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Espressomaschinen

Die besten Espressomaschinen in Österreich

Espressomaschine Kaufberater
Dein Kaufberater:
Anna Lena
Anna Lena

Das macht eine gute Espressomaschine aus

EspressomaschineVor dem Kauf einer Siebträger Espressomaschine gibt es ein paar Dinge zu beachten. Welche das sind, verraten wir dir hier:

  • Hochwertige Verarbeitung: Die Maschine muss standfest sein und sollte nicht aus Kunststoff bestehen. Der Siebträger benötigt ein ausreichendes Gewicht und die Siebe haben im Idealfall keinen doppelten Boden.

  • Geringe Aufheizzeit: Wenn es schnell gehen muss, solltest du zu einer Espressomaschine mit Thermoblock greifen. Diese heizt innerhalb von einer Minute auf. Wer allerdings mehr Zeit erübrigen kann, sollte zu einem Gerät mit Boiler greifen, diese können mehr Dampf abgeben.

  • Optimale Einstellungen: Nur mit der perfekten Mischung aus gutem Kaffee, einer hochwertigen Maschine sowie viel Zeit und Geduld kann man einen erstklassigen Espresso kreieren. Dazu sollte die Espressomaschine dir mit möglichst vielen Einstellungsmöglichkeiten zur Seite stehen.

  • Einfache Bedienung: Mit einer Siebträgermaschine einen Espresso zuzubereiten erfordert in der Regel etwas Erfahrung. Experimentieren gehört zwar dazu, dennoch sollte die Handhabung deiner Maschine nicht zu kompliziert sein oder gar Unfallquellen bieten. 

  • Das richtige Zubehör: Die meisten Espressomaschinen haben kein integriertes Mahlwerk. Wenn du deine Maschine häufig im Einsatz hast, lohnt die Investition in eine gute Espressomühle. Diese darf auch ruhig etwas mehr kosten. Der mitgelieferte Tamper ist oftmals minderwertig und durch einen gut verarbeiteten und ausreichend schweren “Stempel” zu ersetzen.

Die besten Espressomaschinen im Vergleich

Vergleichstabelle
Vorteile:
  • standfest: hochwertig von außen und innen
  • durchdacht: Pumpenmanometer und seitlich entnehmbarer Wassertank
  • kurze Aufheizzeit: nach einer Minute betriebsbereit
Vorteile:
  • hochwertige Verarbeitung: Gehäuse aus gebürstetem Edelstahl
  • kompakte Maße
  • standfest
Vorteile:
  • leicht zu bedienen
  • kann auch mit Pads betrieben werden
  • Temperatur lässt sich gut anpassen
  • schnell einsatzbereit
  • hochwertige Verarbeitung
Vorteile:
  • einfache Bedienung
  • hochwertige Verarbeitung
  • viele Einstellungsmöglichkeiten
  • praktisch: integriertes Mahlwerk
Vorteile:
  • einfache Funktion
  • sehr guter Milchschaum
  • leichte Reinigung
  • leise Pumpe
Nachteile:
  • minderwertiger Tamper
  • nicht so viel Dampfpower
Nachteile:
  • Tamper nicht optimal
  • Zubereitung von Milchschaum erfordert etwas Übung
Nachteile:
  • relativ hoher Siebträger
Nachteile:
  • verbesserungswürdige Mühle
Nachteile:
  • Kaffeepulver geht schwer aus dem Siebträger
Leistung: 1080 W
Leistung: 1100 W
Leistung: 1300 W
Leistung: 1850 W
Leistung: 1460 W
Wassertank: 1,5 l
Wassertank: 2,48 l
Wassertank: 1 l
Wassertank: 2 l
Wassertank: 1,1 l
Automatische Entkalkungsanzeige:
Automatische Entkalkungsanzeige:
Automatische Entkalkungsanzeige:
Automatische Entkalkungsanzeige:
Automatische Entkalkungsanzeige:
Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf:
Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf:
Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf:
Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf:
Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf:
Automatische Abschaltung:
Automatische Abschaltung:
Automatische Abschaltung:
Automatische Abschaltung:
Automatische Abschaltung:
Milchaufschäumer: manuell
Milchaufschäumer: manuell
Milchaufschäumer: manuell
Milchaufschäumer: manuell
Milchaufschäumer: manuell
Bohnenkapazität: k.A.
Bohnenkapazität: k.A.
Bohnenkapazität: k.A.
Bohnenkapazität: 250 g
Bohnenkapazität: k.A.

