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Smartwatch Test 2022 der 30 besten Smartwatches im Vergleich

Welche Smartwatch ist die beste für's Jahr 2022? Wir haben die spannendsten Uhren verglichen und für dich bewertet!

von Fabian Krudewig
zuletzt aktualisiert: 24.05.2022
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Smartwatch Kaufberatung
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Fabian
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Unser Smartwatch-Test - Diese 6 Smartwatches haben wir für dich getestet

Unsere Testmodelle im Smartwatch Test 2022.Apple präsentiert bereits die siebte Generation der Apple Watch und auch Marken wie Samsung, Huawei und Garmin bringen regelmäßig neue Wearables für Smartphones auf den Markt. Die Zeiten, in denen die futuristischen Uhren als Schnickschnack belächelt wurden, sind vorbei. Inzwischen bieten fast alle Modelle von Smartwatches beeindruckende Fitnessfunktionen und viele smarte Features wie kontaktloses Bezahlen, Musikwiedergabe, Schlafüberwachung, kontinuierliche Pulsmessung und natürlich das Anzeigen und Beantworten von Kurznachrichten und Anrufen direkt auf der Smartwatch.

Welche Smartwatch ist die beste?

Wir haben aktuelle Smartwatch-Topmodelle über mehrere Wochen in unserem Alltag für dich getestet. Das sind die Ergebnisse unseres Smartwatch Tests:

  1. Platz: Huawei Watch 3 Active - Unser Testsieger
  2. Platz: Samsung Galaxy Watch 4 - Am besten mit einem Galaxy Smartphone zu genießen
  3. Platz: TicWatch Pro 3 GPS - Akku sparen dank Dual-Display
  4. Platz: Huawei Watch GT2
  5. Platz: Fossil Carlyle 5
  6. Platz: Garmin Vivoactive 4S

Bewertet haben wir die Uhren in den Kategorien Software, Display, Handhabung und Akku. Bei der Software interessierte uns sowohl die Performance des Betriebssystems sowie die App-Vielfalt und die Möglichkeit zur Individualisierung. Das Display sollte auch in heller Umgebung und bei Sonnenlicht gut ablesbar sein. Handhabung umfasst sowohl die Qualität der physischen Bedienelemente am Gehäuse als auch die Genauigkeit des Touch-Bildschirms. Zuletzt interessierte uns natürlich auch die Akkulauf- sowie die Akkuladezeit. Für ausführliche Testberichte kannst du in unserem Smartwatch Test noch genauer lesen, wie die Smartwatches abgeschnitten haben.

Huawei Watch 3 Active - Unser Testsieger

Vital- und Trainingsdaten werden von der Huawei Watch 3 Active genau getrackt.Die letzte Huawei Watch, die wir bei uns im Test hatten, war die GT 2. Damals attestierten wir der Smartwatch wenig smarte Eigenschaften. Die Watch 3 Active macht hier vieles besser. Smart ist sie auf jeden Fall, sie wird aber durch einen entscheidenden Faktor etwas ausgebremst. Schauen wir sie uns im Detail einmal an.

  • Hervorragende Performance: HarmonyOS mag auf den ersten Blick den einen oder anderen zwar zum Schlucken bringen, in puncto Performance ist die Uhr (und das OS) aber über jeden Zweifel erhaben. Die absolut flüssige Navigation und die Genauigkeit des Touchscreens fallen positiv auf.

  • Ansprechendes Design: Das weniger kantige und einheitlichere Design der Watch 3 gefällt uns sehr gut. Alles wirkt wie aus einem Guss. Die seitlichen Elemente (die Krone und der untere Knopf) sind durchdacht und lassen die Uhr nicht unnötig breit wirken. Beim Tragen am Handgelenk fällt sie durch das etwas höhere Gewicht zwar dennoch etwas auf, das ist aber eine Frage der Gewöhnung.

  • Gute Telefonie: Die Uhr erzielt Bestnoten bei der Telefonie. Das Mikrofon ist zweckmäßig und reicht für ein normales Telefonat allemal. Die Wiedergabe des Anrufs funktioniert auch über mit dem Smartphone verbundenen In-Ear-Kopfhörern. Solltest du doch direkt über die Uhr telefonieren, geben die hervorragenden Lautsprecher den Gesprächspartner kristallklar wieder.
Das gefällt uns ebenfalls an der Huawei Watch 3

Ab Werk ist eine vielfältige Auswahl an Zifferblätter verfügbar. Diese können zudem mit eigenen Elementen noch individualisiert werden. Das ist besser gelöst als bei der TicWatch Pro 3. Der Zifferblatt Shop ist besser bedienbar und übersichtlich gestaltet.

