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Günstiges Smartphone Test & Preisvergleich

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Günstige Smartphones im Test  - Welche sind gut?

Unsere günstige Smartphone TestgeräteDie Entscheidung welches Smartphone für dich am besten geeignet ist, stellt sich in den unteren Preisregionen ganz anders als bei High-End Smartphones. Günstige iPhones gibt es nicht, oder nur gebraucht. Es ist also von vornherein klar, dass es nur ein Android-Smartphone sein kann. Das macht die Antwort auf die Frage, welches denn das geeignetste Smartphone für dich ist nur auf den ersten Blick einfacher. Auf den zweiten wird man von dem riesigen Angebot in der unteren bis mittleren Preisklasse jedoch leicht überfordert. Die Sparmaßnahmen, welche die Hersteller einsetzen, fallen zu unterschiedlich aus und sind oft auf Anhieb gar nicht zu erkennen.

Zudem bieten die meisten Hersteller gleich mehrere Smartphones mit ähnlicher Bezeichnung an. Um diese Geschwister gegeneinander aufwiegen zu können, habe ich diese jeweils in Bezug auf das uns zur Verfügung stehende Testgerät eingeordnet. Somit erhältst  du zumindest einigermaßen einen Einblick in den Dschungel der Typenbezeichnungen.

Diese Smartphones können wir empfehlen

Gerade unter den preiswerten Smartphones musst du mitunter schon etwas genauer hinschauen, wo der Sparstift angesetzt wurde. Sind es Ausstattungsdetails, wie Speicherkapazität und Aufrüstmöglichkeiten, Dual-SIM-Fähigkeit oder Akkukapazität, kannst du nach deinen Prioritäten entscheiden. Anders ist es da schon mit Sparmaßnahmen, die zu Lasten der Leistungsfähigkeit gehen. Wird an der Prozessorleistung oder an den Kameras gespart, macht sich das erst beim täglichen Gebrauch, und damit nach dem Kauf bemerkbar. Deshalb haben wir hier eine Auswahl preiswerter Smartphones ausführlich getestet, und wo es möglich war, mit ihren Namensgeschwistern verglichen. Mitunter lohnt es sich auch, die Vorgänger der aktuellen Spitzenmodelle in die Auswahl mit einzubeziehen. Diese sind der aktuellen Mittelklasse zumindest ebenbürtig und liegen preislich oft auf dem gleichen Niveau.

Asus ZenFone 5 (ZE620KL) - Gute Kamera-Software

Das ZenFone 5 von ist ein echter Fotoexperte. Die Kameras liefern eine gute Grundlage, und die Kamera-Software geht bei den notwendigen Korrekturen äußerst geschickt vor. Sie bietet zudem neben der effizient arbeitenden Automatik dem Hobby-Fotografen viele Kontroll- und Einstellmöglichkeiten.

Auch Freunde hochauflösender Musikdateien werden mit dem ZenFone ihre Freude haben, da ein hochwertiger Wandler integriert ist und sogar ein guter Kopfhörer zum Lieferumfang gehört. Mit dem fast formatfüllenden Display, inklusive abschaltbarer Notch und der Hochglanz-Rückseite liegt es zudem sowohl optisch als auch haptisch voll im Trend. Die Akkulaufzeit ist dagegen nur Mittelmaß, das trifft gleichermaßen auf die Ladezeit zu, obwohl das Asus über eine Schnellladeoption verfügt. In unserem günstigen Smartphone Test erhält das Asus ZenFone 5 die Note 1,5 und wird somit unser Testsieger.

Samsung Galaxy A6+ - Lange Akkulaufzeit

Das Galaxy A6+ ist ein echtes Marathon-Smartphone. Die Akkulaufzeit ist enorm, während unserer Testprozedur hielt es über 20 Stunden durch - ohne nachzuladen. Das Display ist hervorragend und fast so formatfüllend wie bei den teureren Samsung Galaxy Geschwistern. Das Gehäuse ist komplett aus Aluminium mit feiner, satinierter Oberfläche, in welches das Display sauber eingefasst ist.

Das Samsung A6+ verfügt über eine echte Dual-SIM Fähigkeit, so dass die zweite SIM-Karte nicht der Speicherkarte den Platz streitig macht. Abzüge gibt es nur seitens der Fotoabteilung - Aufnahmen bei wenig Licht sind kaum zu gebrauchen. Zu bemängeln gibt es außerdem die USB-Schnittstelle. Diese folgt noch dem veralteten microUSB-Standard und eignet sich daher nicht zum schnellen Aufladen. Entsprechend ist der Akku dann auch erst nach zweieinhalb Stunden voll aufgeladen. Das Samsung Galaxy A6+ holt sich in unserem Test eine solide Note 2,0.

Nokia 7 Plus - Hochwertige Ausstattung

Neuerdings gibt es wieder eine komplette Range von Smartphones aller Preisklassen, die unter dem Markennamen Nokia verkauft wird. Das Nokia 7 Plus liegt direkt unterhalb der teuren Spitzenklasse, sowohl preislich als auch seitens der Ausstattung und Qualität. Das 6“-Display verfügt zwar nicht über die vom iPhone bekannte Notch oder Ecke, nimmt aber dank des schmalen Randes trotzdem den Großteil der Front ein. Das 7 Plus ist mit satten 64 GB Speicher ausgestattet, wenn dir das nicht reicht, kannst du diesen aufstocken oder aber eine SD-Karte nutzen.

Auch der Akku hat genug Kapazität, um die Testprozedur über 16 Stunden durchzuhalten. Geladen wird dann recht schnell innerhalb von knapp zwei Stunden. Dank der doppelten Hauptkamera können sich auch die Fotos sehen lassen. Das Nokia 7 Plus ist ein solides Mittelklasse-Smartphone und bekommt in unserem günstigen Smartphone Test die Note 2,0.

BQ Aquaris X2 - Schlankes Betriebssystem

Das Aquaris X2 der spanischen Marke BQ verfügt als einziges günstiges Smartphone in diesem Testumfeld über eine IP52-Zertifizierung, damit ist es zumindest gegen Eindringen von leichtem Spritzwasser geschützt. Installiert ist mit Android One ein ganz besonderes Betriebssystem. Es handelt sich dabei um die aktuellste Android-Version, allerdings in deutlich schlankerer Ausführung als das normale Android. Die Folge ist ein flottes System und garantierte regelmäßige Updates für mindestens zwei Jahre.

Die Fotos, welche du mit dem Aquaris X2 schießt, sind sehr gut - selbst wenn sie unter schwierigen Bedingungen gemacht wurden. Ungünstig ist allerdings die etwas magere Akkulaufzeit von nur 11 Stunden, sowie die dürftige Ausstattung, so liegt dem X2 leider kein Headset bei. Darum bekommt das Aquaris von uns nur die Note 2,5.

