Komfort-Akkusauger

Roborock H60 Hub Ultra Stabstaubsauger Akku Test

Stabstaubsauger · Beutellos · Trocken · HEPA · Zyklonisch/Filterung
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Unser Testergebnis

Akkustaubsauger
Gut (2,4)
Roborock H60 Hub Ultra Stabstaubsauger Akku
04/2026
Einzelergebnisse
Lieferumfang:
1,5
Verarbeitung:
2,0
Handhabung:
2,5
Betrieb:
3,0
Saugleistung:
2,3

Unser Test-Fazit

Der Roborock H60 Hub Ultra ist ein komfortabler Akkusauger mit automatischer Absaugstation, die den Behälter in nur zehn Sekunden hygienisch entleert. Das versiegelte HEPA-System mit fünf Filterstufen macht ihn besonders interessant für Allergiker. Auf Parkett überzeugt die Reinigungsleistung klar, und der leise Betrieb stört kaum im Alltag. Schwächen zeigen sich bei der Kantenreinigung und beim Haaraufwuchs auf der Bürste. Wer viel Hartboden hat und das Komplettpaket dauerhaft nutzt, bekommt einen der komfortabelsten Akkusauger am Markt.

Vorteile

  • Auto-Entleerung Station leert Behälter in 10 Sek. hygienisch
  • Leiser Betrieb 63 dB auf Stufe 1, kaum störend im Alltag
  • HEPA-Filtration 5 Stufen, ideal für Allergiker
  • Starke Parkett-Leistung Saugt Hartboden sehr gründlich in einem Zug

Nachteile

  • Stationsabhängig Ohne Station kaum zu entleeren
  • Haare verheddern Bürste wickelt Haare trotz Versprechen auf

Preisvergleich

Ausführlicher Testbericht

Stefan Laun
Stefan Laun

Test-Fazit (Kurzfassung)

Der Roborock H60 Hub Ultra ist ein Akkustaubsauger mit integrierter Absaugstation, der den lästigen Entleerungsschritt vollständig automatisiert. Die Station arbeitet zuverlässig und ist erstaunlich intuitiv – das Konzept überzeugt besonders für Hartboden-Haushalte ohne viele Teppiche. Kantenreinigung und Haaraufnahme bleiben hinter den Herstellerversprechen zurück, und das Gerät ist ohne Station kaum zu entleeren. Wer das System dauerhaft integriert, bekommt aber einen der komfortabelsten Akkusauger am Markt.

Vorteile

  • Auto-Absaugstation Entleert den Behälter in 10 Sekunden automatisch in einen 3-Liter-Staubbeutel – bis zu 100 Tage wartungsfrei
  • Leiser Betrieb Nur 63 Dezibel auf der niedrigsten Stufe – etwa so laut wie ein normales Gespräch, kaum störend
  • Hygienisches Filtersystem 5-stufige HEPA-Filtration fängt 99,95 % aller Mikrostaubpartikel auf – ideal für Allergiker
  • Starkes Saugergebnis auf Parkett Haferflocken-Test mit sehr guten Ergebnissen, Polsterbürste überzeugt vollständig

Nachteile

  • Starke Stationsabhängigkeit Ohne Absaugstation ist der Schmutzbehälter kaum zu leeren – Teile müssen abgeschraubt werden
  • Schwache Kantenreinigung Schmutz an Kanten bleibt liegen, frontal anfahren funktioniert schlechter als seitlich
  • Haare verheddern Trotz Anti-Verhedderungs-Versprechen wickeln sich Haare in unserem Test stark auf der Bürste auf

Ausführlicher Testbericht

Roborock H60 Hub Ultra im Test – Akkusauger mit automatischer Entleerungsstation

Passiert es euch auch, dass die Bürsten-Aufsätze eures Staubsaugers auf Nimmerwiedersehen in irgendwelchen Schränken verschwinden? Roborock hat dafür eine Lösung entwickelt: Mit dem H60 Hub Ultra kommt ein Akkustaubsauger auf den Markt, der gemeinsam mit einer automatischen Absaugstation verkauft wird. Die soll bis zu 100 Tage lang Schmutz aufnehmen, ohne dass man sie leeren muss. Ob das Konzept in der Praxis hält, was es verspricht, klären wir im Test.

