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Netzwerk-Switches

Die besten Netzwerk-Switches in Österreich

Netzwerk-Switch Kaufberater

Was ist ein Netzwerk-Switch?

Die Aufgabe eines Netzwerk-Switch ist es, die Daten, die du verschickst und sendest, an ihr Ziel zu bringen. Man bezeichnet ihn als Netzwerkknotenpunkt. Ein Switch ist ein kleiner Kasten mit Stromanschluss und mehreren RJ45-Buchsen, an die Endgeräte via LAN-Kabel angeschlossen werden. Diese Buchsen heißen “Ports”. Alle aktuellen Netzwerk-Switch-Modelle sind in gewisser Hinsicht “Smart-Switches” - sie analysieren und verarbeiten die Datenströme der angeschlossenen Geräte und entscheiden in Bruchteilen von Sekunden, welche Datenpakete wohin gesendet werden sollen.

Die besten Netzwerk-Switches im Vergleich

Vergleichstabelle
Anschlüsse: 5
Anschlüsse: 24
Anschlüsse: 8
Anschlüsse: 8
Anschlüsse: 48
Strom über LAN (PoE):
Strom über LAN (PoE):
Strom über LAN (PoE):
Strom über LAN (PoE):
Strom über LAN (PoE):
Max. Geschwindigkeit:
  • max. 1000 Mbit/s (Gigabit)
Max. Geschwindigkeit:
  • max. 1000 Mbit/s (Gigabit)
Max. Geschwindigkeit:
  • max. 2000 Mbit/s ( 2 Gigabit)
Max. Geschwindigkeit:
  • max. 1000 Mbit/s (Gigabit)
Max. Geschwindigkeit:
  • max. 1000 Mbit/s (Gigabit)

Das kleine Netzwerk-Einmaleins

Da das Thema Netzwerktechnik schnell komplex und unübersichtlich werden kann, findest du hier die wichtigsten Komponenten noch mal erklärt:

  • Modem: Ein Modem verarbeitet nur das Signal deines Internetanbieters wie z.B. der deutschen Telekom, Vodafone, 1&1 und gibt es via LAN-Anschluss (RJ45-Buchse) an dein internetfähiges Endgerät oder an einen Verteiler wie einen Switch.

    Netzwerk Switch mit 16 Ports - von vorne
  • Switch: Ein Netzwerk-Switch, LAN-Switch oder Ethernet-Switch ist ein intelligenter Knotenpunkt für unterschiedliche Geräte, die via LAN-Kabel miteinander verbunden sind. Umgangssprachlich wird er auch LAN-Verteiler genannt. Schließt du ein Modem an, können alle Geräte, die am Switch hängen, auch mit dem Internet verbunden werden.

  • Router: Ein Router oder WLAN-Router erstellt ein eigenes Netzwerk von Geräten wie deinem Smartphone, Laptop, Desktop-PC oder Tablet. Der Router zeigt den Daten die richtige “Route”. Diese kommunizieren via WLAN-Funk über den Acces Point oder LAN-Anschluss miteinander bzw. über das eingebaute Modem mit dem Internet. Deshalb werden sie auch “Modem-Router” genannt.

    In fast allen Routern ist ein Netzwerk-Switch integriert. Dann befinden sich in deiner Fritzbox, Connectbox (Unitymedia) oder deinem Speedport (Telekom) zwei bis vier Ethernet-Ports/LAN-Anschlüsse, an die du Endgeräte oder sogar weitere Switches anschließen kannst.

    LAN-Kabel -aufgerollt und mehrfarbig
  • Netzwerkkabel: Netzwerkkabel, auch LAN-Kabel oder Patchkabel genannt, ist sind ein weltweit standardisiertes Verbindungskabel, welches RJ45-Stecker und -Buchsen nutzt. Sie unterscheiden sich in ihrer maximalen Übertragungsgeschwindigkeit und der Qualität der Abschirmung.
    Die Übertragungsgeschwindigkeit wird Megabits pro Sekunde (Mbit/s) bzw. durch die Cat-Bezeichnung angegeben. Cat 6, 6a und 7 sind die aktuell am häufigsten verwendeten Qualitätsstufen. Alle schaffen 1 Gigabit (Gbit/s), also 1000 Mbit/s, und teilweise sogar mehr.
    Die Abschirmunsgsqualität kannst du hingegen an Bezeichnungen wie

    • FTP (Folienschirmung)
    • STP (Folienschirmung von Einzeladern)
    • und S-STP (Folienschirmung mit zusätzlichem Drahtgeflecht) erkennen.

