Der Ecovacs GOAT O1200 LiDAR Pro ist ein Mähroboter mit einem echten Alleinstellungsmerkmal: dem integrierten Kantentrimmer. Wer bisher nach jedem Mähdurchgang zum Handtrimmer greifen musste, wird hier belohnt. Die LiDAR-Navigation funktioniert zuverlässig, auch unter Bäumen und in engen Durchgängen. Der Mähbetrieb ist angenehm leise, die App durchdacht. Grenzen zeigt der GOAT bei der Hinderniserkennung flacher Objekte und beim fehlenden Allradantrieb. Empfehlenswert für mittelgroße, ebene bis leicht hügelige Gärten bis 1.200 m². Wer stark verwinkeltes Gelände hat, sollte ein Allradmodell in Betracht ziehen.
Vorteile
Kantentrimmer
Bester integrierter Trimmer 2026, kaum Nacharbeit nötig
LiDAR-Navigation
Präzise auch unter Bäumen und in engen Durchgängen
Leiser Mähbetrieb
Ca. 56 dBA, auch sonntags nachbarschaftsfreundlich
Schnelle Einrichtung
Kein Begrenzungskabel, klare App mit Wochenkalender
Nachteile
Lauter Trimmer
81 dBA im Trimmerbetrieb, Zeitplan beachten
Kein Allrad
Bei verwinkeltem Gelände klar im Nachteil
2,0
Gut
Mähroboter
Ecovacs Goat O1200
05/2026
Einzelergebnisse
2,5
Ersteindruck15%
2,0
Navigation35%
1,8
Schnittbild40%
1,8
App10%
Preisvergleich
sortieren nach
Amazon.de
Goat O1200 LiDAR PRO Mähroboter ohne Begrenzungskabel Care Kit
TestnoteUnsere Gesamtnote fasst die gewichteten Einzelbewertungen aus unserem Test zusammen.
Testnote
Gut (2,0)
Testnote
Sehr gut (1,3)
Testnote
Sehr gut (1,3)
Testnote
Gut (1,5)
Testnote
Gut (1,6)
Testnote
Gut (1,7)
Testnote
Gut (2,3)
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Vor- & Nachteile
Vor- & Nachteile
Kantentrimmer
LiDAR-Navigation
Leiser Mähbetrieb
Schnelle Einrichtung
Lauter Trimmer
Kein Allrad
Vor- & Nachteile
Starke Geländegängigkeit
Breites Mähwerk
Tri-Fusion-Navigation
Ausgereifte App
Kein Kantenschnitt
Hoher Preis
Vor- & Nachteile
Tri-Fusion-Navigation
Starke Schnittleistung
80 % Steigung
Smartes Akkumanagement
Hohes Eigengewicht
Kanten nicht perfekt
Vor- & Nachteile
Blitzschnell
Präziser Kantenschnitt
Starke Steigungsleistung
Top Navigation
Hinderniserkennung
Kartierung lückenhaft
Vor- & Nachteile
Lidar-Navigation
Allrad & Stoßdämpfer
Kantentrimmer
Starke App
Sperrzonen
Kein Carport
Vor- & Nachteile
Allradantrieb
Kein Begrenzungskabel
Kantenschnitt inklusive
Ausgereifte App
Schmale Schnittbreite
Hindernisse problematisch
Vor- & Nachteile
LiDAR-Navigation
Einfache Einrichtung
Gute Sicherheit
Angenehm leise
Schwacher Kantenschnitt
4G wird kostenpflichtig
Vor- & Nachteile
Keine Kabel nötig
Stark am Hang
Regen- & Frostsensor
Sehr leiser Betrieb
Schwacher Randschnitt
App mit Einarbeitung
Vor- & Nachteile
Verbesserte Navigation
Auto-Assist-Funktion
Leiser Betrieb
Einfache Bedienung
Manuelle Schnitthöhe
Fehlende Sicherheitsfunktionen
Vor- & Nachteile
Angenehm leise
Smart steuerbar
Hangtauglich
Schnelle Ladezeit
Kein Hindernissensor
Aufwendige Installation
Minimale Schnitthöhe
Minimale Schnitthöhe
3 cm cm
Minimale Schnitthöhe
—
Minimale Schnitthöhe
2,5 cm cm
Minimale Schnitthöhe
3 cm cm
Minimale Schnitthöhe
—
Minimale Schnitthöhe
—
Minimale Schnitthöhe
—
Minimale Schnitthöhe
3 cm cm
Minimale Schnitthöhe
2 cm cm
Minimale Schnitthöhe
2 cm cm
Maximale Schnitthöhe
Maximale Schnitthöhe
8 cm cm
Maximale Schnitthöhe
—
Maximale Schnitthöhe
7 cm cm
Maximale Schnitthöhe
10 cm cm
Maximale Schnitthöhe
—
Maximale Schnitthöhe
—
Maximale Schnitthöhe
—