Erster Eindruck & Aufbau

Die Station ist das Herzstück des Systems. Sie ist 85 Zentimeter hoch und 20 × 20 Zentimeter tief und breit. Mit eingehängtem Sauger wächst das Gesamtpaket auf 1,08 Meter Höhe und 40 Zentimeter Breite – ein ordentlicher Platzbedarf. Das Kabel ist zudem nicht besonders lang, weshalb man beim Aufstellen direkt eine Steckdose einplanen sollte. Wirklich gut gelungen ist die Aufbewahrungslösung: In der Station sind drei Nischen integriert – eine für den Staubbeutel und je eine für Fugen- und Polsterbürste. Alles hat seinen Platz, nichts liegt irgendwo rum. Eine kleine Kleinigkeit, die im Alltag tatsächlich einen Unterschied macht. Der Sauger selbst ist klassisch Dyson-artig aufgebaut, mit einem Schmutzbehälter vorne, einem Filtermodul und einem abnehmbaren Akku. Die Magnetabdeckung öffnet und schließt sich angenehm leicht – das fühlt sich hochwertig an.

Einen Gewöhnungseffekt gibt es beim Einsetzen in die Station: Man muss den Teleskopstab einkürzen und den Sauger mit der Vorderseite einhängen, wodurch der Saugkopf immer mit der Unterseite zur Wohnung zeigt. Das funktioniert tadellos, sieht aber etwas ungewöhnlich aus. Beim Herausnehmen muss man den Stab erst wieder verlängern – eine kleine, aber gewöhnungsbedürftige Routine. Positiv: So lässt sich der Stab gleichzeitig auf die eigene Körpergröße einstellen.

Saugkopf & Besonderheiten

Die Saugbürste des H60 Hub Ultra besteht komplett aus Plüsch mit kleinen Gummi-Lamellen – eine ungewöhnliche Wahl, die eher an eine Hartbodenbürste erinnert. Der Kopf gleitet sehr leicht und flüssig über den Boden; zwei dicke Rollen tragen dazu bei. Wichtig zu wissen: Diese Bürste darf auf keinen Fall nass werden, sonst verklebt sie.

Allerdings liegt das Motorgewicht oben, nicht am Boden – das Gerät ist dadurch nicht perfekt ausbalanciert. Wer eine große Wohnung saugt, merkt das nach einer Weile in der Hand. An der Vorderseite des Saugkopfs sitzt eine grüne LED mit 140 Grad Ausleuchtungsbreite, die unsichtbaren Staub auf dem Boden sichtbar macht. Besonders nützlich auf dunklem Parkett und unter Möbeln. Zur Wahl stehen drei Saugstufen: Stufe eins misst in unserem Test 63 Dezibel – angenehm leise, aber auch deutlich schwächer. Stufe zwei bringt spürbar mehr Leistung bei immer noch akzeptabler Lautstärke. Auf Stufe drei arbeitet der Sauger mit 210 Airwatt (TÜV Rheinland zertifiziert) – hier hat man das Gefühl echter Power.

Reinigungsleistung im Test

30 Gramm Haferflocken auf Parkett: sehr gutes Ergebnis, fast alles in einem Zug aufgesaugt. Katzenstreu funktioniert solide, wenn man seitlich anfährt – frontal an Kanten bleiben die Körner aber liegen. Die Kantenreinigung ist insgesamt nur befriedigend; in dieser Kategorie haben wir schon Besseres gesehen.

Feiner Sand wird zwar aufgesaugt, rieselt beim Öffnen des Behälters aber teilweise in die Zwischenteile des Geräts. Langfristig könnte das der Elektronik schaden.

Beim Haartest wickeln sich Haare stark auf der Plüschbürste auf und gehen schlecht wieder herunter – überraschend, da Roborock beim Serienmodell mit einer Anti-Verhedderungs-Funktion wirbt. In unserem Test zeigt sich hier eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Praxis. Auf Hochflor-Teppich braucht man zwei bis drei Überfahrten; vereinzelt bleiben kleinste Partikel liegen – das Gesamtergebnis ist aber gut. Die Polsterbürste überzeugt vollständig und ist sehr gut geeignet für Sofas, Betten und Autositze. Die Fugenbürste ist Standard; mit aufgestecktem Haaraufsatz kann sie aber auch gut zum Abstauben von Möbeln genutzt werden.

