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Xbox Series X

Xbox Series X

Alle Informationen zur kommenden Xbox Series von Microsoft

Die besten Xbox Series X 2020
von Jan-Philipp Lynker
zuletzt aktualisiert: 23.10.2020

Xbox Series X auf einen Blick - Das musst du wissen!

Was Sony kann, kann Microsoft schon lange. Der Launch der neuen Konsolengeneration steht vor der Tür und mit ihr die Xbox Series X und die Xbox Series S. Microsoft versucht einen regelrechten Quantensprung bezüglich der Hardware zu machen. Was die Konsolen besonders auszeichnet, erfährst du jetzt in unserem Kaufberater.

  • Xbox Series X, geschrieben mit 8K: Grafisch verspricht die Xbox Series X einiges. Bei der GPU gilt: Mehr Teraflops (aka mehr grafische Rechenleistung)! Hierbei wird nicht auf Nvidia mit ihren GeForce-Grafikkarten gesetzt, sondern auf AMD. Der neue AMD-Chip verspricht doppelt so viel Leistung wie noch die Xbox One X bieten konnte. Nativ stemmt die Konsole eine Auflösung von bis zu 4K. Per Upscaling sind sogar 8K drin.

  • Xbox Series X, nein S: Wie die Playstation 5 kommt auch die neue Konsolengeneration der Xbox in zwei Varianten daher:
    • Die Xbox Series X ist die Flaggschiff-Konsole mit hoher Rechenleistung für Spiele in 4K und bietet ein Laufwerk für Spiele-Blurays. Sie ist das Flaggschiff der kommenden Xbox-Generation.

    • Die Xbox Series S ist deutlich kleiner (ca. ein Drittel der Series X), hat kein Laufwerk an Bord, ist dafür aber eine ganze Ecke günstiger - sie kostet etwa ein Drittel weniger als die größere Series X - und ist leistungstechnisch für das Spielen in QHD (1440p) ausgelegt.

  • Abwärtskompatibilität: In puncto Kompatibilität mit Spielen vergangener Konsolen lässt sich die Xbox Series X nicht lumpen. Sämtliche Xbox One Spiele sind auch auf der neuen Konsole spielbar. Zusätzlich wächst der Katalog an kompatiblen Xbox- und Xbox 360-Titeln kontinuierlich weiter. Viele Spiele sind sogar extra optimiert und laufen deutlich flüssiger und mit besserer Auflösung auf den neueren Xbox-Konsolen. Du brauchst lediglich das Original-Spiel (als Disc oder Download).

Die neue Generation der Xbox kommt in verschiedenen Formen daher.

Wann ist die Xbox Series X verfügbar?

Als offiziellen Termin zum Launch hat sich Microsoft den 10. November 2020 in den Kopf gesetzt. Dieser Termin gilt für beide Varianten. Die Vorbestellung der Konsole läuft übrigens schon seit dem 22. September. Allerdings reichten die Vorräte der vorbestellbaren Geräte lediglich wenige Minuten. So schnell vergriffen war eine Konsole nur selten. Seitens Microsoft wird es wohl keinen Nachschub zur Vorbestellung geben. Zum Release wurden jedoch neue Fuhren an Konsolen versprochen. Preislich musst du bei der Xbox Series X um die 499 Euro bzw. 499 CHF einplanen. Die Xbox Series S gibt es bereits ab 299 Euro bzw. 299 CHF.

Vorsicht: Zahle niemals mehr als den offiziell von Microsoft angekündigten Preis. Momentan gibt es auf privaten Verkaufsplattformen wie ebay diverse überteuerte Angebote für die Konsolen der Next Gen. Diese solltest du vermeiden.

Wenn du jetzt trotzdem noch eine Konsole vorbestellen möchtest, damit du pünktlich zum Launch loszocken kannst, bleibt dir leider erst einmal nichts anderes übrig als die Seiten der Händler zu beschatten und auf ein kurzfristig verfügbares Einzelgerät zu hoffen.

