, informieren Sie sich bitte vorher, ob eine Winterreifenpflicht besteht.

Kostentechnisch sollten Sie zwischen 30-90€ pro Reifen einplanen. Je nach Hersteller und Größe des Reifens variieren die Preise selbstverständlich.

Strafe bei falscher Bereifung oder zu wenig Profil

Wenn Sie mit Sommerreifen oder einer nicht ausreichenden Profiltiefe erwischt werden oder einen Unfall verursachen, droht Ihnen eine Geldstrafe und zusätzlich noch Punkte in Flensburg. Die Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter, wobei Reifen mit dieser Tiefe alles andere als verkehrssicher sind - Dieser Wert gilt eher für Sommerreifen. Die empfohlene Profiltiefe für Winterreifen hingegen liegt bei mindestens 4 Millimetern. Die Profiltiefe können Sie beispielsweise mit einer 2-Euro-Münze messen. Ist der silberne Rand verdeckt, ist die Profiltiefe noch ausreichend.
Wenn Sie bei Glatt­eis, Schnee­glätte, Schnee­matsch, Eis- oder Reifglätte mit Sommerreifen angehalten werden, knöpft man Ihnen 60€ ab -  einen Punkt in Flensburg gibt es gratis mit dazu. Bleiben Sie mit Sommerreifen irgendwo liegen oder stecken und halten damit den ganzen Verkehr auf, dürfen Sie 80€ bezahlen und erhalten ebenfalls einen Punkt. Bei Gefährdung des Verkehrs sind es 100€ und bei einem Unfall fallen 120€ Bußgeld an.

Wer montiert Winterräder?

Ihre neuen Winterpneus (Winterreifen) können Sie sich in einer Fachwerkstatt montieren lassen. Dies kann jedoch schnell ins Geld gehen, falls Sie nur ein Paar Felgen besitzen. Daher sollten Sie sich ein zweites Paar zulegen um damit auf Dauer das Umziehen der Gummireifen zu vermeiden. Für den Winter sind Stahlfelgen ratsam, da diese in der Anschaffung nicht so teuer und zudem noch schneekettenfest sind. Achten Sie jedoch darauf, ob Ihr Fahrzeughersteller Stahlfelgen für Ihr Fahrzeug vorsieht. Kostentechnisch müssen Sie sich für die Montage auf eine Preisspanne zwischen 12 und 58€ (für 4 Reifen) einstellen. Wenn ein Auswuchten der Räder erforderlich wird, ist mit 27-100€ (inkl. der Montage) zu rechnen. Bei dem Aufziehen auf Alufelgen ist oftmals ein Zuschlag von bis zu 20% zu zahlen.

Tipp: Damit Sie beim ersten Schnee nicht in der Werkstatt Schlange stehen müssen oder Ihre Reifengröße bereits für das Wunschmodell vergriffen ist, sollten Sie vorsorgen. Informieren Sie sich frühzeitig über die verfügbaren Modelle auf dem Markt und welcher Reifen zu Ihrem Fahrzeug und den persönlichen Ansprüchen passt. Ein zeitnahes Kaufen und Aufziehen der Reifen erspart Ihnen viel Stress und Ärger.

Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit die Autoreifen selbst zu montieren. Dazu sind folgende Schritte nötig:

  • Reinigung der Reifen und Felgen (am besten nur mit Wasser und Schwamm).
  • Radkappen abziehen (einfach mit einem flachen Gegenstand hochhebeln).
  • Auto mit dem Wagenheber anheben (Wo Sie den Wagenheber ansetzen müssen und wie er funktioniert, können Sie in der Betriebsanleitung des Autos nachlesen).
  • Ist der Wagen aufgebockt nun die Radmuttern herausdrehen.
  • Rad abnehmen und mit Kreide Position und Laufrichtung kennzeichnen.
  • Neues Rad aufstecken und Radmuttern locker anschrauben. Wagenheber ablassen und erst dann die Radmuttern festziehen. Zum Schluß wird die Radkappe wieder angebracht und fertig :)

Achtung: Nach dem Reifenwechsel sollten Sie vor der ersten Fahrt den Reifendruck überprüfen. Den richtigen Wert können Sie in der Regel im Tankdeckel oder in der Betriebsanleitung ablesen.

Wie soll ich meine Winterreifen lagern?

Zur Lagerung stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Es kommt ganz darauf an, ob Sie das Zepter aus der Hand geben möchten oder nicht. Wenn Sie die Reifen lieber bei sich zu Hause lagern möchten, bietet sich ein Schuppen, eine Gartenhütte oder die heimische Garage an. In größeren Städten kann mit der ganzen Familie oder mit Freunden eine Garage gemietet werden um den Gummifreunden ein zuhause zu geben. Ist Ihnen diese Variante zu kostspielig oder zu umständlich, haben sie vielerorts auch die Möglichkeit die Reifen bei Ihrer Werkstatt einlagern zu lassen. Wenn Sie eine “gute” Werkstatt erwischt haben und Sie ein langjähriger treuer Kunde sind, kann es durchaus sein, dass man Ihnen keine Rechnung für die Einlagerung ausstellt. Sonst müssen Sie pro Reifen und pro Saison einen gewissen Betrag bezahlen. Dies ist in der Regel aber nicht besonders teuer.

Was bedeuten die Zahlen und Buchstaben auf dem Reifen?

