Siebträgermaschine Kaufberatung
Siebträgermaschinen im Test - Täglich Espresso in Barista-Qualität?
Wie in vielen Haushalten hält auch bei uns der Kaffee allmorgendlich seinen Einzug, um die Müdigkeit der Nacht abzuschütteln und die Sinne munter zu machen. Doch die Qualität ist entscheidend und heutzutage wünschen sich viele doch etwas mehr als den schnellen Filterkaffee. Auch Kaffeevollautomaten kommen geschmacklich schnell an ihre Grenzen. Um auf dem Weg zum perfekten Kaffee noch eine Stufe weiterzugehen, haben wir uns nun in diesem Test den Siebträgermaschinen gewidmet.

Siebträgermaschinen sind für echte Kaffee-Puristen das Non-plus-ultra, denn sie versprechen perfekten Espresso im Barista-Qualität. Doch gelingt dieser mit preiswerten Geräten für zuhause wirklich so gut wie in einem italienischen Café? In unserem Siebträgermaschinen Test stellen wir dir die beliebtesten Espressomaschinen für zuhause vor. Dabei haben wir sowohl Modelle mit als auch ohne Mahlwerk getestet. Zudem verraten wir dir, worauf du beim Kauf einer Siebträgermaschine besonders achten musst.
Siebträgermaschinen Vergleich
Siebträgermaschinen mit smarten Assistenzsystemen - Barista leicht gemacht!
Ein neuer Trend auf dem Markt sind halbautomatische Siebträgermaschinen. Diese sollen mithilfe von integrierten Assistenzfunktionen besonders Einsteigern dabei helfen, auch ohne Barista-Kenntnisse großartigen Espresso und Cappuccino zuzubereiten. Wir haben zwei Vertreter dieser Art für dich getestet: Die neue Ninja Luxe Cafe Essential gegen die Sage Barista Express Impress!
Beide Maschinen verfügen über ein integriertes Mahlwerk und bieten hilfreiche Assistenzfunktionen, wobei die Ninja bei der Automatisierung noch einen großen Schritt weiter geht als die Sage. Außerdem ist sie mit einem Preis von rund 400 € aktuell knapp 300 € günstiger als die Sage. Damit sichert sich die Ninja Luxe Café in unserem Duell den Testsieg.
Wir haben 2025 die zwei beliebtesten Einsteiger-Siebträgermaschinen für dich getestet: Die neue Ninja Luxe Cafe Essential gegen die Sage Barista Express Impress! Beide Maschinen bieten nicht nur ein eingebautes Mahlwerk, sondern zusätzlich interessante Assistenzfunktionen, die dir einiges an Arbeit abnehmen. Damit soll es auch Anfängern möglich sein, ohne nennenswerte Barista-Kenntnisse großartigen Espresso und Cappuccino zuzubereiten. Doch ob dies wirklich gelingt? Wir haben es getestet!
In unserem Test haben wir besonderen Fokus auf die Anfängerfreundlichkeit gelegt, denn genau an diese Zielgruppe richten sich diese Geräte. Hier hat die Ninja Luxe Café Essential aus unserer Sicht klar die Nase vorn, denn ihr System zum Ermitteln des optimalen Mahlgrads ist für Einsteiger ein echter Game-Changer. Hinzu kommt der attraktive Preis von rund 400 Euro für das Basismodell zum Zeitpunkt unseres Tests.
Ninja Luxe Café Essential - Fast so einfach wie ein Vollautomat
Die Ninja Luxe Café Essential ist eine Siebträgermaschine, die sich dank ihrer innovativen Assistenz-Systeme ideal für Einsteiger eignet. Mit einem eingebauten Mahlwerk mit halbautomatischer Mahlgradanpassung erleichtert sie die Zubereitung von Espresso erheblich. Besonders praktisch ist die vollautomatische Dosierung des Kaffeemehls, die auch ohne teure Barista-Waage präzise Ergebnisse liefert. Zudem bietet die Maschine eine automatische Milchaufschäumung, bei der du zwischen dünnem und dickem Milchschaum wählen kannst. Ein interessantes Extra ist die Möglichkeit, neben Espresso auch Filterkaffee zuzubereiten. Allerdings musst du das Kaffeemehl bei der Ninja im Gegensatz zur Sage Barista Express Impress selbst andrücken, da kein automatischer Tamper vorhanden ist. Insgesamt überzeugt die Ninja Luxe Café Essential mit einfacher Bedienung und smarten Funktionen zu einem fairen Preis von etwa 400 €.
Der US-amerikanische Hersteller Ninja hat mit der neuen Ninja Luxe Café wieder ein echtes Highlight auf den Markt gebracht! Ninja verspricht, dass damit jeder zum Barista werden könne. Und tatsächlich: Sobald wir uns einmal mit der Maschine vertraut gemacht hatten, gelang die Zubereitung von Espresso und Cappuccino fast so einfach wie mit einem Kaffeevollautomaten.
Dies wird ermöglicht durch die vielen smarten Assistenzsysteme der Maschine. Die Dosierung des Kaffeemehls übernimmt das Mahlwerk automatisch. Doch die wirkliche Innovation ist die Funktion zur Optimierung der Mahlgradeinstellung - so in dieser Preisklasse eine absolute Neuheit. Anhand der Duchflussgeschwindigkeit beim Espressobezug ermittelt die Ninja Luxe Café, ob das Kaffeemehl zu grob oder zu fein gemahlen ist und zeigt anschließend auf dem Display eine Empfehlung für die optimale Mahlgradeinstellung an. Dies funktionierte in unserem Test erstaunlich zuverlässig. Zwar brauchte das System anfangs ein paar Bezüge, bis es sich auf eine Mahlgradeinstellung festgelegt hatte, doch dies wäre uns beim manuellen Einstellen des Mahlgrades nicht anders ergangen. Der große Unterschied ist, dass du dir hier absolut keine Gedanken mehr machen musst, sondern einfach den Empfehlungen auf dem Display folgen kannst.

Geschmacklich war der Espresso aus der Maschine gut, auch wenn er aus unserer Sicht nicht ganz an die Geschmacksergebnisse herankommt, die man mit etwas Übung aus teureren Espressomaschinen herauskitzeln kann. Bei Milchkaffees wie Cappuccino ist die Automatikfunktion der integrierten Dampflanze für Einsteiger ebenfalls eine große Hilfe. Einfach die Milch in das Kännchen geben und auf Knopfdruck beginnt die Milchaufschäumung. Auch wenn der Milchschaum in unserem Test nicht ganz perfekt wurde, konnte sich das Ergebnis dennoch sehen lassen.
Alles in allem ist die Ninja Luxe Café aus unserer Sicht das perfekte Gerät für Einsteiger, die möglichst unkompliziert Kaffee in Siebträger-Qualität genießen möchten, ohne sich mit den Feinheiten von Siebträgermaschinen auseinandersetzen zu müssen. Hierzu trägt auch ihr günstiger Preis von rund 400 Euro zum Zeitpunkt unseres Tests bei.
Sage Barista Express Impress - Mit Integriertem Tamper
Die Sage Barista Express Impress ist eine Weiterentwicklung der beliebten Sage Barista Express, eine der meistverkauften Siebträgermaschinen weltweit. Der große Unterschied ist der integrierte Tamper mit Auto-Dosierung des Kaffeemehls. Ansonsten teilt die Express Impress viele der positiven Eigenschaften des erfolgreichen Basismodells: Hochwertige Edelstahloptik, gute Verarbeitung und das schicke Design haben beide Geräte gemeinsam.
Auch der Espresso aus der Maschine gelingt genauso gut, wie wir es aus unserem früheren Test der Barista Express bereits gewohnt waren: Ein vollmundiger Geschmack, der im Segment der Espressomaschinen mit Thermoblock-System ganz vorne mitspielt. Insgesamt ist die Barista Express Impress damit genauso wie die Barista Express eine gelungene Siebträgermaschine. Doch kann uns der integrierte Tamper überzeugen?
Die Besonderheit des Impress-Modells ist, dass sie über einen integrierten Tamper verfügt. Dieser wird über den Hebel an der linken Seite des Geräts betätigt und hat gleich zwei Funktionen: Zum einen soll damit der Kaffee im Sieb gleichmäßig verdichtet werden. Zum anderen hilft der Druck des Tampers bei der Dosierung des Kaffeemehls. Dabei zeigt das Gerät nach dem Tampen an, ob zu viel oder zu wenig Kaffee gemahlen wurde und fordert sich bei Bedarf auf, per Knopfdruck noch etwas mehr zu mahlen. Während die Auto-Dosierung in unserem Test recht zuverlässig funktionierte, konnte uns der Tamper selbst eher weniger überzeugen. Meist mussten wir den Hebel mehrfach betätigen, bis eine ordentliche Verdichtung erzielt wurde. Und selbst dann hätten wir dies mit manuellem Tampen wahrscheinlich besser hinbekommen.