Letv Le 2 X526 - Super-Schnäppchen

Das Letv Le 2 X526 ist aktuell nur per Direktimport aus China zu bekommen. Es ist selbst unter Berücksichtigung zu entrichtender Zollgebühren noch ein Schnäppchen und kostet deutlich unter 200 Euro. Dafür erhältst du ausgereifte, teilweise sehr aktuelle Technik im soliden Unibody-Gehäuse aus Aluminium.

Das Display ist groß und löst hoch auf, verfügt aber noch nicht über die sanft abgerundeten Kanten, sondern ist völlig eben. Selbst zu diesem Preis gibt es bei Letv schon eine moderne USB Typ-C Schnittstelle, die sich sogar aufs schnelle Aufladen versteht. Das Le 2 X526 ist im Test tatsächlich binnen eindreiviertel Stunden voll aufgeladen, nachdem es sich allerdings schon nach 11 Stunden komplett verausgabt hat. Die Fotos sind für den Preis des Smartphones sehr gut. Manko ist allerdings das Betriebssystem: Mit Android 6 ist es schon einige Tage alt und ein Update ist bislang nicht in Sicht. Trotz des ungekannten Preis-Leistungsverhältnisses schafft das Le 2 X526 nur die Note 2,5. 

Asus ZenFone 5 im Test - Smartphone vom Computerhersteller

Das Taiwanesische Unternehmen Asus kennt man von der Entwicklung und Produktion von Hauptplatinen für Computer sowie hochwertigen Laptops von Asus. Diese Expertise nutzt man nun schon seit einigen Jahren für die Etablierung nicht minder hochwertiger Smartphones. Mit den ZenFones hat Asus extra eine markante Marke kreiert. Darüber hinaus wirkt die Typenbezeichnung eher kryptisch und erinnert durch die scheinbar willkürlichen Aneinanderreihung von Zahlen und Buchstaben an die Bezeichnungen eben jener Hauptplatinen.

Das ZenFone 5 gibt es bislang nur in zwei Varianten: Einmal das ZenFone 5 (ZE620KL), welches hier im Test ist und dann noch das ZenFone 5Z (ZS620KL). Ein 5 Max gibt es (noch) nicht, obwohl die vorangegangenen ZenFones mit den Nummern 3 und 4 das durchaus implizieren könnten. Diese sind übrigens immer noch im Handel erhältlich und durchaus eine Überlegung wert, wenn es nicht gerade das neuste Modell sein muss.

Der leistungsfähige Prozessor Snapdragon 845, welcher im ZenFone 5Z verbaut ist, überzeugt mehr als der etwas langsamere Snapdragon 636 des ZenFone 5. Der doppelt so große Arbeitsspeicher des 5Z und das mitgelieferte Netzteil, welches mehr Strom liefert, sind Argumente für das 5Z. Das hat natürlich seinen Preis, während das Asus ZenFone 5 (ZE620KL) aus dem Test noch für knapp 400 Euro zu haben ist, muss man beim ZenFone 5Z (ZS620KL) weit über 500 Euro hinblättern.

Material und Aufbau des ZenFone 5

Asus Zenfone 5 UnterseiteDie Gehäuse sind in feinster Sandwichbauweise gefertigt, das heißt, dass nicht nur das Display, sondern auch die Rückseite von Gorilla Glass geschützt wird - eingefasst werden beide von einem Edelstahlrahmen. An dieser Stelle noch erwähnenswert: Wie bei allen Smartphones, ist die Abdeckung auf dem Display und auf der Rückseite aus Spezialglas. Trotz der leicht gebogenen Kanten beider Scheiben, ist die Einfassung perfekt gelungen. Die Schicht unter dem Glas auf der Rückseite verfügt über einen besonderen Schliff, was dem ZenFone erstens ein edles Aussehen verleiht, und ganz nebenbei Fingerabdrücke und kleinere Kratzer verzeiht oder zumindest besser kaschiert. Dennoch sollte man zumindest eine Klarsichthülle zum Schutz der Rückseite in Erwägung ziehen, ohne ragen nämlich die beiden Kameras etwas weit aus dem Gehäuse hervor, was diese besonders anfällig für Kratzer und Fingerabdrücke macht.

Das ZenFone verfügt über eine USB Typ-C Schnittstelle und eine Buchse für’s Headset, ein passendes Headset liegt bei. 

Das große Display und was dahinter steckt

Unser Asus ZenFone 5 TestgerätAuf der Vorderseite ist Asus ebenfalls großzügig. So ragt das 6,2 Zoll große Display oben bis in die Ecken und selbst unten bleibt nur ein sehr schmaler Rahmen. Da der Lautsprecher und die Selfie-Kamera jedoch auch irgendwo untergebracht werden müssen, ragt oben in der Mitte eine Ecke, auch Notch genannt, in den Bildschirm, ganz wie beim iPhone. Damit erreicht Asus beim ZenFone 5 (ZE620KL) eine 90-prozentige Abdeckung der Front durchs Display. Allerdings gibt es hier, wie bei allen anderen derartigen Displaykonstruktionen, die Einschränkung, dass man die Flächen rechts und links von der Notch kaum sinnvoll nutzen kann, außer für die Push-Benachrichtigungen.

Apps von Asus und was sie dir bieten

Installiert ist bei allen ZenFones natürlich Android, beim ZenFone 5 ist es die Version 8.0, die von der hauseigenen Oberfläche ZenUI 5 verschönert und vor allen Dingen individualisiert wird. Allerdings steuert Asus mit der Oberfläche auch einige Apps aus der eigenen Programmier-Schmiede bei. Die Interessantesten sind der Webstorage, den Asus als Alternative zu Google Drive zur Verfügung stellt. Weiter geht es mit dem Selfie Master oder dem Audioassistent, der mit einigen Presets zur Anpassung an die eigenen Hörgewohnheiten und Endgeräte aufwartet.

Für benutzerdefinierte Klangeinstellungen steht ein 10-Band-Equalizer plus eine Bass- und Höhen-Einstellung zur Verfügung. Auch eine Anpassung für verschiedene Kopfhörer ist möglich, ob diese nun kabelgebunden sind oder kabellos, dank Unterstützung des DTS-Codecs schafft es der Audioassistent hier sogar eine räumliche Bühne aufzuspannen. Diesen Aufwand mit der Audio-Wiedergabequalität betreibt man bei Asus nicht ohne Grund, schließlich verfügt das ZenFone 5 über einen sehr guten Wandler der auch HiRes-Audio-Formate dekodieren kann. Hier kannst du also dein HiRes-Abo bei Tidal oder einem anderen Streaming-Dienst auch unterwegs voll ausschöpfen.

Überzeugende Kamera des ZenFone 5

In der Fotoabteilung des ZenFone 5 (ZE620KL) waren offenbar Profis am Werk, derart viele Einstellmöglichkeiten. Von der differenzierten Belichtung über die einblendbare Wasserwaage bis hin zu der Umschaltung der Kameras zwischen Normal- und Weitwinkel-Betrieb. Die meisten Kontrollen bleiben im Pro-Betrieb der Foto-App verborgen, ansonsten agiert hier die Automatik. Dass diese auch schon hervorragende Arbeit leistet, ist bei den Testfotos sehr gut zu erkennen.

