Der Siemens EQ.700 iAroma ist ein vielseitiger Kaffeevollautomat mit riesiger Getränkeauswahl von bis zu 41 Spezialitäten. Im Test überzeugt er mit cremigem Milchschaum, schokoladigem Espresso und gleichmäßiger Crema. Das leise Keramikmahlwerk und die intuitive Bedienung per 5-Zoll-Touchdisplay sowie Home-Connect-App machen den Alltag komfortabel, inklusive Nutzerprofilen und Fernsteuerung. Getränke laufen angenehm heiß aus. Weniger überzeugend sind das große, schwere Gehäuse und das fehlende Pulverfach. Zudem lassen sich Menge, Temperatur und Stärke nur in groben Stufen wählen. Ideal für Genießer, die Vielfalt und smarte Steuerung schätzen und genug Platz auf der Arbeitsplatte haben.
TestnoteUnsere Gesamtnote fasst die gewichteten Einzelbewertungen aus unserem Test zusammen.
Testnote
Gut (1,5)
Testnote
Sehr gut (1,3)
Testnote
Sehr gut (1,4)
Testnote
Sehr gut (1,4)
Testnote
Gut (1,5)
Testnote
Gut (1,6)
Testnote
Gut (1,8)
Testnote
Gut (1,9)
Testnote
Gut (1,9)
Testnote
Gut (1,9)
Vor- & Nachteile
Vor- & Nachteile
Riesige Auswahl
Angenehm leise
Smarte Steuerung
Cremiger Milchschaum
Groß und schwer
Grobe Einstellung
Vor- & Nachteile
Große Getränkevielfalt
Hervorragender Milchschaum
Benutzerfreundliche App
Einfache Reinigung
Plastikverarbeitung
Relativ teuer
Vor- & Nachteile
Starker Espresso
Über 50 Getränke
Cremiger Milchschaum
Gute Bedienung
Hoher Preis
Milch nur 55 Grad
Vor- & Nachteile
Heiße & kalte Drinks
Intuitive Bedienung
Starker Espresso
Pflegeleicht
Schwache App
Nur kalt mit Eis
Vor- & Nachteile
Hervorragende Kaffeequalität
Praktische Funktionen
Austauschbare Bohnenbehälter
Leises Mahlwerk
Keine Selbstreinigung
Vor- & Nachteile
Sehr guter Espresso
Cremiger Milchschaum
Edles Design
Einfache Bedienung
Handwäsche nötig
Lautes Mahlwerk
Vor- & Nachteile
Benutzerfreundlich
Leises Mahlwerk
Vielseitige Getränke
Einfache Reinigung
Begrenzte Mahlgrade
Kein Tassenwärmer
Vor- & Nachteile
Toller kalter Milchschaum
Zwei Bohnenbehälter
13 Getränke
Einfache Reinigung
Kaum Mahlgrad-Kontrolle
Umständliches Display
Vor- & Nachteile
Riesige Auswahl
Top Bedienung
Leises Mahlwerk
Einfache Reinigung
Espresso zu mild
Schaum grobporig
Vor- & Nachteile
Sehr guter Espresso
Einfache Bedienung
Leiser Betrieb
Schnelle Reinigung
Kleiner Milchbehälter
Begrenzte Einstellungen
Kapazität Wassertank
Kapazität Wassertank
2,4 l l
Kapazität Wassertank
1,9 l l
Kapazität Wassertank
1,8 l l
Kapazität Wassertank
1,8 l l
Kapazität Wassertank
1,4 l l
Kapazität Wassertank
1,8 l l
Kapazität Wassertank
1,9 l l
Kapazität Wassertank
—
Kapazität Wassertank
1,9 l l
Kapazität Wassertank
1,8 l l
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Eingebautes Display
Geeignet für
Geeignet für
Kaffeebohnen
Geeignet für
Kaffeebohnen, Gemahlener Kaffee
Geeignet für
Kaffeebohnen, Gemahlener Kaffee
Geeignet für
Kaffeebohnen
Geeignet für
Kaffeebohnen, Gemahlener Kaffee
Geeignet für
Kaffeebohnen
Geeignet für
Kaffeebohnen
Geeignet für
Kaffeebohnen
Geeignet für
Kaffeebohnen
Geeignet für
Kaffeebohnen
Automatische Abschaltung
Automatische Abschaltung
—
Automatische Abschaltung
Automatische Abschaltung
—
Automatische Abschaltung
—
Automatische Abschaltung
—
Automatische Abschaltung
—
Automatische Abschaltung
Automatische Abschaltung