Beim Milchaufschäumen verzichtet Sage im Gegensatz zur Ninja dagegen auf sämtliche Assistenzsysteme. Trotzdem erfüllt die verbaute Milchlanze durchaus ihren Zweck. Mit etwas Übung kannst du hier feinporigen Milchschaum zaubern, der sich sogar für Latte Art eignet.
Nach unserem Test bleibt die Frage, an welche Zielgruppe sich die Barista Express Impress eigentlich richtet. In puncto Automatisierung geht die Ninja Luxe Café einen großen Schritt weiter und ist noch dazu deutlich günstiger. Wer dagegen auf den automatischen Tamper verzichten kann, ist mit der preiswerterem Sage Barista Express genauso gut bedient. Zwar ist auch die Barista Impress eine gute Siebträgermaschine, wir persönlich würden aber eher zu einer der beiden Alternativen greifen.
De’Longhi La Specialista Opera: Stilvoller Siebträger
Die De'Longhi La Specialista Opera ist eine stilvolle Siebträgermaschine, die mit edler Edelstahloptik und einem durchdachten Bedienkonzept punktet. Sie richtet sich vor allem an Kaffeeliebhaber, die Wert auf Handarbeit legen und gerne mit Mahlgrad, Shot-Zeit und Milchschaum experimentieren. Im Test überzeugt die Maschine mit kräftigem, ausgewogenem Espresso und einer angenehmen Crema. Das integrierte Mahlwerk arbeitet leise und präzise, die Bedienung gelingt dank praktischer Tasten und Regler schnell intuitiv. Die manuelle Dampflanze liefert nach etwas Übung feinen Microfoam, perfekt für Latte Art oder Cappuccino.
Kleine Schwächen zeigt die Opera in puncto Reinigung: Einige Teile des integrierten Tampers sind fest verbaut und nur schwer zugänglich. Auch Fingerabdrücke auf der Oberfläche sind schnell sichtbar. Dafür entschädigen die solide Verarbeitung und der leise Betrieb. Besonders spannend sind die optionalen Cold-Funktionen, mit denen sich kalte Kaffeespezialitäten zubereiten lassen. Mit einem Preis von rund 700 Euro bewegt sich die Maschine im oberen Einsteigersegment, bietet dafür aber echtes Barista-Feeling für zu Hause. Wer keine vollautomatische Unterstützung braucht, wird mit der La Specialista Opera viel Freude am Ausprobieren und Genießen haben.
Siebträgermaschine mit Mahlwerk - Guter Kaffee mit wenigen Handgriffen
Siebträgermaschinen mit eingebautem Mahlwerk sind im Prinzip ganz normale Siebträgermaschinen. Nur brauchst du hier keine separate Kaffeemühle, denn diese ist bereits in der Maschine integriert. Diese 2-in-1-Geräte sind besonders für Einsteiger praktisch. Einige Modelle bieten zudem smarte Assistenzfunktionen wie einen integrierten Tamper oder ein System zur optimalen Mahlgradeinstellung. Perfekt für die ersten Schritte auf dem Weg zu richtig gutem Kaffee!
Siebträgermaschine mit eingebautem Mahlwerk sind praktische 2-in-1 Geräte, die Espressomaschine und Kaffeemühle in einem Gerät verbinden. In unserem Test der besten besten Siebträgermaschinen mit eingebautem Mahlwerk konnte sich mit der Sage Barista Express ein echter Bestseller durchsetzen und landete knapp vor der Konkurrenz aus dem Hause De'Longhi auf dem ersten Platz.
Getestet haben wir Produkte der Einsteiger- und Mittelklasse, also solche, die nicht direkt ein übergroßes Loch in die Brieftasche reißen. Auch namhafte Hersteller bieten viele erschwingliche Geräte. Mit dabei waren Sage, De'Longhi, Gastroback und Graef. Am Ende sicherte sich die Sage knapp den Testsieg.
- Platz: Sage Barista Express
- Platz: De'Longhi La Specialista Arte
- Platz: Gastroback Design Barista Pro
- Platz: Graef Milegra
In unserem Test konnte sich vor allem die Sage Barista Express als Testsieger herauskristallisieren. Sie überzeugte mit sehr gutem Kaffee, durchdachtem Zubehör und einer Verarbeitungsqualität, die ihresgleichen sucht. Doch auch andere Modelle wie De'Longhis La Specialista Arte oder die Barista Pro von Gastroback konnten auf ihre Art überzeugen. Gastroback wurde aufgrund ihres soliden Kaffees und dem gleichzeitig erfreulich niedrigen Preis gleich mal unser Preis-Leistungs-Tipp. Hier unsere Testergebnisse pro Testgerät im Detail.
Sage Barista Express - Espressogenuss für Zuhause
Mit der Sage Barista Express Siebträgermaschine kannst du Espresso ganz nach deinem Geschmack zubereiten. Mit ihrem Edelstahl-Gehäuse sieht die Maschine nicht nur gut aus, sondern ist ebenfalls gut verarbeitet. Dadurch macht sie einen besonders hochwertigen Eindruck. Sie kommt mit einem umfangreichen Lieferumfang, der vier verschiedenen Sieben, einem Tamper und einem Milchkännchen mit Temperaturanzeige umfasst - alles, was du für den perfekten Kaffeegenuss benötigst. Besonders praktisch ist die integrierte Druckanzeige, die dir genau anzeigt, ob der Brühvorgang optimal verläuft. Ein kleiner Wermutstropfen ist das verbaute Mahlwerk: Es könnte etwas leiser sein und eine feinere Mahlung ermöglichen. Dennoch bietet die Barista Express eine gelungene Kombination aus Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit. Damit ist sie sowohl für Einsteiger als auch für Hobby-Baristas mit etwas Erfahrung ideal, die zuhause erstklassigen Kaffee genießen möchten.
Wenig überraschend stellt Kaffeespezialist Sage mit der Barista Express den Testsieger. Mahlgrad und Bezugsmenge lassen sich super einfach mit den entsprechenden Reglern einstellen. Am Anfang ist zwar ein wenig Herumprobieren angesagt, das liegt aber eher daran, dass zunächst die richtigen Einstellungen für die Bohnen gefunden werden müssen. Für den optimalen Druck hilft das gute Manometer. Ist diese Hürde bewältigt, glänzen Kaffee und Espresso. Keine Spur von Bitterkeit, sondern voller Geschmack und eine dichte, aber nicht zu dunkle Crema. Das Finden der richtigen Einstellung geht deutlich schneller als bei anderen Modellen.

Darüber lässt sich Sage lässt nicht lumpen und setzt auf Edelstahl. Natürlich sind auch ein paar Kunststoffteile verbaut, allerdings gehen diese nahtlos über. Es ruckelt oder wackelt nichts. Auch die Bedienelemente, sowohl die Drehregler als auch die Knöpfe, haben eine angenehme Haptik und wirken, als stünden sie auch jahrelangen Gebrauch durch. Allerdings ist die Druckanzeige etwas zu spärlich beschriftet. Will sagen: Es fehlen genaue Bar-Angaben. Stattdessen gibt es nur eine Optimal-Zone. Auch ein kleiner Wermutstropfen sind die Mahlergebnisse. Diese könnten bei einer so hochwertigen Maschine etwas feiner sein. Dass die Barista Express beim Mahlen auch sehr laut wird, liegt aber in der Natur der Sache. Wir haben trotzdem etwas Hörabstand genommen.
Beim Lieferumfang war Sage eine der besten Siebträgermaschinen im Test. Vier Siebe, ein massiver Tamper, ein Reinigungsset, eine Edelstahl-Milchkanne mit integriertem Thermometer, einen Wasserfilter und der sogenannte Razor, mit dem sich der gemahlene Kaffee besser portionieren lässt, runden das Paket ab. Praktisch ist auch, dass sich das Zubehör bequem im ausziehbaren Auffangbehälter verstauen lässt. Der Tamper lässt sich in der Maschine per Magnet einhängen.
De’Longhi La Specialista Arte - Intuitive Bedienung
De’Longhis Antwort auf die Barista Express von Sage ist die De'Longhi La Specialista Arte. In unserem Test lieferten sich die beiden Siebträgermaschinen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz.
De’Longhi hat sich viel Mühe mit der Bedienung gemacht. Nicht nur sind Drehregler und Knöpfe von guter Qualität, auch bietet sie die meisten Möglichkeiten für Feineinstellungen. Neben Mahlgrad, Bezugsmenge und Temperatur, hast du auch die Möglichkeiten zwischen Espresso, heißem Wasser und Americano. Der Grad der Wasserhärte lässt sich ebenfalls einstellen. Umso erstaunlicher ist der Verzicht auf eine genaue Druckanzeige in bar. Es fehlt schlichtweg die Beschriftung mit Zahlen. Gleiches bei der Bezugsmenge. Der Drehregler gibt auch hier keine genaue Maßangabe.

Der mitgelieferte Quick Guide macht die Bedienung kinderleicht, auch wenn du vorher noch nie eine Siebträgermaschine hattest. Auf sechs Seiten findest du eine detailliert bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung mit hilfreichen Tipps zur richtigen Wahl der Bezugsmenge, perfektem Milchschaum und mehr. Hervorzuheben ist außerdem der gute Lieferumfang. De'Longhi legt einiges an Zubehör dazu, was sich beim Zelebrieren der Kaffeekunst als äußerst nützlich erweist. Angefangen beim hochwertigen Tamper inklusive Station für einen stabilen Stand, bis hin zu einer kleinen Erhöhung für Espressogläser, die das Tropfen und Plätschern verhindert.
Auch hier mussten wir ein wenig herumprobieren, doch nachdem wir die idealen Einstellungen für unsere Kaffeebohnen gefunden haben, schmeckten sowohl Americano als auch Espresso wunderbar. Von Bitterkeit oder Ähnlichem keine Spur. Mit 63 °C hatte der fertige Espresso auch eine angenehme Temperatur.
Gastroback Design Espresso Barista Pro - Unser Preis-Leistungs-Sieger
Die Design Espresso Barista Pro Siebträgermaschine von Gastroback landet auf dem dritten Platz, muss sich dabei den beiden Spitzenreitern aber deutlich geschlagen geben. Das liegt vor allem am Kaffee selbst. Bei unserer Blindverkostung mit mehreren Kaffeekennern schnitt die Barista Pro trotz optimaler Einstellungen immer schlechter ab als die beiden Platzhirsche. Dezente Aromen charakterisierten sich bei De'Longhi und Sage heruas, während bei Gastroback der Espresse geschmacklich einfach etwas blasser blieb. Nichtsdestoweniger ergattert sie sich den Titel des Preis-Leistungs-Siegers, da sie ganze 200 EUR weniger als der Testsieger kostet, aber noch wirklich soliden Espresso aus dem Auslass laufen lässt.