Asus ZenFone 5 Testbilder im Labor

Bei der Outdoor-Aufnahme mit dem extremen Gegenlicht, durch die tiefstehende Sonne, schlägt sich die Kamera des ZenFone wacker. Zwar ist die Sonne reichlich überstrahlt, dennoch gelingt es der Kamera auch dem dunklen Vordergrund noch einige Details zu entlocken. Unter guten Lichtverhältnissen im Testlabor, liefert das ZenFone 5 sehr gut belichtete Fotos ab. Die Farben sind natürlich und es gibt so gut wie keine sichtbaren Nachschärfungen, die sich für gewöhnlich in doppelten Konturen zeigen.

Fotografieren bei Dämmerung - überraschend natürlich

Außenaufnahme mit dem Asus ZenFone 5Geht das Licht dann zur Neige, sind die Farben zwar nicht mehr ganz so satt, trotzdem bleibt ein natürlicher Gesamteindruck. Das zeigt sich ganz besonders an den empfindlichen Hauttönen, die das ZenFone auch bei Dämmerung noch perfekt abbildet. Rauschen ist erst nach mehrfacher Vergrößerung und auch dann hauptsächlich im grauen Verlaufshintergrund zu erkennen. Das ZenFone setzt kaum digitale Glättung zur Rauschunterdrückung ein, und wenn, dann nur so dezent, dass das Bild seinen Detailreichtum nahezu beibehält, besser geht's auch in vielen teureren Smartphones kaum.
Allerdings kommt die Kamera des ZenFone 5, insbesondere unter Extrembedingungen, nicht gegen die eines aktuellen iPhones oder teuren Samsung Smartphones an. Es kann aber für den aufgerufenen Preis voll überzeugen und bietet vor allem dem versierten Fotografen die Möglichkeit, auch das letzte Fitzelchen aus der jeweiligen Lichtsituation herauszuholen.

Testfazit des Asus ZenFone 5

Die Empfehlung ist ziemlich klar: Das ZenFone 5 wäre unser Favorit, wenn das Smartphone zu mehr als gelegentlichem Knipsen genutzt werden soll. Auch für Freunde hoher Musik-Wiedergabequalität ist das ZenFone mit hochwertigem Audio-Wandler und dem ordentlichen Headset eine gute Wahl. Kleines Manko ist lediglich die nur mittelmäßige Akkulaufzeit, und die, trotz USB Typ-C-Buchse mit Schnellladefähigkeit, mit knapp zwei Stunden etwas lange Ladezeit.

Insgesamt erzielte das Asus ZenFone 5 eine Bewertung von 1,5 in unserem günstige Smartphones Test.

Das Samsung Galaxy A6+ im Test

Es gibt wohl kaum einen anderen Hersteller, der eine derart breite Palette an Smartphones im Angebot hat, wie Samsung. Vom Einsteiger bis High-End wird jede Preisklasse bedient, und das gleich mehrfach.
Das Galaxy A6+ gehört zur erfolgreichen Reihe an Mittelklasse-Smartphones, die von Jahr zu Jahr fortgesetzt wird – die A-Reihe. Das A5 von 2017 ist immer noch verfügbar, neben dem A6+ aus unserem Test gibt es zudem das A6 ohne Plus, mit etwas kleinerem Display, einfacher statt doppelter Hauptkamera, sowie einem langsameren Prozessor und einem etwas schwächeren Akku, der ja auch in das kleinere Gehäuse passen muss.

Unibody mit Dual-SIM Slot

Unser Galaxy A6+ TestgerätSämtliche Smartphones der A-Klasse verfügen über ein solides Unibody-Gehäuse aus Alu, mit perfekt eingelassenen Antennen und bester Oberflächenvergütung. Darüber hinaus setzt man auf eine Sandwichbauweise mit zwei Scheiben, zwischen denen ein Stahl- oder Alurahmen für Stabilität sorgt. Die Rückseite besteht hingegen aus günstigem Kunststoff.

Allen Samsung Smartphones gemeinsam ist die Auslegung als Dual-SIM-Gerät, was auf jedem Smartphone mit dem „DUOS-Logo auch dokumentiert wird. Zwar gibt es gerade auch in der Premiumklasse Galaxy Smartphones ohne Dual-SIM-Slot, diese sind jedoch nicht für den deutschen Markt bestimmt. Der südkoreanische Konzern ist zudem in der glücklichen Position, dass nahezu alle wichtigen Bauteile und –gruppen aus eigener Entwicklung und Fertigung stammen. Neben dem wichtigen Display kommen auch Speicher-Bausteine, Akku und selbst der Chipsatz mit dem Prozessor aus eigener Produktion. So lassen sich die einzelnen Komponenten optimal aufeinander abstimmen und nach dem Baukastenprinzip in unterschiedlichen Konstellationen zusammenstellen.

Einzig das Betriebssystem muss man von Google beziehen, allerdings nicht ohne dem aktuellen Android den eigenen Firmenstempel aufzudrücken. Die Benutzeroberfläche Experience nimmt tiefgreifende Änderungen im Android-Grundstock vor.

Ausstattung und Bedienung - Was kann das A6+?

Unser Testmodell aus der gehobenen Mittelklasse verfügt nicht nur über einen Dual-SIM-Slot, es lässt sich unabhängig davon per microSD-Karte mit zusätzlichem Speicher aufrüsten. Die integrierten 32 GB sind daher auch nicht als Manko anzusehen. Hier hat man nicht am Slot gespart und keine Hybrid-Version verbaut, sondern beide Einschübe fein säuberlich voneinander getrennt.

Micro-USB und lange Ladezeit nicht mehr zeitgemäß

Beim Akku wurde zwar nicht gespart, jedoch fällt beim Aufladen eine Sparmaßnahme auf: Der Micro-USB-Anschluss. Dadurch fällt leider ein schnelles Laden flach und der Akku braucht 2,5 Stunden, bis er wieder voll ist. Das tut der Akku Performance jedoch keinen Abbruch, das Testvideo wird über 20 Stunden nonstop abgespielt.

Buchse vom Samsung A6+Ansonsten lässt man sich bezüglich des mitgelieferten Zubehörs nicht lumpen: Für die immer noch vorhandene Klinken-Buchse liegt ein passendes, wenn auch recht einfaches Headset bei. Die Headsets mit dem prestigeträchtigen AKG-Logo bleiben wohl den Smartphones in den höheren Preisregionen vorbehalten. Die USB-Schnittstelle nach alter Norm ist nicht mehr ganz up to date, und verhindert ein schnelleres Aufladen des extrem gut dimensionierten Akkus.

