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Jan-Philipp
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Gaming Monitore auf einen Blick - Das musst du wissen!

Ein typisches Gaming Setup inklusive Gaming Monitor.Wer sich einen Gaming-PC oder -Laptop zulegt, hat das beste Spielerlebnis natürlich erst mit einem guten Gaming Monitor. Diese punkten z.B. mit besonderen Seitenverhältnissen, geringer Latenz und hohen Bildwiederholraten. Das musst du über Gaming Monitore wissen:

  • Die Welt braucht mehr Pixel - Die Auflösung: Full HD, QHD oder doch 4K? Bei der Auflösung kann man schnell durcheinander kommen. Full HD eignet sich vor allem für Gelegenheits-Zocker, während QHD und besonders 4K sich an eingefleischte oder grafisch anspruchsvolle Gamer richtet.

  • Ein Augenschmaus - die Bildwiederholrate: Viele herkömmliche Monitore für Office- und Alltags-PCs verfügen über eine Bildwiederholrate von 60 Hertz (Hz). Das reicht fürs Arbeiten, für Gaming greift man mitunter jedoch zu höheren Bildraten von 120 oder 144 Hz.

  • Reaktionszeit: Die Reaktionszeit (auch Latenz genannt) gibt an wie lange ein Pixel braucht, um seine Farbe zu ändern. Hersteller geben dies mit der Zeit in Millisekunden (ms) an, die der Monitor vom Farbwechsel von Hell- zu Dunkelgrau (genannt: GTG - grey-to-grey) benötigt. Unter 5 ms sind sehr gute Standardwerte, 1 ms hingegen für kompetitive Spieler zu empfehlen.

  • Kein Screen Tearing dank G-Sync und Free-Sync™: G-Sync und Free-Sync beschreiben die Technologien, welche die Hertz-Rate des Monitors und die FPS-Rate der Grafikkarte aufeinander abstimmen, um Bildung von Schlieren und Rucklern zu vermeiden und so das Spielerlebnis stark zu verbessern.

