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HomeMobile KlimaanlagenRemko RKL 495 DC Mobile Split-Klimaanlage Test
Effizienter Kühl-Profi

Remko RKL 495 DC Mobile Split-Klimaanlage Test

4,3 kW · 318 kWh · 230 V · 50 Hz · Weiß

1,8Gut
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Zusammenfassung

Die Remko RKL 495 DC ist eine mobile Split-Klimaanlage, die das größte Ärgernis klassischer Monoblocks elegant löst: Das laute, wärmeerzeugende Bauteil wandert über einen drei Meter langen Schlauch nach draußen, der nervige Abluftschlauch entfällt. Im Test überzeugte sie mit kräftiger, schneller Kühlleistung und einem angenehm leisen Innenbetrieb, der sogar Schlafzimmer auf 18 Grad herunterkühlt. Auch der Stromverbrauch bleibt moderat, das lästige Wassertank-Leeren entfällt komplett. Wermutstropfen sind der hohe Anschaffungspreis und die laute Außeneinheit, die in Mehrparteienhäusern stört. Ideal für Hausbesitzer mit Balkon, Terrasse oder eigenem Grundstück, die echte Kühlleistung suchen.

Vorteile

Starke Kühlleistung
Kühlt schnell, kräftig und spürbar herunter
Leise im Raum
Lauter Teil steht draußen, nachts gut auszuhalten
Kein Abluftschlauch
Keine Fensterplane nötig, kein Unterdruck
Sparsam im Betrieb
Etwa eine kWh pro Stunde trotz hoher Leistung

Nachteile

Hoher Preis
Etwa vierfacher Preis üblicher Monoblocks
Laute Außeneinheit
Brummt zeitweise, stört Nachbarn im Mehrparteienhaus
1,8
Gut
Klimageräte
Remko RKL 495 DC Mobile Split-Klimaanlage
07/2026
Einzelergebnisse
2,0
Lieferumfang15%
2,0
Handhabung15%
1,5
Kühlleistung35%
2,0
Energieverbrauch20%
2,0
Lautstärke15%

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RKL 495 DC - lokales Raumklimagerät - Split-Ausführung, für ca. 120m³, Kühlleistung 4,3 Kw, incl. Fernbedienung

