Gaming Monitore

Gaming Monitor Test: Die 30 besten Gaming Monitore 2022

Die besten Gaming Monitore in Österreich

von Jan-Philipp Lynker
zuletzt aktualisiert: 26.08.2022
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Gaming Monitor Kaufberatung
von: Jan-Philipp Lynker
aktualisiert am: 26.08.2022
Jan-Philipp Lynker

Gaming Monitore auf einen Blick - Das musst du wissen!

Ein typisches Gaming Setup inklusive Gaming Monitor.Wer sich einen Gaming-PC oder -Laptop zulegt, hat das beste Spielerlebnis natürlich erst mit einem guten Gaming Monitor. Diese punkten z.B. mit besonderen Seitenverhältnissen, geringer Latenz und hohen Bildwiederholraten. Das musst du über Gaming Monitore wissen:

  • Die Welt braucht mehr Pixel - Die Auflösung: Full HD, QHD oder doch 4K? Bei der Auflösung kann man schnell durcheinander kommen. Full HD eignet sich vor allem für Gelegenheits-Zocker, während QHD und besonders 4K sich an eingefleischte oder grafisch anspruchsvolle Gamer richtet.

  • Ein Augenschmaus - die Bildwiederholrate: Viele herkömmliche Monitore für Office- und Alltags-PCs verfügen über eine Bildwiederholrate von 60 Hertz (Hz). Das reicht fürs Arbeiten, für Gaming greift man mitunter jedoch zu höheren Bildraten von 120 oder 144 Hz.

  • Reaktionszeit: Die Reaktionszeit (auch Latenz genannt) gibt an wie lange ein Pixel braucht, um seine Farbe zu ändern. Hersteller geben dies mit der Zeit in Millisekunden (ms) an, die der Monitor vom Farbwechsel von Hell- zu Dunkelgrau (genannt: GTG - grey-to-grey) benötigt. Unter 5 ms sind sehr gute Standardwerte, 1 ms hingegen für kompetitive Spieler zu empfehlen.

  • Kein Screen Tearing dank G-Sync und FreeSync: G-Sync und FreeSync beschreiben die Technologien, welche die Hertz-Rate des Monitors und die FPS-Rate der Grafikkarte aufeinander abstimmen, um Bildung von Schlieren und Rucklern zu vermeiden und so das Spielerlebnis stark zu verbessern.

PC-Monitor vs. Gaming-Monitor

Jeder, der mehr als gelegentlich ein Videospiel anwirft, denkt früher oder später einmal über die Anschaffung eines Gaming-Monitors nach. Im Grunde ist auch der Gaming-Monitor nur ein PC-Monitor, der jedoch aufgrund seiner technischen Eigenschaften besonders zum Zocken geeignet und daher in der Regel auch deutlich teurer ist. Auch komplexe Spiele können mit einem leistungsfähigen Monitor ruckelfrei gespielt werden. Basis sind hier verschiedene Monitor-Technologien, welche im Zusammenspiel die Bildqualität erhöhen.

Eine davon ist beispielsweise die AMD Freesync-Technologie. Sie verspricht dir pures Gaming-Vergnügen, auch wenn mal die Performance des Spiels zum Ruckeln neigen könnte. Grafikkarte und Monitor kommunizieren ohne Unterbrechung miteinander, sodass die Spielverläufe flüssig und nicht abgehackt wirken. Mittlerweile gibt es Freesync auch bei Spielkonsolen wie der PS5 oder der Xbox Series X. Dank Freesync können die Konsolen auch an Gaming Monitoren und Fernsehern mit VRR-Funktion (bei Fernsehern ab HDMI 2.1) genutzt werden.

LG UltraGear - Der Premium-Monitor für anspruchsvolle Gamer

LG Ultra Gear Seitenansicht.Wenn du beim Zocken keine halben Sachen machen und auch in kompetitiven Onlinespielen die Nase haben vorne möchtest, darf auch bei der Wahl des Monitors nicht gespart werden. Das aktuelle Nonplusultra kommt dabei von LG und bietet alles, was das Gamerherz höher schlagen lässt: 

  • 144 bis 160 Hz Panel: Mit einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz von Werk aus und einem übertaktbaren Zielwert von 160 Hz solltest du der Konkurrenz immer ein Bild voraus sein. Dazu gesellt sich Nvidias G-Sync, welches für noch flüssigere Bilder sorgt.

