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Digitalkameras

Die besten Digitalkameras in Österreich

Digitalkamera Kaufberater

Digitalkamera Kaufberatung - Finde die beste Digitalkamera für dich!

Herzlich willkommen in der Welt der digitalen Fotografie. Wir dürfen vorstellen: Iso-Werte, Blende und Verschlusszeit. Was das alles bedeutet? Nun, das erfährst du hier in unserer Kaufberatung. Digitalkameras gibt es schließlich nahezu unzählbar viele - doch was unterscheidet eigentlich eine günstige Kompaktkamera für unter 100 Euro von einer Profi-Kamera für mehrere 1000 Euro? Wie du eine Digitalkamera findest, die optimal zu deinen Bedürfnissen passt und was du dafür ausgeben musst, erfährst du in unserem Digitalkamera Kaufratgeber. Außerdem zeigen wir dir, worauf du beim Kauf deiner neuen Digitalkamera achten musst, damit du in Zukunft die schönsten Fotos machst.

Die besten Digitalkameras im Vergleich

Vergleichstabelle
Vorteile:
  • Vollformat
  • Lowlight-Performance
  • guter Autofokus (rund 0,3 s)
  • Eye-AF-Funktion
  • solide und schnelle Serienbildaufnahme
  • Supersampling
  • S-Log 2 und S-Log 3
Vorteile:
  • 4K Aufnahmen mit Full Pixel Readout
  • solide Leistung bei Serienbildaufnahmen (bei JPEG)
  • klein und leicht: kompakte Kamera
Vorteile:
  • WLAN mit Dynamic NFC
  • Bluetooth mit Low Energy Technologie
  • schwenkbares Display
Vorteile:
  • schwenkbares Touchdisplay
  • HDR Videos
  • WLAN mit NFC und Bluetooth
  • solide Bildqualität
  • Autofokus im Live-Modus recht schnell
Vorteile:
  • NFC
  • WiFi
  • Bluetooth
  • neigbarer Monitor
  • AA-Batterien zur Stromversorgung
Nachteile:
  • kein schwenkbarer Display
Nachteile:
  • kein Touchscreen
  • keine Mikrofon- und Kopfhöreranschluss
  • hakt bei der Verarbeitung/Speicherung der Daten
Nachteile:
  • geringe Akkulaufzeit (rund 412 Bilder)
  • kein Mikrofonanschluss
  • recht kleiner Sucher
Nachteile:
  • keine UHD-Auflösung bei Videoaufnahmen
  • kleiner optischer Sucher
  • HDR Videofunktion reduziert auf 30 fps
Nachteile:
  • geringe Laufzeit (240 Fotos)
Gewicht: etwa 570 g
Gewicht: etwa 272 g
Gewicht: etwa 387 g (nur Gehäuse)
Gewicht: etwa 530 g
Gewicht: etwa 540 g
Videofunktion:
Videofunktion:
Videofunktion:
Videofunktion:
Videofunktion:
Videoauflösung: 4K
Videoauflösung: 4K
Videoauflösung: 4K (25 fps)
Videoauflösung: Full HD
Videoauflösung: Full HD (30 fps)
Optischer Zoom: k.A.
Optischer Zoom: 3-fach
Optischer Zoom: k.A.
Optischer Zoom: k.A.
Optischer Zoom: 40-fach
Optische Sensorauflösung: etwa 24,2 MP
Optische Sensorauflösung: etwa 21 MP
Optische Sensorauflösung: etwa 24,1 MP
Optische Sensorauflösung: etwa 24,2 MP
Optische Sensorauflösung: etwa 16,76 MP
Bildstabilisator: optisch
Bildstabilisator: optisch
Bildstabilisator: optische Bildstabilisator mit passendem Objektiv
Bildstabilisator: optisch mit kompatiblem Objektiv
Bildstabilisator: optisch

Diese Digitalkameras empfehlen wir dir

Sony Alpha 7 M3 - Vollformat-Allrounder

Mit der Alpha 7 M3 geht die Erfolgsstory der spiegellosen Systemkameras aus dem Hause Sony in die nächste Runde. Der Alpha 7 M3 steht ein großer ISO-Bereich von 100-51200 zur Verfügung. Außerdem hat sie wie das Vorgängermodell 24,2 Megapixel und gilt wegen ihrem guten Preis-Leistungs-Verhältnis als das Einstiegsmodell in die Welt der Vollformatkameras. Was die Sony Alpha 7 M3 noch zu bieten hat:

  • Lowlight-Performance: Eine Besonderheit der Sony Kameras ist die Sensortechnik. Der in der Alpha 7 M3 verbaute CMOS Exmor R Sensor gehört zu den sogenannten BSI-Sensoren (Eng.: back side illumination). Diese Sensoren werden rückwärtig beleuchtet, sodass das Licht ohne Umwege auf die Sensorzellen trifft. Das macht sie besonders lichtempfindlich - ein Vorteil, gerade bei schlechten Lichtverhältnissen. Bei einem Wert von bis zu 6400 ISO entstehen so, laut digitalkamera.de, nahezu rauschfreie Bilder.

  • Bildstabilisierung: Wie bereits das Vorgängermodell, die Sony Alpha 7 M2, hat auch die neue A7 einen 5-achsigen Bildstabilisator, der selbst Freihand lange Belichtungszeiten ermöglicht. Seit der Einführung des Stabilisators beim Vorgängermodell, wurde dieser außerdem stetig weiter verbessert.

  • Film ab: Viele Systemkameras sind mittlerweile wahre Allroundtalente und eignen sich ideal für qualitative Videoaufnahmen. Die Alpha 7 M3 filmt in 4K-Auflösung (bis zu 30 Bilder pro Sekunde) und verfügt über einen rasend schnellen Hybrid-Autofokus, ähnlich dem der High-End Reihe Alpha 9. Dieser Autofokus vereint die Technologie der Phasen- und Kontrastdetektion, um sowohl bei guten als auch schlechten Lichtverhältnissen optimal fokussieren zu können.

Insgesamt verfügt die Alpha 7 M3 über unfassbar viele gut durchdachte Funktionen. Elf frei programmierbare Tasten sowie S-Log2 und 3 Profile für Videoaufnahmen mit großem Dynamikumfang lassen das (Hobby-)Fotografenherz beispielsweise höher schlagen. Ein Problem der meisten Sony Kameras ist das unübersichtliche Menü, welches viel Einarbeitungszeit voraussetzt. Neben dem unaufgeräumten Menü, kritisierte die CHIP-Redaktion die eher lieblose Integration eines Touchscreens, der nur für wenige Anwendungen (unter anderem dem Festlegen eines Autofokusbereichs) nutzbar ist. Das ist allerdings meckern auf sehr hohem Niveau, denn viel auszusetzen gibt es an der Sony Alpha 7 M3 wirklich nicht. Deshalb vergab  CHIP im Test eine sehr gute Note. Dort belegt die A7 M3 zurzeit als günstigstes Modell in der TOP 10 der Vollformatkameras den fünften Platz.

Canon EOS M50 - Mittelklasse Systemkamera mit guter Ausstattung

Mit der EOS M50 schließt Canon bei den Systemkameras mit der Konkurrenz auf und gibt dir gute bis sehr gute Ausstattung an die Hand. Der Kamera-Body ist aus Kunststoff gefertigt, wirkt aber dennoch sehr hochwertig. Dafür ist die EOS M50 super leicht zu tragen, wenn auch etwas klein in der Hand. Sie verfügt natürlich über Bluetooth und WLAN, kann aber auch mit NFC auftrumpfen. So lässt sie sich reibungslos mit einem Tablet oder Smartphone verbinden.

Wie auch viele andere spiegellose Systemkameras verfügt die Canon EOS M50 über einen 24-Megapixel-Sensor im APS-C-Format (Sensorgröße 14,9x22,3 Millimeter) und kombiniert diesen mit einem neuen Bildprozessor (Digic 8).

Ein besonderer Pluspunkt der M50 ist der schnelle und präzise Autofokus, er arbeitet mit Hilfe der Dual-Pixel-Technologie, die sich nun über einen großen Bildbereich erstreckt (88% horizontal und 100% vertikal). Schade ist, dass es für die M50 bisher wenige Objektive gibt, falls du bereits Objektive für Spiegelreflexkameras von Canon besitzt, lassen sich diese aber leicht adaptieren.

