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Dampfreiniger Kaufberater

1. Mit dem Dampfreiniger den Schmutz einfach wegdampfen

Schon wieder sind die Fugen im Bad stark verschmutzt, vor allem in den Ecken hat sich Schmutz angesammelt und lässt sich nur mühsam entfernen. Mit Lappen und Reiniger kommt man in diesen Fällen oft nicht besonders weit. Wenn herkömmliche Reinigungsmittel längst kapituliert haben, müssen härtere Geschütze aufgefahren werden - dann kommt oft der Dampfreiniger ins Spiel.
Eine Geschichte, die vor über 30 Jahren in Italien begann. Damals noch mit wenig Leistung, unhandlich und schwer hat sich der Dampfreiniger zu einem der innovativsten Haushaltsgeräte im Bereich Reinigung gemausert. Heutzutage überzeugt das Allroundtalent mit einer enormen Erleichterung beim Putzen.
Wenn du wissen möchtest, welche Vorteile dir ein Dampfreiniger noch bieten kann, dann bleib in unserer Dampfreiniger Kaufberatung doch einfach dran.

2. Die besten Dampfreiniger im Vergleich 2017

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3. Wie funktioniert ein Dampfreiniger?

Ein Dampfreiniger für den BodenWasserdampf entsteht, wenn Wasser auf 100°C erhitzt wird. Dieses einfache Prinzip macht sich der Dampfreiniger zunutze - er wandelt Wasser in heißen Dampf um.
Ein Dampfreiniger ist mit der Funktionsweise des Dampfkochtopfes zu vergleichen. Wasser wird in einen dafür vorgesehenen Behälter gefüllt und mit einem Heizelement schließlich auf etwa 150°C, je nach Ausführung auf bis zu 300°C erhitzt. Denn es gilt, je heißer das Wasser, desto einfacher die Reinigung. Neben der Temperatur ist auch der Druck dafür entscheidend, wie leistungsfähig ein Gerät ist. Wenn das Wasser kocht entsteht Dampf, zusätzlich wird ein gewisser Druck aufgebaut (zwischen 1 und 4 bar), der dann über ein Ventil im Führungsrohr abgelassen wird. Die Geräte sind mit einem Schalter zur Dampfregulierung ausgestattet. Die Tatsache, dass das Wasser entmineralisiert wird, führt dazu, dass im Anschluss keine Kalkränder zurückbleiben.
Auch die schwierigsten Stellen sind mit dem Dampfreiniger schnell, einfach und präzise auch vom hartnäckigsten Schmutz zu befreien. Chemische Reiniger müssen nicht zum Einsatz kommen, da der Dampfreiniger seine starke Reinigungswirkung eben durch die Mischung aus Druck, Dampf und Temperatur enthält.

4. Wofür brauche ich Dampfsauger, Handdampfreiniger und Co.?

Die unterschiedlichen Dampfreiniger im Überblick

Grundsätzlich gibt es verschiedene Typen und Bauarten des Dampfreinigers. Mit dem Begriff verbinden wohl die meisten einen Dampfreiniger für den Boden. Boden-Dampfreiniger nehmen den Schmutz mit einem Tuch auf, während Dampfsauger, den Schmutz direkt aufsaugen. Des Weiteren gibt es Handdampfreiniger, Industriedampfsauger, Fensterdampfreiniger, sowie Besen-Dampfreiniger, die auch als Dampfbesen bezeichnet werden. In jeder Größe, für verschiedene Ansprüche und Anwendungsmöglichkeiten ist also etwas dabei. Zu den führenden Herstellern zählen Kärcher, Vileda, Dirt Devil, sowie Black & Decker. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der unterschiedlichen Typen vor.  

Achtung: Dampfreiniger sollten nicht mit Hochdruckreinigern verwechselt werden. Diese werden nicht im Innen- sondern im Außenbereich eingesetzt. Außerdem wird das Wasser nicht wie beim Dampfreiniger auf über 100°C gehitzt, die Temperatur bleibt deutlich darunter.
Auch ein Waschsauger funktioniert nach einem anderen Prinzip. Teppiche, Fußböden und Polsterungen werden mithilfe eines Wasser-Zirkulationssystems und entsprechenden Reinigungsmitteln tiefenrein gereinigt. 