  • Extrem responsiv: 1 ms Reaktionszeit sind so ziemlich das Maximum, oder eher Minimum an Verzögerung, die ein Monitor zur Reaktion benötigt. Dazu überzeugt das dargestellte Bild im 2560 x 1440 Format auch außerhalb vom Gaming.

Das stört uns am LG UltraGear: 

Die HDR-Fähigkeit ist mehr Schein als Sein. Mit 350 cd/m² ist er für die meisten HDR-Inhalte schlichtweg zu dunkel. Gerade bei schnellen Szenen bleibt dann der HDR-Effekt auf der Strecke.

Unser Kurzfazit zum LG UltraGear:

Ein Monitor, der den Fokus aufs Gaming richtet und dabei einfach überzeugt. Du wirst schnell erkennen, dass ein guter oder eben erstklassiger Monitor eine echte Bereicherung beim Zocken ist. Wenn es für dich nur das Beste sein soll, ist der UltraGear von LG eine tolle Wahl, wenn du deine Spiele wunderschön und extrem flüssig darstellen willst.

Acer Nitro VG270UP - Der Experte für Farben

Der Acer Nitro hat eine QHD Auflösung und 144 Hz.Du bist dabei, dir eine echte Gaming-Station einzurichten? Oder möchtest du einfach dein bisheriges Monitor-Setup etwas aufmotzen? Wir möchten dir gerne einen bestimmten Monitor näher ans Herz legen.

  • IPS für mehr Farbenpracht: In puncto Farbenpracht wirst du in dieser Preisklasse kaum einen besseren Monitor finden. IPS-Panels sind ohnehin für ihre kräftigeren Farben bekannt. Bei diesem Acer Nitro-Monitor kommt zudem das überzeugende HDR hinzu.

  • Mehr Lob für das Panel: Haben wir schon erwähnt wie überzeugend das IPS-Panel ist? Neben Farben und Blickwinkelstabilität sind es schlichtweg auch Auflösung und Bildwiederholrate, die für strahlende Augen sorgen. Bei 27 Zoll tut der Sprung zu QHD jedem Auge gut. 144 Hz komplettiert das Paket, Marke Augenweide.

  • Etwas wacklig: Technisch gibt es nicht viel an dem Monitor auszusetzen. Für den gebotenen Preis kriegst du schlichtweg ein durch die Bank weg gutes Produkt. Gespart wurde allerdings etwas am Standfuß. Dieser besteht aus Plastik, wodurch der Monitor etwas wacklig dasteht. Kein Beinbruch, aber dennoch ein Ärgernis.

    Tipp: Durch die VESA Halterung kannst du hier einfach einen eigenen Standfuß installieren.

Unser Fazit zum Acer Nitro VG270UP

Es ist egal, welche Art Gamer du bist, mit dem Nitro VG270UP von Acer bist du immer gut aufgestellt. Uns gefällt besonders die Wahl zur höheren Auflösung QHD auf dem 27 Zoll Panel. Viele Hersteller sparen hier gerne und bleiben bei Full HD, was bei dieser Monitorgröße aber bereits grenzwertig ist. Den schwachen Standfuß kannst du im schlimmsten Fall selbst beheben, weshalb dieser Monitor von uns eine uneingeschränkte Kaufempfehlung erhält.

Perfekt für den Einstieg: BenQ GL2780

Der BenQ GL2480 ist besonders als Einsteigermodell geeignet.Der Einsteiger-Monitor von BenQ ist ein Paradebeispiel für eine “günstige Alternative”. Natürlich musst du bei einem Monitor dieser Preisklasse ein paar Abstriche machen, aber das Grundgerüst ist mehr als solide.

  • Schneller als erwartet: Mit einer unglaublichen Reaktionsgeschwindigkeit von 1 ms spielt der günstige GL27 in der obersten Liga mit. Wenn dies dein wichtigstes Kaufkriterium ist, hast du eines der günstigsten Angebote hiermit gefunden.

  • Full-HD auf TN-Panel: Wilde Auflösungen wie 4- oder 8K suchst du in diesem Preissegment natürlich vergeblich. Trotzdem kann der Monitor mit einem soliden Full-HD-TN-Panel begeistern und sorgt so für die erwähnte Reaktionszeit.

