Die LG MH6535GDS ist eine schick verarbeitete Kombi-Mikrowelle mit 25 Litern Garraum, Touch-Bedienung, Drehteller und 28 Automatikprogrammen. Ihre größte Stärke ist das Auftauen: Dank Inverter-Technik kommen Lachsfilet oder Brot gleichmäßig aus dem Garraum, ohne gegarte Ränder. Auch Popcorn gelingt zuverlässig, und mit rund 53 dB arbeitet das Gerät angenehm leise. Beim reinen Aufwärmen braucht sie dagegen oft einen zweiten Anlauf, und der Quarzgrill überbäckt einen Käsetoast nur mit Geduld und Wenden. Ideal für Haushalte, in denen die Mikrowelle vor allem auftaut und aufwärmt, während gekocht weiterhin auf dem Herd wird.
Vorteile
Top beim Auftauen
Fisch und Fleisch tauen gleichmäßig auf
Inverter-Technik
Konstante Leistung, schont Lebensmittel
Hochwertige Optik
Glasfront ohne Griff, saubere Kanten
Angenehm leise
Rund 53 dB, stört kaum in der Küche
Nachteile
Schwacher Grill
Käse schmilzt nur halb, bräunt ungleich
Erhitzt langsam
Oft ist ein zweiter Anlauf nötig
2,1
Gut
Mikrowelle
LG NeoChef MH6535GIS
08/2026
Einzelergebnisse
2,0
Garleistung30%
2,0
Bedienung 20%
2,5
Ausstattung 20%
2,0
Lautstärke10%
2,0
Verarbeitung 20%
Preisvergleich
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MH6535GDS Mikrowelle mit Grill (25 L, 1.000 W) mit Smart Inverter, Quarzgrill, Infrared Heating, EasyClean, Schwarz
TestnoteUnsere Gesamtnote fasst die gewichteten Einzelbewertungen aus unserem Test zusammen.
Testnote
Gut (2,1)
Testnote
Sehr gut (1,3)
Testnote
Gut (1,8)
Testnote
Gut (2,3)
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Vor- & Nachteile
Vor- & Nachteile
Top beim Auftauen
Inverter-Technik
Hochwertige Optik
Angenehm leise
Schwacher Grill
Erhitzt langsam
Vor- & Nachteile
Crisp macht knusprig
Kein Drehteller
Einfache Bedienung
Heizt zuverlässig
Sehr groß
Wackelige Zange
Vor- & Nachteile
Heizt am schnellsten
Sehr leise
Grillt und bräunt gut
Viele Gararten
Umständliche Bedienung
Braucht viel Platz
Vor- & Nachteile
Sehr kompakt
Kinderleicht bedienbar
Gute Verarbeitung
Taut zuverlässig auf
Nur 700 Watt
Laut im Betrieb
Vor- & Nachteile
Grill inklusive
Crispy Tray dabei
Einfache Bedienung
Kindersicherung
Nur 800 W
Grill-Reinigung
Vor- & Nachteile
800 Watt Leistung
7 Automatikprogramme
Leiser Betrieb
Einfache Reinigung
Keine Grillfunktion
Kein Warmhalten
Vor- & Nachteile
Großer Garraum
10 Leistungsstufen
Gleichmäßiges Erhitzen
Kombigerät
Lauter Lüfter
Schwache Grillleistung
Vor- & Nachteile
Vielseitig nutzbar
Großes Fassungsvermögen
Touchbedienung
Kindersicherung
Kurzes Kabel
Schweres Gerät
Vor- & Nachteile
4 Funktionen in einem
Großer Garraum
Leicht zu reinigen
Gute Grillergebnisse
Kurzes Kabel
Mittelmäßige Automatik
Vor- & Nachteile
29 Automatikprogramme
Sparsam im Standby
Kindersicherung
Übersichtlich bedienbar
Leistung untertroffen
Langsames Erhitzen
Grillfunktion
Grillfunktion
Grillfunktion
Grillfunktion
Grillfunktion
—
Grillfunktion
Grillfunktion
Nein
Grillfunktion
Grillfunktion
Grillfunktion
Grillfunktion
Nein
Heißluftbetrieb
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
Heißluftbetrieb
—
Heißluftbetrieb
Heißluftbetrieb
—
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Auftaufunktion
—
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Auftaufunktion
Leistung
Leistung
1150 W W
Leistung
800 W W
Leistung
