Der Shark NeverChange Max hat ein klares Argument: Sein Filter soll fünf Jahre lang im Gerät bleiben können. Damit bleiben die Folgekosten niedrig, und auch in der Anschaffung gehört er zu den günstigeren Geräten. In unserem Vergleich von sechs Luftreinigern landet er trotzdem auf dem letzten Platz. Das Gehäuse wirkt dünner als bei der Konkurrenz, eine App gibt es nicht, und eine Fernbedienung liegt nicht bei. Die Automatik hat auf ein Räucherstäbchen im ersten Durchgang sehr schlecht reagiert. Ein kleines Bad hatte er nach gut zwölf Minuten sauber, nur ein Gerät war langsamer. Er passt für alle, die jahrelang keinen Filter kaufen wollen und auf App und zuverlässige Automatik verzichten können.
TestnoteUnsere Gesamtnote fasst die gewichteten Einzelbewertungen aus unserem Test zusammen.
Testnote
Befriedigend (2,8)
Testnote
Gut (1,9)
Testnote
Gut (2,0)
Testnote
Gut (2,1)
Testnote
Gut (2,2)
Testnote
Befriedigend (2,5)
Testnote
–
Testnote
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Testnote
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Testnote
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Vor- & Nachteile
Vor- & Nachteile
Filter soll fünf Jahre halten
Günstig in der Anschaffung
Zeigt Feinstaub nach Partikelgröße
Raumduft liegt bei
Automatik übersieht schwachen Rauch
Keine App, Fernbedienung nicht dabei
Vor- & Nachteile
Dreilagiger Filter
Leiser Ruhemodus
App-Steuerung
Kompakt und leicht
Nur bis 62,5 m²
Wenig Testdaten
Vor- & Nachteile
Auffälliges Design
Flott in kleinen Räumen
Leise im Nachtmodus
Genaue Anzeige
Raumangabe geschönt
Hoher Preis
Vor- & Nachteile
Starke Luftzirkulation
Einfachster Filterwechsel
Hochwertig verarbeitet
Leise auf Turbo
Ungenaue Anzeige
Schwach leuchtende Tasten
Vor- & Nachteile
Vorfilter reinigt sich
Lichtring zeigt Luftqualität
Günstig im Unterhalt
Genaue Sensoren
Tierhaare nur nah
Nur Mittelfeld
Vor- & Nachteile
Schnell eingerichtet
Handliches Format
Leiser Schlafmodus
Flinker Sensor
Laut auf Stufe 3
Nur kleine Räume
Vor- & Nachteile
Große Reichweite
Starker HEPA-Filter
Smart steuerbar
Leiser Nachtmodus
Recht schwer
Hoher Preis
Vor- & Nachteile
Saubere, frische Luft
Leise und kraftvoll
Großer Raumabdeckung
Smarte App-Steuerung
Etwas höherer Preis
Dekor-Kits extra
Vor- & Nachteile
Kaum hörbar im Nachtmodus
Braucht wenig Strom
Filtert schon leise gut
Waschbarer Vorfilter
Nur für kleine Räume
Gerüche nur auf Max-Stufe
Vor- & Nachteile
Sehr sparsam im Dauerbetrieb
Erkennt Rauch in Sekunden
Gute App mit Zeitplan
Kompakt gebaut
Kaum Wirkung gegen Gerüche
Höchste Stufe recht laut
Luftreinigungsrate
Luftreinigungsrate
99,97 m³/h m³/h
Luftreinigungsrate
300 m³/h m³/h
Luftreinigungsrate
—
Luftreinigungsrate
520 m³/h m³/h
Luftreinigungsrate
350 m³/h m³/h
Luftreinigungsrate
—
Luftreinigungsrate
—
Luftreinigungsrate
290 m³/h m³/h
Luftreinigungsrate
212 m³/h m³/h
Luftreinigungsrate
250 m³/h m³/h
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
—
Eingebautes Display
—
Eingebautes Display
Eingebautes Display
—
Eingebautes Display
—
Eingebautes Display
Stromverbrauch
Stromverbrauch
—
Stromverbrauch