Das stört uns am BenQ GL27: 

Mit 75 Hz Bildwiederholrate mischt der Monitor sich hier eher in den unteren Segmenten ein, das mag in der Preisklasse meckern auf hohem Niveau sein, dennoch weinen wir dem schnelleren Bildaufbau etwas nach. 

Unser Fazit zum BenQ GL27: 

Du baust dir gerade deine erste, echte Gaming-Station auf und willst nicht direkt Unsummen für die Hardware investieren? Der GL27 von BenQ ist das ideale Einsteigermodell, denn er ist günstig, schnell und bietet neben der guten Bildqualität sogar einen VESA-Mount, um ihn an der Wand zu montieren. 

Tipp für Gaming-Neulinge: Statt einem extrem teuren Monitor, lieber 2 oder sogar gleich 3 günstige und kleinere Modelle, wie dieses Modell von BenQ nehmen und sich über den gigantischen Screenspace und die verrückten Möglichkeiten dieses Setups freuen.

Gaming-Monitor: Die wichtigsten Kaufkriterien im Überblick

Worauf du beim Kauf eines Gaming Monitors sonst noch achten solltest, erfährst du im folgenden tabellarischen Überblick.

Produkttyp

Oft im Einsatz als Gaming-Monitor ist der LCD-Monitor, der mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung kombiniert wird. Deutlich preiswerter ist dagegen das TN Panel, das mit seiner Schnelligkeit und Energieeffizienz überzeugt, allerdings im Farbspektrum nicht mit anderen Monitoren mithalten kann. Ein IPS Panel bietet dir sehr gute Kontraste und gibt Farben optimal wieder. Aber auch der breite Blickwinkel ist ein Merkmal, das viele Gamer überzeugt.

Anwendungskomfort

Spielst du oft stundenlang? Dann lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die individuellen Einstellungsmöglichkeiten am Monitor. Ein guter Gaming-Monitor sollte sich flexibel neigen oder sich um die eigene Achse drehen lassen. Einstellungen zum Feintuning des Bilds, etwa Farbtemperatur oder einen speziellen Modus, der die Augen schont, sind ebenfalls beliebt.

Bildwiederholungsrate

Die Bildwiederholrate ist wichtig, denn sie gibt an, wie viele Bilder dein Gaming-Monitor pro Sekunde anzeigen kann. Eine Bildwiederholrate von 60 Hertz ist der Standard bei jedem Monitor oder Fernseher. Gerade für kompetitives Gaming darf es gerne etwas mehr sein. Denn deutlich höheren Bildrate sorgen für ein noch flüssigeres Bild und bessere Reaktionsmöglichkeiten bei kompetitiven Spielen. Die Grenze der Bildrate ist hierbei gefühlt nach oben offen und erreicht im Konsumenten-Bereich schon 240 Hz. Beliebt sind derzeit 144 Hz Monitore, da sie einen guten Mittelwert zwischen Preis und Leistung bieten und auch mit WQHD-Auflösung erschwinglicher werden.

Tipp 1: Behalte stets deine Grafikkarte im Hinterkopf. Ein 144 Hz Monitor bringt dir nichts, wenn deine Grafikkarte leistungstechnisch nur maximal 60 Bilder pro Sekunde liefern kann, besonders mit höheren Auflösungen als Full HD.

Tipp 2: Achte darauf, dass der Monitor mit der Funktion G-Sync oder FreeSync ausgestattet ist, damit es nicht zu Screen-Tearing, Bildrucklern und einem zu hohen Input-Lag kommt.

Reaktionszeit

Bei vielen Spielen kommt es auf die Schnelligkeit der Spieler an. Daher ist die Reaktionszeit des Monitors ein sehr wichtiges Kriterium für dessen Qualität. Diese ist umso besser, je niedriger der Wert, welcher in Millisekunden angegeben wird, ausfällt. Ein Monitor mit einer geringen Reaktionsgeschwindigkeit ist schneller in der Lage, bildliche Informationen zu übertragen, als ein Modell mit einem höheren Reaktionswert. Die Angabe gilt für "grey-to-grey", also dem Umschalten von einem hellgrauen zu einem dunkelgrauen Wert. Unter 5 ms ist für die meisten Gamer schon mehr als ausreichend. Profis schwören aber auch Werte von 1 ms.