900 W W
Leistung
700 W W
Leistung
800 W W
Leistung
800 W W
Leistung
800 W W
Leistung
800 W W
Leistung
900 W W
Leistung
1150 W W
Volumen Innenraum
Volumen Innenraum
25 l l
Volumen Innenraum
25 l l
Volumen Innenraum
32 l l
Volumen Innenraum
17 l l
Volumen Innenraum
23 l l
Volumen Innenraum
20 l l
Volumen Innenraum
20 l l
Volumen Innenraum
25 l l
Volumen Innenraum
25 l l
Volumen Innenraum
23 l l
Bedienung
Bedienung
Berührung
Bedienung
Drehregler, Berührung
Bedienung
Drehregler, Berührung
Bedienung
Drehregler
Bedienung
Berührung
Bedienung
Tasten, Drehregler
Bedienung
Tasten, Drehregler
Bedienung
Berührung
Bedienung
Tasten, Drehregler
Bedienung
Tasten, Drehregler
Geräteplatzierung
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
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Arbeitsplatte
Geräteplatzierung
Arbeitsplatte
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Testbericht
Stefan Laun
Aktualisiert: 27.08.2026
Inhaltsverzeichnis1 Kapitel
LG NeoChef MH6535GIS im Test: starkes Auftauen, schwacher Grill
Auf dem Papier bringt die LG NeoChef MH6535GIS alles mit, was eine Mikrowelle in der Mittelklasse mitbringen sollte: 1000 W, einen Grill und die sogenannte Inverter-Technik. Wir haben sie zusammen mit drei anderen Geräten getestet und alle vier durch dieselbe Reihe geschickt – Milch erhitzen, ein Fertiggericht aufwärmen, Popcorn machen, Lachs auftauen und die Lautstärke messen, dazu bei den Grillgeräten einen Käsetoast. Das Ergebnis fällt zwiespältig aus: Bei einer Disziplin ist die LG die Beste im Feld, bei einer anderen die größte Enttäuschung.
Foto: Die LG NeoChef setzt auf eine durchgehende Glasfront ohne Griff.
Verarbeitung auf gehobenem Niveau
Der erste Eindruck ist rundum positiv. Die durchgehende Glasfront ohne aufgesetzten Griff lässt die NeoChef teurer aussehen, als sie ist, das Material fühlt sich hochwertig an, und an den Kanten gibt es nichts zu bemängeln. Bei der Verarbeitung gehört die LG zu den besten Geräten im Test.
Auch bei den Maßen trifft sie einen guten Mittelweg. Sie baut spürbar größer als ein kompaktes Basisgerät, bleibt aber deutlich unter den Maßen der beiden großen Kombigeräte im Test. Im Garraum dreht sich ein klassischer Drehteller, ein Grillrost gehört zum Lieferumfang. Eine Zange, um diesen Rost heiß wieder herauszuholen, liegt allerdings nicht bei – dazu später mehr.
Foto: Drehteller und Grillrost gehören beim NeoChef zum Lieferumfang.
Bedienung: schlicht und schlüssig
Das Bedienfeld besteht aus einem schmalen Touch-Streifen neben der Tür, mit blauem Display und einer überschaubaren Zahl an Tasten. Wer zum ersten Mal davorsteht, muss nicht raten: Die Uhrzeit ist in Sekunden eingestellt, und die Anleitung erklärt die Grundfunktionen sauber. Überfordert wird hier niemand.
Wenig Freude machen dagegen die Rezepte. Die Vorschläge in der gedruckten Anleitung wirken lieblos zusammengestellt, und die Seite hinter dem beiliegenden QR-Code macht es nicht besser. Wer sich davon Anregungen erhofft, wie man eine Mikrowelle über das Aufwärmen hinaus nutzt, wird enttäuscht. Eine geführte Zubereitung, die einen Schritt für Schritt durch ein Gericht führt oder ans Wenden erinnert, gibt es ebenfalls nicht.
Foto: Das Bedienfeld bleibt übersichtlich, die Inverter-Technik hat eigene Tasten.