Verhältnismäßig großes Display ohne Notch

Das 6-Zoll große Display bedeckt die Vorderseite des Galaxy A6+ fast komplett, allerdings ohne sich, wie beim Galaxy S9, rechts und links um die Kanten zu schmiegen. Dieses Infinity Display bleibt vorläufig den Spitzen-Smartphones vorbehalten. Einige Features wurden dennoch nach unten durchgereicht.

Der Rand ist wirklich sehr schmal, so schmal, dass der Fingerprint-Sensor besser auf der Rückseite aufgehoben ist, und man trotzdem auf eine Notch verzichten kann. So sieht das Display auch oben und unten schön symmetrisch aussieht. Außerdem lässt sich die Navigationsleiste für eine größere, aktive Displayfläche nach unten ausblenden und bei Bedarf wieder mit einem Wisch aus dem Rand ins Blickfeld schieben.

Betriebssystem bessert Prozessor Performance wieder aus

Der Rotstift wurde indes an weniger sichtbarer Stelle angesetzt. Beim Prozessor langte man nicht gerade in die oberste Schublade, was dieser mit einem messbar eher mittelprächtigen Benchmark-Ergebnis quittiert.

Aufgrund des sehr gut angepassten Betriebssystems fällt das im Alltagsbetrieb allerdings kaum auf. Hier läuft alles flüssig und Filmchen werden ohne Ruckler abgespielt.

Die Kameras im Test

Outdoor Samsung A6+Die beiden Kameras auf der Rückseite sehen schon vielversprechend aus, allerdings macht es auch hier nicht allein die Masse, denn selbst beim Galaxy S9 reicht eine einzige Rückkamera, um ganz hervorragende Fotos zu schießen. Wie üblich teilen sich beim A6+ ein Weitwinkel- und ein Tele-Objektiv die Arbeit. Beim günstigeren A6 muss ein Weitwinkel-Objektiv reichen, bei beiden ragen die Kameras nicht aus dem Gehäuse hervor, das Samsung darf also getrost auf dem Rücken liegen.

Die Outdoor-Aufnahme mit spätsommerlich strahlendem Sonnenschein gelingt der Kamera des A6+ sehr gut. Die Sonne ist leicht überstrahlt, dennoch lassen sich die Strukturen am Himmel noch gut erkennen. Der Vordergrund ist zwar wie erwartet recht dunkel, aber nicht tiefschwarz, so dass man durchaus auch hier noch Details erkennen kann. Was man auf jeden Fall schon wahrnimmt, sind leichte Doppelkonturen, vor allem an geraden Kanten, die von einer Nachschärfung per Kamera-Software herrühren.

Gut sichtbar sind diese Kontur-Effekte dann auch auf dem Foto im hell ausgeleuchteten Testlabor, dort gibt es allerdings ansonsten nichts zu meckern. Das ändert sich erst bei sinkender Ausleuchtung des Motivs. Es gibt kaum sichtbares Rauschen, selbst auf dem Grauverlauf-Hintergrund, doch das geht eindeutig zu Lasten einer detailgetreuen Wiedergabe. Der Weichzeichner greift derart massiv ein, dass Details fast völlig verschwinden, und man stattdessen ein sehr flächiges Foto bekommt, das fast schon wie mit dem Pinsel gemalt, statt fotografiert, aussieht. Hier setzt die Software unseres Erachtens einen falschen Schwerpunkt, nämlich zugunsten einer nahezu rauschfreien Wiedergabe. Auch die Sättigung ist deutlich zurückgegangen, die Dekors-Linien auf der linken und mittleren Kanne sind nicht mehr als Rot beziehungsweise Blau zu erkennen, sondern allenfalls als zwei unterschiedliche Grau-Brauntöne.

Da sich solche Verschlimmbesserungen zumeist aus softwarebasierten Algorithmen ergeben, wäre es tatsächlich möglich, das Samsung ein Einsehen hat, und dieses Manko bei einem der nächsten Updates behebt. Denn die Kameras bieten unseres Erachtens nach eine gute Ausgangsbasis.

Samsung A6+ Testbilder

Testfazit zum Samsung A6+

Eine extrem lange Akkulaufzeit, ein modernes, großes Display und der solide, wie ansehnliche Unibody aus Alu werden sicher ihre Freunde finden. Die Vorstellung der Kameras bleibt hinter den Erwartungen zurück, was sich eventuell mit einem Software-Update beheben ließe, und deshalb zu verschmerzen ist. Die verbaute Micro-USB-Schnittstelle ist weder zeitgemäß noch der Preisklasse angemessen. Da mag dann schon eher die echte Dual-SIM-Fähigkeit, mit unabhängigem Speicher-Upgrade das Zünglein an der Waage der Entscheidung sein. Deshalb vergeben wir dem Galaxy A6+ eine solides "gut" mit der Note 2,0

Nokia 7 Plus - Leistungsstarkes Mittelklasse Smartphone im Test

Nokia ist wieder da! Zumindest gibt es wieder Handys und auch Smartphones mit dem prestigeträchtigen Markennamen. Es ist sicher kein Zufall, dass die Firma HMD Global, Inhaber des Markennamens Nokia für Smartphones und Handys sogar im finnischen Espoo ansässig ist, eben dort, wo vor langen Jahren Nokia ebenfalls seinen Sitz hatte. Dort werden die aktuellen Smartphones auch maßgeblich entwickelt und designt, die Produktion findet, wie bei den meisten anderen Marken auch, im chinesischen Shenzhen statt.

Unser Nokia 7 Plus TestgerätMittlerweile deckt HMD eine breite Preisspanne bei Smartphones mit Produkten ab. Darunter das Nokia 7 Plus, das mir zum Test zur Verfügung stand. Es befindet sich zusammen mit dem 7.1 in der oberen Mittelklasse. Darüber runden das Nokia 8 und das Spitzenmodell Nokia 8 Sirocco die Range nach oben ab. Selbst die nach wie vor beliebten, klassischen Nokia Handys, wie das 3310, wurden wieder aufgelegt und erfreuen sich unter Nostalgikern und Puristen gleichermaßen großer Beliebtheit. Diese sind preislich im Einsteigerbereich angesiedelt.

Designtechnisch auch ohne Notch ein Hingucker

Das Design des Nokia 7 Plus weist ebenfalls klassisch skandinavische Züge auf. Auch wenn das Display zwar nicht die komplette Vorderseite abdeckt, verfügt die Front über recht schmale Ränder. Die mittlerweile recht häufig eingesetzte Notch ist hier jedoch nicht vorhanden.

Das 7 Plus ist in typischer Sandwichbauweise zusammengesetzt. Die Rückseite ist aus widerstandsfähigem, mattem Kunststoff, auch wenn sie wie mattiertes Metall aussieht. Erst beim Berühren offenbart sich, dass sie für Metall nicht kühl genug ist. Die rückwärtige Abdeckung und das Displayglas sind beide zu den Kanten hin abgerundet, und perfekt in den Metallrahmen eingepasst. So perfekt, dass man auf den ersten Blick ein Unibody-Gehäuse vermutet, also eines bei dem Rahmen und Rückseite praktisch aus einem Block gefräst sind.

