Der Shark UV Reveal 2-in-1 überzeugt vor allem mit seinem UV-System, das Flecken erkennt und gezielt nachschrubbt. Auf Hartboden saugt er zuverlässig, reinigt Ecken und Kanten besonders gründlich und punktet mit einer kompakten Station samt Heißwasser-Padreinigung. Auch die übersichtliche App und die genaue Kartierung gefallen. Schwächen zeigen sich beim Wischen von hartnäckigem Schmutz, auf Hochflor und bei feinem Sand. Zudem verheddert er sich gerne in Kabeln, arbeitet mit 70 Dezibel recht laut und braucht lange für seine Runden. Ideal für alle, die Wert auf gründliche Reinigung und eine starke Wischfunktion legen und dafür etwas Geduld mitbringen. Ein Schnäppchen ist er im gehobenen Preissegment nicht.
TestnoteUnsere Gesamtnote fasst die gewichteten Einzelbewertungen aus unserem Test zusammen.
Testnote
Gut (1,9)
Testnote
Sehr gut (1,3)
Testnote
Sehr gut (1,4)
Testnote
Gut (1,5)
Testnote
Gut (1,5)
Testnote
Gut (1,6)
Testnote
Gut (1,7)
Testnote
Gut (1,7)
Testnote
Gut (1,8)
Testnote
Gut (1,8)
Vor- & Nachteile
Vor- & Nachteile
UV-Fleckenerkennung
Top Ecken & Kanten
Hygienische Station
Gute Navigation
Problem mit Kabeln
Laut und langsam
Vor- & Nachteile
Top Kantenreinigung
Starke Saugleistung
Riesiges Zubehör
Leise und smart
Schwäche an Schwellen
Unrunde Navigation
Vor- & Nachteile
Starke Wischleistung
Top Kletterkünstler
Station ohne Beutel
Heiße Moppwäsche
Navigation mit Schwächen
Recht laut
Vor- & Nachteile
Starke Wischleistung
Sehr leise
Gründlich auf Hartboden
Pflegeleichte Station
Schwach an Kanten
Teppich mit Schwächen
Vor- & Nachteile
Extreme Saugkraft
Heißwasserwäsche
Klettert über Schwellen
Smarte App & Steuerung
Hinderniserkennung
Reinigungsmittel extra
Vor- & Nachteile
Starke Saugleistung
Innovative Wischwalze
Effektive Hinderniserkennung
Autom. Wartungsstation
Schwächen bei Teppichen
Komplexe App-Bedienung
Vor- & Nachteile
Starke Saugleistung
Kletterfunktion
Top Wischsystem
Komfort-Station
Kurze Akkulaufzeit
Schwächen am Teppich
Vor- & Nachteile
Hervorragende Wischwalze
Hygienische Reinigung
Elegante Basisstation
Umfangreiche App
Sehr hohe Bauweise
Schwache Eckenreinigung
Vor- & Nachteile
Flache 8 cm Bauweise
Starke Saugkraft
Automatische Station
Vielfältige App-Funktionen
Langsame Navigation
Kein Zubehör
Vor- & Nachteile
Innovatives Pad-System
Starke Saugleistung
Smarte Hinderniserkennung
Hygienische Basisstation
Feinstaub-Säuberung
App teils überladen
Ladezeit
Ladezeit
—
Ladezeit
—
Ladezeit
—
Ladezeit
—
Ladezeit
—
Ladezeit
—
Ladezeit
—
Ladezeit
—
Ladezeit
2,5 h h
Ladezeit
4,5 h h
Navigationstyp
Navigationstyp
—
Navigationstyp
—
Navigationstyp
—
Navigationstyp
D-ToF lidar
Navigationstyp
—
Navigationstyp
Laser Distance Sensor (LDS)
Navigationstyp
3D Smart Navigation, Mapping
Navigationstyp
LiDAR
Navigationstyp
D-ToF lidar, Laser Distance Sensor (LDS), LiDAR
Navigationstyp
—
Funktioniert mit Google Assistant
Funktioniert mit Google Assistant
—
Funktioniert mit Google Assistant
—
Funktioniert mit Google Assistant
—
Funktioniert mit Google Assistant
—
Funktioniert mit Google Assistant
—
Funktioniert mit Google Assistant
—
Funktioniert mit Google Assistant
—
Funktioniert mit Google Assistant
—
Funktioniert mit Google Assistant
Funktioniert mit Google Assistant
Staubbehälter
Staubbehälter