Diese Espressomaschinen können wir dir empfehlen

Nach den erwähnten Kriterien haben wir dir eine Auswahl an verschiedenen Espressomaschinen zusammengestellt. Hier findest du sicherlich auch ein Modell für deine Bedürfnisse.

Der Hybrid - Gastroback Advanced Pro GS 42612 S

Die GS 42612 S ist als eine Art Hybrid zu sehen - Sie hat etwas von einem Vollautomat, ist aber eigentlich eine Siebträgermaschine. Die große Besonderheit der Advanced Pro: Das 18-stufiges Kegelmahlwerk. Das hat uns bei diesem Modell besonders gut gefallen, denn so kannst du dir in deiner Küche den Platz für eine separate Kaffeemühle und damit eine zusätzliche Investition sparen.

Was uns nicht so gefallen hat: Mühle und Brühgruppe sind nebeneinander angebracht, was leider dazu führt, dass sich verschüttetes Pulver mit Wasser vermischt und die Maschine schnell nicht mehr sehr ansehnlich ist. Ein Selbstreinigungsprogramm erleichtert dir aber die Reinigung. Weitere Gründe, warum die Gastroback unser Favorit ist sind:

  • Ein hochwertiger Tamper ist an der Maschine angebracht.
  • Qualitativ überzeugender Siebträger, der einfach zu handhaben ist.
  • Druckmanometer zum Ablesen des Drucks für Experimentierfreudige.
  • Milchkännchen mit Temperaturanzeige, sowie vier Siebe (sowohl normal als auch mit doppeltem Boden) im Lieferumfang enthalten.
  • Genaue Einstellung der Wassertemperatur für die Zubereitung eines perfekten Espressos möglich.  

Auch im Espressomaschinen Test 2017 der Stiftung Warentest überzeugt sie: Die Gastroback Advanced Pro GS 42612 S schnitt mit einer Testnote von 2,4 ab. 
Fazit: Die Gastroback Advanced Pro eignet sich für alle, die eine Siebträgermaschine mit Mahlwerk suchen.

Das Einsteigermodell - De’Longhi EC 685 Dedica

Bei unserer Empfehlung für Einsteiger handelt es sich um eine schmale und platzsparende Espressomaschine für den kleinen Geldbeutel. Sie ist der Nachfolger der beliebten De’Longhi EC 680, welche 2016 Testsieger des Espressomaschinen Tests der Stiftung Warentest wurde. Äußerlich hat sich nicht viel verändert. Folgendes wurde beibehalten:

  • Edles Gehäuse aus Aluminium und Siebträger aus Edelstahl
  • Schnell einsatzbereit durch Thermoblock
  • Stufenlos verstellbare Bezugsmenge
  • Programmierbare automatische Abschaltung

Die Kaffeezubereitung und auch das Herstellen von Milchschaum, z.B. für einen Cappuccino, gehen hier gut und einfach von der Hand. Problematisch ist nur das geringe Gewicht, weshalb die EC 685 Dedica beim Befestigen des Siebträgers festgehalten werden muss. Im Gegensatz zum Vorgänger kannst du mit der EC 685 neben dem Milch aufschäumen auch Milch erhitzen ohne aufzuschäumen, da die Düse überarbeitet wurde. Positiv fällt ebenfalls der reduzierte Stromverbrauch auf. Auch die verbaute Entkalkungsanzeige und stufenlos einstellbare Wasserhärte wissen zu überzeugen.

Fazit: Die De’Longhi EC 685 Dedica eignet sich für Neulinge in der Welt des Espressos bzw. Single-Haushalte, die nur Platz für eine kleine Espressomaschine haben.

Der zeitlose Klassiker - Rancilio Silvia

Minimalistisch und robust, so lässt sich die Espressomaschine Rancilio Silvia am besten beschreiben. Die Silvia hat Tradition, denn sie wird seit 1998 hergestellt und besticht durch ihr unverwüstliches und bewährtes Funktionsprinzip: Ein Einkreiser (ein Wasserkreislauf) mit Vibrationspumpe.