Das 7 Plus gibt es in zwei Farbvarianten, einmal in Schwarz und einmal in Weiß. Rahmen, Logo, Einfassung des Fingerprint-Sensors auf der Rückseite und weitere Designteile sind bei beiden Varianten kupferfarben gehalten - damit fällt man auf jeden Fall aus dem schwarzen, wahlweise weißen Einerlei auf.

Schlankes Betriebssystem und gute Ausstattung

Auf der Rückseite gibt ein Logo Auskunft über das installierte Betriebssystem. Auch Nokia nimmt am AndroidOne Projekt teil, wobei Google Produzenten in sogenannten Schwellenländern ein abgespecktes Android zur Verfügung stellt. Dieses AndroidOne entspricht immer der aktuellen Android-Version, in diesem Falle ist die Version 8.1 installiert. Sie profitiert von schnellen System-Updates, das heißt, dass du garantiert mindestens die nächsten zwei Jahre immer das aktuelle Android auf deinem Smartphone hast.

Die Hardware ist dagegen alles andere als abgespeckt. Als Chipsatz findet der Snapdragon 660 Verwendung, dessen acht Kerne mit bis zu 2,2 GHz getaktet werden - unterstützt wird der Prozessor von 3 GB Arbeitsspeicher. Alles zusammen reicht dies für sehr gute Leistungsdaten, wie ich mit den Benchmarks von Antutu und CF Bench messen konnte. Das bestätigte sich ebenfalls im Praxistest durch flüssig laufende Apps.

Hochauflösender Display und starker Akku wurden verbaut

Auch wenn die Typenbezeichnung etwas anderes suggeriert, das Display des Nokia 7 Plus verfügt über eine Diagonale von sechs Zoll, was allerdings auch nicht gerade klein ist, aber durch den recht schmalen Displayrand gar nicht klotzig wirkt. Die Auflösung bewegt sich im üblichen Rahmen und sorgt für eine Pixeldichte von knapp über 400 ppi, also 400 Bildpunkten pro Zoll, was übrigens der Pixeldichte das iPhone 8 Plus entspricht.

Bei der Ausstattung mit Speicher und Akku geben sich die Skandinavier ebenfalls großzügig, so verfügt das Nokia 7 Plus per se schon über 64 GB internen Speicher. Dank dem Einsatz eines Hybrid-Slots lässt sich der Speicher, alternativ zur zweiten SIM-Karte, um weitere 256 GB aufstocken, das sollte selbst für aufwendige Foto- oder gar Videosammlungen reichen. Der eingebaute und leider auch nicht wechselbare Akku verfügt über eine Kapazität von fast 4.000 mAh, dabei wirkt das Nokia keineswegs klobig, hält aber mit einer vollen Akkuladung gut 17 Stunden in unserem Nonstop-Video-Test durch. Bei dieser enormen Laufzeit, lässt sich dann auch die mit knapp zwei Stunden doch recht lange Ladezeit ganz gut verschmerzen. Diese wäre deutlich länger, wenn das Nokia sich nicht auf Quick Charge verstünde. Der USB Typ-C Anschluss macht´s möglich - auch das mitgelieferte Netzteil gehört zu der kräftigeren Sorte.

Headset-Buchse und Kamera

Schnittstellen vom Nokia 7 PlusDas im Lieferumfang befindliche Kabel-Headset lässt sich über die Headset-Buchse, welche sich auf der Oberkante befindet, anschließen. In der Zukunft möchte Nokia jedoch dem Vorbild von Apple folgen und auf die besagte Buchse verzichten. Ein Blick auf den edlen, kupferfarbenen Rahmen des Nokia, die USB Typ-C Buchse ist hier Standard, die Buchse für´s Headset sitzt oben.

Die Rückseite ist geprägt vom Fingerprint-Sensor und der Dual-Kamera, oben die Normalbrennweite, darunter die Telebrennweite, auf die automatisch ab etwa dem zweifachen Zoom umgeschaltet wird. Die Normalbrennweite verfügt zudem mit f1.8 über eine recht große Blendenöffnung, eine gute Voraussetzung bei Aufnahmen mit wenig Licht.

Hier kannst du die die Leistungen der Kamera noch einmal im Detail anschauen:Testbilder vom Nokia 7 Plus

Die helle Aufnahme aus dem Testlabor offenbart einen Hauch in Richtung Überbelichtung im Vergleich zur Aufnahme vom ZenFone, Das ist allerdings weniger gravierend, als die nun deutlich sichtbaren Doppelkonturen, welche immer ein Zeichen von künstlicher Schärfe sind.

Outdoor Testbild mit dem Nokia 7 PlusDie Low-Light-Aufnahme trennt schließlich jeher die Spreu vom Weizen, wobei das Resultat des Nokia 7 Plus stark in Richtung Weizen tendiert. Zwar sind auch hier die Doppelkonturen sehr gut zu erkennen, andererseits zeigt das Foto aber erstaunlich wenig Rauschen und dafür sehr viele Details. Einzig die Differenzierung des blauen Dekors auf der mittleren Kanne will der Kamera nicht so recht gelingen - die Linie ist eher dunkelgrau. Dennoch ist auch dieses Ergebnis besser als bei manch teureren Smartphone.

Die Telebrennweite hat eine maximale Öffnung von f2.6, was draußen bei Tageslicht absolut ausreicht. Das konnte ich bei der Outdoor-Aufnahme mit extremem Gegenlicht dann auch gut erkennen. Selbst die direkt in die Linse strahlende Sonne wird soweit abgeblendet, dass sie sich noch klar gegen den Himmel abzeichnet. Der Vordergrund ist dafür noch etwas dunkler als beispielsweise bei der Aufnahme mit dem ZenFone. Trotzdem ist noch viel Zeichnung selbst in den fast schwarzen Bildanteilen zu erkennen, hier liegt einfach ein anderer Belichtungsschwerpunkt.

Testfazit zum Nokia 7 Plus

Ein Hingucker ist das Nokia 7 Plus mit seinem eleganten, klaren Design allemal. Da es haptisch ebenfalls einen wertigen Eindruck hinterlässt und sich auch sonst keine Schwächen erlaubt, bietet es sich für all jene an, denen das übliche Android-Einerlei viel zu überfrachtet ist. Das Nokia 7 Plus läuft flüssig, beinah möchte man sagen seidig, hat im Auslieferzustand eine aufgeräumte Oberfläche, dennoch dürften die wenigsten Besitzer irgendeine App vermissen. Und wenn doch, bietet der Play Store reichlich Auswahl, um das Smartphone an die Individuellen Bedürfnisse anzupassen. In unserem günstigen Smartphone Test hält sich das 7 Plus im guten Mittelfeld mit der Note 2,0. 