—
Staubbehälter
—
Staubbehälter
Beutellos
Staubbehälter
Staubbeutel
Staubbehälter
Beutellos
Staubbehälter
Kombi
Staubbehälter
Kombi
Staubbehälter
Staubbeutel
Staubbehälter
Beutellos
Staubbehälter
Beutellos
Funktioniert mit Amazon Alexa
Funktioniert mit Amazon Alexa
—
Funktioniert mit Amazon Alexa
—
Funktioniert mit Amazon Alexa
—
Funktioniert mit Amazon Alexa
—
Funktioniert mit Amazon Alexa
—
Funktioniert mit Amazon Alexa
—
Funktioniert mit Amazon Alexa
Funktioniert mit Amazon Alexa
Funktioniert mit Amazon Alexa
Funktioniert mit Amazon Alexa
Laufzeit
Laufzeit
—
Laufzeit
—
Laufzeit
—
Laufzeit
—
Laufzeit
200 min min
Laufzeit
—
Laufzeit
220 min min
Laufzeit
240 min min
Laufzeit
180 min min
Laufzeit
260 min min
Hinderniserkennung
Hinderniserkennung
—
Hinderniserkennung
—
Hinderniserkennung
Hinderniserkennung
Hinderniserkennung
Hinderniserkennung
Hinderniserkennung
Hinderniserkennung
Hinderniserkennung
Hinderniserkennung
Bürstentyp
Bürstentyp
—
Bürstentyp
—
Bürstentyp
—
Bürstentyp
Seitenbürste
Bürstentyp
—
Bürstentyp
—
Bürstentyp
Walzenbürste & Seitenbürste
Bürstentyp
Walzenbürste & Seitenbürste
Bürstentyp
Walzenbürste & Seitenbürste
Bürstentyp
Walzenbürste & Seitenbürste
Nasswischfunktion
Nasswischfunktion
—
Nasswischfunktion
—
Nasswischfunktion
Nasswischfunktion
Nasswischfunktion
Nasswischfunktion
Nasswischfunktion
Nasswischfunktion
Nasswischfunktion
Nasswischfunktion
Saugleistung
Saugleistung
—
Saugleistung
—
Saugleistung
40000 Pascal Pa
Saugleistung
36000 Pascal Pa
Saugleistung
6400 Pascal Pa
Saugleistung
28000 Pascal Pa
Saugleistung
20000 Pascal Pa
Saugleistung
20000 Pascal Pa
Saugleistung
22000 Pascal Pa
Saugleistung
—
Staubbehälter Kapazität
Staubbehälter Kapazität
—
Staubbehälter Kapazität
—
Staubbehälter Kapazität
—
Staubbehälter Kapazität
—
Staubbehälter Kapazität
—
Staubbehälter Kapazität
—
Staubbehälter Kapazität
0,395 l l
Staubbehälter Kapazität
—
Staubbehälter Kapazität
—
Staubbehälter Kapazität
3,51 l l
Bestes Angebot
Bestes Angebot
Otto.de599,99 €zum Shop →
Bestes Angebot
Amazon.de1.199,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
mediamarkt.at849,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
mediamarkt.at849,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Otto.de949,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Otto.de649,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Amazon.de699,09 €zum Shop →
Bestes Angebot
Amazon.de899,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Roborock DE699,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Galaxus.at899,00 €zum Shop →
Bestes Angebot
Otto.de
599,99 €
zum Shop →
Amazon.de
1.199,00 €
zum Shop →
mediamarkt.at
849,00 €
zum Shop →
mediamarkt.at
849,00 €
zum Shop →
Otto.de
949,00 €
zum Shop →
Otto.de
649,00 €
zum Shop →
Amazon.de
699,09 €
zum Shop →
Amazon.de
899,00 €
zum Shop →
Roborock DE
699,00 €
zum Shop →
Galaxus.at
899,00 €
zum Shop →
Weitere Tests
05/2026
Befriedigend2,5
Test-Fazit
Beim Saugen auf Hartboden liefert der Shark-Roboter starke Ergebnisse und erkennt selbst ein transparentes Trinkglas zuverlässig. Die Wischleistung lässt jedoch Rückstände zurück, die UV-Funktion bringt im Test keinen Mehrwert und die Kartenansicht bleibt simpel. Insgesamt fehlt dem teuren Modell der Feinschliff.
