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HomeMähroboterDreame A3 AWD Pro 3500 Test
Premium-Mähprofi

Dreame A3 AWD Pro 3500 Test

Rasenmähroboter · 3500 m² · 40 cm · 3 cm · 10 cm · 80%

1,5Gut05/2026
Preisvergleich Preisverlauf Testbericht Vergleich Produktdetails

Zusammenfassung

Der Dreame A3 AWD Pro setzt im Premium-Segment klare Maßstäbe: Mit 186 m²/h ist er der schnellste Mähroboter im Vergleichstest und überzeugt mit einem Kantenschnitt von unter 3 cm sowie einer beeindruckenden Steigungsleistung bis 80 %. Die drahtlose Installation per AI-Auto-Mapping und die App-Integration machen die Einrichtung modern und komfortabel. Schwächen zeigen sich bei der Hinderniserkennung, die nur rund die Hälfte der Objekte korrekt erfasst, sowie bei der Kartierung komplexer Gärten. Für anspruchsvolle Grundstücke bis 3.500 m² ist er dennoch eine starke Wahl im obersten Preissegment.

Vorteile

Blitzschnell
186 m²/h – schnellster Mähroboter im Vergleichstest
Präziser Kantenschnitt
Unter 3 cm Restabstand, bester Wert aktuell
Starke Steigungsleistung
Bewältigt Hänge bis 80 % dank Offroad-Rädern
Top Navigation
3D-LiDAR und Kamera erkennen über 300 Hindernisse

Nachteile

Hinderniserkennung
Garden Guardian trifft nur ~50 % der Hindernisse
Kartierung lückenhaft
Komplexe Gärten erfordern manuelle Nacharbeit
1,5
Gut
Mähroboter
Dreame A3 AWD Pro 3500
05/2026
Einzelergebnisse
1,0
Ersteindruck
1,5
Navigation
1,5
Schnittbild
1,8
App