  • Wertiges Gehäuse aus gebürstetem Edelstahl.
  • Leistungsstarke Milchschaumdüse für schönen Milchschaum vorhanden.
  • Ersatzteile dieser traditionsreichen Espressomaschine sind einfach zu beschaffen.
  • Einfache Bedienung über Kippschalter.
  • Das neueste Modell v5 verfügt über einen Auto Standby-Modus.

Wichtig ist hier die Edelstahl Auffangschale immer nach ganz hinten durchzuschieben, sonst läuft Wasser darunter und der Behälter kann anfangen zu rosten. Die Aufheizzeit der Rancilio Silvia beträgt ca. 20 Minuten. Genug Zeit, um schon einmal die Kaffeebohnen zu mahlen.

Die Rancilio Silvia schafft es einen erstklassigen Espresso zu brühen. Dies ist der konstanten Temperatur bei der Zubereitung zu verdanken. Die Abstimmung von Mahlgrad, Kaffeemenge und Kaffeemühle muss stimmen. Setze hier auf eine hochwertige Kaffeemühle z.B. von Graef und fülle nicht zu viel und nicht zu grobes Espressopulver in das Sieb. 

Fazit: Die Rancilio Silvia eignet sich für alle, die auf der Suche nach einer traditionsreichen und bewähren Espressomaschine sind.

Die Schnelle - Quickmill Orione 3000

Dank des Durchlauferhitzers ist die Quickmill Orione 3000 bereits nach einer Minute einsatzbereit. Gut verarbeitet und aus hochwertigem polierten Edelstahl kommt diese Espressomaschine daher. Sie verfügt über drei Metall Kippschalter und liefert gute Ergebnisse.
Vorsicht ist hier jedoch geboten, da der Kippschalter für den Espressobezug derselbe ist wie für heißes Wasser. Wenn du vergisst die Dampflanze ranzuklappen, kann es zu einer Überschwemmung oder Verbrennungen kommen. Die Quickmill Orione verzeiht es dir, wenn der Mahlgrad einmal nicht ganz optimal eingestellt sein sollte. Der Espresso wird trotzdem lecker - mit viel Crema. Hier siehst du, was uns an dieser Espressomaschine besonders gut gefallen hat:

  • Sehr temperaturstabil, durch verbauten Thermoblock.
  • Manometer zum Ablesen des Drucks.
  • Super praktisch für eine platzsparende Aufstellung: Der Wassertank ist seitlich entnehmbar.
  • Erstklassiger Milchschaum dank konstanter Dampfabgabe.

Fazit: Wenn du nach einer edlen und gleichzeitig schnell einsatzbereiten Espressomaschine suchst, ist die Quickmill Orione 3000 das richtige Modell für dich.

Der traditionelle Profi - La Pavoni Professional

Kaffee wie aus den guten alten Zeiten kannst du mit der La Pavoni Professional herstellen. Hierbei handelt es sich nämlich um eine Espressomaschine mit Handhebel. Ihre Bedienung erfordert etwas Geschick und ist anspruchsvoll. Zu beachten ist hier im Besonderen, dass du den Wassertank nur nachfüllen kannst, wenn die Maschine vollständig abgekühlt und kein Druck mehr auf dem Kessel ist. Hier die Gründe, warum die La Pavoni ein echtes Must have ist:

  • Aufheizzeit von nur 10 Sekunden.
  • Eindrucksvolles Design.
  • Traditioneller handgemachter Espresso.

Für die Zubereitung eines Espressos musst du jedoch genügend Zeit und vor allem Geduld mitbringen, denn diese erfordert einige Arbeitsschritte und du musst vieles beachten. 

Fazit: Da die La Pavoni Professional nach 2-3 Espressobezügen heiß läuft, eignet sie sich nicht für die ganze Familie oder wenn du viel Besuch erwartest.