Vorteile
Nimmt Reis, Salz, Froot Loops und Haare auf Hartboden zuverlässig auf
Erkennt selbst transparentes Trinkglas und Ladekabel sicher
Selbstreinigungsstation mit Heißwasser-Auswaschung und Trocknung
Nachteile
Wischen hinterlässt sichtbare Reste bei Porridge und Senf
UV-Funktion ohne erkennbaren Nutzen bei der Reinigung
Kartenposition springt nur alle 10 Sekunden weiter
08/2026
Sehr gut1,4
Test-Fazit
Auf Hartböden saugt der Shark sauber, die beutellose Station mit 85-Grad-Padwäsche und Anti-Odour-Kartusche ist stark. Teppiche und Haare bleiben dagegen Problemzonen, das flache Vibrationspad verteilt frische Flecken eher. Das UV-Feature blieb bei Tageslicht ohne Wirkung.
Vorteile
Beutellose Station mit 85 Grad Padwäsche und 80 Grad Trocknung
Anti-Odour-Kartusche verhindert Gerüche im Staubbehälter über Tage
Feiner und grober Schmutz auf Hartböden zuverlässig aufgenommen
Nachteile
UV-Fleckenerkennung zeigt bei Tageslicht keine Wirkung
Flaches Vibrationspad verteilt frische Flüssigkeiten statt sie aufzunehmen
Auf Teppich bleiben Schmutz und Haare deutlich liegen
07/2026
Sehr gut1,3
Test-Fazit
Die Tester berichten nach mehreren Wochen von streifenfrei gewischten Hartböden, präziser Kartierung und einer Station, die dem Nutzer fast alle Wartung abnimmt. Kritik gibt es an der dürftigen Anleitung, sporadischen App-Abbrüchen und dem fehlenden Multi-Mapping.
Vorteile
PowerDetect erhöht Saugkraft automatisch auf Teppich und bei starkem Schmutz
Wischpads bleiben durch Schwerpunktverlagerung von Teppichen fern
Selbstreinigende Bürstenrolle und Station, kaum manueller Aufwand
Nachteile
Kein Multi-Mapping, zweite Etage lässt sich nicht speichern
App verlor mehrfach die Verbindung, Neukopplung nötig
Krümel bleiben zwischen engen Stuhl- und Tischbeinen liegen
06/2026
Gut2,3
Test-Fazit
UV-Licht plus KI spüren selbst eingetrocknete Kaffee- und Quarkflecken auf, die der vibrierende Mopp in einem Durchgang restlos wegschrubbt. Beim Saugen bleibt er zurück: 1,5 g Testschmutz auf Hartboden, feiner Sand bleibt im Teppich. Die App bietet kaum mehr als Saugstufe und Wassermenge.
Vorteile
Erkennt Flecken per UV-Licht und reinigt sie in einem Durchgang restlos
Vibrierender Mopp wischt bis 0,8 mm an Kanten heran
Station wäscht, trocknet, füllt Wasser nach und entleert selbst
Nachteile
Auf Teppich bleiben 12,5 von 30 Gramm Testschmutz liegen
App erlaubt nur Saugstufe und Wassermenge, keine Raumprogramme
Meidet enge Passagen, Essbereiche mit Stuhlbeinen bleiben ungereinigt
05/2026
Gut1,5
Test-Fazit
Die vibrierende Wischplatte wirkt altmodisch, löst im Test aber selbst eingetrocknete Flecken zuverlässig. Das UV-Licht spürt unsichtbare Rückstände auf und lässt den Roboter in einer zweiten Runde nacharbeiten. Navigation und Hinderniserkennung liegen auf Topniveau, nur Ecken bleiben mangels ausfahrbarer Seitenbürste schmutzig.
