Die Samsung Bespoke MC32DB7746KD ist fast schon ein kleiner Backofen: 32 Liter Garraum, 900 Watt Mikrowelle, Grill, Heißluft, AirFry und Dampfgaren stecken im navyblauen Gehäuse mit Klapptür. Beim Erhitzen und Auftauen liefert sie sehr gute Ergebnisse, arbeitet dabei angenehm leise und bräunt Toast oder TK-Pizza gleichmäßig. Die App mit Rezepten ist gut gemacht, führt aber auch mal zu Gerichten für andere Geräte. Weniger rund läuft der Alltag: Zwischentöne verwirren, Spezialfunktionen verstecken sich hinter langem Tastendruck. Ideal für alle, die viel kochen und den Platz haben. Wer nur aufwärmt, zahlt für ungenutzte Technik.
Vorteile
Heizt am schnellsten
Milch in 90 Sek. heiß, Bestwert im Test
Sehr leise
Nur 51 dB, kaum zu hören
Grillt und bräunt gut
Käsetoast und TK-Pizza gelingen sauber
Viele Gararten
Heißluft, AirFry, Dampf und App
Nachteile
Umständliche Bedienung
Extras erst nach 3 Sek. Tastendruck
Braucht viel Platz
Großes Gehäuse, Klapptür nach vorn
1,8
Gut
Mikrowelle
Samsung Bespoke MC32DB7746KD
08/2026
Einzelergebnisse
1,5
Garleistung30%
2,5
Bedienung 20%
1,5
Ausstattung 20%
1,5
Lautstärke10%
2,0
Verarbeitung 20%
Preisvergleich
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MW7300B MC32DB7746KDE1 Bespoke Mikrowelle mit Grill/Heißluft schwarz
TestnoteUnsere Gesamtnote fasst die gewichteten Einzelbewertungen aus unserem Test zusammen.
Testnote
Gut (1,8)
Testnote
Sehr gut (1,3)
Testnote
Gut (2,1)
Testnote
Gut (2,3)
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Vor- & Nachteile
Vor- & Nachteile
Heizt am schnellsten
Sehr leise
Grillt und bräunt gut
Viele Gararten
Umständliche Bedienung
Braucht viel Platz
Vor- & Nachteile
Crisp macht knusprig
Kein Drehteller
Einfache Bedienung
Heizt zuverlässig
Sehr groß
Wackelige Zange
Vor- & Nachteile
Top beim Auftauen
Inverter-Technik
Hochwertige Optik
Angenehm leise
Schwacher Grill
Erhitzt langsam
Vor- & Nachteile
Sehr kompakt
Kinderleicht bedienbar
Gute Verarbeitung
Taut zuverlässig auf
Nur 700 Watt
Laut im Betrieb
Vor- & Nachteile
Grill inklusive
Crispy Tray dabei
Einfache Bedienung
Kindersicherung
Nur 800 W
Grill-Reinigung
Vor- & Nachteile
Praktische Größe
Einfache Bedienung
Automatikprogramme
Schlichtes Design
Kein Grill
Kein Display
Vor- & Nachteile
29 Automatikprogramme
Sparsam im Standby
Kindersicherung
Übersichtlich bedienbar
Leistung untertroffen
Langsames Erhitzen
Vor- & Nachteile
7 Automatikprogramme
Kindersicherung
Niedriger Standby
LED-Display & Uhr
Leistung unter Angabe
Licht nicht abschaltbar
Vor- & Nachteile
Vielseitig nutzbar
Großes Fassungsvermögen
Touchbedienung
Kindersicherung
Kurzes Kabel
Schweres Gerät
Vor- & Nachteile
4 Funktionen in einem
Großer Garraum
Leicht zu reinigen
Gute Grillergebnisse
Kurzes Kabel
Mittelmäßige Automatik
Grillfunktion
Grillfunktion
Grillfunktion
Grillfunktion
Grillfunktion
—
Grillfunktion
Grillfunktion
Nein
Grillfunktion
Nein
Grillfunktion
—
Grillfunktion
Grillfunktion
Heißluftbetrieb
Heißluftbetrieb
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
Nein
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Auftaufunktion
—
Auftaufunktion
Auftaufunktion
—
Auftaufunktion
Auftaufunktion
—
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Leistung
Leistung
900 W W
Leistung
800 W W
Leistung
1150 W W
Leistung
700 W W
Leistung
800 W W
Leistung
800 W W
Leistung
1150 W W
Leistung
800 W W
Leistung
800 W W
Leistung
900 W W
Volumen Innenraum
Volumen Innenraum
32 l l
Volumen Innenraum
25 l l
Volumen Innenraum
25 l l
Volumen Innenraum
17 l l
Volumen Innenraum
23 l l
Volumen Innenraum
25 l l
Volumen Innenraum
23 l l
Volumen Innenraum
20 l l
Volumen Innenraum
25 l l
Volumen Innenraum
25 l l
Bedienung
Bedienung