Die Canon M50 bietet dir die Möglichkeit Videos in 4K aufzunehmen, besonders hilfreich für Vlogger ist hier das drehbare Touchdisplay. Der Bildstabilisator schaltet sich hier leider aus und die Anzahl der Bilder pro Sekunde sind bei Full HD Videos allerdings sichtbar besser. Auch der schnelle Dual-Pixel-Autofokus steht dir bei 4K Videos leider nicht zur Verfügung.

Im Test bei CHIP zeigt sich: Die Schärfe und Qualität der Fotos sind für eine Kamera dieser Preisklasse jedoch sehr gut, beim Helligkeitsrauschen bewegt sie sich im Mittelfeld vergleichbarer Kameras. Bis ISO 51.100 kannst du hier nutzen, ab ISO 6.400 wird laut CHIP - wie bei dieser Preisklasse zu erwarten - Helligkeitsrauschen schon sichtbar. Wie gewohnt ist die Bedienung und Menüführung der Canon sehr intuitiv, für Profis möglicherweise etwas begrenzt.

Sony DSC-RX100 V - Edel-Kompaktkamera

Die Sony DSC-RX100 V Kompaktkamera zeichnet sich durch ihren schnellen Autofokus von 0,05 Sekunden aus. Zudem besticht sie bei Serienbildaufnahmen mit 24 Bildern pro Sekunde. Zur Aufnahme von coolen Actionszenen steht dir eine 40-fache Super-Zeitlupe zur Verfügung. Selbst 4K-Videos sind für die RX100 V kein Problem.

Besonders gut gefallen hat uns hier die S-Log Funktion, da diese ein sehr breites Farbspektrum abbilden kann. Lowlight-Situationen meistert die Sony RX100 V ebenfalls mit Bravour - bis ISO 6400 (wie unten im Video beschrieben) sind die Ergebnisse durchaus brauchbar. Auch an den Einstellungsmöglichkeiten wurde hier nicht gespart. So kannst du mit der Sony RX100 V deine ganz individuellen Momente festhalten.

Der 1-Zoll große 20 Megapixel EXMOR RS CMOS-Bildsensor erzielt laut Computer Bild eine hohe Auflösung mit wenig Bildrauschen bis zu einem ISO-Wert von 1600.
Laut CHIP ist die Bildqualität auf DSLR-Niveau und gehört somit zu den besten unter den Kompaktkameras. Deshalb vergibt die CHIP-Redaktion im Test auch eine 97,4% im Bereich Bildqualität. Die Gesamtbenotung liegt hier bei stolzen 94,8%.

Ebenso positiv anzusehen ist der elektronische Aufklapp-Sucher. Die Cyber-Shot RX 100 V verfügt über einen optischen Bildstabilisator und ein 24-70 mm Zeiss-Objektiv. Eine hochwertige Verarbeitung und kompakte Größe sind weitere Gründe für dieses Sony-Modell. Mit einem Gewicht um die 300g ist sie ideal für unterwegs.

Als Manko sind der langsame SD-Kartenslot und die kurze Akkulaufzeit zu nennen. Die Maximaldauer von UHD-Videos beträgt zudem lediglich fünf Minuten. Es lässt sich aber im Anschluss direkt die nächste Aufnahme starten. Bei Videos im Outdoorbereich solltest du allerdings etwas aufpassen, da die Kamera recht windempfindlich ist.

Wenn du eine Kamera ausschließlich fürs Fotografieren suchst, kannst du auch getrost zum Vorgängermodell der Sony RX100 IV greifen. Die Mark V eignet sich hingegen für alle Kompaktkamera-Liebhaber, die eine gute Bildqualität auch bei schlechten Lichtverhältnissen suchen.

Welche Arten von digitalen Fotokameras gibt es?

Schnell stellt sich die Frage, welche Digitalkamera denn nun aktuell die beste ist. Dies kann man so pauschal jedoch gar nicht sagen. Schließlich kommt es darauf an, was du mit deiner neuen Digitalkamera eigentlich machen willst und ob du Anfänger oder Hobby-Fotograf bist. Daher ist es wichtig, sich zunächst einen Überblick über die verschiedenen Arten von Digitalkameras zu machen. Bei digitalen Fotoapparaten unterscheidet man zwischen mehreren grundlegend verschiedenen Bauarten. Die nachfolgende Tabelle gibt dir einen Überblick darüber, welche verschieden Kamera-Typen es gibt und was diese voneinander differenziert.