Vorteile
Wischplatte entfernt selbst eingetrocknete Flecken
UV-Licht macht unsichtbare Rückstände sichtbar und lässt sie nachreinigen
Station saugt ab, reinigt und trocknet die Wischplatte zuverlässig
Nachteile
Seitenbürste fährt nicht aus, dadurch schwaches Saugergebnis in Ecken
SharkClean-App mit umständlichem Menüaufbau
Haare verheddern sich mit der Zeit in der Hauptbürste
03/2026
Gut2,0
Test-Fazit
Die UV-Fleckenerkennung findet im Test tatsächlich eingetrocknete Rückstände, die längst als beseitigt galten, und schrubbt sie in einem zweiten Durchgang weg. Auch Teppiche werden sichtbar aufgelockert. Ärgerlich: nur eine Karte speicherbar, und einzelne Katzenhaare bleiben liegen.
Vorteile
UV-Erkennung findet eingetrocknete Flecken zuverlässig
Seitenbürste erwischt Krümel auch in engen Ecken
Beutellose Basis mit HEPA-Filter für rund 60 Tage Schmutz
Nachteile
Speichert nur eine Karte, Etagenwechsel erfordert Neukartierung
Flecken werden erst nach Rückkehr zur Station nachgeschrubbt
Tierhaare bleiben teils als Büschel auf dem Teppich liegen
06/2026
Befriedigend2,5
Test-Fazit
Beim Saugen und Wischen liefert der Shark starke Ergebnisse, die UV-Erkennung spürt selbst unsichtbare Flecken auf und schickt den Roboter gezielt zurück. Gebremst wird das Ganze von der Software: nur eine Karte, übersprungene Räume, kein Leisemodus. Dazu verbraucht der Wischmodus reichlich Wasser und hinterlässt Schlieren.
Vorteile
UV-Licht deckt unsichtbare Flecken auf und startet gezielte Nachreinigung
Rund 3 Stunden Laufzeit, 45 Minuten Reinigung kosten nur 25 Prozent Akku
Beutellose HEPA-Station mit Heißwasserwäsche und Trocknung des Wischpads
Nachteile
Nur eine Karte speicherbar, Mehretagen-Reinigung entfällt
Hoher Wasserverbrauch, auf glänzenden Fliesen bleiben Schlieren zurück
App-Macken: übersprungene Räume, kein Leisemodus, nur zwei Zeitpläne pro Tag
05/2026
Gut2,0
Test-Fazit
Kaffee-, Rotwein- und Ketchupflecken verschwinden dank UV-Erkennung fast rückstandslos, weil der Roboter verschmutzte Stellen selbstständig mehrfach anfährt. Die Station arbeitet beutellos und spült den Mopp mit 85 Grad heißem Wasser. Bremse ist die veraltete App mit starrem Spot-Modus und beschränkten Reinigungskombinationen.
Vorteile
UV-Licht spürt eingetrocknete Flecken auf und wischt sie gezielt nach
Beutellose Station mit 1,5-l-Behälter und Moppwäsche bei 85 Grad
Leise im Betrieb mit gemessenen 59,3 dB
Nachteile
Spot-Reinigung nur als festes Quadrat, keine frei gezeichnete Zone
Saugen und Wischen gleichzeitig nur für die komplette Wohnung wählbar
Haare wickeln sich um die Bürstenwalze
07/2026
Gut2,0
Test-Fazit
UV-Licht und Kamera spüren Flecken auf, die mit bloßem Auge unsichtbar bleiben – im Test fand der Roboter sogar eine vergessene Getränkepfütze hinter einem Beistelltisch. Auf Hartboden saugt und wischt er gründlich, auf Teppich bleiben Haare liegen. Lohnt sich vor allem in Wohnungen mit viel Laminat oder Fliesen.