Espressomaschine - Der kleine Schwarze für Zwischendurch

Die einen lieben ihn, die anderen können gut auf ihn verzichten - der Espresso. Gerade nach dem Essen ist der kleine, starke, schwarze Kaffee für viele ein Muss. Wer nicht nur im Restaurant oder in der Stadt in den Genuss kommen möchte, kommt an der Anschaffung einer Espressomaschine nicht vorbei. Bei der Siebträgermaschine handelt es sich um eine halbautomatische Espressomaschine. Es gibt aber auch Espressomaschinen mit Handhebel, diese sind komplett manuell zu bedienen. Welche Siebträgermaschine sich für deine Ansprüche eignet, findest du in unserer Espressomaschine Kaufberatung heraus.

Wie funktioniert eine Espressomaschine?

zwei Gläser mit EspressoDie gemahlenen Kaffeebohnen werden in einen Siebträger (ein schweres, längliches Handstück mit einem Sieb und einem Ausfluss darunter) gefüllt. Danach wird das fein gemahlene Pulver mit einem Tamper festgedrückt. Dieser sieht aus wie ein Stempel und ist manchmal auch an der Kaffeemühle angebracht. Der Tamper dient zum Verdichten des Kaffeepulvers (bzw. Kaffeemehls) und ist daher zur Herstellung des optimalen Espressos unerlässlich. Der Siebträger wird nun mithilfe eines Schnellverschlusses (auch Bajonettverschluss genannt) an dem Brühkopf der Brühgruppe befestigt.

Der Boiler im Inneren der Maschine sollte so beschaffen sein, dass er temperaturbeständig ist. Dies ist nämlich eine Grundvoraussetzung für guten Espresso. Charakteristisch für eine Espressomaschine mit Boiler ist die lange Aufheizzeit. Jedoch hat nicht jede Espressomaschine einen Boiler, manche Geräte haben stattdessen einen Thermoblock bzw. Durchlauferhitzer. Diese Modelle heizen dadurch deutlich schneller auf. Kolbenkaffeemaschinen hingegen sind mit einer manuellen Brühgruppe ausgestattet. Sie funktionieren ebenfalls über einen Siebträger, der Espresso fließt aber erst nach dem Herunterdrücken des Hebels durch das Sieb.

Wie viel Bar braucht eine Espressomaschine?

Der in der Brühkammer herrschende Druck entscheidet über das Aroma und den Geschmack des Kaffees. Handhebelmaschinen können jedoch keinen so hohen Druck aufbauen, liefern aber trotzdem, bei richtiger Anwendung, erstklassige Ergebnisse. Der minimale Wert sollte bei 9 bar liegen. Dafür wird meist eine Wattzahl von 1350 W benötigt. Ein höherer Pumpendruck von bis zu 15 bar kann jedoch auch nicht schaden und steht meist für ein höherwertiges Produkt. Für das Überbrühen des Kaffeemehls wird Wasser auf 90-95°C erhitzt und für 25-30 Sekunden durch das Kaffeepulver gepresst. Um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen, ist eine hochwertige Kaffeemühle notwendig. Denn nur mit frisch gemahlenem Kaffee wird der Espresso auch sein volles Aroma entfalten.

Wasserkreislauf - Einkreis- oder Zweikreissystem?

Es gibt Espressomaschinen mit Einkreis- und Zweikreissystemen. Hier erfährst du was es zu beachten gibt und für wen sich welches System eignet:

 

Einkreiser

Zweikreiser

Das gilt es zu beachten

  • ein Wasserkreislauf für Dampf (Milchschaum) oder Kaffee
  • Nach der Milchschaumzubereitung muss die Maschine zunächst runterkühlen
  • Siebträger und Dampflanze werden über einen kleinen Boiler gespeist
  • preiswert in der Anschaffung
  • ein Wärmetauscher ist hier verbaut
  • der größere Boiler (Kessel) dient zur Dampfentnahme und zum Erhitzen des Wassers
  • Frischwasser wird zur Kaffeezubereitung verwendet
  • Dampf und heißes Wasser können gleichzeitig bezogen werden
  • stabile Temperatur im Kessel
  • Mehrbezug ist möglich

geeignet für

Einsteiger oder ausschließliche Espressotrinker

Großfamilien oder häufigen Parallelbezug

Tipps für einen richtig guten Espresso

EspressobohnenFür gute und überzeugende Ergebnisse sind vier Schlüsselfaktoren gefragt, die alle vorhanden sein müssen. Mischung, Mühle, Maschine und Mensch. Dieser Kriterien bedarf es, um einen erstklassigen Espresso zu zaubern.