Bei der Verarbeitung gibt es wenig zu meckern. Die Maschine hat ebenfalls viele Edelstahl-Elemente und lässt diese fließend in robusten Kunststoff übergehen. Besonders angetan waren wir vom mitgelieferten Tamper, der ein ordentliches Gewicht hat und das Verdichten des frisch gemahlenen Kaffees kinderleicht macht. Das ging sogar noch besser als bei De’Longhi und Sage. Auch die Bedienung ist denkbar einfach. Falls doch ein paar Fragen offen sind, hilft die Bedienungsanleitung. Sie ist ausführlich und hilfreich, wenn auch nicht ganz so gut wie De’Longhis Quick Guide.
Während die magere Beschriftung der Druckanzeige bei Sage und De’Longhi ein eher kleines Ärgernis war, verzichtet Gastroback gänzlich auf diese. Die fehlende Druckanzeige ist ein echtes Hindernis, da das Finden des perfekten Drucks essenziell wichtig ist, um das Beste aus den Kaffeebohnen herauszukitzeln. So konnten wir trotz vieler Bezüge einen buchstäblich bitteren Beigeschmack beim gebrühten Espresso nicht immer vermeiden. Dennoch konnte der Kaffee im Ganzen überzeugen. Den Titel des Preis-Leistungs-Siegers sichert sich die Gastroback souverän.
Graef Milegra - Nicht ganz überzeugend
Die Vierte im Bunde ist die Graef Milegra Siebträgermaschine. Auch sie lässt einen heißen Espresso mit ein paar routinierten Handgriffen ins Glas fließen. Milchmixgetränke wie Cappuccino sind mit der Milchdüse möglich. Letztere ist anfangs etwas schwergängig, lässt sich mit dem gummierten Griff aber insgesamt leicht bedienen.
Das Bedienfeld besteht aus vier Knöpfen und ist damit sehr übersichtlich. Die Kaffeestärke wird in 1 bis 3 Stufen eingeteilt, ansonsten gibt es noch die Möglichkeit für einen einfachen oder doppelten Bezug. Die Verarbeitung kann dagegen leider nicht mit dem restlichen Testfeld mithalten. Es wurde noch mehr Kunststoff verbaut, was man stellenweise deutlich spürt. Den Vogel abgeschossen hat Graef mit dem Tamper. Dieser ist nicht wie bei anderen massiv, mit hohem Gewicht, sondern befindet sich am Ende des Plastik-Portionierlöffels für Kaffeepulver. So macht das Tampen keinen Spaß. Hier wurde definitiv an der falschen Stelle gespart.