—
Automatische Abschaltung
Automatische Abschaltung
—
Eingebautes Mahlwerk
Eingebautes Mahlwerk
Eingebautes Mahlwerk
Eingebautes Mahlwerk
Eingebautes Mahlwerk
Eingebautes Mahlwerk
Eingebautes Mahlwerk
Eingebautes Mahlwerk
Eingebautes Mahlwerk
Eingebautes Mahlwerk
Eingebautes Mahlwerk
Heißwassersystem
Heißwassersystem
Heißwassersystem
Heißwassersystem
Heißwassersystem
Heißwassersystem
Heißwassersystem
—
Heißwassersystem
Heißwassersystem
Heißwassersystem
Heißwassersystem
—
Integrierter Milchaufschäumer
Integrierter Milchaufschäumer
—
Integrierter Milchaufschäumer
Integrierter Milchaufschäumer
—
Integrierter Milchaufschäumer
Integrierter Milchaufschäumer
Integrierter Milchaufschäumer
Integrierter Milchaufschäumer
—
Integrierter Milchaufschäumer
—
Integrierter Milchaufschäumer
Integrierter Milchaufschäumer
—
Leistung
Leistung
1500 W W
Leistung
1450 W W
Leistung
1450 W W
Leistung
1450 W W
Leistung
1450 W W
Leistung
—
Leistung
1500 W W
Leistung
1650 W W
Leistung
1500 W W
Leistung
1450 W W
Selbstreiningungssystem
Selbstreiningungssystem
—
Selbstreiningungssystem
Selbstreiningungssystem
—
Selbstreiningungssystem
Selbstreiningungssystem
—
Selbstreiningungssystem
—
Selbstreiningungssystem
Selbstreiningungssystem
Selbstreiningungssystem
—
Selbstreiningungssystem
—
Gehäusematerial
Gehäusematerial
—
Gehäusematerial
ABS Synthetik
Gehäusematerial
Metall, Kunststoff
Gehäusematerial
Metall, Kunststoff
Gehäusematerial
Metall, Kunststoff
Gehäusematerial
—
Gehäusematerial
—
Gehäusematerial
—
Gehäusematerial
Metall, Kunststoff
Gehäusematerial
—
Abnehmbarer Wasserbehälter
Abnehmbarer Wasserbehälter
Abnehmbarer Wasserbehälter
Abnehmbarer Wasserbehälter
—
Abnehmbarer Wasserbehälter
Abnehmbarer Wasserbehälter
Abnehmbarer Wasserbehälter
—
Abnehmbarer Wasserbehälter
Abnehmbarer Wasserbehälter
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Abnehmbarer Wasserbehälter
Abnehmbarer Wasserbehälter
—
Bedienung
Bedienung
Berührung, Kabellos
Bedienung
Berührung
Bedienung
Berührung
Bedienung
Berührung
Bedienung
Touchsteuerung
Bedienung
Berührung
Bedienung
Tasten, Berührung
Bedienung
Touchsteuerung
Bedienung
Touchsteuerung
Bedienung
Berührung
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Weitere Tests
04/2023
Gut1,9
Test-Fazit
Mit 29 Kaffeespezialitäten liefert der EQ 700 Classic die größte Auswahl im Testfeld und arbeitet dabei angenehm leise. Espresso kommt mit gleichmäßiger Crema, die Bedienung per 5-Zoll-Touchdisplay und Home-Connect-App gelingt intuitiv. Nachteile sind das wuchtige Gehäuse und das fehlende Pulverfach.
Vorteile
29 Kaffeespezialitäten, Topwert im Testfeld
Espresso-Zubereitung mit knapp 53 Dezibel sehr leise
App-Steuerung mit Playlist-Funktion und Fernbedienung
Nachteile
Kein Fach für vorgemahlenen Kaffee
Brühgruppe nur per Hand unter fließendem Wasser reinigbar
Mit 38 cm Breite groß und schwer
10/2025
Gut2,0
Test-Fazit
Mit dem EQ.700 modernisiert Siemens Bedienung und Funktionsumfang spürbar. Espresso zeigt eine schokoladige Note, Milchschaum gelingt cremig, und das Keramikmahlwerk arbeitet leiser als bei den EQ.6-Modellen. Getränke laufen endlich heiß aus. Nachteil: Menge, Temperatur und Stärke lassen sich nur in groben Stufen wählen, der Preis ist hoch.