Das BQ Aquaris X2 im Test - Pures Android im europäischen Design

In Spanien betreibt man das Thema Smartphone gelassener als andernorts, hier gibt es keine riesige Werbemaschinerie, die den Markennamen erst bekannt macht, um dann den Markt mit dem x-ten Import-Smartphone aus Fernost zu bestücken. Womöglich verschwinden sie nach erfolgreichem Abverkauf der Sollstückzahlen wieder in der Versenkung. Das ist sicher auch mit der Grund, weshalb die Marke BQ hier noch weitgehend unbekannt ist.

Es gab zwar bereits vor einigen Jahren zaghafte Versuche, den deutschen Markt zu bereichern, die allerdings nicht den gewünschten Erfolg hatten.

Unser BQ Aquaris X2 TestgerätMittlerweile hat der spanische Importeur ein beachtliches Portfolio beisammen und bietet zudem ein eigenständiges Design. Außerdem setzen die Spanier beim Betriebssystem auf das Android One, das garantiert auf mindestens zwei Jahre immer die aktuellste Software.

Auch, dass auf der Website stolz verkündet wird, dass die Smartphones von BQ in Europa designt werden, spricht für die Geräte. Hier weiß man am besten, was der europäische Kunde optisch und haptisch von seinem Smartphone erwartet.

Die Aquaris X2-Reihe tritt die Nachfolge der X-Reihe an und markiert bei BQ das Spitzensegment. Das X2 gibt es in zwei Ausführungen: einmal das BQ Aquaris X2, welches hier auch im Test ist, und einmal das Aquaris X2 Pro, welches zu einem kleinen Aufpreis einiges etwas besser macht, sich im Wesentlichen jedoch nur wenig vom Aquaris X2 unterscheidet.

Schickes Gehäuse und sehr gutes Display

Beide werden in sogenannter Sandwichbauweise gefertigt. Das bedeutet, dass die Front und die Rückseite aus Glas, beziehungsweise Kunststoff bestehen und von einem Rahmen aus Alu oder Stahl zusammengehalten werden.

Beim X2 kommt ein matter Kunststoffdeckel auf der Rückseite zum Einsatz. Das sieht zwar nicht ganz so edel aus, ist aber wesentlich weniger anfällig gegen Fingerabdrücke oder gar Kratzer. Dank der matten Oberfläche, wirkt die Rückseite sogar fast schon wie gebürstetes Metall, also keinesfalls billig.

Das Display ist mit 5,65 Zoll nicht übermäßig groß, verfügt jedoch über eine hohe Auflösung und damit über eine große Pixeldichte. Das Display ist kontrastreich und bei Bedarf schön hell, sodass man auch bei starkem Sonnenlicht die wichtigsten Icons noch erkennen kann.

Octa-Core Prozessor für gute Performance

Innen werkelt ein Snapdragon 636 Prozessor mit acht Kernen, der zwar nicht für Höchstleistungen sorgt, aber doch für eine flüssige Performance, auch wenn mehrere Apps aktiv sind. Hier weist das X2 Pro einen deutlichen Leistungsschub auf, für den neben dem schnelleren Prozessor sicher auch die 4 GB Arbeitsspeicher verantwortlich sind. Im X2 sind hingegen nur 3 GB verbaut.

Die Kapazität des normalen Speichers ist beim Aquaris X2 mit 32 GB klassenüblich, während das Pro mit 64 GB hier etwas besser bestückt ist. Beiden gemeinsam ist allerdings die Möglichkeit den internen Speicher mit einer microSD-Karte aufzustocken - solange der entsprechende Schacht nicht mit einer zweiten SIM-Karte belegt ist.

Schnittstellen und Akku des Aquaris X2

Anschluss und Buchse vom BQ AquarisAnschlussseitig gibt sich das BQ gleichzeitig modern und traditionsbewusst: Während die Aufladung und Datenübertragung zum PC über die moderne USB Typ-C Schnittstelle realisiert wird, sitzt daneben völlig selbstverständlich auch die herkömmliche Buchse fürs Headset. Die mögliche Schnellladung dauert allerdings fast zwei Stunden, was angesichts des groß dimensionierten Netzteiles etwas lang erscheint. Der Akku ist nach etwa einer dreiviertel Stunde bereits zur Hälfte aufgeladen, was an dieser Stelle nur ein schwacher Trost ist. Denn die Laufzeit mit vollem Akku liegt mit knapp 11 Stunden eher im unteren Bereich der Preisklasse.

Leider hat der Hersteller zudem darauf verzichtet, ein Headset beizulegen.

Wassergeschützt - IP52-Zertifizierung für das Aquaris

Auf der Habenseite verfügt das Aquaris X2 als einziges in unserem Test der günstigen Smartphones über eine Schutzklassen-Zertifizierung: zwar nur nach IP52, aber immerhin. Damit ist das Smartphone „gegen fallendes Tropfwasser geschützt, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist“. Mit Android One ist zudem ein besonders schlankes und damit flottes Betriebssystem installiert. Hier sind nur die wichtigsten Apps vorinstalliert, was du darüber hinaus benötigst kannst du dir aus dem Play Store herunterladen. Den Teilnehmern des AndroidOne Projektes garantiert Google zudem regelmäßige Updates, sodass die Software immer aktuell ist.

Fotografische Qualitäten des Aquaris X2

Outdoor Fotografie mit dem Aquaris X2Wie das BQ Aquaris X2 Pro verfügt auch das X2 über zwei Kameras auf der Rückseite. Eine mit Normalbrennweite und einer Auflösung von 12 Megapixeln, und eine zweite mit Weitwinkelobjektiv und einer Auflösung von 5 Megapixeln. Beide besitzen mit einer maximalen Blendenöffnung von f1.8 sehr gute Voraussetzungen für Aufnahmen bei wenig Licht.

Die erste Aufnahme wurde mit dem Aquaris X2 allerdings draußen gemacht, nicht nur bei Tageslicht, sondern unter erschwerten Gegenlichtbedingungen. Wie erwartet strahlt die Sonne hell ins Objektiv und zwingt die Kamera dazu, die Belichtungszeit entsprechend zu verkürzen, so dass nicht der gesamte Himmel überstrahlt und sonst nichts mehr zu erkennen ist. Trotz dieser Maßnahmen, bleibt im dunklen Vordergrund immer noch genug Zeichnung, dass man Details sehr gut erkennen kann. Die Kamera schlägt sich in dieser schwierigen Situation also wacker.

Fotografieren im Testlabor

Besser wird es dann unter Laborbedingungen, bei perfekter Ausleuchtung des Motivs. Hier meint es die Automatik etwas zu gut mit der Belichtung, das Motiv erscheint etwas zu hell. Außerdem macht sich eine künstliche Nachschärfung bemerkbar, die Kanten erscheinen teils mit deutlich sichtbaren Doppelkonturen. Zudem kann man im Grauverlauf-Hintergrund leichtes Helligkeitsrauschen erkennen, das womöglich von der einsetzenden Verstärkung herrührt, die unseres Erachtens allerdings nicht notwendig ist. Weniger wäre hier tatsächlich mehr. Mehr Kontrast und sicher weniger Bildrauschen.