Auch der Kaffee wurde bei unserer Blindverkostung von allen Espressi am schlechtesten eingestuft. Das lag vor allem am blassen Geschmack. Mit der Graef gingen leider fast alle aromatischen Nuancen unserer Kaffeebohnen verloren. Aufgrund dieser unser weiterer Schwächen, spricht für die Graef Milegra am Ende (beinahe) nur der günstige Preis. Für ein Schnäppchen oder um einfach nur eine Siebträgermaschine zu haben, ist sie also zu gebrauchen. Für echte Kaffee-Genießer ist das Modell aber eher weniger geeignet. Dafür müssen beim Geschmack zu viele Abstriche gemacht werden.
Kleine Espressomaschinen im Test - Barista-Feeling für zuhause?
Espressoliebhaber:innen aufgepasst! Wir haben die beliebtesten kleinen Espressomaschinen ohne Mahlwerk für dich getestet. Da die Preisunterschiede in diesem Bereich ernorm sind, haben wir uns Modelle aus unterschiedlichen Preisklassen angeschaut. In unserem Test haben wir daher sowohl Mittelklasse-Siebträgermaschinen zwischen 300 und 500 Euro als auch günstige Espressomaschinen unter 250 Euro unter die Lupe genommen, um herauszufinden, ob mehr Geld auch besseren Espresso bedeutet.
Im Test besonders überzeugen konnte uns die Gaggia Classic Evo, eine Einkreiser-Maschine für ca. 420 EUR. Mit der Gaggia gelingt dir mit etwas Übung ein wirklich hervorragender Espresso, der in unserem Test geschmacklich auch mit deutlich teureren Geräten mithalten konnte. Eine preiswerte Alternative ist die De'Longhi Dedica Style EC 685.M. Die Einsteigermaschine aus dem Hause De'Longhi kostet nur rund 130 EUR und stellt einen günstigen Einstieg in die Welt des guten Espressos dar. Sie zählt daher zu den meistverkauften Espressomaschinen weltweit.
Bewertet haben wir die Maschinen in den Bereichen Handhabung, Design und Geschmack. Bei allen getesteten Geräten handelt es sich übrigens um Siebträgermaschinen ohne Mahlwerk. Falls du dich für Kombi-Geräte mit integriertem Mahlwerk interessierst, findest du hier unseren Test zu Siebträgermaschinen mit Mahlwerk.
Mittelklasse Espressomaschinen bis 500 Euro im Test - Der perfekte Einstieg in die Barista-Welt!
Während Siebträgermaschinen mit integriertem Mahlwerk zwar praktisch sind und gerade für Einsteiger einen guten Kompromiss bieten, kommen diese Geräte für echte Barista kaum in Frage. Denn die Wahl der perfekten Kaffeemühle ist mindestens genauso wichtig wie die der richtigen Espressomaschine.
Mittelklasse-Espressomaschinen im Bereich von 300 bis 500 Euro sind aus unserer Sicht der perfekte Einstieg in die Barista-Welt. In dieser Preisklasse trennt sich die Spreu vom Weizen, denn hier findest du neben Modellen mit Thermoblock-Heizsystem, wie sie bei günstigeren Geräten üblich sind, auch echte Einkreiser-Maschinen mit Boiler. In unserem Test konnte sich die Gaggia Classic Evo klar gegen die Konkurrenz durchsetzen, denn sie bietet einen hervorragenden Espresso und ist gleichzeitig vergleichsweise einsteigerfreundlich.
Alle getesteten Modelle stammen aus dem mittleren Preissegment (bis 500 €). Sie sind für alle ideal, die schon etwas Erfahrung mit der Espresso-Zubereitung haben und ihre Barista-Fähigkeiten auf das nächste Level bringen möchten. Gerade in dieser Preisklasse trennt sich aber die Spreu vom Weizen: Während die Sage Bambino eher wie eine günstige Espressomaschine daherkommt, kann unser Testsieger - die Gaggia Classic Evo - von der Espresso-Qualität auch mit weitaus teureren Geräten mithalten.
Testsieger: Gaggia New Classic Evo - Zeitloser Klassiker aus Italien
Die Gaggia New Classic Evo ist eine Siebträgermaschine, die mit ihrem zeitlosen Design aus gebürstetem Edelstahl und kompakten Maßen von 23 x 38 x 24 cm in jeder Küche zum Hingucker wird. Ebenfalls praktisch: Der standardisierte 58-mm-Siebträger ermöglicht die Verwendung von handelsüblichem Zubehör, was in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit ist. Die gleichmäßige Extraktion sorgt für vollmundigen, aromatischen Espresso mit dichter Crema, der es mit teureren Maschinen durchaus aufnehmen kann. Die Aufheizzeit ist beeindruckend kurz: In weniger als zwei Minuten ist die Maschine einsatzbereit, nach fünf Minuten erreicht sie die ideale Temperatur. Allerdings benötigt der kleine Boiler der Einkreiser-Maschine beim Milchaufschäumen etwas Zeit für das Umschalten zwischen Brühen und Dampf, und der Wassertank ist nicht ganz einfach zu entnehmen. Insgesamt bietet die Gaggia New Classic Evo für rund 400 € ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist ideal für Kaffeeliebhaber:innen, die Wert auf traditionellen Espressogenuss und Langlebigkeit legen.
Sie bietet ein sehr überzeugendes Gesamtpaket: solide Verarbeitung, klassisches Design und hervorragenden Espresso-Geschmack, der durchaus mit deutlich teureren Modellen mithalten kann. Dank Standard-Siebträger mit 58mm Durchmesser lassen sich Zubehörteile einfach und kostengünstig ergänzen. Als Einkreiser ist sie schnell betriebsbereit, allerdings muss beim Wechsel von Espresso zu Milchschaum eine kurze Wartezeit eingeplant werden. Leider enttäuscht der mitgelieferte Plastik-Tamper, hier sollte zusätzlich investiert werden. Trotzdem liefert die Maschine für ambitionierte Home-Baristas ein echtes Barista-Feeling zu einem sehr fairen Preis.
Die Gaggia Classic Evo ist eine hochwertige Siebträgermaschine, die vor allem für Kaffeeliebhaber geeignet ist, die den authentischen Espressogenuss zu Hause erleben möchten. Mit ihrem robusten Edelstahlgehäuse überzeugt sie durch Langlebigkeit und fügt sich mit ihrem kompakten, zeitlosen Design nahtlos in jede Küche ein. Der professionelle 58-mm-Siebträger ermöglicht die Nutzung von standardisiertem Zubehör und sorgt für eine gleichmäßige Extraktion des Kaffeemehls.
Im Test lieferte die Maschine einen vollmundigen, aromatischen Espresso mit dichter Crema, der mit teureren Modellen problemlos mithalten konnte. Die Aufheizzeit beträgt nur zwei Minuten, wir empfehlen nach dem Test aber fünf, um garantiert guten Kaffee zu extrahieren. Abstriche gibt es jedoch bei der Zubereitung von Milchkaffeespezialitäten. Da es sich um eine Einkreiser-Maschine handelt, muss nach dem Brühen des Espressos die Temperatur erhöht werden, um Milch aufzuschäumen. Dieser Prozess dauert etwa 30 Sekunden und macht die Zubereitung mehrerer Getränke hintereinander weniger komfortabel. Zudem ist der Wassertank etwas schwer zugänglich.
Für rund 400 Euro bietet die Gaggia Classic Evo ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie überzeugt durch ihre Espressoqualität, das robuste Design und die schnelle Einsatzbereitschaft. Wer bereit ist, kleinere Einschränkungen beim Milchaufschäumen hinzunehmen, erhält mit der Gaggia Classic Evo eine Maschine, die ein Stück italienischer Kaffeekultur in die heimische Küche bringt. Ideal für alle, die Wert auf traditionellen Espresso und Langlebigkeit legen.
Solis Barista Gran Gusto - Solide Espressomaschine zum fairen Preis
Die Solis Barista Gran Gusto überzeugt als Siebträgermaschine im mittleren Preissegment mit einem hochwertigen Edelstahl-Design und einer einfachen Bedienung. Besonders positiv fällt die robuste Verarbeitung auf, die sich von vielen Konkurrenzmodellen abhebt. Dank des standardisierten 58-mm-Siebträgers steht eine große Auswahl an Zubehör zur Verfügung, was die Maschine sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Kaffeeliebhaber interessant macht.
Geschmacklich liefert sie einen überzeugenden Espresso mit einer schönen Crema und ausgewogenen Aromen - vorausgesetzt, man justiert den Mahlgrad sorgfältig. Die Möglichkeit, zwischen automatischem und manuellem Bezug zu wählen, sorgt für zusätzliche Flexibilität. Ein kleiner Wermutstropfen ist die vergleichsweise schwache Dampfdüse, die beim Milchaufschäumen etwas Geduld erfordert. Für reine Espresso-Trinker ist das jedoch kein großes Manko. Insgesamt bietet die Solis Barista Gran Gusto eine starke Leistung zum fairen Preis. Wer auf der Suche nach einer zuverlässigen, stilvollen und preiswerten Siebträgermaschine ist, trifft mit diesem Modell eine gute Wahl.
Lelit Anna PL41EM - Die hübsche Anna
Die Lelit Anna (PL41EM) ist eine kompakte Einkreiser-Espressomaschine, die mit ihrem schicken Design und dem hochwertigen Edelstahlgehäuse sofort ins Auge sticht. Sie bietet ambitionierten Heim-Baristas eine solide Ausstattung und liegt preislich im mittleren Segment. Die Bedienung ist simpel und die integrierte Druckanzeige hilft beim perfekten Espressobezug.
Doch bei genauerem Hinschauen trüben einige Details den hochwertigen Eindruck etwas. Da wäre zum einen der Wassertank aus billigstem Plastik, der sich unter einer Metallabdeckung verbirgt. Die kleine Einfüllöffnung und die lose darin hängenden Schläuche machen das Nachfüllen wirklich umständlich. Beim Espressobezug sorgt die schwankende Brühtemperatur für etwas ungleichmäßige Ergebnisse: Mal ist der Espresso rmit den gleichen Einstellungen richtig lecker, mal zu säuerlich oder bitter. Auch das Milchaufschäumen gestaltet sich nicht ideal. Die Dampflanze bietet zwar ausreichend Druck, war bei unserem Testgerät aber nur schwergängig zu bewegen. Da sie im Betrieb von außen sehr heiß wird, kann man sich beim Milchaufschäumen schnell die Finger verbrennen.
Dennoch ist die Lelit Anna - trotz aller Kritik - wirklich kein schlechtes Gerät. Sie eignet sich für Espresso-Liebhaber mit Geduld und Feingefühl, die die hochwertige Optik schätzen und bereit sind, sich in die Maschine einzuarbeiten. Wer hingegen weniger Wert auf Design legt und möglichst einfach guten Espresso zubereiten möchte, sollte sich eher nach einer Alternative umsehen.
Sage The Bambino - Kompakte Espressomaschine mit Kompromissen
Die Sage "The Bambino" ist dank ihrer schnellen Aufheizzeit und einfachen Bedienung perfekt für alle, die morgens nicht lange auf ihren Espresso warten möchten. Aufgrund ihres schlanken Designs findet sie auch in kleinen Küchen Platz. Ein praktisches Extra ist der integrierte Wasserfilter, der in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.
Beim Espressobezug zeigt sich die Maschine solide, wenn auch mit kleinen Schwächen und nicht ganz so überzeugend wie die anderen getesteten Geräte. Während der Kaffee insgesamt gut gelingt, kann die Brühtemperatur manchmal leicht schwanken, was den Geschmack beeinflusst. In unserem Test schmeckte der Espresso dadurch oft etwas zu säuerlich. Zudem macht das geringe Gewicht das Einsetzen des Siebträgers etwas knifflig – mit ein wenig Übung ist das aber gut zu meistern. Wer sein Zubehör später aufrüsten möchte, sollte beachten, dass der 54-mm-Siebträger nicht der Standardgröße entspricht.
Insgesamt ist die Sage "The Bambino" - trotz einiger Kompromisse - eine gute Wahl für Einsteiger, die eine kompakte und leicht bedienbare Espressomaschine suchen. Sie bietet viele praktische Features und eine schnelle Aufheizzeit. Wer jedoch besonders hohen Wert auf Espresso-Perfektion legt, sollte sich Alternativen wie die Gaggia Classic Evo anschauen. Wer dagegen etwas Geld sparen möchte, kann auch zur De'Longhi Dedica Style greifen. Diese ist der Sage von Aussehen und Funktion sehr ähnlich, kostet aber nur rund die Hälfte.
Günstige Espressomaschinen Test - Kleine Maschinen, aber feiner Espresso?
Für Kaffeeliebhaber:innen, die nicht das Budget für eine hochwertige Siebträgermaschine haben oder einfach Platz sparen möchten, bieten günstige Espressomaschinen eine attraktive Alternative. Wir haben vier beliebte und preiswerte Espressomaschinen unserem Test unterzogen, um herauszufinden, ob diese kleinen Raumwunder mit ihren größeren Pendants mithalten können.
Unsere Testgeräte-Auswahl umfasst Modelle, die sich im günstigen Preissegment (unter 300 Euro) bewegen. Im Test hatten wir diese vier Modelle:
- De'Longhi Dedica Style EC 685.M
- Krups Virtuoso XP442C
- BEEM Espresso Latte
- WMF Lumero
Unsere Testsiegerin im Bereich der kleinen und günstigen Espressomaschinen, die De’Longhi Dedica, setzt sich mit ihrem erstklassigen Espresso, stilvollen Design und einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis an die Spitze. Während die De’Longhi Dedica und die Krups Virtuoso mit hervorragender Kaffeequalität und solider Verarbeitung überzeugen, zeigen die Beem Espresso Latte und die WMF Lumero, dass es in diesem Segment auch Schwächen gibt.