Vorteile
Cremiger Milchschaum und schokoladiger Espresso im Test
Keramikmahlwerk leiser als EQ.6, stufenlos bis feinste Stufe
30 Getränke und 30 Nutzerprofile per Full-Touch und App
Getränke kommen dank Tassenheizung ausreichend heiß
Nachteile
Füllmenge, Temperatur und Stärke nur in groben Stufen wählbar
Kein elektronisches Mahlwerk trotz gehobener Preisklasse
Display reagiert träger als bei einem Smartphone
Aroma-Stufen mild bis kräftig kaum spürbar wirksam
Siemens EQ.700 iAroma im Test: Gelungenes Upgrade?
Die Siemens EQ.700 zählte schon in ihrer ersten Version zu den beliebtesten Oberklasse-Kaffeevollautomaten überhaupt. Im Frühjahr 2026 hat Siemens nun nachgelegt und mit der EQ.700 iAroma die überarbeitete Version auf den Markt gebracht. Da stellt sich natürlich die Frage: Handelt es sich um ein echtes Upgrade oder nur um ein Facelift mit neuem Namen? Genau das haben wir getestet: Espresso, Cappuccino, Cold Brew, aber auch Bedienung und Reinigung. Das Ergebnis vorweg: Die EQ.700 iAroma ist eher eine Modellpflege als eine radikale Neuentwicklung — aber weiterhin ein richtig guter Kaffeevollautomat. Wo die Maschine überzeugt, wo sie schwächelt und für wen sich ein Blick auf die Konkurrenz lohnt, klären wir in diesem Testbericht.
Foto: Die Siemens EQ.700 iAroma setzt vorne auf eine schicke Edelstahl-Front.
Edelstahl trifft Hochglanz-Plastik: Der Ersteindruck
Auf den ersten Blick macht die EQ.700 iAroma ordentlich was her. Die Edelstahl-Front sieht schick aus und verleiht der Maschine genau den Premium-Look, den man von Siemens erwartet. Auch das große 5-Zoll-Display fällt sofort ins Auge und unterstreicht den hochwertigen Auftritt. Ganz ohne Kritik kommt die Verarbeitung allerdings nicht davon: Die Seitenteile aus Hochglanz-Plastik fühlen sich für ein Gerät dieser Preisklasse ziemlich klapprig an. Von vorne also hui, von der Seite eher naja. Ein Drama ist das nicht, aber gerade von Siemens hätten wir hier etwas mehr erwartet.
Foto: Die schwarzen Hochglanz-Seiten wirken für die Preisklasse etwas klapprig.
Dazu kommt: Die Maschine ist ein ganz schöner Brocken. Die iAroma fällt relativ klobig aus und braucht ordentlich Platz auf der Arbeitsplatte. Das hat allerdings auch eine gute Seite, denn Bohnenfach und Wassertank sind besonders groß — Nachfüllen ist damit deutlich seltener nötig. Wer viel Kaffee trinkt, etwa im großen Familienhaushalt oder in einem kleinen Büro, profitiert davon im Alltag spürbar.
Ein Detail sollten Interessenten vorher wissen: Austauschbare Bohnenbehälter oder einen Einfüllschacht für Kaffeepulver gibt es nicht. Wer zwischendurch entkoffeinierten Kaffee trinken möchte, kann das bei dieser Maschine also nicht ohne Weiteres tun.
Bedienung: Riesiges Display, starke App
Bei der Bedienung zeigt Siemens, was Oberklasse bedeutet. Das Herzstück ist der 5-Zoll-Touchscreen, was für einen Kaffeevollautomaten wirklich riesig ist. Die Benutzeroberfläche hat mit der iAroma-Version einen Refresh bekommen und funktioniert absolut intuitiv: Man wischt sich durch die Getränke, tippt an, was man möchte — fertig.
Foto: Das 5-Zoll-Touchdisplay ist für einen Kaffeevollautomaten ungewöhnlich groß.