Testbilder im Labor mit dem AquarisDie zweite Extremsituation findet ebenfalls unter Laborbedingungen statt: Es wird dunkel! Um genau zu sein, wird das Motiv nun mit etwa 30 Lux ausgeleuchtet. Hier rauscht es dann sichtbar, aber keinesfalls übermäßig und immer noch handelt es sich um das sogenannte Helligkeitsrauschen, was weniger augenfällig ist als das Farbrauschen.

Damit das Rauschen im Rahmen bleibt, glättet die Software der Kamera das Ganze leicht. Beim Aquaris X2 geschieht das so dezent, dass die meisten Details erhalten bleiben. Lediglich die Konturen verlieren etwas an Schärfe. Die Farbsättigung bleibt im Wesentlichen erhalten, somit kann die Kamera des X2 auch bei Aufnahmen in der Dämmerung oder in Innenräumen gut genutzt werden.

Testfazit zum BQ Aquaris X2

Das BQ Aquaris hat zwar alles, was ein gutes Smartphone braucht, allerdings könnte die Ausstattung etwas üppiger sein. So fehlt uns persönlich das passende Headset. Außerdem sollte der Hersteller dringend das Energiemanagement überarbeiten - 11 Stunden Laufzeit sind etwas zu knapp. Besonders gut hat uns allerdings das Betriebssystem Android One gefallen, das schön schlank und flüssig ist. Die Fotos, die sich mit der Kamera des X2 auch unter schwierigen Bedingungen realisieren lassen, sprechen ebenfalls für das Smartphone.

Insgesamt erhält das BQ Aquaris X2 von uns eine 2,5 als Testnote.

Getestet: Das Letv Le 2 X526

In unserem günstigen Smartphone Test  wurde auch das Letv Le 2 X526 näher betrachtet. Noch nie davon gehört? Macht nichts, wir stellen es dir hier mit all seinen Vor- und Nachteilen vor.

Achte auf eine EU-Version und LTE-Band B20

Unser Letv Le2 TestgerätWie bei allen direkt aus China importierten Smartphones, sollte man bereits bei der Online-Bestellung darauf achten, dass es sich beim Objekt der Begierde um eine sogenannte globale oder europäische Version handelt. Seriöse Anbieter geben das an, und machen zusätzliche Angaben, welche Sprachpakete vorinstalliert sind. Bei den Geräten, die für den asiatischen oder amerikanischen Markt bestimmt sind, bekommst du nämlich bestenfalls Englisch als einzige Sprache mit lateinischen Buchstaben.

Zweite Anforderung für ein Gerät zum Betrieb hier in Deutschland ist die Unterstützung des LTE-Bands B20. Dieses ist nämlich eine deutsche Spezialität. Der Kanal wird in Übersee und selbst im Europäischen Ausland nur von wenigen Providern genutzt, bei uns dagegen von vielen. Wenn das Smartphone auf diesem nicht empfängt, bekommt das LTE-Netz noch größere Lücken, als es ohnehin schon hat.

Beim Letv Le 2 X526, das uns zum Test zur Verfügung stand, waren diese Anforderungen erfüllt. Außerdem wurde direkt bei der Bestellung der Preis inklusive Einfuhrzoll angezeigt. Damit ist der angegebene Preis zwar etwas höher als bei anderen Anbietern, bewahrt im Zweifel aber vor bösen Überraschungen, falls du dein frisch importiertes Smartphone beim Zoll abholen musst.

Wenn du all diese Eventualitäten bedacht hast und nach einiger Zeit auch dein Smartphone in den Händen hältst, dann hast du im Fall des Letv Le 2 X526 tatsächlich ein Schnäppchen gemacht.

Die Ausstattung kann immer noch mithalten

Ein echter Geheimtipp ist das Letv Le 2 X526 allerdings nicht. Der Importeur ist mehr damit beschäftigt, die Produkte durch schnelle, geschickte Preisanpassungen im Online-Ranking möglichst lang weit oben zu halten. Er vernachlässigt allerdings dabei das Gerät zumindest innerhalb der Marke sinnvoll einzuordnen. Mit anderen Worten: Das Letv Le 2 X526 ist schon einige Zeit auf dem Markt. Dennoch hat der Hersteller eher geklotzt als gekleckert.

Display und Gehäuse überzeugen, der Akku eher weniger

Es fällt kaum auf, dass das Display nicht mehr ganz taufrisch ist. Hochaufgelöst schon, aber eben ohne die abgerundeten Kanten, die jetzt langsam bis in die Einstiegsklasse Einzug halten.

Das Gehäuse ist in diesem Fall golden, was nicht jeden Geschmack trifft, dafür ist es als Unibody komplett in Alu ausgeführt und solide wie auch sauber verarbeitet. Spaltmaße sind nicht vorhanden, Kanten fein geschliffen und der Rest schön matt satiniert.

Auch sonst ist die Hardware angesichts des aufgerufenen Preises beachtlich. So gibt es hier schon den USB Anschluss im Typ-C Formfaktor, es ist also egal, wie rum der Stecker eingesteckt wird, er passt in beiden Richtungen. Außerdem ist diese Schnittstelle in der Lage, größere Ströme durchzuleiten als die vorherige Micro-USB-Buchse. Damit prädestiniert sie sich beispielsweise zum Schnellladen. Hier kann das Letv Le 2 X526 dann auch tatsächlich gegenüber fast allen anderen Kandidaten punkten, in eindreiviertel Stunden ist der Akku komplett aufgeladen. Danach hält es allerdings mit nur knapp 11 Stunden Laufzeit mit dem Akkulaufzeit Test-Video diesbezüglich auch den Negativ-Rekord.

Schnittstelle vom Letv Le2Modernste Schnittstelle zum Kampfpreis! Selbst das günstige Le 2 verfügt über die moderne USB Typ-C Schnittstelle, die Buchse für´s Headset befindet sich oben, ein Headset ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Veraltetes Betriebssystem und nicht erweiterbarer Speicher

Einen weiteren kann das Le 2 mit dem installierten Betriebssystem verbuchen. Hier werkelt mit Android 6 doch ein recht antiquierter Kandidat, der zudem mit einigen, nennen wir es mal, interessanten Features aufwarten kann. Diese sind wohl der hauseigenen Oberfläche EUI 5.8 geschuldet. Aktiviert man einfach die Galerie, um sich gerade gemachte Fotos anzuschauen, muss man den Zugriff der App auf das gesamte Telefon und sogar auf die Kontakte freigeben, sonst werden keine Fotos angezeigt. Überhaupt ist die Software in den Tiefen der Menüs nicht komplett übersetzt, oder nur schlecht. Mit Updates hält man sich wie man sieht ebenfalls sehr zurück.