Erhitzen: 1000 Watt, die sich nicht so anfühlen
Beim Milchtest soll ein Glas auf rund 70 Grad kommen. Nach 60 Sekunden bei voller Leistung zeigt das Thermometer erst 53 Grad, also lauwarm statt heiß. Wir legen nach, und nach insgesamt einer Minute und 40 Sekunden sind es 73 Grad. Das Ziel ist erreicht, aber langsamer, als es die 1000 W erwarten lassen.
Beim Fertiggericht wiederholt sich das Muster. Wir bereiten die Pasta genau nach Packungsanweisung zu – und messen anschließend 40 Grad. Das ist nicht lauwarm, das ist kalt. Erst nach weiteren 90 Sekunden kommt das Gericht auf 70 Grad und schmeckt dann auch, wie es soll. Zweimal in Folge reichte die vorgesehene Zeit nicht aus, und dieses ständige Nachlegen ist im Alltag der lästigste Punkt an der NeoChef. Es kostet keine Ewigkeit, aber es zerstört den einen Vorteil, den eine Mikrowelle gegenüber Herd und Ofen hat: dass man sie anwirft und nicht mehr hinsehen muss.
Foto: Erst im zweiten Anlauf erreicht das Fertiggericht 70 Grad.
Der Grill ist die größte Enttäuschung
Der Quarz-Grill sitzt als Heizstab unter der Garraumdecke und soll von oben bräunen. Für unseren Käsetoast reicht das nicht. Nach vier Minuten holen wir ihn heraus: Der Toast ist innen komplett kalt und von unten noch weiß, weil die Hitze eben nur von einer Seite kommt. Wir drehen ihn um und schicken ihn noch einmal hinein. Selbst danach ist der Käse nur halb geschmolzen und der Toast von den Seiten sehr ungleichmäßig gebräunt.
Dazu kommt ein praktisches Ärgernis: Der Grillrost ist nach dem Betrieb heiß, eine Zange liegt aber nicht bei. Wer nicht aufpasst, verbrennt sich beim Herausholen die Finger. In dieser Preisklasse ist das ein Detail, das man hätte mitliefern können. Als Kaufgrund taugt der Grill der LG jedenfalls nicht.
Foto: Nach dem Grillen ist der Käse nur halb geschmolzen.
Fairerweise muss man dazusagen: Ein Grill in der Mikrowelle ist prinzipbedingt kein Ersatz für einen Backofen. Er bräunt von oben, während der Boden kalt bleibt, und ohne Umluft oder eine beheizte Platte unter dem Gargut wird die Unterseite eben nicht knusprig. Die beiden großen Kombigeräte im Test lösen genau das mit zusätzlicher Technik. Die NeoChef hat diese Technik nicht, und deshalb muss man ihren Grill als das nehmen, was er ist: eine Zugabe, die einen Käsetoast überbacken kann, wenn man ihm Zeit gibt und zwischendurch wendet.
Popcorn und Auftauen: hier zahlt sich der Inverter aus
Und dann dreht sich das Bild. Das Popcorn gelingt auf Anhieb, ohne angebrannte Stellen und ohne einen nennenswerten Rest ungepoppter Körner. Noch besser läuft das Auftauen: Unser Lachsfilet kommt gleichmäßig aufgetaut heraus, ohne die typischen gegarten Ränder, die man von einfachen Geräten kennt. Beim Auftauen ist die LG das stärkste Gerät im Testfeld.
Foto: Das Popcorn gelingt auf Anhieb, hier überzeugt die LG.
Dafür dürfte die Inverter-Technik verantwortlich sein. Eine gewöhnliche Mikrowelle regelt niedrige Leistungsstufen, indem sie die volle Leistung abwechselnd ein- und ausschaltet. Ein Inverter kann stattdessen dauerhaft mit geringerer Leistung arbeiten. Für empfindliche Lebensmittel ist das der schonendere Weg, weil die Hitze gleichmäßiger ankommt statt in Stoßwellen.
Praktisch heißt das: Das Filet wird nicht an den Rändern schon gar, während die Mitte noch gefroren ist. Man muss allerdings weiterhin selbst daran denken, das Stück zwischendurch zu wenden – eine Erinnerung dafür bietet die LG nicht.
Angenehm leise
Mit 53 dB gehört die NeoChef zu den leiseren Geräten im Vergleich. Sie läuft im Hintergrund mit, ohne ein Gespräch am Küchentisch zu übertönen. Auch das Fertig-Signal ist gut gelöst: deutlich hörbar, aber nicht so schrill, dass man zusammenzuckt.