Maximale Schnitthöhe
7 cm cm
Maximale Schnitthöhe
6 cm cm
Maximale Schnitthöhe
4,5 cm cm
Schnittbreite
Schnittbreite
22 cm mm
Schnittbreite
—
Schnittbreite
40 cm mm
Schnittbreite
40 cm mm
Schnittbreite
—
Schnittbreite
—
Schnittbreite
—
Schnittbreite
22 cm mm
Schnittbreite
18 cm mm
Schnittbreite
16 cm mm
Empfohlene Rasenfläche
Empfohlene Rasenfläche
—
Empfohlene Rasenfläche
—
Empfohlene Rasenfläche
—
Empfohlene Rasenfläche
—
Empfohlene Rasenfläche
—
Empfohlene Rasenfläche
—
Empfohlene Rasenfläche
—
Empfohlene Rasenfläche
—
Empfohlene Rasenfläche
500 m² m²
Empfohlene Rasenfläche
—
Maximale Steigung
Maximale Steigung
45% °
Maximale Steigung
—
Maximale Steigung
—
Maximale Steigung
80% °
Maximale Steigung
—
Maximale Steigung
—
Maximale Steigung
—
Maximale Steigung
45% °
Maximale Steigung
30% °
Maximale Steigung
10% °
Mulchfunktion
Mulchfunktion
—
Mulchfunktion
—
Mulchfunktion
—
Mulchfunktion
—
Mulchfunktion
—
Mulchfunktion
—
Mulchfunktion
—
Mulchfunktion
Nein
Mulchfunktion
—
Mulchfunktion
—
Fangkorbvolumen
Fangkorbvolumen
—
Fangkorbvolumen
—
Fangkorbvolumen
—
Fangkorbvolumen
—
Fangkorbvolumen
—
Fangkorbvolumen
—
Fangkorbvolumen
—
Fangkorbvolumen
0 l l
Fangkorbvolumen
—
Fangkorbvolumen
—
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Amazon.de849,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Mammotion1.999,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Mammotion2.399,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Dreame1.999,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Amazon.de1.699,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Mammotion1.299,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Amazon.de899,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
tink.at1.799,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
bauhaus.at599,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Amazon.de649,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Amazon.de
849,00 €
zum Shop →
Mammotion
1.999,00 €
zum Shop →
Mammotion
2.399,00 €
zum Shop →
Dreame
1.999,00 €
zum Shop →
Amazon.de
1.699,00 €
zum Shop →
Mammotion
1.299,00 €
zum Shop →
Amazon.de
899,00 €
zum Shop →
tink.at
1.799,00 €
zum Shop →
bauhaus.at
599,00 €
zum Shop →
Amazon.de
649,00 €
zum Shop →
Weitere Tests
05/2026
Gut2,0
Test-Fazit
LiDAR-Navigation und integrierter Fadentrimmer sind die Kernversprechen des Goat O1200 LiDAR Pro. Im Test navigiert er präzise, auch unter Bäumen, und passiert selbst eine 70-cm-Engstelle. Der Trimmer reduziert Nacharbeit, arbeitet aber noch unzuverlässig. Hindernisse über 3 cm und steile Flächen bleiben Grenzen.
Vorteile
LiDAR-Navigation funktioniert zuverlässig auch unter Bäumen und in Engstellen
Integrierter Fadentrimmer reduziert Nacharbeit an befestigten Rasenkanten
Hinderniserkennung erkennt Schläuche, Spielzeug und Igel-Attrappen sicher
Nachteile
Überwindet nur Hindernisse bis 3 cm, höhere Randsteine unerreichbar
Reale Mähleistung von 77 m²/h weit unter Herstellerangabe von 180 m²/h
Trimmer navigiert stellenweise unzuverlässig und verliert den Rasenrand
05/2026
Gut2,0
Test-Fazit
Der Trimmer ist das Highlight: Er arbeitet präzise entlang von Gartenbegrenzungen und liefert optisch überzeugende Ergebnisse. Einrichtung ohne Kabel oder RTK-Station gelingt schnell. Schwachstelle bleibt die Hinderniserkennung – flache Objekte werden teils zu spät oder gar nicht erkannt.
