Preis-Leistungs-Sieger

Dyson V8 Cyclone Test

2-in-1-Stabstaubsauger · Beutellos · 0,54 l · Rechteckig · Trocken
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Unser Testergebnis

Preis-Leistungs-Sieger
Akkustaubsauger
Gut (2,1)
Dyson V8 Cyclone
04/2026
Einzelergebnisse
Lieferumfang:
3,0
Verarbeitungsqualität:
2,0
Handhabung :
1,5
Betrieb:
2,0
Saugleistung :
2,5

Unser Test-Fazit

Der Dyson V8 Cyclone ist ein überzeugender Einstiegs-Akkusauger mit echter Marken-DNA. Mit 150 AirWatt saugt er auf Parkett, Mittel- und Hochflorteppich sowie in Fugen überdurchschnittlich gut für seine Preisklasse. Er ist leicht, handlich und lässt sich einfach bedienen. Abstriche gibt es beim fehlenden Akku-Display, dem knappen Lieferumfang und kleinen Schwächen bei sehr feinem Sand. Wer Dyson-Qualität zum günstigeren Einstiegspreis sucht, bekommt hier den Preis-Leistungs-Sieger im Dyson-Portfolio.

Vorteile

  • Starke Saugleistung 150 AW meistern Parkett, Teppich und Fugen zuverlässig
  • Leicht und handlich 2,7 kg für ermüdungsfreies Saugen auch an der Decke
  • Wechselbarer Akku Bis zu 45 Min. Laufzeit, Akku einfach tauschbar
  • Top Polster & Fugen Fugendüse und Polsteraufsatz liefern starke Ergebnisse

Nachteile

  • Kein Display Restakku bleibt weitgehend unklar
  • Wenig Zubehör Nur 3 Aufsätze inklusive, mehr kostet extra

Preisvergleich

Ausführlicher Testbericht

Stefan Laun
Stefan Laun

Dyson V8 Cyclone im Test: Der Volks-Dyson für nur 299 Euro?!

Ein Dyson für 299 Euro — das klingt erstmal nach einem Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass für die edlen Akku-Staubsauger aus dem britischen Hause sonst schnell mehr als 600 Euro fällig werden. Der V8 Cyclone ist der Nachfolger des beliebten V8 Absolute und positioniert sich als neues Einstiegsmodell im Dyson-Portfolio. Wir haben uns den Sauger genau angeschaut und herausgefunden, was der vermeintliche Volks-Dyson wirklich kann — und wo er Abstriche gegenüber den teureren Geschwistermodellen macht. Eins können wir vorab verraten: Das Ergebnis hat uns echt überrascht.

Kompakt, leicht und bewusst reduziert

Mit einer Länge von rund 1,16 Metern gehört der V8 Cyclone zu den kompakteren Akku-Saugern am Markt. Dazu kommt ein Gewicht von nur 2,7 Kilogramm, was ihn angenehm handlich macht — Spinnenweben an der Decke oder eine schmale Treppe lassen sich so entspannt absaugen, ohne dass der Arm schnell schlapp macht. Der Griff liegt wie gewohnt sauber in der Hand, und auch die Verarbeitung ist auf dem hohen Niveau, das man von Dyson kennt.

Bei genauerem Hinsehen fällt allerdings auf, wo der Hersteller den Rotstift angesetzt hat. Ein Display zur Anzeige der Akku-Restlaufzeit fehlt komplett, ebenso der grüne Laser, der bei den teureren Modellen selbst feinsten Staub auf dunklen Böden sichtbar macht. Die aktuelle Saugstufe erkennt man stattdessen am Licht des Einstellknopfs: grün steht für niedrig, blau für mittel und rot für die höchste Stufe. Das ist einfach und funktional gelöst, ein echtes Display wäre natürlich komfortabler.

Auch die Bauform weicht etwas vom aktuellen Dyson-Standard ab. Der Staubbehälter sitzt nicht senkrecht, sondern liegt quer am Gerät. Das sieht auf den ersten Blick ungewohnt aus, macht beim Saugen aber keinen spürbaren Unterschied.

Ein wichtiger Kritikpunkt vom Vorgänger wurde behoben

Im direkten Vergleich zum älteren V8 Absolute hat Dyson an einer entscheidenden Stelle nachgebessert: Man muss den Trigger am Handgriff nicht mehr dauerhaft gedrückt halten. Ein Punkt, der von uns beim Vorgängermodell kritisiert wurde. Außerdem lässt sich der Akku jetzt wechseln, und statt zwei gibt es jetzt drei Saugstufen. Dafür gab es beim alten Modell noch eine kleine Akkuanzeige oben am Griff — der neue V8 hat nur noch eine einzelne LED, die blinkt, sobald der Akku leer ist. Wie viel Energie noch übrig ist, bleibt damit im Ungewissen. An dieser Stelle ist das Update also eher ein Rückschritt.