Das GPS braucht meist einen kleinen Moment, um deine Uhr zu erfassen, am Ende liefert es aber genaue Daten. Auch deine Vitaldaten wie Herzfrequenz und die Schrittzahl wurden zuverlässig getrackt. Auch wenn ein Brustgurt vermutlich noch genauere Daten liefern würde, empfanden wir die Leistung der Huawei Watch 3 als Sportuhr als durchaus gut.

Huawei attestiert der Uhr eine Laufzeit von etwa 72 Stunden. Das scheint gut erreichbar, kommt jedoch stark auf deine Nutzung an. Bei normaler Nutzung (Display häufig an und regelmäßige Herzfrequenzmessung und Messung des Blutsauerstoffs) hält der Akku eher 48 Stunden.

Das stört uns an der Huawei Watch 3

Die Armbänder lassen sich bei Bedarf einfach austauschen.Kommen wir also zu dem Punkt, der die Huawei Watch 3 leider stark ausbremst. Es ist nicht etwa das OS, die Akkulaufzeit oder etwas dieser Art. Vielmehr ist es die App Gallery, die einfach nicht mit Googles Play Store konkurrieren kann. Die App-Auswahl ist gering und bremst in vielen Belangen aus. Beliebte Programme wie Spotify gibt es nicht oder können nur über Umwege auf die Uhr kommen. Musik kann zwar über die Smartphone App auf der Uhr synchronisiert werden, das funktioniert aber nur mit heruntergeladenen Titeln und ist etwas umständlich. Beachte, dass von der 16 GB Speicherkapazität lediglich etwas mehr als die Hälfte zur Verfügung steht. Bei unserem Testmodell waren rund 9,4 GB Speicherkapazität unbelegt.

Hinweis: Auch ohne Spotify App kannst du natürlich deine Musik (oder ein Video), das auf deinem Smartphone abgespielt wird, über die Uhr steuern. Die Möglichkeiten beschränken sich hierbei aber auf Vor-, Zurückspulen sowie Play und Pause.

Der Clinch mit Google zeigt sich an vielerlei Orten. So bist du für die Nutzung (und damit für das volle Potential der Watch 3) auf ein Huawei Konto angewiesen. Bei der TicWatch ging das einfacher über die Anmeldung mit einem Google-Konto.

Die Watch 3 verfügt über kein Always-On-Display. Es gibt die Möglichkeit, den Bildschirm für eine gesetzte Zeit anzuschalten (zwischen 5 und 20 Minuten), einem echten Always-On-Display kommt das aber nicht gleich. So ist es besonders beim Arbeiten am Schreibtisch etwas nervig, wenn man den Arm bei jedem Blick auf die Uhr unnötig kippen muss, um sie aufzuwecken. Mit über 300 Euro ist der Preis zwar angemessen, am Prime Day lässt sich sicher noch etwas sparen. 

Unser Fazit zur Huawei Watch 3

Mit der Huawei Watch 3 kommen wir in ein kleines Dilemma. Denn wir möchten die Uhr mögen. Das Design, die Verarbeitung und die allgemeine Handhabung sind schlichtweg hervorragend. Der Akku ist mit knapp zwei Tagen Laufzeit kein Spitzenreiter, aber in jedem Fall ausreichend.

Doch wir kommen nicht umhin Googles Play Store (und die damit verbundene App-Vielfalt) schmerzlich zu vermissen.

Die Huawei Watch 3 eignet sich besonders für Leute, die zum Beispiel ihre Musik ohnehin weniger streamen und viel lieber kaufen und herunterladen. Als Sportuhr macht sie eine gute Figur und die integrierten Huawei Apps machen, was sie versprechen. Statt beispielsweise Google Pay heißt es hier Huawei Wallet. Die Funktion ist die gleiche. Bist du ohnehin schon im Huawei Universum zu Hause, kannst du hier bedenkenlos zugreifen. Für den Preis erhältst du eine top verarbeitete Uhr. Kannst du nicht ohne Googles WearOS, solltest du jedoch die Finger von dem Gerät lassen.

Galaxy Watch 4 - Super schick für Galaxy User:innen

Die Galaxy Watch kommt ohne Kronen daher. Dadurch wirkt sie schlanker.Die Samsung Galaxy Watch 4 vereint edles Design, hohen Tragekomfort und smarte Funktionen mit vielen Gesundheitsfunktionen - allerdings primär für Nutzer:innen von Galaxy Smartphones. Wir haben im Smartwatch Test die Galaxy Watch 4 für dich getestet und zeigen dir in unserem Testbericht alles, was du wissen musst.