Das hatten die getesteten Espressomaschinen gemeinsam
Alle getesteten Espressomaschinen unseres Tests verfügen über einen Siebträger, mindestens zwei Siebe und einen Milchaufschäumer via Düse bzw. Dampfdüse oder sogar einen Milchtank. Für die Zubereitung des Kaffees sind sie kompatibel mit vorgemahlenem Kaffee und Pads. Für Pads liegt meistens ein spezieller Sieb bei. Ein gemeinsames Manko ist das Fehlen von Milchkännchen im Lieferumfang bei allen getesteten Geräten. Die Lautstärke der Maschinen ist mit rund 70 Dezibel angenehm leise. Bedient werden alle Modelle über Knöpfe und Drehregler.
Für das Zubereiten des Kaffeepulvers im Siebträger liegt immer ein Tamper bei. Im Test stellte sich aber heraus: Dieser ist mal mehr oder weniger gut, da für das Verdichten relativ viel Kraft benötigt wird, um die Extraktion möglichst gleichmäßig zu vollziehen. Nicht jeder Tamper im Test hält dem kräftigen Drücken auf Dauer stand. Doch wir schauen jetzt auf die Ergebnisse des Tests im Detail:
De’Longhi Dedica Style EC 685.M - Eleganter Espresso-Einstieg
Die DeLonghi Dedica überzeugt vor allem mit ihrer Kompaktheit und Schnelligkeit. Dank Thermoblock-Heizsystem ist sie innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Perfekt für kleine Küchen oder spontane Kaffeepausen! Allerdings wirkt die Maschine aufgrund ihrer Plastik-Bauweise eher einfach verarbeitet und instabil. Der mitgelieferte Tamper und die doppeltwandigen Siebe sind nicht ideal – echte Espresso-Fans sollten hier unbedingt in besseres Zubehör investieren. Mit ca. 40 Euro Aufpreis für ordentliche Siebe und einen guten Tamper wird die Kaffeequalität deutlich verbessert. Die Milchlanze erzeugt erstaunlich guten Milchschaum, benötigt aber etwas Geduld.
Die De’Longhi Dedica Style EC 685.M ist eine kompakte Siebträgermaschine, die mit ihrem schlanken Design jede Küche optisch bereichert. Dank ihrer Edelstahl-Optik sieht sie hochwertig aus und die gute Verarbeitung wirkt robust und verspricht Langlebigkeit. Ihre einfache Handhabung und die schnelle Aufheizzeit dank des verbauten Thermoblock-Heizsystems machen sie ideal für den schnellen Kaffeegenuss, ohne auf Qualität zu verzichten.
Klar, der günstige Preis geht mit ein paar Kompromissen einher: Die verbauten Materialien sind eher einfach, mit etwas mehr Plastik, und der kleine Siebträger (51 mm) ist nicht das Barista-Standardmaß. Auch der mitgelieferte Plastiktamper fällt qualitativ im Vergleich zur Maschine ab und wirkt etwas minderwertig. Zudem erfordert die Handhabung des Siebträgers anfangs etwas Übung, da sie aufgrund des geringen Gewichts leicht verrückt werden kann. Diese Kritikpunkte haben jedoch die meisten Geräte aus dieser Preisklasse gemeinsam.
Trotz dieser kleinen Abzüge ist die Dedica eine lohnende Wahl für Espresso-Fans, denn mit ein bisschen Übung und etwas Zubehör wie einem besseren Tamper kannst du auch hier schon richtig guten Espresso zaubern. Die Espressoqualität der De'Longhi ist für den Preis wirklich überzeugend: In unserem Test punktet die Dedica mit einem intensiven, aromatischen Geschmack, der an italienische Cafés erinnert.
Für rund 130 Euro erhält man mit der De’Longhi Dedica Style EC 685.M eine Siebträgermaschine, die guten Geschmack und edles Design kombiniert – ideal für alle, die zuhause eine kleine Maschine möchten und nicht auf dem perfekten Espresso bestehen. Dank ihres hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses stellt sie besonders für Espressoneulinge einen guten Startpunkt dar. Damit ist sie unser klarer Testsieger in der günstigen Preisklasse.
Krups Virtuoso XP442C - Preis-Leistungs-Traum
Die Krups Virtuoso XP442C ist eine preiswerte Siebträgermaschine, die mit ihrem Espresso-Ergebnis und ihrer robusten Bauweise überzeugt. Sie bietet eine hervorragende Alternative zu teureren Modellen und punktet mit ihrer einfachen Bedienung und durchdachten Funktionen wie der Tassenaufheizfläche.
Zwar hat sie kleinere Schwächen wie den einfachen Drehregler und eine unübersichtliche Anleitung, doch diese trüben das Gesamtbild kaum. Besonders für Einsteiger und preisbewusste Nutzer:innen ist die Krups Virtuoso eine klare Empfehlung. Wer auf Luxus verzichten kann und stattdessen Wert auf Funktionalität und guten Geschmack legt, wird mit dieser Maschine zufrieden sein.
Beem Espresso Latte - Ausstattungswunder
Die Beem Espresso Latte ist eine vielseitige Siebträgermaschine ohne Mahlwerk, die sich im Test besonders durch ihr automatisches Milchsystem auszeichnet. Dieses ermöglicht die einfache Zubereitung von Milchkaffeespezialitäten wie Cappuccino und Latte Macchiato auf Knopfdruck – ein beeindruckendes Feature in dieser Preisklasse. Das benutzerfreundliche Display mit klaren Symbolen und intuitiven Knöpfen erleichtert die Bedienung. Eine weitere Stärke ist die einstellbare Brühtemperatur.
Allerdings offenbart die Beem Espresso Latte auch Schwächen. Die leichte Bauweise wirkt wenig robust und klapprig. Außerdem ist der Platz unter dem Kaffeeauslass begrenzt – größere Latte-Macchiato-Gläser passen nicht darunter. Ein weiteres Manko ist das ständige Piepen bei jedem Bedienungsschritt, das auf Dauer störend sein kann, besonders in ruhigen Momenten.
Für rund 180 Euro bietet die Beem Espresso Latte ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und punktet mit umfangreicher Ausstattung und Benutzerfreundlichkeit. Sie ist eine solide Wahl für Kaffeeliebhaber:innen, die Wert auf Komfort und Vielfalt legen. Außerdem ist die Beem Espresso Latte besonders für Liebhaber:innen von Milchkaffeespezialitäten eine gute Wahl. Allerdings geht ihr günstiger Preis auch mit einigen Abstrichen bei der Verarbeitung einher.
WMF Lumero - Robuster Designstar
Die WMF Lumero überzeugt durch ihr robustes, hochwertiges Design und einfache Handhabung. Mit einem Edelstahlgehäuse und praktischen Saugfüßen bietet sie nicht nur Stabilität, sondern auch eine ansprechende Optik, die in jeder Küche ein Highlight ist. Die Bedienungsanleitung ist ausführlich und erleichtert den Einstieg in die Siebträgerwelt.
Leider bleibt sie geschmacklich hinter den Erwartungen zurück, da der Espresso in unserem Test oft überextrahiert war und dadurch bitter schmeckte. Dies erfordert präzise Einstellungen und Erfahrung, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Auch die Funktionalität der Dampfdüse lässt zu wünschen übrig: Der Hebel muss während des Milchaufschäumens und Heißwasserzapfens ständig gedrückt gehalten werden, was die Bedienung deshalb unnötig kompliziert macht.
Insgesamt ist die WMF Lumero Siebträgermaschine nur eingeschränkt zu empfehlen. Für ihren Preis von 190 Euro bietet sie einfach nicht die gleiche Kaffeequalität wie manche Konkurrenten. Nur wer Kompromisse beim Kaffeegeschmack eingehen kann, wird dennoch zufrieden sein.
So testen wir Espressomaschinen
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Alle getesteten Siebträgermaschinen haben wir über mehrere Wochen unter realen Bedingungen getestet. Dabei haben wir natürlich besonders auf den Geschmack des Espressos geachtet. Für jede Maschine haben wir versucht, den für uns perfekten Espresso zu finden. Zum Geschmackstest sind gleich mehrere Kolleg:innen angetreten, um möglichst viele Eindrücke zu sammeln.
Neben der Kaffeequalität haben wir das Design, die Verarbeitung und das mitgelieferte Zubehör bei unserer Bewertung berücksichtigt. Ebenfalls wichtig war uns die Benutzerfreundlichkeit, wobei wir uns hier primär an der Zielgruppe der Barista-Einsteiger orientiert haben. Bei den Modellen mit Mahlwerk haben wir zudem die Qualität des Mahlwerks bewertet. Auch das Milchaufschäumen fließt in die Gesamtbewertung mit ein.
- Kaffeezubereitung: Wie einfach ist das Finden der perfekten Einstellungen? Und wie gut schmeckt am Ende der Kaffee? Auch die Optik und Qualität der Crema sowie Temperatur waren wichtig. Dafür haben wir immer dieselben Bohnen verwendet, aber natürlich mehrere ausprobiert.
- Bedienung: Nicht nur die Intuitivität der Knöpfe, sondern auch die Beschriftung waren ausschlaggebend. Aber auch die Bedienungsanleitung konnte Pluspunkte verdienen.
- Lieferumfang: Nicht nur die Menge des Lieferumfangs, sondern auch die Qualität. Zusätzliche Siebe erhalten Pluspunkte, während schlecht verarbeitetes Zubehör wie beispielsweise der Tamper zu Abzügen führen kann.
- Verarbeitungsqualität: Wie ist das Verhältnis zwischen Edelstahl und Kunststoff und wie robust wirkt letzterer? Die Griffigkeit der Knöpfe war ein weiterer Faktor.
Um die bestmögliche Vergleichbarkeit zu gewährleisten, haben wir in jedem Test jeweils für alle Maschinen die gleichen Kaffeebohnen verwendet. Bei Espressomaschinen ohne Mahlwerk kam für das Mahlen der Bohnen immer unser Grinder von La Marzocco zum Einsatz. Für jede getestete Maschine haben wir versucht, die optimalen Einstellungen für Mahlgrad und Menge für die verwendeten Bohnen zu finden. Dabei haben wir stets ein Bezugsverhältnis von 1:2 angestrebt, für einen doppelten Espresso also 18g Kaffeemehl auf 36g extrahierten Espresso.
Siebträgermaschine - Für den perfekten Kaffeegenuss
Der perfekte Start in den Tag: Du kommst in deine Küche, im Backofen werden gerade ein paar Brötchen knusprig braun, es duftet nach Kaffeebohnen und auf dem Tisch wartet ein perfekter Milchkaffee auf dich. Doch auch hier gilt: Kaffee ist nicht gleich Kaffee! Die Wahl der Kaffeebohne, der Mahlgrad und die Art der Zubereitung sind ausschlaggebend für die Qualität und den Geschmack deines Lieblings-Heißgetränks. Mit einer Siebträgermaschine kannst du dir endlich genau den Kaffee so zubereiten, wie du ihn am liebsten hast. In unserer Siebträgermaschine Kaufberatung haben wir uns die wichtigsten Aspekte genauer angeschaut und verraten dir, worauf du beim Kauf einer Espressomaschine achten musst.

Für wen eignet sich eine Siebträgermaschine?
Eine einfache Filterkaffeemaschine haben viele Zuhause, manche schwören auch auf einen Kaffeevollautomaten, welcher die gängigsten Heißgetränke wie Kaffee, Espresso, Cappuccino, Tee und Co. in einem Gerät vereint. Wenn du jedoch ein Espresso-Liebhaber bist, wird dir der Kaffeegenuss aus einem herkömmlichen Vollautomaten geschmacklich wahrscheinlich nicht genügen. Dann muss es natürlich eine richtige Siebträgermaschine sein. Mit dieser kannst du besonders gut verschiedene Einstellungen ausprobieren.
So kannst du Mahlgrad, Kaffeeart, Wassermenge und Brühtemperatur individuell nach deinem persönlichen Geschmack anpassen, mit der Milchlanze Latte-Art zaubern und deine Barista-Skills perfektionieren. So gelingen Espresso und Cappuccino zuhause genauso gut wie im Café oder sogar besser - etwas Übung vorausgesetzt. Für experimentierfreudige Espresso-Fans, die die manuelle Zubereitung nicht scheuen, ist eine Siebträgermaschine daher genau die richtige Wahl. Zwar musst du anfangs etwas Zeit in das Erlernen grundlegender Barista-Fähigkeiten investieren, dafür wirst du mit etwas Übung aber mit großartigem Espresso-Geschmack belohnt.