Vorteile
UV-Fleckenerkennung findet auch unsichtbare klebrige Stellen
Wischpad schrubbt 100-mal pro Minute und entfernt Rückstände restlos
Station entleert beutellos, spült das Pad und füllt Wasser nach
Nachteile
Auf Teppich bleiben einzelne Tierhaare in den Fasern hängen
Station mit rund 46 cm Breite braucht einen dauerhaften Stellplatz
Socken und lose Kabel stoppen den Roboter regelmäßig
Shark UV Reveal 2-in-1 im Test: Bringt das Schwarzlicht wirklich mehr Sauberkeit?
Schwarzlicht kennt man aus Krimiserien: Damit werden Spuren sichtbar gemacht, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Genau diese Technik steckt jetzt in einem Saugroboter. Der Shark UV Reveal 2-in-1 soll mit seinen UV-Lampen Flecken auf dem Boden aufspüren, die man selbst gar nicht sieht — und dann genau dort gezielt und intensiver schrubben. Klingt zunächst nach cleverem Marketing. Doch wenn das System tatsächlich funktioniert, wäre es ein echter Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Immerhin ruft Shark dafür rund 750 Euro auf — da muss die Technik mehr können als hübsch leuchten. Wir haben den Roboter deshalb ausführlich getestet: mit Haferflocken, Katzenstreu, Bügelperlen, Kaffeeflecken und einem anspruchsvollen Hindernisparcours. Ob das UV-Licht wirklich einen Unterschied macht oder am Ende nur Show ist, klärt dieser Testbericht. So viel vorweg: Die Antwort hat uns selbst überrascht.
Schlichtes Design, kompakte Station — und ein kleiner Dämpfer beim Auspacken
Der erste Eindruck fällt positiv aus: Der Shark UV Reveal kommt in schlichtem Weiß mit silbernen Akzenten daher — kein aufdringliches Design, sondern eines, das problemlos ins Wohnzimmer passt. Der Roboter misst rund 36 mal 36 Zentimeter und kommt zusammen mit der Station auf etwa 44 Zentimeter Höhe. Die Basisstation ist damit erfreulich kompakt. Der Roboter selbst ist nur 8,5 Zentimeter hoch, auch mit Turm sind es 10,1 Zentimeter — ein guter Wert, der für die meisten Möbel reichen sollte.
Foto: Macht einen guten Eindruck
Im Karton liegt ordentlich Zubehör: der Roboter, die Station, gleich zwei Seitenbürsten (eine davon als Ersatz), das SharkVacMop-Wischsystem, ein QuickStart-Guide, die Anleitung und sogar ein eigener Stain-Detect-Guide, der das UV-System erklärt. Außerdem erhälst du zusätzlich noch ein Putz- und Duftmittel. Shark meint es mit dem Thema also offenbar ernst. Ein Detail trübt den Ersteindruck allerdings: Die Bürstenrolle wirkt für ein 750-Euro-Gerät etwas billig, auch wenn ein Metallriemen über der Rolle sitzt. Das ist nicht dramatisch, aber in dieser Preisklasse darf man ein wertigeres Gefühl erwarten.
Navigation: Beeindruckende Karte, aber Kabel sind sein Endgegner
Der Shark navigiert unter anderem mit seinem UV-Licht zu größerer Verschmutzung. Auch die Kartierung hat im Test richtig gut funktioniert. Der Raum wurde schnell und sauber erfasst, und zwar inklusive der Möbel: Sofa, Stühle, alles wird erkannt und in die Karte eingezeichnet. Kommt später ein neuer Teppich dazu, aktualisiert der Roboter die Karte sogar automatisch.
