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E-Scooter Test 2022: Die besten 40 Elektroroller im Vergleich

Die besten und beliebtesten Elektroroller im Vergleich

von Tom Beck
zuletzt aktualisiert: 19.09.2022
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Kundenzufriedenheit ist unser oberstes Ziel. Daher geben wir stets unser Bestes und achten bei allen unseren Angeboten auf höchste Qualität.

Zu diesem Zweck haben wir seit 2018 ein umfangreiches Qualitätsmanagementsystem eingeführt und vom TÜV Süd nach der internationalen Norm ISO9001 zertifizieren lassen. Der TÜV kontrolliert seitdem jährlich, ob unser Qualitätsmanagement den strengen Ansprüchen der Norm entspricht.

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E-Scooter Kaufberatung
Von:
Tom
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E-Scooter auf einen Blick - Das musst du wissen!

E-Scooter sind leicht und vor allem in Großstädten beliebte Fortbewegungsmittel.E-Scooter sind die absoluten Trendgeräte für die warme Jahreszeit. Sie sind praktisch, bringen Fahrspaß und schonen die Umwelt.

Damit du genau weißt, worauf es bei den klappbaren Elektroflitzern ankommt, haben wir für dich die wichtigsten Fakten, Empfehlungen und Informationen zusammengefasst:

  • Die richtigen Reifen: Falls du auf vielen Strecken über holprigen Untergrund wie Feldwege, Kopfsteinpflaster oder schlechte Straßen fährst, ist ein E-Scooter mit Luftreifen geeigneter, da diese Unebenheiten besser abfedern. Einige E-Scooter bringen sogar eine extra Federung mit. Gummibereifung findet sich bei günstigeren Modellen und ist eher für asphaltierte Straßen gedacht.

  • Wechselhafte Reichweite: Die Reichweite eines E-Scooters hängt von der Motorisierung und dem verbauten Akku sowie deinem Gewicht, dem Terrain (Berge vs. Flachland) und deiner Fahrweise ab. Grundsätzlich schaffen alle Modelle aber 15 - 20 Kilometer ohne Probleme. Besonders ausdauernde E-Scooter kommen sogar auf 30 - 40 Kilometer.

  • Was muss ich bei der Straßenzulassung beachten?
    Ohne Zulassung darfst du nur auf deinem Privatgrundstück fahren!
    Für die Zulassung gilt:
    • Ein E-Scooter muss für die Straßenzulassung geeignet sein. Unter anderem darf er dann nur bis zu 20 km/h fahren.
    • Ab 14 Jahren darf jeder einen E-Scooter fahren.
    • Ein gültiger Führerschein wird nicht benötigt.
    • Eine Helmpflicht besteht nicht. Das Tragen eines Helmes ist aber trotzdem unbedingt zu empfehlen.
    • Jeder E-Scooter ist versicherungspflichtig und braucht einen gültigen Versicherungsaufkleber in Form eines sechsstelligen Kennzeichens.