Welche Alternativen zur Siebträgermaschine gibt es?
Möglichkeiten zur Kaffee-Zubereitung gibt es viele. Überlege dir einfach: Was trinkst du am liebsten? Denn davon hängt ab, welche Maschine dein treuer Begleiter durch den Tag wird. Für einfachen Filterkaffee bietet sich natürlich eine Filterkaffeemaschine an. Sollen es dagegen Kaffeespezialitäten wie Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato sein? Dann gibt es im Prinzip drei Optionen: Ein Kaffeevollautomat, eine Kapselkaffeemaschine (z.B. von Nespresso) oder natürlich eine richtige Siebträgermaschine. Zudem gibt es auch kleine Espressokocher für den Herd, die unter der Marke Bialetti bekannt wurden. Diese stellen jedoch lediglich einen Mokka her, also einen Espresso ohne Crema. Sie sind eine wesentlich günstigere Alternative.
Kaffeevollautomat oder Siebträgermaschine - Was ist besser?
Hierbei handelt es sich um eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Denn die Kaufentscheidung hängt von mehreren Faktoren ab. Im Nachfolgenden wollen dir trotzdem Vor- und Nachteile der Maschinenarten näherbringen.
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Typ |
Kaffeevollautomat |
Siebträgermaschine |
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Vorteile |
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Nachteile |
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Der ständig steigende Anspruch an Qualität, Geschmack und auch an die schnelle Verfügbarkeit unseres Lieblingsgetränkes lässt die Kaffeemaschinen-Hersteller stetig neue Geräte auf den Markt bringen. Die Perfektion wurde wohl mit der Gruppe der Kaffeevollautomaten und der Kolbenkaffeemaschinen (Siebträger) erreicht. Im Grunde sind es zwei Bezeichnungen für die gleiche Produktgruppe – wobei die letztere eigentlich nur den Brühvorgang genauer definiert: Der Brühkolben fährt beim Brühen hoch und runter. Kolbenkaffeemaschinen bezeichnen alle Kaffeemaschinen mit automatischem Brühvorgang. Also z.B. Kaffeevollautmaten.
Nach Aussagen der Hersteller liegen im Augenblick die etwas robusteren Siebträgermaschinen in der Gunst der Kunden vorn, obwohl die Kaffeezubereitung mit einer Siebträgermaschine schon ein gewisses Können und auch Fingerspitzengefühl voraussetzt und echte Handarbeit ist. Das liegt nicht zuletzt an dem hervorragenden Geschmack, den dir ein Espresso aus der Siebträgermaschine bieten kann.
Bist du bereit, für jeden Kaffee den Tamper mit frisch gemahlenem Kaffeepulver zu füllen, ihn einzuhängen und den Kaffee so zu beziehen? Oder reicht dir ein einfacher Druck auf eine Taste und der Kaffee wird vollautomatisch für dich gebrüht? Wenn du eher zur ersten Kategorie gehörst, dann sind Siebträgermaschinen genau das Richtige für dich. Nur bei Siebträgermaschinen kannst Feineinstellungen vornehmen und das letzte bisschen Aroma aus deinen Bohnen herausholen.
Kaffeevollautomat Test - Wir haben die beliebtesten Vollautomaten getestet

In unserem Kaffeevollautomaten Test 2024 haben wir die beliebtesten Modelle verglichen. Der Testsieger Siemens EQ.6 plus s700 punktete mit intuitiver Bedienung und exzellentem Espresso, während der Melitta Caffeo CI E970-101 mit zwei Bohnenbehältern und gutem Cappuccino auffiel.
Der verwandte Melitta Purista F hingegen konnte dank Kegelmahlwerk und super Vorlaufzeit einen perfekten Kaffee oder Espresso bereits beim ersten Bezug zaubern. Dafür verzichtet er auf Extras wie ein Milchsystem. Unterm Strich foksussiert ssie sich also auf den perfekten Kaffee - eben eine Purista.
Der ewige Kassenschlager, der De'Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B Perfetto Kaffeevollautomat, entpuppte sich als die ideale Einsteigermaschine. Sie bietet großartigen Espresso zum kleinen Preis. Nicht umsonst ist er seit Jahren auf den Bestenlisten vieler Händler und Tests.
Preislich ähnlich, aber mit kleinen Abstrichen, kam die Philips EP2231-40 daher. Philips bietet seinen beliebten Kaffeevollautomaten oft zum unschlagbaren Preis an. Im Test war er nah an der Magnifica S, macht allerdings zu viele Abkürzungen bei der Kaffeequalität. In unserer Blindverkostung war der De'Longhi immer vor der Philips.
Einfach perfekter Kaffee? Wie funktioniert eine Siebträgermaschine?
Um aus dem braunen Pulver bzw. den Bohnen schmackhaften Kaffee zuzubereiten, benötigst du Zeit und etwas Übung. Vorausgesetzt, deine Siebträgermaschine verfügt über kein integriertes Mahlwerk, kannst du die Bohnen mit einer Kaffeemühle mahlen. Von dem Kaffeepulver werden ca. 6 bis 7 Gramm in den Siebträger (das Sieb mit dem langen Griff dran) gefüllt. Nun muss das Pulver verdichtet werden, dies geschieht mithilfe eines Stampfers (auch Tamper genannt). Als Nächstes wird der Siebträger an der Maschine befestigt. Meist wird dieser in einem 45 bis 90 Winkel angesetzt und dann mit einem kräftigen Ruck an der Maschine fixiert. Schließlich beginnt mittels einer elektrischen Pumpe oder eines Handhebels der Espresso zu fließen.
Wie ist eine Siebträgermaschine aufgebaut?

Das Mahlwerk - gute Bohnen müssen fein gemahlen werden
Das Mahlwerk einer Siebträgermaschine ist ein zentraler Bestandteil für die Zubereitung eines perfekten Espressos. Es ist dafür verantwortlich, die Kaffeebohnen gleichmäßig zu mahlen, um eine optimale Extraktion zu ermöglichen. Je nach Modell handelt es sich meist um ein Kegel- oder Scheibenmahlwerk.
Das Kegelmahlwerk zerkleinert die Bohnen zwischen einem konischen und einem äußeren, ringförmigen Mahlwerk, was zu einer gleichmäßigeren Mahlung führt. Das Scheibenmahlwerk funktioniert ähnlich, wobei die Bohnen zwischen zwei flachen Scheiben gemahlen werden. Entscheidend ist, dass das Mahlwerk eine gleichmäßige Körnung erzeugt, die den Durchfluss des Wassers durch das Kaffeemehl kontrolliert und somit den Geschmack beeinflusst. Die Mahlgrad-Einstellung erlaubt es, die Feinheit des Mahlguts zu variieren, um je nach Kaffeesorte und persönlichem Geschmack die ideale Extraktion zu erreichen.
Die Pumpe – das Herzstück jeder Kaffeemaschine
Bei den ersten Espressomaschinen – und manchmal auch heute noch – wurde der Druck in der Brühkammer mittels einer Federwerkkonstruktion und einem Muskelkraft fordernden Handhebel aufgebaut. Noch heute hört man Lob über die perfekten Resultate und die einzigartige Geschmacksentfaltung der Aromen des italienischen Kaffees – und hier liegt der Ursprung des unvergleichlichen Aromas. Heute sorgen elektrisch angetriebene Pumpen in den Espressomaschinen für den notwendigen Brühdruck von circa 9 bar.
Hier dominieren zwei Systeme: Das eine System erzeugt den Druck mit einer Vibrationspumpe – diese wird überwiegend in Espressomaschinen für den Hausgebrauch eingesetzt. Vibrationspumpen sind klein, preisgünstig, aber auch laut - sehr laut.
Das andere System setzt auf die wesentlich teurere Rotationspumpe mit einer höheren Kapazität. Die Rotationspumpe versorgt die Brühgruppe selbst bei mehreren Brühvorgängen nacheinander stets mit konstantem Brühdruck, ist wesentlich robuster und hat die größere Laufruhe.
Der Kessel - Zentrum der Siebträgermaschine
Und wieder geht es um deinen Geschmack. Bist du Espresso-Fan und genießt ihn pur, oder verwendest du ihn nur als Basis für einen cremigen Cappuccino oder Latte Macchiato? Dann brauchst du einen Milchaufschäumer. Hier zeigt sich aber ein Problem, wenn die Maschine nur einen Kessel hat:
- Der Einkreiser: Bei dieser Kaffeemaschine steht nur ein Wasserkessel zum Brühen und zum Aufschäumen der Milch bereit. Die Brühtemperatur für den Kaffee liegt zwischen 88°C und 95°C . Die Dampftemperatur des Wassers zum Zubereiten von Milchschaum für den Cappuccino liegt hingegen bei weit über 100°C. Zwei Temperaturen gleichzeitig in einem Kessel? Unmöglich! Hier bleibt nur Aufheizen oder Herunterkühlen und daraus ergeben sich Wartezeiten. Beachte diesen Umstand, wenn du dir deine Kaffeemaschine aussuchst.
Tipp: Als Einsteiger solltest du zu einer Einkreiser-Siebträgermaschine greifen. Diese sind nicht so hochpreisig wie Zweikreiser bzw. Dualboiler. - Zweikreiser mit Wärmetauscher: Ein großer Kessel für heißes Wasser (z.B. für Tee) und Dampf zum Aufschäumen von Milchschaum mit Temperaturen von über 100 °C bildet den ersten Wasserkreislauf. Er umschließt einen zweiten kleineren Wasserbehälter, dessen Wasser beim Durchlauf des Systems des Heißwasserkessels auf die perfekte Brühtemperatur für einen aromatischen Kaffee gebracht wird. Die Temperaturen für den Wasserdampf lassen sich solange gut steuern, wie auch genügend Espresso gebrüht wird. Geschieht das nicht, wird das Wasser so heiß wie das Wasser im Dampfkessel. Du löst das Problem, indem du Wasser im Brühsystem ablässt und durch kaltes Frischwasser ersetzt. Klingt umständlich? Ist es auch, und nicht unbedingt empfehlenswert.
- Dualboiler: Diese Lösung ist in der Welt des Kaffees relativ neu, bei genauerem Hinsehen aber besonders clever. Bei diesem System arbeiten zwei vollkommen separate Kessel mit getrennten Heizsystemen, bei denen sich Temperatur und Druck der Kreisläufe ganz individuell einstellen lassen. Die Kapazitäten sind bei Dualboilern fast unbegrenzt! So kannst du Espresso zubereiten und gleichzeitig schon die Milch aufschäumen. Andere Geräte müssen hier mit einer Dampflanze nachhelfen.
Wasserkreislauf - Einkreis- oder Zweikreissystem?