Kompaktkameras

Eine Kompaktkamera ist eine vergleichsweise kleine und leichte Fotokamera. Kompaktkameras verfügen zwar oft nur über einen eingeschränkten Funktionsumfang, sind aber meist relativ einfach zu bedienen. Im oberen Preissegment gibt es zudem hochwertigere Kompaktkameras, sogenannte “Edelkompakte”, welche mehr manuelle Einstellmöglichkeiten bieten.

Bridgekameras  

Eine Bridgekamera ist im Prinzip nichts anderes als eine Kompaktkamera mit einem besonders starken optischen Zoom-Objektiv. Daher werden solche Kameras gelegentlich auch als “Superzoom-Kameras” bezeichnet. Durch das besondere Objektiv ist es möglich, mit der Kamera sowohl im Makro- als auch im Weitwinkel-Bereich gute Fotos zu machen. Im Gegensatz zu System- und Spiegelreflexkameras ist das Objektiv einer Bridgekamera jedoch fest verbaut und lässt sich somit nicht auswechseln.

Systemkameras

Spiegellose Systemkameras zeichnen sich dadurch aus, dass sie genau wie Spiegelreflexkameras über ein Wechselobjektiv verfügen, aber ohne Spiegelmechanik auskommen und damit deutlich kleiner und leichter sind. Daher werden spiegellose Systemkameras auch als DSLM-Kameras bezeichnet, was als Abkürzung für “Digital Single-Lens Mirrorless” steht. Diese Systemkameras kommen nah an die Fotoqualität von Spiegelreflexkameras heran und viele Modelle sind auch gut zum Aufnehmen von Videos geeignet.

Spiegelreflexkameras

Digitale Spiegelreflexkameras, auch DSLR-Kameras genannt  (als Abkürzung für “Digital Single-Lens Reflex”), besitzen einen wegklappbaren Spiegel im Kameragehäuse. Dadurch siehst du beim Blick durch den Sucher der Spiegelreflexkamera genau das Bild, das die Kamera beim Drücken des Auslöser aufnimmt. Spiegelreflexkameras bieten dir Dank umfangreicher manueller Einstellmöglichkeiten und einer vielfältigen Auswahl an Objektiven und Zubehör maximale kreative Freiräume beim Fotografieren.

Unterwasserkameras

Eine Unterwasserkamera ist eine Kompaktkamera, die speziell auf den Einsatz im kühlen Nass ausgelegt ist. Dank ihres robusten und wasserdichten Gehäuses eignet sich eine Unterwasserkamera perfekt für Outdoor-Action und Strandurlaube. Mit einem günstigen Modell können auch Kinder erste Fotos machen, ohne dass die Kamera sofort kaputt geht. Für viele andere nicht wasserdichte Kameras gibt es aber auch wasserdichte Kameragehäuse, um auch diese für solche Zwecke einsetzen zu können.

Brauche ich eine Digitalkamera trotz Smartphone?

Schwarz / Rote KameraViele Nutzer fragen sich, ob sie heutzutage wirklich überhaupt noch eine Digicam brauchen, obwohl sie doch auch mit ihrem Smartphone Fotos aufnehmen können. Schließlich wäre es doch einfach praktischer, das Smartphone zu benutzen, weil man dann keine zwei Geräte mit sich herumtragen muss. Außerdem sind die Schnappschüsse vom Smartphone schnell bei Instagram hochgeladen oder via Snapchat mit Freunden geteilt. Doch längst nicht auf allen Gebieten kann die Kamera deines Smartphones mit einer richtigen Digitalkamera mithalten. Warum sich der Kauf eines digitalen Fotoapparats für dich also trotz Smartphone lohnen könnte, erfährst du hier.

Wie gut ist die Qualität von Handykameras?