  • Flüssig, flüssiger, Watch 4: Die Bedienung der Galaxy Watch ist dank Googles WearOS und schnellem Chip super einfach und intuitiv. Die Bedienung per digitaler Lünette funktioniert erstaunlich gut und mit Google Pay kannst du die Uhr auch an der Kasse per NFC zum Bezahlen nutzen.

  • Körperzusammensetzung und Schnarchanalyse: Dank der Körperwerte-Messung kannst du deinen Fitnessfortschritt ganz einfach mitverfolgen. Einen Check-Up beim Arzt ersetzt es zwar nicht, aber eine Körperanalyse-Waage allemal. So behältst du Muskelwachstum und Fettverbrauch im Blick. Schnarchanalyse und Messungs des Blutsauerstoffs sind auch an Bord.

  • Voller Funktionsumfang nur für Samsung-User:innern: Wer nicht in Besitz eines Samsung Galaxy Smartphones ist, kann einige Funktionen der Galaxy Watch leider nur zum Teil nutzen. Für Blutdruck, EKG und die genauere Schlafphasenanalyse benötigt dein Handy die Samsung Health Monitor App, die es nur für Samsung Phones gibt.
Was uns an der Galaxy Watch 4 gefällt

Unser Testmodell im Smartwatch Test ist mit 44 mm und 30 g zwar nicht wirklich klein, im Alltag fällt die Uhr aber Nicht-Uhrenträger:innen kaum auf. Das minimalistische Design ist modern und schick gleichzeitig, elegant und sportlich, ohne auf Tragekomfort zu verzichten. Die Zifferblätter kannst du ganz deinem Geschmack und Bedürfnissen anpassen und hier findet sicherlich jeder was. 

Die Bedienung der Smartwatch ist für Android User:innen intuitiv. Wischgesten und Steuerung werden dir bekannt vorkommen und du musst dich nicht an ein neues Bediensystem gewöhnen. Im Test hat uns besonders die digitale Lünette zum Scrollen postiv überrascht

Die Pulsmessung funktioniert während des Trainings hervorragend.Auch Fitnessfans kommen bei der Galaxy Watch 4 auf ihre Kosten. Die wahnsinnig hohe Anzahl an Sportmodi wird durch eine recht genaue automatische Sporterkennung und GPS ergänzt. Dank IP68 Schutz ist sie auch zum Schwimmen geeignet.

Was uns an der Galaxy Watch 4 stört

Leider müssen wir auch harsche Kritik an Samsungs Smartwatch üben. Nicht nur bist du für den vollständigen Funktionsumfang an ein Samsung Galaxy Smartwatch gebunden, auch die restliche Konnektivität könnte besser sein. Im Alltagstest verliert die Uhr häufig die Verbindung zum Handy und die Synchronisation zur App lässt deutlich zu Wünschen übrig. Die mit der Uhr aufgenommenen Trainingseinheiten lassen sich weder auf der App noch auf der Smartwatch analysieren. 

Auch die Messenger-Funktionen scheinen nur SMS und WhatsApp zu unterstützen. Alternative Messenger und Mails werden dir auf der Watch nicht angezeigt.

In Sachen Akku punktet die Galaxy Watch 4 leider auch nicht. Ohne GPS, ohne Always-On-Display und mit Energiesparmodus kommen wir im Test auf knappe 33 Stunden. Spätestens nach etwa 1 ½ Tagen musst die Smartwatch also wieder an die Steckdose.

Unser Fazit zur Galaxy Watch 4

Solange du kein Samsung Smartphone dein Eigen nennst, macht es nur bedingt Sinn, eine Galaxy Watch 4 zuzulegen. Die Smartwatch ist eine tolle Begleiterin für den Alltag und bietet viele Sportfunktionen, aber die herausstechendsten Funktionen nicht nutzen zu können, ist bei dem Preis ein wichtiger Faktor. Auch wenn die Verbindungsabbrüche etwas nerven können, gefällt uns die Uhr aber hervorragend, vorwiegend wegen des schnellen Betriebssystems und der tollen Bedienung.

TicWatch Pro 3 GPS - Top WearOS Uhr mit kleinen Schwächen

Schaltet sich das AMOLED-Display ab, übernimmt das LCD.Die TicWatch Pro 3 GPS gehört zu den aktuell beliebtesten Modellen auf dem Smartwatch Markt, obwohl sie nicht zu den Technikriesen Samsung oder Apple gehören. Sie ist günstiger als etwa die Galaxy Watch 4 oder Apple Watch 7, bringt aber einen ähnlichen Funktionsumfang. Wir haben sie in unserem Test etwas genauer unter die Lupe genommen.