Auflösung

Bei der Auflösung gilt es drei verschiedene Formate zu beachten. Full HD, QHD und 4K. Fangen wir mit der Ersten der drei an:

Full HD umfasst 1920 x 1080 Pixel, ist immer noch die gängigste Auflösung und ist im Regelfall ausreichend für einen optimalen Spielgenuss.

QHD (Quad HD) - auch WQHD (Wide Quad HD genannt) - umfasst 2560 x 1440 Pixel und bietet ein Seitenverhältnis von 16:9. Vor allem bei 27 Zoll Curved Monitoren ist dies eine beliebte Auflösung.
Achtung: QHD ist nicht zu verwechseln mit qHD. Die Groß- bzw. Kleinschreibung des Buchstaben “Q” ist hierbei entscheidend. qHD steht für quarter of Full HD und beschreibt eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln und liegt damit deutlich unter QHD.

Zu guter Letzt bietet 4K mit 3840 x 2160 Bildpunkten die höchste Auflösung. Durch die höhere Pixel-Anzahl kommt es hierbei zu der schärfsten Darstellung der drei Auflösungen.

Tipp: Die Auflösung sollte immer für deinen Monitor optimiert sein. Zuletzt ist es nicht nur die reine Anzahl an Pixeln, die ausschlaggebend ist, sondern auch die Pixeldichte (ppi). Das Kürzel ppi steht für Pixel per Inch und gibt an, wie viele Bildpunkte sich pro Zoll auf deinem Monitor tummeln. Je höher, desto mehr Bilddetails werden angezeigt, desto besser die Bildqualität. Zudem solltest du stets an deine Grafikkarte (GPU) denken. Ein 4K-Monitor bringt dir nichts, wenn deine GPU nicht genügend Leistung bringt, um diese Auflösung zu stemmen und die Bildqualität darunter leidet.

Natürlich ist das große Feld der Auflösungen für Bildinhalte nach oben hin offen. So kommt 8K (7680 x 4320 Pixel) bereits bei Fernsehern zum Einsatz und kann auch von der neuen Konsolengeneration der Playstation und Xbox per Upscaling berechnet und dargestellt werden. Jedoch ist die Anzahl der nativen 8K-Angebote bisher sehr überschaubar, weshalb die Auflösung noch nicht ganz Einzug in den Lebensalltag von Gamern gefunden hat. 

Monitorgröße und -form

27 Zoll Bildschirmdiagonale sind zum Spielen meist völlig ausreichend, auch wenn es deutlich größere Modelle mit einer größeren Bildschirmdiagonale (z. B. Ultrawide) gibt. Mit einem Monitor in dieser Größe hast du den Bildschirm immer gut im Blick und kommst auch mit einer kleineren Grafikkarte aus. Zudem hält sich der Stromverbrauch hier in Grenzen.

Curved Monitore erfreuen sich im Bereich der Videospiele immer noch großer Beliebtheit. Das leicht gewölbte Display passt sich besser dem ebenfalls gewölbten Sichtfeld des menschlichen Auges an. Dabei erscheint das Sichtfeld größer und weniger verzerrt während im gleichen Atemzug die Augen geschont werden. Curved Monitore gibt es in verschiedenen Größen. Die gängigste ist 27 Zoll Bildschirmdiagonale mit einer QHD-Auflösung und einem Seitenverhältnis von 16:9.

Ein besonderer Blickfang sind die 32:9 Curved Monitore mit einer Auflösung von 5120 x 1440 Pixel. Diese sind jedoch eher exotische Ausläufer und bieten nur bei bestimmten Arten von Videospielen (zum Beispiel dem Microsoft Flight Simulator) einen echten Mehrwert.

Anschlussarten

Je mehr Anschlüsse der Gaming-Monitor hat, desto flexibler bleibst du in der Nutzung. Hier die wichtigsten Anschlussarten:

  • VGA
  • DVI
  • HDMI
  • USB-Hub
  • DisplayPort

Was bedeutet FreeSync und G-Sync beim Gaming Monitor?