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Vergleichstabelle

Modell
Remko RKL 495 DC - lokales Raumklimagerät - Split-Ausführung, für ca. 120m³, Kühlleistung 4,3 Kw, incl. Fernbedienung
Remko RKL 495 DC - lokales Raumklimagerät - Split-Ausführung, für ca. 120m³, Kühlleistung 4,3 Kw, incl. Fernbedienung
Midea Klimagerät PortaSplit
Midea Klimagerät PortaSplit
Midea PortaSplit Cool – Mobile Split-Klimaanlage A++, 2,35 kW, Smart Home
Midea PortaSplit Cool – Mobile Split-Klimaanlage A++, 2,35 kW, Smart Home
De’Longhi Pinguino PACEX105A+++ Tragbare Klimaanlage 63 dB 610 W Weiß
De’Longhi Pinguino PACEX105A+++ Tragbare Klimaanlage 63 dB 610 W Weiß
Klarstein Klimagerät Kraftwerk Smart mobile Klimaanlage, 12000 BTU leise mit App bis zu 56 m² Klimagerät mobil mit Timer
Klarstein Klimagerät Kraftwerk Smart mobile Klimaanlage, 12000 BTU leise mit App bis zu 56 m² Klimagerät mobil mit Timer
MEDION Klimagerät ® LIFE® P701 Klimaanlage (MD 37672), 7.000 BTU, App- und Sprachsteuerung, bis zu 25 qm, Kühlen, P701
MEDION Klimagerät ® LIFE® P701 Klimaanlage (MD 37672), 7.000 BTU, App- und Sprachsteuerung, bis zu 25 qm, Kühlen, P701
EcoFlow Wave 3 mobile Klimaanlage
EcoFlow Wave 3 mobile Klimaanlage
Bosch Cool 2000, Einteilige mobile Klimaanlage, Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend, 64 dB, 2600 W, 2,01 l/h, 35 m²
Bosch Cool 2000, Einteilige mobile Klimaanlage, Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend, 64 dB, 2600 W, 2,01 l/h, 35 m²
AEG Comfort 6000 AXP26U339CW mobiles Klimagerät / LED Display / Touch-Bedienung / 30-40 m² / nur 64 dB(A) / Kühlfunktion / Ventilator / Entfeuchtungsfunkt
AEG Comfort 6000 AXP26U339CW mobiles Klimagerät / LED Display / Touch-Bedienung / 30-40 m² / nur 64 dB(A) / Kühlfunktion / Ventilator / Entfeuchtungsfunkt
De’Longhi Comfort mobiles Klimagerät Luft-Luft System PAC EM82
De’Longhi Comfort mobiles Klimagerät Luft-Luft System PAC EM82
Modell
Effizienter Kühl-Profi
Remko RKL 495 DC - lokales Raumklimagerät - Split-Ausführung, für ca. 120m³, Kühlleistung 4,3 Kw, incl. Fernbedienung
Remko RKL 495 DC - lokales Raumklimagerät - Split-Ausführung, für ca. 120m³, Kühlleistung 4,3 Kw, incl. Fernbedienung
Mobiler Splitprofi
Midea Klimagerät PortaSplit
Midea Klimagerät PortaSplit
Mobiles Split-Gerät
Midea PortaSplit Cool – Mobile Split-Klimaanlage A++, 2,35 kW, Smart Home
Midea PortaSplit Cool – Mobile Split-Klimaanlage A++, 2,35 kW, Smart Home
Hohe Effizienz
De’Longhi Pinguino PACEX105A+++ Tragbare Klimaanlage 63 dB 610 W Weiß
De’Longhi Pinguino PACEX105A+++ Tragbare Klimaanlage 63 dB 610 W Weiß
Starker Kühler
Klarstein Klimagerät Kraftwerk Smart mobile Klimaanlage, 12000 BTU leise mit App bis zu 56 m² Klimagerät mobil mit Timer
Klarstein Klimagerät Kraftwerk Smart mobile Klimaanlage, 12000 BTU leise mit App bis zu 56 m² Klimagerät mobil mit Timer
Smarter Raumkühler
MEDION Klimagerät ® LIFE® P701 Klimaanlage (MD 37672), 7.000 BTU, App- und Sprachsteuerung, bis zu 25 qm, Kühlen, P701
MEDION Klimagerät ® LIFE® P701 Klimaanlage (MD 37672), 7.000 BTU, App- und Sprachsteuerung, bis zu 25 qm, Kühlen, P701
Mobil & autark
EcoFlow Wave 3 mobile Klimaanlage
EcoFlow Wave 3 mobile Klimaanlage
Mobile 3-in-1-Kühlung
Bosch Cool 2000, Einteilige mobile Klimaanlage, Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend, 64 dB, 2600 W, 2,01 l/h, 35 m²
Bosch Cool 2000, Einteilige mobile Klimaanlage, Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend, 64 dB, 2600 W, 2,01 l/h, 35 m²
Mobiler Kühl-Profi
AEG Comfort 6000 AXP26U339CW mobiles Klimagerät / LED Display / Touch-Bedienung / 30-40 m² / nur 64 dB(A) / Kühlfunktion / Ventilator / Entfeuchtungsfunkt
AEG Comfort 6000 AXP26U339CW mobiles Klimagerät / LED Display / Touch-Bedienung / 30-40 m² / nur 64 dB(A) / Kühlfunktion / Ventilator / Entfeuchtungsfunkt
Mobiler 3-in-1-Kühler
De’Longhi Comfort mobiles Klimagerät Luft-Luft System PAC EM82
De’Longhi Comfort mobiles Klimagerät Luft-Luft System PAC EM82
TestnoteUnsere Gesamtnote fasst die gewichteten Einzelbewertungen aus unserem Test zusammen.
Testnote
Gut (1,8)
Testnote
Sehr gut (1,4)
Testnote
Gut (1,5)
Testnote
Gut (1,9)
Testnote
Gut (2,1)
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Testnote