Dies Qualität von Handyfotos hängt natürlich in erster Linie vom jeweiligen Smartphone-Modell ab. Während High-End-Smartphones oft mit vergleichsweise guten Kameras ausgestattet sind, lässt die Bildqualität vieler Billiggeräte zu wünschen übrig. Ja es stimmt, die Qualität von Handyfotos hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und die Hersteller entwickeln die Kameras von Smartphones stetig weiter. Doch selbstverständlich gibt es gute Argumente für den Kauf einer digitalen Kamera. Gerade wenn du dich ein wenig tiefgehender mit der Fotografie beschäftigen möchtest, wirst du schnell merken, dass dir die Kamera deines Smartphones nicht ausreichen wird.

Digitalkamera oder Smartphone?

Unser Tipp: Nutze beides, Smartphone und Digitalkamera, je nach Anlass. Schließlich ist in den meisten Alltagssituationen die Handy-Kamera völlig ausreichend, um schnell einen Schnappschuss zu machen. Aber zu besonderen Ereignissen lohnt es sich, eine digitale Kamera mitzunehmen. Wer möchte schon Abstriche bei der Qualität seiner Urlaubsfotos machen oder unscharfe Bilder von der letzten Familienfeier ins Fotoalbum kleben?

Was spricht für eine Digitalkamera?

Nach wie vor gibt es gute Argumente für den Kauf einer digitalen Kamera. Gerade wenn du dich ein wenig tiefgehender mit der Fotografie beschäftigen möchtest, wirst du schnell merken, dass dir die Kamera deines Smartphones nicht ausreichen wird. Um dir einen kleinen Vorgeschmack über wichtige Faktoren zu geben:

  • Bildqualität
  • Zoom
  • Auflösung
  • Akkulaufzeit

Bessere Bildqualität

Kleine, schwarze KameraInsbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen wie in dunklen Räumen oder einsetzender Dämmerung gelingen dir mit einer guten Fotokamera deutlich bessere Bilder als mit Smartphones. Dies wird ermöglicht durch die bessere Optik und die deutlich größeren Bildsensoren von Digitalkameras, für die in Smartphones kein Platz ist.
Um eine gute Bildqualität zu erzielen, musst du wissen, dass diese von verschiedenen Faktoren, die sich auch gegenseitig beeinflussen, abhängig ist. Um beispielsweise in dunkleren Umgebungen gute Fotos aufnehmen zu können, kannst du folgendes je nach Kameratyp verändern:

  • Die Blende: Hier musst du wissen, dass du den Schärfebereich veränderst, wenn du die Blendenöffnung umstellst.

  • Die Verschlusszeit: Hier beeinflusst du, wie lange dein Sensor, der das Bild “aufnimmt” belichtet wird. Du beeinflusst damit die Bewegungsunschärfe. Je nach dem wie deine Blende eingestellt ist, hat die Verschlusszeit ihre Auswirkungen auf das Foto.

  • Der ISO-Wert: Dieser Wert beschreibt quasi die Lichtempfindlichkeit deines Sensors. Je höher dein Iso Wert, desto lichtempfindlicher “ist” der Sensor. Das kann gerade in dunklen Umgebungen dein Foto retten. Beachte aber unbedingt, ab welchem ISO-Wert das typische Bildrauschen entsteht. Hier sind natürlich die Sensoren von beispielsweiser einer Spiegelreflexkamera gegenüber dem eines Handy ganz klar im Vorteil. Sie sind schlicht größer und fangen erst später an zu rauschen. Auf einem größeren Sensor stehen dir mehr Pixel zur Verfügung, somit kann dein Bild in punkto Farben viel feiner abgebildet werden.

Echter Zoom

Viele digitale Kameras verfügen über die Möglichkeit ein Zoom-Objektiv anzubringen, mit dem du auch weit entfernte Objekte visuell nah heranholen kannst. Kompaktkameras verfügen zwar über ein fest verbautes Objektiv, weisen aber auch einen gewissen optischen Zoom auf. Ohne dabei Abstriche bei der Bildqualität machen zu müssen. Dies bezeichnet man als “optischen Zoom”. Der Digitalzoom deiner Handykamera dagegen vergrößert oftmals einen Bildausschnitt nur - und das auf Kosten der Qualität -  und erweckt so die Illusion, in das Bild hinein zu zoomen.