E-Scooter Bestenliste 2022

Für lange Strecken
Ninebot KickScooter MAX G30D II Powered by Segway
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Höchste Reichweite
Mi Electric Scooter Pro2 (DE) Faltbarer E-Scooter mit Straßenzulassung + Appanbindung aus Luftfahrtaluminium (max Geschwindigkeit 20km/h, max
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Großer Luxusroller
moover | Elektrotretroller mit Straßenzulassung gemäß eKFV/StVZO | Elektroroller: 500 W Peakleistung, Schwalbe 12"-Luftbereifung etc.
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Angenehme Fahrt
Electric Scooter 4 Pro (DE) Faltbarer E-Scooter aus Luftfahrtaluminium mit Straßenzulassung und Appanbindung (max 20km/h, bis zu 55km Reichweite, 10
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Starker Motor
Elektroscooter E 7 – E Scooter mit Straßenzulassung ABE – herausnehmbarer Lithium-Ionen-Akku 15 – 20 km Reichweite 20 km/h, bereits eingefüllte
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Unser Fazit
1,2
sehr gut
Unser Fazit
1,8
gut
Unser Fazit
2,4
gut
Vorteile:
  • Ausdauernder Akku Bis zu 40 Kilometer kannst du mit einem Akku fahren
  • Gib Gas Mit bis zu 20 km/h bist du flott unterwegs
  • Kompakt geklappt Der E-Scooter ist dank Klappmechanismus schnell verstaut
Vorteile:
  • Rekordreichweite Der Akku muss erst nach 35 Kilometern aufgeladen werden
  • Gute Verarbeitung Die Verarbeitung des Rollers gibt keinen Grund für Beschwerden
  • Stabiles Fahrverhalten Der Roller bietet stabilen Stand und Fahrverhalten
Vorteile:
  • Gutes Handling Sehr gute Bereifung für ein angenehmes Fahrgefühl
  • Bietet sicheren Stand Breites Trittbrett, auf dem auch beide Füße problemlos Platz finden
  • Solide Akkuleistung Der Akku begleitet dich bis zu 25 Kilometer
  • Straßenzulassung für DACH-Region Im deutschsprachigen Raum darfst du auf öffentlichen Straßen fahren
Vorteile:
  • Verbesserte Bremsen Die Doppelscheibenbremsen am Hinterrad verkürzen den Bremsweg
  • Gleichmäßiges Fahrgefühl Dank spezieller Reifen wird rutschen verhindert
  • 3 Geschwindigkeitsstufen Bis zu 20 km/h kannst du mit dem Roller beschleunigen
Vorteile:
  • Starker Motor Auch gegen eine Steigung zieht der Motor stark an
  • Gute Bremskraft Die Bremsen wirken schnell und mit ausreichend Kraft
  • Straßenzulassung Der Roller hat eine allgemeine Betriebserlaubnis
Nachteile:
  • Keine elektrischen Bremshebel Gebremst wir mit einer Handbremse am Lenker
Nachteile:
  • Keine Straßenzulassung Auf öffentlichen Straßen darf der E-Scooter nicht verwendet werden
Nachteile:
  • Sehr hoher Preis Der Metz moover ist in puncto Anschaffungspreis der Rolls-Royce unter den E-Scootern
Nachteile:
  • Schafft keine Steigungen Hier kommt der Roller an seine Grenzen
Nachteile:
  • Etwas hohes Gewicht Der E-Scooter ist etwas schwerer
Fazit:

Der Segway Ninebot Max G30D II kommt als Nachfolger des G30D Max unter anderem mit verbesserter Klingel und Licht daher. Der E-Scooter ist weiterhin stabil verarbeitet und hat einen starken Motor. Eine Strecke von 40 Kilometer schafft der Roller problemlos.

Fazit:

Der Mi Pro 2 reiht sich in die Reihe unverwüstlicher Roller von Xiaomi ein. Er ist robust verarbeitet und hat eine exzellente Haltbarkeit. Der Akku ist das Sahnestück und setzt neue Rekorde. Xiaomi verspricht bis zu 40 Kilometer. Im Durchschnitt wirst du zwar eher auf 35 Kilometer kommen, das ist aber immer noch ein exzellenter Wert. Beim Kabelmanagement musst du etwas vorsichtig sein. Das Bremskabel kann ausversehen herausgerissen werden.

Fazit:

Der Metz moover ist kein Schnäppchen und spielt preislich in der Königsklasse der E-Scooter mit. Dafür erhältst du aber auch ein echtes Qualitätsprodukt. Mit einem voll aufgeladenen Akku kommst du auf rund 25 Kilometer. Das breite Trittbrett bietet zudem genügend Platz, um für einen sicheren Stand zu gewährleisten. Am Ende kann besonders die Bereifung überzeugen, mit der du kaum eine Hürde merkbar spürst.

Fazit:

Das neuste Modell von Xiaomi der Electric Scooter 4 Pro kann praktisch zusammengeklappt werden. Eine Akkuladung reicht für gute 50 km, dabei kann er auch 20 km/h beschleunigt werden. Neue Bremssysteme und Reifen machen das Fahrgefühl noch angenehmer.

Fazit:

Der E7 E-Scooter von Scoot one verfügt über einen starken Motor, der je nach Gewicht auch gegen eine Steigung gut beschleunigt. Die Bremskraft ist gewöhnungsbedürftig, aber ausreichend stark. Leider ist das Gerät etwas schwerer, wodurch der Transport, beispielsweise im Zug, etwas nerviger ist.