–
Vor- & Nachteile
Vor- & Nachteile
  • Starke Kühlleistung
  • Leise im Raum
  • Kein Abluftschlauch
  • Sparsam im Betrieb
  • Hoher Preis
  • Laute Außeneinheit
Vor- & Nachteile
  • Effiziente Kühlung
  • Heizt im Winter
  • Ohne Werkzeug montiert
  • Gelungene App
  • Schwere Inneneinheit
  • Höherer Preis
Vor- & Nachteile
  • Starke Kühlleistung
  • Angenehm leise
  • Ohne Werkzeug montiert
  • Gute App-Steuerung
  • Fenster bleibt offen
  • Oft ausverkauft
Vor- & Nachteile
  • EcoRealFeel
  • Überraschend energieeffizient
  • Angenehm leise
  • Gute Kühlleistung
  • Sehr kurzer Schlauch
  • Groß und schwer
Vor- & Nachteile
  • Starke Kühlleistung
  • Smart-Home-fähig
  • Gutes Zubehör
  • 3-in-1-Gerät
  • Ziemlich laut
  • Hoher Stromverbrauch
Vor- & Nachteile
  • 3-in-1-Funktion
  • App & Sprachsteuerung
  • Umweltfreundlich
  • Schlaf-Modus + Timer
  • Relativ laut
  • Nur für kleine Räume
Vor- & Nachteile
  • 3 in 1
  • Autark nutzbar
  • Kompakt & mobil
  • App-Steuerung
  • Wassertank klein
  • Zu laut zum Schlafen
Vor- & Nachteile
  • 3-in-1-Funktion
  • Für große Räume
  • Flexibel mobil
  • Timer & Fernbedienung
  • Recht laut
  • Hohes Gewicht
Vor- & Nachteile
  • Schnelle Kühlung
  • App-Steuerung
  • Entfeuchter & Lüfter
  • Energieeffizient
  • Keine Fernbedienung
  • Fenster-Kit fehlt
Vor- & Nachteile
  • 3-in-1-Funktion
  • Für große Räume
  • Flexibel mobil
  • Komfort-Extras
  • Recht laut
  • Hohes Gewicht
Fernbedienung
Fernbedienung
—
Fernbedienung
—
Fernbedienung
—
Fernbedienung
Fernbedienung
Fernbedienung
Fernbedienung
—
Fernbedienung
—
Fernbedienung
—
Fernbedienung
Raumgröße in Kubikmeter
Raumgröße in Kubikmeter
120 m³ m³
Raumgröße in Kubikmeter
—
Raumgröße in Kubikmeter
70 m³ m³
Raumgröße in Kubikmeter
100 m³ m³
Raumgröße in Kubikmeter
—
Raumgröße in Kubikmeter
—
Raumgröße in Kubikmeter
—
Raumgröße in Kubikmeter
88 m³ m³
Raumgröße in Kubikmeter
—
Raumgröße in Kubikmeter
80 m³ m³
Maximale Kühlleistung
Maximale Kühlleistung
—
Maximale Kühlleistung
—
Maximale Kühlleistung
8000 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
10000 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
10000 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
7000 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
6100 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
—
Maximale Kühlleistung
9000 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung
9400 BTU/h BTU/h
Maximale Kühlleistung (Watt)
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Maximale Kühlleistung (Watt)
1800 W Watt
Maximale Kühlleistung (Watt)
2600 W Watt
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Maximale Kühlleistung (Watt)
—
Länge des Abluftschlauchs
Länge des Abluftschlauchs
3 m m
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
1,2 m m
Länge des Abluftschlauchs
1,5 m m
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
—
Länge des Abluftschlauchs
1,2 m m
Energieeffizienzklasse
Energieeffizienzklasse
B
Energieeffizienzklasse
A++
Energieeffizienzklasse
A++
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A+++
Energieeffizienzklasse
A
Energieeffizienzklasse
A
Energieeffizienzklasse
—
Energieeffizienzklasse
A
Energieeffizienzklasse
A
Energieeffizienzklasse
A
Lautstärke
Lautstärke
—
Lautstärke
—
Lautstärke
—
Lautstärke
63 dB dB
Lautstärke
—
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65 dB dB
Lautstärke
58 dB dB
Lautstärke
—
Lautstärke
64 dB dB
Lautstärke
63 dB dB
Funktionen
Funktionen
Kühlung
Funktionen
Kühlung, Heizung
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilator
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend
Funktionen
Kühlung, Heizung
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilator
Funktionen
Kühlung, Entfeuchter, Ventilator
Raumgröße in Quadratmeter
Raumgröße in Quadratmeter
—
Raumgröße in Quadratmeter
—
Raumgröße in Quadratmeter
28 m² m²
Raumgröße in Quadratmeter
—
Raumgröße in Quadratmeter
49 m² m²
Raumgröße in Quadratmeter
25 m² m²
Raumgröße in Quadratmeter
—
Raumgröße in Quadratmeter
35 m² m²
Raumgröße in Quadratmeter
—
Raumgröße in Quadratmeter
—
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Weitere Tests