Wenn es um die flüssige Darstellung von Bildern bei Videospielen geht, sind zwei Werte entscheidend: Die Hertz-Anzahl (Hz) deines Monitors sowie die Bildrate (Framerate pro Sekunde - FPS) deiner Grafikkarte. Im Endeffekt beschreiben diese beiden Werte dasselbe, nämlich wie viele Bilder in einer Sekunde dargestellt werden können. Wer nun schon einmal ein Videospiel angeworfen hat, wird es kennen. Das unliebsame Gefühl, wenn das Bild reißt. Man spricht hier vom sogannenten Screen-Tearing.

Screen-Tearing trübt das Spielerlebnis je nach Position unterschiedlich stark und tritt dann auf, wenn die Framerate deiner Grafikkarte, die Hertz-Rate deines Monitors übersteigt. Wenn beispielsweise dein Monitor nur über 60 Hz verfügt, deine Grafikkarte aber 120 Bilder pro Sekunde liefert, versuchen sich zwei Frames, ein Hertz zu teilen. Der Monitor versucht entsprechend beide Frames gleichzeitig anzuzeigen, wodurch die obere Hälfte des Bildschirms Frame A und die untere Frame B anzeigt. Dadurch kommt es zum vertikalen Riss in der Mitte, welcher das Spielerlebnis trübt.Ein Beispiel für Screen Tearing

Abhilfe schaffen die Technologien V-Sync, G-Sync und FreeSync. Fangen wir mit der ältesten der Drei an: dem V-Sync. V-Sync oder auch Vertikale Synchronisation gleicht die Framerate deiner Grafikeinheit an die Hertz-Rate deines Monitors an. Die Grafikkarte wird also gedrosselt, wodurch verhindert wird, dass ein neues Bild geliefert wird, bevor der Monitor dieses auch wirklich anzeigen kann. Das hat allerdings den Nachteil, dass es zu Rucklern kommen kann, da die Framerate deine Grafikkarte kein konstanter Wert ist, sondern sich im Sekundentakt verändert. Fällt die Framerate unter die Hertz-Rate des Monitors, kommt es durch V-Sync zu Standbildern und Input-Lags, also Verzögerungen bei der Darstellung deiner Eingaben.

Besser lösen es die Technologien FreeSync und G-Sync. Im Prinzip wollen sie dasselbe erreichen wie V-Sync. Anstatt die Grafikkarte zu drosseln und dem Monitor anzupassen, wird hierbei jedoch der Spieß umgedreht. Der Monitor passt sich an die Grafikkarte mit einer dynamischen Hertz-Rate an, wodurch Screen-Tearing ein Ding der Vergangenheit ist, Input-Lag jedoch verhindert wird.

Der Unterschied zwischen FreeSync und G-Sync? Ganz einfach: FreeSync wurde vom Grafikkartenanbieter AMD entwickelt, während G-Sync aus dem Hause Nvidia stammt. Entsprechend arbeitet FreeSync mit AMD-Karten und G-Sync mit Nvidia-Karten. Die Technologien werden als Module in deinen Monitor eingebaut. Achte also darauf, über welche Technologie dein zukünftiger Monitor verfügt und behalte deine Grafikkarte dabei im Hinterkopf.

Gaming ist deine Leidenschaft? Virtual Reality wird immer beliebter und erschwinglicher. Wir haben uns verschiedene VR-Brillen im Test angeschaut und geben dir ein paar Tipps an die Hand.

VESA Standards vereinfachen die Auswhal

VESA LogoDie nonprofit corporation VESA hat neben ihren Standards zur Befestigung von Monitoren und Fernsehern weitere Zertifizierungen auf den Weg gebracht, welche Nutzer:innen mithilfe von eindeutigen Logos über die Qualität eines Displays informieren.

  • VESA AdaptiveSync 144Hz und MediaSync - Gibt Auskunft über die VRR-Fähigkeit eines Monitors. Dieser Wert ist unabhängig von der Technologie bestimmter Hersteller wie Nvida oder AMD. Es gibt nur zwei feste Logos.
  • VESA ClearMR - Informiert über die grundsätzliche Schärfe und Darstellungsqualität bei Bewegungen. Es gibt ein festes Logo, aber mit7 Einstufungen von 3000 - 9000 und dem getesteten Score dahinter.

  • VESA DisplayHDR - Gibt an, wie gut ein Montitor für die Darstellung von HDR-Inhalten geeignet ist. Es gibt 8 Einstufungen.