Auf Ihrem Reifen befindet sich einiges an Informationen. Neben dem Hersteller und dem Reifentyp, welche meist groß und deutlich zu lesen sind, gibt es noch viele weitere Unterscheidungsmerkmale. Wenn Sie schon einmal beim Händler ein paar Reifen bestellt haben, werden Sie diese Frage mit Sicherheit kennen: Welche Reifengröße benötigen Sie? Um diese Frage richtig beantworten zu können, sollten Sie nicht nur die Zahlen in der richtigen Reihenfolge aufsagen können, sondern auch verstehen, was diese angeben. Dazu ein Beispiel:

Beispiel für eine Kennzeichnung der Autoreifen

Die Reihenfolge ist also Reifenbreite, Reifenquerschnitt, Felgendurchmesser, Informationen zur Tragfähigkeit und schlussendlich weitere Zusatzinformationen.
Das R beim Felgendurchmesser gibt an, dass es sich um einen Radialreifen handelt. Dies ist eine spezielle Reifenbauart. Die Reifentragfähigkeit besteht zum einen aus der Kennzahl, hier 91, und zum anderen aus dem Geschwindigkeitsindex. In diesem Fall wird der Index mit einem H bezeichnet und bedeutet, dass eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h zulässig ist. Die Zusatzinformation TL steht für Tubeless (also ein schlauchloser Reifen)  

Die Zollgrößen sind abhängig vom Fahrzeug und können dem Fahrzeugschein entnommen werden. Die übrigen Angaben zur zulässigen Bereifung können Sie ebenfalls dem Fahrzeugschein entnehmen. Die gängigsten Zollgrößen bewegen sich zwischen R13 und R21.Winterreifen im Close-up

Wie schnell ist zu schnell?

Wenn Sie sich nun fragen, wie schnell Sie mit Ihren Reifen fahren dürfen, dann haben wir hier eine Übersicht der Buchstaben und ihre dazugehörigen Höchstgeschwindigkeiten für Sie zusammengestellt:

Klasse

km/h

L

120

M

130

N

140

P

150

Q

160

R

170

S

180

T

190

U

200

H

210

VR

>210

V

240

W

>270

Y

300

ZR

>240 (zugelassen auch für über 300 km/h)

Zyklus eines Winterreifens

Der ADAC empfiehlt alle 6 Jahre die Winterbereifung zu erneuern. Der Grund dafür ist die zunehmende Materialermüdung, das heißt das Gummi wird porös. Entscheidend ist jedoch neben dem Alter auch die Profiltiefe und eventuelle Beschädigungen des Materials. Das Alter der Reifen, bzw. wann diese produziert wurden, lässt sich anhand der sogenannten DOT-Nummer erkennen. Dies ist eine vierstellige Kennung die sich auf dem Reifen befindet und “umrandet” ist. Seit 2000 werden Autoreifen mit dieser Kennung versehen. Die ersten beiden Ziffern stehen dabei für die Produktionswoche und die letzten beiden für das Jahr. Beispiel: 0113 → in der 1. KW 2013 gefertigt. 

Winterreifen Tests haben gezeigt, dass verschiedene Faktoren dazu beitragen können die Lebensdauer Ihres Reifens zu verkürzen. Natürlich nutzen sich die Reifen mehr ab, wenn sie auf langen Strecken gefahren werden und einige Kilometer auf dem Buckel haben. Neben den gefahrenen Kilometern kommen noch falscher Luftdruck, falsche Lagerung, Hitze, hohe Last, rasanter Fahrstil und schlechte Straßenbeschaffenheit als Reifenkiller hinzu.

Winterreifen bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im September 2015 35 Reifen getestet und ein ernüchterndes Urteil gefällt. Lediglich 5 Reifen waren zuverlässig bei Schnee und Nässe. Schauen Sie doch mal bei dem Testsieger der Stiftung Warentest vorbei.

Wie erkenne ich einen guten Winterreifen?

Oft denkt man bei Winterreifen nur an Schutz vor Schnee und Eis. Der Regen überrascht die meisten Fahrer im Herbst und Winter jedoch öfter als gedacht. Somit ist eine nasse und rutschige Fahrbahn viel häufiger der Fall, als eine schneebedeckte oder glatte. Daher sollten Sie auf einen Allrounder setzen. Viele Reifen glänzen nämlich nur bei Schnee und Glätte. Wenn Ihr Winterreifen Testsieger 2017 auch bei Regen überzeugen kann, haben Sie die richtige Wahl getroffen. Qualitätsunterschiede lassen sich vor allem beim Bremsen auf nasser Fahrbahn erkennen. Dort liegen teilweise Unterschiede von bis zu 13 Metern zwischen einem guten und einem schlechten Winterreifen. Dies kann in Gefahrensituationen entscheidend sein, denn dort zählt jeder Zentimeter. Daher lieber mehr Geld für einen guten Reifen ausgeben, als nie wieder welche kaufen zu müssen.
Ein weiteres Kriterium ist der Verschleiß. Ein guter Reifen hält in allen Situationen zu Ihnen und weist trotzdem keinen hohen Gummiabrieb auf. Ob Sie es glaube oder nicht, je nachdem welche Reifen Sie aufgezogen haben, beeinflusst dies den Spritverbrauch Ihres Fahrzeugs.

Auch der ADAC hat sich im September 2016 dem Thema Winterreifen gewidmet und 28 Winter- sowie 6 Ganzjahresreifen getestet. Eine kurze Zusammenfassung des Tests finden Sie im folgenden Video:

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