faz.net06/2026
Gut2,0
Test-Fazit

Als einziges echtes Splitgerät im Feld kühlte die Remko am effizientesten von allen und arbeitet innen sehr leise. Den Spitzenplatz verfehlt sie dennoch: Der etwa vierfache Anschaffungspreis und die laute Außeneinheit schränken den Einsatz stark ein. Geeignet für Hausbesitzer mit eigenem Grundstück, kaum für Mietwohnungen.

Vorteile
Kühlte im Test am effizientesten und effektivsten von allen Geräten
Inneneinheit arbeitet deutlich leiser als die Monoblocks
Keine Fensterplane zur Abdichtung nötig
Nachteile
Laute Außeneinheit, störend für Nachbarn in Mehrparteienhäusern
Etwa vierfacher Anschaffungspreis der übrigen Testgeräte
Klobige Außeneinheit braucht Platz auf Balkon, Terrasse oder Wand

Produktdetails

Betriebsbedingungen

Betriebstemperatur
21 - 43 °C

Gewicht und Abmessungen

Gewicht
38 kg
Höhe
695 mm
Tiefe
335 mm
Breite
470 mm

Lieferumfang

Inklusive Außengerät
Ja

Design

Produktfarbe
Weiß
Eingebautes Display
Ja

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EcoFlow Wave 3 mobile Klimaanlage
EcoFlow Wave 3 mobile Klimaanlage
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Bosch Cool 2000, Einteilige mobile Klimaanlage, Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend, 64 dB, 2600 W, 2,01 l/h, 35 m²
Bosch Cool 2000, Einteilige mobile Klimaanlage, Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend, 64 dB, 2600 W, 2,01 l/h, 35 m²
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AEG Comfort 6000 AXP26U339CW mobiles Klimagerät / LED Display / Touch-Bedienung / 30-40 m² / nur 64 dB(A) / Kühlfunktion / Ventilator / Entfeuchtungsfunkt
AEG Comfort 6000 AXP26U339CW mobiles Klimagerät / LED Display / Touch-Bedienung / 30-40 m² / nur 64 dB(A) / Kühlfunktion / Ventilator / Entfeuchtungsfunkt
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De’Longhi Comfort mobiles Klimagerät Luft-Luft System PAC EM82
De’Longhi Comfort mobiles Klimagerät Luft-Luft System PAC EM82
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Bosch Cool 4000, Einteilige mobile Klimaanlage, Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend, 64 dB, 2600 W, 2,01 l/h, 35 m²
Bosch Cool 4000, Einteilige mobile Klimaanlage, Kühlung, Entfeuchter, Ventilierend, 64 dB, 2600 W, 2,01 l/h, 35 m²
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1.499,00 €

Sortierung

Testbericht

Stefan Laun
Stefan Laun
Aktualisiert: 13.07.2026
Inhaltsverzeichnis1 Kapitel
  1. 1Remko RKL 495 DC im Langzeittest: Kann eine mobile Split-Klimaanlage ohne Abluftschlauch überzeugen?