Gaming Monitor Bestenliste 2020

Schlicht & schnell
U32R592CWU 80,1 cm (32 Zoll) Curved UHD 4K Monitor (3.840 x 2.160 Pixel, VA-Panel, 16:9 Format, 60 Hz, 4ms, Dual Monitor geeignet, PC Monitor, 1
SAMSUNG - U32R592CWU 80,1 cm (32 Zoll) Curved UHD 4K Monitor (3.840 x 2.160 Pixel, VA-Panel, 16:9 Format, 60 Hz, 4ms, Dual Monitor geeignet, PC Monitor,
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Für anspruchsvolle Gamer
Agon AG271QG 68,58 cm (27 Zoll) Monitor (HDMI, USB Hub, Displayport, 4ms Reaktionszeit, 165 Hz, 2560x1440, Nvidia G-Sync) schwarz/rot 2
AOC - Agon AG271QG 68,58 cm (27 Zoll) Monitor (HDMI, USB Hub, Displayport, 4ms Reaktionszeit, 165 Hz, 2560x1440, Nvidia G-Sync) schwarz/rot
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144 Hz zum fairen Preis
G2460PF 61 cm (24 Zoll) Monitor (DVI, HDMI, USB Hub, Displayport, 1ms Reaktionszeit, 1920x1080, 144Hz, FreeSync) schwarz 3
AOC - G2460PF 61 cm (24 Zoll) Monitor (DVI, HDMI, USB Hub, Displayport, 1ms Reaktionszeit, 1920x1080, 144Hz, FreeSync) schwarz
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Günstig & Ultra HD
U28E590D Monitor (HDMI, 28 Zoll, 71,12cm, 1ms Reaktionszeit, 60Hz Aktualisierungsrate, 3840 x 2160 Pixel) schwarz/silber 4
SAMSUNG - U28E590D Monitor (HDMI, 28 Zoll, 71,12cm, 1ms Reaktionszeit, 60Hz Aktualisierungsrate, 3840 x 2160 Pixel) schwarz/silber
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Für Overclocking-Profis
Predator Z (Predator Z35P) 89 cm (35 Zoll) VA Curved 1800R Monitor Matt (HDMI, DP, USB Hub 3.0, UWQHD 3440x1440, 4ms GTG,120Hz (OC), 300 Nits, 5
ACER - Predator Z (Predator Z35P) 89 cm (35 Zoll) VA Curved 1800R Monitor Matt (HDMI, DP, USB Hub 3.0, UWQHD 3440x1440, 4ms GTG,120Hz (OC), 300 Nits,
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Unser Fazit
1,5
sehr gut
Unser Fazit
1,8
gut
Unser Fazit
1,9
gut
Unser Fazit
1,9
gut
Unser Fazit
2,3
gut
Vorteile:
  • Schöne Form: Der Samsung Monitor kommt angenehm schlicht daher
  • Gaming in 4K: Die Bildqualität des Panels überzeugt
  • Curved: Das gerundete Display macht Spaß und bietet in einigen Spielen einen echten Mehrwert
Vorteile:
  • NVIDIA G-Sync: Nvidias eigene ScreenSync-Technologie ist an Bord
  • Zukunftssicher: Mit einer 165 Hz Bildwiederholungsrate bist du deinen Gegnern ein Bild voraus
  • Helles Display: Ordentliche Helligkeit sorgt für ein klares Bild und Farben
Vorteile:
  • AMD FreeSync: AMDs Quelloffene ScreenSync-Technologie ist an Bord
  • Schnelle Reaktionszeit: Dank 1ms Reaktionszeit bist du perfekt für schnelle Spiele gerüstet
  • 144 Hz sind dabei: Der Monitor überzeugt mit schneller Auffrischungsrate
Vorteile:
  • AMD FreeSync: AMDs quelloffene ScreenSync-Technologie ist an Bord
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Du erhältst einen tollen Monitor zum fairen Preis
  • Moderne Anschlüsse: HDMI 2.0 ist verbaut
Vorteile:
  • NVIDIA G-Sync: Nvidias eigene ScreenSync-Technologie ist an Bord
  • Übertaktbar: Das an sich schon starke Panel ist auf wahnsinnige 200 Hz übertaktbar
Nachteile:
  • Kein VESA: Der Monitor muss zwangsläufig auf einem Fuss stehen
  • Ohne ScreenSync-Technologie: Weder G-Sync, noch FreeSync sind integiert
Nachteile:
  • Kontrast nur durchschnittlich: Der Kontrast könnte werksseitig besser optimiert sein
Nachteile:
  • Native Farbtiefe nur 6 Bit: Der Farbraum ist etwas begrenzter als bei anderen Modellen
  • Schlechte Gamma- und Kontrastwerte: Das Panel könnte besser optimiert sein
Nachteile:
  • Leider verzichtet Samsung auf die HDCP 2.2-Unterstützung
  • Kaum Ergonomiefunktionen: Der Monitor lässt sich weder drehen noch neigen
Nachteile:
  • Screen Bleeding: stellenweise zeigt sich Backlight Bleeding
  • Grenzwertig: Mit 4ms Reaktionszeit könnte das Panel schneller sein

PC-Monitor vs. Gaming-Monitor

Jeder, der mehr als gelegentlich ein Videospiel anwirft, denkt früher oder später einmal über die Anschaffung eines Gaming-Monitors nach. Im Grunde ist auch der Gaming-Monitor nur ein PC-Monitor, der jedoch aufgrund seiner technischen Eigenschaften besonders zum Zocken geeignet und daher in der Regel auch deutlich teurer ist. Auch komplexe Spiele können mit einem leistungsfähigen Monitor ruckelfrei gespielt werden. Basis sind hier verschiedene Monitor-Technologien, welche im Zusammenspiel die Bildqualität erhöhen.