24 W W
Stromverbrauch
—
Stromverbrauch
36 W W
Stromverbrauch
—
Stromverbrauch
—
Stromverbrauch
—
Stromverbrauch
—
Stromverbrauch
20 W W
Stromverbrauch
23 W W
HEPA Filter
HEPA Filter
HEPA Filter
HEPA Filter
Nein
HEPA Filter
HEPA Filter
HEPA Filter
—
HEPA Filter
HEPA Filter
—
HEPA Filter
HEPA Filter
Lautstärke
Lautstärke
62,4 dB dB
Lautstärke
49 dB dB
Lautstärke
24 dB dB
Lautstärke
47,5 dB dB
Lautstärke
—
Lautstärke
—
Lautstärke
—
Lautstärke
50 dB dB
Lautstärke
48 dB dB
Lautstärke
49 dB dB
Raumgröße
Raumgröße
130 m² m²
Raumgröße
62,5 m² m²
Raumgröße
100 m² m²
Raumgröße
135 m² m²
Raumgröße
—
Raumgröße
—
Raumgröße
100 m² m²
Raumgröße
60 m² m²
Raumgröße
—
Raumgröße
65 m² m²
Timer
Timer
Timer
Timer
—
Timer
—
Timer
—
Timer
—
Timer
—
Timer
Timer
—
Timer
—
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Weitere Tests
04/2024
Gut1,5
Test-Fazit
Von 60 auf 100 Prozent Luftqualität in rund 30 Minuten: Im Praxistest reinigte der Shark große, offene Flächen zügig und leise. Die waschbaren Vorfilter sollen den HEPA-Filter fünf Jahre am Leben halten. Mit 57 cm Höhe braucht das Gerät allerdings Stellfläche, und das Kunststoffgehäuse wirkt schlicht.
Vorteile
Deckt Räume bis 130 m² ab, auch über mehrere Räume hinweg
Waschbare Vorfilter, HEPA-Filter soll fünf Jahre halten
Zeigt PM1-, PM2,5- und PM10-Werte einzeln an
Nachteile
Mit 57 cm Höhe nur als Standgerät nutzbar
Gehäuse komplett aus Kunststoff, optisch unauffällig
Stufen 4 und 5 deutlich hörbar
09/2023
Gut1,5
Test-Fazit
Im mehrwöchigen Test stieg die Luftqualität im offenen Wohnbereich innerhalb von zehn Minuten von 77 auf 94 Prozent. Der HEPA-Filter soll fünf Jahre halten, nur die seitlichen Staubfilter brauchen Pflege. Auf Stufe 1 bleibt das Gerät nahezu unhörbar, Stufe 5 wird dagegen laut.
Vorteile
HEPA-Filter mit bis zu fünf Jahren Standzeit, Staubfilter nur abspülen
Anzeige getrennt für PM1, PM2,5 und PM10 plus Restfilterlaufzeit
Auf Stufe 1 kaum hörbar, Display dreifach dimmbar
Nachteile
Fernbedienung nicht im Lieferumfang, nur separat erhältlich
Basis mit 33 cm Durchmesser braucht viel Stellfläche
Shark NeverChange Max im Test: Fünf Jahre ohne Filterwechsel?
Der Shark NeverChange Max hat ein sympathisches Konzept: Sein Filter soll fünf Jahre lang nicht getauscht werden müssen. Damit hat er die niedrigsten Folgekosten aller sechs Luftreiniger in unserem Vergleich. Trotzdem ist er dort auf dem letzten Platz gelandet. Der Grund ist ausgerechnet die Funktion, auf die sich das Gerät am meisten verlässt: die Automatik.
Foto: Der Shark NeverChange Max steht für den Test in unserem Studio.
Fünf Jahre Ruhe: Das Filterkonzept
Bei den meisten Luftreinigern im Test kommen zum Kaufpreis jedes Jahr Kosten für neue Filter dazu, beim Testsieger Bosch Air 4000i sind es rund 75 Euro. Shark verspricht dagegen, dass der Filter des NeverChange Max fünf Jahre lang im Gerät bleiben kann. Das sind die niedrigsten Folgekosten im Testfeld, und auch in der Anschaffung gehört der Shark zu den günstigeren Geräten. Laut Hersteller reinigt er Räume bis 130 m².
Foto: Der Filter des Shark soll laut Hersteller fünf Jahre halten.