Drehregler, Berührung
Bedienung
Drehregler, Berührung
Bedienung
Berührung
Bedienung
Drehregler
Bedienung
Berührung
Bedienung
Drehregler
Bedienung
Tasten, Drehregler
Bedienung
Tasten, Drehregler
Bedienung
Berührung
Bedienung
Tasten, Drehregler
Geräteplatzierung
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
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Testbericht
Stefan Laun
Aktualisiert: 27.08.2026
Inhaltsverzeichnis1 Kapitel
Samsung Bespoke MC32DB7746 im Test: Feature-Monster mit Bedien-Macken
Grill, Heißluft, AirFry, Dampfgaren und eine eigene App: Die Samsung Bespoke MC32DB7746 hatte in unserem Vergleich von vier Mikrowellen die längste Funktionsliste und das größte Preisschild. In den Messungen löst sie dieses Versprechen ein: Sie liefert die stärksten Werte des gesamten Tests. Im Alltag stolpert sie dafür regelmäßig über die eigene Ausstattung. Alle vier Geräte mussten dieselbe Reihe absolvieren: Milch erhitzen, Fertiggericht aufwärmen, Lachs auftauen, Lautstärke messen, dazu Grillen und Dampfgaren, wo es möglich war.
Foto: Die Samsung Bespoke steht auf Füßen und braucht viel Platz.
Fast schon ein kleiner Backofen
Die Bespoke ist mit Abstand der größte Brocken im Testfeld. Sie ist breit, tief und hoch, fasst 32 Liter und erinnert eher an einen kompakten Backofen als an eine Mikrowelle. Optisch ist das gelungen: Der dunkelblaue Korpus wirkt wertig, und dass das Gerät auf sichtbaren Füßen steht statt platt auf der Arbeitsplatte, gibt ihm einen eigenständigen Auftritt.
Praktisch verlangt sie dafür einiges. Sie braucht viel Stellfläche, und das mitgelieferte Kabel ist ziemlich kurz. Wer die Steckdose nicht direkt hinter dem Gerät hat, sollte das vor dem Kauf prüfen. Im Garraum dreht sich ein sehr großer Drehteller, auf den auch ein Servierteller ohne Randkontakt passt.
Die Tür klappt nach unten
Das auffälligste Detail ist die Tür: Sie schwingt nicht zur Seite auf, sondern klappt nach unten, wie man es vom Backofen kennt. Das sieht edel aus und wirkt im Vergleich zu den anderen Geräten hochwertig.
Im Alltag hat diese Lösung allerdings zwei Häkchen. Heißes Essen muss man über die offene Klappe hinweg herausheben, und der Weg dorthin ist damit ein Stück länger als bei einer Tür, die zur Seite aufgeht. Beim Herausnehmen einer randvollen Pasta-Schale wird das spürbar. Und die Tür braucht nach vorne zusätzlichen Platz: Steht die Mikrowelle in einer Nische oder direkt vor einem Regal, kann sie schlicht nicht aufgehen.
Foto: Die Tür klappt nach unten, heißes Essen muss darüber hinweg.
Ausstattung und App
Bei den Funktionen lässt Samsung nichts aus. Neben dem reinen Mikrowellenbetrieb gibt es Grill, Heißluft, AirFry und Dampfgaren, dazu eine lange Liste an Automatikprogrammen, die innen auf der Tür aufgedruckt ist. Vom gedampften Fisch bis zu Ofenpommes ist fast alles dabei.
Dazu kommt die Anbindung an Samsungs App. Die Installation ist in der Anleitung sauber beschrieben, das eigentliche Koppeln hat bei uns aber gedauert, und auch bis die App den QR-Code am Gerät erkannt hatte, verging einige Zeit. Ist die Verbindung erst hergestellt, ist die App wirklich gut gemacht: Übersichtliche Rezepte, Einkaufslisten, Einstellungen zu Ernährungsweise und Vorlieben. Praktischer Nebeneffekt: Die Uhrzeit stellt sich über die Verbindung von selbst richtig, statt beim ersten Einschalten abgefragt zu werden.
Foto: Das Koppeln mit der App dauert länger als erwartet.
Erhitzen: die besten Messwerte im Test
Beim Milchtest zeigt die Bespoke, was 900 W leisten. Nach 90 Sekunden hat die Milch 77 Grad, und zwar auf Anhieb – ohne den zweiten Anlauf, den zwei andere Geräte im Vergleich brauchten. Es ist der beste Wert des gesamten Tests.