CPU - Die Rechenleistung der Xbox Series X

Microsoft hat sich wahrhaftig Next Gen auf die Fahne geschrieben und der neuen Xbox Series X ordentlich Power mitgegeben. Ein moderner Prozessor mit acht Kernen und einer fixen Taktrate von 3,8 GHz bietet ordentlich Leistung. 

Die ganz in Schwarz gehaltene Xbox Series X kommt im Monolith-Design daher und hat auf der Oberseite viele Löcher für die Abluft. Dieser Designkniff ermöglicht die leistungsfähige Hardware im Inneren effektiv mit Luft zu kühlen, ohne die Dimensionen der Konsole auf Playstation 5-Maße zu vergrößern.

Erste Benchmarks deuten darauf hin, dass Microsoft sein Versprechen nach einem Quantensprung in puncto Leistung halten kann.

Auch wenn die Unterschiede hierbei sehr auf den jeweiligen Titel ankommen, zeigen sich enorme Zeitersparnisse. Ein Spiel wie The Outer Worlds, bei dem es mit der Xbox One noch bis zu 1 ½ Minuten gedauert hat, bis der Ladebalken überstanden war, sind jetzt in weniger als 30 Sekunden bereit zum Zocken. Insgesamt spart man gut und gerne bis zu 75% Ladezeit.

Nicht zuletzt ist hierbei auch der verbauten SSD-Festplatte zu danken. Ähnlich wie Sony bei der Playstation 5 hat Microsoft viel Zeit investiert, um den verbauten Flash Speicher so schnell wie nie zuvor zu machen. Für dich heißt das: schnelleren Zugriff auf Daten und Spiele und ein insgesamt flüssigeres Spielerlebnis. Übrigens: Der Speicher ist mit einer eigens entwickelten externen SSD-Festplatte um bis zu 1 TB erweiterbar.

Welche Technik steckt in der neuen Xbox?

Bauteil

Xbox Series X

Xbox Series S

CPU

AMD Zen 2 

  • Acht Kerne
  • 3,8 GHz fixe Taktrate

AMD Zen 2

  • Acht Kerne
  • 3,6 GHz fixe Taktrate

GPU

AMD RDNA 2

  • 1,845 MHz fixe Taktrate
  • 12 Teraflops
  • Raytracing inklusive

AMD RDNA 2

  • 1,565 MHz fixe Taktrate
  • 4 Teraflops
  • Raytracing inklusive

RAM

10 GB GDDR6 (560 Gb/s) + 6 GB GDDR6 (336 Gb/s)

8 GB GDDR6 (224 GB/s) + 2 GB GDDR6 (56 GB/s)

Speicher

1 TB NVMe-SSD (erweiterbar um bis zu 1 TB)

512 GB NVMe-SSD (erweiterbar um bis zu 1 TB)

Laufwerk

4K UHD Blu-ray

Entfällt

Display-Anschlüsse

HDMI 2.1

HDMI 2.1

Abmessung

  • 15,1 cm x 15,1 cm x 30,1 cm
  • 4,46 kg
  • 6,5 cm x 15,1 cm x 27,5 cm
  • 1,96 kg

Die Grafikleistung der Xbox Series X

Die verbaute Grafikeinheit basiert auf AMDs RDNA 2-Technologie und verspricht ähnlich große Anstiege. Hierbei darf man sich nicht von der 1845 MHz-Taktrate täuschen lassen. Grafikkarten in Konsolen takten meist etwas niedriger als Desktop-Grafikkarten zwecks Effizienz. Verglichen mit aktuellen Desktop-Grafikkarten, lässt sich die GPU in etwa mit der AMD Radeon 5700 XT und der Nvidia GeForce RTX 2700 Super vergleichen, die noch immer zu der gehobenen Mittelklasse gehören. In Konsolen wird der Grafikchip zudem noch deutlich effizienter genutzt. Optimierungen seitens Microsoft und der Spielehersteller kitzeln so wesentlich mehr aus Hardware heraus, als die einzelne Grafikkarte in einem PC oder Laptop mit vielen weiteren unbekannten Komponenten.