  • Dual-Display: Der wohl einzigartigste Kniff der Uhr ist das Dual-Display. Das ist genau das, wonach es klingt: Die Uhr hat zwei Displays. Zum einen natürlich das superscharfe AMOLED-Display, das zu den Highlights der Uhr gehört.

    Auf diesem liegt zudem ein LC-Display auf, das bei deaktiviertem Always-On-Display zur Geltung kommt. Schaltet sich das AMOLED ab, werden auf dem LCD weiterhin die wichtigsten Informationen wie Uhrzeit, Schritte oder die Herzfrequenz angezeigt. Das Ganze spart Akku und verlängert die Laufzeit erheblich.

  • Flüssige Leistung: Im Inneren der Uhr arbeitet ein Qualcomm Snapdragon Wear 4100. Dieser sorgt für eine durchweg flüssige Bedienung. Stockende Menüs oder Probleme sind uns nicht aufgefallen. Das Touch-Bedienfeld reagiert genau und ohne Probleme. Die Tastatur auf der Uhr verfügt über ein QWERTZ-Layout. Reines Tippen gelingt eher mittelmäßig, Wischen hingegen funktioniert hervorragend. Für den Notfall gibt es immer noch die Möglichkeit der Sprachaufnahme.

  • Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit beläuft sich laut Hersteller Mobvoi auf 72 Stunden im normalen Betrieb (45 Tage im Wesentlichen Modus). Das scheint erreichbar, allerdings nur mit Kompromissen. Mit aktiviertem Always-On-Display kamen wir auf eine Laufzeit von etwa 48 Stunden. Das ist kein schlechter Wert, aber auch kein rekordverdächtiger. Deaktiviert man das Always-On-Display verlängert sich die Laufzeit entsprechend durch das stromsparende LC-Display.
Das gefällt uns ebenfalls an der TicWatch Pro 3 GPS

Die Uhr läuft mit WearOS und wird auch ein Update auf WearOS 3 erhalten. Damit gehen natürlich alle komfortablen Bedienungsfunktionen einher. Auch wenn viele TicWatch-eigene Programme vorinstalliert sind (TicGesundheit, TicPuls, TicÜbung etc.), erkennt man die Uhr problemlos als Google Smartwatch wieder. Google Pay ist bereits vorinstalliert. Falls doch etwas fehlt, ist natürlich auch Googles Play Store und die damit verbundene App-Vielfalt mit an Bord.

Mikrofon und die Speaker der Uhr sind brauchbar. Das Mikrofon schneidet dabei etwas besser als die Lautsprecher ab. Für kürzere Telefonate und die eine oder andere Plauderei sind beide auf jeden Fall ausreichend. Bei längeren Gesprächen solltest du aber doch direkt zum Smartphone greifen.

Das stört uns an der TicWatch Pro 3 GPS

Die beiden Kronen lassen sich drehen, das hat aber keine Funktion.Als reine Fitnessuhr eignet sie sich nur bedingt. Beim Erfassen unserer Vital- und Trainingsdaten kam es hier und da zu kleineren Messfehlern. Auffällig ist dies besonders beim Verfolgen der genauen Laufroute, bei der es zu Abweichungen kam. Das wirkt sich unter anderem auf die zurückgelegte Distanz aus. Ein Brustgurt ist nicht enthalten. Für genaueres Tracking würden wir dir aber dringend einen empfehlen.

Allerdings ist die Auswahl an Trainingsprofilen durchaus beeindruckend. Über 100 verschiedene Sportmodi sind vorab auf der Uhr verfügbar. Diese können einfach über den unteren der seitlichen Kronen ausgewählt werden.

Wir sind des Öfteren über fehlerhafte oder gar falsche Übersetzungen gestoßen. Bei der Uhr selbst kommen diese vereinzelt vor. Etwas auffälliger ist es bei der Smartphone-App, die sich leider als eher schwach entpuppte. Neben den Übersetzungsfehlern könnte auch das Synchronisieren der Daten zwischen App und Uhr schneller ablaufen. Letzteres ist aber unserem Empfinden nach kein gewaltiges Problem.

So angenehm die Laufzeit auch ist, der Akku braucht leider etwas, um wieder auf Touren zu kommen. Etwas mehr als zwei Stunden werden benötigt, um ihn komplett aufzuladen. Zum Glück verfügt die Uhr über vielfältige Maßnahmen zum Sparen von Akkuladung, wodurch du die Uhr auch mit wenig Prozenten noch länger benutzen kannst.