Höhere Auflösung

Auch wenn die Auflösung der meisten Smartphone-Kameras für normale Zwecke völlig ausreicht, bieten Digitalkameras doch die bessere Bildqualität. In Verbindung mit einer guten Optik und einem großen Bildsensor ermöglicht dir die höhere Auflösung, dass deine Bilder auch dann noch gestochen scharf aussehen, wenn du große Ausdrucke von ihnen erstellst, oder einzelne Bildausschnitte im Nachhinein vergrößert verwenden möchtest.

Längere Akkulaufzeit

Der Kauf einer separaten Fotokamera kann auch deshalb sinnvoll sein, weil die Aufnahme von Fotos den Akku deines Smartphones stark belastet. So kann dir an einem langen Urlaubstag schnell der Saft ausgehen und du stehst am Ende des Tages mit einem leeren Smartphone da, sodass du weder fotografieren noch telefonieren kannst. Mit einer zusätzlichen Fotokamera schonst du also den Akku deines Smartphones und kannst unbesorgt fotografieren - zumal sich die Akkus der meisten Digitalkameras im Gegensatz von denen vieler Smartphones problemlos auswechseln lassen.

Wer braucht welche Digitalkamera?

Ausschnitt von Kamera ModiÄhnlich breit wie das Angebot sind auch die Bedürfnisse der verschiedenen potentiellen Käufer von Digitalkameras. Dabei lassen sich diese grob in die drei Gruppen Anfänger, Hobbyfotografen und Profifotografen einteilen. Wenn du eine neue Digitalkamera kaufen möchtest, ist es hilfreich, sich zunächst einer dieser drei Gruppen zuzuordnen.

  • Anfänger: Als Fotografie-Laie möchtest du schöne Erinnerungen wie zum Beispiel den nächsten Urlaub auf schönen Bildern festhalten. Dies soll möglichst einfach sein, denn mit Begriffen wie Brennweite, ISO-Zahl und Blende kannst du wenig anfangen. Vielleicht ist der Kauf einer Fotokamera für dich aber auch der erste Schritt auf dem Weg vom Smartphone-Schnappschuss zu einer Fotografen-Karriere. Für Fotografie-Anfänger empfehlen wir den Kauf einer Kompaktkamera im unteren bis mittleren Preissegment. Diese bieten eine bessere Bildqualität als Smartphones und sind auch ohne tiefergehende Fotografie-Kenntnisse problemlos zu bedienen. Wenn du besonderen Wert auf einen starken Zoom legst, kann sich auch eine Bridgekamera für dich lohnen.

  • Hobby-Fotograf: Du hast deine Kamera immer mit dabei und machst die besten Fotos in deinem Bekanntenkreis. Als Hobbyfotograf hast du aber nicht die Zeit, dich immer über die neuesten Foto-Trends auf dem Laufenden zu halten. Für Hobby-Fotografen eignen sich insbesondere spiegellose Systemkameras, aber auch Spiegelreflexkameras sowie hochwertige Kompakt- und Bridgekameras - je nach deinen Bedürfnissen.

  • Profi-Fotograf: Fotografie ist dein Leben und du hast sie dir vielleicht sogar zum Beruf gemacht. Du bist bereit, viel Geld für eine professionelle Kameraausrüstung auszugeben und kennst dich vermutlich bestens mit den neuesten Kameramodellen aus.Sicher hast du auch schon eine Idee, welches Modell für dich in Frage kommt. Bei uns kannst du in unserem Preisvergleich nun das günstigste Angebot für deine Traumkamera finden.

Was kostet eine gute Digitalkamera?

Angesichts der großen Preisspanne stellt sich die Frage, wie viel Geld du wirklich auf den Tisch legen musst, um eine gute Digitalkamera zu kaufen. Dies richtet sich stark nach deinen individuellen Bedürfnissen. Für die meisten Anfänger ist eine vergleichsweise günstige Kompaktkamera im Bereich von 150 bis 300 Euro völlig ausreichend. Hobbyfotografen greifen dagegen zu einer etwas teureren Bridgekamera, einer spiegellosen Systemkamera oder einem DSLR-Einstiegsmodell und sollten dafür ein Budget von 300 bis 1000 Euro einplanen. Gute Modelle für Profifotografen kosten dagegen oft mehrere tausend Euro.