Eine davon ist beispielsweise die Freesync™-Technologie. Sie verspricht dir pures Gaming-Vergnügen, auch wenn mal die Performance des Spiels zum Ruckeln neigen könnte. Grafikkarte und Monitor kommunizieren ohne Unterbrechung miteinander, sodass die Spielverläufe flüssig und nicht abgehackt wirken.  

LG UltraGear - Der Premium-Monitor für anspruchsvolle Gamer

LG Ultra Gear Seitenansicht.Wenn du beim Zocken keine halben Sachen machen und auch in kompetitiven Onlinespielen die Nase haben vorne möchtest, darf auch bei der Wahl des Monitors nicht gespart werden. Das aktuelle Nonplusultra kommt dabei von LG und bietet alles, was das Gamerherz höher schlagen lässt: 

  • 144 bis 160 Hz Panel: Mit einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz von Werk aus und einem übertaktbaren Zielwert von 160 Hz solltest du der Konkurrenz immer ein Bild voraus sein. Dazu gesellt sich Nvidias G-Sync, welches für noch flüssigere Bilder sorgt.

  • Extrem responsiv: 1 ms Reaktionszeit sind so ziemlich das Maximum, oder eher Minimum an Verzögerung, die ein Monitor zur Reaktion benötigt. Dazu überzeugt das dargestellte Bild im 3840 x 1600 Format auch außerhalb vom Gaming.

Das stört uns am LG UltraGear: 

Gamer wie wir werden keinen Kritikpunkt an der Hardware finden, der Monitor von LG ist über jeden Zweifel erhaben und bietet eine sehr gute Bildqualität. Ein bisschen meckern wollen wir aber über den happigen Preis.

Unser Kurzfazit zum LG UltraGear:

Diesen Schritt muss man auch erst einmal gehen, um derartige Summen für einen Monitor zu investieren. Allerdings wirst du schnell erkennen, dass ein guter oder eben erstklassiger Monitor eine echte Bereicherung beim Zocken ist. Wenn es für dich nur das Beste sein soll, ist der UltraGear von LG derzeit die erste Wahl.

QLED-Alternative - Samsung U32R

Der Samsung U32R schräg von der Seite.Ein gebogener Monitor, mit QLED, 4K-Auflösung und dazu noch schlanker Bauform? Ja, bitte! Der Samsung U32R ist ein Gaming Monitor für den eingefleischten und etwas preisbewussteren Gamer, bietet aber trotzdem ein überzeugendes und immersives Gaming-Erlebnis. Die Fakten: 

  • Hochwertiges Curved-4K: Die gestochen scharfe 4K-Auflösung kommt auf dem tollen, gebogenen Panel noch besser zur Geltung. Samsungs Talent für farbtreue Bildschirme zeigt sich auch hier.

  • Schlank, schlicht, schnell: Wir sind große Fans von schlichter Gaming-Hardware und so begeistert die unauffällige Optik des U32R umso mehr. Der Monitor überzeugt derweil mit einer schnellen 4 ms-Reaktionszeit und intensiven Bildern, anstatt mit überfrachteter Bauform und bunten LEDs.

Das stört uns am Samsung U32R:

Es fehlen dem Samsung einige Zusatzfeatures, auf die Gamer heute nur ungern verzichten mögen. So ist weder G-Sync noch FreeSync™ verbaut, was für Unmut sorgen kann. Darüber hinaus hat der Monitor keinen standartisierten VESA-Mount, wodurch er nur über Umwege an der Wand montiert werden kann. 

Unser Kurzfazit zum Samsung U32R:

Der Monitor bietet einen tollen Kompromiss aus Preis und Leistung. Zwar musst du auf die Framesynch-Technologien von Nvidia und AMD verzichten, bekommst aber trotzdem einen tollen, farbtreuen und angenehm schlichten Gaming Monitor, der durch seine curved Form und herausragenden Bildqualität und der schnellen Reaktionsgeschwindigkeit besonders bei Freunden guter Simulationsspiele beliebt sein dürfte.