Unser Fazit zur TicWatch Pro 3 GPS

Als reine Sportuhr ist die Smartwatch aufgrund der kleinen Schwächen beim Tracking nicht zu empfehlen. Sowohl bei GPS als auch bei der Herzfrequenz sind hiervon betroffen. Für letzteres solltest du ohnehin einen Brustgurt hinzunehmen.

Für alles Weitere eignet sie sich hervorragend. WearOS punktet mit seiner komfortablen Einrichtung. Watchfaces gibt es dank des Play Stores en masse, welche sich einfach über die WearOS App deines Smartphones einstellen lassen. Der Watchface Shop in der Mobvoi App könnte aber besser sein. Die Performance der Uhr ist tadellos. Das Design macht sie unserer Einschätzung nach eher zu einer Herren-Smartwatch, da sie durch die Lünette und stark abstehenden Kronen ein eher kantiges Design aufweist.

In früheren Tests haben wir bereits weitere Uhren für dich getestet. Unter anderem gehörten hierzu die Huawei Watch GT 2 oder auch die Apple Watch Series 5. Falls du noch mehr Informationen und Bilder zu all unseren getesteten Smartwatches sehen möchtest, schau doch einmal bei unserem Smartwatch Test vorbei.

Fitness Tracker - Sportliche Alternativen zu Smartwatches

Wir haben für dich zehn Fitness Tracker getestet.Noch nicht fündig geworden? Vielleicht geht es dir auch primär um Fitness-Funktionen? In dem Fall können wir dir unseren Fitness-Tracker-Test ans Herz legen. Wir haben uns zehn aktuelle Tracker geschnappt und genauer unter die Lupe genommen. Eine kurze Vorschau auf die Testergebnisse erhältst du direkt im Folgenden.

Das Testfeld bestand hierbei nicht nur aus den schmalen Bändern, sondern auch aus größeren Sportuhren.

  • Die Testgeräte:
    • Xiaomi Band 5
    • Huawei Band 4 Pro
    • Fitbit Charge 4
    • Fitbit Versa 2
    • Polar Vantage M
    • Polar M430
    • Garmin vivosmart 4
    • Honor band 5
    • Yamay
    • Samsung Galaxy Fit
  • Den Test hat am Ende die Polar Vantage M gewonnen. Diese hat zwar nahezu keine smarten Funktionen, punktet aber mit der besten Funktionalität in puncto Trainingserfassung und Datenmessung. Auch das integrierte GPS und große Display sind ein großer Pluspunkt. Damit lassen sich die Trainingsdaten bei Bedarf auch bequem von der Uhr ablesen. Damit ist sie nahezu autark von einem Smartphone.

  • Die Fitbit Versa 2 landet auf einem souveränen zweiten Platz. Neben einer sehr guten Funktionalität als Sportuhr und einer hervorragenden App punktet sie im Test durch ihre Ausstattung. Denn sie ist eine ausgewachsene Smartwatch. Sprachsteuerung über Amazon Alexa, Steuerung der Musikwiedergabe, kontaktloses Bezahlen per NFC und ein umfassender App-Store. Hier bleiben keine Wünsche unbeantwortet.

  • Als Preis-Leistungs-Sieger hat sich das Xiaomi Band 5 im Fitness-Tracker Tests vor getan. Auf dem dritten Platz ist es umringt von sehr viel teureren Trackern. Die neue Generation der Mi Bänder misst genau und verfügen über ein wunderschönes OLED-Display. Einzig der Datenschutz sorgte bei uns für ein klein wenig Bauchweh.

Was ist eine Smartwatch? - Mehr als nur Alarm am Arm

Apple Watch 7Eine Smartwatch ist eine Armbanduhr, deren Funktionsumfang dem eines Smartphones ähnelt.
Sie besitzt ein Display und verschiedene Funktechniken. Dein Smartphone und eine Smartwatch kommunizieren via Bluetooth miteinander und ergänzen sich gegenseitig.

Die Vorteile einer Smartwatch:

  • Benachrichtigungen vom Handy lesen und antworten
  • Telefonate entgegennehmen
  • Selbsständige Funktionen wie bei Fitness-Armbändern:
    • Wecker
    • Schlafüberwachung
    • Schrittzähler
    • Aktivitätsprotokoll
    • Kalorienverbrauch
    • Sauerstoffsättigung

Ausgelöst wurde der Trend von der Firma Pebble, die mithilfe von Crowdfunding ihre Smartwatches auf den Markt brachte. Leider wurde sie von Fitbit aufgekauft und produziert keine Smartwatches mehr.

Betriebssystem - Welche Smartwatch passt zu meinem Smartphone?