Preisvergleich

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Modell
Dreame Mähroboter A3 AWD Pro 3500
Dreame Mähroboter A3 AWD Pro 3500
Mammotion LUBA 3 AWD - LUBA 3 AWD 1500 | 1500㎡
Mammotion LUBA 3 AWD - LUBA 3 AWD 1500 | 1500㎡
Mammotion LUBA 3 AWD 3000 Mähroboter ohne begrenzungskabel+ Garage 3000m² | Tri-Fusion-Positionierung, 360° LiDAR+NetRTK+KI Vision, AWD für 80 % Steigungen, bis
Mammotion LUBA 3 AWD 3000 Mähroboter ohne begrenzungskabel+ Garage 3000m² | Tri-Fusion-Positionierung, 360° LiDAR+NetRTK+KI Vision, AWD für 80 % Steigungen, bis
Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500 - LUBA mini 2 AWD 1500 | 1500㎡
Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500 - LUBA mini 2 AWD 1500 | 1500㎡
Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 - LUBA mini 2 AWD 1000 | 1000㎡
Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 - LUBA mini 2 AWD 1000 | 1000㎡
Ecovacs GOAT O1200 LiDAR PRO Mähroboter ohne Begrenzungskabel Care Kit | Dual-LiDAR, Automatische Kartierung, Integrierter TruEdge-Trimmer und KI-3D-Hindernis
Ecovacs GOAT O1200 LiDAR PRO Mähroboter ohne Begrenzungskabel Care Kit | Dual-LiDAR, Automatische Kartierung, Integrierter TruEdge-Trimmer und KI-3D-Hindernis
Segway Navimow i-Serie i208 LiDAR (verschiedene Ausführungen)
Segway Navimow i-Serie i208 LiDAR (verschiedene Ausführungen)
Ecovacs Goat A3000 LiDAR PRO
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Husqvarna Aspire R4 Automower (970 56 85-12)
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Dreame A1 (MLLA7110)
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Modell
Premium-Mähprofi
Dreame Mähroboter A3 AWD Pro 3500
Dreame Mähroboter A3 AWD Pro 3500
Superpower-Mäher
Mammotion LUBA 3 AWD - LUBA 3 AWD 1500 | 1500㎡
Mammotion LUBA 3 AWD - LUBA 3 AWD 1500 | 1500㎡
Premium-Mähroboter
Mammotion LUBA 3 AWD 3000 Mähroboter ohne begrenzungskabel+ Garage 3000m² | Tri-Fusion-Positionierung, 360° LiDAR+NetRTK+KI Vision, AWD für 80 % Steigungen, bis
Mammotion LUBA 3 AWD 3000 Mähroboter ohne begrenzungskabel+ Garage 3000m² | Tri-Fusion-Positionierung, 360° LiDAR+NetRTK+KI Vision, AWD für 80 % Steigungen, bis
LiDAR-Allrad-Profi
Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500 - LUBA mini 2 AWD 1500 | 1500㎡
Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500 - LUBA mini 2 AWD 1500 | 1500㎡
Power für Gärten
Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 - LUBA mini 2 AWD 1000 | 1000㎡
Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 - LUBA mini 2 AWD 1000 | 1000㎡
Kantenschnitt-Champion
Ecovacs GOAT O1200 LiDAR PRO Mähroboter ohne Begrenzungskabel Care Kit | Dual-LiDAR, Automatische Kartierung, Integrierter TruEdge-Trimmer und KI-3D-Hindernis
Ecovacs GOAT O1200 LiDAR PRO Mähroboter ohne Begrenzungskabel Care Kit | Dual-LiDAR, Automatische Kartierung, Integrierter TruEdge-Trimmer und KI-3D-Hindernis
LiDAR zum fairen Preis
Segway Navimow i-Serie i208 LiDAR (verschiedene Ausführungen)
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Kantenprofi für Großes
Ecovacs Goat A3000 LiDAR PRO
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Leiser Smart-Mäher
Husqvarna Aspire R4 Automower (970 56 85-12)
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LiDAR-Mäher ohne Kabel
Dreame A1 (MLLA7110)
Dreame A1 (MLLA7110)
TestnoteUnsere Gesamtnote fasst die gewichteten Einzelbewertungen aus unserem Test zusammen.
Testnote
Gut (1,5)
Testnote
Sehr gut (1,3)
Testnote
Sehr gut (1,3)
Testnote
Gut (1,6)
Testnote
Gut (1,7)
Testnote
Gut (2,0)
Testnote
Gut (2,3)
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Vor- & Nachteile
Vor- & Nachteile
  • Blitzschnell
  • Präziser Kantenschnitt
  • Starke Steigungsleistung
  • Top Navigation
  • Hinderniserkennung
  • Kartierung lückenhaft
Vor- & Nachteile
  • Starke Geländegängigkeit
  • Breites Mähwerk
  • Tri-Fusion-Navigation
  • Ausgereifte App
  • Kein Kantenschnitt
  • Hoher Preis
Vor- & Nachteile
  • Tri-Fusion-Navigation
  • Starke Schnittleistung
  • 80 % Steigung
  • Smartes Akkumanagement
  • Hohes Eigengewicht
  • Kanten nicht perfekt
Vor- & Nachteile
  • Lidar-Navigation
  • Allrad & Stoßdämpfer
  • Kantentrimmer
  • Starke App
  • Sperrzonen
  • Kein Carport
Vor- & Nachteile
  • Allradantrieb
  • Kein Begrenzungskabel
  • Kantenschnitt inklusive
  • Ausgereifte App
  • Schmale Schnittbreite
  • Hindernisse problematisch
Vor- & Nachteile
  • Kantentrimmer
  • LiDAR-Navigation
  • Leiser Mähbetrieb
  • Schnelle Einrichtung
  • Lauter Trimmer
  • Kein Allrad
Vor- & Nachteile
  • LiDAR-Navigation
  • Einfache Einrichtung
  • Gute Sicherheit
  • Angenehm leise
  • Schwacher Kantenschnitt
  • 4G wird kostenpflichtig
Vor- & Nachteile
  • Trimmer spart Nacharbeit an Mauern
  • Gleichmäßiges Schnittbild
  • Akku hält über zweieinhalb Stunden
  • Findet sich auch unter Bäumen zurecht
  • Beim Trimmen sehr laut
  • Rutscht quer zum Hang und bei Nässe
Vor- & Nachteile
  • Angenehm leise
  • Smart steuerbar
  • Hangtauglich
  • Schnelle Ladezeit
  • Kein Hindernissensor
  • Aufwendige Installation
Vor- & Nachteile
  • Keine Kabel nötig
  • Stark am Hang
  • Regen- & Frostsensor
  • Sehr leiser Betrieb
  • Schwacher Randschnitt
  • App mit Einarbeitung
Minimale Schnitthöhe
Minimale Schnitthöhe
3 cm cm
Minimale Schnitthöhe
—
Minimale Schnitthöhe
2,5 cm cm
Minimale Schnitthöhe
—
Minimale Schnitthöhe
—
Minimale Schnitthöhe
3 cm cm
Minimale Schnitthöhe
—
Minimale Schnitthöhe
3 cm cm
Minimale Schnitthöhe
2 cm cm
Minimale Schnitthöhe
3 cm cm
Maximale Schnitthöhe
Maximale Schnitthöhe
10 cm cm
Maximale Schnitthöhe
—
Maximale Schnitthöhe
7 cm cm
Maximale Schnitthöhe
—
Maximale Schnitthöhe
—
Maximale Schnitthöhe
8 cm cm
Maximale Schnitthöhe
—
Maximale Schnitthöhe
9 cm cm
Maximale Schnitthöhe
4,5 cm cm
Maximale Schnitthöhe
7 cm cm
Schnittbreite
Schnittbreite
40 cm mm
Schnittbreite
—
Schnittbreite
40 cm mm
Schnittbreite
—
Schnittbreite
—
Schnittbreite
22 cm mm
Schnittbreite
—
Schnittbreite
33 cm mm
Schnittbreite
16 cm mm
Schnittbreite
22 cm mm
Maximale Steigung
Maximale Steigung
80% °
Maximale Steigung
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Maximale Steigung
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Maximale Steigung
—
Maximale Steigung
—
Maximale Steigung
45% °
Maximale Steigung
—
Maximale Steigung
50% °
Maximale Steigung
10% °
Maximale Steigung
45% °
Mulchfunktion
Mulchfunktion
—
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—
Mulchfunktion
—
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—
Mulchfunktion
—
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—
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—
Mulchfunktion
—
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—
Mulchfunktion
Nein
Fangkorbvolumen
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—
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—
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Leistung
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—
Leistung
189 W W
Leistung
—
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Bestes Angebot
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Weitere Tests