Es gibt Espressomaschinen mit Einkreis- und Zweikreissystemen. Hier erfährst du, was es zu beachten gibt und für wen sich welches System eignet:
| Wasserkreisläufe |
Einkreiser |
Zweikreiser |
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Das gilt es zu beachten |
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Geeignet für |
Einsteiger oder ausschließliche Espressotrinker |
Großfamilien oder häufigen Parallelbezug |
Die Brühgruppe - Das macht die Qualität aus
Die Grundlage für das Brühsystem bildet ein Aufbau von Federn und Ventilen, der es ermöglicht, dass der Restdruck beim Brühvorgang abgeleitet wird. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, das Kaffeepulver vor dem eigentlichen Brühvorgang anzufeuchten und aufzuquellen. Schließlich wird das System noch durch den Thermosyphon ergänzt. Der Wasserkreislauf des Kessels sorgt dafür, dass die Brühgruppe stets optimal auf Temperatur ist.
Zubehör – ohne gute Kaffeemühle geht nichts
Kaffee ist nicht gleich Kaffee, und die Qualität hängt nicht nur von der Kaffeemaschine ab. Eine qualitativ hochwertige Bohne, eine gute Siebträgermaschine und eine zuverlässige Kaffeemühle bilden das Trio für die Zubereitung von perfektem Espresso.
Für welche Bau- und Ausführungsart der Siebträgermaschine du deine Entscheidung auch fällst – Espressoautomat, Siebträger-Vollautomat oder die Kaffee-Supervollautomat genannten Geräte, die alles selbständig und vollautomatisiert erledigen – achte darauf, dass die Funktionen und das Design zu deinen Ansprüchen passen.
Worauf solltest du bei einer Espressomaschine achten?

Neben den Kriterien, die wir hier schon aufgezählt haben, gibt es natürlich Argumente, die für oder gegen eine bestimmte Espressomaschine sprechen. Wir schauen uns alle wichtige Kriterien für deine Siebträgermaschine genauer an:
- Größe: Siebträger müssen nicht immer riesig groß sein. In der Regel sind Maschinen mit integriertem Mahlwerk höher und auch breiter. Lässt deine Küche eine große Siebträgermaschine nicht zu, kannst du auch zu schmaleren Geräten wie der De’Longhi Dedica oder Sage Bambino greifen, ohne auf perfekten Espresso zu verzichten.
Wir haben auch kleinere Siebträgermaschinen ohne Mahlwerk für die getestet. Alles zu unserem Test findest du auf unserer Seite zu Siebträgermaschinen ohne Mahlwerk. - Großer Wassertank: Für perfekten Espresso solltest du immer frisches Wasser verwenden. Wenn du jedoch viel Espresso trinkst oder mehrere Haushaltsmitglieder mehrere Kaffee zubereiten wollen, ist ein größerer Wassertank sinnvoll.
- Aufheizzeit: Nicht nur, wenn es beim ersten Kaffee am Morgen besonders schnell gehen muss, ist eine schnelle Aufheizzeit sinnvoll. Bei einer Zweikreiser-Siebträger musst du nicht auf die Aufheizzeit für Wasserdampf warten. Aber auch der erste Espresso sollte nicht länger als wenige Minuten auf sich warten lassen.
- Milchaufschäumer: Wenn du gerne einen Milchschaum für Cappuccino oder Milchkaffee für seinen Espresso zaubern willst, ist eine Espressomaschine mit Milchaufschäumer die richtige Wahl. Hier ist neben der Funktionalität auch das verarbeitete Material wichtig. Edelstahl ist hier wegen der Reinigung vorzuziehen.
- Reinigung: Für eine lange Haltbarkeit deiner Maschine sollte sie gut gepflegt werden. Ein umfängliches Reinigungsprogramm und eins zur Entkalkung sollte dein Gerät im Idealfall bereits mitbringen.
- Einstellungsmöglichkeiten: Deine neue Espressomaschine sollte in jedem Fall die Möglichkeit bieten, die Brühtemperatur und Brühdauer anzupassen. Einen Siebträger mit Mahlwerk sollte auch über mehrere Mahlstufen verfügen. Smarte Siebträger haben auch die Möglichkeit, mehrere Benutzer:innenprofile anzulegen, die für jedes Familienmitglied den perfekten Kaffee zubereitet.
- Manometer: Ein Manometer deiner Espressomaschine zeigt dir an, ob bei deinem Espressobezug auch der richtige Druck aufgebaut wurde. So erkennst du, ob der Espresso unterextrahiert oder überextrahiert wurde und du an deinen Einstellungen noch etwas verändern solltest. Für Einsteiger kann dies etwas verwirrend sein und ist auch nicht zwingend notwendig. Kennst du dich etwas aus, perfektionierst du damit deinen Espresso regelrecht.
Wissenswertes über Espressomaschinen - So gelingt ein guter Espresso
Die einen lieben ihn, die anderen können gut auf ihn verzichten - der Espresso. Gerade nach dem Essen ist der kleine, starke, schwarze Kaffee für viele ein Muss. Wer nicht nur im Restaurant oder in der Stadt in den Genuss kommen möchte, kommt an der Anschaffung einer Espressomaschine nicht vorbei. Bei der Siebträgermaschine handelt es sich um eine halbautomatische Espressomaschine. Es gibt aber auch Espressomaschinen mit Handhebel, diese sind komplett manuell zu bedienen. Welche Siebträgermaschine sich für deine Ansprüche eignet, findest du in unserer Espressomaschine Kaufberatung heraus.
Wie funktioniert eine Espressomaschine?

Die gemahlenen Kaffeebohnen werden in einen Siebträger (ein schweres, längliches Handstück mit einem Sieb und einem Ausfluss darunter) gefüllt. Danach wird das fein gemahlene Pulver mit einem Tamper festgedrückt. Dieser sieht aus wie ein Stempel und ist manchmal auch an der Kaffeemühle angebracht. Der Tamper dient zum Verdichten des Kaffeepulvers (bzw. Kaffeemehls) und ist daher zur Herstellung des optimalen Espressos unerlässlich. Der Siebträger wird nun mithilfe eines Schnellverschlusses (auch Bajonettverschluss genannt) an dem Brühkopf der Brühgruppe befestigt.
Der Boiler im Inneren der Maschine sollte so beschaffen sein, dass er temperaturbeständig ist. Dies ist nämlich eine Grundvoraussetzung für guten Espresso. Charakteristisch für eine Espressomaschine mit Boiler ist die lange Aufheizzeit. Jedoch hat nicht jede Espressomaschine einen Boiler, manche Geräte haben stattdessen einen Thermoblock bzw. Durchlauferhitzer. Diese Modelle heizen dadurch deutlich schneller auf. Kolbenkaffeemaschinen hingegen sind mit einer manuellen Brühgruppe ausgestattet. Sie funktionieren ebenfalls über einen Siebträger, der Espresso fließt aber erst nach dem Herunterdrücken des Hebels durch das Sieb.
Wie viel Bar braucht eine Espressomaschine?
Der in der Brühkammer herrschende Druck entscheidet über das Aroma und den Geschmack des Kaffees. Handhebelmaschinen können jedoch keinen so hohen Druck aufbauen. Bei richtiger Anwendung liefern Handhebelmaschinen aber trotzdem erstklassige Ergebnisse.
Der minimale Wert sollte bei 9 bar liegen. Dafür wird meist eine Wattzahl von 1350 W benötigt. Ein höherer Pumpendruck von bis zu 15 bar kann jedoch auch nicht schaden und steht meist für ein höherwertiges Produkt. Für das Überbrühen des Kaffeemehls wird die Temperatur des Wassers auf 90 bis 95 °C erhitzt und für 25 bis 30 Sekunden durch das Kaffeepulver gepresst. Um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen, ist eine hochwertige Kaffeemühle notwendig. Denn nur mit frisch gemahlenem Kaffee wird der Espresso auch sein volles Aroma entfalten.
Goldene Tipps für einen richtig guten Espresso