Perfekt für den Einstieg: BenQ GL2480

Der BenQ GL2480 ist besonders als Einsteigermodell geeignet.Der Einsteiger-Monitor von BenQ ist ein Paradebeispiel für eine “günstige Alternative”. Natürlich musst du bei einem Monitor dieser Preisklasse ein paar Abstriche machen, aber das Grundgerüst ist mehr als solide.

  • Schneller als erwartet: Mit einer unglaublichen Reaktionsgeschwindigkeit von 1 ms spielt der günstige GL24 in der obersten Liga mit. Wenn dies dein wichtigstes Kaufkriterium ist, hast du eines der günstigsten Angebote hiermit gefunden.

  • Full-HD auf TN-Panel: Wilde Auflösungen wie 4- oder 8K suchst du in diesem Preissegment natürlich vergeblich. Trotzdem kann der Monitor mit einem soliden Full-HD-TN-Panel begeistern und sorgt so für die erwähnte Reaktionszeit.

Das stört uns am BenQ GL24: 

Mit 75 Hz Bildwiederholrate mischt der Monitor sich hier eher in den unteren Segmenten ein, das mag in der Preisklasse meckern auf hohem Niveau sein, dennoch weinen wir dem schnelleren Bildaufbau etwas nach. 

Unser Fazit zum BenQ GL24: 

Du baust dir gerade deine erste, echte Gaming-Station auf und willst nicht direkt Unsummen für die Hardware investieren? Der GL24 von BenQ ist das ideale Einsteigermodell, denn er ist günstig, schnell und bietet neben der guten Bildqualität sogar einen VESA-Mount, um ihn an der Wand zu montieren. 

Tipp für Gaming-Neulinge: Statt einem extrem teuren Monitor, lieber 2 oder sogar gleich 3 günstige und kleinere Modelle, wie dieses Modell von BenQ nehmen und sich über den gigantischen Screenspace und die verrückten Möglichkeiten dieses Setups freuen.

Gaming-Monitor: Die wichtigsten Kaufkriterien im Überblick

Auf was du beim Kauf sonst noch achten solltest, erfährst du im folgenden tabellarischen Überblick.

Produkttyp

Oft im Einsatz als Gaming-Monitor ist der LCD-Monitor, der mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung kombiniert wird. Deutlich preiswerter ist dagegen das TN Panel, das mit seiner Schnelligkeit und Energieeffizienz überzeugt, allerdings im Farbspektrum nicht mit anderen Monitoren mithalten kann. Ein IPS Panel bietet dir sehr gute Kontraste und gibt Farben optimal wieder. Aber auch der breite Blickwinkel ist ein Merkmal, das viele Gamer überzeugt.

Anwendungskomfort

Spielst du oft stundenlang? Dann lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die individuellen Einstellungsmöglichkeiten am Monitor. Ein guter Gaming-Monitor sollte sich flexibel neigen oder sich um die eigene Achse drehen lassen. Einstellungen zum Feintuning des Bilds, etwa Farbtemperatur oder einen speziellen Modus, der die Augen schont, sind ebenfalls beliebt.

Bildwiederholungsrate

Dieser Wert ist wichtig, denn er gibt an, wie viele Bilder dein Gaming-Monitor pro Sekunde anzeigen kann. Mindestens 60 Hertz sollten unbedingt sein. Die Grenze ist hierbei jedoch nach oben offen. Beliebt sind derzeit 144 Hz Monitore, die mit ihrer deutlich höheren Auffrischungsrate, ein noch flüssigeres Bild bieten.

Tipp 1: Behalte stets deine Grafikkarte im Hinterkopf. Ein 144 Hz Monitor bringt dir nichts, wenn deine Grafikkarte leistungstechnisch nur maximal 60 Bilder pro Sekunde liefern kann.

Tipp 2: Achte darauf, dass der Monitor mit der Funktion G-Sync oder Free-Sync™ ausgestattet ist, damit es nicht zu Screen-Tearing, Bildrucklern und Input-Lag kommt.