heise.de04/2026
Sehr gut1,0
Test-Fazit

186 m²/h auf Flachgelände machen den Dreame zum schnellsten im Vergleichstest. Der Kantenschnitt auf unter 3 cm Restabstand ist Spitzenwert, der Allradantrieb bewältigt 30°-Hänge zuverlässig. Schwächen: automatische Kartierung braucht manuelle Nacharbeit, Garden Guardian nur 50 % Trefferquote, kein Ersatzakku für Privatanwender.

Vorteile
Kantenschnitt unter 3 cm – bester Wert aktueller Mähroboter
186 m²/h auf Flachterrain – schnellster im Vergleichstest
Bewältigt 30°-Steigungen und 70 cm schmale Passagen zuverlässig
Nachteile
Automatische Kartierung bei komplexen Gärten unzuverlässig
Garden Guardian erkennt nur ~50 % der Hindernisse korrekt
Mit 24,5 kg hinterlässt er auf feuchtem Steilhang Spuren
smarthomeassistent.de03/2026
Sehr gut1,0
Test-Fazit

Navigation und Eigenschaften mit Bestnoten, die Steigungsleistung von 80 % ist beeindruckend. Schwäche zeigt sich beim Schnitt an Mauerkanten – hier gab es null Punkte. Im Premium-Segment angesiedelt, liefert der A3 AWD Pro für anspruchsvolle Grundstücke bis 3500 m² starke Gesamtleistung.

Vorteile
3D-LiDAR und Dual-Vision-Kamera erkennen über 300 Hindernisse
Steigungen bis 80 % dank gefederter Omni- und Offroad-Räder
Drahtlose Installation mit AI-Auto-Mapping, top App-Integration
Nachteile
Schnitt an Mauerkanten mit 0 von 5 Punkten im Test
Features-Kategorie mit nur 2 von 6 möglichen Punkten
Hoher Einstiegspreis im Premium-Segment

Produktdetails

Gewicht und Abmessungen

Gewicht
23,9 kg
Höhe
325 mm
Tiefe
532 mm
Breite
740 mm

Mobiles Netzwerk

Mobilfunknetzgenerierung
4G
Mobile Netzwerkverbindung
Ja

Merkmale

Produktfarbe
Schwarz, Weiß, Rot
Geräuschpegel
65 dB
Multi-Zone Fähigkeit
Ja
Geeignet für einen Hang bis zu
80%
Geeignet für Steigung bis zu
38,7°
Minimum Schnitthöhe
3 cm
Maximum Schnitthöhe
10 cm
Schneideweite
40 cm
Maximale Rasenfläche
3500 m²
Typ
Rasenmähroboter