Die Apple Watch kann nur mit einem iPhone eingerichtet werdenDa eine Smartwatch ihr volles Potenzial erst mit der Verbindung zum Handy entfaltet, aber beide Gerätetypen nicht beliebig untereinander kompatibel sind, sollte dies auf jeden Fall deine Kaufentscheidung beeinflussen oder sogar bestimmen. Der entscheidende Faktor dabei ist, das Betriebssystem. Im Folgenden zeigen wir dir, welche Benutzeroberflächen es gibt und mit welchen Smartphones sie kompatibel sind:

  • watchOS: Auf der Apple Watch läuft das eigens für die Uhr entwickelte Betriebssystem watchOS. Dies hat zur Folge, dass sich nur Apple iPhones mit der Smartwatch verbinden lassen. Geräte ab dem iPhone 6s mit dem iOS 13 sind kompatibel. Apple’s Herangehensweise überzeugt durch eine strukturierte und flüssige Bedienung mit einer stetig wachsenden App-Auswahl. Zudem ist die Sprachassistentin Siri bei verbundenem iPhone tief ins System integriert und erleichtert dir die Bedienung.

  • Wear OS by Google: Der ewige Gegenpart von Apple ist natürlich Google, veröffentlichte im März 2014 einen speziell für Smartwatches angepassten Ableger seines erfolgreichen mobilen Betriebssystems Android. Wear OS by Google ist im Gegensatz zu watchOS, Tizen oder diversen eigenständigen Benutzeroberflächen mit allen Smartphones und Android Tablets ab Android 6.0 Marshmallow und allen iPhones ab iOS 10.0 kompatibel. 
    Es läuft auf vielen verschiedenen Smartwatches. Egal ob, LG-, Huawei- oder Sony Smartwatch, meistens findet man Googles Wear OS auf dem kleinen Zeitanzeiger. Die Verbindung wird via der Wear OS App hergestellt und kann viele Apps und Einstellungsmöglichkeiten auf der Habenseite verbuchen. Noch ist das OS zu rechenintensiv für die schwache Smartwatch-Hardware und ruckelt an einigen Stellen. Google sorgt, wie Apple, aber für regelmäßige Updates und Fehlerkorrekturen.
    Bei Apple-Geräten ist der Funktionsumfang von Android-Smartwatches etwas eingeschränkt, da beide Systeme nicht nativ miteinander kommunizieren können. Die Wear OS App für iOS findest du ganz normal im iTunes-App-Store. Allerdings musst auf den Sprachassistenten Google Now verzichten, der dich wie Apple’s Siri durch die Menüs navigieren, Erinnerungen und Termine oder Nachrichten beantworten lässt.
    Samsung Galaxy Watch entfaltet ihre Funktionen vollständig mit einem Samsung Galaxy Handy

  • Tizen: Das vor allem von Samsung genutzte quelloffene OS, kommt neben Samsung Fernsehern auch bei einigen Samsung Smartwatches wie der Gear S2 zum Einsatz. Neuere Modelle sind glücklicherweise mit allen Android Geräten ab 4.4 KitKat koppelbar und nicht mehr exklusiv an Samsung Galaxy Smartphone oder Galaxy Tabs von Samsung gebunden. Leider gibt es hier noch nicht so viele Apps wie bei Wear OS und watchOS. Die wichtigsten Anwendungen sind aber natürlich portiert worden. Achtung: Die Samsung Gear S, Gear 2 und Gear 2 Neo sind von dieser Galaxy-Exklusivität betroffen, weil sie auf eine ältere Version von Tizen setzen.

  • Diverse: Das Feld der Smartwatches ist riesig. Spätestens nach der Apple Watch erfuhr der Markt der schlauen Armbanduhren einen großen Boom. Dies hatte auch zur Folge, dass alle möglichen Marken ein Stück vom Kuchen haben wollten. Das Resultat: Viele Smartwatches aus China, oft Kopien von populären Produkten, die aus rechtlichen und Kostengründen auf eigene Betriebssysteme setzen. Doch auch etablierte Unternehmen, wie z.B. das Schweizer Navigationsunternehmen Garmin, kochen lieber ihr eigenes Süppchen. Ihre Kompatibilität hängt an der dazugehörigen Smartphone-App. Sind diese auf deinem Mobiltelefon installierbar, funktioniert auch die Kommunikation mit dem Betriebssystem der Uhr. Generell werden nur rudimentäre Funktionen unterstützt. Deine Nachrichten von Messenger-Apps zuverlässig auf dem Display anzuzeigen, ist z.B. bei den wenigsten möglich.

Welche Smartwatch ist mit iPhone kompatibel?