Diese E-Scooter empfehlen wir dir

Nicht alle E-Scooter sind empfehlenswert. Viele Modelle haben keine allgemeine Betriebserlaubnis für die Nutzung auf der Straße, andere sind nicht sicher oder schlecht verarbeitet.

Wir haben die besten E-Scooter für dich ausgesucht, mit denen du auch auf der Straße sicher unterwegs bist.

Xiaomi Mi Electric Scooter Pro 2 - Robuster Langläufer

Xiaomi hat sich mittlerweile einen guten Namen erarbeiten können und liefert mit einer unvergleichlich breiten Produktpalette immer wieder erstaunlich gute und günstige Produkte ab. Ob der preiswerte Electric Scooter Pro 2 zu diesen Produkten gehört, haben wir uns mal genauer angeschaut. 

  • Ausdauernd unterwegs: Ganz besonders fällt der Pro 2 durch seine starke Reichweite von stolzen 35 km auf. Das ist mehr als die teils deutlich teurere Konkurrenz bieten kann. Allerdings benötigt der Roller danach auch stolze sechs Stunden, um an der nächsten Steckdose vollständig aufzuladen.

  • Im Handumdrehen verstaut: Der Mi-Scooter ist nicht nur sehr robust gebaut, er lässt sich auch in wenigen Sekunden zusammenklappen und entsprechend leicht transportieren. Das geringe Gewicht von 14 kg lass dich den Roller sogar Treppen hochtragen, um ihn sicher und geschützt in der eigenen Wohnung aufzuladen.

  • Sicherheit und App-Anbindung: Die eigene Mi-App für den Roller zeigt alle relevanten Daten zu Tempo und Akkustand an und lässt dich zwischen verschiedenen Fahrprofilen wählen. Kurioserweise hat Xiaomi auf einen sinnvollen Handyhalter am Lenker verzichtet.
Die Nachteile des Mi Scooter Pro 2:

Das Trittbrett des Mi Pro 2 bietet ausreichend Platz.Diverse Tests attestieren dem Roller einen verhältnismäßig langen Bremsweg von über 2 Metern. Das ist natürlich zu viel und entsprechend vorsichtig sollte mit dem Roller gefahren werden. Erfreulich ist allerdings, dass sowohl ein E-ABS-System als auch eine klassische Scheibenbremse zum Einsatz kommt. Wiederum schade ist, dass man zwar alle grundlegenden Features, aber keine wirkliche Innovation oder Zusatzausstattung findet.

Unser Fazit zum Mi Scooter Pro 2: 

Der Mi Scooter ist der Inbegriff des "Einsteigermodells". Er ist günstig und großartig verarbeitet. Dank seines geringen Gewichts und dem leichtgängigem Klappmechanismus ist er im Handumdrehen verstaut oder transportiert. Wenn du auf der Suche nach einer Alternative zum stressigen Stadtverkehr bist und nicht viel Geld in ein E-Bike oder einen Roller investieren möchtest, bist du mit dem Pro 2 von Xiaomi bestens beraten.

Fischer ioco 1.0 - Einsteigermodell vom Fahrradspezialisten

Der ioco 1.0 von Fahrradprofi Fischer ist ein Einstiegsmodell in die Oberklasse der E-Scooter. Der auf den ersten Blick happige Preis kann im direkten Vergleich zur Oberklasse schon mal überzeugen, doch wie sieht es mit Zulassung und sonstigen Features aus? Wir haben uns für dich umgeschaut und die wichtigsten Fakten zusammengesammelt:

  • Legal unterwegs: Der ioco 1.0 ist in jedem Sinne straßentauglich. Zuerst einmal erfüllt er alle Voraussetzungen für ein neuartiges Klebe-Kennzeichen. Das bedeutet: Licht, Bremsen und Reflektoren sind montiert, sogar der Halter für das Kennzeichen ist schon dabei.

  • Im Hinterrad liegt die Kraft: Besonders auffällig bei dem ersten Scooter von Fischer ist der unübliche Hinterradantrieb. Das führt zu toller Mobilität und Wendigkeit im Stadtverkehr. Mit einer Leistung von 300 Watt und einer Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h ist er auch alles andere als lahm.

  • Für Pendler:innen: Mit 20 km Reichweite ist der ioco 1.0 ideal für Berufspendler:innen in der Stadt, die dem nervigen Verkehr ein Schnippchen schlagen wollen. Mit knapp 14 kg Eigengewicht ist er zwar nicht sonderlich leicht, doch der Klappmechanismus sorgt für die notwendige Handlichkeit, um ihn auch Treppen hochzutragen und beispielsweise im Büro wieder aufzuladen. 