Fazit: solide Mikrowelle, kein Grillgerät
Die LG NeoChef MH6535GIS ist eine grundsolide Mikrowelle mit sehr guter Verarbeitung, unkomplizierter Bedienung und einem herausragenden Auftau-Programm. Wer häufig Fleisch, Fisch oder Brot aus dem Gefrierfach holt, ist mit ihr richtig beraten. Auch beim Popcorn macht sie alles richtig.
Die andere Hälfte der Bilanz fällt schwächer aus. Der Grill ist keine Kaufbegründung, und beim schlichten Erhitzen braucht die NeoChef trotz 1000 W zu oft einen zweiten Anlauf. Wer eine Mikrowelle vor allem zum Aufwärmen sucht, bekommt anderswo mehr Verlässlichkeit für ähnliches Geld. Wer dagegen Wert auf hochwertige Verarbeitung, ein aufgeräumtes Bedienfeld und gutes Auftauen legt und den Grill als Dreingabe betrachtet, macht mit der LG nichts falsch.
Im Gesamtbild unseres Vergleichs landet sie damit im unteren Mittelfeld: klar vor dem einfachsten Gerät im Test, aber ein Stück hinter den beiden Kombigeräten, die beim Erhitzen zuverlässiger arbeiten und deutlich mehr können. Sie ist die richtige Wahl für einen Haushalt, in dem die Mikrowelle Auftauen und Aufwärmen übernimmt und das Kochen weiterhin auf dem Herd stattfindet.
Weitere Testberichte
02/2026
Sehr gut1,0
Test-Fazit
Die LG MH6535GIS überzeugt mit 1.000 Watt Mikrowellenleistung, Grillfunktion und einem cleveren Dampfbehälter, der schonende Dampfgar-Ergebnisse ohne echten Dampfgarer ermöglicht — verpackt in einem modernen, komplett schwarzen Design mit leicht zu reinigendem Garraum.
Vorteile
Mit 1.000 Watt Mikrowellenleistung, Grillfunktion und dem mitgelieferten Dampfbehälter ist die Mikrowelle vielseitig einsetzbar — vom schnellen Aufwärmen über Grillen bis hin zum schonenden Dampfgaren
Nachteile
Die Bedientasten und die Symbole sind bei schlechten Lichtverhältnissen schwer zu erkennen
12/2025
Gut1,5
Test-Fazit
Die Smart-Inverter-Technik erhitzt im Test gleichmäßig, stößt aber wie jede Mikrowelle an Grenzen: Püree blieb innen bei 35 Grad lauwarm, während der Rand 72 Grad erreichte. Auf flachem Teller fielen die Unterschiede kleiner aus. Quarzgrill und Bedienung gefallen, das Zahlen-Menü und die fehlende App-Anbindung trüben den Eindruck.
Vorteile
Quarzgrill mit 900 W liefert knackige Röstaromen
Leiser Betrieb mit rund 50 Dezibel
EasyClean-Beschichtung erleichtert die Reinigung
Nachteile
Ungleichmäßige Erwärmung in tiefen Schüsseln
Zahlen-Menü wenig selbsterklärend
Keine App-Steuerung über ThinQ
07/2020
Sehr gut1,1
Test-Fazit
Im Test erweist sich die NeoChef als vielseitiger Küchenhelfer: Kartoffelgratin gelingt in 20 Minuten, das Brathähnchen wird saftig und knusprig, das Schweinefilet auf den Punkt. Die Inverter-Mikrowelle erhitzt gleichmäßig, der Quarzgrill liefert Röstaromen. Der Pizzaboden bleibt mangels Unterhitze weich.
Vorteile
Sehr gleichmäßige Erhitzung dank Smart Inverter und Drehteller
32 Automatikprogramme inklusive Joghurt und Warmhalten
900-Watt-Quarzgrill für Röstaromen und Bräunung
Easy-Clean-Beschichtung und ebene Flächen erleichtern die Reinigung
Nachteile
Bedienungsanleitung teils verwirrend bei den Rezeptprogrammen
Programmauswahl nur über Zahlencodes statt Klartext im Display
Pizzaboden wird mangels Unterhitze nicht richtig knusprig