  • Was muss ich mir merken?
    Ein Router ist eine Kombination aus Modem, Netzwerk-Switch und WLAN-Access Point.

Was ist besser? LAN vs. WLAN

Netzwerk-Router neben Laptop am ArbeitsplatzReden wir nicht um den heißen Brei herum: WLAN ist der Standard und ein Luxus, den wir nicht mehr missen wollen. Vor allem durch die vielen Mobilgeräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops sind wir auf ein stabiles WiFi-Signal angewiesen.

Dennoch gibt es Geräte und Situationen, wo ein kabelgebundenes LAN-Netzwerk absolut Sinn ergibt. Immer wenn du eine zuverlässige, schnelle und störungsfreie Verbindung brauchst, ist das altmodische Kabel nach wie vor einer drahtlosen Verbindung vorzuziehen.

Ein LAN-Netzwerk ist die perfekte Basis bzw. Ergänzung für eine zuverlässige Datenverbindung. Beispielsweise funktioniert ein WLAN Repeater viel besser, wenn er das Signal vom eigentlichen Router via Kabel bekommt. Oder du vermehrst die Anzahl der Anschlüsse eines Powerline Adapters.

Dann ist ein LAN-Netzwerk sinnvoll

  • Basis für ein großes WLAN-Netzwerk (Mesh)
  • Netzwerke in Firmen
  • bei der Server-Technik
  • am NAS für die “eigene Cloud”
  • für stationäre Desktop-PCs wie z.B. Apple iMac
  • beim Online-Gaming an Playstation 4, Xbox One, Gaming PC oder Gaming Laptop
  • beim Streamen von Serien & Filmen (via Streaming-Gerät oder Fernseher)
  • sichere Verbindungen

Hier die wesentlichen Vor- und Nachteile von kabelgebundenem LAN- und dem kabellosen WLAN-Netzwerk auf einen Blick:

Netzwerk-Typ

Vorteile

Nachteile

kabelgebundenes LAN-Netzwerk

  • stabile und zuverlässige Verbindung
  • schnelle Datenübertragung
  • nahezu störungsfrei
  • sicherer
  • aufwendige Installation
  • kabelgebundene Infrastruktur notwendig
  • weitere Hardware für WLAN nötig

WLAN-Netzwerk

  • Bewegungsfreiheit
  • leicht einzurichten
  • wird von mehr Geräten unterstützt
  • dank Mesh-Technik zuverlässig erweiterbar
  • unsicher
  • störungsanfällig durch Umwelt
  • fast immer langsamer als LAN

Was muss ich beim Kauf des Netzwerk-Switch beachten?

Wahrscheinlich bist auch du von den vielen Bezeichnungen und technischen Angaben bei Netzwerk-Switches irritiert. Wir verraten dir, worauf du wirklich achten musst.

Die Port-Anzahl ist entscheidend

Netzwerk Swtich mit farbigen LAN-KabelnIn der technischen Angaben und auf den Produktbildern siehst du die Anzahl der Anschlüsse, also die Maximalzahl der Netzwerkgeräte, die gleichzeitig an den Switch angeschlossen werden können. Diese gehen von 5 und 8, über 16, bis hin zu 24 oder sogar 48 Ports.

Im Zweifelsfall gilt: Immer den größeren Switch nehmen. Wenn du z.B. nur deinen PC dran hängen willst, kommen später evtl. noch weitere Geräte wie ein Drucker, ein Fernseher, die Spielekonsole, das Streaming-Gerät oder ein weiterer Router hinzu. Du kannst zwar einen weiteren Switch dran hängen, dies verbraucht aber mehr Strom und kann im ungünstigsten Fall für Störungen sorgen.

Geschwindigkeit: Gigabit ist ein Muss!