Die Nachteile des Fischer ioco 1.0

Leider wurde bei der Bereifung gespart. So kommen ungefederte Gummireifen zum Einsatz, die den Scooter nur auf ebener Fläche wirklich fahrbar machen. Auf holprigem Untergrund lässt der Fahrkomfort daher zu wünschen übrig.  Auch die sonstige Ausstattung ist nicht sonderlich umfangreich, was man von einem Gerät dieser Preisklasse allerdings auch nicht erwarten kann. Einen Tacho an der Lenkstange hätten wir uns trotzdem gewünscht.

Unser Fazit zum Fischer ioco 1.0

Wenn du einen soliden Einstieg in die Welt der E-Scooter suchst, dann hast du ihn mit dem Fischer ioco 1.0 gefunden. Zwar locken viele (China-)Modelle mit günstigeren Preisen, dort musst du aber häufig einige Abstriche machen. Entweder bei den Features oder bei der allgemeinen Verarbeitungsqualität. Der Scooter von Fischer verzichtet zwar auf einen verbauten Tacho und andere Spielereien am Handgriff, kann dafür aber mit Verkehrssicherheit überzeugen. Zudem besticht seine unkomplizierte Handhabe. Ausgepackt trennen ihn nur wenige Handgriffe davon, fahrtüchtig zu sein. Von uns erhält das Modell eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Trekstor e.Gear EG31 - Preishit mit wenig Kompromissen 

Optisch erinnert der e.Gear EG31 an einen der deutlich teureren Segway-Ninebot E-Scooter und kann auch mit ähnlichen Features auffahren. Wo Trekstor letztendlich gespart hat und ob wir den Scooter dir trotzdem empfehlen erfährst du in unserem Überblick: 

  • Fahren mit Fokus: Der e.Gear EG31 kommt ohne viele technische Kleinigkeiten. So gibt es keine Gänge, keine Fahrmodi und auch keinen Kilometerzähler auf der Anzeige. Lediglich der Ladestatus und die Geschwindigkeit werden dauerhaft angezeigt, was dem/der Purist:in in uns gefällt.

  • Entspannter rollen: Mit ordentlichen 8,5 Zoll Vollgummireifen macht der Roller vor allem auf ebener Fahrbahn viel Spaß. Durch die Wabenstruktur innerhalb der Reifen können auch kleine Unebenheiten noch einigermaßen aufgefangen werden. Auf wirklich unebenem Feldweg wird der e.Gear allerdings auch schnell an seine Grenzen stoßen.

  • (Zu) kurzes Vergnügen: Der Akku ist mit 270 whh eigentlich nicht sonderlich klein, trotzdem berichten Tests und Nutzer:innen von einer deutlich kürzeren Akkulaufzeit als bei vergleichbaren Modellen. Die von Trekstor angegebene Reichweite von 20 km wird kaum erreicht und teilweise ist schon bei der Hälfte Schluss. Das ist etwas schade. 
Die Nachteile des Trekstor e.Gear EG31

Trekstor e.Gear EG31 zusammengeklappt

Der erwähnte, schwache Akku ist definitiv das größte Manko des ansonsten guten Rollers. Dazu kommt eine sehr penible Bremse, die schon bei der kleinsten Betätigung den Roller zum sofortigen Stop bringt. Im Verkehr notwendig und hilfreich, trotzdem erfordert diese fehlende “Dosierbarkeit” etwas an Training, um nicht bei jeder Bremsung über den Lenker zu fliegen. Leider fehlt auch eine Rücktrittbremse, was gegebenenfalls etwas Umgewöhnung benötigt.

Unser Fazit zum Trekstor e.Gear EG31

Insgesamt ist der Scooter von Trekstor eine echte Überraschung. Dank der allgemeinen Betriebserlaubnis, entspanntem Fahrkomfort und guten Fahreigenschaften lässt er sich auch im Stadtverkehr fahren und ist durch die Vollgummibereifung auch für Wochenendausflüge geeignet. Die starken Bremsen bieten viel Sicherheit und schnelle Reaktionszeit, erfordern von dem/der Fahrer:in aber auch eine kurze Eingewöhnungszeit. Der Scooter macht zudem einen überaus hochwertigen und in sich stabilen Eindruck, was bei Rollern dieser Preisklasse absolut keine Selbstverständlichkeit ist. Lediglich der etwas schwache Akku fällt wirklich negativ auf. Je nach Einsatzzweck muss dieser aber kein Problem sein. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt beim Trekstor e.Gear EG31 auf jeden Fall.