Im Hindernisparcours schlägt er sich dagegen weniger souverän: Kleines Spielzeug und auch größere Bücher schiebt er einfach beiseite. Immerhin wird nichts komplett überfahren. Der größte Kritikpunkt am ganzen Gerät zeigt sich aber woanders: Der Shark hat ein echtes Problem mit Kabeln. Er verheddert sich immer wieder darin — einmal brauchte er mehrere Minuten, um sich aus einem Kabel zu befreien. Positiv: Er hat es stets selbst wieder herausgeschafft und musste nie manuell befreit werden. Trotzdem fährt er munter über Kabel, kleinere Gegenstände und auch mal über Füße. Wer sich Frust ersparen will, räumt vor dem Saugen die Kabel weg.
Reichen 28.000 Pascal? Der Saugtest gibt die Antwort
Der Shark hat ungefähr 25.000 Pascal Saugkraft — ordentlich, aber nicht der höchste Wert in unserer Testreihe. Zur Wahl stehen drei Saugmodi: Eco, Normal und Max. Spannend ist vor allem, wie der Roboter diese Power einsetzt: Er passt seine Saugleistung automatisch an die Verschmutzung an. Erkennt er mehr Dreck, saugt er gezielt stärker und länger — ganz ohne Zutun des Nutzers.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bei Haferflocken auf Parkett ist praktisch alles weg, auf Teppich bleibt nur sehr wenig zurück. Auch Katzenstreu war weder auf Hartboden noch auf Teppich ein Problem. Und beim fiesesten Test — den Bügelperlen — bleibt auf dem Teppich keine einzige Perle zurück. Das schaffen wirklich nicht viele Roboter. Schwächen zeigt er bei Vogelsand auf Parkett, den er nicht komplett aufnimmt. Auch auf Hochflorteppich arbeitet er zwar extrem genau, bekommt aber trotzdem nicht den ganzen Dreck heraus. Beim Haartest gibt es ebenfalls ein kleines Aber: Haare saugt er zwar vollständig ein, sie verfangen sich jedoch deutlich in Seiten- und Hauptbürste — regelmäßiges Befreien der Bürsten gehört hier also zur Pflege dazu.
Richtig stark ist der Shark dagegen dort, wo viele andere patzen: Ecken und Kanten, gerade unter Möbeln, reinigt er sehr gründlich. Zwei Dinge sollte man dennoch wissen: Durch seine Gründlichkeit braucht er sehr lange für eine Reinigung. Und mit 70 Dezibel gehört er zu den lauteren Modellen — die meisten Konkurrenten in dieser Klasse liegen bei 64 bis 65 Dezibel.
Kaffeeflecken ade: So schlägt sich die Wischfunktion
Foto: Das UV-System hilft gerade bei Wisch-Aufgaben sehr
Beim Wischen setzt Shark auf das VacMop-System mit einem abnehmbaren Wischpad. Der erste Härtetest: nasse Erde auf Parkett. Das hat gut geklappt, auch wenn im Anschluss nicht alles restlos verschwunden war — für grobe, feuchte Verschmutzung ist das aber bereits ein solides Ergebnis. Richtig überzeugt hat der Kaffee-Test: Den Kaffeefleck hat der Shark sehr gut entfernt, und dabei ist genau zu beobachten, wie er gezielt und intensiv über die Stelle wischt, statt nur einmal darüberzufahren. Genau bei solchen Flecken arbeitet das UV-System kräftig mit.
Ein kleiner Dämpfer bleibt: Perfekt streifenfrei und rückstandslos ist das Ergebnis nicht immer. Aber im Vergleich zu vielen Robotern, die das Wischpad nur feucht hinterherziehen, schrubbt der Shark wirklich aktiv — und das macht im Alltag einen spürbaren Unterschied.
Heißwasser statt Müffelpad: Die Station überzeugt
Foto: Die Station ist kompakt und gut strukturiert aufgebaut.
Die Basisstation ist kompakt und macht einen aufgeräumten Eindruck. Nach jedem Wischgang reinigt sie das Wischpad mit 85 Grad heißem Wasser und trocknet es anschließend mit 80 Grad heißer Luft. Das ist nicht nur bequem, sondern auch hygienisch: Müffelnde Wischpads, wie man sie von manchen Robotern kennt, gab es im Test nicht. Dazu kommt eine Anti-Odour-Technologie gegen unangenehme Gerüche. Die Wischpads lassen sich zudem kinderleicht entfernen — trotz Selbstreinigung sollte man sie gelegentlich durchwaschen und irgendwann wechseln.