Remko RKL 495 DC im Langzeittest: Kann eine mobile Split-Klimaanlage ohne Abluftschlauch überzeugen?

Die mobile Split-Klimaanlage von Remko.
Foto: Die mobile Split-Klimaanlage von Remko.

Mobile Klimageräte haben einen schlechten Ruf, und das oft zu Recht: Die klassischen Monoblock-Anlagen brauchen einen dicken Abluftschlauch, erzeugen im Raum einen Unterdruck und ziehen dadurch ständig warme Luft von außen nach. Die Remko RKL 495 DC geht einen anderen Weg. Sie ist eine mobile Split-Klimaanlage, bei der das Außengerät über einen Schlauch mit dem Innenteil verbunden ist – ganz ohne klassischen Abluftschlauch und damit auch ohne den Sog, der sonst entsteht, wenn ein Gerät die Abwärme über einen Schlauch nach draußen drückt. Wir haben das Gerät ein Jahr lang im Alltag begleitet, vom ersten Sommer bis zu Außentemperaturen von rund 40 Grad. Hier ist unser Fazit.

Das Konzept: eine Klimaanlage mit Rucksack

Das Funktionsprinzip lässt sich am einfachsten mit dem Bild einer „Klimaanlage mit Rucksack“ beschreiben. Das eigentliche Klimagerät steht im Raum und kühlt die Wohnung, das Außengerät wird abgenommen und nach draußen gestellt. Beide Einheiten sind über einen etwa vier Zentimeter dicken und drei Meter langen Schlauch miteinander verbunden. Die Länge reicht in der Praxis gut aus, um das Außenteil bequem auf den Balkon oder vor das Fenster zu bringen.

Das Außengerät ist hier getrennt vom Innengerät.
Foto: Das Außengerät ist hier getrennt vom Innengerät.

Der Clou dabei: Das laute, wärmeerzeugende Bauteil wandert nach draußen, während im Innenraum nur das vergleichsweise leise Klimagerät zurückbleibt. Laut Hersteller ist das Außengerät für den dauerhaften Außeneinsatz ausgelegt und verträgt sowohl Niederschlag als auch direkte Sonneneinstrahlung problemlos. An der Rückseite des Außenteils sitzt ein kleiner Kondensat-Auslauf mit einem Stopfen, der das unkontrollierte Auslaufen verhindert. Wer das Gerät draußen betreibt, kann den Stopfen einfach offen lassen – das bisschen Kondenswasser tropft dann unauffällig ab.

Aufbau, Gewicht und Handhabung

Beide Einheiten zusammen bringen gut 50 Kilogramm auf die Waage. Das klingt nach viel, dank der Rollen lässt sich das Gerät im Alltag aber erstaunlich leicht von Raum zu Raum schieben. Im Innenteil befindet sich ein zweiter Schlauch mit einer Kappe für das Kondenswasser. Diesen sollte man in der Wohnung geschlossen halten, damit keine Tropfen auf den Boden gelangen.

Das anfallende Kondenswasser ist im Alltag unkompliziert: Da das Außengerät draußen steht, tropft das Wasser über den Auslauf an dessen Rückseite einfach ab – ein regelmäßiges Leeren eines Tanks im Innenraum entfällt damit komplett. Im gesamten Testjahr musste im Innenteil kein Wasser abgelassen werden, was den Betrieb deutlich wartungsärmer macht als bei vielen klassischen mobilen Geräten.