Technisch hat der Cyclone ansonsten zugelegt: 150 AirWatt Saugkraft stehen 115 AirWatt beim Vorgänger gegenüber, der Akku wuchs von 2.415 auf 2.450 mAh. Kein Quantensprung, aber im Alltag spürbar — vor allem bei tieferliegendem Schmutz im Teppich macht sich das zusätzliche Drehmoment bemerkbar. Außerdem wirkt der V8 Cyclone beim Saugen etwas weniger geschmeidig als die teureren Dyson-Varianten. Das ist nicht störend, aber im direkten Vergleich hört man schon deutlich, dass man hier nicht das Topmodell in der Hand hält.

Drei Aufsätze — und sonst nichts

Der Lieferumfang fällt bewusst schmal aus. Im Karton liegen der Standard-Saugaufsatz mit rechteckiger Hauptbürste, eine Fugendüse und ein Polsteraufsatz. Das reicht für den klassischen Haushalts-Alltag, mehr aber auch nicht. Wer zum Beispiel spezielle Aufsätze fürs Auto möchte, muss diese separat nachkaufen — oder gleich zu den älteren Varianten V8 Absolute oder V8 Advanced greifen, die mit deutlich mehr Zubehör ausgeliefert werden.

Die komplett rechteckig geformte Hauptbürste gefällt uns übrigens fast besser als die konische Doppelbürste, die bei neueren Top-Modellen wie dem V16 Piston oder dem PencilVac zum Einsatz kommt. Mit der geraden Kante kommt der V8 Cyclone nämlich sehr gut in Ecken.

Reichen 150 AirWatt? Der Saugtest auf Parkett

Jetzt aber zum wichtigsten Teil — dem Saugtest. Wir starten mit unserer bewährten Methode und verteilen 30 Gramm Haferflocken auf dem Parkett. Das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie: Nach wenigen Bahnen ist praktisch alles aufgesaugt. Größere Haufen schiebt der V8 beim ersten Überfahren zwar leicht vor sich her, holt sie aber nach zwei bis drei Durchgängen zuverlässig ab. Ein Detail fällt uns auf: Am Saugaufsatz gibt es keine zusätzliche Klappe, mit der sich der Einlass für größere Mengen vergrößern ließe. Viele teurere Dyson-Modelle bieten genau dieses Feature. Hier wurde es offensichtlich eingespart.

Beim Vogelsand ist das Ergebnis nicht gerade eindeutig. Grundsätzlich saugt der V8 den feinen Sand auf, doch ein Teil setzt sich außen am Sauger, am Rohr und vor allem an den Rollen des Saugaufsatzes ab. Weil die Rollen relativ klein ausfallen, fängt das Gerät dann an, leicht übers Parkett zu kratzen. Wer regelmäßig feinkörnigen Schmutz aufsaugt, sollte den Aufsatz danach kurz kontrollieren und reinigen, sonst leidet langfristig der Boden oder der Saugaufsatz.

Bei Katzenstreu zeigt sich ein ähnliches Muster: Die Aufnahme funktioniert, der V8 braucht aber mehrere Bahnen, bis wirklich alles verschwunden ist. Zum Abschluss machen wir unseren Rieseltest und schütteln das Gerät leicht. Dabei fallen einzelne Haferflocken wieder heraus — kein Drama, aber eben auch kein perfektes Ergebnis. Beim Transport sollte man den Cyclone also möglichst ruhig halten.

Überraschend stark auf Teppich und im Umgang mit Haaren

Fürs Parkett ist der Sauger also grundsätzlich gut gerüstet. Richtig interessant wird es aber auf Teppichen. Auf unserem Mittelflorteppich arbeitet der V8 Cyclone zuverlässig und hinterlässt keine Schmutzreste — ein starkes Ergebnis für die Preisklasse. Auf dem Hochflorteppich muss er sichtbar mehr arbeiten, der Widerstand ist deutlich spürbar und die Führung wird anstrengender. Trotzdem bleibt am Ende nichts zurück.

Auch im Umgang mit längeren Haaren schlägt er sich besser als erwartet. Nach dem Saugen sind auf dem Mittelflorteppich keine Haare mehr zu sehen, lediglich einige Exemplare verfangen sich in der Hauptbürste und müssen händisch entfernt werden. Eine echte Anti-Haarwickel-Mechanik wie bei manchen Premium-Modellen fehlt zwar, doch in der Praxis hält sich der Wartungsaufwand in Grenzen. Für einen 299-Euro-Sauger ist das eine beeindruckende Leistung.

Damit empfiehlt sich der V8 Cyclone auch für Haushalte mit unterschiedlichen Bodenbelägen — ein Punkt, an dem günstigere Konkurrenten oft ins Straucheln geraten. Zwischen Parkett im Flur, Teppich im Wohnzimmer und Fliesen in der Küche muss man sich keine Gedanken um Einstellungen machen, der Sauger erledigt den Wechsel unauffällig im Hintergrund.

