Die ASUS AirVision M1 will ein tragbarer Zweitmonitor sein: Per USB-C angesteckt schwebt ein Full-HD-Bild vor den Augen, an Windows, Mac und Linux ohne Einrichtung. Die Micro-OLEDs leuchten mit 1.100 Nits ungewöhnlich hell, und weil die Gläser recht durchsichtig bleiben, sieht man die Umgebung weiter gut. In den Tests fiel allerdings durchweg dasselbe Problem auf: Das Bild wird nicht richtig scharf, kleine Schrift ermüdet die Augen schon nach Minuten. Dazu kommt ein mit 38 Grad enges Sichtfeld und eine Bildrate, die unter dem Klassenüblichen bleibt. Zum Filmeschauen taugt sie, fürs konzentrierte Arbeiten am Text eher nicht.
TestnoteUnsere Gesamtnote fasst die gewichteten Einzelbewertungen aus unserem Test zusammen.
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Vor- & Nachteile
Vor- & Nachteile
Sehr hell
Sofort startklar
Gute Durchsicht
Reichlich Zubehör
Bild nicht scharf
Enges Sichtfeld
Vor- & Nachteile
Filmt freihändig aus Augenhöhe
Telefonate klingen klar
Kräftiger Klang ohne Ohrstöpsel
Übersetzt Gespräche live
Sitzt eng und drückt auf Dauer
Filmt nur im Hochformat
Vor- & Nachteile
Zeigt den Weg im Brillenglas
Übersetzt Gespräche als Untertitel
KI frei wählbar
Leicht für ihre Technik
Akku bei Dauernutzung schnell leer
Bedienung reagiert unzuverlässig
Vor- & Nachteile
Weites Blickfeld
Scharfes Micro-OLED
Leicht am Kopf
Abdunklung an Bord
Braucht Zuspieler
Hoher Aufpreis
Vor- & Nachteile
Unauffälliges Design
Kamera am Auge
Langer Akku
Offener Klang
Nur Hochformat
KI antwortet vage
Vor- & Nachteile
Schlanker Rahmen
X1-Chip
Integriertes Menü
Bequem zu tragen
Eingeschränktes Sichtfeld
Hoher Preis
Vor- & Nachteile
Scharfes Bild für Filme und Spiele
Macht aus 2D per Knopfdruck 3D
Auch nach Stunden bequem
Läuft ohne App per USB-C
Für Textarbeit nicht scharf genug
Lautsprecher unterwegs zu leise
Vor- & Nachteile
Riesiger Bildschirm
Ein Kabel genügt
Stabiles Bild
Guter Klang
240 Hz enttäuscht
Dock ohne Akku
Vor- & Nachteile
Sitzt bequem auf der Nase
Hörverstärkung angekündigt
Frei belegbare Zusatztaste
Übersetzt auf Zuruf
Aufnahme-LED leicht zu übersehen
Tippfeld reagiert zu leicht
Vor- & Nachteile
Sagt Garmin-Werte ins Ohr an
Filmt auch bei Tempo ruhig
Lautsprecher lauter als üblich
Sitzt beim Sport fest
Akku nach rund drei Stunden leer
Keine Gläser mit Sehstärke
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Weitere Tests
02/2025
Ausreichend3,5
Test-Fazit
Unschärfe in der Bildmitte trotz einstellbarem Augenabstand macht Textarbeit mit der AR-Brille zur Belastung, bereits nach Minuten ermüden die Augen. Dazu kommen billig wirkende Kunststoffe, flache Lautsprecher und 72 Hz nur mit installierter Windows-App.
Vorteile
Leicht mit 87 Gramm, angenehm für längere Sessions
Sehr helle Micro-OLED-Displays mit 1.100 Nits
Transporttasche, Lichtblende und zwei Nasenpads liegen bei
Nachteile
Bildmitte bleibt unscharf, Text ermüdet die Augen binnen Minuten
72 Hz nur mit AirVision-App unter Windows, sonst 60 Hz
Kunststoff wirkt dünn und zerkratzt schon bei Fingernagelkontakt
04/2025
Ausreichend3,5
Test-Fazit
Handwerklich sauber gebaut, aber technisch hinter der Konkurrenz: 38 Grad Sichtfeld und 72 Hz wirken im Alltag eng und ruckelig. Die Micro-OLEDs liefern kräftige Farben, die hohe Transparenz erlaubt echtes Durchsehen. Zentrale Funktionen hängen jedoch an einer reinen Windows-App.
Vorteile
60 Prozent Transparenz, kleine Schrift bleibt durch die Gläser lesbar
Micro-OLEDs mit Full HD je Auge und 1.100 Nits Spitzenhelligkeit
Anpassbar durch Wechsel-Nasenpads und abnehmbare Sehstärkengläser
Nachteile
Nur 38 Grad Sichtfeld und 72 Hz statt üblicher 120 Hz
3DoF-Tracking driftet und läuft nur über die Windows-App
Kein elektrochromes Dimmen, dadurch schwach in hellen Umgebungen