Bei der maximalen Übertragungsgeschwindigkeit ist absolut zu einem Gigabit-Netzwerk-Switch zu raten 1 Gbit/s (1000 MBit/s) sind unter Anbetracht der steigenden Beanspruchung durch Streaming, Online-Gaming und großen Downloads ein absolutes Muss. Viele Modelle bieten sogar schon 2 Gigabit als maximalen Datendurchsatz an. Langsame Switches sind meistens günstig und werden mit 10 bzw. 100 Mbit/s angegeben. Hier würdest du am falschen Ende sparen.

PoE - Datenstrom mit Daten und Strom

PoE steht für “Power over Ethernet” und bezeichnet die Möglichkeit über das LAN-Kabel eine Stromversorgung herzustellen. Insbesondere kleine WiFi-Access Points lassen sich so unkompliziert ans Ende eines Netzwerkkabels bzw. an eine Netzwerkdose hängen - ohne, dass dafür eine Steckdose benötigt wird. Stell dir einen Repeater vor, der nur mit dem LAN-Kabel angeschlossen wird. Sowohl dein Netzwerk-Switch als auch etwaige Steckdosen müssen PoE unterstützen. Ein PoE Netzwerk-Switch ist in der Regel etwas teurer.

Auf welche Hersteller kann ich zählen?

Gigabit Netzwerk PoE Switch mit bunten LAN-KabelnDie mit Abstand größten und bekanntesten Hersteller bei Netzwerk-Switches sind D-Link, TP-Link und Netgear. Daneben findest du noch einige kleinere Firmen wie z.B. Zyxel oder Linksys. Diese haben sich aber vor allem auf Netzwerktechnik für die Industrie fokussiert und bieten vergleichsweise wenige Produkte für den Privatgebrauch an. Preislich eher im Premium-Segment angesiedelt ist die Firma Ubiquiti, die mit ihren modernen Access Points und der sehr guten Mesh-Technologie (die intelligente Vernetzung mehrerer WLAN-Access Points zu einem großen Netzwerk ohne Verbindungsabbrüche) punkten.

Alle Anbieter bieten gute Produkte - letztendlich ist es eine Preisfrage. Mit teuren, professionellen Netzwerkprodukten kannst du noch detailliertere Einstellungen und Optimierungen vornehmen.

Benötigt mein Netzwerk-Switch Strom?

Ja! Ein Netzwerk-Switch ist ein kleines System, welches effektiv Datenverbindungen hergestellt. Aus diesem Grund kommt ein Netzwerk-Switch immer mit einem Netzteil. Plane also neben dem Kabel von deinem Router noch eine zusätzliche Steckdose und einen durchschnittlichen Stromverbrauch von etwa 5 - 15 Watt (je nach Größe) ein.

Brauche ich einen “managed Switch”?

Kleine Figuren schließen Netzwer-Switch anEin “managed Switch” kannst du über ein Menü am PC aufrufen und so viele Einstellungen vornehmen bzw. Funktionen ausführen. Nur wenn du ein mittelgroßes Firmen- oder ein sehr komplexes Heimnetzwerk mit hunderten Geräten aufbauen willst, ist ein managed Switch wirklich notwendig. Derartige Switches beherrschen viele Sonderfunktionen, die dir aber als normaler Heimanwender keinen Mehrwert bringen.

Was ist Auto-MDI/MDIX?

Mit der Auto-MDI/MDIX-Funktion erkennt der Switch, welches Adernpaar des Kabels er miteinander kommunizieren lassen muss. Dies war vor allem früher wichtig, da man für die direkte Verbindung von zwei Computern ein sogenanntes Crosskabel (ein Netzwerkkabel mit vertauschten Adern) benötigte. Mit der Einführung von Auto-MDI-X sind Crosskabel obsolet geworden. Jeder moderne Switch besitzt heutzutage die Erkennungsfunktion.

Wie schließe ich einen Netzwerk-Switch an?

Die gute Nachricht: Netzwerktechnik ist fast immer Plug and Play-Technik. Stromstecker rein - Kabel in den Switch und das andere Gerät stecken - los geht’s. Dabei ist es egal, in welchen Port, du welches Gerät steckst. Alle sind identisch und bieten dieselbe Bandbreite. Wenn du die volle Gigabit-Bandbreite brauchst, ist auf entsprechend hochwertige Kabel zu achten.

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