Reaktionszeit

Bei vielen Spielen kommt es auf die Schnelligkeit der Spieler an. Daher ist die Reaktionszeit des Monitors ein sehr wichtiges Kriterium für dessen Qualität. Diese ist umso besser, je niedriger der Wert, welcher in Millisekunden angegeben wird, ausfällt. Ein Monitor mit einer geringen Reaktionsgeschwindigkeit ist schneller in der Lage, bildliche Informationen zu übertragen, als ein Modell mit einem höheren Reaktionswert. Die Angabe gilt für "grey-to-grey", also dem Umschalten von einem hellgrauen zu einem dunkelgrauen Wert. Unter 5 ms ist für die meisten Gamer schon mehr als ausreichend. Profis schwören aber auch Werte von 1 ms.

Auflösung

Bei der Auflösung gilt es drei verschiedene Formate zu beachten. Full HD, QHD und 4K. Fangen wir mit der Ersten der drei an:

Full HD umfasst 1920 x 1080 Pixel, ist immer noch die gängigste Auflösung und ist im Regelfall ausreichend für einen optimalen Spielgenuss.

QHD (Quad HD) - auch WQHD (Wide Quad HD genannt) - umfasst 2560 x 1440 Pixel und bietet ein Seitenverhältnis von 16:9. Vor allem bei 27 Zoll Curved Monitoren ist dies eine beliebte Auflösung.
Achtung: QHD ist nicht zu verwechseln mit qHD. Die Groß- bzw. Kleinschreibung des Buchstaben “Q” ist hierbei entscheidend. qHD steht für quarter of Full HD und beschreibt eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln und liegt damit deutlich unter QHD.

Zu guter Letzt bietet 4K mit 3840 x 2160 Bildpunkten die höchste Auflösung. Durch die höhere Pixel-Anzahl kommt es hierbei zu der schärfsten Darstellung der drei Auflösungen.

Tipp: Die Auflösung sollte immer für deinen Monitor optimiert sein. Zuletzt ist es nicht nur die reine Anzahl an Pixeln, die ausschlaggebend ist, sondern auch die Pixeldichte (ppi). Das Kürzel ppi steht für Pixel per Inch und gibt an, wie viele Bildpunkte sich pro Zoll auf deinem Monitor tummeln. Je höher, desto mehr Bilddetails werden angezeigt, desto besser die Bildqualität. Zudem solltest du stets an deine Grafikkarte (GPU) denken. Ein 4K-Monitor bringt dir nichts, wenn deine GPU nicht genügend Leistung bringt, um diese Auflösung zu stemmen und die Bildqualität darunter leidet.

Natürlich ist das große Feld der Auflösungen nach oben hin offen. So kommt 8K (7680 x 4320 Pixel) bereits bei Fernsehern zum Einsatz und kann auch von der neuen Konsolengeneration der Playstation und Xbox per Upscaling berechnet und dargestellt werden. Jedoch ist die Anzahl der nativen 8K-Angebote bisher sehr überschaubar, weshalb die Auflösung noch nicht ganz Einzug in den Lebensalltag von Gamern gefunden hat. 

Monitorgröße und -form

24 Zoll Bildschirmdiagonale sind zum Spielen meist völlig ausreichend, auch wenn es deutlich größere Modelle mit einer größeren Bildschirmdiagonale (z. B. Ultrawide) gibt. Mit einem Monitor in dieser Größe hast du den Bildschirm immer gut im Blick und kommst auch mit einer kleineren Grafikkarte aus. Zudem hält sich der Stromverbrauch hier in Grenzen.

Curved Monitore erfreuen sich im Bereich der Videospiele immer noch großer Beliebtheit. Das leicht gewölbte Display passt sich besser dem ebenfalls gewölbten Sichtfeld des menschlichen Auges an. Dabei erscheint das Sichtfeld größer und weniger verzerrt während im gleichen Atemzug die Augen geschont werden. Curved Monitore gibt es in verschiedenen Größen. Die gängigste ist 27 Zoll Bildschirmdiagonale mit einer QHD-Auflösung und einem Seitenverhältnis von 16:9.