Vorteile
Trimmeraufsatz für Kantenschnitt funktioniert zuverlässig und präzise
Keine Begrenzungskabel oder RTK-Station nötig
Automatische Kartierung mit anschließender manueller Feinabstimmung
Nachteile
Hinderniserkennung versagt bei flachen und kleinen Objekten
Trimmer erzeugt sehr hohen Lärmpegel
03/2026
Sehr gut1,0
Test-Fazit
Der O1200 LiDAR PRO navigiert ohne Begrenzungsdraht präzise durch den Garten, mäht parallele Bahnen sauber ab und erkennt Hindernisse zuverlässig. Der integrierte Fadentrimmer erledigt einen Großteil der Kantenarbeit automatisch – lässt aber an Sträuchern und Ecken vereinzelte Büschel stehen. Kleine Nacharbeit bleibt nötig.
Vorteile
Leiser Mähbetrieb mit nur 61 dBA
Präzise LiDAR-Navigation ohne Begrenzungsdraht
Integrierter Kantentrimmer reduziert Handarbeit deutlich
Nachteile
Kantentrimmer lässt Büschel an Sträuchern und Ecken stehen
Ecovacs GOAT O1200 LiDAR Pro im Test: Endlich ein Mähroboter mit echtem Rasentrimmer
Der Ecovacs GOAT O1200 LiDAR Pro ist auf den ersten Blick einer der spannendsten Mähroboter dieses Jahres — nicht wegen seiner Mähleistung, sondern wegen einer einzigen Funktion, die der Hersteller mutig gelöst hat: dem Kantenschnitt. Für 999 Euro verspricht Ecovacs einen Rasenroboter, der das übernimmt, was man bei fast jedem anderen Modell am Ende doch von Hand nachschneiden muss. Wir haben den GOAT durch unseren Testgarten geschickt und uns angeschaut, ob er hält, was er verspricht — und für welche Gärten er die richtige Wahl ist.
Ein kompakter Mähroboter mit klarer Mission
Der GOAT O1200 ist im Vergleich zu aktuellen Premium-Modellen von Mammotion oder Dreame ein kleines Gerät: Mit knapp 13 Kilo gehört er zu den Leichtgewichten in seiner Klasse. Auf der Oberseite sitzen ein Dual-LiDAR-System und eine Frontkamera, die für die Orientierung im Garten zuständig sind, dazu eine große Stopptaste, ein Regensensor und ein Display.
Foto: Ein echtes Schmuckstück für jeden Garten!
Schaut man sich das Modell von unten an, fällt sofort etwas auf: Der GOAT setzt auf Heckantrieb, nicht auf Allrad. Vorne sitzen zwei frei bewegliche 360-Grad-Rollen, die ein wenig an Einkaufswagen-Räder erinnern, hinten dicke Antriebsreifen mit Stollenprofil. In ebenen oder leicht hügeligen Gärten kein Problem — bei sehr verwinkeltem Gelände macht sich der fehlende Allradantrieb aber bemerkbar.
Eine kleine Schwäche bei der Bedienung fällt schon hier auf: Der GOAT gibt nur Signaltöne aus, eine richtige Sprachausgabe wie bei manchen größeren Modellen ist nicht verbaut. Wenn er piept, muss man also in die App schauen, um zu wissen, was los ist. Nichts Dramatisches, aber bei einem Preis von 999 Euro hätte man sich das eigentlich gewünscht.
Der Lieferumfang ist hingegen tadellos: Mähroboter, Ladestation, Stromkabel, eine Abdeckhaube für den Trimmer, Achteckschlüssel, ein Schutz für das LiDAR, Schrauben, Ersatzklingen, drei Ersatzschnüre für den Trimmer, fünf Schrauben zur Verankerung der Station und die Bedienungsanleitung. Eine Mini-Garage als Wetterschutz kostet separat 129 Euro. Der GOAT ist zwar nach IPX6 zertifiziert und steckt starke Wasserspritzer problemlos weg — wer das Gerät jahrelang draußen lässt, sollte über die Garage trotzdem nachdenken.
Einrichtung in der App: durchdacht und übersichtlich
Foto: Die Einrichtung des Roboters ist wirklich simpel.
Die Ladestation wird an einer geeigneten Stelle im Garten aufgestellt, das beiliegende Stromkabel ist rund zehn Meter lang. Praktisch: Die Station kann auch unter einem Carport stehen, und der Weg zum Rasen lässt sich in der App als Pfad einzeichnen. So lässt sich der Roboter zum Beispiel zu einem Hintergarten dirigieren, ohne dass die Station mitten auf dem Rasen stehen muss.