Die Balkon-Tür muss leider auch hier immer offen bleiben.
Foto: Die Balkon-Tür muss leider auch hier immer offen bleiben.

Wichtig ist der Hinweis, dass das Außengerät immer nach draußen muss. Dafür bleibt ein etwa vier Zentimeter breiter Spalt am Fenster oder an der Tür offen. Da die Anlage anders als ein Monoblock keinen Unterdruck erzeugt, ist dieser Spalt aber unproblematisch und muss nicht zwingend abgedichtet werden. Wer den Schlitz dennoch nicht offen haben möchte, kann nachhelfen und abdichten. Bei normalen Fenstern lässt sich das Außenteil auch auf die Fensterbank stellen. Hierfür liegen Spanngurte mit Karabinerhaken bei, mit denen das Gerät gesichert wird – eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme, denn ein Absturz würde den Verbindungsschlauch zerreißen und eine größere Reparatur nach sich ziehen.

Kühlleistung: schnell und spürbar

Die Kühlleistung ist die große Stärke der Remko RKL 495 DC. Im Test kam sie in einer Altbauwohnung mit rund drei Meter hohen Decken zum Einsatz – also in Räumen mit deutlich größerem Luftvolumen, als es die reine Quadratmeterzahl vermuten lässt, und damit genau in der Umgebung, die im Sommer als besonders schwer zu kühlen gilt. Trotz dieses Mehrvolumens war es nach zwei bis drei Stunden Betrieb spürbar kühler im Raum. Mehr als zwei bis drei Stunden am Stück braucht die Anlage selbst bei extremer Hitze nicht zu laufen, um ihre Wirkung zu entfalten.

Selbst in Hitzewellen ist es angenehm kühl.
Foto: Selbst in Hitzewellen ist es angenehm kühl.

Hinzu kommt ein Effekt, der über die reine Temperatur hinausgeht: Die Anlage zieht sehr viel Feuchtigkeit aus der Luft. Dadurch fühlt sich der Raum deutlich kühler an, als es die gemessenen Werte vermuten lassen. Aus der Temperaturabsenkung wird subjektiv ein spürbar angenehmeres Raumklima. Im Test lief die Anlage sowohl im Wohnzimmer als auch im Schlafzimmer – und gerade dort zeigte sie, wozu sie fähig ist: Während einer Hitzewelle ließ sich das Schlafzimmer nachts auf 18 Grad herunterkühlen, ein Wert, von dem man in einer Altbauwohnung im Hochsommer sonst nur träumen kann. Mit 14.500 BTU ist die Anlage zudem kräftig genug, dass sich nach dem Kühlen eines Raumes die Türen zum Flur öffnen lassen und die kühle Luft auch in angrenzende Räume geleitet werden kann. Wer möchte, schiebt das mobile Gerät einfach direkt in den jeweiligen Raum.

Der Vergleich mit dem Vorgänger

Aufschlussreich ist der Vergleich mit dem Gerät, das zuvor im Einsatz war: einer AEG ChillFlex, einem Monoblock mit Abluftschlauch. Diese Anlage hat ihren Dienst durchaus schon ordentlich verrichtet und war für sich genommen kein schlechtes Gerät. Im direkten Vergleich zeigt sich aber deutlich, was die Split-Bauweise ausmacht. Die AEG war im Betrieb spürbar lauter und lieferte eine merklich schlechtere Kühlleistung als die Remko. Der Hauptgrund liegt im Prinzip des Monoblocks: Der Abluftschlauch transportiert zwar warme Luft nach draußen, gleichzeitig sorgt der dabei entstehende Unterdruck aber dafür, dass durch undichte Stellen ständig neue Warmluft nachströmt. Ein erheblicher Teil der erzeugten Kälte verpufft so. Bei der Split-Bauweise der Remko entfällt dieser Verlust, sodass die Kälte tatsächlich im Raum ankommt – der Effekt: Der Raum wird schneller, stärker und zugleich leiser heruntergekühlt.