- Vorwärmen der Tasse: Die Espressotasse sollte vor dem Einfüllen des heißen Getränkes immer vorgewärmt werden. Entweder verfügt deine Espressomaschine über eine Tassenvorwärmfunktion oder du kannst die Kaffeetasse selbst kurz mit heißem Wasser anwärmen.
- Reinigung des Siebträgers: Diese muss nach jeder Benutzung, am besten mit einem Tuch oder Pinsel, erfolgen. Ansonsten wird der Geschmack des nächsten Espressos negativ beeinflusst.
- Reinigung des Brühkopfes: Auch dieser muss vor der erneuten Kaffeezubereitung von Rückständen gereinigt werden. Einfach kurz heißes Wasser durchlaufen lassen, reicht hier völlig aus.
- Mahlgrad des Kaffeepulvers: Der Mahlgrad sollte aufgrund der kurzen Überbrühzeit möglichst fein gewählt werden. Meist passen 7 bis 14 g Kaffeepulver in den Siebträger, das Kaffeepulver sollte leicht gehäuft sein.
- Wahl der Kaffeemühle: Hier eignet sich eine Kaffeemühle mit Scheibenmahlwerk besonders gut, um gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen.
- Verdichten des Pulvers: Mit dem Tamper wird das Kaffeepulver verdichtet - es sollte gleichmäßig und fest sein.
- Optimale Durchlaufzeit: Die ideale Kontaktzeit von Pulver und Wasser sind 25 bis 30 Sekunden. Wenn der Kaffee schneller oder langsamer durch den Siebträger läuft, sollte der Mahlgrad angepasst werden.
Was muss ich beim Kauf einer Espressomaschine beachten?
Hier noch einmal die wichtigsten Kaufkriterien detailliert ausgeführt:
Vibrationspumpe und Rotationspumpe
Die Pumpe sorgt dafür, dass dein schmackhafter Kaffee sicher in der Tasse landet. Vibrationspumpen sind in den meisten günstigen Espressomaschinen verbaut. In Preissegment von um die 150 € findest du fast ausschließlich Vibrationspumpen. Sie erfüllen zuverlässig ihren Zweck, sind aber laut und nicht so leistungsstark. Bauartbedingt sind sie nicht so stabil, passen dafür aber auch in kleinere Espressomaschinen.
Hochwertigere Espressomaschinen besitzen hingegen Rotationspumpen. Diese sind leistungsfähiger, schwerer und größer, dadurch aber auch robuster.
Rotationspumpen müssen allerdings häufiger gebraucht werden, um keine Standschäden zu erleiden. Für den gelegentlichen Genuss aus der Espressomaschine eignen sie sich also nicht.
Preisliche Unterschiede je nach Ausstattung

Handling - auf schnellem Wege zum Espresso
Beim Vollautomaten passiert alles auf Knopfdruck und du musst dir die Hände nicht schmutzig machen. Für die Herstellung eines Cappuccinos mit einer Espressomaschine ist mehr Aufwand nötig. Der Milchschaum muss mit der “Dampflanze” selbst aufgeschäumt werden. Auch das Mahlen des Espressopulvers und Komprimieren desselbigen bedarf etwas Übung durch Ausprobieren. Der Siebträger darf nämlich nicht zu voll gemacht werden. Zudem sollte die Bedienung der Maschine einfach und die Aufheizzeit kurz sein.
Mahlwerk - integriert oder manuell?
Der Vollautomat hat dieses schon direkt mit an Bord. Dasselbe gilt für einige elektrische Espressomaschinen. Andernfalls musst du noch ein zusätzliches Mahlwerk kaufen. Beim Kauf des Mahlwerks solltest du übrigens nicht sparen! Denn was bringt dir eine teure Espressomaschine, wenn der Kaffee unzureichend gemahlen ist? Allerdings verfügen viele kleine Espressomaschinen über kein integriertes Mahlwerk. Für ein garantiertes integriertes Mahlwerk musst du zu den größeren (und teureren) Siebträgermaschinen greifen.
Alternativ kannst du selbstverständlich auch bereits gemahlenes Espressopulver kaufen oder dieses mit einer elektrischen Kaffeemühle selber mahlen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass der Kaffee so frisch wie möglich sein sollte. Denn sind die Espressobohnen erst einmal gemahlen, verlieren sie schnell an Aroma.
Die Espresso Bohnen können in einer separaten elektrischen Espressomühle auf den gewünschten Mahlgrad zerkleinert werden. Bei Profi-Espressomaschinen (sogenannten Barista Espressomaschinen) kommt als Gehäusematerial oft nur Edelstahl in Frage. Dieses Material lässt die Maschinen besonders schick aussehen und erleichtert die Pflege.
Reinigung von Espressomaschinen - Regelmäßiges Durchspülen ist das Mindeste!

- Siebträger gut auswaschen und anschließend abtrocknen.
- Ablaufschublade und das Abstellgitter mit warmem Wasser und einem mit Spüli getränkten Schwamm säubern.
- Den Aufsatz der Milchschaumdüse, falls vorhanden, abnehmen und die darunter befindliche Düse abwaschen, am besten direkt nach der Verwendung.
- Düse und Brühgruppe mit warmem Wasser durchspülen, um Reste von Kaffeeölen zu beseitigen. Dazu einfach einen Kaffee zubereiten, aber keinen bzw. einen leeren Siebträger einhängen.
- Kaffeemehl, welches eventuell daneben gegangen ist, aufwischen. Hier sollte schon bei der Zubereitung immer ein Lappen zur Hand sein.
Wichtig ist, dass die Teile einfach zu erreichen und reinigen sind. Damit du am Ende des Tages nicht noch viel Zeit mit Putzen verbringen musst. Grundsätzlich sollte das Durchspülen mit heißem Wasser immer dazu gehören. Dann hält sich der Reinigungsaufwand auch in Grenzen und die Freude am Gerät auch lange.
Wie kann ich meine Espressomaschine entkalken?
Anders als Kaffeevollautomaten haben Siebträger-Espressomaschinen meist keine Entkalkungsanzeige. Die Maschine erinnert sich also nicht daran, wann sie entkalkt werden muss. Die Entkalkung deiner Espressomaschine ist zum Glück erst ab einer ungefähren Tassenanzahl von ca. 2.500 notwendig. Dies variiert jedoch von Maschine zu Maschine. Bei hartem Wasser muss die Espressomaschine entsprechend öfter entkalkt werden. Über die vorhandene Wasserhärte in deinem Wohngebiet kannst du dich im Netz informieren.
Sowohl den Vorgang der Reinigung als auch der Entkalkung ist von der Maschine abhängig. Daher entnehme bitte die Vorgehensweise der Bedienungsanleitung. Wenn du noch mehr Infos zur Entkalkung benötigst, kannst du gerne einen Blick in unsere Kaffeemaschinen Kaufberatung werfen.
Siebträgermaschinen häufige Fragen (FAQ)

Welche Marke ist die beste Siebträgermaschine?
Es gibt mehrere renommierte Hersteller, die für hochwertige Siebträgermaschinen bekannt sind. Zu den besten zählen La Marzocco, ECM, Rancilio und Sage/Breville. Bei den kostengünstigeren Modellen sind Marken wie De'Longhi, Sage, Ninja, Gastroback und Greaf besonders angesagt. Im mittleren Preissegment findest du dagegen auch unbekanntere Hersteller, die sich auf die Produktion von Espressomaschinen spezialisiert haben, zum Beispiel Gaggia, Quickmill und Lelit.
Wann lohnt sich eine Siebträger-Espressomaschine?
Ein Siebträger lohnt sich für Kaffeeliebhaber, die Wert auf individuell anpassbare, hochwertige Espressi legen und bereit sind, etwas Zeit und Mühe in die Zubereitung zu investieren. Er eignet sich besonders für Menschen, die den Geschmack und das Erlebnis einer professionellen Barista-Zubereitung zu Hause nachempfinden möchten.
Was kostet eine gute Siebträgermaschine?
Der Preis für eine gute Siebträgermaschine variiert stark. Gute Einsteigermodelle starten bei etwa 300 bis 600 €, während fortgeschrittene und professionelle Modelle zwischen 1.000 und 3.000 € oder mehr kosten können. Für den richtigen schmalen Geldbeutel gibt es auch preiswerte Siebträgermaschinen ohne Mahlwerk für um die 100 € Einstiegspreis.

Kann man mit einer Siebträgermaschine auch normalen Kaffee machen?
Mit der Siebträgermaschine gibt es zwei mögliche Arten der Zubereitung für normalen Kaffee: Du kannst entweder Americano oder als Café Creme mit deiner Siebträgermaschine zubereiten. Für Americano verlängerst du den Espresso mit etwas heißem Wasser. Für Café Creme verwendest du etwas gröberes Kaffeepulver und lässt anschließend den Bezug für eine längere Zeit laufen als bei einem Espresso. Zwar schmeckt beides ähnlich wie Filterkaffee, jedoch ist dieses Verfahren besonders für die Zubereitung größerer Mengen nicht ideal. Dafür wäre eine klassische Filterkaffeemaschine besser geeignet.
Was bedeutet PID bei einer Espressomaschine?
PID steht für proportional-integral-derivative und bezeichnet einen Reglertyp, der für die Brühtemperatur zuständig ist. Dieser Regler wird vor allem in Espressomaschinen mit Dualboiler verbaut. Beim Dualboiler gibt es einen Dampf- und einen Brühkessel. Milchschaum und Espresso lassen sich so gleichzeitig zubereiten. Außerdem können in den zwei individuellen Boilern eines Bualboilers unterschiedliche Wassertemperaturen eingestellt werden, um jeden Espresso-Typ fachgerecht zu brühen.
Worauf kommt es beim Geschmack an?
Die Auswahl der Kaffeebohnen, der Brühdruck, Mahlgrad sowie die Brühdauer und -temperatur sind entscheidend. Welcher Espresso Kaffee letztendlich in die Maschine wandert, ist und bleibt Geschmackssache. Es gibt sowohl stärkere als auch milde und bekömmliche Kaffeesorten. Da heißt es durchprobieren! Unser Tipp: Eine gute Beratung für deinen ganz persönlichen Kaffee bekommst du in einer professionellen Kaffeerösterei. Dort findest du neben ausgewählten Espressosorten auch frische Kaffeebohnen für deine Filterkaffeemaschine.