Die Sonos Beam (Gen 2) ist eine kompakte Soundbar, die deutlich größer klingt, als sie aussieht. Filme und Serien profitieren vor allem von den klar verständlichen Dialogen, der virtuelle Dolby-Atmos-Effekt sorgt für erstaunlich viel Räumlichkeit. Auch der Bass geht für die Baugröße überraschend druckvoll zu Werke, wer mehr Wumms möchte, kann später einen Sub ergänzen. Einrichtung und Verarbeitung sind vorbildlich, dazu kommen AirPlay 2, WLAN und Sprachassistenten. Abstriche gibt es bei der Anschlussvielfalt: Ein einziger HDMI-eARC-Port und fehlendes Bluetooth engen die Nutzung ein. Für Wohnzimmer mittlerer Größe und Einsteiger ins Sonos-Multiroom eine runde Wahl.
Die Beam (Gen. 2) liefert einen ausgewogenen Klang im kompakten Gehäuse, bei dem Dialoge klar verständlich in der Mitte stehen und Stimmen besonders natürlich wirken. Der virtuelle 3D-Sound per Dolby Atmos fällt für die Baugröße erstaunlich wirkungsvoll aus; den Tiefton übernehmen drei Passivradiatoren, richtig Druck kommt erst mit dem optionalen Sub Mini.
Vorteile
Ausgewogener Klang mit klar verständlichen Dialogen
Erstaunlich wirkungsvoller virtueller 3D-Sound per Dolby Atmos
Platzsparend und zum Multiroom- bzw. Heimkino-System ausbaubar
Nachteile
Nur ein physischer Audioanschluss (HDMI-eARC)
Kein HDMI-Pass-Through möglich
Über den beiliegenden Toslink-Adapter läuft kein 3D-Sound
10/2021
Gut2,4
Test-Fazit
Netzwelt kürt die Beam 2 zur besten Soundbar unter 500 Euro. Der Bass überrascht positiv, die Schläge kommen so trocken und kräftig, dass die Tester kurz einen separaten Subwoofer vermuteten. Klang, Verarbeitung und die breite Formatunterstützung inklusive Dolby Atmos über HDMI-eARC werden gelobt.
Vorteile
Kräftiger, trockener Bass und überzeugender Klang bei Film wie Musik
Hochwertiges Design und einfaches Setup
Große Auswahl unterstützter Formate inklusive Dolby Atmos über eARC
Nachteile
Sehr wenige Anschlüsse
Kein Bluetooth
Stark proprietäres Sonos-Ökosystem
10/2022
Sehr gut1,0
Test-Fazit
Ohne Höhenlautsprecher erzeugt die Beam Gen 2 per Psychoakustik-Verarbeitung ein räumliches Atmos-Bild, das im Test viele teurere Bars mit Up-Firing-Chassis hinter sich lässt. Musik gerät wärmer und dynamischer als beim Vorgänger, der neue Mitteltöner macht Dialoge klarer. Anschlussseitig bleibt es knapp.
Klarer neuer Center-Tweeter, dazu tieferer Bass als bei Gen 1
WLAN-Streaming mit AirPlay 2, Spotify Connect und Multiroom
Nachteile
Nur ein HDMI-eARC-Anschluss, keine weiteren HDMI-Eingänge
Kein DTS:X, nur einfaches DTS-Decoding
Kein Bluetooth, Setup nur über die Sonos-App
09/2021
Gut2,3
Test-Fazit
Der Klangzuwachs gegenüber Generation 1 ist hörbar, vor allem bei Dolby-Atmos-Tonspuren: weiträumiges Panorama, sehr klare Dialoge. Höheneffekte bleiben diffus, ein Umstieg vom Vorgänger lohnt kaum. Als kompakte Soundbar ohne Subwoofer und Musikstreamer mit riesiger Dienstauswahl aber eine der besten Optionen ihrer Klasse.