Genauere Infos und alle Logos findest du in unserer Kaufberatung zu Monitoren.

FAQ: Worauf du beim Kauf eines Gaming Monitors achten solltest

Du hast noch Fragen zum Thema Gaming-Monitor? Hier findest du passende Antworten.

Welche Reaktionszeit wird mindestens benötigt?

Hier kommt es darauf an, welche Spiele du bevorzugt spielst. Wenn du Action, Rennspiele und schnelle Spiele liebst, ist eine niedrige Reaktionszeit wichtig für den Spielgenuss. Diese sollte so gering wie möglich sein und auch bei weniger schnellen Spielen ist eine Reaktionsgeschwindigkeit von weniger als 10 Millisekunden empfehlenswert. Entscheide dich lieber für eine geringere Auflösung (z.B. WQHD ansatt 4K) und eher für ein schnelles Panel mit guter Bildqualität, um deine Grafikkarte zu schonen und mehr Bilder pro Sekunden zu haben.

Bildschirmgröße und Sitzabstand – Was ist ideal zum Spielen?

Bei der Bildschirmgröße wählst du am besten ein Modell, auf dem du das Spielgeschehen im Gesamten gut erfassen kannst. Meist ist für ein gutes Bildverhältnis schon ein 24 Zoll Monitor ausreichend, einige Spieler bevorzugen aber auch größere Modelle mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale, für das besonders immersive Spielerlebnis. Besonders wenn du den Bildschirm nicht nur zum Spielen, sondern auch für andere Zwecke verwendet möchtest, darf es auch ein größeres Modell sein.

Beim Zocken sollte man nicht zu nahe an seinem Gaming Monitor sitzen.Beim Sitzabstand ist es wichtig, dass du keinesfalls zu nah am Bildschirm sitzt. Mindestens 90 Zentimeter werden hier bei einem 24 Zoll Modell empfohlen.

Blickwinkelstabilität - Wie wichtig ist sie?

Viele denken, dass die Blickwinkelstabilität nur für Fernseher interessant ist, da vor den großen Geräten im Wohnzimmer viele Menschen verstreut auf der Couch sitzen. Doch auch bei Monitoren und gerade bei Gaming Monitoren muss das Bild immer genau sein - auch wenn du mal deinen Kopf neigst. Zur Blickwinkelstabilität gehört auch die horizontale Ausrichtung.

Als Faustregel gilt: TN-Displays (160 bis 170°) haben in der Regel eine geringe, VA-Displays (170°) eine bessere und IPS-Displays (178°) die beste Blickwinkelstabilität.

Ghosting – Was ist das?

Als Gamer hast du sicher schon von dem Problem des Ghostings gehört. Doch was genau verbirgt sich eigentlich dahinter? Vom Ghosting spricht man, wenn ein Monitor eine eher langsame Reaktionszeit hat und deshalb Bilder nicht ganz flüssig wiedergeben kann. Zu sehen ist dann ein “geisterhafter” Schatten eines Objektes, das sich im Bild bereits zu einer anderen Stelle weiterbewegt hat. Tritt bei dir dieses Problem auf, überprüft du am besten zunächst alle Kabel, ob diese ordentlich verlegt sind.

Auch die Neuinstallation einer Software kann Ghosting auslösen. In diesem Fall deinstallierst du diese am besten schnell wieder. Als letzte Lösung könnte noch der Austausch des Monitorkabels die Ursache beheben.

Gegebenenfalls ist dein Monitor sogar tatsächlich zu langsam und kann die geforderten Bildinhalte nicht schnell genug wiedergeben. Das Umschalten von Pixeln kommt nicht mit den gesendeten Bildern der Grafikkarten mit. Ein normaler Gaming-Monitor sollte kein störendes Ghosting zeigen. In der Regel sind es zu langsame Office-Monitore.

Zum Abschluss: Was ist das wichtigste Kaufkriterium bei Gaming Monitoren?

Achte beim Kauf unbedingt auf die Bildwiederholungsrate, die beim Gaming für eine flüssige Bildwiedergabe unbedingt benötigt wird. Auch die Reaktionszeit sowie eine gute Monitorauflösung und ein passendes Kontrastverhältnis sind wichtige Kriterien für die Bildqualität und den Kauf eines Gaming-Monitors.

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