5. Boden-Dampfreiniger

Ein Dampfreiniger für den Boden sieht in der Regel aus wie ein Staubsauger. Im Vergleich zu einem normalen Staubsauger saugt er den Schmutz jedoch nicht auf. Stattdessen kann an der Wischfläche ein Baumwolltuch befestigt werden, welches den Schmutz aufnimmt. Im Prinzip wirkt das klassische Dampfreiniger-Modell wie ein Wischmopp, da er beim Putzvorgang Feuchtigkeit hinterlässt. Aufgrund des Wasserdampfes, des Drucks und der Temperatur ist ein Dampfreiniger jedoch viel effektiver.

Viele Geräte sind mit Zubehör, wie verschiedenen Aufsätzen ausgestattet. Mit der Bodendüse kann z.B. großflächig gereinigt werden, mit einer Punktstrahldüse kannst du kleinere Bereiche zielgenau bearbeiten. Die Standard-Bodendüse sieht aus wie die eines Staubsaugers, nur dass an ihr das Bodenwischtuch befestigt wird. Die Variante mit den Borsten, diese gibte es  auch als Rundbürstenaufsätze, kann z.B. im Außenbereich zum Schrubben von Steinfliesen verwendet werden. Manche Geräte verfügen auch über Fensterwischer, die Dampf versprühen und das Restwasser abziehen können. Das Pendant, das aber ohne Dampf funktioniert, ist der Akku Fenstersauger.         

6. Dampfsauger

Der Dampfsauger im EinsatzAuch diese Art von Dampfreiniger sieht aus wie ein Staubsauger und wird auch wie einer benutzt. Der Schmutz und das erkaltete Wasser wird von ihm aufgesaugt, ohne das Feuchtigkeit zurückbleibt. Glatte Flächen, wie Fliesen oder Laminat lassen sich mit dem Dampfsauger ebenso reinigen wie Teppiche, Sofas und Matratzen.
Ein großer Vorteil des Dampfsaugers ist, dass man ihn auch im “Trockenmodus” nutzen kann. Wie bei einem normalen Staubsauger ist er in der Lager den Schmutz ohne Probleme auch ohne Wasserdampf zu beseitigen.
Sogar Bügeln ist mit dem Dampfsauger möglich. Wenn du über ein passendes Dampfbügeleisen verfügst (gehört oft zum Zubehör), dann kannst du es an den Dampfsauger anschließen. Es gibt aber auch Dampfbügelstationen, die dir mit Hilfe des Dampfes das Bügeln erleichtern.
Dass man ihn wie einen Staubsauger hinter sich herzieht und er auch noch mehr Platz benötigt, kann dem Dampfsauger zum einzigen Nachteil ausgelegt werden.

7. Handdampfreiniger

Vielleicht kennst du diesen Reiniger auch unter dem Namen “Dampfente”. Der Handdampfreiniger kommt aufgrund seiner praktischen Größe oft in Bad und Küche zum Einsatz. Fugen und der Backofen zählen zu seinen Spezialgebieten. Auch das Reinigen von Polstermöbeln und Möbeln macht ihm nichts aus. Als Helfer beim Lösen von Tapete und bei der Reinigung von Gardinen kann er ebenfalls verwendet werden. Dass man ihn überall hin mitnehmen kann, ist sein großer Vorteil. Wenn er, wie in den meisten Fällen, noch mit einem Akku ausgestattet ist, kann er zusätzlich punkten.
Der Wassertank muss jedoch öfter nachgefüllt werden, da dieser kaum mehr als 1 l  Fassungsvermögen bietet. Der Handdampfreiniger ist die günstigste Art von Dampfreinigern und bereits ab 20 Euro zu haben.

8. Dampfbesen

Eine weitere Form des Dampfreinigers ist der Besen-Dampfreiniger oder auch Dampfbesen. Wo sonst der Wischmopp oder der Besen zum Einsatz kommen, greift man bei der Wahl eines Dampfreinigers auf den Dampfbesen zurück. Auch vom Aussehen und der Funktion ist er seinen Kollegen nachempfunden. Wie auch Besen und Wischmopp verwendet man den Dampfbesen in erster Linie zum Reinigen von Böden. Fliesen, Linoleum, Steinfußböden, PVC, Marmor - auf vielen glatten Oberflächen kann man ihn verwenden. Nur auf Holzfußböden, wie Laminat und Parkett, ist Vorsicht geboten, da das Holz durch die Feuchtigkeit aufquellen kann.
Ein Dampfbesen zeichnet sich durch seine Wendigkeit aus. Die Reinigung unter Schränken, Bett und Sofa - für den Dampfbesen kein Problem. Um mit ihm auch jede Ecke von Schmutz zu befreien, ist die Wischfläche meist dreieckig. In vielen Fällen ist an der Wischfläche ein Tuch befestigt, das den Schmutz und die Flüssigkeit aufnimmt. Dieses muss im Anschluss gereinigt werden. Da man ihn auch mit Akku erhalten kann, ist er einfacher zu handhaben als der doch etwas sperrige Dampfsauger. Zudem sind die Preise für den Dampfbesen geringer. Einige Modelle sind schon unter 50 Euro zu haben.  