Elektroroller auf der Straße: Wo darf ich mit dem E-Scooter fahren?

Lime E-Scooter in BerlinEin Elektroroller oder E-Scooter ist im Prinzip nichts anderes als ein Cityroller mit Elektromotor. In vielen Großstädten, wie Frankfurt und Berlin, sieht man die wendigen Elektrokleinstfahrzeuge bereits über Fahrradwege und Straßen düsen. Allerdings ist das Fahren auf der Straße nicht mit jedem E-Scooter erlaubt. Aktuell gibt es Elektro-Scooter sowohl mit als auch ohne Straßenzulassung. Die Roller mit Zulassung haben zusätzlich eine Kennzeichenhalterung oder eine Fläche, um ein Versicherungskennzeichen aufzukleben und sind in der Regel etwas teurer. Nur versicherte Elektroroller mit Kennzeichen dürfen außerhalb von Privatgelände gefahren werden, um den Straßenverkehr nicht zu gefährden. Zum TÜV musst du mit dem E-Scooter übrigens nicht, lediglich ein kleiner Versicherungsbeitrag ist jährlich fällig. Für kurze Spritztouren auf privatem Gelände ist ein Roller ohne Zulassung ausreichend.

Welche Roller haben eine Straßenzulassung?

Die Auswahl an E-Scootern wird immer größer. Dabei sind die Elektro-Scooter mit allgemeiner Betriebserlaubnis aber deutlich in der Unterzahl. Nur wenige Modelle sind überhaupt für den Straßenverkehr erlaubt. Die meisten kommen von namhaften Unternehmen wie Segway, BMW und Trekstor. Aber auch kleinere und preiswertere Marken haben zugelassene E-Scooter im Sortiment. 

Beachte: Bei einem Roller mit allgemeiner Betriebserlaubnis brauchst du zusätzlich eine gültige Versicherungsplakette (Haftpflichtversicherung) am Fahrzeug. Erst mit dieser Kennzeichnung ist der Roller wirklich für den öffentlichen Verkehr zugelassen.

Wie sicher ist ein E-Scooter?

Da die kleinen Cityflitzer kaum schneller als ein Fahrrad werden, bleiben die Risiken überschaubar. Dennoch solltest du Schlaglöcher und die Gefahren auf der Straße nicht unterschätzen und auf einige Dinge besonders Acht geben:

  • Beleuchtung: Gerade im hektischen Straßenverkehr ist eine gute Beleuchtung inklusive Rücklicht besonders wichtig. Auch Reflektoren und eine Klingel können dir helfen rechtzeitig gesehen zu werden.

  • Bremsen: Neben der Rücktrittbremse, die man von unmotorisierten Cityrollern kennt, haben E-Scooter eine weitere an der Lenkstange verbaute Bremse. Diese leistungsstärkere Variante kannst du wie bei einem Fahrrad oder E-Bike per Handzug bedienen. Hier kommen in der Regel Scheiben- oder Trommelbremsen zum Einsatz. Eine Scheibenbremse ist generell die bessere Wahl, auf trockenem Untergrund ist aber auch eine Trommelbremse ausreichend. Ein kurzer Bremsweg und gute Fahreigenschaften geben dir auf dem E-Scooter ein sicheres Gefühl und erhöhen den Fahrkomfort.

  • Helm: Für E-Scooter gilt keine Helmpflicht. Wir empfehlen dir dennoch einen zu tragen, denn ein E-Scooter kann auf der Straße schnell übersehen werden. Insbesondere Scooter mit Vollgummireifen haben mit Unebenheiten und Schlaglöchern zu kämpfen.

Brauche ich einen Führerschein für einen E-Scooter?