Ein besonderer Blickfang sind die 32:9 Curved Monitore mit einer Auflösung von 5120 x 1440 Pixel. Diese sind jedoch eher exotische Ausläufer und bieten nur bei bestimmten Arten von Videospielen (zum Beispiel dem Microsoft Flight Simulator) einen echten Mehrwert.

Anschlussarten

Je mehr Anschlüsse der Gaming-Monitor hat, desto flexibler bleibst du in der Nutzung. Hier die wichtigsten Anschlussarten:

  • VGA
  • DVI
  • HDMI
  • USB-Hub
  • DisplayPort

Was bedeutet Free-Sync™ und G-Sync beim Gaming Monitor?

Wenn es um die flüssige Darstellung von Bildern bei Videospielen geht, sind zwei Werte entscheidend: Die Hertz-Anzahl (Hz) deines Monitors sowie die Bildrate (Framerate pro Sekunde - FPS) deiner Grafikkarte. Im Endeffekt beschreiben diese beiden Werte dasselbe, nämlich wie viele Bilder in einer Sekunde dargestellt werden können. Wer nun schon einmal ein Videospiel angeworfen hat, wird es kennen. Das unliebsame Gefühl, wenn das Bild reißt. Man spricht hier vom sogannenten Screen-Tearing.

Screen-Tearing trübt das Spielerlebnis je nach Position unterschiedlich stark und tritt dann auf, wenn die Framerate deiner Grafikkarte, die Hertz-Rate deines Monitors übersteigt. Wenn beispielsweise dein Monitor nur über 60 Hz verfügt, deine Grafikkarte aber 120 Bilder pro Sekunde liefert, versuchen sich zwei Frames, ein Hertz zu teilen. Der Monitor versucht entsprechend beide Frames gleichzeitig anzuzeigen, wodurch die obere Hälfte des Bildschirms Frame A und die untere Frame B anzeigt. Dadurch kommt es zum vertikalen Riss in der Mitte, welcher das Spielerlebnis trübt.Ein Beispiel für Screen Tearing

Abhilfe schaffen die Technologien V-Sync, G-Sync und Free-Sync™. Fangen wir mit der ältesten der Drei an: dem V-Sync. V-Sync oder auch Vertikale Synchronisation gleicht die Framerate deiner Grafikeinheit an die Hertz-Rate deines Monitors an. Die Grafikkarte wird also gedrosselt, wodurch verhindert wird, dass ein neues Bild geliefert wird, bevor der Monitor dieses auch wirklich anzeigen kann. Das hat allerdings den Nachteil, dass es zu Rucklern kommen kann, da die Framerate deine Grafikkarte kein konstanter Wert ist, sondern sich im Sekundentakt verändert. Fällt die Framerate unter die Hertz-Rate des Monitors, kommt es durch V-Sync zu Standbildern und Input-Lags, also Verzögerungen bei der Darstellung deiner Eingaben.

Besser lösen es die Technologien Free-Sync™ und G-Sync. Im Prinzip wollen sie dasselbe erreichen wie V-Sync. Anstatt die Grafikkarte zu drosseln und dem Monitor anzupassen, wird hierbei jedoch der Spieß umgedreht. Der Monitor passt sich an die Grafikkarte mit einer dynamischen Hertz-Rate an, wodurch Screen-Tearing ein Ding der Vergangenheit ist, Input-Lag jedoch verhindert wird.

Der Unterschied zwischen Free-Sync™ und G-Sync? Ganz einfach: Free-Sync™ wurde vom Grafikkartenanbieter AMD entwickelt, während G-Sync aus dem Hause Nvidia stammt. Entsprechend arbeitet Free-Sync™ mit AMD-Karten und G-Sync mit Nvidia-Karten. Die Technologien werden als Module in deinen Monitor eingebaut. Achte also darauf, über welche Technologie dein zukünftiger Monitor verfügt und behalte deine Grafikkarte dabei im Hinterkopf.