Energie

Batteriekapazität
7,5 Ah
Akku-/Batteriespannung
36 V
Energiequelle
Akku

Navigation

Navigationstyp
OmniSense 3.0, LIDAR

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Sortierung

Testbericht

Stefan Laun
Stefan Laun
Redakteur · Aktualisiert: 02.10.2026
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Inhaltsverzeichnis7 Kapitel
  1. 1Dreame A3 AWD Pro 3500 im Test: Kann der Allrad-Mähroboter wirklich jeden Garten bezwingen?
  2. 2Erster Eindruck: Mehr Geländewagen als Rasengerät
  3. 3Aufbau ohne Kabelsalat: Einrichtung in unter 15 Minuten
  4. 4Das Schnittbild: Breites Mähwerk, enger Rand – mit einem Aber
  5. 5Gelände und Hindernisse: LiDAR und KI im Praxischeck
  6. 6App und Komfort: Übersichtlich trotz großem Funktionsumfang
  7. 7Unser Fazit: Ein Kraftpaket für anspruchsvolle Gärten – zum entsprechenden Preis

Dreame A3 AWD Pro 3500 im Test: Kann der Allrad-Mähroboter wirklich jeden Garten bezwingen?

Ein Mähroboter ohne Begrenzungsdraht, der Steigungen hochklettert wie ein Geländewagen und dabei sauber bis an die Kante mäht – das klingt nach Versprechen, die man aus manchem Produktprospekt kennt. Die meisten Geräte, die solche Leistungen ankündigen, stoßen in der Praxis spätestens an der ersten engen Ecke, auf dem ersten steileren Hang oder bei nassen Böden an ihre Grenzen. Beim Dreame A3 AWD Pro haben wir deshalb genau hingeschaut: echte Steigungen, fies platzierte Hindernisse und Kanten, an denen viele Roboter gern kapitulieren. Wir haben das 3500er-Modell für Rasenflächen bis zu 3.500 Quadratmeter getestet – und eines ist nach dem Praxistest klar: Für komplexe Gärten ist dieses Gerät ein ernsthafter Kandidat.

Erster Eindruck: Mehr Geländewagen als Rasengerät

Schon beim Auspacken ist klar, dass der Dreame A3 AWD Pro kein gewöhnlicher Mähroboter ist. Das Gerät wirkt sofort hochwertig verarbeitet, die Materialien fühlen sich solide an. Optisch setzt Dreame auf ein ungewöhnliches Design: Statt der üblichen rundlichen Mähroboter-Form ist der A3 flach, breit und kantig gebaut – mit Akzenten in Carbon-Optik an Frontbumper und Flanken. Das ergibt eine sportliche, technische Ästhetik, die man gerne sehen lässt, anstatt sie hinter der Hecke zu verstecken.

Besonders durchdacht ist die Sensorik-Anordnung: Mittig oben thront der 360-Grad-LiDAR-Sensor in einer leicht erhöhten Kuppel, darunter an der Front sitzen zwei Kameras nebeneinander. Zusammen mit KI-gestützter Bildverarbeitung entsteht daraus ein räumliches Bild der Umgebung – vergleichbar mit dem menschlichen Tiefensehen. Diese Kombination ist das Fundament für die starke Geländeperformance.

Ein Detail, das im Alltag überzeugt: Auf der Oberseite verbirgt sich unter einer Schutzabdeckung ein Display mit physischen Bedienelementen. Starten, Stoppen, Statuscheck – alles direkt am Gerät, ohne Griff zum Smartphone. Die Klappe schützt dabei gleichzeitig vor Regen und Schmutz. Eine so konsequent durchgedachte Lösung findet man längst nicht bei jedem Mitbewerber.

Der Lieferumfang ist vollständig: Roboter, Ladestation, Netzteil, Bedienungsanleitung, Erdnägel und Ersatzklingen liegen bei. Direkt einsatzbereit. Allerdings sollte man sich über eines im Klaren sein: Der A3 bringt knapp 24 Kilogramm auf die Waage. Ein Tragegriff ist vorhanden, aber mal eben mit einer Hand umstellen ist schlicht nicht möglich. Dieses Gerät richtet sich eindeutig nicht an den Kompaktgarten.

Ein echt großes Gerät für viele Gärten
Foto: Ein echt großes Gerät für viele Gärten

Aufbau ohne Kabelsalat: Einrichtung in unter 15 Minuten

Was traditionelle Mähroboter oft zur stundenlangen Geduldsprobe macht – der Begrenzungsdraht – entfällt beim A3 komplett. Auch eine RTK-Antenne braucht man nicht. Stattdessen koppelt man den Roboter per App, stellt die Ladestation auf und fährt die Rasenkanten einmalig manuell per Smartphone-Fernbedienung ab. Im Test war das in unter 15 Minuten erledigt – ein deutlicher Komfortgewinn gegenüber Systemen, bei denen man stundenlang Kabel verlegen muss.