  • Vorwärmen der Tasse: Die Espressotasse sollte vor dem Einfüllen des heißen Getränkes immer vorgewärmt werden. Entweder verfügt deine Espressomaschine über eine Tassenvorwärmfunktion oder du kannst die Kaffeetasse selbst kurz mit heißem Wasser anwärmen.

  • Reinigung des Siebträgers: Diese muss nach jeder Benutzung, am besten mit einem Tuch oder Pinsel, erfolgen. Ansonsten wird der Geschmack des nächsten Espressos negativ beeinflusst.

  • Reinigung des Brühkopfes: Auch dieser muss vor der erneuten Kaffeezubereitung von Rückständen gereinigt werden. Einfach kurz heißes Wasser durchlaufen lassen reicht hier völlig aus.

  • Mahlgrad des Kaffeepulvers: Der Mahlgrad sollte aufgrund der kurzen Überbrühzeit möglichst fein gewählt werden. Meist passen 7-14 g Kaffeepulver in den Siebträger, das Kaffeepulver sollte leicht gehäuft sein.

  • Wahl der Kaffeemühle: Hier eignet sich eine Kaffeemühle mit Scheibenmahlwerk besonders gut, um gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen.

  • Verdichten des Pulvers: Mit dem Tamper wird das Kaffeepulver verdichtet - es sollte gleichmäßig und fest sein.

  • Optimale Durchlaufzeit: Die ideale Kontaktzeit von Pulver und Wasser sind 25-30 Sekunden. Wenn der Kaffee schneller oder langsamer durch den Siebträger läuft, sollte der Mahlgrad angepasst werden.

Espresso Vollautomat vs. Espresso Kaffeemaschine

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Denn die Kaufentscheidung hängt von mehreren Faktoren ab. Im Nachfolgenden wollen dir trotzdem Vor- und Nachteile der Maschinenarten näherbringen.

Typ

Espresso Vollautomat

Espresso Siebträgermaschine

Vorteile

  • oftmals vollautomatische Reinigung
  • für größere Familien geeignet
  • intuitive Bedienung
  • Display zur besseren Programmwahl
  • meist günstiger in der Anschaffung
  • Spezialisierung auf Espresso
  • gewisses Feeling bei der Zubereitung
  • auch für einen Single-Haushalt geeignet
  • optisch ansprechender
  • individuelle Einstellungen möglich

Nachteile

  • teurer, bietet dafür aber mehr Auswahl an Getränken
  • bei nicht automatischer Reinigung gestaltet sich diese sehr zeitintensiv
  • selten mit Mahlwerk ausgestattet (Kaffeemühle notwendig)
  • reinigungsintensiv
  • Milchgetränke erfordern mehr Aufwand und Arbeitsschritte

Hinweis: Kleine Espressokocher gibt es auch für den Herd. Diese stellen jedoch lediglich einen Mokka her, also einen Espresso ohne Crema. Sie sind eine wesentlich günstigere Alternative.

Für wen eignet sich eine Espressomaschine?

Mann trinkt EspressoEine Kaffeemaschine haben viele Zuhause, manche schwören auch auf einen Kaffeevollautomaten, welcher die gängigsten Heißgetränke wie Kaffee, Espresso, Cappuccino, Tee und Co. in einem Gerät vereint. Wenn du jedoch ein Espresso-Liebhaber bist, wird dir der 25 ml “große” Kaffeegenuss aus einem herkömmlichen Vollautomaten geschmacklich wahrscheinlich nicht genügen.