Fast jede Smartwatch auf dem Markt ist auch mit iPhones kompatibel. Selbst Android-Smartwatches, die mit Googles Wear OS laufen, lassen mit der offiziellen Wear OS App aus dem Appstore kinderleicht verbinden.

Allerdings bieten die smarten Uhren in Verbindung mit einem iPhones nicht immer alle Funktionen.
Den vollen Funktionsumfang bekommst du nur mit einer Apple Watch. Diese sind zwar teuer, aber mit die besten Smartwatches auf dem Markt. Die Apple Watch Series 5 ist z.B. auch in unserem Smartwatch-Test auf dem ersten Platz.

Das Runde und das Eckige - Unterschiede und Bedienung verschiedener Smartwatches

Frau bedient Smartwatch im ParkDein jetziges oder zukünftiges Smartphone ist mit deiner favorisierten Smartwatch kompatibel? Jetzt entscheiden Optik und Handhabung.

Da eine Uhr immer noch ein Accessoire ist, lassen sich viele unterschiedliche Designs wählen - Vom klassischen runden Uhren-Look, über an Fitness-Armbänder erinnernde Formen, bis hin zum eckigen Bildschirm im Stile eines Computers. Smartwatches gibt es in fast jeder Stil- und Bauart.

Armbänder gibt es in Leder, Gummi oder Plastik. Doch aufgepasst: Viele Marken setzen nicht auf die standardisierten Größen und Verschlüsse der Uhrenindustrie, sondern fertigen ihre eigenen Ersatzteile und Zubehör, um so zusätzlich noch etwas zu verdienen. Die verbauten Materialien bestimmen häufig Stabilität und Erscheinungsbild. Metall und Glas lassen eine Smartwatch edler und stabiler werden. Der Vorteil von viel Plastik ergibt sich aus dem geringeren Gewicht. Eine Mischung aus beiden Materialwelten ist daher nicht selten. Hier solltest du unbedingt vorher ausprobieren und genau fühlen, ob sich das Material gut auf der Haut macht. Schließlich ist es täglich viele Stunden an deinem Handgelenk. Scheue dich nicht, ein gekauftes Armband wieder zurückzuschicken, wenn es kratzt, unangenehm riecht oder sogar allergische Reaktionen auslöst. Für jede Uhr gibt es zudem etliche Wechselarmbänder, die einen anderen Look bieten.

Smartwatches bieten Komfort und Funktion

Smart durch Technik

Smartwatch, Smartphone und zeigen eine synchronisierte Navi-AppKonkret vom Design beeinflusst, werden auch die technischen Möglichkeiten deiner Smartwatch. Wie viel Hardware kann die Firma in das kleine Gehäuse packen? Viele Samsung-Uhren haben z.B. eine Kamera eingebaut, während andere Marken wie Sony, Motorola oder Huawei darauf verzichten. Andere Features wie WLAN oder gar einen SIM-Karten-Slot lassen die Uhr völlig autark funktionieren. Anrufe, SMS, Messenger-Nachrichten, Navigation - alles lässt sich dann, wenn auch etwas umständlich, mit dem kleinen Smartwatch-Display ausführen.

Die Smartwatch als Fitness-Armand

Beim Großteil der Smartwatches mittlerweile Standard: ein Pulsmesser. Natürlich kann dieser nicht mit einem professionellen Pulsgurt mithalten, der einen wesentlich besseren und genaueren Pulssensor bietet, liefert jedoch brauchbare Werte der Herzfrequenz und mithilfe von Tracker und Health-Apps wie S-Fit und Runtastic die Funktion eines Fitness-Armbands. So sammelst du deine Fitnessdaten im Alltag ganz einfach nebenbei. Durch ihre Bausweise sind Smartwatches beim Sport teilwese nicht so angenehm am Handgelenk zu tragen und weitaus weniger dezent, als die sportlichen Accessoires von Fitbit, Garmin, Jawbone oder Polar. Dennoch eignen sie sich als guter Richtwert für deine sportliche Belastbarkeit, wenn Sie z.B. an Grenzen am Boxsack oder den Alltagsstress an der Klimmzugstange abbaust. Falls Sie eher an diesen interessiert sind, empfehlen wir Ihnen unseren Fitness-Armband-Vergleich. Dort haben wir eine große Auswahl zusammengefasst. Zusätzlich könnte auch eine Pulsuhr für dich in Frage kommen, um alle Daten rund um den Sport ganz genau zu analysieren.

Weiterhin können moderne Smartwatches Daten wie Sauerstoffsättigung deines Blutes, Hauttemperatur oder dein Stresslevel messen bzw. abschätzen. Auch hier sind die Daten zwar mit Vorsicht zu genießen, als grober Richtwert können sie aber sehr hilfreich sein.