Beim Fertiggericht bleibt das Bild gleich: Die Pasta ist nach dreieinhalb Minuten fertig und schmeckt, wie sie soll. Auch das Auftauen des Lachsfilets läuft einwandfrei. Wer eine Mikrowelle vor allem daran misst, wie schnell und zuverlässig sie Essen heiß bekommt, findet hier das stärkste Gerät unseres Vergleichs.
Foto: 77 Grad nach 90 Sekunden: der beste Wert im Vergleich.
Grillen und TK-Pizza: sauber gebräunt
Der Käsetoast kommt gleichmäßig braun aus dem Garraum, der Käse ist richtig flüssig und zieht beim Auseinanderziehen Fäden. Bei der TK-Pizza dasselbe Ergebnis: schön gleichmäßig gebräunt und geschmacklich einwandfrei. In diesen Disziplinen bewegt sich die Bespoke deutlich über dem Niveau einer Mikrowelle mit einfachem Grill.
Foto: Beim Käsetoast läuft der Käse gleichmäßig, der Toast bräunt sauber.
Wo die Bedienung stolpert
Und dann kommt das Aber. Im Alltag hat uns die Samsung immer wieder aus dem Konzept gebracht, und zwar an drei Stellen.
Erstens klingelt das Gerät zwischendurch einfach so. Man geht davon aus, das Essen sei fertig, macht die Tür auf, und das Programm läuft noch. Nach dem dritten Mal traut man dem Signal nicht mehr, und damit hat es seinen Zweck verloren.
Zweitens sind die Spezialfunktionen versteckt. Dampfgaren, Power Defrost oder der Kombibetrieb liegen als Zweitbelegung auf den Haupttasten und werden erst aktiv, wenn man die Taste drei Sekunden gedrückt hält. Es dauerte eine Weile, bis wir das überhaupt verstanden hatten. Auf dem Bedienfeld steht es zwar klein darunter, intuitiv ist es trotzdem nicht. Direkte Tasten wären hier die bessere Lösung gewesen.
Drittens führt die App gelegentlich in die Irre. Wir wollten ein Rezept für ein Grilled-Cheese-Sandwich nachkochen und merkten erst mitten im Prozess, dass es gar nicht für eine Mikrowelle gedacht war, sondern für einen Panini-Grill. In der App stecken die Rezepte aus dem gesamten Samsung-Kosmos, nicht nur die für dieses Gerät.
Foto: Die TK-Pizza kommt gleichmäßig gebräunt aus dem Garraum.
Dazu kam beim Dampfgaren ein Missverständnis, das man leicht wiederholen kann: Wir haben den beiliegenden Dampfgarbehälter mit der Dampfgarfunktion kombiniert und danach ungegarten Brokkoli aus dem Gerät geholt. Der Behälter ist für diese Funktion gar nicht zugelassen, sondern nur für den reinen Mikrowellenbetrieb. Das steht so in den Unterlagen, ist aber genau die Art von Detail, die man in einer Küche nicht erwartet und die eine gute Bedienführung abfangen müsste.
Foto: Zweitfunktionen wie Healthy Steam brauchen drei Sekunden Tastendruck.
Das leiseste Gerät im Test
Ein klarer Pluspunkt zum Schluss: Mit 51 dB ist die Bespoke die leiseste Maschine unseres Vergleichs, gut zehn Dezibel unter dem lautesten Gerät im Test. Man muss schon hinhören, um zu merken, dass sie überhaupt arbeitet. Auch das Fertig-Signal selbst ist klassisch und angenehm zurückhaltend – wenn es denn zum richtigen Zeitpunkt kommt.
Foto: Mit 51 Dezibel ist die Samsung die leiseste Maschine im Test.
Fazit: stärkste Technik, unruhigste Bedienung
Die Samsung Bespoke MC32DB7746 ist ein beeindruckendes Gerät. Sie erhitzt am schnellsten, arbeitet am leisesten, grillt und bräunt sauber und bringt mit Heißluft, AirFry und App Funktionen mit, die man in dieser Geräteklasse sonst nicht findet. Wer diese Funktionen wirklich nutzt und den Platz für ein Gerät dieser Größe hat, bekommt hier viel Küchentechnik in einem Gehäuse.
Genau diese Fülle ist aber auch ihr Problem. Die beste Technik im Test steckt hinter der unruhigsten Bedienung im Test: ein Signalton, dem man nicht trauen kann, Funktionen hinter langem Tastendruck und eine App, die Rezepte für fremde Geräte anbietet. Nichts davon ist ein Ausschlusskriterium, in der Summe bleibt aber ein gemischtes Gefühl. Wer hauptsächlich aufwärmen und auftauen will, zahlt hier für Funktionen, die er selten braucht – und nimmt dafür eine Bedienung in Kauf, die andere Geräte im Test besser gelöst haben.