Lautstärke im Alltag

Eine völlig geräuschlose mobile Klimaanlage gibt es nicht, und auch die Remko macht im Betrieb Geräusche. Der entscheidende Punkt ist aber, dass die laute Komponente – das Außengerät – nach draußen wandert. Im Wohnzimmer bleibt die Geräuschkulisse damit im Rahmen und absolut akzeptabel. Fernsehen ist problemlos möglich, man muss den Ton allenfalls etwas lauter stellen. Auch im Schlafzimmer hat sich das Gerät im Test bewährt: Weil das Innenteil ohne den Lüfter am Wärmetauscher auskommt, ist der Betrieb auch nachts gut auszuhalten – ein klarer Vorteil der Split-Bauweise, denn klassische Monoblock-Geräte sind dafür in aller Regel zu laut. Wer einen direkten Nachbarn nebenan hat, sollte allerdings bedenken, dass das Außengerät zeitweise etwas brummt.

Das Gerät ist leiser, aber immer noch deutlich hörbar.
Foto: Das Gerät ist leiser, aber immer noch deutlich hörbar.

Eine Eigenheit, die im Langzeittest auffiel: Hin und wieder wird das Gerät für einige Sekunden deutlich lauter, fast so, als müsse es kurz durchschnaufen, und beruhigt sich dann wieder. Das ist kein Defekt, sondern typisches Verhalten der Inverter-Technik. Anders als ältere Geräte, die nur stur ein- und ausschalten, regelt der DC-Inverter-Kompressor seine Drehzahl stufenlos. Steigt der Kühlbedarf kurz an, fährt er – und mit ihm der Lüfter im Außenteil – für einen Moment auf eine höhere Leistungsstufe hoch und drosselt anschließend wieder. Genau dieses kurze Hochfahren erklärt das beschriebene Geräusch. Solange es nach wenigen Sekunden wieder abklingt, ist alles in Ordnung. Aufmerksam werden sollte man nur, wenn dauerhaft ein lautes Rasseln, Klackern oder Gluckern zu hören ist – das könnte auf eine Vibration, ein loses Bauteil oder das Kältemittel hindeuten.

Bedienung und Funktionen

Die Bedienung erfolgt wahlweise direkt am Panel oder vollständig über die mitgelieferte Fernbedienung – bei großer Hitze muss man also nicht einmal vom Sofa aufstehen. Beim Einschalten startet zunächst der Ventilator, der Kompressor schaltet sich wenige Sekunden später dazu. Über die Zieltemperatur regelt die Anlage selbstständig: Im Test hat sich eine Einstellung von 21 Grad bewährt. Ein häufiger Fehler ist es, die Temperatur auf 16 Grad herunterzudrehen – davon raten wir ab, da die Anlage ohnehin automatisch abschaltet, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Die Bedienung ist kinderleich.
Foto: Die Bedienung ist kinderleich.

Praktisch ist der Auto-Swing-Modus: Die Lamellen bewegen sich langsam auf und ab und verteilen die Luft im Raum. Alternativ lässt sich die Luftrichtung auch fest einstellen. Empfehlenswert ist eine Ausrichtung nach oben, denn kalte Luft, die unter die Decke geblasen wird, sinkt anschließend gleichmäßig nach unten und sorgt für ein besonders angenehmes Klima – ein klarer Vorteil gegenüber Geräten, die die Luft nur waagerecht ausstoßen. Ergänzt wird das Ganze durch einen Timer für An- und Abschaltzeiten sowie drei Betriebsarten: einen reinen Ventilatorbetrieb in drei Stufen, eine Entfeuchtungsfunktion und den eigentlichen Kühlbetrieb. Wie reaktionsschnell das Gerät arbeitet, zeigte sich im Test schon nach 15 Minuten: Das Kunststoffgehäuse war bereits spürbar kalt und der Raum hatte sichtbar abgekühlt.