FAQ: Worauf du beim Kauf eines Gaming Monitors achten solltest

Du hast noch Fragen zum Thema Gaming-Monitor? Hier findest du passende Antworten.

Welche Reaktionszeit wird mindestens benötigt?

Hier kommt es darauf an, welche Spiele du bevorzugt spielst. Wenn du Action, Rennspiele und schnelle Spiele liebst, ist eine niedrige Reaktionszeit wichtig für den Spielgenuss. Diese sollte so gering wie möglich sein und auch bei weniger schnellen Spielen ist eine Reaktionsgeschwindigkeit von weniger als 10 Millisekunden empfehlenswert. Entscheide dich lieber für eine geringere Auflösung (z.B. WQHD ansatt 4K) und eher für ein schnelles Panel mit guter Bildqualität, um deine Grafikkarte zu schonen und mehr Bilder pro Sekunden zu haben.

Bildschirmgröße und Sitzabstand – Was ist ideal zum Spielen?

Bei der Bildschirmgröße wählst du am besten ein Modell, auf dem du das Spielgeschehen im Gesamten gut erfassen kannst. Meist ist für ein gutes Bildverhältnis schon ein 24 Zoll Monitor ausreichend, einige Spieler bevorzugen aber auch größere Modelle mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale, für das besonders immersive Spielerlebnis. Besonders wenn du den Bildschirm nicht nur zum Spielen, sondern auch für andere Zwecke verwendet möchtest, darf es auch ein größeres Modell sein.

Beim Zocken sollte man nicht zu nahe an seinem Gaming Monitor sitzen.Beim Sitzabstand ist es wichtig, dass du keinesfalls zu nah am Bildschirm sitzt. Mindestens 90 Zentimeter werden hier bei einem 24 Zoll Modell empfohlen.

Blickwinkelstabilität - Wie wichtig ist sie?

Viele denken, dass die Blickwinkelstabilität nur für Fernseher interessant ist, da vor den großen Geräten im Wohnzimmer viele Menschen verstreut auf der Couch sitzen. Doch auch bei Monitoren und gerade bei Gaming Monitoren muss das Bild immer genau sein - auch wenn du mal deinen Kopf neigst. Zur Blickwinkelstabilität gehört auch die horizontale Ausrichtung.

Als Faustregel gilt: TN-Displays (160 bis 170°) haben in der Regel eine geringe, VA-Displays (170°) eine bessere und IPS-Displays (178°) die beste Blickwinkelstabilität.

Ghosting – Was ist das?

Als Gamer hast du sicher schon von dem Problem des Ghostings gehört. Doch was genau verbirgt sich eigentlich dahinter? Vom Ghosting spricht man, wenn ein Monitor eine eher langsame Reaktionszeit hat und deshalb Bilder nicht ganz flüssig wiedergeben kann. Zu sehen ist dann ein “geisterhafter” Schatten eines Objektes, das sich im Bild bereits zu einer anderen Stelle weiterbewegt hat. Tritt bei dir dieses Problem auf, überprüft du am besten zunächst alle Kabel, ob diese ordentlich verlegt sind.

Auch die Neuinstallation einer Software kann Ghosting auslösen. In diesem Fall deinstallierst du diese am besten schnell wieder. Als letzte Lösung könnte noch der Austausch des Monitorkabels die Ursache beheben.

Zum Abschluss: Was ist das wichtigste Kaufkriterium bei Gaming Monitoren?

Achte beim Kauf unbedingt auf die Bildwiederholungsrate, die beim Gamen für eine flüssige Bildwiedergabe unbedingt benötigt wird. Auch die Reaktionszeit sowie eine gute Monitorauflösung und ein passendes Kontrastverhältnis sind wichtige Kriterien für die Bildqualität und den Kauf eines Gaming-Monitors.

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