Für diese Personengruppen können wir eine Espressomaschine empfehlen:

  • Espresso-Fans, die die Handarbeit nicht scheuen
  • Experimentierfreudige
  • Menschen, die gerne Zeit in die Zubereitung investieren wollen
  • Nutzer, die bereit sind guten Espresso zu kaufen und die Maschine regelmäßig zu reinigen

Du magst es traditionell? Dann muss es natürlich eine italienische Espressomaschine z.B. von Quickmill sein. Mit dieser kannst du besonders gut verschiedene Einstellungen ausprobieren. Bei einer Espressomaschine mit Mahlwerk lässt sich der Mahlgrad direkt in der Maschine individuell auf deine Bedürfnisse anpassen. Auch Kaffeeart, Wassermenge und Brühtemperatur können mit einer manuellen oder halbautomatischen Espressomaschine auf dich persönlich abgestimmt werden - etwas Übung vorausgesetzt.

Was bedeutet PID bei einer Espressomaschine?

PID steht für proportional-integral-derivative und bezeichnet einen Reglertyp, der für die Brühtemperatur zuständig ist. Dieser Regler wird vor allem in Dualboilermaschinen verbaut.

Reinigung - Wer seine Espressomaschine liebt, der schrubbt

Damit deine Espressomaschine sauber und einsatzbereit bleibt, sollten folgende Reinigungsschritte täglich durchgeführt werden:

  • Siebträger gut auswaschen und anschließend abtrocknen.
  • Ablaufschublade und das Abstellgitter mit warmem Wasser und einem mit Spüli getränkten Schwamm säubern.  
  • Den Aufsatz der Milchschaumdüse, falls vorhanden, abnehmen und die darunter befindliche Düse abwaschen.
  • Düse und Brühgruppe mit warmem Wasser durchspülen, um Reste von Kaffeeölen zu beseitigen.
  • Kaffeemehl, welches eventuell daneben gegangen ist, aufwischen. Hier sollte immer ein Lappen zur Hand sein.

Wichtig ist, dass die Teile einfach zu erreichen und reinigen sind. Damit du am Ende des Tages nicht noch viel Zeit mit Putzen verbringen musst.

Wie kann ich meine Espressomaschine entkalken?

Die Entkalkung deiner Espressomaschine ist zum Glück erst ab einer ungefähren Tassenanzahl von ca. 2.500 notwendig. Dies variiert jedoch von Maschine zu Maschine. Bei hartem Wasser muss die Espressomaschine entsprechend öfter entkalkt werden. Über die vorhandene Wasserhärte in deinem Wohngebiet kannst du dich im Netz informieren. Vollautomaten haben oft eine Entkalkungsanzeige, Siebträger Espressomaschinen leider nicht immer. Sowohl den Vorgang der Reinigung, als auch der Entkalkung ist von der Maschine abhängig. Daher entnehme bitte die Vorgehensweise der Bedienungsanleitung.
Wenn du noch mehr Infos zur Entkalkung benötigst, kannst du gerne einen Blick in unsere Kaffeemaschinen Kaufberatung werfen.

Was muss ich beim Kauf einer Espressomaschine beachten?

Hier noch einmal die wichtigsten Kaufkriterien detailliert ausgeführt:

Preisliche Unterschiede je nach Ausstattung

Bei Vollautomaten liegt der Preis in der Regel höher, weil vollautomatisch mehrere Getränke zubereitet werden können. Eine Siebträger Espressomaschine für den Hausgebrauch bekommt man teilweise schon für ca. 200€. Hochwertige Espressomaschinen kosten allerdings gerne einmal 500-600€ oder mehr.
Achtung: In der Gastronomie können die Anschaffungskosten schonmal schnell in den vier- bis fünfstelligen Bereich hochschnellen.

Worauf kommt es beim Geschmack an?

Espresso Die Auswahl der Kaffeebohnen, der Brühdruck, Mahlgrad sowie die Brühdauer und -temperatur sind entscheidend. Welcher Espresso Kaffee letztendlich in die Maschine wandert, ist und bleibt Geschmackssache. Es gibt sowohl stärkere als auch milde und bekömmliche Kaffeesorten. Da heißt es durchprobieren! Eine gute Beratung für deinen ganz persönlichen Kaffee bekommst du in einer professionellen Kaffeerösterei. Dort findest du neben ausgewählten Espressosorten auch frische Kaffeebohnen für deinen Filterkaffee.