Stromverbrauch und Kosten

Beim Verbrauch überrascht die Anlage positiv. Pro Stunde benötigt sie etwa eine Kilowattstunde. Bei einem Strompreis von rund 33 bis 35 Cent kostet ein typischer heißer Tag mit drei Betriebsstunden damit etwa einen Euro. Bemerkenswert ist, dass die Remko trotz ihrer höheren Kühlleistung sparsam bleibt und nicht mehr Strom zieht als vergleichbare mobile Klimageräte. Da sie einen Raum zudem deutlich schneller herunterkühlt und entsprechend kürzer laufen muss, fällt die tatsächliche Stromrechnung am Ende sogar oft niedriger aus, als die nominelle Leistung vermuten lässt.

Der konzeptionelle Schwachpunkt

Der Schlauch kann bauartbedingt nicht entfernt werden.
Foto: Der Schlauch kann bauartbedingt nicht entfernt werden.

So clever das Rucksack-Prinzip auch ist – einen konzeptionellen Haken hat es. Der Schlauch zwischen Innen- und Außengerät lässt sich nicht trennen, weshalb im Betrieb dauerhaft ein Fenster oder eine Tür einen Spalt offen stehen muss. Solange das Wetter mitspielt, ist das kein Problem. Heikel wird es, wenn man das Fenster schließen möchte – etwa bei einem aufziehenden Gewitter oder Unwetter. Dann muss man zwangsläufig das Außengerät wieder hereinholen, um das Fenster überhaupt schließen zu können. Und hier kommt ein zweiter Punkt hinzu: Im Außenteil sammelt sich Kondenswasser. Holt man es in die Wohnung, riskiert man schnell eine kleine Sauerei, weil das Wasser dabei austreten kann. An dieser Stelle zeigt sich der Vorteil einer fest installierten Split-Klimaanlage, bei der Innen- und Außeneinheit dauerhaft getrennt verbaut sind und das Fenster jederzeit geschlossen bleiben kann. Für ein mobiles Gerät ist die Lösung pragmatisch, ganz zu Ende gedacht ist sie aber nicht.

Fazit

Nach einem Jahr im Dauereinsatz fällt das Urteil klar aus: Die Remko RKL 495 DC würden wir nicht mehr hergeben. Sie kühlt schnell, kräftig und spürbar, erspart dem Nutzer den lästigen Abluftschlauch samt nachströmender Warmluft und überzeugt mit einem moderaten Stromverbrauch. Die Verarbeitung wirkt durchdacht, die Bedienung ist unkompliziert und das Konzept mit dem ausgelagerten Außengerät löst das größte Ärgernis mobiler Klimageräte elegant. Dass sich der Verbindungsschlauch nicht trennen lässt und damit immer ein Fenster offen bleiben muss, bleibt der wunde Punkt – wer diesen Komfort wirklich braucht, kommt um eine fest installierte Split-Anlage nicht herum.

Starkes Konzept mit toller Kühlleistung.
Foto: Starkes Konzept mit toller Kühlleistung.

Es gibt allerdings einen handfesten Grund, der für viele gegen sie spricht: den Preis. Eine gute Monoblock-Klimaanlage mit 9.000 bis 12.000 BTU gibt es bereits für rund 350 bis 600 Euro, während für die Remko je nach Marktlage – die Preise schwanken im Sommer erfahrungsgemäß stark – etwa 1.600 bis 1.800 Euro fällig werden. Das ist kein kleiner Betrag. Wer diese Investition stemmen kann und will, bekommt dafür eine mobile Klimaanlage, die ihrem Namen wirklich gerecht wird. Wer das Geld nicht ausgeben möchte, fährt mit einem Monoblock mit Abluftschlauch günstiger – muss dann aber mit dessen bekannten Nachteilen leben. Für alle, die nur eine leichte Abkühlung suchen, kann auch ein guter Ventilator eine preiswerte Alternative sein. An die Leistung und das Komfortniveau der Remko RKL 495 DC reicht in dieser Liga allerdings nichts heran.