Die Auswahl kann sich sehen lassen: Insgesamt stehen 41 Getränke zur Verfügung, darunter Kaffeespezialitäten aus aller Welt. Damit die Suche nach dem Lieblingsgetränk nicht zur Geduldsprobe wird, lassen sich bis zu 30 Getränke als Favoriten speichern. So kann jeder im Haushalt seinen Lieblingskaffee genau so ablegen, wie er ihn mag — mit allen individuellen Einstellungen. Gerade in Mehrpersonen-Haushalten, in denen jeder andere Vorlieben hat, ist das im Alltag ein echter Komfortgewinn.
Foto: Unter coffeeWorld versammelt die iAroma Kaffeespezialitäten aus aller Welt.
Ein Detail hat uns im Test besonders gefallen: Man kann einstellen, ob beim Cappuccino zuerst der Milchschaum oder zuerst der Espresso in die Tasse läuft. Das klingt zunächst nach Spielerei, macht aber optisch wie geschmacklich einen echten Unterschied — und zeigt, dass sich bei der Entwicklung jemand Gedanken gemacht hat.
Auch die Steuerung über die Siemens Home Connect App überzeugt. Die Kopplung mit der Maschine klappte im Test auf Anhieb, die App ist flott und intuitiv zu bedienen. Da haben wir bei anderen Herstellern schon deutlich Schlimmeres erlebt. Unterm Strich ist die Bedienung damit richtig stark — aber am Ende zählt bei einem Kaffeevollautomaten natürlich vor allem das, was in der Tasse landet.
Foto: Die Kopplung mit der Siemens Home Connect App klappte auf Anhieb.
Espresso mit dichter Crema: So schmeckt der Kaffee
Beginnen wir mit der Königsdisziplin, dem Espresso. Obwohl der Bezug eigentlich etwas zu schnell durchläuft, kann sich das Ergebnis sehen lassen: Der Espresso überzeugt mit einer schönen, dichten Crema, und auch der Geschmack ist für einen Kaffeevollautomaten ziemlich ausgewogen und vollmundig. Im Vergleich zu den besten Vollautomaten von Jura oder De'Longhi bleibt geschmacklich vielleicht noch etwas Luft nach oben — aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
Foto: Der Espresso kommt mit schöner, dichter Crema aus der Maschine.
Auch der Café Crema kann geschmacklich überzeugen. Der Kaffee kommt dabei mit rund 70 °C aus der Maschine, also nicht ganz so heiß wie bei manch anderem Vollautomaten. Das muss aber kein Nachteil sein: So ist der Kaffee direkt trinkbar, ohne dass man sich die Zunge verbrennt.
Erfreulich ist auch die geringe Geräuschentwicklung: Beim Mahlvorgang haben wir 67 dB gemessen. Das entspricht ungefähr einer angeregten Unterhaltung. Damit zählt die Siemens zu den leisesten Kaffeevollautomaten, die wir bisher getestet haben.
Foto: Die Lautstärke beim Bezug haben wir mit dem Schallpegelmesser geprüft.
Cremig auf Knopfdruck: Der Milchschaum ist top
Ihre wahre Stärke spielt die Siemens EQ.700 iAroma bei Cappuccino, Latte Macchiato und Co. aus, denn der Milchschaum ist das Highlight dieser Maschine. Er gelingt hervorragend und wird wunderbar cremig. Das kennen wir so schon von anderen Siemens-Modellen, und die iAroma macht an dieser Stelle genau da weiter. Cappuccino und Latte Macchiato gelingen zuverlässig auf Knopfdruck. Die Milch kommt dabei mit angenehmen 55 °C in die Tasse. Das ist warm genug, aber nicht so heiß, dass die natürliche Süße der Milch verloren geht.
Foto: Der Milchschaum gelingt hervorragend cremig und ist das Highlight der Maschine.
Einen Haken gibt es allerdings: Weder die Milchtemperatur noch die Konsistenz des Milchschaums lassen sich einstellen. Bei diesem Preis hätten wir uns hier mehr Spielraum gewünscht — auch wenn das Ergebnis ab Werk wirklich stark ist. Wer seinen Schaum gerne fester oder flüssiger mag, hat bei der EQ.700 schlicht keine Optionen.