Kurzum: Microsoft verspricht mit der neuen Konsolengeneration der Xbox eine etwas doppelt so hohe Grafikleistung wie noch mit der Xbox One X, bei einer nativen Auflösung von bis zu 4K UHD. Per Upscaling ist sogar bis zu 8K möglich. Durch die enorm gesteigerte Leistung können erstmals auch Titel, die der Hardware der Vorgänger-Generation Probleme bereitet haben, flüssig gespielt werden.

Die Maße der Xbox Series X/S im Vergleich.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das 60 Bilder pro Sekunde (FPS) bei einer 4K Auflösung und bis zu 120 FPS bei niedrigeren Auflösungen (zum Beispiel QHD und Full-HD), gemessen an technsich anspruchsvollen Blockbuster-Spielen. Kleinere Titel wie z.B. Ori and the Will of the Wisps laufen nativ in 4K mit 120 FPS.

Unterstützt werden CPU und GPU übrigens von 16 GB Arbeitsspeicher, von denen 10 GB auf eine Taktrate von 560 GB/s optimiert sind, die eine reibungslose Performance des Chips ermöglichen sollen.

Und die Xbox Series S?

Auf den ersten Blick ist die Series S deutlich kompakter und kommt im schicken Weiß daher. Mit weniger als zwei Kilogramm Gewicht wiegt sie nicht einmal die Hälfte der Xbox Series X. Die geringe Größe bietet allerdings auch weniger Platz für die entsprechende Hardware.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Auch mit der Xbox Series S erhältst du Leistung der nächsten Generation. Allerdings nicht ganz so viel, wie es die Series X erbringen kann. Der größte Unterschied liegt in der Grafikleistung.

Während die Series X nativ auf eine 4K-Auflösung optimiert ist, ist die Series S für QHD (1440p) ausgelegt. Unterstützung für bis zu 120 FPS ist bei dieser Auflösung auch mit dabei. Ältere Titel, die noch ureigens für die ursprüngliche Xbox entwickelt wurden, sollen darüber hinaus vom Upscaling profitieren und von 480 Pixel auf 1440 Pixel hochskaliert werden können.

Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen Series X und Series S ist jedoch das Laufwerk. Dieses fehlt nämlich schlicht und ergreifend bei der Series S. Wenn du also viele deiner alten Spiele auf Blu-Ray bei dir im Regal stehen hast oder die Xbox auch einmal als Blu-Ray-Player verwenden möchtest, dann ist die Series S nichts für dich.

Der Controller der Xbox Series X

Die Schultertasten des neuen Xbox-Controllers sind leicht abgerundet.Die Änderungen am Controller halten sich im Rahmen. Sehr angenehm für Xbox One-Besitzer: Die Controller der Vorgänger-Generation sind mit den Konsolen der Xbox Series kompatibel

Dennoch kann sich der Griff zum neuen Controller lohnen, da er verschiedene Änderungen im Gepäck hat, die dir das Leben leichter machen sollen.

Neben besserer Konnektivität und geringerer Latenz wurden die Schultertasten abgerundet, um den Controller komfortabler für kleinere Hände zu machen. Auch das Digi-Pad wurde neu designed, bietet eine tiefere Ablage für deinen Daumen und soll damit genauere Eingaben ermöglichen. Wenn du deine Spielmomente direkt teilen möchtest, eilt dir der neu hinzugekommene Knopf zum Teilen (Share-Button) kurzer Videos zu Hilfe.

Zuletzt ist Microsoft auch in puncto Anschlüsse in der Zukunft angekommen: Der neue Controller wird per USB-C angeschlossen. Kabellos angetrieben wird er mithilfe von zwei AA-Batterien. Ein Akku kann natürlich auch eingesetzt werden.