Für die Kartierung empfehlen wir den manuellen Modus, auch wenn der GOAT eine automatische Variante anbietet. Die manuelle Einrichtung dauert oft genauso lang oder kürzer, weil bei der automatischen Methode meist nachgearbeitet werden muss. Praktisch funktioniert die Kartierung wie bei den meisten modernen Mährobotern: Per App wird der GOAT mit einem virtuellen Controller einmal an den Rasenkanten entlanggesteuert — möglichst dicht an der Kante, damit später kein Streifen stehen bleibt.
Die App selbst gehört zu den positiven Überraschungen: Sie ist klar strukturiert und bietet alle wichtigen Einstellungen — Zeitpläne über einen Wochenkalender, Verhalten bei Regen, Empfindlichkeit der Hinderniserkennung. Auch mehrere Karten lassen sich anlegen und über Pfade miteinander verbinden — praktisch für Gärten vor und hinter dem Haus. Die Mindestbreite eines solchen Verbindungspfads liegt bei 80 Zentimetern — gut zu wissen bei schmalen Durchgängen.
Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 3 und 8 Zentimetern in 0,5-Zentimeter-Schritten verstellen, und das vollständig über die App. Bei der Fahrgeschwindigkeit stehen zwei Stufen zur Verfügung — 0,35 oder 0,5 Meter pro Sekunde. Auch verschiedene Schnittmuster lassen sich festlegen, um Reifenabdrücke auf dem Rasen zu vermeiden.
Hangtauglichkeit: solide, aber kein Allrad-Ersatz
Im Gelände zeigt sich, dass der GOAT mit seinem Heckantrieb ein anderer Charakter ist als Vierrad-getriebene Konkurrenten. Die vorderen Einkaufswagen-Räder rollen zwar gut, haben aber spürbar weniger Bodenhaftung. Laut Hersteller schafft der GOAT eine maximale Steigung von 24 Grad — also rund 45 Prozent. Zum Vergleich: Die steilste Straße der Welt, die Baldwin Street in Neuseeland, hat etwa 35 Prozent Steigung. Auf dem Papier also genug Reserven.
Foto: Der GOAT hat keinen Allradantrieb.
Wichtiger als die reine Steigung ist im Alltag aber, wie zuverlässig sich ein Roboter selbst aus heiklen Situationen befreit — etwa wenn er an Wurzeln hängen bleibt. Hier ordnet sich der GOAT klar im Mittelfeld ein: Er kommt in einem mittelgroßen Garten mit leichter Hanglage souverän zurecht. In einem wild bewachsenen Grundstück mit Beeten, Bäumen und engen Stellen ist ein Allradmodell aber spürbar im Vorteil.
Akku, Schnittbild und Lautstärke
Im GOAT arbeitet ein 5.200-mAh-Lithium-Ionen-Akku mit 18 Volt — rund 107 Wattstunden. Laut Hersteller läuft der Mäher damit bis zu 90 Minuten am Stück, das vollständige Aufladen dauert etwa 70 Minuten. Der Akku ist auf mehr als 1.000 Ladezyklen ausgelegt und behält danach laut Ecovacs noch über 70 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität.
Beim Schnittbild zeigt sich die größte technische Limitierung: Der GOAT mäht mit drei Klingen auf einem 22 Zentimeter breiten Teller. Damit liegt die effektive Mähkapazität tatsächlich bei den ausgewiesenen 1.200 Quadratmetern — bei größeren Flächen muss er zwischendurch nachladen und wird nie wirklich fertig. Für die ausgewiesene Zielgruppe ist das Ergebnis aber sauber: Der reine Rasenschnitt landet ebenfalls solide im Mittelfeld — er tut, was er soll, mehr aber auch nicht. Wer eine größere Fläche hat, sollte sich den GOAT A1600 LiDAR Pro für 1.499 Euro UVP oder den Mammotion LUBA Mini 2 AWD 1500 ansehen.
Foto: Die kleinen Reifen erschweren das Fahren an manchen Stellen.
Bei der Lautstärke macht der GOAT eine gute Figur. Im normalen Mähbetrieb messen wir rund 56 Dezibel — das entspricht in etwa einem Geschirrspüler im Eco-Modus oder einem ruhigen Gespräch. Der Mäher kann also problemlos am Sonntagmorgen laufen, ohne die Nachbarn zu stören. Eine Ausnahme: Der Kantentrimmer ist mit 81 Dezibel deutlich lauter — das sollte man beim Zeitplan bedenken.