Handling - auf schnellem Wege zum Espresso

Beim Vollautomaten passiert alles auf Knopfdruck und du musst dir die Hände nicht schmutzig machen. Für die Herstellung eines Cappuccinos mit einer Espressomaschine ist mehr Aufwand nötig. Der Milchschaum muss mit der “Dampflanze” selbst aufgeschäumt werden. Auch das Mahlen des Espressopulvers und Komprimieren desselbigen bedarf etwas Übung durch Ausprobieren. Der Siebträger darf nämlich nicht zu voll gemacht werden. Zudem sollte die Bedienung der Maschine einfach und die Aufheizzeit kurz sein.

Mahlwerk - integriert oder manuell?

Der Vollautomat hat dieses schon direkt mit an Bord. Dasselbe gilt für einige elektrische Espressomaschinen. Andernfalls musst du noch ein zusätzliches Mahlwerk kaufen. Beim Kauf des Mahlwerks solltest du übrigens nicht sparen! Denn was bringt dir eine teure Espressomaschine, wenn der Kaffee unzureichend gemahlen ist? Alternativ kannst du selbstverständlich auch bereits gemahlenes Espressopulver kaufen oder dieses mit einer elektrischen Kaffeemühle selber mahlen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass der Kaffee so frisch wie möglich sein sollte. Denn sind die Espressobohnen erst einmal gemahlen, verlieren sie schnell an Aroma.

Hersteller von Espressomaschinen

Retro-EspressomaschineGute Espressomaschinen gibt es z.B. von Quickmill. Die Modellreihe Bezzera zeichnet sich durch seine klassische Siebträger-Technik aus. Die Espresso Bohnen können in einer separaten elektrischen Espressomühle auf den gewünschten Mahlgrad zerkleinert werden. Bei Profi-Espressomaschinen (sogenannten Barista Espressomaschinen) kommt als Gehäusematerial oft nur Edelstahl in Frage. Dieses Material lässt die Maschinen besonders schick aussehen und erleichtert die Pflege.

  • Bei der De’Longhi ECOV (310 oder 311) handelt es sich um eine traditionelle Espressomaschine im Retro-Design. Der Wassertank ist abnehmbar und die De’Longhi Kaffeemaschine verfügt über eine Abschaltautomatik. Mit 900 W und 15 bar Pumpendruck kommt dieser Espressoautomat sehr souverän daher.

  • Eine italienische Espressomaschine erhältst du von der Marke Rancilio z.B. mit der Modellreihe Silvia. Dieses Modell haben wir dir bereits bei unseren Produktempfehlungen ans Herz gelegt.

  • Wer etwas mehr ausgeben möchte, der sollte über eine ECM Espressomaschine nachdenken. Diese ist handgefertigt und kostet je nach Modell zwischen 700 und 4.300€.

  • Die Illy Espressomaschinen fallen besonders durch ihr einzigartiges Design auf.

  • Wer eine preiswerte und gute Espressomaschine sucht, wird bei den Siebträgermaschinen von Saeco fündig. Ab ca. 120€ bekommst du hier ein qualitativ hochwertiges Produkt.

  • Gaggia Espressomaschinen kommen in schickem Edelstahl-Look daher.

  • Auch Gastroback, Graef und Lelit reihen sich in der Riege der Top-Hersteller ein.

Kaffeetasse und Kaffeebohnen

Espressomaschinen Test bei Stiftung Warentest

Auch die Stiftung Warentest hat sich der Thematik angenommen und im November 2017 einen Espressomaschine Test mit 56 Produkten durchgeführt. Darunter sowohl Vollautomaten als auch Espressomaschinen mit Siebträger. Bei den Vollautomaten konnten zwei Jura Kaffeemaschinen Gold holen, eine Melitta Kaffeemaschine landete ebenfalls auf dem Siegertreppchen. Bei dem Siebträgermaschinen Test gewann die De’Longhi Siebträger EC 680 mit einer Wertung von 2,1. Die EC 685 Dedica Style ist das Nachfolgermodell und kann durch ihr schlankes Design punkten.

Wenn du dich bereits in eine Espressomaschine verliebt hast, dann Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Andernfalls haben wir hier eine Produktvorstellung von der Rancilio Silvia Espressomaschine für dich:

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