Egal ob mit oder ohne Straßenzulassung: Für einen E-Scooter bis 20 km/h brauchst du keinen Führerschein, da sie als Elektrokleinfahrzeuge gelten. Das Mindestalter beträgt jedoch 14 Jahre. Genau wie beim Fahrradfahren sind auch beim Fahren mit dem E-Scooter gewisse Regeln zu beachten. So sind Gehwege absolutes Sperrgebiet für die wendigen Flitzer. Stattdessen musst du auf Radwegen, Radfahrstreifen oder Fahrradstraßen fahren. Wenn kein Fahrradweg vorhanden ist, musst du auf die Fahrbahn ausweichen.

Kein Alkohol auf dem E-Scooter

Es gibt zwar weder Helm- noch Führerscheinpflicht für einen E-Scooter, ähnlich wie beim Fahrrad ist Alkohol aber auch bei diesen Gefährten nur in Maßen erlaubt. Fahren mit mehr als 0,5 Promille ist in Deutschland verboten und wird entsprechend bestraft. In der Schweiz liegt die Promillegrenze ebenfalls bei 0,5, in Österreich sogar bei 0,8. Für den Nachhauseweg nach einer Party solltest du also lieber ein Taxi nehmen und den E-Scooter zusammengeklappt im Kofferraum verstauen.

Zu zweit auf dem E-Scooter?

Zu zweit auf einem E-Scooter fahren ist verboten. Die Scooter sind immer nur für eine Person zugelassen. Das gilt auch dann, wenn mit zwei Personen das zulässige Gesamtgewicht des E-Scooters nicht überschritten wird. Das Fahren zu zweit kann zu hektischen Lenkbewegungen führen und auch das Trittbrett ist nicht für zwei Personen ausgelegt.

E-Scooter Test: Nicht alle Scooter mit Zulassung können bei Stiftung Warentest und dem ADAC überzeugen

E-Scooter etablieren sich immer mehr als nützliches Fortbewegungsmittel für kurze Strecken in urbanen Regionen. Der ADAC und Stiftung Warentest haben einige beliebte E-Scooter genau unter die Lupe genommen und zeigen im E-Scooter Test, wie sicher die Cityflitzer wirklich sind.

Neun E-Scooter im Test bei ADAC

Der ADAC höchstpersönlich hat es sich zur Aufgabe gemacht, regelmäßig E-Scooter zu testen. Zuletzt waren im Juni 2020 neun Modelle verschiedener Firmen auf dem Prüfstand.

Überraschenderweise sind es die E-Scooter der Mittelklasse, die im Test gute Noten einsackten. Allen voran konnte der Segway Ninebot Max G30 D überzeugen und nimmt den Titel des Testsiegers mit nach Hause. Sein starker Antrieb und die hohe Reichweite von über 45 Kilometern machen es möglich. Auch die Verarbeitung lässt keinen Grund zum Meckern.

Nicht ganz so gut, aber immer noch dicht dahinter landen der Velix E-Kick und der SO Flow SO 6 auf den Plätzen 2 und 3. Während der Velix ein rundum gutes Gesamtpaket abliefert, besticht der SO Flow SO 6 durch sein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Velix verfügt zudem über einen absolut stabilen Lauf, sogar auf unebenem Untergrund.

Sieben E-Scooter im Test bei Stiftung Warentest

Der im April 2020 erschienene E-Scooter Test der größten deutschen Stiftung fiel insgesamt eher unerfreulich aus. Stiftung Warentest steht den E-Scootern eher skeptisch gegenüber und kritisierte bei vielen Modellen Haltbarkeit und Sicherheit. Testsieger ist der #BRLN V3 von The Urban, der durch seine hochwertige Verarbeitung und gute Fahreigenschaften auffiel. Ihm auf den Fersen ist der Sparrow-Legal von IO Hawk und ist zudem ein echtes Schnäppchen. Der Sparrow-Legal punktete ebenfalls durch seine robuste Bauweise und ein rutschfestes Trittbrett. 

Alle anderen Roller sind im E-Scooter Test durchgefallen. Darunter auch der Moovi, den bereits ADAC bemängelt hatte. Besonders ärgerlich: Nichts nur die Sicherheit ließ bei vielen E-Scootern zu wünschen übrig. Beim Moovi und auch beim Buddy V2 eFKV von SXT konnten sogar potenziell krebserregende Schadstoffe in den Handgriffen nachgewiesen werden. 