Nützliche Tipps für den Digitalkamera-Kauf

In diesem Abschnitt erklären wir dir, was es neben der Bauart und den technischen Eigenschaften beim Kauf einer Digitalkamera sonst noch zu beachten gibt. Beispielsweise welches Zubehör nützlich ist und welche Marken gute Fotoapparate im Sortiment haben. Darüber hinaus erklären wir dir, inwiefern Digitalkameras zur Aufnahmen von Videos geeignet sind.

Welches Zubehör gibt es für Digitalkameras?

Ausschnitt einer Person mit einer Kamera in der HandDie Kamera ist der erste Schritt, doch damit allein ist deine Fotoausrüstung noch lange nicht komplett. Schließlich gibt es für Digitalkameras Zubehör in Hülle und Fülle. Was du davon wirklich brauchst, kannst aber nur du selbst entscheiden. Zur Grundausrüstung gehört allerdings auf jeden Fall eine Speicherkarte, denn die meisten Digitalkameras verfügen über keinen oder bestenfalls sehr geringen eingebauten Speicher. In den meisten Kameras kommen dabei SD-Karten zum Einsatz. Darüber hinaus empfehlen wir dir den Kauf einer Kameratasche, damit deine neue Kamera beim Transport vor Beschädigungen geschützt ist. Wenn du mit deiner Kamera längere Zeit am Stück unterwegs bist, kann sich auch der Kauf eines Ersatzakkus auszahlen. Die Anschaffung eine Stativs ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn du gerne langzeitbelichtete Fotos aufnehmen möchtest - damit sie nicht verwackeln.

Experten-Tipp: Bei manchen Kamera-Angeboten ist schon Zubehör im Lieferumfang enthalten. Es lohnt sich also, einen Blick in die Produktbeschreibung zu werfen, um den versehentlichen doppelten Kauf einzelner Zubehörartikel zu vermeiden.  

Canon oder Nikon - Welcher Hersteller produziert die besten Digitalkamera-Modelle?

In der Welt der (Hobby-)Fotografen gibt es bekanntermaßen zwei Lager: Die einen bevorzugen Nikon-Digitalkameras, während die anderen auf Canon-Digitalkameras schwören. Doch neben den beiden bekannten Herstellern haben sich schon seit einiger Zeit weitere gute Digitalkamera-Marken etabliert, unter anderem Sony, Panasonic und Olympus.

Auf nachfolgenden Seiten kannst du dich über die verschiedenen Digitalkamera-Marken und ihre bekanntesten Produktserien sowie deren Besonderheiten informieren:

Videos mit einer Digitalkamera - So gut wie mit einem Camcorder?

Schwarze KameraFotos sind das eine - aber wäre es nicht auch schön, bewegte Bilder vom nächsten Urlaub oder der nächsten Familienfeier zu haben? Zum Glück kannst du mit fast allen neuen Digitalkameras auch Videos aufnehmen. Aber Achtung: Gerade bei günstigen Einstiegsmodellen ist die Video- und Tonqualität eher mittelmäßig. Worauf solltest du also achten, wenn du dir eine Kamera auch für Videoaufnahmen kaufen möchtest? Wir möchten dir jedenfalls einen kleinen Einblick in die Welt der Videografie ermöglichen.

Wie gut ist die Bildqualität von Digitalkamera-Videos?

Videoauflösung: Wenn man von der Auflösung eines Videos spricht, dann ist damit die Anzahl der Bildpunkte gemeint. Natürlich kannst du auch die Auflösung deiner Videos beeinflussen. Typische Auflösungen können sein:

  • SD: 640 x 480
  • HD: 1280 x 720
  • Full HD: 1920 x 1080
  • 4K: 3840 x 2160

Wichtig zu wissen: Wenn du in SD aufnimmst, dann erzielst du die typische 4:3 Aufzeichnung, die man durchaus aus früheren Zeiten noch kennt. Sonst wird im 16:9 Format, was uns mittlerweile vertrauter ist, aufgezeichnet.

Wenn du deine Fotokameras auch zur Aufnahme von Videos nutzen möchtest, sollte die Video-Funktion mindestens eine Full HD-Auflösung im 16:9-Format bieten. Dies reicht für einen normalen Fernseher oder Monitor völlig aus. Falls deine Videos auch auf einem 4K-Monitor oder einem 4K-Fernseher gestochen scharf aussehen sollen, benötigst du eine Kamera, mit der du Videos in 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixeln) aufnehmen kannst. Problematisch kann hier aber die Datenmenge werden, sowohl beim aufzeichnen, als auch beim nachbearbeiten.