9. Vorteile eines Dampfreinigers

Dampfreiniger können vor allem mit einer Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten punkten. Im gesamten Haus und auch im Garten kann er zum Einsatz kommen. Vor allem schwer zugängliche Stellen wie Fugen, Ecken und Ritzen sind für den Dampfreiniger kein Problem. Auch die unterschiedlichsten Arten von Verschmutzungen, wie Farbe, Kalk oder Urinstein, die mit herkömmlichen Reinigern nur schwer oder gar nicht zu entfernen sind, schafft der Dampfreiniger. Die Zeit- und Kraftersparnis kann somit als weiterer Vorteil punkten.  
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die chemikalienfreie Reinigung. Der heiße Dampf löst keine Allergien aus und ist im Vergleich zur Chemiekeule nicht schädlich für die Umwelt. Putzmittel-Allergiker oder Menschen, die auf chemische Stoffe reagieren und schnell Hautreizungen bekommen, müssen sich beim Putzen mit dem Dampfreiniger keine Sorgen machen. Er sorgt für ein gutes Raumklima, da der Staub vom Wasserdampf gebunden und nicht wie beim Putzen mit dem Staubtuch aufgewirbelt wird.

10. Was kann ich mit dem Dampfreiniger alles reinigen?

Der Dampfreiniger wird zum Fensterputzen genutztAufgrund der verschiedenen Modelle und der Vielfalt an Aufsätzen ist ein Dampfreiniger vielfältig einsetzbar und wird seinem Ruf als innovativstes Gerät im Bereich Reinigung gerecht. In der Küche, im speziellen im Backofen, lassen sich hartnäckige Verkrustungen und eingetrocknetes Fett entfernen. Im Bad kann dem Dreck in den Fugen und somit oft Krankheitserregern und Keimen zu Leibe gerückt werden, die Toilette lässt sich von Urinstein befreien. Milben, Bakterien, Keime, Staub und auch Tierhaare können mit dem Dampfreiniger aus Polstermöbeln, Matratzen und Teppichen entfernt werden. Auch für Katzenklos, Aquarien und Tierkäfige bietet sich der Dampfreiniger an. Gardinen werden ohne großen Aufwand wieder frisch.      
Und natürlich lassen sich Innen als auch Außen im Prinzip alle Arten von Böden reinigen. Ob Fliesen, Stein, PVC, Marmor, sehr gut versiegelte Holzböden wie Laminat oder Parkett und jede Art Teppich lässt sich reinigen. Im Außenbereich kann er für die Reinigung von Gehwegen, Gartenmöbeln, Rollladen und Wintergärten verwendet werden. Als Autobesitzer kannst du den Dampfreiniger auch zur Autopflege verwenden - sowohl Innen als auch Außen.
Vor allem hast du die Möglichkeit, auch sehr alte und festsitzende Verschmutzungen, von denen du vielleicht glaubst, sie nie wieder wegzubekommen, effektiv zu entfernen.

11. Was soll ich beim Umgang mit dem Dampfreiniger beachten?

Oberflächen, die auf hohe Temperaturen empfindlich reagieren, sollten nicht mit dem Dampfreiniger bearbeitet werden. Böden ohne Versiegelung, oder ausschließlich geölte Kork- oder Holzböden halten den hohen Temperaturen nicht stand - es kann zu dauerhaften Schäden kommen. Kunststoff und Holz sind empfindliche Materialien, die nicht mit dem Dampfreiniger gereinigt werden sollten. Prüfe immer erst an einer verdeckten Stelle, ob das Material dem Dampf standhält.
Ein Verletzungsrisiko ist beim Umgang mit dem Dampfsauger immer gegeben. Da der entstehende Wasserdampf und auch die Düse, aus der der Dampf austritt, sehr heiß sind, solltest du bei der Benutzung immer besonders vorsichtig sein. Das Einatmen des Dampfes oder die Feuchtigkeit in der Luft bringen für Ihre Gesundheit jedoch kein Risiko mit sich.

Wir hoffen, dass wir dir auf der Suche nach deinem Dampfreiniger-Testsieger behilflich sein konnten. Weitere Tipps und Tricks zum Umgang mit dem Dampfreiniger gibt es im Video.

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