Abwärtskompatibilität der Xbox Series X/S

Die Xbox Series X/S steht zwar für Next Gen, erweist sich aber zudem als waschechtes Retro-Wunder. Die Kompatibilität beider Varianten ermöglicht es, ältere Spiele per Upscaling ordentlich aufzuhübschen. So werden etwa Titel, die für die erste Xbox entwickelt wurden, auf der Series S von 480 Pixeln auf 1440 Pixel hochskaliert. Ziel ist es, alle kompatiblen älteren Spiele so gut wie möglich aussehen zu lassen. Jeder Titel wird von der Hardware der Series X bzw. Series S profitieren. Neben der deutlich höheren Auflösung soll die Hardware für stabilere Bildraten sorgen.

Geheimwaffe Game Pass

Um die ganze Power der Xbox Series X bzw. Series S noch besser nutzen zu können, bietet Microsoft außerdem den Game Pass an, welcher sich zum echten Spartipp entwickelt hat

Der Game Pass ist ein Abo-Modell, bei dem du jederzeit Zugriff auf über 100 Titel hast. Neben alten Spielen sind hier auch Neuerscheinungen (am Tag ihres jeweiligen Release) und in Kürze EA Play mit inbegriffen. Die Spiele kannst du entweder auf der Konsole oder dem PC spielen.

xCloud im Game Pass Ultimate ermöglicht es dir Titel sogar direkt auf dein Endgerät zu streamen. Hierbei jedoch nicht nur auf deinen Windows-PC oder deine Konsole, sondern sogar auf mobile Geräte wie dein Smartphone oder Tablet. Dem Traum unterwegs Spiele wie Minecraft Dungeons per Streaming zu spielen, steht also nichts mehr im Wege.

Xbox Game Pass Ultimate

  • Über 100 Titel stehen für den PC, Konsole oder ein mobiles Android-Endgerät zur Verfügung
  • Mitgliederrabate und -angebote
  • Exklusive Ingame-Vorteile
  • Streaming auf mobile Android-Endgeräte aus der Cloud

12,99€/Monat

Xbox Game Pass PC

  • Über 100 Titel stehen für den PC zur Verfügung
  • Mitgliederrabate und -angebote

9,99€/Monat

Xbox Game Pass Konsole

  • Über 100 Titel stehen für die Konsole zur Verfügung
  • Mitgliederrabate und -angebote

9,99€/Monat

Xbox Velocity Architecture - Was steckt dahinter?

Hinter der Velocity Architecture steckt eine neue Technologie, die sich die Xbox zunutze macht, um seine Hardware reibungslos miteinander kommunizieren zu lassen. Für dich als Spieler bedeutet das: Bessere Speicheroptimierung, kürzere Ladezeiten und ein rundum besseres Gaming-Erlebnis. Mit inbegriffen sind diverse Features. Unter dem Begriff Sampler Feedback Streaming verbirgt sich beispielsweise eine Technologie, die es der Xbox Series X bzw. S erlaubt, während Spielszenen nur die Texturen zu laden, die benötigt werden, wodurch die allgemeine Grafiklast verringert wird. Das erlaubt Spieleentwicklern in Zukunft sehr viel detailreichere Umgebungen und Texturen zu entwickeln. Ein weiteres besonderes Highlight, welches erstmals durch die Velocity Architecture möglich ist: Quick Resume.

Hinter Quick Resume verbirgt sich ein Feature, das dich nahezu reibungslos zwischen deinen Spielen wechseln lässt. Das meint jedoch nicht nur das simple Laden eines anderen Spiels per Kurzwahl. Vielmehr landest du hierbei genau wieder an dem Punkt, an dem du zuletzt aufgehört hast. Die Zeit zum Wechseln des Spiels beschränkt sich hierbei auf wenige Sekunden.

Achtung: Nicht alle Spiele unterstützen von sich aus Quick Resume. Vielmehr müssen die Entwickler dahinter ihr Spiel dafür anpassen. Titel, die kein Quick Resume besitzen, tauchen zwar immer noch in der Liste auf, starten bei der Auswahl jedoch nur normal beim Startbildschirm.

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