Mit dem E-Scooter durch die City: Reichweite, Reifen und Leistung

Zusammengeklappt lässt sich ein E-Scooter leicht transportierenJe nachdem wo und wie viel du mit deinem E-Scooter fahren möchtest, musst du auf die Bereifung, Reichweite und einen guten Klappmechanismus achten.

  • Bereifung - Welche Reifen braucht mein E-Scooter?
    Da die meisten E-Scooter Reifen aus massivem Gummi haben, sind unebene Wege fast immer unüberwindbar. Allerdings gibt es auch Modelle mit Luftreifen, die Unebenheiten, zum Beispiel durch eine gesonderte Federung, besser ausgleichen. Die klassischen Vollgummireifen eignen sich im Allgemeinen jedoch eher für glatte Asphaltflächen. Wenn du häufig auf Kopfsteinpflaster oder Feldwegen unterwegs bist, sind Luftreifen die bessere Wahl, meistens aber auch die teurere. Das Fahren auf Gehwegen ist dabei generell verboten. 

  • Reichweite - Wie weit kann ich mit dem E-Scooter fahren?
    Das hängt von sehr vielen Faktoren ab. Die Größe des Akkus, die Strecke selbst, Steigungen und auch die Motorleistung sind ausschlaggebend für die Reichweite beim Fahren. Grundsätzlich bist du mit einer angegebenen Reichweite von 30 bis 50 km im Alltag bestens versorgt. Zuletzt ist auch das Gewicht des Fahrers und der Fahrerin nicht unerheblich für die Ausdauer des Akkus. Achte beim Scooter-Kauf deshalb auf das zulässige Gesamtgewicht. Bei höherem Gewicht entlädt sich der Akku des E-Scooters schneller und auch die maximale Geschwindigkeit kann etwas geringer ausfallen.

  • Motorleistung - Wie viel Leistung braucht ein E-Scooter mindestens?
    Die Motorleistung eines Elektrorollers variiert je nach Modell zwischen 150 bis hin zu 1000 Watt. Rechtlich zugelassen sind in Deutschland jedoch nur Motoren mit maximal 500 Watt

Faltbare Scooter: Darf man E-Scooter mit in Bus und Bahn nehmen?

Bus- und Bahn-Fahrer:innen aufgepasst: Ein zusammengeklappter E-Scooter gilt als Handgepäck und kann in öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos transportiert werden. Roller mit Klappmechanismus haben gegenüber Fahrrädern somit einen großen Vorteil und sind eine praktische und umweltfreundliche Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr. Ist ein Elektro-Scooter nicht faltbar, gelten dieselben Bestimmungen wie für Fahrräder und du musst gegebenenfalls eine zusätzliche Fahrkarte lösen.

Warum sollte ich mir einen E-Scooter kaufen? - Umweltfreundlich durch die Stadt

Der wohl größte Pluspunkt ist die Umweltfreundlichkeit des Fortbewegungsmittels. Keine Schadstoffe oder andere belastende Substanzen werden an die Umgebungsluft abgegeben.

Doch mit einem E-Scooter lässt sich nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch dein Geldbeutel. E-Scooter sind keine Luxus-Geräte mehr, sondern eine günstige und emissionsfreie Alternative zu Bus oder Auto.

Die E-Scooter sind für den mehr oder weniger kurzen Arbeitsweg durch die Großstadt erdacht, denn mit den wendigen Scootern fährst du definitiv an jedem morgendlichen Stau vorbei und kommst entspannt zur Arbeit. Dort lädst du dann eventuell den Roller einige Stunden auf und fährst ebenso unkompliziert wieder nach Hause.

Für die ganz kurzen Strecken eignet sich vielleicht ein Hoverboard für dich. Diese sind eher eine Spielerei und bei Kindern sehr beliebt, können aber nützlich sein. Währenddessen bieten sich für längere Fahrradtouren eher die Trekking E-Bikes an. Wenn du lieber fernab asphaltierter Wege unterwegs bist, ist ein E-Mountainbike die richtige Wahl für dich.

Ein weiterer großer Vorteil sind die sehr geringen Wartungs- und Reparaturkosten, da die meisten Teile der Scooter wartungsfrei sind. Sollte doch mal etwas kaputtgehen, haben die meisten Marken von zugelassenen Scootern einen deutschen Kundenservice, der sich schnell um Ersatz kümmert.

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