Vorteile
Natürliche, klare Sprachwiedergabe ohne Dröhnen
65 cm breit, Netzteil integriert, kein Subwoofer nötig
Streaming von Spotify bis Bandcamp plus AirPlay 2
Nachteile
Feineinstellungen nur über die Sonos-App
Atmos-Effekte von oben und hinten kaum ortbar
Trueplay-Einmessung nur mit iPhone oder iPad
11/2023
Gut1,5
Test-Fazit
Klanglich spielt die kompakte Beam 2 weit über ihrer Größe: Mad-Max-Szenen kommen mit Druck und Raumtiefe, Atmos-Spuren wirken klarer und separierter als in Dolby Digital 5.1. Höheneffekte bleiben allerdings aus. Größter Kritikpunkt ist der einzige HDMI-eARC-Anschluss ohne Passthrough, der ältere TVs von Atmos ausschließt.
Vorteile
Erstaunlich kraftvoller, räumlicher Klang bei nur 65 cm Breite
Atmos-Mixes klingen klarer und separierter als Dolby Digital 5.1
Später erweiterbar um Sonos Sub und zwei Rear-Speaker
Nachteile
Nur ein HDMI-eARC-Eingang, kein Passthrough
Kaum wahrnehmbare Höheneffekte ohne Up-Firing-Treiber
TruePlay-Einmessung funktioniert ausschließlich mit Apple-Geräten
09/2021
Gut2,0
Test-Fazit
Im Test ersetzte die kompakte Beam (Gen 2) sogar die größere Arc in einer Stadtwohnung: Dank neuem Prozessor gewinnt sie an Höhe und Räumlichkeit, Stimmen bleiben klar. Zu 55 Zoll und kleineren TVs passt sie ideal, laut wie die Arc wird sie aber nicht. Der Aufpreis gegenüber Gen 1 nagt am Gesamteindruck.
Vorteile
3D-Klang mit Dolby Atmos aus nur 65 cm Gehäusebreite
TruePlay-Einmessung passt den Sound zuverlässig an den Raum an
HDMI eARC plus Alexa, Google Assistant und AirPlay 2
Nachteile
Deutlich teurer als die erste Beam-Generation
DTS Digital Surround erst per späterem Update
Weniger Pegel und Tiefe als die größere Arc mit 11 Treibern
09/2022
Gut1,7
Test-Fazit
Satter, warmer Klang mit für 65 cm Breite erstaunlichem Bassdruck – im Hörtest ersetzt der Beam 2 sogar eine kleine Stereoanlage. Dialoge kommen klar, Dolby Atmos bleibt aber virtuell: Höhen- oder Rear-Ortung fehlt völlig. Wer Surround will, braucht zusätzliche Sonos-Speaker.
Vorteile
Kräftiger, präziser Bass trotz 65 cm schmalem Gehäuse
HDMI eARC plus optischer Adapter im Lieferumfang
Trueplay-Einmessung bändigt Dröhnen bei wandnaher Aufstellung
Nachteile
Dolby Atmos ohne hörbare Höhenortung
Hinten bleibt es still, echtes Surround nur mit Zusatz-Speakern
Kein Bluetooth, kein Chromecast, keine Analogeingänge
02/2022
Befriedigend2,5
Test-Fazit
Platz zwei im Dreiervergleich mit 17 von 24 Punkten: Bei Musik liefert die Beam das kraftvollste, musikalischste Klangbild des Testfelds und ersetzt ein Stereo-Setup. Filmton gerät voll und gut ortbar, das versprochene Dolby Atmos bleibt jedoch kaum hörbar. Anschlüsse und Steuerung ohne Smartphone sind knapp bemessen.
Vorteile
Kraftvolle, transparente Musikwiedergabe mit Druck in den unteren Mitten
Mächtiger, ausbalancierter Bass ohne separaten Subwoofer
Sehr ausgereifte Sonos-App mit fast allen Streamingdiensten
Nachteile
Dolby Atmos praktisch nicht hörbar, keine Höhenlautsprecher
Nur ein HDMI- und ein LAN-Anschluss, kein Bluetooth
Einmessen per True Play nur mit iPhone oder iPad möglich