Großer Bildsensor: Wie auch bei der Aufnahme von Fotos spielt auch bei der Aufnahme von Videos die größe des Bildsensors eine entscheidende Rolle. Bei Spiegelreflexkameras ist allerdings anzumerken, dass der Spiegel während der gesamten Videoaufnahme ohnehin hochgeklappt ist und somit keinen Vorteil bietet. Stattdessen erhöht die Spiegelvorrichtung das Gewicht der Kamera, was bei längeren Freihand-Aufnahmen störend sein kann.

Bildrate: Damit die aufgenommenen Videos auch bewegte Motive flüssig darstellen, ist auf die Bildrate zu achten. Diese wird in Frames-per-Second (FPS) gemessen und gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Je höher die Bildrate (also je mehr FPS) desto flüssiger wirkt das Video, wobei mindestens 24 FPS für ein angenehmes Videoerlebnis zu empfehlen sind.

Falls du Aufnahmen mit mehreren Kameras machst, so solltest du darauf achten, dass jede Kamera in der gleichen Bildrate aufzeichnen kann. Wenn du Lichtquellen filmen möchtest, solltest du wissen, dass die Frequenz dieser durchaus Probleme bereiten kann, und diese sich in einem Flimmern in deiner Aufnahme widerspiegeln. Klassisches Beispiel sind die Streifen auf einem Monitor die entstehen können, wenn du einen solchen abfilmst. Hier ist es dann eine Überlegung Wert mit welcher Bildrate und Verschlusszeit du also die Aufnahme tätigen möchtest, um eben dieses Flimmern zu vermeiden.

Bildstabilisator: Ein Bildstabilisator ist eine nützliche Funktion, wenn du zum Filmen kein Stativ benutzen möchtest. Er ermöglicht dir, auch Freihandaufnahmen ohne Ruckeln und Zittern aufzunehmen. So erhältst du ein fließenderes Bild, wenn du die Kamera während der Videoaufnahme bewegst.

Wie gut ist die Tonqualität von Digitalkamera-Videos?

Hinsichtlich der Tonqualität kann es sich lohnen, ein externes Mikrofon anzuschließen, selbst wenn das interne Mikrofon der Kamera bereits gut ist. So kannst du das Aufzeichnen von Störgeräuschen jedenfalls verringern. Störgeräusche können beispielsweise durch dich selbst verursacht werden, wenn du den Zoom ziehst oder falls du beim umgreifen an der Kamera versehentlich an das Mikro stößt. Ein externes Mikrofon kann gerade unter schwierigen Bedingungen, wie der Aufnahme bei starkem Wind, wahre Wunder wirken. Dies ist allerdings nur möglich, wenn deine Kamera einen Anschluss für ein solches Mikrofon bietet. Dies ist bei den meisten günstigen Kompaktkameras nicht der Fall.

Wie mache ich mit einer Digitalkamera gute Videos?

Im folgenden Video wird erklärt, warum und mit welchem Zubehör du inzwischen auch mit (etwas teureren) Digitalkameras gute Videos machen kannst.

Digitalkamera oder Camcorder?

Wenn du überwiegend Videos machen möchtest, dann lohnt sich vielleicht der Blick in unseren Camcorder Kaufberater. Schließlich sind diese Geräte im Gegensatz zu Fotokameras nicht primär zum Fotografieren, sondern in erster Linie zum Filmen gebaut. Alternativ kannst du auch den Kauf einer Spiegelreflex- oder spiegellosen Systemkamera in Erwägung ziehen, falls du dir für die Aufnahme von Fotos und Videos nur ein Gerät zulegen möchtest.

Fazit: Finde das beste Digitalkamera-Angebot in unserem Preisvergleich!

Wenn du nun weißt, welcher Digitalkamera-Typ am besten für dich geeignet ist und worauf du beim Kauf eines digitalen Fotoapparats achten musst, kannst du nun in unserem Preisvergleich die besten Angebote vergleichen. So findest du nicht nur die beste Kamera, sondern auch den günstigsten Preis!

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