Den Fingerprint-Sensor hat man ergonomisch günstig auf der Rückseite untergebracht, obwohl unterhalb des Displays durchaus noch Platz gewesen wäre.

Angetrieben wird das Betriebssystem von einem leistungsstarken Snapdragon 652 Prozessor mit acht Kernen die bis zu 1,8 GHz getaktet werden. Unterstützt wird der Prozessor von 3 GB Arbeitsspeicher. Damit hält sich das Smartphone leistungsmäßig im Mittelfeld, wohlgemerkt, mit Konkurrenten, die mindestens das Doppelte kosten.

Auf den Preis hat man sicher auch geschaut, als man das Letv Le 2 mit Speicher ausgerüstet hat, 32 GB müssen reichen und zwar endgültig. Keine Erweiterung mit microSD-Karte, obwohl das Letv Le 2 X526 sogar über einen Schacht für zwei SIM-Karten verfügt, aber eben nur dafür.

Single-Kamera mit guten Gegenlichtaufnahmen

Outdoor-Aufnahme mit dem Letv Le2Das Letv Le 2 X526 ist mit einer einzigen Rückkamera ausgestattet, was bei dem aufgerufenen Preis durchaus keine Schande ist. Außerdem steht diese Kamera nicht wie bei vielen anderen aus dem Gehäuse vor, ist damit auch in Rückenlage des Smartphones nicht so leicht zu zerkratzen.

Bei ausreichender Beleuchtung schlägt sich die Single-Kamera sehr gut, selbst die extreme Gegenlichtaufnahme meistert sie mit Bravour. Sie zeigt trotz hell strahlender Sonne noch genug Zeichnung vom Himmel und lässt den Vordergrund nicht in Dunkelheit versinken. Das Ergebnis kann sich selbst neben den teureren Foto-Spezialisten von Asus und Nokia sehen lassen.

Ebenfalls gut gelingt die Belichtung bei heller Motiv-Ausleuchtung unter Laborbedingungen, hier könnte man allenfalls noch etwas mehr Sättigung erwarten. Auf künstliche Schärfung der Kanten und Konturen verzichtet die Fotosoftware offenbar ganz.

Bleibt nur noch die Low-Light-Aufnahme bei 30 Lux Ausleuchtung. Hier stößt die Kamera definitiv an ihre Grenzen. Zwar versucht die Software das durch die Lichtverstärkung entstehende Rauschen möglichst glatt zu bügeln, macht aber zu viel des Guten und spült gleich sämtliche Details mit weich. Die Sättigung geht ebenfalls zurück, teilweise soweit, dass man sich an das Sprichwort erinnert fühlt: "Nachts sind alle Katzen grau." Selbst die Buntstifte im Vordergrund sind nicht mehr in allen Farben zu unterscheiden. Dennoch liegt die Performance der Fotoabteilung locker im Klassendurchschnitt, denn an der 30-Lux-Hürde scheitern auch weit teurere Geräte.Testbilder mit dem Letv Le2

Testfazit des Letv Le 2 X526

Das Letv Le 2 X526 hinterlässt einen recht zwiespältigen Eindruck. Man wird das Gefühl nicht los, der Hersteller hatte, aus welchen Gründen auch immer, günstigen Zugriff auf zumeist sehr hochwertige Hardware. Diese wurde dann recht clever zu einem schönen und leistungsfähigen Smartphone zusammengebaut und im Folgenden leider halbherzig mit einem etwas veralteten Betriebssystem versehen. Wer mit den genannten Mankos zurecht kommt und softwareseitig vielleicht selbst Hand anlegen möchte, erhält ein langlebiges Smartphone mit besten Voraussetzungen zum Softwaretuning. Im gesamten erzielt das Letv Le 2 X526 in unserem Test eine Bewertung von 2,5.

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10 Bewertungen

Günstiges Smartphone Vergleichstabelle

Vorteile:
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • großer Akku
Vorteile:
  • gute Fotoqualität
  • lange Akkuklaufzeit
  • sehr guter Software-Support
Vorteile:
  • Headset im Lieferumfang
  • Dual-SIM plus Speichererweiterung
  • sehr lange Akkulaufzeit
Vorteile:
  • IP zertifiziert
  • hervorragendes Display
  • Betriebssystem schlank und stets aktuell
Vorteile:
  • günstiger Anschaffungspreis
  • flotter Prozessor
Nachteile:
  • Micro-USB Ladebuchse
Nachteile:
  • recht lange Ladezeit trotz Quick Charge
Nachteile:
  • veraltete Micro-USB-Schnittstelle
  • nicht schnellladefähig
Nachteile:
  • geringe Akkulaufzeit
  • recht lange Ladezeit
  • kein Headset im Lieferumfang
Nachteile:
  • Android veraltet
  • geringe Akkulaufzeit
  • keine Speichererweiterung möglich
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Dual-SIM:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Displaygröße: 5,99 Zoll
Displaygröße: 6 Zoll
Displaygröße: 5,5 Zoll
Displaygröße: 5,65 Zoll
Displaygröße: 5,5 Zoll
Displayauflösung: Full HD+
Displayauflösung: Full HD+ (1080 x 2160 Pixel)
Displayauflösung: Full HD+ (1080 x 2220 Pixel)
Displayauflösung: Full HD+ (1080 x 2160 Pixel)
Displayauflösung: Full HD (1080 x 1920 Pixel)
Kameraqualität: 70,00%
Kameraqualität: 70,00%
Kameraqualität: 70,00%
Kameraqualität: 60,00%
Kameraqualität: 60,00%
Fingerabdrucksensor: hinten
Fingerabdrucksensor: hinten
Fingerabdrucksensor: hinten
Fingerabdrucksensor: hinten
Fingerabdrucksensor: hinten
Akkulaufzeit (Last): 4h 18m
Akkulaufzeit (Last): 2h 38m
Akkulaufzeit (Last): 5h 35m
Akkulaufzeit (Last): 4h 12m
Akkulaufzeit (Last): k.A.
Anschlüsse:
  • Micro-USB
  • Kopfhöreranschuss
Anschlüsse:
  • USB Typ-C
  • Kopfhöreranschluss
Anschlüsse:
  • Micro-USB
  • Kopfhöreranschluss
Anschlüsse:
  • USB Typ-C
  • Kopfhöreranschluss
Anschlüsse:
  • USB Typ-C
  • Kopfhöreranschluss
Speicher (RAM/intern):
  • 4/64 GB
  • erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 4/64 GB
  • erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 3/32 GB
  • erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 4/32 GB
  • erweiterbar
Speicher (RAM/intern):
  • 3/32 GB
Updates:
  • erst nach mehreren Monaten
  • ca. 1 Jahr
Updates:
  • unmittelbar
  • bis zu 5 Jahre
Updates:
  • erst nach mehreren Monaten
  • 2-3 Jahre
Updates:
  • unmittelbar
  • bis zu 5 Jahre
Updates:
  • unzuverlässig

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