Technische Zusatzfunktionen bieten nicht alle Smartwatches

Frau verbindet Smartwatch mit Smartphone via BluetoothAndere außergewöhnliche Erweiterungen für deine Smartwatch wie NFC (Nahfeldkommunikations-Chip für z.B. mobiles Bezahlen ohne Karte), extra Höhenmesser oder die Qi-Lademöglichkeit (ohne Kabel, via Induktion) finden sich nur bei einzelnen herstellenden Unternehmen. Beim Infrarot-Sender für die Bedienung von Fernseher, Stereo- und Klimaanlage verhält es sich genauso.

All diese Extras und die verwendeten Materialien schlagen sich mitunter auch in der Dicke nieder. Die Apple Watch ist z.B. sehr edel und gut verarbeitet, besitzt allerdings auch eine Bauhöhe von mehr als 10 mm und ist entsprechend schwer.

Viel wichtiger ist da schon die Frage nach dem Verhalten der Nutzer:innen. Achte beim Kauf darauf, dass du dir keine zu große Smartwatch zulegst, wenn du z.B. regelmäßig Sport damit machen willst. Andersherum empfiehlt es sich in einem förmlich-beruflichen Umfeld, nicht mit einem Fitnessarmband herumzulaufen, sondern eher auf ein etwas schickeres, smartes Utensil zu setzen.
Ebenso solltest du berücksichtigen, ob deine Smartwatch wasserdicht ist. Spritzwassergeschützt sind hingegen fast alle Smartwatch-Vergleichsteilnehmer. Wer beim Baden oder Schwimmen auf die Uhr nicht verzichten will, braucht aber den kompletten Schutz nach IP67 Standard.

Touchscreen, Knöpfe, Lünette und Krone - Einarmbedienung

Smartwatch wird via Touchscreen bedient und zeigt DokumentDa sich auf dem Markt immer noch kein einheitliches Bedienkonzept etabliert hat, gibt es hier sehr viele Möglichkeiten. Nicht mal der Touchscreen ist immer gesetzt. So setzte das durch Crowdfunding unterstützte Unternehmen Pebble, mit seinen Smartwatches auf eine Bedienung durch 4 Tasten und auf die I-Ink-Displaytechnologie. Diese hat zwar im Vergleich zu den OLED und LCD-Displays einige Defizite in Sachen Farbwiedergabe, Kontrast und Helligkeit, ermöglicht aber eine lange Akkulaufzeit von mehr als 3 Tagen. Andere Smartwatches müssen je nach Ausstattung und Verhalten der Nutzer:innen schon nach 1-2 Tagen wieder an die Steckdose. Zudem kaschiert Pebble das nachteilige Display mit einem verspielten OS-Design.

Andere Lösungen sind von Marke und Betriebssystem abhängig. Wear OS setzt verstärkt auf Wischgesten. Bei watchOS auf der Apple Watch hilft eine Krone beim Navigieren durch die Menüs. Die Samsung Uhr Gear S2 setzt hingegen auf eine Lünette (drehbarer Ring um die Anzeige), um die Bedienung präziser und flüssiger zu machen.

Egal wie, eine gewisse Einarbeitungszeit ist immer vonnöten, da ein ganzes Betriebssystem mit all seinen Funktionen auf so ein kleines Display gequetscht wird.

Die Größe und Schärfe des Displays erleichtert bei vielen Modellen die Handhabung und Ablesbarkeit. Dennoch gilt es hier einen guten Kompromiss zwischen Komfort und Funktion zu finden - vor allem was die Akkulaufzeit betrifft. Hardware und Software werden immer stromsparender. Zeitgleich kommen immer mehr Funktionen hinzu.

Die bekanntesten Smartwatch-Marken

Bekannte Marken sind Sony, Samsung, LG, Motorola mit Moto 360, Apple, Garmin, Huawei und ASUS mit seiner Zenwatch und Viviowatch. Da die großen Technikriesen damit im Gebiet von Uhren wildern, bieten auch die klassischen Uhrenmarken wie Casio, Fossil, Breitling und Chronos Smartwatches an. Hinzu kommen noch diverse unbekanntere Marken aus China wie Ninetec, VOSMEP und IPEKOO.

Egal für welche Uhr du dich entscheidest, am Ende muss sie ein dezenter und smarter Begleiter sein, der deinen Alltag erleichtert. Lege also Wert auf die Bedienbarkeit und problemlose Integration in dein Leben - ausprobieren und mehrere Tage testen, sind absolut sehr ratsam.

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