Wer mehrere Gartenbereiche oder Grundstücke verwaltet, kann diese alle in derselben App hinterlegen und separat einrichten. Das macht den A3 auch für größere Liegenschaften oder Nutzende mit zwei Gärten interessant. Eine automatische Kartierung ist ebenfalls verfügbar – im Praxistest erwies sich jedoch das manuelle Abfahren als deutlich zuverlässiger. Beim automatischen Start bewegte sich der Roboter zwar aus der Station, fand den Rückweg danach aber nicht selbständig. Für Nutzer, die auf maximalen Komfort bei der Ersteinrichtung setzen, ist das ein Punkt, den Dreame noch nachbessern sollte. Das manuelle Mapping hingegen lief im Test einwandfrei und ohne Probleme.

Das Schnittbild: Breites Mähwerk, enger Rand – mit einem Aber

Mit einer Schnittbreite von 40 Zentimetern liegt der A3 deutlich über dem Durchschnitt klassischer Mähroboter, die oft im Bereich von 25 Zentimetern liegen. Verantwortlich dafür ist ein Doppel-Mähwerk: zwei separate Schneidscheiben mit je drei Messern arbeiten parallel. Das bedeutet mehr Flächenleistung pro Durchgang und entsprechend zügiges Vorankommen auf großen Grundstücken.

Die Schnitthöhe lässt sich über die App zwischen 3 und 10 Zentimetern stufenlos einstellen. Im Test mähte der Dreame sauber in gleichmäßigen Bahnen, auch etwas höheres Gras wurde ohne Nacharbeiten bewältigt. Trotz des erheblichen Eigengewichts hinterlässt der Roboter kaum Abdrücke – der Allradantrieb sorgt für gute Traktion und schonenden Bodenkontakt.

Besonderes Augenmerk verdient der sogenannte EdgeMaster-Modus: Ist er aktiviert, verschiebt sich eine Messerscheibe beim Randmähen zur Seite, und der Roboter arbeitet die Kanten auf rund drei Zentimeter Höhe ab. Das Ergebnis ist deutlich besser als bei vielen Vorgängermodellen – das war lange die spürbarste Schwäche solcher Geräte. An ebenerdigen Übergängen, etwa bei bodenebenen Kantensteinen, ist das Ergebnis nahezu perfekt.

Ein Vorbehalt bleibt jedoch: An seitlichen Hindernissen und Mauern hält der A3 einen etwas zu großen Abstand. Und bei Kanten mit mehr als vier Zentimetern Höhenunterschied empfiehlt Dreame selbst zehn Zentimeter Sicherheitsabstand, damit der Roboter nicht abstürzt. An echten Abbruchkanten bleibt also weiterhin ein Streifen stehen – das sollte man bei der Gartenplanung berücksichtigen.

Mit zwei Mähtellern macht er auf fast jedem Rasen eine gute Figur
Foto: Mit zwei Mähtellern macht er auf fast jedem Rasen eine gute Figur

Gelände und Hindernisse: LiDAR und KI im Praxischeck

Die Navigation basiert auf dem sogenannten OmniSense-System: Der 360-Grad-LiDAR-Sensor oben kombiniert mit zwei Frontkameras und KI-Bildverarbeitung baut eine dreidimensionale Karte des Gartens auf – vollständig autonom, ohne Satellitensignal, ohne Kabelsystem. Der Roboter erkennt aktiv, was Weg, Rasen oder Hindernis ist.

Im Hindernis-Test lagen Tennisbälle und zwei Stoff-Igel auf der Strecke. Alle Objekte wurden zuverlässig erkannt und sauber umfahren. Dreame gibt an, dass das System über 300 verschiedene Hindernistypen unterscheiden kann – in der Praxis bestätigt sich das für die typischen Stolperfallen im Alltag wie Gartenmöbel, Spielzeug oder Blumentöpfe. Das Umfahren erfolgt dabei flüssig und ohne umständliches Anhalten und Neuausrichten, was beim Mähen großer Flächen deutlich Zeit spart.