Verarbeitung und Bedienung: Hier wurde gespart
Auf dem Papier klingt das gut, aber schon beim Anfassen merkt man, wo gespart wurde. Das Plastik ist dünner als bei den anderen Geräten, und der Shark fühlt sich insgesamt weniger wertig an als seine Konkurrenten.
Foto: Beim Anfassen fällt das dünnere Plastik des Shark auf.
Auch die Ausstattung ist knapp gehalten. Es gibt kein WLAN und keine App, und eine Fernbedienung liegt nicht bei. Bedient wird der Luftreiniger also direkt am Gerät. Shark geht offenbar davon aus, dass man ihn auf Automatik stellt und dann in Ruhe lässt.
Foto: Ohne App und Fernbedienung wird der Shark direkt am Gerät bedient.
Die Automatik ist die Schwachstelle
Genau diese Automatik hat uns beim Shark aber nicht überzeugt. Für den Test mit dem Räucherstäbchen brennt das Stäbchen einen Meter vor dem Gerät. Im ersten Durchgang hat der Shark darauf sehr schlecht reagiert. Wir hatten den Eindruck, dass der Sensor im hinteren Bereich des Geräts sitzt.
Foto: Beim Räucherstäbchen reagiert der Shark im ersten Durchgang sehr schlecht.
Im Reaktionstest nebeln wir das Gerät direkt ein und stoppen, wie lange es braucht, bis es die schlechte Luft bemerkt. Der Shark brauchte 28 Sekunden. Das ist ein Platz im Mittelfeld, der schnellste Luftreiniger war nach 9 Sekunden so weit.
Badezimmer-Test: Nur einer war langsamer
Im Badezimmer-Test stoppen wir, wie lange das Gerät in einem eingenebelten Badezimmer braucht, bis die Luft wieder in Ordnung ist. Der Shark hat dafür gut zwölf Minuten gebraucht und liegt damit im hinteren Feld. Der Bosch war in unter neun Minuten fertig, nur der Levoit Core 300S brauchte mit über 14 Minuten noch länger. Der Shark macht die Luft also sauber, lässt sich dafür aber mehr Zeit als die meisten anderen.
Lautstärke: Im leisen Modus lauter als die meisten
Auf höchster Stufe haben wir 58 dB gemessen, im leisesten Modus knapp 40 dB. Dazwischen lagen die Werte bei 41 und 48 dB. Gerade der leise Modus ist damit lauter als bei den meisten anderen Geräten im Vergleich: Der Dyson HushJet kam auf 36 dB, der Philips PureProtect 3200 auf 37 dB. Fürs Schlafzimmer gibt es in unserem Vergleich leisere Geräte.
Foto: Lautstärkemessung am Shark: Auf höchster Stufe sind es 58 dB.
Raumduft gehört zum Lieferumfang
Eine Besonderheit hat der Shark noch: Im Lieferumfang liegt eine Kartusche mit Raumduft, die oben ins Gerät eingesetzt wird. Wie stark der Duft abgegeben wird, lässt sich stufenweise einstellen, er soll unangenehme Gerüche neutralisieren. Das ist eine nette Zugabe, am Gesamtbild ändert sie aber nichts.
Foto: Die mitgelieferte Duftkartusche wird oben in den Shark eingesetzt.
Unser Fazit: Sparsam im Unterhalt, schwach bei der Automatik
Der Shark NeverChange Max hat ein gutes Argument, und das sind die Folgekosten. Wer ein Gerät sucht, das jahrelang ohne Filterkauf durchläuft, und wem Sensor und App egal sind, für den ist er eine Überlegung wert.
Für alle anderen gibt es Besseres. Ein Luftreiniger ohne App und Fernbedienung muss sich auf seine Automatik verlassen können, und die hat im Test zu träge reagiert. Dazu kommen die einfache Verarbeitung und ein leiser Modus, der lauter ist als bei den meisten anderen Geräten. Der Bosch Air 4000i spielt preislich in derselben Klasse, war im Badezimmer deutlich schneller und ist leiser. Wer weniger ausgeben will, greift zum Levoit Core 300S: Er braucht im Badezimmer zwar noch länger, bemerkt schlechte Luft im Nebel aber schon nach 12 Sekunden und ist unser Preis-Leistungs-Sieger.