UV Reveal im Realitätscheck: Gimmick oder Gamechanger?
Bleibt die zentrale Frage: Was bringt das UV-Licht wirklich? Das UV-Reveal-System funktioniert so: Die UV-Lampen leuchten den Boden aus und machen Flecken sichtbar, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Registriert der Roboter dabei einen größeren Fleck oder anderen Schmutz, aktiviert er automatisch das sogenannte HyperSonic Mopping und schrubbt oder saugt gezielt und deutlich intensiver genau an dieser Stelle.
Nach unserem Test lässt sich sagen: Da ist wirklich etwas dran. Erstens arbeitet das System nicht nur im Dunkeln — im Test nutzte der Shark die UV-Lampen auch bei viel Licht im Raum, die Rollläden müssen also nicht extra heruntergelassen werden. Und zweitens zeigt sich der Effekt eindrucksvoll beim Kaffee-Test: Dieses gezielte, intensive Nacharbeiten an genau der richtigen Stelle macht den Unterschied zu Robotern, die stur ihre Bahnen ziehen. Die Kehrseite: Diese Gründlichkeit kostet Zeit. Wer einen Roboter sucht, der schnell einmal durch die Wohnung huscht, wird hier nicht glücklich — dafür arbeitet der Shark viel zu genau.
Übersichtliche App mit kleinen Lücken
Foto: Leicht zu bedienen: die App
Die Einrichtung ist weitgehend selbsterklärend, hat aber eine nervige Eigenheit: Das Handy muss sehr nah am Gerät sein, damit die Verbindung klappt. Einmal eingerichtet, entpuppt sich die App als echter Pluspunkt: sehr übersichtlich, simpel gestaltet, und die Karte ist beeindruckend genau — sogar Sofas und Stühle werden eingezeichnet. Einzelne Räume oder bestimmte Stellen lassen sich gezielt reinigen, die App zeigt vorab die voraussichtliche Dauer an, und nach der Reinigung lässt sich genau nachvollziehen, wo und wie gereinigt wurde. Ein witziges Detail am Rande: In der App kann man dem Roboter aus vorgeschlagenen Namen einen aussuchen — ein kleines Gimmick, das sympathisch wirkt.
Zwei Einschränkungen gibt es: Die Reinigungszonen sind in ihrer Größe vorgegeben und lassen sich nicht anpassen — das sollte Shark per Software-Update nachbessern. Und wer Sprachsteuerung oder Kamera-Zugriff erwartet, geht leer aus: Beides bietet der Shark nicht.
Unser Fazit: Mehr als eine Lichtshow
Lohnt sich der Shark UV Reveal? Ja — und zwar mehr, als man zunächst vermuten würde. Das UV-Reveal-System ist kein reiner Marketing-Gag: Das gezielte Erkennen und Nachschrubben von Flecken funktioniert hervorragend. Dazu kommen eine top Ecken- und Kantenreinigung, die durchdachte Station mit Heißwasser-Padreinigung und eine angenehme Handhabung im Alltag.
Ganz ohne Einschränkungen kommt der Roboter aber nicht davon: Das UV-Licht allein macht aus dem Shark keinen Überflieger. Die reine Saugleistung ist gut, aber nicht überragend — auf Hochflor und bei feinem Sand bleibt etwas liegen. Er ist mit 70 Dezibel vergleichsweise laut, braucht lange für seine Runden, und das Kabel-Problem nervt auf Dauer. Die 750 Euro gehen für das Gesamtpaket in Ordnung, wenn Gründlichkeit und die Wischfunktion im Vordergrund stehen — ein Schnäppchen ist der Shark aber nicht.
Wer mehr Wert auf pure Saugpower legt, sollte sich den Dreame X60 ansehen. Und wer es ähnlich stark, aber unkomplizierter mag: Der Mova Z60 bietet ähnlich viel Power, holt im Saugtest aber mehr heraus und arbeitet etwas leiser.