Für Allergiker ist das System besonders interessant: Der Staubbeutel ist vollständig versiegelt (99 % Bakterienretentionsrate), und das 5-stufige Filtersystem fängt laut Hersteller bis zu 99,95 % aller Mikrostaubpartikel ab. Wir glauben das dem Gerät – beim Entleeren kommen wir mit dem Schmutz quasi gar nicht in Kontakt. Ersatzbeutel gibt es im 12er-Pack für rund 40 Euro bei Roborock direkt, also etwa 3,30 Euro pro Beutel – für bis zu 100 Tage Laufzeit ein fairer Preis.

Der Akku hält auf der höchsten Stufe nach einer vollen Ladung rund 9 Minuten durch. Die beworbenen 90 Minuten gelten für die niedrigste Stufe – das ist bei Akkusaugern normal. Der Dyson V12s hält auf Boost ebenfalls nur etwa 7 Minuten. Für eine normale Wohnung auf mittlerer oder niedriger Stufe reicht der Akku gut. Die Absaugstation arbeitet beim Entleeren mit 73 Dezibel – kurz laut, aber nach 10 Sekunden ist alles erledigt.

Die Absaugstation in der Praxis

Sauger einhängen, Knopf oben drücken – 10 Sekunden später ist der Schmutzbehälter leer. Kein Staub, kein Gefummel, kein Händewaschen. Die Station ist unglaublich intuitiv und macht den Alltag spürbar angenehmer. Es gibt aber einen klaren Schwachpunkt: Den Schmutzbehälter des Saugers ohne Station zu leeren ist kaum möglich. Kein einfaches Aufklappen wie beim Dyson – stattdessen müssen Teile abgeschraubt werden. Im Alltag ist die Station damit nicht optional, sondern praktisch unverzichtbar. Wer die Freiheit schätzt, den Sauger flexibel einzusetzen, sollte das einkalkulieren.

Unser Fazit zum Roborock H60 Hub Ultra

Der Roborock H60 Hub Ultra löst das Thema Staubbehälter-Entleerung wirklich – zuverlässig, hygienisch und angenehm einfach. Das Saugergebnis auf Parkett ist stark, der Betrieb auf niedriger Stufe sehr leise, und für Allergiker bietet das versiegelte System mit HEPA-Filtration überzeugende Argumente. Allerdings hat das Konzept seine Grenzen: Die Kantenreinigung bleibt hinter Erwartungen zurück, Haare verheddern trotz anderslautender Werbeaussagen, und Sand kann in die Elektronik geraten. Wer den Sauger ohne Station nutzen möchte, hat das Nachsehen.

Preislich liegt der H60 Hub Ultra aktuell bei rund 300 Euro – für dieses Geld bekommt man ein sehr umfangreiches Paket. Besonders stark ist er für Haushalte mit viel Hartboden und wenig Teppich. Wer dagegen Kantenreinigung und Unabhängigkeit von einer Station priorisiert, sollte sich Alternativen anschauen.

Vergleichstabelle

Produktdetails

Design
Produkttyp
Stabstaubsauger
Staubbehälter Typ
Beutellos
Produktfarbe
Schwarz, Weiß
Teleskopischer Schlauch
Ja
Ergonomie
Waschbarer Filter
Ja
Verpackungsdaten
Verpackungsbreite
938 mm
Verpackungstiefe
383 mm
Verpackungshöhe
368 mm
Paketgewicht
14 kg
Lieferumfang
Staubsaugerbürsten enthalten
Mini-Motorbürste
Fugendüse
Ja
Ladestation
Ja
Leistungen
Reinigungsart
Trocken
Vakuum-Luftfilterung
HEPA
Schmutztrennungsmethode
Zyklonisch/Filterung
Anzahl der Luftfiltrationsstufen
5
Reinigen der Oberflächen
Teppich, Harter Boden
Eingebautes Display
Ja
Display-Typ
LED
Energie
Energiequelle
Akku
Akku-/Batterietechnologie
Lithium Polymer (LiPo)
Austauschbare Batterie
Ja
Laufzeit
90 min
Saugenergie
210 AW
Batteriekapazität
2,964 Ah
Gewicht und Abmessungen
Breite
392,9 mm
Tiefe
290 mm
Höhe
1071,1 mm
Gewicht
9,8 kg
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