Cold Brew eher lauwarm als kalt
Heiß kann die Siemens also richtig gut. Aber wie sieht es aus, wenn es kalt werden soll? Die EQ.700 iAroma bringt nämlich auch eine Cold-Brew-Funktion mit. Auf dem Papier ist das ein tolles Extra, gerade für heiße Sommertage, an denen die Lust auf dampfend heißen Kaffee eher gering ist. In der Praxis waren wir dann allerdings etwas ernüchtert: Beim Cold Brew haben wir eine Temperatur von 47 °C gemessen. Das ist eher lauwarm als kalt. Mit ein paar Eiswürfeln im Glas kommt man zwar ans Ziel, aber ein echtes Kaltgetränk direkt aus der Maschine sieht anders aus. Andere Maschinen wie die Philips Aromis brühen den Cold Brew immerhin mit Zimmertemperatur.
Foto: Beim Cold Brew maßen wir 47 Grad, eher lauwarm als kalt.
Und kalten Milchschaum beherrscht die Maschine gar nicht: Selbst beim Cold Brew Macchiato kam die Milch in unserem Test heiß dampfend aus dem Auslauf. Wem Eiskaffee und kalte Milchspezialitäten wichtig sind, für den ist die Siemens nicht die richtige Wahl. Das können andere Geräte in derselben Preisklasse besser.
Reinigung mit Licht und Schatten
Bleibt noch eine Frage, die im Alltag mindestens genauso wichtig ist wie der Geschmack: Wie aufwendig ist die Reinigung? Hier gibt es Licht und Schatten. Positiv: Die Brühgruppe lässt sich einfach entnehmen und unter dem Wasserhahn abspülen. Das ist in Sachen Hygiene ein echter Pluspunkt. Auch sonst ist die Reinigung im Prinzip genauso unkompliziert wie bei den meisten anderen Vollautomaten.
Foto: Die Brühgruppe lässt sich entnehmen und unter dem Wasserhahn abspülen.
Zwei Dinge haben uns im Test allerdings gestört: Erstens fällt der Kaffeesatzbehälter relativ flach aus, sodass teilweise Kaffeesatz daneben in der Tropfschale landet. Und zweitens lässt sich das Gitter der Tropfschale wegen des Plastikeinsatzes nicht so einfach reinigen — mit dem Lappen kommt man schlecht in die Rillen. Beides ist keine Katastrophe, aber es sind Kleinigkeiten, die bei einer Maschine im täglichen Einsatz auf Dauer nerven können.
Unser Fazit: Modellpflege statt Revolution — aber eine richtig gute
Was bleibt also nach unserem Test? Zunächst einmal: Die Siemens EQ.700 iAroma ist eher eine Modellpflege als eine radikale Neuentwicklung. Ein paar zusätzliche Getränke, ein aufgefrischtes Display, einige Verbesserungen im Detail — aber eben keine Revolution. Und trotzdem gilt: Die EQ.700 iAroma ist ein richtig guter Kaffeevollautomat.
Espresso und Café Crema geraten ausgewogen und aromatisch, und der Milchschaum gehört zum Besten, was es in dieser Preisklasse gibt. Das große Display macht zusammen mit der sehr guten App die Bedienung zum Vergnügen. Kleinere Abstriche muss man bei der Verarbeitung und der Reinigung machen. Das ist Meckern auf hohem Niveau, aber von Siemens hätten wir hier mehr erwartet. Die Cold-Brew-Funktion wiederum ist eher ein nettes Extra als ein echtes Kaufargument.
Foto: Latte Macchiato und Cappuccino gelingen zuverlässig auf Knopfdruck.
Preislich spielt die EQ.700 iAroma mit rund 1.000 Euro klar in der Oberklasse. Dafür bekommt man aber auch ein Gesamtpaket, das im Alltag einfach und zuverlässig funktioniert. Wer in diesem Preissegment unterwegs ist und Wert auf kalte Getränke legt, sollte sich unbedingt auch die De'Longhi Eletta Ultra anschauen: Sie bietet über 50 Getränke, echten kalten Milchschaum aus einem separaten Milchbehälter und einen sehr guten Espresso. Und wer vor allem den Milchschaum im Blick hat, aber deutlich weniger ausgeben möchte, findet in der Siemens EQ.500 für rund 600 Euro eine spannende Alternative: Sie macht ebenfalls hervorragenden, cremigen Milchschaum — verzichtet für den geringeren Preis aber auf App, Cold Brew und die große Getränkeauswahl.