Hinderniserkennung: solide, mit einer kleinen Stolperfalle
Seit Mähroboter populär geworden sind, ist die Hinderniserkennung zu einem zentralen Qualitätskriterium geworden — insbesondere wegen der Igelproblematik. Igel rollen sich bei Gefahr zusammen, statt zu fliehen — eine geniale Verteidigungsstrategie, die ausgerechnet gegen Mähroboter nicht funktioniert.
Der GOAT setzt für die Erkennung auf seine Frontkamera in Kombination mit KI. Laut Ecovacs erkennt das System über 200 verschiedene Objekte. Wichtig ist allerdings ein Hinweis, der im Alltag schnell übersehen wird: Die Hinderniserkennung muss in der App manuell aktiviert werden. Standardmäßig ist sie nicht angeschaltet — wer das versäumt, fährt im wahrsten Sinne ohne Sicherheitsnetz.
Nach korrekter Aktivierung haben wir die Erkennung mit einem Tennisball und mehreren Igelattrappen getestet. Über den Tennisball ist der GOAT gerollt, allen Igelattrappen ist er zuverlässig ausgewichen. Wenn er ausweicht, dann in einem relativ engen Radius. Damit ordnen wir die Hinderniserkennung wie das Schnittbild im Mittelfeld ein — bei Mammotion ist sie nochmals besser, aber bei günstigeren Mährobotern fällt das Ergebnis deutlich schlechter aus. Wer das Risiko einer Igel-Begegnung von vornherein minimieren möchte, sollte den Mäher generell nicht nachts oder in der Dämmerung fahren lassen.
Die eigentliche Innovation: Kantenschnitt mit echtem Trimmer
Foto: Ein echtes Highlight: Der Kantentrimmer!
Und damit zum eigentlichen Highlight des GOAT — und dem Grund, warum dieser Mäher in seiner Preisklasse so spannend ist: Ecovacs hat seitlich am Gerät einen vollwertigen Kantentrimmer verbaut, der einem klassischen Rasentrimmer nachempfunden ist. Er arbeitet mit einem Plastikseil, das weiche Halme sauber abtrennt und sich an harten Kanten wie Steinen selbst abnutzt — genau wie ein handgeführter Trimmer.
Im Alltag funktioniert das Zusammenspiel so: Der GOAT mäht zuerst die gesamte Fläche und schwärmt anschließend nochmals aus, um Ecken und Kanten gezielt zu trimmen. Das Ergebnis: Rund um Beete, Mauern und Häuserkanten bleibt am Ende kein Grasbüschel mehr stehen. Genau das, was man sonst nach jedem Mähdurchgang per Hand nachschneiden müsste.
In unseren Tests hat der Kantenschnitt sehr gut funktioniert — das ist die beste Lösung für das Thema, die wir 2026 bislang gesehen haben. Wir gehen davon aus, dass diese oder eine ähnliche Lösung in der kommenden Saison auch bei der Konkurrenz auftauchen wird. Wer aber jetzt schon einen Mäher will, der diese Schwachstelle wirklich löst, ist beim GOAT richtig.
Unser Fazit: Spezialist für mittelgroße Gärten
Der Ecovacs GOAT O1200 LiDAR Pro ist nicht der robusteste, schnellste oder mit den ausgefeiltesten Sensoren ausgestattete Mähroboter am Markt — bei Hinderniserkennung und reinem Schnittbild landet er solide im Mittelfeld. Sein Alleinstellungsmerkmal ist der Kantenschnitt: der beste, den wir 2026 gesehen haben. Wer den ständigen Nachschnitt mit dem Rasentrimmer satt hat, bekommt mit dem GOAT genau das, was man sich von einem modernen Mähroboter eigentlich wünscht: einmal einrichten, und der Rasen ist wirklich fertig.
Konkret empfehlen wir den GOAT O1200 für Besitzer von mittelgroßen, gut zugänglichen Gärten bis 1.200 Quadratmeter mit moderater Hanglage. Ist das Gelände uneben, stark verwinkelt, mit vielen Bäumen oder Beeten gespickt, ist der Mammotion LUBA Mini 2 AWD 1000 mit seinem Allradantrieb für rund 1.399 Euro die etwas teurere, aber robustere Alternative. Für größere Flächen über 1.200 Quadratmeter sollte ohnehin zum GOAT A1600 oder zu einem Mammotion-Modell mit größerem Akku gegriffen werden.
Im Test überzeugt der GOAT vor allem mit seiner durchdachten App, dem leisen Mähbetrieb und natürlich der Kanten-Innovation. Für den Preis von 999 Euro ist er damit eine der spannendsten Empfehlungen seiner Klasse — vorausgesetzt, der Garten passt zum Profil des Geräts.