Fugen und Polster: Hier liegen die echten Stärken

Der Name Cyclone steht übrigens für das Dyson-typische Zyklon-Prinzip: Der Schmutz wird durch schnelle Luftzirkulation von der Luft getrennt und im Behälter gesammelt. Dieses bewährte System funktioniert auch beim Einstiegsmodell einwandfrei.

Die Fugendüse gehört zu den heimlichen Highlights des Sets. In unserem Fugentest auf Parkett holt sie praktisch jeden Schmutzrest aus den Zwischenräumen — ein Bereich, in dem viele günstigere Akku-Sauger schwächeln. Auch der Polsteraufsatz macht seinen Job hervorragend, saugt zuverlässig auf Stoff und hinterlässt das Sofa in Top-Zustand. Gerade für Haushalte mit Haustieren oder kleinen Kindern ist das ein echter Mehrwert.

Akku und Wartung ohne große Überraschungen

Auf der niedrigsten Saugstufe hält der Akku rund 45 Minuten durch — ein solider Wert, mit dem sich auch größere Wohnungen in einer Ladung reinigen lassen. Im Boost-Modus geht der Akku erwartungsgemäß deutlich schneller zur Neige. Etwas schade: Ohne Display bleibt die genaue Restlaufzeit ein Rätsel. Die Ladezeit liegt bei rund vier Stunden, hier ist also etwas Geduld gefragt.

Beim Geräusch bewegt sich der Cyclone auf typischem Akku-Sauger-Niveau. Im Normalbetrieb sind es etwa 75 Dezibel, im Boost-Modus knackt er locker die 80-Dezibel-Marke. In hellhörigen Wohnungen könnte man also durchaus auch die Nachbahrwohungen beschallen.

Das Entleeren des Staubbehälters ist wie bei Dyson üblich intuitiv gelöst: Einmal den Klemm-Mechanismus betätigen, und der Inhalt fällt raus. Je nach Einsatzgebiet kann sich feiner Staub im Mechanismus absetzen. Wer viel feinen Schmutz aufsaugt, sollte den Bereich regelmäßig kurz reinigen, damit nichts blockiert.

Unser Fazit: Viel Dyson für wenig Geld

Was bleibt vom Volks-Dyson für 299 Euro? Der V8 Cyclone ist ein richtig gutes Einstiegsgerät, das bewusst auf einige typische Dyson-Features verzichtet. Kein Display, kein grüner Laser, nur drei Aufsätze im Karton. Auch im Betrieb fühlt er sich nicht ganz so hochwertig an wie die teureren Geschwistermodelle, und bei feinem Sand zeigt sich eine kleine Schwäche an den Rollen.

Das Entscheidende ist aber: Er saugt richtig gut. Auf Parkett, auf Mittel- und Hochflorteppich, bei Haaren und in Fugen liefert er ein Ergebnis ab, das für diese Preisklasse überdurchschnittlich ist. Er ist leicht, handlich und einfach zu bedienen — kurz: Er macht genau das, was er soll, und nicht mehr. Wer Dyson-Qualität möchte, aber nicht bereit ist, den Dyson-typischen Preis zu zahlen, bekommt mit dem V8 Cyclone aktuell den Preis-Leistungs-Sieger im Dyson-Kosmos.

Wer etwas mehr investieren möchte, kann sich den V16 Piston anschauen — der bietet mit 315 AirWatt mehr als die doppelte Saugkraft und deutlich mehr Zubehör, kostet allerdings rund 800 Euro. Auch der neue Dyson PencilVac ist spannend: Mit nur 1,8 Kilogramm ist er nochmal leichter und besonders für kleinere Wohnungen interessant. Für alle, die einen zuverlässigen, unkomplizierten Akku-Sauger mit Marken-DNA suchen und ihr Budget im Blick behalten wollen, ist der V8 Cyclone jedoch erste Wahl.

Vergleichstabelle

Produktdetails

Design
Produkttyp
2-in-1-Stabstaubsauger
Staubbehälter Typ
Beutellos
Produktfarbe
Schwarz
Staubkapazität
0,54 l
Bürstenform
Rechteckig
Wandmontage
Ja
Energie
Energiequelle
Akku
Akku-/Batterietechnologie
Lithium-Ion (Li-Ion)
Laufzeit
60 min
Laufzeit mit motorisierter Bürste (mittlere Drehzahl)
30 min
Laufzeit mit motorisierter Bürste (hohe Drehzahl)
5 min
Ladezeit
4 h
Saugenergie
150 AW
Gewicht und Abmessungen
Breite
250 mm
Tiefe
221 mm
Höhe
1256 mm
Gewicht
2,7 kg
Leistungen
Reinigungsart
Trocken
Schmutztrennungsmethode
Zyklonal
Turbotaste
Ja
Verpackungsdaten
Verpackungsbreite
271 mm
Verpackungstiefe
739 mm
Verpackungshöhe
154 mm
Paketgewicht
4,86 kg
Lieferumfang
Staubsaugerbürsten enthalten
Mini-Turbobürste, Motorbetriebene Bürsten
Fugendüse
Ja
Laden...