Einen Moment gibt es jedoch, der Aufmerksamkeit verdient: Ein flaches Holzteil wurde nicht als Hindernis erkannt – der Roboter fuhr schlicht darüber. Flache, niedrige Gegenstände sollten vor dem Mähgang daher lieber manuell entfernt werden. Das Mähwerk ist zwar robust, aber unnötige Kollisionen mit harten Gegenständen sind grundsätzlich zu vermeiden.

Richtig stark zeigt sich der A3 auf Steigungen. Dank echtem Allradantrieb – jedes Rad wird separat angetrieben – bewältigt er laut Hersteller Steigungen von bis zu 80 Prozent. Im Testgelände mit tatsächlich anspruchsvollen Hängen hatte er zu keinem Zeitpunkt erkennbare Schwierigkeiten. Er fährt souverän hoch und wieder runter, ohne zu rutschen oder zu stocken. Das ist der Bereich, in dem sich das AWD-Konzept am deutlichsten auszahlt.

App und Komfort: Übersichtlich trotz großem Funktionsumfang

Die Dreame-App macht einen guten Job darin, den umfangreichen Funktionsumfang zugänglich zu halten. Mähzonen festlegen, Sperrbereiche definieren, Zeitpläne erstellen, mehrere Gartenbereiche verwalten – all das funktioniert ohne technisches Vorwissen. Wer möchte, kann den Roboter zudem manuell per App steuern.

Ein nettes Extra: Im Gerät steckt eine Kamera mit Live-Bild, die eine einfache Überwachungsfunktion für den Garten ermöglicht. Wer unterwegs kurz nachschauen möchte, was im Garten los ist, kann das direkt per App tun. Auch das Thema Diebstahlschutz hat Dreame bedacht: Vor der Inbetriebnahme muss ein persönlicher Code eingegeben werden. Wird der Roboter unbefugt angehoben, schlägt er akustisch Alarm und lässt sich über die App orten – ein sinnvolles Feature für ein Gerät in dieser Preisklasse, das dauerhaft im Freien steht.

Mit rund 55 Dezibel ist der A3 angenehm leise – das liegt etwa auf dem Niveau normaler Unterhaltung. Auch längere Mähphasen werden im Garten kaum als störend empfunden. Die Ladezeit des Akkus beträgt rund 85 Minuten.

Beim Thema Wetter: Der A3 besitzt einen Regensensor und ist nach IPX6 gegen Strahlwasser geschützt. Wer es möchte, kann einstellen, dass er bei einsetzendem Regen automatisch zur Station zurückkehrt. Im Test mähte er auch bei Niederschlag problemlos weiter – allerdings setzte sich dabei etwas mehr Gras unter dem Gerät fest, das anschließend entfernt werden sollte.

Navigiert dank LiDAR-System und App-Steuerung nahezu perfekt
Foto: Navigiert dank LiDAR-System und App-Steuerung nahezu perfekt

Unser Fazit: Ein Kraftpaket für anspruchsvolle Gärten – zum entsprechenden Preis

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist einer der interessantesten Mähroboter, die 2026 auf den Markt gekommen sind. Die Kombination aus echtem Allradantrieb, intelligenter LiDAR-Kamera-Navigation und dem effizienten Doppel-Mähwerk macht ihn auf Hängen und in verwinkelten Gärten zur überzeugenden Wahl. Der deutlich verbesserte Kantenschnitt per EdgeMaster-Modus ist ein echter Schritt nach vorne gegenüber vielen Vorgängern.

Wer die Grenzen kennt, ist gut beraten: Das Gewicht von 24 Kilogramm macht das Handling sperrig, in sehr engen Ecken kann vereinzelt ein kleiner Grasstreifen verbleiben, und flache Hindernisse am Boden muss man weiterhin selbst aus dem Weg räumen. Auch an Mauern hält er etwas mehr Abstand, als ideal wäre.

Preislich liegt das 3500er-Modell bei rund 2.600 Euro, das 5000er-Modell kostet meist einige Hundert Euro mehr. Das ist eine klare Ansage – aber für große Gärten mit Gefälle, engen Durchgängen und anspruchsvollen Strukturen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmig. Für kleine, ebene Stadtgärten wäre der A3 hingegen schlicht überdimensioniert. Wer bis zu 1.000 Quadratmeter mäht und weniger Budget einsetzen möchte, sollte einen Blick auf kompaktere Alternativen werfen, die zu einem deutlich niedrigeren Preis ebenfalls kabelfrei, leise und offroad-tauglich arbeiten – und für kleine, ebene Grundstücke vollkommen ausreichen.